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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik ESP8266 raucht ständig ab - Stromversorgung


Autor: Micha (Gast)
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Hi Leute, ich (Laie) habe folgendes Problem: Ich möchte einen ESP8266-01 
an einem Klingeltrafo betreiben (Postmelder mit Magnetkontakt). Der KT 
liefert lastfrei ca. 17V.

Zuerst hatte ich eine kleine Schaltung aufgebaut, die mit DB107 
Gleichrichter, Elko 470µF 35V und einem 7809 eine, zunächst mal, 
ausreichend stabile Spannungsversorgung für einen AMS1117 lieferte (am 
Ausgang noch ein Elko 1000µF 10V). Das funktionierte auch ganz 
wunderbar, bis mir der ESP abgeraucht ist (nach einigen Stunden 
Betrieb). Meine Vermutung war, dass der Strombedarf des ESP in den 
Spitzen die Leistung des AMS1117 überstieg, und dieser dann, nach 
Ableben, die 9V vom 7809 an den ESP durchgereicht hat.

Idee #2 war dann ein Schaltregler (2575, 2576, 2596). Ich habe zwar ein 
paar Kilo Spulen hier rumliegen, aber die exakt passende war wohl nicht 
dabei (Wert laut Datenblatt schon, aber womöglich nicht den besten Kern 
oder die beste Bauform). Auch ob die ELkos "low ESR"-Typen sind ließ 
sich nicht so leicht eruieren. Auf jeden Fall hatte ich einen 
unkontrollierbaren Rippel von im besten Fall 145mV RMS (~800mV Vpp); je 
nach Spule auch deutlich mehr.

Lastfrei ließ sich das noch reduzieren, aber sobald man 200mA bei 3.3V 
abgeholt hat, war der Rippel monströs. Ich hatte das allerdings alles 
auf einem Breadboard ausprobiert; auf Platine hätte das vielleicht wegen 
der kürzeren Leitungen etwas besser ausgesehen. Mein Fazit war, dass bei 
stetig wechselnder Last ein Schaltregler nicht mit wenigen Bauteilen 
auskommt. Bei den Schaltregler-Varianten sind auch mehrere ESPs 
gestorben.

Also wieder zurück zu den Linearreglern (immer noch AMS 1117, da habe 
ich eine größere Menge von). Diesmal habe ich versucht, eine 
elektronische Sicherung mit einzubauen (das Gerödel zwischen den beiden 
Spannungsreglern). Funktioniert prima, liefert schön saubere 3.288V und 
auf dem Steckbrett funktionierte auch die Kurzschlussfestigkeit. Nach 
wenigen Minuten raucht mir der ESP ab. 7809 hat ordentlich Temperatur , 
also Kühlkörper dran. Der nächste ESP raucht ab. Oszi dran, Rippel 1,4mV 
RMS (10mV Vpp). Last dran, und nach einigen Minuten lässt sich ein 
Rippel von bis zu 400mV RMS messen und die Spannung bricht auf 2.5V ein. 
Am 7809 messe ich um die 80°C. Laut Datenblatt kann der bis 150°. Warum 
die Schaltung nach einigen Minuten so aus dem Ruder läuft, ist mir ein 
Rätsel. Wenn ich den 7809 mit Kältespray gefügig mache, normalisiert 
sich die Spannung wieder. Merkwürdig.

Ein größerer Kühlkörper/Lüfter kommt aus Platzgründen nicht in Frage. 
Wenn ich das Datenblatt richtig lese, kann der AMS1117 18V. Sollte man 
den78xx anders dimensionieren? Oder gibt es eine probate Lösung, die 
sich in meine Schaltung noch einstricken lässt?

Ich weiß dass es passende Ac/Dc-Wandler für 3.3V gibt, aber die sind 
nicht günstig (und ich brauche einige davon) und ich würde es gern 
selbst bauen.
Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich, wie man das elegant lösen 
kann? Wenn es geht mit den Linearreglern, die schon verbaut sind (bin 
aber für jeden Vorschlag offen).


Vielen Dank im Voraus
Micha

Autor: G. H. (schufti)
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Naja, wenn du dem 3.3v Regler die Masse (Bezugspotential) wegschaltest 
....

Autor: 6a66 (Gast)
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Micha schrieb:
> Hi Leute, ich (Laie) habe folgendes Problem: Ich möchte einen ESP8266-01
> an einem Klingeltrafo betreiben (Postmelder mit Magnetkontakt). Der KT
> liefert lastfrei ca. 17V.
>
> Zuerst hatte ich eine kleine Schaltung aufgebaut,

Au-Au-Au
Stromversorgungen schaltet man normalerweise High-Side, also im 
Spannungspfad und nicht auf GND.

