Hallo zusammen, ich habe vor mir einen Sensor liegen, welcher je nach gemessenem Wert eine Ausgangsspannung von 1V bis 5V liefert (Omron ZX2-LD50 mit dem Verstärker Omron ZX2-LDA11). Diese Spannung möchte ich nun möglichst genau für einen STM32 auf 0V bis 2,5V für den ADC umwandeln. Da ich eine Laie bin was Elektronik betrifft, kämpfe ich jetzt schon eine ganze Weile in Tina von TI damit etwas zusammen zu stellen. Mein Ansatz bisher: ein Spannungsteiler, welcher beidseitig gleich große Widerstände hat - bringt die Spannung auf 2,5V. D.h. ich würde dann den ADC mit einer 2,5V Referenzspannung versorgen. Ein Impedanzwandler ist auch vorgesehen und funktioniert zumindest in der Simulation. Jedoch würde ich gerne noch den 1V Offset entfernen damit der Messbereich größer wird. Wie stelle ich das an? Gibt es noch andere Ansätze die 1-5V auf z.B. 0-3,3V umzuwandeln? Gruß Sven
Guck dir die Grundbeschaltung eines OPS als Subtrahierers an https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm
Weshalb soll das Signal von 0 - 2,5 Volt zur Verfügung stehen? Kannst Du das Signal nicht einfach auf einen Spannungsteiler aus 2 Widerständen geben und den Rest vom STM32 erledigen lassen? Du musst das gemessene Signal doch so oder so weiterverarbeiten. Den Spannungsteiler würde ich nicht 1:1 auslegen sondern so, dass der max. Spannungsbereich ausgenutzt wird.
Sven schrieb: > ich habe vor mir einen Sensor liegen, welcher eine Ausgangsspannung > von 1V bis 5V liefert. Diese Spannung möchte ich nun möglichst > genau auf 0V bis 2,5V für den ADC umwandeln. Siehe hier: https://www.mikrocontroller.net/articles/Spannungsteiler#Spannungsteiler_mit_Offset.2C_passiv
Sven schrieb: > Gibt es noch andere Ansätze die 1-5V auf z.B. 0-3,3V umzuwandeln? Spannungsteiler aus 3 gleich grossen Widerständen (die zwei 'oberen' parallel geschaltet). Teilt dir die 1-5V auf 0.66-3.33V runter. Den 0.66V Offset würde ich einfach in Software abziehen, so stark beeinflusst er das Messergebnis nicht und du sparst dir eine Menge Gehampel mit OpAmp und -Versorgung.
Sven schrieb: > ich habe vor mir einen Sensor liegen, welcher je nach gemessenem Wert > eine Ausgangsspannung von 1V bis 5V liefert (Omron ZX2-LD50 mit dem > Verstärker Omron ZX2-LDA11). Diese Spannung möchte ich nun möglichst > genau für einen STM32 auf 0V bis 2,5V für den ADC umwandeln. Das ist in den wenigsten Fällen sinnvoll. Wenn du die Forderung auf 0.5 .. 2.5V Ausgangsspannung änderst, reicht ein simpler Spannungsteiler aus und du ersparst dir eine Menge Probleme - wenn du wie oben gezeigt eine Hilfsspannung subtrahierst, wird an die Stabilität dieser Spannung die gleiche Anforderung gestellt wie an die Stabilität der Referenzspannung. - wenn der OPV mit dem Ausgang auf 0V runter kommen soll, brauchst du eine negative Versorgungsspannung für den OPV. Dann mußt du allerdings auch sicherstellen, daß der OPV keine zu hohe negative Spannung ausgibt (die würde den ADC beschädigen). - der OPV bringt einen zusätzlichen Fehler in Form seiner Offsetspannung (und deren Drift) mit - du verlierst eine Möglichkeit zur Fehlererkennung. Wenn die Eingangsspannung fehlt (Kurzschluß oder schlechter Kontakt) dann liefert die Anpassungsschaltung eine Spannung < 0, die der ADC aber gar nicht messen kann. Du kannst diesen Fehlerzustand also nicht mehr erkennen. Andererseits gewinnst du durch die optimale Spreizung des Signals auf den Meßbereich des ADC gerade mal 0.3 Bit an Auflösung. Ist es das wirklich wert?
Hallo, > Sven schrieb: > Gibt es noch andere Ansätze die 1-5V auf z.B. 0-3,3V umzuwandeln? Ja, zuerst die Spannung runter teilen und dann mit einem Instrumentverstärker auf Massebezug bringen. Damit die Sache aber einfach bleibt, wäre ein Rail to Rail Typ für so kleine Betriebsspannung vorteilhaft. Ich denke, der INA826s sollte die Aufgabe gut erledigen. http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ina826s.pdf Es gibt evtl. noch weitere Typen. Du kannst auch mal Analog Devices die parametirsche Suche bemühen. Gruß Öletronika
Wenn man auf den Quatsch verzichtet, 1...5 V auf 0...2,5 V zu bringen, schafft das ein piefiger Spannungsteiler, der 0,5 V bis 2,5 V liefert. Passt ganz gut zu einer Uref von 2,5, oder gar 2,56 V. Ungefähr genau sind dazu 2 x 20 kOhm als Spannungsteiler erforderlich, die mit einem Ri von 10 kOhm die meisten ADCs befriedigen. Der Auflösungsverzicht von 20% muss natürlich schwer beweint werden: Schon Kaiser Nero hatte dafür Tränen-Amphoren. Der Genauigkeitsverlust durch "hilfreiche" Zusatzschaltungen in ähnlicher Größenordnung wäre hingegen als "gut gemeint" in Kauf zu nehmen. Da wären: - die Hilfsspannung: +/-x% - der zusätzliche Widerstand anderer Größenordnung: +/-x% - die Offsetspannung des Hilfs-OPV: +/-x% BWL-er würden jetzt sagen: 20% gegen 3 x vielleicht 1% ??? Gute Techniker sehen was anderes! Zeig mal, ob du rechnen kannst! ;-)
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