Ich brauche mal einen Schaltungs- oder Realisierungsvorschlag auf die
schnelle.
Gegeben: ein Sinussignal ca. 10mVpp, 440Hz, aus ca. 10 Ohm Quelle,
ein Billig-3digit LED Frequenzzähler, der einen 12V DC
Versorgungseingang hat und einen Input, der wohl 5V TTL
braucht.
Ich hatte jetzt eine 1stufige Transistorschaltung aufgebaut aus einem
BC517.
Hab jetzt nicht genau nachgemessen, aber ich glaube die Verstärkung war
etwa 50. Die verstärkte Spannung reichte nicht aus, um den
Frequenzzähler zum Zählen zu bringen. Wie gesagt, ist so'n Billigding
aus Hongkong 2Stck. für 5€, undokumentiert, aber erfüllt seinen Zweck,
wenn richtig angesteuert.
Ich suche nun nach einem möglichst schnellen, bauteilearmen Aufbau,
vielleicht Komparator, will nicht noch einen 7805 investieren, ein 7812
ist schon auf der Vero-Platine, könnte den Output auch mit einer
Zenerdiode klippen.
Frage ist, ob ich noch eine Transistorstufe dahinterschalte oder alles
wieder runterreiße und ein IC einsetze, ich bewege mich aber mehr im
fliegenden Aufbau auf der Präzision von Lochrasterplatinen und habe
keine Zeit mehr, noch groß eine Platine zu entwickeln, wo ein IC
draufkommt.
Vorschläge?
Grüße
Christoph
Man nehme einen Komparator. LM393 ist dein Freund. Pull-Up am Ausgang
nicht vergessen. Wobei 10mV schon verdammt wenig ist. Besser man nimmt
einen LM358, das ist ein Doppel-OPV. Deine einen nimmt man als
AC-Verstärker mit Faktor 10, den 2. ALs Komparator. Bei 440 Hz ist das
problemlos.
Danke. Ich hatte zunächst an einen Schmitttrigger aus 2 Transistoren
gedacht,
aber letztlich habe ich mich jetzt doch für die Lösung mit dem LM358
entschieden.
Grüße
Christoph
@ Christian S. (roehrenvorheizer)
> Ist das für den Kammerton a?
Bestimmt nicht! Den würde man auf 4 Stellen auflösen!
Wenn es bei berühmten Orchestern mittlerweile üblich wurde,
auf recht genau 442, 443, oder 444 Hz zu stimmen, dann dürfte
die dreistellige Auflösung (+/- 1 Hz) indiskutabel sein!
ChristophK schrieb:> Ich brauche mal einen Schaltungs- oder Realisierungsvorschlag auf die> schnelle.
Vergiss deinen Analogverstärker, nimm einen Komparator (ausreichend
schneller push pull Typ für 5V, so was wie TLV, als Schmitt-Trigger mit
2mV Hysterese geschaltet, vergleicht mit gleitendem Mittelwert, die 1nF
müssen auf reales Signal angepasst werden. Falls der Eingang
kondensatirgekoppelt sein soll noch ein bias-Netzwerk aus 10k nach +5V
und 10k nach 0V.
Wieso würde man den auf 4 Stellen auflösen? 0,1% Genauigkeit reicht. Es
ist tatsächlich dafür gedacht, anzuzeigen, ob ein Instrument in 440 Hz
oder in Hz Schritten bis runter zu 434 bzw. rauf zu ca. 447 Hz gestimmt
ist.
Das ist in dem Anwendungsfalle ausreichend.
Ich habe das Diskretgefrickel aufgegeben und mich hingesetzt und einen
kleinen Print gemacht.
Bin zwar mit dem Output noch nicht ganz zufrieden. Vielleicht habt Ihr
ein paar Schaltungsverbesserungvorschläge.
Hier sind ein paar Bilder:
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> Vielleicht habt Ihr> ein paar Schaltungsverbesserungvorschläge.
Öh, einen Beitrag über deinem? Aus MaWins Schaltung kommt ein beinharter
Rechteck, der sich dank gleitender Mittelwertbildung auch nahezu bei 50%
Tastverhältnis bewegt. Sollte auch mit einem LT1017 klappen (wenn man
den Pullup am Ausgang nicht vergisst).
Danke Martin,
sah Deine Schaltung zu spät. Da saß ich schon im "circuit cellar" :)
Ja, Hysterese einbauen, hatte ich auch ursprünglich gedacht, aber ich
wollte erst mal sehen, die ich mit der Verstärkung hinkomme und wie das
Ausgangssignal aussieht. 5mVpp reicht, um den Zähler das abgebildete
Signal noch zählen zu lassen. Bei der tatsächlich dann im Betrieb
auftretenden Eingangsspannung von ca. 15mVpp (konstanter Sinus) sieht
das Signal noch schrafkantiger aus. Drehe ich die Eingangsspannung
weiter runter, wird das Ausgangssignal leicht unsymmetrisch und geht
nicht mahe ganz runter.
