Hallo Zusammen! Ich habe ein Netzgerät 0-30V und möchte damit ein Gerät speisen welches folgende 3 Anschlüsse hat: +15V 0V -15V Wie kriege ich aus meinem normalen Labornetzgerät diese 3 Stannungen zusammen? Vielen Dank für Hinweise! Frank
Gast
#5113089
Wieviel Strom benötigt das Gerät! Evtl. hilft ein einfacher Spannungsteiler mit zwei in Serie geschalteten Widerständen. + --- WIDERSTAND ---|--- WIDERSTAND --- GND + = 15V | = GND GND = -15V
Gast
#5113091
Frank S. schrieb: > Wie kriege ich aus meinem normalen Labornetzgerät diese 3 Stannungen > zusammen? Gar nicht, du hast 2 Spannungen und brauchst 3. Du brauchst noch was entweder: - Spannungsinverter um aus 15V -15V zu machen - Netzgerät mit +15V, GND, -15V
Gast
#5113100
THOR schrieb: > Gar nicht, du hast 2 Spannungen und brauchst 3. Kandidat ohne Kenntnisse :-)
Gast
#5113104
Hallo Frank, lass das mit den Widerständen lieber sein. Je nachdem wieviel Strom die + und - Zweige ziehen ändert sich auch die Spannung. Bei gleichen Widerständen und Lastströmen teilen sich die 30V schon symmetrisch auf. Zieht aber ein Zweig mehr Strom verschiebt sich der durch die Widerstände gebildete virtuelle Massepunkt. D.h. die Spannungen sind nicht mehr +-15V sondern ein Ausgang wird mehr Spannung abbekommen und Dir ggfs. die Schaltung zerschiessen !!!
Gast
#5113127
Suche mal im Forum nach dem Begriff "virtuelle Masse". Je nach Unsymmetrie in der Belastung der beiden neuen Rails gibt es bereits einfache Schaltungen.
Gast
#5113215
Hallo ! Einfach einen Spannungsregler Deiner Wahl für +15V mit dranhängen. Damit hast Du +30V, +15V und 0V. Oder +15V, 0V und -15V. Spannungsfestigkeit und Verlustleistung beachten! Viel Glück !
Gast
#5113226
So einfach geht das nicht immer. Der 15V Spannungsregler kann nur sourcen aber nicht sinken. Schaltungen mit Symmetrischer Spannungsversorgung brauchen an dieser Stelle oft eine Lösung, die beides kann. Ich kenne diese Lösung mit Operationsverstärker:
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Bei höheren Strömen verwende ich gerne den DTA2030, der schafft bis zu 3A, wenn er ausreichend gekühlt wird.
Gast
#5113263
Stefan U. schrieb: > So einfach geht das nicht immer. Der 15V Spannungsregler kann nur > sourcen aber nicht sinken. Schaltungen mit Symmetrischer > Spannungsversorgung brauchen an dieser Stelle oft eine Lösung, die > beides kann. > > Ich kenne diese Lösung mit Operationsverstärker: oder diskret. aus "prof. Schaltungstechnik" 1k nutzlose Schaltungen, bis auf zwei oder drei jdf. ...
Gast
#5113268
> DTA2030 Soll heissen: TDA2030
Frank S. schrieb: > Wie kriege ich aus meinem normalen Labornetzgerät diese 3 Stannungen > zusammen? Je nach Belastung diese 0V: http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.2
Gast
#5113284
Frank S. schrieb: > Wie kriege ich aus meinem normalen Labornetzgerät diese 3 Stannungen > zusammen? Vor meiner Glaskugel ist gerade Schneesturm. Sollen da Motoren, NF-Verstärker, OPV ... dran?
Frank S. schrieb: > Ich habe ein Netzgerät 0-30V [...] > Wie kriege ich aus meinem normalen Labornetzgerät diese 3 Stannungen > zusammen? Du kaufst ein zweites Labornetzgerät 0-30V dazu.
