Anschlussbelegung an Attiny

Gast #5144339
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Hallo,

Ich bin neue in der Mikrocontroller Welt. Deshalb bitte ich euch um 
einen Rat. Ich habe folgendes Problem, ich möchte einen ATtiny 13 mit 
dem usbprog 3.0 programmieren, als Programmieroberfläche benutze ich 
ATmel Studio 7.0. Ich weiß nur leider nicht wie ich den ATtiny 13 an den 
Usbprog anschließe.
Könnt ihr mir bitte helfen ?

Mfg
Progger3453
#5144368
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Wenn du mit USB direkt programmieren willst, brauchst du ein 
Programmierkit (AVR Dragon, avrisp mk2, etc.) oder einen USB to UART IC, 
das du als Schnittstelle zwischen Attiny und PC verwendest. Ich empfehle 
die erste Verion, dann kannst du direkt aus dem Atmel Studio raus 
programmieren.
#5144370
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Du wirst den SPI des USBPROG mit den entsprechenden SPI-Leitungen des 
Attiny13 verbinden müssen und kannst dann den Attiny13 mittels der 
ISP-Schnittstelle programmieren.
Sieht deine Schaltung denn eine ISP-Schnittstelle vor oder musst du den 
Attiny diesbezüglich erst erweitern?
Gast #5144455
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Du verbindest die Anschlüsse des Programmieradapter mit den 
gleichnamigen Anschlüssen des Mikrocontrollers:

VCC, GND, MISO, MOSI, SCK und RESET. Zwischen VCC und GND sollte ein 
100nF Kondensator gelötet werden, so nahme am Mikrocontroller, wie 
möglich.
Gast #5144515
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Die Stromaufnahme von allen Digitalen IC's ist sehr unregelmäßig. Immer 
wenn der Taktgeber einen Impuls abgibt, nimmt der Chip kurzzeitig sehr 
vielm Strom auf. Zwischen den Takten nimmt er fast keinen Strom auf.

Die hohen Ströme bewirken an den Zuleitungen einen Spannungsabfall. Ohne 
Kondensator, wäre die Spannungsversorgung instabil.
#5144570
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Hi

Der Kondensator wirkt während des Takt aus Stromquelle, versorgt also 
den µC, weiter wird dieser Impuls hierdurch 'abgeblockt' und wandert 
nicht Richtung Versorgung, wo der bereits genannte Spannungsfall 
auftreten würde.
Zwischen den Takten, wo der µC fast keinen Strom nimmt, fließt von der 
Versorgung Strom in den Kondensator und füllt Diesen wieder auf - dieser 
Strom ist quasi der Effektivstrom Deines µC.
Da nicht wirklich viel Strom für diese Impulse gebraucht wird, reichen 
winzige Kapazitäten - Diese müssen den Strom aber verflixt schnell 
liefern können.
Ein Elko klappt hierfür nämlich nicht, Der ist zu hochohmig, Du hättest 
hier den gleichen Effekt, die Spannung bricht ein, weil vom Elko nicht 
genug Strom nachkommen kann.

MfG
Gast #5146977
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Der Reset Pin hat einen schwachen internen Pull-Up Pin. Er genügt, wenn 
du keine langen Leitungen an dem Pin hängen hast. Lange Leitungen können 
leicht Radiowellen einfangen und somit zu ungewolltem Neustart führen.

Das Kabel zum Programmieradapter kann man in diesem Sinne als "lang" 
betrachten. Ein 10k Ohm Pull-Up Widerstand nach VCC und ein 100nF 
Kondendator nach GND machen den Reset Eingang unempfindlicher.

Solange es Dir nur darum geht, den Chip zu programmieren (flashen) 
brauchst du diesen Aufwand nicht zu treiben. Denn beim programmieren 
zieht der Programmieradapter den Pin auf Low. Du könntest ihn sogar fest 
mit GND verlöten.
Gast #5146988
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Stefan U. schrieb:
> Solange es Dir nur darum geht, den Chip zu programmieren (flashen)
> brauchst du diesen Aufwand nicht zu treiben. Denn beim programmieren
> zieht der Programmieradapter den Pin auf Low. Du könntest ihn sogar fest
> mit GND verlöten.

Wie kann man das Verlöten einem offensichtlichem Anfänger gegenüber 
erwähnen?

@Progger3453: Nicht Reset und GND verlöten!

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