Die anderen Randbedingungen waren, daß ich für diesen chinesischen
Zähler +12V brauche. Der hat onboard noch einen 7805 und das
Eingangssignal wollte ich dann auch nicht größer als 5V machen.
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> Wieso würde man den auf 4 Stellen auflösen?
1Hz bei 440Hz ist eine relative Abweichung von 0.22%.
Jeder Halbton ist 5.9% höher als der vorige; üblich
ist eine Unterteilung der Halbtöne in 100 Cent, das
sind also 0.06%.
Dein Gerät kann also nur 4-Cent-Stufen auflösen.
> 0,1% Genauigkeit reicht.
Sicher wird das in der Praxis genügen. Anders wäre
es noch hübscher.
Possetitjel schrieb:> Sicher wird das in der Praxis genügen. Anders wäre> es noch hübscher.
Zitat Albert Einstein:
Mache es so einfach wie möglich -aber nicht einfacher!
Zitat Ende
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Possetitjel schrieb:>> Sicher wird das in der Praxis genügen. Anders wäre>> es noch hübscher.>> Zitat Albert Einstein:> Mache es so einfach wie möglich -aber nicht einfacher!
Etwas näher am Thema:
Es gibt nur eine Sache, die noch unsauberer klingt als
eine Blockflöte, und das sind zwei Blockflöten.
Possetitjel schrieb:> ChristophK schrieb:>>> Wieso würde man den auf 4 Stellen auflösen?>> 1Hz bei 440Hz ist eine relative Abweichung von 0.22%.
Ja, Du hast recht. Worst case ist ja 0,9999999... Hz Fehler. Nicht
0,5Hz, wie ich fälschlicherweise angenommen hatte.
>> Jeder Halbton ist 5.9% höher als der vorige; üblich> ist eine Unterteilung der Halbtöne in 100 Cent, das> sind also 0.06%.>> Dein Gerät kann also nur 4-Cent-Stufen auflösen.>>> 0,1% Genauigkeit reicht.>> Sicher wird das in der Praxis genügen. Anders wäre> es noch hübscher.
Wie gesagt, es soll kein Stimmgerät sein. Die Stimmung des Gerätes
selbst ist viel genauer (Quarzgenau und µC gestützt). Das Gerät, das die
Frequenz des Instruments liefert, läßt um 440Hz herum in 1 Hz Stufn
variieren. Die LED-Anzeige dient nur zur "Verifizierung" und weil ich -
und jetzt kommt der zweite Punkt - noch ein weiteres Gimmick hinzufügen
will: durch einen Schalter oder Taster, kann ich ein Mikrofon an den
Eingang schalten und man kann jetzt z.B. einen Bläser bitten, doch mal
ein A zu spielen und man sieht sofort, wo er "liegt". Oder das Piano
befragen.
Gut, das kann das menschliche Gehör auch, aber es hat keine
Digitalanzeige :)
Deshalb jetzt noch meine Frage: Ich glaube, ein Elektret-Mikrofon (diese
kleinen Pillen) liefert schon ein ziemlich großes Signal (>>10mVpp),
oder?
Ja, das Gerät ist in eine Hammondorgel eingebaut :), die ja bekanntlich
auf 50Hz Netzfrequenz läuft (in USA 60Hz). Das ist normalerweise kein
Problem, wenn die Orgel allein spielt. Im Ensemble mit Orchester,
insbesondere Piano, wird von der Hammondorgel häufig verlangt, daß sie
"nachgibt" und sich anpaßt, was zwar von Hause aus nicht geht, statt den
Klavierstimmer zu holen. Da gibt es dann Frequenzwandler, die man auch
hierzulande einsetzt um das Problem zu umgehen.
Grüße
Christoph
Matthias S. schrieb:> ChristophK schrieb:>> Vielleicht habt Ihr>> ein paar Schaltungsverbesserungvorschläge.>> Öh, einen Beitrag über deinem? Aus MaWins Schaltung kommt ein beinharter
Wie meinen?
> Rechteck, der sich dank gleitender Mittelwertbildung auch nahezu bei 50%> Tastverhältnis bewegt. Sollte auch mit einem LT1017 klappen (wenn man> den Pullup am Ausgang nicht vergisst).
Bin nach dem Tip, einen LM358 zu nehmen in den Keller abgetaucht.
Und, wie gesagt, ich muß auch auf 5V runter.
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> Im Ensemble mit Orchester, insbesondere Piano, wird von> der Hammondorgel häufig verlangt, daß sie "nachgibt" und> sich anpaßt, was zwar von Hause aus nicht geht, statt den> Klavierstimmer zu holen. Da gibt es dann Frequenzwandler,> die man auch hierzulande einsetzt um das Problem zu umgehen.
"Moment, das Cis ist zu hoch. Ich bin mal kurz am Umrichter."
Super! :)
Possetitjel schrieb:> Es gibt nur eine Sache, die noch unsauberer klingt als> eine Blockflöte, und das sind zwei Blockflöten.
Diese Instrumente machen mich mürbe.
Darum: Blockflöten in Blockheizkraftwerke!
MfG Paul
@ Paul Baumann (paul_baumann)
>Darum: Blockflöten in Blockheizkraftwerke!
