Netzgerät mit + und - Spannung

Gast #5113104
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Hallo Frank,

lass das mit den Widerständen lieber sein.
Je nachdem wieviel Strom die + und - Zweige ziehen ändert sich auch die 
Spannung. Bei gleichen Widerständen und Lastströmen teilen sich die 30V 
schon symmetrisch auf. Zieht aber ein Zweig mehr Strom verschiebt sich 
der durch die Widerstände gebildete virtuelle Massepunkt. D.h. die 
Spannungen sind nicht mehr +-15V sondern ein Ausgang wird mehr Spannung 
abbekommen und Dir  ggfs. die Schaltung zerschiessen !!!
Gast #5113215
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Hallo !
Einfach einen Spannungsregler Deiner Wahl für +15V mit dranhängen. Damit 
hast Du +30V, +15V und 0V. Oder +15V, 0V und -15V. Spannungsfestigkeit 
und Verlustleistung beachten!
Viel Glück !
Gast #5113226
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So einfach geht das nicht immer. Der 15V Spannungsregler kann nur 
sourcen aber nicht sinken. Schaltungen mit Symmetrischer 
Spannungsversorgung brauchen an dieser Stelle oft eine Lösung, die 
beides kann.

Ich kenne diese Lösung mit Operationsverstärker:
1
Netzteil + o-----------------------+
2
           |                   ____|_____
3
           |    10k           |          |
4
           +---[===]---+------| +        |
5
                       |      |        A |---+-----o Virtuelle Masse 0V
6
           +---[===]---+   +--| -        |   |
7
           |    10k        |  |__________|   |
8
           |               |       |         |
9
           |               +-------)---------+
10
           |                       |
11
Netzteil - o-----------------------+

Bei höheren Strömen verwende ich gerne den DTA2030, der schafft bis zu 
3A, wenn er ausreichend gekühlt wird.
Gast #5113263
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Stefan U. schrieb:
> So einfach geht das nicht immer. Der 15V Spannungsregler kann nur
> sourcen aber nicht sinken. Schaltungen mit Symmetrischer
> Spannungsversorgung brauchen an dieser Stelle oft eine Lösung, die
> beides kann.
>
> Ich kenne diese Lösung mit Operationsverstärker:

oder diskret.

aus "prof. Schaltungstechnik"
1k nutzlose Schaltungen, bis auf zwei oder drei jdf. ...
Angehängte Dateien:
Gast #5113296
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Stefan U. schrieb:
> Ich kenne diese Lösung mit Operationsverstärker:Netzteil +
> o-----------------------+
>            |                   ____|_____
>            |    10k           |          |
>            +---[===]---+------| +        |
>                        |      |        A |---+-----o Virtuelle Masse 0V
>            +---[===]---+   +--| -        |   |
>            |    10k        |  |__________|   |
>            |               |       |         |
>            |               +-------)---------+
>            |                       |
> Netzteil - o-----------------------+
>
> Bei höheren Strömen verwende ich gerne den DTA2030, der schafft bis zu
> 3A, wenn er ausreichend gekühlt wird.

Der wird aber wild schwingen!
Gast #5113315
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Gerd E. schrieb:
> Du kaufst ein zweites Labornetzgerät 0-30V dazu.

Nö, man kauft sich eines, was beide Spannungen kann.
In freier Wildbahn soll sowas gesichtet worden sein.

Aber ehe ich hier frage, hätte ich mir das aus einem Trafo und zwei 
Reglern selbst gebaut.
Oder einen DC/ +-DC Wandler gekauft.
#5113320
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michael_ schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Du kaufst ein zweites Labornetzgerät 0-30V dazu.
>
> Nö, man kauft sich eines, was beide Spannungen kann.

Du meinst er soll sein 1-Kanal Gerät wegwerfen, verkaufen etc. um sich 
ein neues 2-Kanal-Gerät zu kaufen?

Wenn er ein 1-Kanal-Gerät hat, kauft er am besten ein weiteres solches 
dazu.

Wenn er noch gar keines hätte, könnte man darüber diskutieren 
vorzuschlagen gleich ein 2-Kanal-Gerät zu kaufen.

> Aber ehe ich hier frage, hätte ich mir das aus einem Trafo und zwei
> Reglern selbst gebaut.
> Oder einen DC/ +-DC Wandler gekauft.

Und die haben ja alle so eine tolle einstellbare Strombegrenzung drin...

Ein Labornetzgerät hat schon seinen Sinn.
Gast #5113331
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Gerd E. schrieb:
> Du meinst er soll sein 1-Kanal Gerät wegwerfen, verkaufen etc. um sich
> ein neues 2-Kanal-Gerät zu kaufen?

Ja!

Gerd E. schrieb:
>> Aber ehe ich hier frage, hätte ich mir das aus einem Trafo und zwei
>> Reglern selbst gebaut.
>> Oder einen DC/ +-DC Wandler gekauft.
>
> Und die haben ja alle so eine tolle einstellbare Strombegrenzung drin...

Klar! 7815/7815 haben die sicher. Außerdem war da nicht die Rede davon.

Man muß wissen, was das Ziel ist.
Aber der TO weiß nicht, welche Anwendung und welchen Strom er benötigt.
Und du weißt, was der TO machen will? Dann sag es.
Gast #5113346
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Hallo hinz und Stefan!
Streitet euch nicht.
Der (TD)A2030 entspricht etwa dem Leistungs OPV B165/TCA365.

Ich habe gerade das elektronika233 Harro Kühne rausgeholt, S. 87/88.
Natürlich geht es, da sind zwei Schaltungen aufgeführt.
Jedoch ein paar Bauelemente mehr.
Gast #5113544
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michael_ schrieb:
> Ist aber analog und ohne Störnebel.

Der 2030 hat noch nie ohne Stornebel verstärkt. Und mit diesen 
Schaltungen...Aber Hallo!!! Das schwingt wie nix, die eine Million 47n 
bis 220n Cs' besonders in der zweiten Schaltung, sind ein gutes Indiz 
dafür daß das auch der Erfinder dieser Kunstwerke bemerkt hat.
Gast #5113585
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Meine Vorverstärker brauchen einstellige Milliampere.

Wie kommst du auf 4-5 Ampere? Bei so hohen Strömen solltest du auf jeden 
Fall zwei richtige 15V Netzteile verwenden, denn diese virtuelle Masse 
verheizt einen großen Teil der Energie.

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