Gast
#5113296
Stefan U. schrieb: > Ich kenne diese Lösung mit Operationsverstärker:Netzteil + > o-----------------------+ > | ____|_____ > | 10k | | > +---[===]---+------| + | > | | A |---+-----o Virtuelle Masse 0V > +---[===]---+ +--| - | | > | 10k | |__________| | > | | | | > | +-------)---------+ > | | > Netzteil - o-----------------------+ > > Bei höheren Strömen verwende ich gerne den DTA2030, der schafft bis zu > 3A, wenn er ausreichend gekühlt wird. Der wird aber wild schwingen!
Gast
#5113297
Stefan U. schrieb: > Bei höheren Strömen verwende ich gerne den DTA2030 TDA 2030, siehe Bild. Wegen SOA-Schutz wird er nur ca. 1 Ampere liefern.
Gast
#5113307
der schreckliche Sven schrieb: > TDA 2030, siehe Bild. Noch so ein Oszillator.
Gast
#5113315
Gerd E. schrieb: > Du kaufst ein zweites Labornetzgerät 0-30V dazu. Nö, man kauft sich eines, was beide Spannungen kann. In freier Wildbahn soll sowas gesichtet worden sein. Aber ehe ich hier frage, hätte ich mir das aus einem Trafo und zwei Reglern selbst gebaut. Oder einen DC/ +-DC Wandler gekauft.
Gast
#5113318
Oder damit: https://www.reichelt.de/DC-DC-Wandler-diverse/RD-DC-DC-1/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=192827&GROUPID=7247&artnr=RD+DC-DC+1&SEARCH=dc%2B-%2Bdc%2Bwandler Ist zwar 12V, gibt es sicher auch für 15V.
michael_ schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Du kaufst ein zweites Labornetzgerät 0-30V dazu. > > Nö, man kauft sich eines, was beide Spannungen kann. Du meinst er soll sein 1-Kanal Gerät wegwerfen, verkaufen etc. um sich ein neues 2-Kanal-Gerät zu kaufen? Wenn er ein 1-Kanal-Gerät hat, kauft er am besten ein weiteres solches dazu. Wenn er noch gar keines hätte, könnte man darüber diskutieren vorzuschlagen gleich ein 2-Kanal-Gerät zu kaufen. > Aber ehe ich hier frage, hätte ich mir das aus einem Trafo und zwei > Reglern selbst gebaut. > Oder einen DC/ +-DC Wandler gekauft. Und die haben ja alle so eine tolle einstellbare Strombegrenzung drin... Ein Labornetzgerät hat schon seinen Sinn.
Gast
#5113324
hinz schrieb: > Der wird aber wild schwingen! Warum denn? Erklär mal, warum die bei dir schwingt! Die Schaltung geht einwandfrei.
Gast
#5113328
HildeK schrieb: > hinz schrieb: >> Der wird aber wild schwingen! > > Warum denn? Erklär mal, warum die bei dir schwingt! > Die Schaltung geht einwandfrei. TDA2030 ist bei so niedriger Verstärkung nicht stabil. Kannst du auch im Datenblatt nachlesen.
Gast
#5113331
Gerd E. schrieb: > Du meinst er soll sein 1-Kanal Gerät wegwerfen, verkaufen etc. um sich > ein neues 2-Kanal-Gerät zu kaufen? Ja! Gerd E. schrieb: >> Aber ehe ich hier frage, hätte ich mir das aus einem Trafo und zwei >> Reglern selbst gebaut. >> Oder einen DC/ +-DC Wandler gekauft. > > Und die haben ja alle so eine tolle einstellbare Strombegrenzung drin... Klar! 7815/7815 haben die sicher. Außerdem war da nicht die Rede davon. Man muß wissen, was das Ziel ist. Aber der TO weiß nicht, welche Anwendung und welchen Strom er benötigt. Und du weißt, was der TO machen will? Dann sag es.
Gast
#5113333
> TDA2030 ist bei so niedriger Verstärkung nicht stabil. > Kannst du auch im Datenblatt nachlesen. Ich weiß, das steht so im Datenblatt. Funktioniert trotzdem in der Praxis.
Gast
#5113337
Stefan U. schrieb: > Funktioniert trotzdem in der > Praxis. Nur scheinbar.