Das nenn ich mal ein passenden Spruch zu anstehenden Bundestagswahl . .
.
Die BHKWs werden sich vor neuem Personal kaum retten können!!!
Ich will die Schaltung von Mawin auch mal aufbauen. Vielleicht sind die
Anzeigefehler, die ich (anderer Thread in µC) bei dem Chinateil
beobachte, auch auf das Pulseshaping zurückzuführen.
LT1017 ? Habe ich im Moment nicht in meinen Schubladen. LM358, LM311
hätte ich. Und 12V stehen zur Verfügung, muß aber auf 5V runter. Kann
natürlich noch einen 7805 hinterherschalten. Gut, und den Bias noch
rein, da ich mit einem C einkoppel.
Grüße
Christoph
Falk B. schrieb:> Huch, der Paul ist wieder da?
Ja, das habe ich in den letzten Tagen auch bemerkt.
Schön, dass du wieder da bist, Paul - oder auch nicht, wenn jetzt dein
langer Urlaub zu Ende ist :-).
O.T.
HildeK schrieb:> Schön, dass du wieder da bist, Paul - oder auch nicht, wenn jetzt dein> langer Urlaub zu Ende ist :-).
Ich freue mich, daß Du Dich freust, daß ich wieder da bin.
:)
Nein, im Urlaub war ich nicht,
das konnt' ich mir nicht leisten.
Der Rechner brauchte zuviel Strom,
da geht's mir, wie den Meisten.
Mir fehlte auch die Reise-Lust
auf Südpol, China, Malediven
auch nicht auf Italien
mit dem Turm, dem Schiefen...
MfG Paul
der schreckliche Sven schrieb:> ChristophK schrieb:> LM311> hätte ich.>> Ist doch prima. Der macht nicht nur ein super Rechteck, sondern auch> gleich den Pegelwandler.
Habe die Schaltung aufgebaut. Allerdings mit 9V Betriebsspannung. Leider
bringen 10mVpp den Komparator nicht zum komparieren.
(1uF an pin 3 ist bei mir 2uF)
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> Leider> bringen 10mVpp den Komparator nicht zum komparieren.
Der hat im günstigsten Fall 100nA Biasstrom, somit (wegen der 100k) eine
zusätzliche Offsetspannung von 10mV, die vom Signal überwunden werden
muss.
ChristophK schrieb:> Habe die Schaltung aufgebaut. Allerdings mit 9V Betriebsspannung. Leider> bringen 10mVpp den Komparator nicht zum komparieren.
Was sieht man dann auf dem Foto vom Oszi?
9V Versorgung sind jedenfalls kein Problem.
Reduzier mal die 100k-Widerstände auf 10k.
Wenn es noch immer nicht geht, mach zwischen die beiden 100k
(10k)-Widerstände ein Poti und gleiche den Offset ab. Potiwert 10k bzw.
1k.
Alternativ: Schalte den Verstärker davor vom Ursprungspost. Wobei dort
der R101 wieviel Ohm hat? Ich lese da 1Ω? Nimm mindestens 10kΩ, oder
lasse ihn ganz weg. Auch R102 darf größer werden.
der schreckliche Sven schrieb:> ChristophK schrieb:> LM311> hätte ich.>> Ist doch prima. Der macht nicht nur ein super Rechteck, sondern auch> gleich den Pegelwandler.HildeK schrieb:> ChristophK schrieb:> Habe die Schaltung aufgebaut. Allerdings mit 9V Betriebsspannung. Leider> bringen 10mVpp den Komparator nicht zum komparieren.>> Was sieht man dann auf dem Foto vom Oszi?>>
Auf dem oberen Kanal 5mV/DIV .
Ca. 17,5 mVpp. Ab da greift der Komparator.
unten 5V/DIV
ChristophK schrieb:> Auf dem oberen Kanal 5mV/DIV .> Ca. 17,5 mVpp. Ab da greift der Komparator.
Danke. Da sieht man, dass die Symmetrie fehlt. Nur bei den negativen
Spitzen des Eingangssignals schaltet er. Wie oben schon gesagt, Offset
vom Biasstrom.
Mach mal die 100k am +E Eingang kleiner auf 10k oder 22k (ggf. die
Kondensatoren entsprechend vergrößern), vielleicht reicht das schon.
Dann ist die durch den Offsetstrom hervorgerufene Spannung auch
entsprechend kleiner. Sonst, wie gesagt, ein Poti in den Teiler
100k/100k und mit dem Abgriff über den R auf den +E des Komparators.
Musst du so hochohmig sein am Eingang? Die Quellimpedanz sei doch nur
10Ω ...
Ich bin noch nicht soweit, daß ich ein einigermaßen symmetrisches Signal
bei ca. 10mVpp Eingangsspannung bekomme.
Habe die Schalung modifiziert und ein Poti eingebaut. Wenn ich am Poti
drehe, passiert kurzzeitig etwas, nämlich daß das Tastverhältnis
symmetrischer wird, aber der 2µF Kondensator folgt der Spannung und das
Signal pendelt sich auch wieder in den vorherigen Fall ein.