Micha schrieb:
> Ich weiß dass es passende Ac/Dc-Wandler für 3.3V gibt, aber die sind
> nicht günstig (und ich brauche einige davon) und ich würde es gern
> selbst bauen.

Wieviel hat Dich denn das Abrauchen bisher gekostet?
DC-DC Wandler gibt es mit Eingangsspannungen bis 100V, nimm einfach 
einen solchen vom Versender Deiner Wahl.
Beispiel: 
Ebay-Artikel Nr. 162451442096

rgds

Autor: 6a66 (Gast)
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Micha schrieb:
> Am 7809 messe ich um die 80°C. Laut Datenblatt kann der bis 150°.

Nein, das ist die Temperatur IM Chip. Wenn der raußen 80Grad warm wird 
ist der am Ende. Und wann kann er 80°C dauerhaft aushalten (siehe 
Datenblatt)?

Überlege mal wieviel Leistung dein Linearregler umsetzen muss. 17V AC 
sind so mal etwa 25V DC. Gibt 16V Spannungsabfall mal 200mA = 3,2W. 
Dämmert's warum d er warm wird?

rgds

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Spannungsregler möchten auf beiden Seiten einen Kondensator haben, sonst 
können sie schwingen (siehe Datenblatt).
Und zu den Elkos auch ein 100nF Keramik direkt am IC parallel.

Autor: Einfach Regler (Gast)
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Micha schrieb:
> Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich, wie man das elegant lösen
> kann? Wenn es geht mit den Linearreglern, die schon verbaut sind (bin
> aber für jeden Vorschlag offen).

Ein einziger Regler für alles, für schlappe WenigEURO:

Ebay-Artikel Nr. 112283527600

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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G. H. schrieb:
> Naja, wenn du dem 3.3v Regler die Masse (Bezugspotential) wegschaltest
> ....

Das war die bis jetzt entscheidende Antwort!

Gruß
Andreas

Autor: Einfach Regler (Gast)
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Micha schrieb:
> Mein Fazit war, dass bei
> stetig wechselnder Last ein Schaltregler nicht mit wenigen Bauteilen
> auskommt. Bei den Schaltregler-Varianten sind auch mehrere ESPs
> gestorben.

Da wäre mein Fazit dass du auf deinen Breadboard-Aufbauten
viel Mist gemacht hast.

Warum sollte denn ein sauber aufgebauter Spannungsregler, sei
er linear oder schalt, eine Zielschaltung zerschiessen?

Das andere Fazit ist dass ein Schaltregler mit sehr wenigen
Bauteilen auskommt verglichen mit dem was du an Bauteilen
zusammengekleistert hast.

Autor: Sapperlot W. (jetztnicht)
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Zeig mal ein Video vom Abrauchen. Ich stell mir das unterhaltsam vor. 
Erst ploppt der Deckel des Linearreglers ab, und dann der Rest, wenn die 
17 Volt durchkommen.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Anstelle einer Briefkastenheizung würde ich sparsamere Funkmodule 
nehmen, mit meiner Fernbedienung könntest du 12 Briefkästen überwachen: 
Beitrag "RFM69 12-Kanal Fernbedienung"

Autor: Micha (Gast)
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G. H. schrieb:
> Naja, wenn du dem 3.3v Regler die Masse (Bezugspotential) wegschaltest
> ....

Du meinst T1/Q1? Die sollen den Strom auf 200mA begrenzen. Unterhalb 
dieses Wertes ist DS doch offen. Oder hab ich da falsch gedacht?


Sehe gerade: die 30Ohm von R3 sind 3,3Ohm auf meiner Platine. Das müsste 
dann für 200mA passen, oder?


Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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6a66 schrieb:
> Au-Au-Au
> Stromversorgungen schaltet man normalerweise High-Side, also im
> Spannungspfad und nicht auf GND.

Wie schon geschrieben bin ich blutiger Anfänger... Kannst Du das etwas 
näher erläutern?


> Wieviel hat Dich denn das Abrauchen bisher gekostet?
> DC-DC Wandler gibt es mit Eingangsspannungen bis 100V, nimm einfach
> einen solchen vom Versender Deiner Wahl.
> Beispiel:
> Ebay-Artikel Nr. 162451442096

Ja, hat schon Geld gekostet bisher. Aber anders lernt man auch nix. ;) 
Von diesen Wandlern habe ich einige hier rumliegen. Da ich annheme, dass 
die keine ungeglättete Spannung haben möchten, würden zum Gleichrichter 
ja nochmal 1-2 Elkos kommen. Dann wird das bautechnisch aber schon 
wieder größer (das ESP muss ja auch noch mit rein).

Gruß
Micha

Autor: Stefan Us (stefanus)
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10.000µF köntnen zu viel sein. Die meisten Spannungsregler haben im 
Datenblatt eine Angabe, wie hoch ihre kapazitive Last maximal sein darf.

