Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Student liefert am Thema vorbei - wie bewerten?


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von Ingenieur mit Sonderbelastung (Gast)


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Für eine (wie Ich denke) EINFACHE Aufgabe haben wir einen Studenten 
beauftragt, im Rahmen einer bewerteten Arbeit ein Programm anzufertigen, 
das Signale von der Platte lesen soll, sie bearbeitet, mischt und 
ausgeben kann. Dabei werden vorhandene Softwaremodule eingebunden und 
etwas einfache Analyse gemacht. Nichts Großartiges, eigentlich nur Zeug, 
das man in Excel machen würde, das aber automatisierbar wäre. Die 
Aufgabe ist Teil eines größeren Drittmittelprojektes mit seiner 
Hochschule und auch Teil seiner bachelor-Arbeit mit 1/3 Wertung.

Der junge Mann hat das Ganze nun nach mehrfacher Verzögerung und 
Vertröstung mit 2 Wochen Verspätung abgegeben und Ich musste 
feststellen, dass da ein Softwaremonster geliefert wurde mit Grafik, 
Design, Projektverwaltung und sogar Skins zur Anpassung für Halblinde. 
Von den gewünschten Funktionen ist aber so gut wie nichts drin. Das 
Dateiöffnen macht schon Probleme, weil der Prozess einfriert, es muss 
umständlich Formate ausgewählt werden, er findet nichts und speichern 
lässt es sich auch nicht einfach, sondern es müssen gemäß der 
Projektverwaltung Angaben gemacht werden, die aufhalten, was keiner 
machen wird. Zudem fehlen Module und dafür sind allerlei Liebelein 
eingebaut worden, die nur aufhalten und nichts bringen.

Kurz gesagt, das Thema ist verfehlt. Statt einem einfachen handlichen 
Programm, das einige Schritte automatisieren sollte, ist es nun noch 
umständlicher, als wenn man alles per Hand machen würde.

Neben der Thematik, das Ich mir jetzt eine andere Lösung zusammensuchen 
und es selber machen muss, stehe Ich vor der Aufgabe, eine Note zu 
vergeben. Bevor jetzt jemand fragt, wieso das erst kurz vor Schluss 
aufgefallen ist: Es war die ausdrückliche Aufgabe, ein industrielles 
Projekt nach Vorgabe zu arbeiten und er hatte einen Aufgabenplan mit den 
gewünschten Funktionen.

Ich persönlich denke, dass man das in 3-4 Tagen programmieren kann, zzgl 
etwas Probieren und Schreiberei, bis die externen Module alle drin sind. 
Sonderlich schön muss es nicht sein und war auch nicht gefragt.

Eigentlich bin Ich soweit, dass Ich sage, dass es UNGENÜGEND ist, aber 
kann man das bringen? Zeit zur Nacharbeit ist keine mehr, der Termin ist 
überschritten und das Projekt auch ausgelaufen. Der Student ist 
inzwischen im Urlaub und studiert ab Oktober im Masterstudiengang, 
könnte frühestens in 2 Wochen weitermachen. Da nochmal anzusetzen, habe 
Ich aber keine Lust und Zeit, weil wir die Lösung JETZT brauchen.

Wie verfährt man da?

Laut Professor sie es ein Problem, wenn er keine 4.0 bekommt, weil trotz 
Drittelwertung dann die Arbeit versiebt ist. Ist das generell so?

: Gesperrt durch Moderator
von Ingenieur mit Sonderbelastung (Gast)


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Vielleicht noch zur Verdeutlichung: Die Notenfeststellung muss 1 Wo vor 
dem Semesterende geschehen, also übermorgen sozusagen, weil dann die 
Notenvergabe durch die Hochschule durch ist. Kriegt er keine 4.0 oder 
besser, hat er keine "Thesis" oder wie das heißt und er muss ein 
Semester touren.

Das hier ist übrigens eine der Aufgaben gewesen:

Man nehme eine Datei, suche den Startpunkt, schneide die Nullsamples weg 
und speichere das Ganze als binary ab, damit es in ein Gerät eingelesen 
werden kann, das dann das Ganze abspielt:

Beitrag "2 Rauschsignale mischen"

von Georg A. (georga)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Bevor jetzt jemand fragt, wieso das erst kurz vor Schluss
> aufgefallen ist: Es war die ausdrückliche Aufgabe, ein industrielles
> Projekt nach Vorgabe zu arbeiten und er hatte einen Aufgabenplan mit den
> gewünschten Funktionen.

