Hallo, Ich bin neue in der Mikrocontroller Welt. Deshalb bitte ich euch um einen Rat. Ich habe folgendes Problem, ich möchte einen ATtiny 13 mit dem usbprog 3.0 programmieren, als Programmieroberfläche benutze ich ATmel Studio 7.0. Ich weiß nur leider nicht wie ich den ATtiny 13 an den Usbprog anschließe. Könnt ihr mir bitte helfen ? Mfg Progger3453
Wenn du mit USB direkt programmieren willst, brauchst du ein Programmierkit (AVR Dragon, avrisp mk2, etc.) oder einen USB to UART IC, das du als Schnittstelle zwischen Attiny und PC verwendest. Ich empfehle die erste Verion, dann kannst du direkt aus dem Atmel Studio raus programmieren.
Du wirst den SPI des USBPROG mit den entsprechenden SPI-Leitungen des Attiny13 verbinden müssen und kannst dann den Attiny13 mittels der ISP-Schnittstelle programmieren. Sieht deine Schaltung denn eine ISP-Schnittstelle vor oder musst du den Attiny diesbezüglich erst erweitern?
schau mal in die anleitung deines programmers und in das datenblatt des attiny.
Du verbindest die Anschlüsse des Programmieradapter mit den gleichnamigen Anschlüssen des Mikrocontrollers: VCC, GND, MISO, MOSI, SCK und RESET. Zwischen VCC und GND sollte ein 100nF Kondensator gelötet werden, so nahme am Mikrocontroller, wie möglich.
Hallo Stefan Us, Danke für die schnelle Antwort, warum muss zwischen VCC und GND der 100nF Kondensator ?
Die Stromaufnahme von allen Digitalen IC's ist sehr unregelmäßig. Immer wenn der Taktgeber einen Impuls abgibt, nimmt der Chip kurzzeitig sehr vielm Strom auf. Zwischen den Takten nimmt er fast keinen Strom auf. Die hohen Ströme bewirken an den Zuleitungen einen Spannungsabfall. Ohne Kondensator, wäre die Spannungsversorgung instabil.
Hi Der Kondensator wirkt während des Takt aus Stromquelle, versorgt also den µC, weiter wird dieser Impuls hierdurch 'abgeblockt' und wandert nicht Richtung Versorgung, wo der bereits genannte Spannungsfall auftreten würde. Zwischen den Takten, wo der µC fast keinen Strom nimmt, fließt von der Versorgung Strom in den Kondensator und füllt Diesen wieder auf - dieser Strom ist quasi der Effektivstrom Deines µC. Da nicht wirklich viel Strom für diese Impulse gebraucht wird, reichen winzige Kapazitäten - Diese müssen den Strom aber verflixt schnell liefern können. Ein Elko klappt hierfür nämlich nicht, Der ist zu hochohmig, Du hättest hier den gleichen Effekt, die Spannung bricht ein, weil vom Elko nicht genug Strom nachkommen kann. MfG
Der Reset Pin hat einen schwachen internen Pull-Up Pin. Er genügt, wenn du keine langen Leitungen an dem Pin hängen hast. Lange Leitungen können leicht Radiowellen einfangen und somit zu ungewolltem Neustart führen. Das Kabel zum Programmieradapter kann man in diesem Sinne als "lang" betrachten. Ein 10k Ohm Pull-Up Widerstand nach VCC und ein 100nF Kondendator nach GND machen den Reset Eingang unempfindlicher. Solange es Dir nur darum geht, den Chip zu programmieren (flashen) brauchst du diesen Aufwand nicht zu treiben. Denn beim programmieren zieht der Programmieradapter den Pin auf Low. Du könntest ihn sogar fest mit GND verlöten.
Stefan U. schrieb: > Solange es Dir nur darum geht, den Chip zu programmieren (flashen) > brauchst du diesen Aufwand nicht zu treiben. Denn beim programmieren > zieht der Programmieradapter den Pin auf Low. Du könntest ihn sogar fest > mit GND verlöten. Wie kann man das Verlöten einem offensichtlichem Anfänger gegenüber erwähnen? @Progger3453: Nicht Reset und GND verlöten!
boah schrieb: > Wie kann man das Verlöten einem offensichtlichem Anfänger gegenüber > erwähnen? Auch ein Anfänger sollte den Konjunktiv im Satz erkennen. Tut er das nicht hat er aber mal ganz andere Probleme.
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