Autor: Micha (Gast)
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6a66 schrieb:
> Und wann kann er 80°C dauerhaft aushalten (siehe
> Datenblatt)?

Hm, ich finde da keinen anderen Wert außer "Operating Junction 
Temperature Range -20 +150 °C".

> Überlege mal wieviel Leistung dein Linearregler umsetzen muss. 17V AC
> sind so mal etwa 25V DC. Gibt 16V Spannungsabfall mal 200mA = 3,2W.
> Dämmert's warum d er warm wird?

Ja, schon. ;) Deswegen habe ich ja gefragt ob es Sinn macht, den anders 
zu dimensionieren. Die 200mA sind natürlich Peaks. Der ESP braucht, 
glaube ich, so 70mA im Betrieb. Ist natürlich trotzdem noch mehr, als 
das Datenblatt empfiehlt (0,5W). Hm.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Spannungsregler möchten auf beiden Seiten einen Kondensator haben, sonst
> können sie schwingen (siehe Datenblatt).
> Und zu den Elkos auch ein 100nF Keramik direkt am IC parallel.

Ah, okay. Ich habe jetzt einen Elko 100nF zwischen die beiden Regler 
gebraten. Bisher sieht das im Oszi richtig gut aus (2-3 Minuten) und 
auch der 7809 lässt sich noch mit dem Finger anfassen. So einfach?

Vielen Dank für den Tipp auf jeden Fall!

Gruß
Micha

Autor: Bessa Wissa (Gast)
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Micha schrieb:
> Ich habe jetzt einen Elko 100nF zwischen die beiden Regler
> gebraten.

Elkos mit 100nF gibt es nicht.

Autor: Micha (Gast)
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Einfach Regler schrieb:
> Ein einziger Regler für alles, für schlappe WenigEURO:

Ja, wie schon geschrieben, da habe ich ein paar Stück rumliegen. Da gibt 
es ja auch welche als AC/DC-Wandler, aber die brauchen alle 85-230V oder 
so. An einem Klingeltrafo werden die wohl eher nicht laufen, oder?

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Bessa Wissa schrieb:
> Elkos mit 100nF gibt es nicht.

µF.µF.µF. Sorry.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Einfach Regler schrieb:
> Da wäre mein Fazit dass du auf deinen Breadboard-Aufbauten
> viel Mist gemacht hast.

Naja, grundsätzlich liest man ja schon dass es weniger Sinn macht, 
Schaltregler auf Breadboards aufzubauen scon allein wegen der unsicheren 
Verbindungen und der langen Leitungen. Kann also schon sein.
>
> Warum sollte denn ein sauber aufgebauter Spannungsregler, sei
> er linear oder schalt, eine Zielschaltung zerschiessen?

Ja, das frage ich mich ja auch die ganze Zeit. Ich habe schon einige 
solcher Schaltungen im Betrieb (für LEDs, Arduinos etc.) und bisher ist 
mir eigentlich noch nicht viel abgeraucht, außer mal eine Diode beim 
Nano wg. Kurzschluss oder so. Ich denke, die ESP-01 sind einfach sehr 
empfindlich, und bei einem Rippel im Voltbereich vermutlich ein 
intoleranter Miesepeter. Möglich auch, dass meine Fähigkeiten sich 
einfach noch sehr bescheiden ausnehmen. Eins von beiden wird stimmen. ;)

> Das andere Fazit ist dass ein Schaltregler mit sehr wenigen
> Bauteilen auskommt verglichen mit dem was du an Bauteilen
> zusammengekleistert hast.

Yep, deswegen war das ja auch auf der Speisekarte. Ist mir aber leider 
auf dem Breadboard nicht gelungen das mit tolerierbarem Rippel 
aufzubauen.

Wenn ich eine Schaltung mit Schaltregler finden könnte, die man direkt 
am KLingeltrafo einhängen kann, wäre ich glücklich.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Anstelle einer Briefkastenheizung würde ich sparsamere Funkmodule
> nehmen, mit meiner Fernbedienung könntest du 12 Briefkästen überwachen:

Okay, das schaue ich mir mal genauer an. Im Tiefschlaf sind die ESP-01 
ja auch relativ sparsam (klar, meine Stromversorgung in der Form nicht), 
aber Deep-Sleep setzt voraus, dass sich der Wert des Schalters nach dem 
Aufwachen auslesen lässt. Im Moment habe ich das mit Magnetschalter 
gelöst. Über Post werde ich per SMS informiert. Wenn ich den Zustand des 
Magnetschalters speichere (Flip-Flop oder so), würde mir während des 
Deep-Sleep ein mehrmaliges Öffnen der Klappe entgehen. Richtig intensiv 
habe ich da aber noch nicht drüber nachgedacht. Deine FB schaue ich mir 
aber jetzt mal genauer an. Vielen Dank.