Und woher soll ein normaler Bachelor-Kandidat wissen, wie man da 
vorgeht, wenn er das mit seinen paar Semestern Erfahrung noch nie 
gemacht hat? Das ist ein klares Versagen aller internen und externen 
Betreuer, da gibts nix rumzudeuteln. Und wenn man dem Studi jetzt eine 
schlechte Note gibt und das mit der Themaverfehlung begründet, würde ich 
dem Studenten dringend raten, dagegen zu klagen.

Wenn man die Person und ihre Fähigkeiten nicht kennt, MUSS man die 
Ausführung überwachen, um bei Abweichungen rechtzeitig eingreifen zu 
können. Erst recht, wenn man das Ergebnis dringend braucht.

Kopfschüttelnd,
Georg (>40 betreute DA/Master/Bachelorarbeiten, eine Menge davon von 
externen Firmen)

von Retro N. (retronerd)


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Aber lieber Ingenieur mit Sonderbelastung, die geschilderte Situation 
ist doch der Klassiker!

Ungenügend wäre trotz Verfehlung des Themas wohl deutlich zu hart, 
unfair und emotionell.

Es wurde ja offenbar schon einige Arbeit investiert, und ein 
funktionierendes Stück Software abgeliefert, auch wenn die Aufgabe alles 
andere als zufriedenstellend gelöst wurde. Die Frage wäre auch, welche 
Möglichkeiten zur Nachbesserung bestehen.

Ich arbeite in der Industrie und werde manchmal mit identischen 
Situationen konfrontiert. Die kann man im Allgemeinen aber meistens 
rechtzeitig verhindern, durch die enge und regelmäßige Absprache 
zwischen "Auftraggeber" und "Auftragnehmer" (Stichwort: Agiles 
Arbeiten).

- Warum war in diesem Fall die Aufgabenstellung nicht klar,
- warum hat man keine Zwischenergebnisse kontrolliert und dann ggf. 
nachgeregelt,
- warum wurde ein "GUI-Monster" generiert und die Kernaufgabe 
vernachlässigt,
- warum wurde der Abgabetermin verschoben?

Aus meiner eigenen Erfahrung aus vergangenen Uni Zeiten kann ich sagen, 
daß sehr oft die Betreuung gegenüber dem Studierenden völlig fehlt, und 
es dabei zwangsläufig zu Missverständnissen kommen kann.

Natürlich sollte der Studierende in der Lage sein, selbstständig zu 
arbeiten.

Aber auch ein noch so kleines "Projekt" benötigt ein 
"Projektmanagement", und das scheint in der akademischen Welt teilweise 
immer noch nicht angekommen zu sein.

Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie man einem Studierenden die 
Aufgabe für eine Software Entwicklung stellen kann, ihn dann alleine 
werkeln läßt, und sich zum Abgabetermin wundert, wenn etwas ganz anderes 
heraus gekommen ist, als man erwartet hat:

http://www.cvr-it.com/images/PM_Build_Swing.gif

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Aufgabe verfehlt, 6, setzen!

Das sagt sich so leicht...

Für mich liegt die Sache, anhand der Schilderung, klar auf der Hand.
Ein Student hat eine definierte Aufgabe, die er auf Basis seiner 
Ausbildung und in der vorgegebenen Zeit lösen können sollte.

Er hat jedoch was geliefert was keiner braucht. Noch dazu verspätet.

Entlässt man solch einen Student als "Absolvent" mit einem fertigen 
"Abschluß" in die Berufswelt?

Wem wäre geholfen wenn du ihm die 4.0 gibts?
Dir nicht weil du kein fertiges Produkt hast und am Ende dein Ruf 
leidet, wenn jemand diese "Lusche" in Anstellung nimmt u.a. weil dein 
"positives" Zeugnis über seine Arbeit in seiner Bewerbungsmappe lag.

Ihm nicht weil er sonst denkt er kann was.

Nur der Hochschule.
Und auch der nicht, weil die auch denken, die können ausbilden. In 
Wahrheit machen die auch nur Murks und erreichen das Lehrziel "bachelor" 
nicht, da er offensichtlich in der alles entscheidenden Praxis-Prüfung 
komplett daneben semmelt.

Erzähl ihm und seinen Prof. dass beide sich zu sehr auf UI-Strickerei 
konzentrieren (irgendwo muss der Student das ja gelernt haben), dadurch 
das Projekt-Budget (hier Zeit) nicht einhalten und vor lauter Döns die 
eigentliche Aufgabe nicht bearbeiten. Sprich, sie setzen falsche 
Prioritäten. Und das ist etwas, was sich der Prof. auf die Fahne zu 
schreiben hat.