Es ist nicht so, daß ich mit dem Poti um das Tastverhältnis 0,5 herum
einstellen könnte. Ich kann auch keine Änderung des Tastverhältnisses
permanent einstellen, wie oben beschrieben.
Auch habe ich Schwingungen, wie man auf dem Oszillogramm sehen kann -
ich hoffe ich kann das durch Kompensationsbeschaltung bereinigen.
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> aber der 2µF Kondensator folgt der Spannung und das> Signal pendelt sich auch wieder in den vorherigen Fall ein.
Oh - das hatte ich bei der Betrachtung übersehen. Klar, die Asymmetrie
ist durch die Biasströme und den Eingangsoffset hervorgerufen worden.
Der Teiler selber ist gar nicht so wichtig, solange er sich im Common
Mode Bereich bewegt.
Spendiere mal zwischen dem Potiabgriff und dem 2µ-Kondensator auch noch
einen Widerstand mit dem gleichen Wert wie R1. Idee: die Biasströme sind
in beiden Eingängen etwa gleich groß und der Spannungsabfall an R1
sollte auch am -E erfolgen. Wirkt das?
Ich sehe gerade in http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm311.pdf, dass der
LM311 ja ein Offsetbalancing möglich macht. Schau dir mal die Bilder 17
und 25 im Link an (nur die Beschaltung von Balance und Bal/Strb).
ChristophK schrieb:> Habe die Schalung modifiziert und ein Poti eingebaut. Wenn ich am Poti> drehe, passiert kurzzeitig etwas, nämlich daß das Tastverhältnis> symmetrischer wird, aber der 2µF Kondensator folgt der Spannung und das> Signal pendelt sich auch wieder in den vorherigen Fall ein.
Die Schaltung ist ja auch Unsinn: du hast da wieder einen 100K Widerling
vor dem einem Komparator-Eingang. Der Eingangsstrom des Komparators
bewirkt in Verbindung damit eine Verschiebung (Offset) der
Schaltschwelle.
Du mußt wenn schon, dann beide Eingänge des Komparators über je 100K an
die Referenzspannung führen. Dann fehlt dir aber immer noch eine
Hysterese. Und den Eigen-Offset des Komparators kriegst du so auch nicht
weg.
Leg doch einfach den (NF) Eingang des Komparators auf Ub/2 und gib dem
anderen Eingang eine per Trimmer leicht um Ub/2 verschiebbare
Referenzspannung. Dann kannst du alle Fehler wegtrimmen.
@HildeK:
Bezog mich auf Abb. 25 mit meiner Bem. zu single supply, aber Du sagtest
ja "nur die Beschaltung von Bal und Bal/Stb". OK.
@AxelSchwenke:
Dank. Auch wenn's doof klingt, aber was meinst Du mit "NF".
Niederfrequenz? Negativ ...? Ich plädiere für Op-Amp bezogene
Eingangsbezeichnungen. :)
ChristophK schrieb:> Danke. Aber ich brauche unbedingt single supply.
Ich sehe gerade nicht, wo man dir Dual-Supply vorgeschlagen hat.
> Die Balance-Beschaltung befreit mich aber nicht von der Notwendigkeit> des Vcc/2-Spannungsteilers?
Nein, das bleibt. Es kommt nur die Beschaltung aus Bild 17 dazu.
Das von mir früher vorgeschlagene Poti an dem Teiler kannst du wieder
entfernen - war ein gedanklicher Kurzschluss :-) und würde nur sinnvoll
sein mit der von Axel Schwenke vorgeschlagenen Modifikation.
HildeK schrieb:> ChristophK schrieb:>> Danke. Aber ich brauche unbedingt single supply.> Ich sehe gerade nicht, wo man dir Dual-Supply vorgeschlagen hat.>
Fig. 25 hat Dual-Supply. Ich hatte mich im Nachgang korrigiert,und Dir
zugute gehalten :), daß Du nur die Bal Beschaltung meintest.
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> Habe die Schalung modifiziert und ein Poti eingebaut. Wenn ich am Poti> drehe, passiert kurzzeitig etwas, nämlich daß das Tastverhältnis> symmetrischer wird, aber der 2µF Kondensator folgt der Spannung und das> Signal pendelt sich auch wieder in den vorherigen Fall ein.
Du hast die Schaltung offenbar immer noch nicht nicht mal in Grundzügen
verstanden.
Die Unsymmetrie wird durch den Offsetfehler des schlechten OpAmp
verursacht, man kann eben für ein 10mV Signal keinen um 7mV falschen
OpAmp verwenden.
Aber es wurde nicht ohne Grund ein TLV Komparator empfohlen, nicht der
unsinnige von Falk stammende LM358.
Wenn man unbedingt jeden Tag nachjustieren will und ein Poti verwenden
will: Klar, als Offsetpoti am OpAmp mit Offseteingängen, z.B. LM311.
ChristophK schrieb:> Dann sähe die Schaltung jetzt so aus:> Wäre das OK?