Gruß
Micha

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Wenn du einen Chip hinter einem 3,3V SPannungsregler betreibst und dann 
diesem die GND oder Sense Leitung weg nimmst und die Zielschaltung von 
irgendwo anders her GND bekommt (z.B. vom Oszilloskop oder vom PC via 
USB Kabel) dann wird die Zielschaltung mit einer ungereglten Spannungen 
betrieben, die viel zu hoch ist.

12V o------[3,3V Regler]-----[ESP Chip]---USB-Kabel---o PC Gehäuse
               |                   |                  |
               |                   |                  |
           unterbrochen        unterbrochen           |
               |                   |                  |
GND o----------+-------------------+                  |
    |                                                 |
Erdung o----------------------------------------------+
                   Erdung über die Steckdose


Noch eine mögliche Fehlerursache: Die Stromaufnahme des ESP ist beim 
Schlafen zu niedrig, der Spannungsregler benötigt eventuell mehr Last.

: Bearbeitet durch User
Autor: G. H. (schufti)
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falls es eines der üblichen Chinesenbretter ist, eignet es sich 
überhaupt nicht für Schaltungen wo mehr Strom als zwischen Logikpegeln 
für digitale Schaltkreise fließt.
Die "Kontaktfedern" dürfte aus korrodierten Bierdosen gepresst sein und 
schon nach ein paar Mal ein-/ausstecken liegt der Draht nur mehr "an". 
Da hat man auf der gleichen Reihe vom untersten zum obersten Loch 
schnell mal -zig Ohm "Kontaktwiderstand".
Leider ist da kaum mehr brauchbares zu bekommen.

Natürlich kann man auch Versorgungen "Low-side" schalten, aber gerade 
wenn man nicht so sattelfest ist, hat man schnell was (z.B. Reedkontakt) 
an die falsche Masse geklemmt ...
Ob der AMS1117 es mag, wenn er plötzlich "rückwärts" gespeist wird?

100nF KerKo vor und hinter den Spannungsreglern ist meist auch in den DB 
vorgesehen.

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> 10.000µF köntnen zu viel sein. Die meisten Spannungsregler haben im
> Datenblatt eine Angabe, wie hoch ihre kapazitive Last maximal sein darf.

Am Eingang sind es 470µF und am Ausgang 1000µF. Die habe ich extra etwas 
größer als im DB angegeben dimensioniert, weil ein Klingeltrafo unter 
Last wohl recht flatterhaft sein soll (habe ich irgendwo gelesen). Wenn 
ich jetzt genauer drüber nachdenke, wäre mit dieser Begründung der 
dickere Elko am Eingang besser aufgehoben, oder?

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Wenn du einen Chip hinter einem 3,3V SPannungsregler betreibst und dann
> diesem die GND oder Sense Leitung weg nimmst und die Zielschaltung von
> irgendwo anders her GND bekommt (z.B. vom Oszilloskop oder vom PC via
> USB Kabel) dann wird die Zielschaltung mit einer ungereglten Spannungen
> betrieben, die viel zu hoch ist.

Ahhh....ja! Das leuchtet sogar mir ein. Aber das wäre ja nur dann der 
Fall, wenn der Strom 200mA übersteigt, oder? Und ja auch nicht ganz, 
weil Q1 ja langsam zu macht, wenn ich das richtig überlegt habe. Aber 
klar, das ist natürlich nicht sehr gründlich überlegt. Wie kann man das 
denn besser umsetzen?


> Noch eine mögliche Fehlerursache: Die Stromaufnahme des ESP ist beim
> Schlafen zu niedrig, der Spannungsregler benötigt eventuell mehr Last.

Ich sehe schon, mit dieser Schaltung wird das wohl nix.... ;) Vielen 
Dank für die Erklärung.

Gruß
Micha

Autor: Johannes S. (jojos)
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Micha schrieb:
> aber Deep-Sleep setzt voraus, dass sich der Wert des Schalters nach dem
> Aufwachen auslesen lässt.

wie wird denn der Schalter ausgelöst? Mit öffnen der Klappe? Dann sollte 
das doch genug Zeit sein das der ESP aufwacht und die IO lesen kann. 
Oder braucht der so lange für seine Initialisierung? Mein µC läuft in 
<1ms, das reicht auch für kurze Tastendrücke.
Mit einem FlipFlop oder kleinem Hilfs µC wäre der ESP sicher auch lange 
mit Batterien zu betreiben, AA Zellen z.B. gibts auch mit Lithium und 
3000 mAh.
Soll ein ESP mehrere Kontakte auswerten? Sonst sollte doch reichen: 
Wecken, 'Post ist da melden', wieder schlafen legen.