Allerdings ist dies Problem auch nicht in einem Ehrenrunden-Semester 
gelöst.
Evtl. doch 'ne 4 geben, ihn x Wochen "kostenlos/billig" als Praktikant 
nehmen und ihn seine Schulden bei einem anderen Projekt "abarbeiten" 
lassen? Und ihm dabei noch was beibringen? Ist aber auch nich deine 
Aufgabe, aber so bekommst du deine Nacharbeit bezahlt und er noch was 
beigebracht...

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Retro N. schrieb:
> Aber auch ein noch so kleines "Projekt" benötigt ein
> "Projektmanagement", und das scheint in der akademischen Welt teilweise
> immer noch nicht angekommen zu sein.

vielleicht wurde aber auch einfach viel zu viel "Projekt gemanaged" und 
dabei eine Lösung ausgearbeitet bei der einfach das Pferd von hinten, in 
diesem Fall eher vom frontend her, aufgezäumt wurde und schliesslich für 
die eigentliche Aufgabenstellung keine Zeit mehr da war.
Zu viel Theorie von wegen "Benutzerfreundlichkeit" (wahrscheinlich 
zuviel "Webdesign" gehört), zu wenig Praxis.

Erst mal die Kernfunktionalität auf stabile Beine stellen, dann eine 
minimale aber bedienbare Nutzerschnittstelle schaffen, dies als 
Zwischenschritt vorstellen und weitere Anforderungen absprechen. beim 
Zwischenschritt wird dann das noch verbleibende Budget (Zeit) im Auge 
behalten und noch Mögliches als Erweiterung bis zur Endlösung 
abgesprochen.

: Bearbeitet durch User
von Retro N. (retronerd)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:

> Man nehme eine Datei, suche den Startpunkt, schneide die Nullsamples weg
> und speichere das Ganze als binary ab, damit es in ein Gerät eingelesen
> werden kann, das dann das Ganze abspielt:
>
> Beitrag "2 Rauschsignale mischen"

Something smells fishy - wo liegt der Fehler:

1. Die ausführliche Frage in dem verlinkten Beitrag  "2 Rauschsignale 
mischen" klingt doch erheblich komplexer, als nur "Startpunkt suchen und 
Nullsamples eliminieren"...

2. Warum fragt jemand am 18.09. 22 Uhr nach der grundsätzlichen Lösung 
dieses Problems, dessen Lösung schon längst vorliegen sollte?

Ich spare mir jetzt mal meine Interpretation und bin gespannt auf deine 
Antwort.

von Retro N. (retronerd)


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Mike B. schrieb:
> Retro N. schrieb:
>> Aber auch ein noch so kleines "Projekt" benötigt ein
>> "Projektmanagement", und das scheint in der akademischen Welt teilweise
>> immer noch nicht angekommen zu sein.
>
> vielleicht wurde aber auch einfach viel zu viel "Projekt gemanaged" und
> dabei eine Lösung ausgearbeitet bei der einfach das Pferd von hinten, in
> diesem Fall eher vom frontend her, aufgezäumt wurde und schliesslich für
> die eigentliche Aufgabenstellung keine Zeit mehr da war.
> Zu viel Theorie von wegen "Benutzerfreundlichkeit" (wahrscheinlich
> zuviel "Webdesign" gehört), zu wenig Praxis.
>
Möglicherweise, das war aber dann keine Betreuung oder PM, sondern ein 
"Wünsch Dir was" und es waren einfach zuviele Köche (z.B. der Prof., der 
eine tolle GUI wollte) daran beteiligt, dann trifft die "Schuld" aber 
nicht den Studierenden.

> Erst mal die Kernfunktionalität auf stabile Beine stellen, dann eine
> minimale aber bedienbare Nutzerschnittstelle schaffen, dies als
> Zwischenschritt vorstellen und weitere Anforderungen absprechen. beim
> Zwischenschritt wird dann das noch verbleibende Budget (Zeit) im Auge
> behalten und noch Mögliches als Erweiterung bis zur Endlösung
> abgesprochen.

Yep. So macht man das in der Regel, wenn man erfolgreich sein will. 
Vielleicht war aber der Studi zu unerfahren und hat sich durch die 
Anforderung zur GUI ein wenig in seiner Aufgabe verlaufen.

: Bearbeitet durch User
von von und zu (Gast)


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Klingt für mich als wäre die Aufgabe entweder doch nicht so einfach wie 
du meinst oder nicht wirklich klar gestellt und es hat keine 
Kommunikation stattgefunden, um weiter zu kommen.
Der Student hat dann, statt die Kernaufgabe zu lösen, an besagtem 
GUI-Monster gearbeitet, in der Hoffnung wenigstens da zu zeigen was er 
kann.