Sollte besser funktionieren. Wenn du den Offset-Abgleich mit R5/R6
vorsiehst, bist du auch nicht sklavisch an 100K für R7 gebunden.
ChristophK schrieb:> Sollte ich noch Hysterese vorsehen? 47K pos. feedback
47K wäre viel zu niederohmig. Der Ausgang des Komparators schwingt ja
um 5V. Der Spannungsteiler aus Feedback-Widerstand und dem Widerstand am
Komparatoreingang bestimmt die Größe der Hysterese. Wenn du 5mV willst,
brauchst du 1000:1. Bei 100K am Komparatoreingang also 100M. Du siehst
also: die Impedanzverhältnisse deiner Schaltung sind alles andere als
optimal.
Da dir die Polarität egal ist, kannst du die Komparatoreingänge
tauschen. Dann kannst du R7 niederohmiger machen und entsprechend einen
praxistauglicheren Wert für den Feedback-Widerstand vorsehen. Ich würde
nicht über 10M gehen. Wenn du R7 verkleinerst, mußt du aber auch R2/R3
verkleinern. Sonst wackelt deine Referenzspannung.
@AxelSchwenke:
Danke. Ich bin ohnehin nicht an 100K gebunden. Die kamen mal irgendwie
aus einem Vorschlag hier. Die Original-Transistorschaltung schließt das
Signal am Eingang mit 1 Ohm ab. Die Quelle ist ohnehin sehr niederohmig.
Aber in meiner Anwendung darf ich die Quelle nicht mit weniger als ca.
100 Ohm belasten, weil die Amplitude noch für andere Zwecke gebraucht
wird. Aber ich könnte bei R1,R2,R3,R7 um 1-2 Größenordnungen
runtergehen.
--
Christoph
Schön, daß Du meinen Vorschlag aufgenommen hast.
Hatte nicht wirklich damit gerechnet, und so hab ich den Thread aus den
Augen verloren. Mit dem kleinen Schaltplan hatte ich`s mir wohl ein
bißchen zu einfach gemacht. Darum Danke an alle für die
Verbesserungsvorschläge. Jetzt weiß ich selber auch mehr.
ChristophK schrieb:> Dann sähe die Schaltung jetzt so aus:> Wäre das OK?
Ja klar.
Der 2µF gehört aber direkt an Pin 3.
Beim ersten Versuch (mit C an Pin 3)zeigte das Oszi ja ein sauberes
Rechteck. Nur mit einem blöden Tastverhältnis.
> ChristophK schrieb:>> Dann sähe die Schaltung jetzt so aus:>> Wäre das OK?>> Ja klar.> Der 2µF gehört aber direkt an Pin 3.> Beim ersten Versuch (mit C an Pin 3)zeigte das Oszi ja ein sauberes> Rechteck. Nur mit einem blöden Tastverhältnis.
Ich hatte jetzt angenommen, das ungleiche Tastverhältnis käme daher, daß
der Biasstrom (100nA) im 100K einen Offset generiert, der in der
Größenordnung des Nutzsignals ist. Dachte, ich kompensiere das durch
einen zweiten 100K im +-Eingang.
Habe die Schaltung auch ohmisch noch mal modififiziert.
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> Ich hatte jetzt angenommen, das ungleiche Tastverhältnis käme daher, daß> der Biasstrom (100nA) im 100K einen Offset generiert, der in der> Größenordnung des Nutzsignals ist. Dachte, ich kompensiere das durch> einen zweiten 100K im +-Eingang.
Ja, das war schon richtig. Hat das keine Verbesserung gebracht? Wobei
eben die Widerstände für den Teiler und für R1/R7 mit 100k schon recht
groß sind. Die Biasströme in die Eingänge müssen ja nicht identisch groß
sein und damit bleibt immer noch die Differenz der Spannungsabfälle als
Fehler übrig.
Im neuen Bild hast du aber die Zeitkonstante zum Filtern des -E für die
gleitende Schwelle dramatisch reduziert und natürlich die Belastung des
Eingangssignals mit 100Ω stark erhöht und dann wäre auch C1 zu klein.
Vorher 100kΩ, jetzt 100Ω. Ich würde eher so 1k für R1 und R7
vorschlagen.
Außerdem: R8 ist zwar sinnvoll, aber viel zu niederohmig. So gibt das
eine Hysterese von mehr als 100mV, es schaltet dann wieder nichts.
Behalte den R8 im Hinterkopf, denke mal an Werte zwischen 1MΩ und 10MΩ
und lasse ihn zum Testen, in wie weit das Offsetproblem kompensierbar
ist, zunächst mal weg oder setze ihn auf 10MΩ.
Mache ihn dann so klein wie nötig bzw. so groß wie möglich für ein
sauberes Ausgangssignal: Zu klein: nichts geht, zu groß: Schwingen oder
mehrfache Flanken.
Ich habe dir mal einen Vorschlag angehängt (Referenzen aus meinem Plan):
- simuliert habe ich mit dem LM393, einen 311 hab ich nicht als Modell.
Der 393 hat aber einen deutlich kleineren Eingangsbiasstrom. Und: es
gibt noch viel bessere!