: Bearbeitet durch User
Autor: so isses (Gast)
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Micha schrieb:
> Wie schon geschrieben bin ich blutiger Anfänger...
> da habe ich ein paar Stück rumliegen.

Wie kommt ein blutender Anfänger zu einem Oszi,
...und so vielen elektronischen Bauteilen ?


Woher hast du diese Schaltung ?
Frage deshalb, weil Regelung im Massekreis, das ist unüblich.

Autor: G. H. (schufti)
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naja, bis sich ein esp mit dem AP verbunden und ein Netzwerkpaket 
abgesetzt hat, können schon mal 3-5s vergehen.

Allerdings ist es natürlich Energieverschwendung, den esp die ganze Zeit 
nur den Kontakt abfragen zu lassen.

Wenn es nur ein Kontakt ist, kann man eine "Selbsthalteschaltung" mit 
dem EN und einem IO machen und der esp deaktiviert sich nach Versenden 
der Meldung selbst.

So ca. 470µ auf der 3.3V Seite beim esp dürfen schon sein um die Spitzen 
beim  Senden zu stützen.

Ev. läßt sich die Situation mit einem kleinen Widerstand (47-68Ohm) vor 
dem 7809 entschärfen damit der nicht "alles" wegstecken muss.

Und wie gesagt, kleine Kos (Keramik, Folie) zur Unterdrückung der 
Schwingneigung schaden nie; ein Elko hilft da wenig.

Eine Mindestlast für den AMS1117 kann man z.B. durch Verlegen der LED 
auf die 3.3V Schiene erreichen (falls es schon ESP-01 ohne Powerled 
sind).

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Wenn ich jetzt genauer drüber nachdenke, wäre mit dieser Begründung
> der dickere Elko am Eingang besser aufgehoben, oder?

Allerdings, ja!

>> Wenn du einen Chip hinter einem 3,3V SPannungsregler betreibst und dann
>> diesem die GND oder Sense Leitung weg nimmst und die Zielschaltung von
>> irgendwo anders her GND bekommt ... dann wird die Zielschaltung mit einer
>> ungereglten Spannungen betrieben, die viel zu hoch ist.

> Ahhh....ja! Das leuchtet sogar mir ein. Aber das wäre ja nur dann der
> Fall, wenn der Strom 200mA übersteigt, oder?

Wie kommst du auf 200mA? Der Effekt hat mit der Stromstärke gar nichts 
zu tun.

Autor: Micha (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> wie wird denn der Schalter ausgelöst? Mit öffnen der Klappe? Dann sollte
> das doch genug Zeit sein das der ESP aufwacht und die IO lesen kann.

Nee, da ist der ESP zu langsam für, denke ich. Meine Schaltung läuft so, 
dass beim Öffnen der Klappe ein Impuls auf einem GPIO eine Meldung in 
FHEM ausgibt und von dort aus wird dann per Telegram eine SMS versandt. 
Beim Abholen der Post wird dann über einen zweiten GPIO der Switch 
(espeasy) wieder geschlossen. Außenklappe hat einen Magnetkontakt, 
Innenklappe einen Kontaktschalter.


> Mit einem FlipFlop oder kleinem Hilfs µC wäre der ESP sicher auch lange
> mit Batterien zu betreiben, AA Zellen z.B. gibts auch mit Lithium und
> 3000 mAh.

Da denke ich auch schon länger drüber nach, weiß aber noch nicht ganz 
genau wie sich das realisieren lässt. Allerdings liegt in meinem 
Briefkasten die Spannung vom Klingeltrafo ja an (für die Beleuchtung), 
deshalb kann man das auch später noch nachbessern.


> Soll ein ESP mehrere Kontakte auswerten? Sonst sollte doch reichen:
> Wecken, 'Post ist da melden', wieder schlafen legen.

Ja, so ist das schon gedacht. Aber bei Deep-Sleep würde ja das Öffnen 
der Außenklappe das Event zum Wecken darstellen. Da der Postbote ja 
nicht nach 5 Sekunden die Klappe nochmal öffnet, käme dann ja nichts 
mehr was auszuwerten wäre. Also müsste das Wecken an sich schon zur 
Meldung durch den Kontroller führen. Da der ESP-01 nur zwei GPIOs hat 
habe ich das so gelöst: beim Öffnen der Außenklappe wird das Signal auf 
High gesetzt, bis der Schalter der Innenklappe es wieder auf Low setzt. 
Das ist mit Sleep-Mode nur schwer hinzubekommen, glaube ich.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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so isses schrieb:
> Wie kommt ein blutender Anfänger zu einem Oszi,
> ...und so vielen elektronischen Bauteilen ?