Allein aus deinen Angaben ist es schwer zu sagen, welche Seite versagt 
hat, wahrscheinlich beide.

Eins weiß ich aber:
Wenn die Aufgabestellung an ihn so lautete:

> Man nehme eine Datei, suche den Startpunkt, schneide die Nullsamples weg
> und speichere das Ganze als binary ab, damit es in ein Gerät eingelesen
> werden kann, das dann das Ganze abspielt:

Aber du irgendwie irgendwas aus dem Thread "2 Rauschsignale mischen" 
meintest oder andersrum, dann war deine Aufgabenstellung am Thema 
vorbei, nicht die Arbeit.

von dunno.. (Gast)


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Da ihr ja offensichtlich kein agiles konzept zum projektmanagement 
verwendet habt, hast du doch sicher pflichten-und lastenheft vorliegen?

Da sollte sich ja recht einfach der grad an aufgabenerfüllung ablesen 
lassen. Minus eine note für den zeitverzug und die Usability.


Wenn ihr nichts habt um die Erfüllung objektiv zu messen- warum nicht? 
Sollte man dir als altem hasen doch nicht erklären müssen, warum das 
wichtig ist? - unsere profs haben dort immer drauf bestanden..

Sich jetzt mit ner miesen note da rausziehen zu wollen, das fänd ich 
mies.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Vielleicht noch zur Verdeutlichung: Die Notenfeststellung muss 1 Wo vor
> dem Semesterende geschehen, also übermorgen sozusagen, weil dann die
> Notenvergabe durch die Hochschule durch ist. Kriegt er keine 4.0 oder
> besser, hat er keine "Thesis" oder wie das heißt und er muss ein
> Semester touren.

Muss er das?

Ich kenn da einen ähnlichen Fall, allerdings bei Diplomabschluß. Der 
Student war weg und auf seinem ersten Job, es fehlte aber Doku und 
richtig kompilieren wollt es auch nicht. Das Diplomzeugnis als Urkunde 
gab es erst nach Mängelbehebung.
Also keine langfristigen Schereien für den Studenten, nur etwas 
Mehrarbeit obwohl die Uni schon verlassen.

Vielleicht übt man ja den Druck über den Prof aus, man arbeitet erst 
wieder mit ihm resp Studenten von seiner Schule zusammen wenn das Gänze 
anforderungsgerecht nachgearbeitet wurde. Aus Kulanz wird die Arbeit 
ohne den vollen Terminverzug bewertet. Und als Nacharbeit wird ein 
Programm - "ohne Blendwerk" also GUI gefordert und der Student soll die 
Erfüllung der Anforderungen mit einer Demo des MockUps nachweisen.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Mike B. schrieb:

> Nur der Hochschule.
> Und auch der nicht, weil die auch denken, die können ausbilden. In
> Wahrheit machen die auch nur Murks und erreichen das Lehrziel "bachelor"
> nicht, da er offensichtlich in der alles entscheidenden Praxis-Prüfung
> komplett daneben semmelt.
>
> Erzähl ihm und seinen Prof. dass beide sich zu sehr auf UI-Strickerei
> konzentrieren (irgendwo muss der Student das ja gelernt haben), dadurch
> das Projekt-Budget (hier Zeit) nicht einhalten und vor lauter Döns die
> eigentliche Aufgabe nicht bearbeiten. Sprich, sie setzen falsche
> Prioritäten. Und das ist etwas, was sich der Prof. auf die Fahne zu
> schreiben hat.

Schätze den beiden ist der Unterschied zwischen Consumer und 
Industrieprodukt nicht klar. Da ist eben alles "Embedded" egal obs eine 
Maschinen-Steuerung, Diagnosemodul eines Messsystems oder Smartphone-App 
für die Generation AHDS. Weil, läuft ja auf einem embedded controller.

Prof und Studs sollte man länger im Labor mit Tek-Scopes und Agilent-LA 
"spielen" lassen damit die mal die Industriestandards an Bedienergonomie 
kennenlernen. Wer halt nur Comic-Manga-GUI's kennt fehlt hält jede Idee 
wie es Praxisgerecht zugeht. 
https://thumb7.shutterstock.com/display_pic_with_logo/1994240/265842647/stock-vector-complete-set-of-graphical-user-interface-gui-to-build-d-video-games-265842647.jpg

von Tom (Gast)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Softwaremonster [...] mit Grafik,
> Design, Projektverwaltung und sogar Skins zur Anpassung für Halblinde.
> Von den gewünschten Funktionen ist aber so gut wie nichts drin.