- R1 und R2 sind unsymmetrisch gewählt (Teiler 9V auf ca. 2.5V), weil
die Mitkopplung mit R6 auch mit 5V Pegel läuft und somit die Hysterese
symmetrisch wirkt.
- 1mV sind in der Simulation kein Problem, aber da hab ich auch ein
perfektes Eingangssignal ohne Rauschen etc. Für 10mV sollte es aber auch
mit nicht so ganz perfekten Signalen gehen. Der Störanteil deiner Quelle
muss so oder so deutlich kleiner sein als das Nutzsignal!
Und wenn das Ganze noch immer zu kritisch ist, dann spendiere einen
einfachen Transistorverstärker davor oder nimm einen besseren Komparator
mit weniger Offset und Bias.
Bei deinen Tests solltest du auch mal mit dem Eingangssignalpegel von
'oben' kommen (z.B. 100mV) und schauen, ab welchem Pegel es anfängt,
kritisch zu werden.
HildeK schrieb:> ChristophK schrieb:>> Ich hatte jetzt angenommen, das ungleiche Tastverhältnis käme daher, daß>> der Biasstrom (100nA) im 100K einen Offset generiert, der in der>> Größenordnung des Nutzsignals ist. Dachte, ich kompensiere das durch>> einen zweiten 100K im +-Eingang.>> Ja, das war schon richtig. Hat das keine Verbesserung gebracht? Wobei
Soweit bin ich nicht mehr gekommen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich meinen
Print derart "versaut" mit Huckepackwiderständen, Trimmer in der Luft,
abgeknipsten leads usw. Habe einen neuen gemacht.
> eben die Widerstände für den Teiler und für R1/R7 mit 100k schon recht> groß sind. Die Biasströme in die Eingänge müssen ja nicht identisch groß
Meinst Du nicht auf dem selben Silizium sind die in etwa (aus
Symmetriegründen) gleich?
> sein und damit bleibt immer noch die Differenz der Spannungsabfälle als> Fehler übrig.>
Ja, da hatte ich auf Kompensation oder geringe Differenz gesetzt, den
Rest hätte der Balance-Trimmer gemacht.
> Im neuen Bild hast du aber die Zeitkonstante zum Filtern des -E für die> gleitende Schwelle dramatisch reduziert und natürlich die Belastung des> Eingangssignals mit 100Ω stark erhöht und dann wäre auch C1 zu klein.
100 Ohm Last ist OK. Ich erwähnte ja, daß die SIgnalquelle sehr
hiederohmig ist. Wenige Ohm.
> Vorher 100kΩ, jetzt 100Ω. Ich würde eher so 1k für R1 und R7> vorschlagen.
Wenn ich richtig gerechnet habe, wäre bei 100 Ohm und C1=1µF, die
Grenzfrequenz des Hochpasses ca. 1,5 KHz, wäre natürlich etwas zu hoch
bei 440Hz. Also 4,7µF wären dann angebracht. Oder, wie Du vorschlägst,
1K.
Aber wegen der Hysterese noch mal: Ich hatte gerechnet 5mV zu 5V ~1000.
Also 100/100000 (deshalb die 100K).
> Außerdem: R8 ist zwar sinnvoll, aber viel zu niederohmig. So gibt das> eine Hysterese von mehr als 100mV, es schaltet dann wieder nichts.> Behalte den R8 im Hinterkopf, denke mal an Werte zwischen 1MΩ und 10MΩ> und lasse ihn zum Testen, in wie weit das Offsetproblem kompensierbar> ist, zunächst mal weg oder setze ihn auf 10MΩ.> Mache ihn dann so klein wie nötig bzw. so groß wie möglich für ein> sauberes Ausgangssignal: Zu klein: nichts geht, zu groß: Schwingen oder> mehrfache Flanken.>> Ich habe dir mal einen Vorschlag angehängt (Referenzen aus meinem Plan):> - simuliert habe ich mit dem LM393, einen 311 hab ich nicht als Modell.> Der 393 hat aber einen deutlich kleineren Eingangsbiasstrom. Und: es> gibt noch viel bessere!> - R1 und R2 sind unsymmetrisch gewählt (Teiler 9V auf ca. 2.5V), weil> die Mitkopplung mit R6 auch mit 5V Pegel läuft und somit die Hysterese> symmetrisch wirkt.> - 1mV sind in der Simulation kein Problem, aber da hab ich auch ein> perfektes Eingangssignal ohne Rauschen etc. Für 10mV sollte es aber auch> mit nicht so ganz perfekten Signalen gehen. Der Störanteil deiner Quelle> muss so oder so deutlich kleiner sein als das Nutzsignal!>> Und wenn das Ganze noch immer zu kritisch ist, dann spendiere einen> einfachen Transistorverstärker davor oder nimm einen besseren Komparator> mit weniger Offset und Bias.>> Bei deinen Tests solltest du auch mal mit dem Eingangssignalpegel von> 'oben' kommen (z.B. 100mV) und schauen, ab welchem Pegel es anfängt,> kritisch zu werden.