Ich bin halt konsequent. :) Ich habe im letzten Jahr angefangen ein 
bisschen mit Arduinos zu spielen. Bei der Bastelei fiel mir auf, dass 
ich ein Netzteil brauche. Nach einigen "Selbstbauten", die hin und 
wieder sogar ganz gut funktionierten, habe ich mir zwei Labornetzteile 
von Rohde und Schwarz gekauft (20V/5A, 35V/10A), ein Oszi (ertstmal 
Tektronix, das war etwas üppig deswegen gegen ein preisgünstiges 1054Z 
Rigol getauscht), einen Funktionsgenerator, diverse Messgeräte und 
mehrere Lötstationen - bis ich schlussendlich und glücklicherweise bei 
JBC gelandet bin. Zeitgleich habe ich fast jeden Tag beim Chinamann 
bestellt, vom Edelschrott Teile ausgeschlachtet und alles an Elektronik 
gesammelt was ich in die Griffel bekommen konnte. Jetzt habe ich eine 
nette Elektronikwerkstatt und mir fehlt nur noch eins: Ahnung. ;) Ich 
lese Bücher, probiere viel und habe Spass. Ist ein schönes Hobby, finde 
ich. Aber wenn man das nicht hauptberuflich macht, vergisst man Vieles 
so schnell wie man es gelernt hat...


> Woher hast du diese Schaltung ?

Die habe ich schon selbst erstellt (ist ja nicht viel dran), aber die 
Regelung für die Strombegrenzung habe ich von hier:

http://praktische-elektronik.dr-k.de/Projekte/Elek...


Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Wie kommst du auf 200mA? Der Effekt hat mit der Stromstärke gar nichts
> zu tun.

Erstmal hat der AMS ja GND. Und das bleibt ja auch solange so, bis die 
Strombegrenzung den Hahn komplett zudreht (über Q1). Oder denke ich da 
falsch?


Gruß
Micha

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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Micha schrieb:
> Da gibt
> es ja auch welche als AC/DC-Wandler, aber die brauchen alle 85-230V oder
> so. An einem Klingeltrafo werden die wohl eher nicht laufen, oder?

Für die brauchst Du keinen Trafo, weil das NETZTEILE sind.

Autor: Micha (Gast)
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der schreckliche Sven schrieb:
> Für die brauchst Du keinen Trafo, weil das NETZTEILE sind.

Ja, schon klar. Was ich brauche ist ein AC/DC Wandler, den ich an einen 
Klingeltrafo anschließen kann und der mir stabilisierte 3.3V liefert. 
Ich wollte nur sagen, dass diese Teile aufgrund der hohen 
Eingangsspannung nicht für meine Zwecke taugen.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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G. H. schrieb:

> Allerdings ist es natürlich Energieverschwendung, den esp die ganze Zeit
> nur den Kontakt abfragen zu lassen.


Das stimmt natürlich. Mein erster Plan war auch, alle ESPs über Batterie 
laufen zu lassen. Das habe ich mit einem Thermostat verwirklicht und das 
hat auch gut funtkioniert, weil sich das Thermostat ja jederzeit 
abfragen lässt. Bei einem reinen Taster ist das schon schwieriger, 
deshalb Plan B = Dauerbetrieb.

> Wenn es nur ein Kontakt ist, kann man eine "Selbsthalteschaltung" mit
> dem EN und einem IO machen und der esp deaktiviert sich nach Versenden
> der Meldung selbst.

Was ist "EN"? Kannst Du das etwas näher erklären?

> So ca. 470µ auf der 3.3V Seite beim esp dürfen schon sein um die Spitzen
> beim  Senden zu stützen.

Jo, da werde ich die Werte aus dem Schaltplan 1:1 tauschen (so es denn 
bei der Schaltung bleibt; bis jetzt läuft sie mit dem zusätzlichen Elko 
gut).

> Ev. läßt sich die Situation mit einem kleinen Widerstand (47-68Ohm) vor
> dem 7809 entschärfen damit der nicht "alles" wegstecken muss.

Im Moment läuft die Schaltung mit elektronischer Last bei 200mA und der 
7809 hat um die 40°. Ich werde das morgen mal ausprobieren, vielleicht 
komme ich dann gänzlich ohne KK aus.


Gruß
Micha

Autor: Ratsche (Gast)
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Micha schrieb:
> Ich bin halt konsequent. (...) Ist ein schönes Hobby, finde
> ich. Aber wenn man das nicht hauptberuflich macht, vergisst
> man Vieles so schnell wie man es gelernt hat...

Bei mir ist es eher umgekehrt. Ich bin schon länger dabei, aber für 
sowas wie Rohde und Schwarz hat es noch nie "gereicht"...

(Ha - tun wir uns doch zusammen! Ich hab Erfahrung, Du die Geräte... :)

Also, es gibt schon eine Art "Weg zum erfolgreichen Unprofessionellen". 
Das Ganze gestaltet sich aber für Erwachsene etwas schwieriger, als für 
Jugendliche (deren Gehirne noch alles "aufsaugen").