Das klingt wie die von Messgeräteherstellern üblicherweise mitgelieferte 
Software. Vielleicht hat der Student sich daran orientiert ;)

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Langer Text, in Details unverständliche Geschichte, wahnsinnig kreativer 
Nick. Ich tendiere zu einem Troll. Geschichte vermutlich ursprünglich 
für ein Studentenforum zusammengeschludert, um mächtig Aufruhr unter den 
Studenten zu erzeugen.

Die Geschichte fällt schnell in sich zusammen:

Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Bevor jetzt jemand fragt, wieso das erst kurz vor Schluss
> aufgefallen ist:

Ja, frage ich mich.

> Es war die ausdrückliche Aufgabe, ein industrielles
> Projekt nach Vorgabe zu arbeiten [sic] und er hatte einen Aufgabenplan
> mit den gewünschten Funktionen.

Das ist keine Antwort auf die Frage. Müsste ich deine selbstgegebene 
Antwort benoten wäre die Note ein Ungenügend, Thema verfehlt.

Schreib die Geschichte noch mal um, damit die Frage z.B. wie folgt 
beantwortet wird:

Hat sich geweigert vorher etwas zu zeigen. Wenn ja, dann bekommt er ein 
Ungenügend, sogar mit dem Verdacht er hat die Arbeit von jemandem 
schreiben lassen. Da kannst du richtig Drama, Drama, Drama in die 
Geschichte bringen.

Alternativ:

Wurde von dir nicht nicht aktiv betreut und kontrolliert. Dann den 
Betreuer (dich) auswechseln und andere (Prof., neuen Betreuer) die 
Benotung überlassen. Dabei kannst du ein bisschen Selbstmitleid und Reue 
in die Geschichte einfließen lassen. "Ich habe das alles nicht gewollt! 
*schnief*"

> Da nochmal anzusetzen, habe
> Ich [sic] aber keine Lust und Zeit, weil wir die Lösung JETZT brauchen.

Ausbaufähig. Ein Management-Fehler eurer- / deinerseits. Kann man in der 
Geschichte was draus machen. Ein Ingenieur, ob mit Sonderbelastung oder 
nicht, weiß, dass man sich niemals auf Studentenkram verlässt. Niemals. 
"Wie konnte das nur passieren?"

Beitrag #5148142 wurde von einem Moderator gelöscht.
von abcde (Gast)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Wie verfährt man da?

Sich selbst auspeitschen.

Du hast regelmäßige Reviews nicht durchgeführt und somit eine kurze 
Korrekturschleife rechts liegen lassen.

von Klomann (Gast)


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Man überwacht seine Papenheimer und prüft regelmässig was sie da 
zusammenbasteln um rechtzeitig auf die Finger zu klopfen, dafür gibts 
entspr. Besprechungstermine. Klarer Fall von selber schuld. Ich empfehle 
einen Grundkurs Studentenbetreuung, alles falsch gemacht was man falsch 
machen kann aber hinterher ist der doofe Student schuld.

von Prollig (Gast)


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von Madan O. (madan)


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Ergeht es nur mir so oder ist es nur mir noch immer unklar was die 
Aufgabe eigentlich genau war? Irgendwelche Signale, irgendwelche 
Softwaremodule, dann noch irgendwas mit Excel und das dann 
automatisieren (Automatisieren und Excel klingt nach 
Maschinenbauerpfusch).

Ganz ehrlich: Ich hab keine Ahnung was für einen Clusterfuck ihr in 
eurer Firma veranstaltet. Aber für mich liest sich das nach Pfusch und 
dass euch selbst nicht ganz klar ist, was ihr wollt/braucht.

Wie soll der Student dann passend abliefern? Du konntest nicht mal hier 
die genaue Aufgabenstellung definieren, sprich diese war sehr wohl zu 
schwammig und unpräzise formuliert und das ist nicht das Verschulden des 
Studenten sondern eures.

Du hast ja nicht mal definiert was für "Signale" das sind. Sind das 
Binärdaten mit 2TB Größe ala Regenbogentabellen oder 100kB große CSV 
Dateien?