Danke erst mal. Werde Deine Vorschläge mal umsetzen.
Christoph
ChristophK schrieb:>> eben die Widerstände für den Teiler und für R1/R7 mit 100k schon recht>> groß sind. Die Biasströme in die Eingänge müssen ja nicht identisch groß>> Meinst Du nicht auf dem selben Silizium sind die in etwa (aus> Symmetriegründen) gleich?
Nicht unbedingt. Allerdings sollten die Unterschiede natürlich eine
Zehnerpotenz kleiner sein als der Absolutwert.
>> sein und damit bleibt immer noch die Differenz der Spannungsabfälle als>> Fehler übrig.>>>> Ja, da hatte ich auf Kompensation oder geringe Differenz gesetzt, den> Rest hätte der Balance-Trimmer gemacht.
Ja, ich ja auch mit meinem Vorschlag.
ChristophK schrieb:> Wenn ich richtig gerechnet habe, wäre bei 100 Ohm und C1=1µF, die> Grenzfrequenz des Hochpasses ca. 1,5 KHz, wäre natürlich etwas zu hoch> bei 440Hz. Also 4,7µF wären dann angebracht. Oder, wie Du vorschlägst,> 1K.
Korrekt.
> Aber wegen der Hysterese noch mal: Ich hatte gerechnet 5mV zu 5V ~1000.> Also 100/100000 (deshalb die 100K).
Ja, aber nicht die 100Ω wirken, sondern die Quellimpedanz. Muss dann
auch gehen. Du beeinflusst ja den +E und daran hängt die Quelle.
Auch ich hab da was vergessen in meinem Bild: in Serie zur Quelle muss
noch ein Widerstand mit 100Ω, denn auf die wirkt der
Hysteresewiderstand! Dann hast du dir Rechnung 100R zu 100k oder 470k
oder 1Meg.
Ich sagte ja: Hysterese so klein wie nötig (Rauschen) und so groß wie
möglich (noch funktional) - da dazwischen!
Außerdem: bei einem 10mV Signal sind 5mV Hysterese schon sehr viel, du
hast ja das auf beide Seiten. Zudem kommt noch, dass die durch den 2.2µ
geglättete Spannung, die als Schwelle wirkt, auch nicht stabil ist und
durch das Eingangssignal um ein paar mV verändert wird. Daher muss auch
dort der Wert noch (deutlich) erhöht werden.
ChristophK schrieb:> Danke erst mal. Werde Deine Vorschläge mal umsetzen.
Ja, teste mal. Und mach noch 100Ω in Serie zur Quelle. Und erhöhe meinen
C1 ruhig auf 47µF.
Den Hysteresewiderstand wirst du dann auf <1Meg machen können, aber das
würde ich den Gegebenheiten anpassen und am Labortisch optimieren.
Nachtrag: Schließe das Eingangssignal an -E des Komparators an, dann hat
die Quellimpedanz keinen Einfluss mehr auf die Hysterese. Dann entfällt
auch der o.g. 100R in Serie zur Quelle.
Das Ausgangssignal ist damit zwar invertiert, im vorliegenden Fall
spielt das aber keine Rolle.
Siehe Anhang, so gefällt es mir momentan am Besten :-).
ChristophK schrieb:> Was bedeutet Rser=1 in Deiner Simulation?
Innenwiderstand der Quelle, das kann man dem Spannungssymbol als
Parameter mitgeben. Ja, du hattest 10Ω geschrieben, in der letzten
Schaltung spielt das aber fast keine Rolle mehr.
ChristophK schrieb:> Ach so, noch was - ist zwar für den eingeschwungenen Zustand egal -,> aber real ist die Quelle>> SINE(-5m 5m 440)
Das bedeutet ±5mV Amplitude mit +5mV DC-Offset, der erste Wert gibt den
DC-Offset an und der ist wegen dem Eingangs-C egal.
Ok, du hast von 10mVpp geredet (pp hatte ich übersehen), -> dann wäre
SINE(0 5m 440) richtig gewesen. Ich habe mit der doppelten Amplitude
simuliert.
Für 10mVpp muss R6 (im letzten Bild) auf jeden Fall auf 1-2Meg erhöht
werden. Die Hysterese sollte dann nicht mehr als 5mVpp haben, die
beteiligten Widerstände sind R6 und R4 und das ist genau das Verhältnis
5V/5mV bei 1Meg für R6.
In der Simulation geht die Schaltung runter bis etwa 6mVpp.
Eine kleine Transistorstufe davor wäre zumindest bei der Verwendung des
LM311 sehr empfehlenswert um einfach mit mehr Pegel dessen
Unzulänglichkeiten zu umgehen. Die muss ja nicht mehr als v=10 oder 20
machen.
Es sind halt relativ kleine Signale und da wird die Simulation oftmals
zu Ergebnissen führen, die auf Grund von Bauteiltoleranzen nachher doch
nicht ganz passen. Außerdem: bei tausendfach größerem Ausgangssignal als
Eingangssignal muss man beim Aufbau schon sehr darauf achten, wie das
Layout und die Masseführung ist und ob ev. übersprechenden Signale auf
den Eingang wirken können.