Die absoluten Grundlagen müssen (auch, wenn´s Mühe kostet) sozusagen 
"erst mal sitzen". Wozu man den Lehrstoff am besten mehrmals 
durcharbeiten, und regelmäßig Fortschritte kontrollieren sollte. (Sollte 
Dir - dank Deiner "Konsequenz" - mit der richtigen Methodik nicht all zu 
schwer fallen.)

Doch hat man diesen Zustand mal erreicht, kann man anders weitermachen: 
Man taucht tiefer in einen Bereich (oder mehrere) der Materie ein (dort, 
wo man das meiste Interesse hat), "macht großteils, wozuman grade Lust 
hat" - verlangt seinem Gehirn aber immer wieder mal "kleine 
Auffrischungen" der Grundlagen ab...

Diese Auffrischungen hat man, falls man in der Nähe freundliche 
Bastel-Kollegen hat, sogar teils nebenbei... denn oft genug werden 
Theorien / mögliche Projekte auch völlig außerhalb des (eigenen) 
"Haupt-Betätigungsfeldes" erörtert / diskutiert. An allen möglichen 
Orten, zu allen möglichen Zeiten.

Allerdings sind "aktive" Auffrischungen mehr oder weniger oft (kann ganz 
unterschiedlich sein) schon auch nötig - soll heißen, z.B. von Zeit zu 
Zeit nebenbei auf dem Klo "alten" Lehrstoff zu lesen, schadet bestimmt 
nicht... :) ...effizienter aber ist es, jedes WE mal ein Kapitel daraus 
konzentriert (!) durchzulesen - auf der Schüssel bin ich nur wenig 
fokussiert.

Das Mischen von alt und neu fördert die Bildung von Neuronenverbindungen 
in dem Bereich ---> irgendwann geht der Großteil der (auch der 
komplizierteren) Grundlagen, Zusammenhänge und Regeln... ins absolute 
Langzeitgedächtnis über - und wird zu einer ähnlichen "Routine", wie die 
Reihenfolge z.B. im Bad.

Und dann reicht die Beschäftigung mit neuem, um das Gehirn immer wieder 
zu beschäftigen, und "frisch zu halten" - die Grundlagen vergißt man nie 
mehr.

Kurz: Erst mal Grundlagen pauken (dieser allererste Zeitraum kann etwas 
mühsam sein - aber nur der). Danach Themen vertiefen (auch gegen 
"Langeweile"), und hin und wieder mal Grundlagen "auffrischen". (In der 
Anfangszeit keine monatelangen Pausen vom Hobby machen - sonst fängt man 
bei null an.)

Bleibt man eine gewisse Zeit dahinter, wird man zum Semi-Pro, und zwar 
ganz von alleine (wie gesagt, mit Ausnahme der "Grundausbildung" - wenn 
man diese knallhart/schnell durchziehen will, kostet es hin und wieder 
ernsthaft Anstrengung/ Hartnäckigkeit). Ist aber völlig abhängig von 
einem selbst. Und "aller Anfang ist schwer".

Also - Thema "Vergeßlichkeit" - ich nannte eine mögl. Lösung...

Autor: Stefan Us (stefanus)
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>> Wie kommst du auf 200mA? Der Effekt hat mit der Stromstärke gar nichts
>> zu tun.

> Erstmal hat der AMS ja GND. Und das bleibt ja auch solange so, bis die
> Strombegrenzung den Hahn komplett zudreht (über Q1). Oder denke ich da
> falsch?

Ja stimmt so.

Bedenke, dass deien Strombegrenzung nicht jur die Zustände an und aus 
kennt, sondern beliebig viele dazwischen. Das ist auch ohne externe GND 
Verbindungen ein gefährlicher Bereich, wo die Ausgangsspannung des 3,3V 
Reglers überhöht sein wird.

Die Strombregrenzung muss unbedingt in der 3,3V Leitung liegen, nicht in 
der GND Leitung. Und sie sollte VOR dem 3,3V Spannunsgregler sein, sonst 
hast du keine stabilen 3,3V.

Strombegrenzung bei 200mA halte ich allerdings für fragwürdig, denn der 
ESP zieht ja beim Senden kurzzeitig schon weit mehr Strom. Rechne mit 
bis zu 500mA, dann läuft er stabil.

Nimm einfach einen 3,3V SPannungsregler, der ab Werk bei ca 500mA 
begrenzt. Dann kannst Du dir die unsichere Schaltung mit den beiden 
Transistoren ganz sparen.