Ich würde eher sagen, dass ihr auf kompletter Linie versagt habt. Dem 
Studenten dafür jetzt eine schlechte Note reindrücken zu wollen bzw. ihn 
durchfallen zu lassen ist einfach nur arschig - je nach Prüfungsordnung 
darf er dann den Master nicht beginnen und hat grob ein halbes Jahr 
Leerlauf, hier würde ich als Student auch als erstes einen Anwalt 
konsultieren und euch auf Schadensersatz verklagen. Das ist nämlich ein 
halbes Jahr in dem man sonst schon arbeiten hätte können. Da sprechen 
wir über einen Streitwert von 25000-30000€, sprich einiges, das ganze 
ist dann schon revisionsfähig und wird nicht mehr von einem popeligen 
Amtsrichter entschieden und dann dürft ihr euch schon mal Fragen 
gefallen lassen wieso ihr bei einer mehrwöchigen Arbeit mit 
FÖRDERMITTELN einen Scheiss drum gekümmert habt, denn hier war definitiv 
nicht beabsichtigt das so laufen zu lassen als ob der Student ein 
externer Dienstleister sei der als Ein-Mann-Armee das ganze allein 
durchzieht sondern ihr hättet auch etwas tun müssen...

Eigentlich sollte man gegen euch vorgehen und eure Mitarbeit an der 
Hochschule ausschließen. Ihr seid dafür schlichtweg zu unfähig.

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Ich bin auch ganz klar der Meinung, dass der Betreuer total versagt hat.

Es sollte in seinem Interesse sein, alles vertuschen zu wollen!

Dann mach es und gibt dem Studenten seine 1,7 ... Damit ist jeder 
zufrieden und der äußerst überforderte Ingenieur mit Sonderbelastung hat 
hoffentlich was daraus gelernt und nimmt seine Aufgaben das nächste mal 
ernst.

Und überhaupt, wie kann man Funktionen, die nicht gefordert waren aber 
ein nettes (wenn auch nicht ganz praktikables) zusätzliches Feature 
sind, negativ in die Bewertung einfließen lassen ;-)

: Bearbeitet durch User
von Maik S. (yellowbird)


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- Ein Student ist kein vollwertiger Mitarbeiter.
- Projektteilnehmer müssen in Projektarbeit geschult werden.

Schlecht geführt, Verantwortung abgeschoben (Sündenbock) und auf der 
Nase gelandet.

Bei so einem Ergebnis kann es auch sein, dass der Studi seine Aufgabe 
komplett falsch verstanden hat ggf. sogar mit Mitarbeitern über deren 
Wünsche gesprochen hat.

von Maik S. (yellowbird)


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Mike B. schrieb:
> vielleicht wurde aber auch einfach viel zu viel "Projekt gemanaged" und
> dabei eine Lösung ausgearbeitet bei der einfach das Pferd von hinten, in
> diesem Fall eher vom frontend her, aufgezäumt wurde und schliesslich für
> die eigentliche Aufgabenstellung keine Zeit mehr da war.
> Zu viel Theorie von wegen "Benutzerfreundlichkeit" (wahrscheinlich
> zuviel "Webdesign" gehört), zu wenig Praxis.

Dannn wurde zu wenig projektgemanaged (fieses Wort).

Vermutlich planlos die Anforderungen abgefragt, keine Stakeholder 
(Mitarbeiter  Auftraggeber  Uni / ...) ermittelt, keine Ziele 
definiert (Was soll mindestens funktionieren, ..), wer ist 
Ansprechpartner, wie findet ein Review statt, ....

von Strubi (Gast)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Neben der Thematik, das Ich mir jetzt eine andere Lösung zusammensuchen

Erst mal: "Ich" wird im Satz kleingeschrieben. Nicht wie im Englischen.
Wenn ich das so lese, kommt da schon mal die Frage auf, ob die Aufgabe 
sauber definiert und betreut wurde. Gibt's ein Lastenheft?
Zweitens: Es scheint in der Industrie öfters die Idee zu herrschen, dass 
das Ergebnis einer solchen Arbeit sofort nutzbar sein sollte. Das ist 
falsch, ich sehe es als Aufgabe an, dem Studenten etwas beizubringen, 
der (witschaftliche) Nutzen ist sekundär. Jedem Ingenieur sollte vorab 
schon klar sein, dass sich der Einsatz eines "günstigen" Studenten nie 
amortisiert, im Gegenteil, eigentlich ein gehöriger Betreuungsaufwand 
nötig ist. Da versagt wohl des öfteren auch die Didaktik.
Kann sein, dass der Student nicht der hellste ist. Aber wenn ich sowas 
lese:

Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Ich aber keine Lust und Zeit, weil wir die Lösung JETZT brauchen.

bestätigt mich das wieder in meiner Meinung, dass ungeduldige 
Auftraggeber definitiv keine Noten geben sollten. Vielleicht auch keine 
Aufträge an Studenten.

P.S. Ich musste da im Rahmen einer Dozentenanstellung auch mal durch und 
gehörig was dazulernen...

von Michael B. (laberkopp)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Es war die ausdrückliche Aufgabe, ein industrielles
> Projekt nach Vorgabe zu arbeiten und er hatte einen Aufgabenplan mit den
> gewünschten Funktionen.