Danke. Ich habe zwar schon mal mit LTSpice/PSpice gearbeitet, aber mir
waren die Parameter jetzt entfallen, insofern war das lediglich ein
Beitrag zum CO2-Ausstoß, den ich da produziert habe :)
Ja, in der Tat wäre ein Vorverstärker nützlich, am besten ein
Bandpaß-Filter um 440Hz +/- 15Hz.
Eignet sich so ein LM393 auch als OP-amp? Oder könnte ich den LM358
nehmen und ihn als schlechteren Komparator einsetzen, wenn er 100mv als
Eingangssignal bekäme (Verstärkung 20 der Vorstufe)?
Grüße
Christoph
ChristophK schrieb:> Eignet sich so ein LM393 auch als OP-amp? Oder könnte ich den LM358> nehmen und ihn als schlechteren Komparator einsetzen, wenn er 100mv als> Eingangssignal bekäme (Verstärkung 20 der Vorstufe)?
Der 393 ist nicht als OPA verwendbar.
Umgekehrt schon, eine 358 kann verstärken (bei 440Hz auch mehr als 20)
und ist mehr oder weniger gut als Komparator verwendbar. Für den Zweck
würde es aber gehen. Auch einen einfachen Bandpass kannst du in den
Verstärker mit integrieren.
Einzig: dessen Ausgangssignal kann nicht mit einem Pullup auf die 5V
angepasst werden, bei 9V Versorgung wird er bei HIGH rund 7V abliefern.
Das ließe sich aber mit einem einfachen Spannungsteiler korrigieren.
Probier doch einfach mal den Vorverstärker im Anhang. Leichtes
Bandpassverhalten, Verstärkung ca. 100.
Danke noch mal für die umfangreiche Hilfe und Begleitung meines
"Projekts".
Der Vorverstärker war dann letztlich der Bringer. Raus aus dem
5mV-Signal in einen Bereich von ca. 0,5V. Habe dann doch meine
ursprüngliche Schaltung mit dem Eingangsspannungsteiler von HildeK
27K/10K verwendet, weil der Print schon fertig war. Habe den
Vorverstärker dann noch auf ein Stück Platinenüberstand mit Bohrlöchern
"gestrickt".
Jetzt kommt aber das große Dilemma: der - sei er noch so - billige
1Hz./.75MHz Zähler zählt meinen 440Hz Rechteck nicht.
Ich habe einen sauberen Rechteck am Pull-Up Ausgang des LM311 (0-5V),
gebe den auf den BNC-Eingang des Zählers über einen Cinch/BNC-Adapter
(kann ich ja schlecht mit 50Ohm abschließen) und der Zähler zeigt wild
springende Werte von 1,3 bis 1,7 KHz an.
Vielleicht mißt er in der Flanke des Rechecks noch etwas. Habe keine
Hysterese eingebaut.
Grüße
Christoph
Und noch die Anzeige. Zuvor maß auch mein Keithley 2000 völligen
,,Mist". Jetzt zeigt es auch brav denselben Wert wie der Counter.
Alles in Butter.
Grüße
Christoph
Das sind übrigens im oberen Kanal 5mV/div
Also ca 5mVpp(!). Und unten 5V/div, die Ausgangsspannung der
Komparatorstufe nach dem RC-Filter, was dann auch gleich der
Eingangsspannung des Frequenzzählers ist.
--
Christoph
ChristophK schrieb:> Das sind übrigens im oberen Kanal 5mV/div
Man sieht auch, daß das Signal schon auf der Bildschirmbreite um ca.
halbe Amplitude Versatz hat, da liegt also ein Sinus auf einem Sinus von
ca. 1/10 der Frequenz.
Je nach dem, wie man die Schaltschwelle legt, und wie langsam die
Adaption der Schaltschelle erfolgt, kommen also natürlich Zufallszahlen
bei raus.
Am Eingang liegt eine Überlagerung mit 50Hz vor. Lag irgendwie am
fliegenden Aufbau. Hatte den Eingang auch schon mal störungsfreier.
Nun hat der Vorverstärker etwas Bandpassverhalten. Zufallszahlen kommen
mitnichten heraus.
Michael B. schrieb:> ChristophK schrieb:>> Das sind übrigens im oberen Kanal 5mV/div>> Man sieht auch, daß das Signal schon auf der Bildschirmbreite um ca.> halbe Amplitude Versatz hat, da liegt also ein Sinus auf einem Sinus von> ca. 1/10 der Frequenz.> ...
Außerdem ist das Bild verwackelt (siehe Schrift 465) und mindestens 2
Strahldurchläufe abgelichtet.
Christoph
> Je nach dem, wie man die Schaltschwelle legt, und wie langsam die> Adaption der Schaltschelle erfolgt, kommen also natürlich Zufallszahlen> bei raus.
@laberkopp:
Ich wollte Dich immer noch mal fragen, was Du mit "wie langsam die
Adaption der Schaltschwelle erfolgt" meintest. (abgesehen vom Tippfehler
:)
--
Christoph