Gast
#5113346
Hallo hinz und Stefan! Streitet euch nicht. Der (TD)A2030 entspricht etwa dem Leistungs OPV B165/TCA365. Ich habe gerade das elektronika233 Harro Kühne rausgeholt, S. 87/88. Natürlich geht es, da sind zwei Schaltungen aufgeführt. Jedoch ein paar Bauelemente mehr.
Gast
#5113348
hinz schrieb: > TDA2030 ist bei so niedriger Verstärkung nicht stabil. Kannst du auch im > Datenblatt nachlesen. Ok, ich hatte den Hinweis auf den TDA übersehen.
Gast
#5113352
michael_ schrieb: > Jedoch ein paar Bauelemente mehr. Eben. Übrigens war im L165 und im TDA2030 exakt der gleiche Chip drin, so wie im A2030 und dem B165.
Gast
#5113374
Hier mal die Pläne. Quelle: electronica Heft233 Harro Kühne.
Gast
#5113377
michael_ schrieb: > Hier mal die Pläne. > Quelle: electronica Heft233 Harro Kühne. Ja, so geht das. In Zeiten winziger Schaltregler wird man es aber kaum mehr so machen.
Gast
#5113381
Ist aber analog und ohne Störnebel.
Gast
#5113544
michael_ schrieb: > Ist aber analog und ohne Störnebel. Der 2030 hat noch nie ohne Stornebel verstärkt. Und mit diesen Schaltungen...Aber Hallo!!! Das schwingt wie nix, die eine Million 47n bis 220n Cs' besonders in der zweiten Schaltung, sind ein gutes Indiz dafür daß das auch der Erfinder dieser Kunstwerke bemerkt hat.
Gast
#5113560
Wenn der Name "Hinz" auftaucht, ist es vorbei. Man kann diesem Streithammel nur noch entfliehen. :((
Hallo Zusammen! Hier noch Infos zur Anwendung. Es werden insgesamt 8 Vorverstärker angehängt, das heisst ich möchte von der Leistung her auf der sicheren Seite sein!4-5A müssen da schon her.
Gast
#5113585
Meine Vorverstärker brauchen einstellige Milliampere. Wie kommst du auf 4-5 Ampere? Bei so hohen Strömen solltest du auf jeden Fall zwei richtige 15V Netzteile verwenden, denn diese virtuelle Masse verheizt einen großen Teil der Energie.
Gast
#5113955
Stefan U. schrieb: > Meine Vorverstärker brauchen einstellige Milliampere. Das sind doch Vorverstärker für Warmduscher...
Gast
#5114099
hinz schrieb: > Noch so ein Oszillator. Hinz, Du nervst. Der 2030 darf verstärken, wie im Datenblatt gefordert, und der Ausgang ist kapazitiv belastet.
wie wäre es damit? Du brauchst aber eine Wechselspannung dazu!
Gast
#5129817
Konnte da jemand den Anblick der vielen Dioden in der Grabbelkiste nicht mehr ertragen?
Jürgen W. schrieb: > wie wäre es damit? > Du brauchst aber eine Wechselspannung dazu! Nett gedacht, funktioniert für den erfragten Zweck aber nicht!
Gast
#5132885
Route 6. schrieb: > Nett gedacht, Was soll an diesem Elend nett gedacht sein? Das geht mit 2 Dioden und ohne Koppelkondensatoren.
Gast
#5133089
So braucht man viel größere Kondensatoren, und bei unsymmetrischer Belastung der beiden Ausgänge wird auch der Transformator unsymmetrisch belastet. Er läuft dann unter Umständen heiß.
das dürfte evtl. die richtige Lösung sein viele Grüße J.
Hi Jürgen W. schrieb: > das dürfte evtl. die richtige Lösung sein Die virtuelle Masse sollte aber nicht die gleiche Bezeichnung haben wie das negative Versorgungspotential. Eines von Beiden 'GND' nennen und dann schaut Das schon besser aus - ändert natürlich Nichts an der Funktion, Der ist die Bezeichnung eher egal. MfG
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