Meiner Meinung nach:

3.0 für den Studenten, er hat sich bemüht, siehe optische Darstellung.

6.0 für Betreuer, also dich, denn du hast dich überhaupt nicht 
gekümmert, nur Stress gemacht.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Bevor jetzt jemand fragt, wieso das erst kurz vor Schluss aufgefallen
> ist: Es war die ausdrückliche Aufgabe, ein industrielles Projekt nach
> Vorgabe zu arbeiten und er hatte einen Aufgabenplan mit den gewünschten
> Funktionen.
Bestenfalls bei einem Kollegen/Mitarbeiter, den du gut kennst und von 
dem du sicher weißt, dass er das so macht, wie es gewollt ist, darfst 
du so denken und die Zügel so derartig locker lassen.

Deine Arbeit als Betreuer ist, laufend zu kontrollieren, ob der Betreute 
noch das richtige Ziel im Auge hat. Wenn du ihn dann mehrmals drauf 
hingewiesen hast, dass er nicht die Oberfläche hübsch machen, sondern 
sich auf das "dahinter" konzentrieren soll und er es trotzdem nicht oder 
schlecht macht, dann darfst du eine schlechte Bewertung ausstellen. Das 
hatte ich bisher ein einziges Mal. Da hat der Aspirant trotz 
wiederholter Aufforderung nicht mal mit der vorgegebenen Toolchain 
gearbeitet...  :-O

> Von den gewünschten Funktionen ist aber so gut wie nichts drin.
Vielleicht hättest du die Funktionen nicht wünschen, sondern 
vorschreiben sollen...  ;-)

von Cyblord -. (cyblord)


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Also so soll das laufen?

Man kippt eine, wahrscheinlich schlechte, Anforderung oben in den 
Bachelor-STUDENTEN rein und unten kommt automatisch die perfekte 
Software raus?

Der Betreuer gehört geprügelt bis ihm die Klöten schwellen. Ich bin ja 
sonst nicht für Bachelor-Artenschutz, aber so was ist doch echt quatsch.

So eine studentische Arbeit muss beaufsichtigt werden. FÜHREN ist das 
Stichwort. Ziele stecken, Erfolg abfragen, bei Bedarf nachkorrigieren. 
Darum gibt es einen BETREUER.

von Leroy M. (mayl)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Von den gewünschten Funktionen ist aber so gut wie nichts drin.

Da stellt sich die Frage, ob gewünschte Funktion auch im Lastenheft wie 
gewünscht definiert ist.

Ja, doppelt gewünscht, nur weil eine Funktion im LH ist, heißt das ja 
noch lange nicht, das sie richtig spezifiziert wurde.


Es wäre wirklich ziemlich interessant das, selbstverständlich 
anonymisiert, mal lesen zu können.
Kannst du das veröffentlichen, wenn die Mods da nichts dagegen haben?

von Ordner (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Meiner Meinung nach:

Meiner Meinung:

6.0 für den Studenten, er hat sich jeder Kontrolle entzogen, vertröstet 
statt geliefert, keine Zwischenergebnisse vorgezeigt, kein Feedback 
eingefordert und durch nichtangeforderte GUI-SchnickSchnack und 
sonstigen Blendwerk versucht von der mangelnder Qualität abzulenken.

3.0 für Betreuer; Auf die Eigeninitiative des Studenten zu setzen und 
ihm nicht alles vorzukauen ist genau Aufgabe eines Industriepraktikums. 
Vielleicht hätte man einen Zwischenstand nach 50% der Implementierung 
einfordern sollen.

Eigentlich sollte der Student dankbar sein, das er so einen Warnschuss 
vor dem Bug während des Studiums bekommt.
In der Probezeit beim ersten Job wäre es zu spät, da gibt es keine 
Warnschüsse, nur Kündigungen. Der nächste der sein Studium/Praktikum 
besser genutzt, wartet schon an der Tür.

von Madan O. (madan)


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Ordner schrieb:
> Eigentlich sollte der Student dankbar sein, das er so einen Warnschuss
> vor dem Bug während des Studiums bekommt.
> In der Probezeit beim ersten Job wäre es zu spät, da gibt es keine
> Warnschüsse, nur Kündigungen. Der nächste der sein Studium/Praktikum
> besser genutzt, wartet schon an der Tür.

Du hast wohl noch nie etwas von Arbeitsrecht gehört.

Da muss man nämlich erst mal abmahnen. Eine fristlose Kündigung ist gar 
nicht so leicht und oftmals nicht rechtens. Aber ganz ehrlich: Für so 
einen "Chef" will man gar nicht arbeiten.

Und komm mir nicht mit Probezeit. Die hat der Student mit dem 
Grundstudium bereits durch.

von Dussel (Gast)


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Wenn es sich um eine (Vor-)Bachelor-Arbeit handelt, bin ich auch der 
Meinung, dass der Betreuer den Fehler gemacht hat.
Ein Student hat in dem Stadium zwar schon Fachwissen, aber kaum 
praktische Projekterfahrung. Deshalb muss die Arbeit überwacht werden. 
Gerade sowas soll man ja lernen. Eine Studienarbeit ist nicht nur eine 
Prüfungsleistung, sondern Teil des Studiums, das bekanntermaßen der 
Ausbildung dient.
Warum hat der Betreuer nicht mal die Funktionalität überprüft? Das wäre 
doch seine Aufgabe gewesen.

von M.A. S. (mse2)


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Dass ein Student die ihm gestellte Aufgabe komplett selbstständig und 
gut löst, ist der Idealfall, der bei manchen Studenten auch eintritt. 
Trotzdem sollte man als Betreuer regelmäßig hinschauen, auf welchem Kurs 
er ist, um nötigenfalls rechtzeitig eingreifen zu können.
Einfach sich immer mal wieder erzählen lassen, wie weit er ist, was er 
wie gelöst hat und was er als nächstes vorhat.
Meine Studis hatten immer von sich aus das Bedürfnis nach dieser Art 
Austausch und ich habe mir dafür auch stets die nötige Zeit genommen. 
Und das war auch gut so (für alle beteiligten).

Denn eine Sache beherrschen oft auch die fachlich sehr guten Studenten 
mangels Erfahrung schlecht: sich zuerst nur auf das Wesentliche zu 
konzentrieren ohne sich zu viel um nebensächliche Details zu scheren und 
diese erst am Ende, wenn dann noch Zeit ist, zu bearbeiten.

von Ordner (Gast)


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Madan O. schrieb:
> Da muss man nämlich erst mal abmahnen. Eine fristlose Kündigung ist gar
> nicht so leicht und oftmals nicht rechtens. Aber ganz ehrlich: Für so
> einen "Chef" will man gar nicht arbeiten.

Du verwechselst "fristlos" mit "ohne Begründung". In der Probezeit kann 
jeder ohne Angabe von Begründung fristgerecht (2 Wochen) gekündigt 
werden.Keine Abmahnung nötig, alles rechtens, auch in Deutschland.

Und ich würde gern für einen Chef arbeiten, der seine unfähigen 
Mitarbeiter leistungsgerecht feuert wenns nötig ist, anstatt sich darauf 
verlassen, das die anderen fähigen Mitarbeiter die Fehlleistung des 
unfähigen Mitarbeiters durch unbezahlte Überstunden kompensieren.

von Schreiber (Gast)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Kurz gesagt, das Thema ist verfehlt. Statt einem einfachen handlichen
> Programm, das einige Schritte automatisieren sollte, ist es nun noch
> umständlicher, als wenn man alles per Hand machen würde.

Es wird erledigt, was im Pflichtenheft steht/ der wer-auch-immer 
bestellt hat. Wenn einer eine tolle GUI fordert, dann wird das so 
geliefert. Kostet zwar Zeit, aber wenn es gefordert ist...

Wenn eine Bedienung über Komandozeile gefordert wird, dann sollte man 
das auch so kommunizieren

Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Ich persönlich denke, dass man das in 3-4 Tagen programmieren kann, zzgl
> etwas Probieren und Schreiberei, bis die externen Module alle drin sind.
> Sonderlich schön muss es nicht sein und war auch nicht gefragt.

...das muss so kommuniziert werden. Wenn es bei den vorherigen 20 
Programmieraufgaben immer Punktabzug für eine nicht zeitgemäße GUI gab, 
dann ist das eben keine selbstverstndlichkeit.
Selbiges, wenn früher eine schöne GUI für ein bestanden gereicht hat. 
Auch Bewertungsmaßstäbe MÜSSEN kommuniziert werden...

von Schreiber (Gast)


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Ingenieur mit Sonderbelastung schrieb:
> Eigentlich bin Ich soweit, dass Ich sage, dass es UNGENÜGEND ist, aber
> kann man das bringen?

Sofern nicht ausdrücklich die relevanten Bewertungsmaßstäbe aktiv 
kommuniziert wurden (hier unwahrscheinlich) und eine angemessene 
Projektbetreuung stattfand (noch unwahrscheinlicher, denn dann gäbe es 
das Problem nicht) definitiv nein.

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