: Bearbeitet durch User
Autor: G. H. (schufti)
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Hi,
über den EN oder CHPD pin läßt sich der esp (de)aktivieren.

mit einem pull-down und einem Reedkontakt nach V+ wird er somit mal 
aktiviert.
Wenn du jetzt einen gpio (über eine Schottkydiode) mit EN verbindest und 
den Pin in setup() als erstes als Ausgang mit "High" aktivierst, bleibt 
der esp solange "an" bis du den Pin wieder auf Low setzt.

Aber es geht auch anders:
den Reedkontakt an Masse und rst mit pull-up.
Wenn der esp (das erste mal anläuft) zum Schluß endlos in den Tiefschlaf 
[ESP.deep_sleep(0)] schicken. Jetzt ist er so lange im super low power 
Modus bis er über "rst" aufgeweckt wird. Und hier wiederholt sich die 
Geschichte: Meldung absetzen und in ewigen Tiefschlaf.

Autor: Micha (Gast)
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Ratsche schrieb:
> Bei mir ist es eher umgekehrt. Ich bin schon länger dabei, aber für
> sowas wie Rohde und Schwarz hat es noch nie "gereicht"...

Naja, ich nehme an, dass ein Labornetzteil von C in der unteren 
Preisklasse für meine Zwecke auch gereicht hätte. Die R&S-Geräte habe 
ich gebraucht bei Kleinanzeigen geschnappt. Die waren jetzt auch nicht 
so günstig, aber im Falle eines Verkaufs bekommt ja auch wieder gutes 
Geld dafür.

> (Ha - tun wir uns doch zusammen! Ich hab Erfahrung, Du die Geräte... :)

Aber gern! :) Großraum Dortmund?

> Also, es gibt schon eine Art "Weg zum erfolgreichen Unprofessionellen".
> Das Ganze gestaltet sich aber für Erwachsene etwas schwieriger, als für
> Jugendliche (deren Gehirne noch alles "aufsaugen").

Ja, leider ist das so. Vor allen Dingen dann, wenn man neben mehreren 
zeitraubenden Hobbys auch beruflich noch die Mütze anstrengen muss. Da 
hilft auch kein BioVital. ;)

> Die absoluten Grundlagen müssen (auch, wenn´s Mühe kostet) sozusagen
> "erst mal sitzen". Wozu man den Lehrstoff am besten mehrmals
> durcharbeiten, und regelmäßig Fortschritte kontrollieren sollte. (Sollte
> Dir - dank Deiner "Konsequenz" - mit der richtigen Methodik nicht all zu
> schwer fallen.)

Ja, die richtige Methodik... Wenn man ein Problem hat und Google bemüht, 
bleiben am Ende 20 Tabs im Browser offen, die man unbedingt noch lesen 
muss. Es ist schwierig, konzentrierte Infos zu finden die auch für Laien 
verständlich sind und das Thema auch richtig treffen. Wenn man z.B. bei 
einer Recherche auf Instructables landet, bleiben da gleich 10 neue 
Bastelprojekte hängen und oft hat man dann immer noch keine Antwort auf 
die eigentliche Frage. ;)



> Das Mischen von alt und neu fördert die Bildung von Neuronenverbindungen
> in dem Bereich ---> irgendwann geht der Großteil der (auch der
> komplizierteren) Grundlagen, Zusammenhänge und Regeln... ins absolute
> Langzeitgedächtnis über - und wird zu einer ähnlichen "Routine", wie die
> Reihenfolge z.B. im Bad.

Ja, das merke ich deutlich. Ohne Beruf und Familie würde ich das auch 
schneller hinbekommen.... ;) Wir haben heute natürlich Glück mit den 
Möglichkeiten, sich zu informieren. Allerdings ist die schnelle Lösung, 
die man im Netz findet, auch schwerer ins Langzeitgedächtnis zu 
bekommen. Deshalb notiere ich viel und lese regelmäßig meine Notizen. Am 
Anfang überliest man ja auch so ziemlich jede mathematische Formel, 
obwohl das eigentlich ein Kernbereich der Elektronik ist. Später wird 
dann die Theorie zunehmend interessanter.


> "Langeweile"), und hin und wieder mal Grundlagen "auffrischen". (In der
> Anfangszeit keine monatelangen Pausen vom Hobby machen - sonst fängt man
> bei null an.)

Ja, das ist ja das eigentliche Problem: Zeit. Man muss ja auch Geld 
verdienen und seinen anderen Verpflichtungen nachkommen, da lassen sich 
lange Pausen manchmal nicht vermeiden. So versiert und schlau, wie 
einige hier im Forum, wird man als Hobbyist ja ohnehin nicht mehr 
werden, deshalb ist es schön, dass man (auch mal dumm) nachfragen kann. 
;)

Sorry für OT.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Bedenke, dass deien Strombegrenzung nicht jur die Zustände an und aus
> kennt, sondern beliebig viele dazwischen. Das ist auch ohne externe GND
> Verbindungen ein gefährlicher Bereich, wo die Ausgangsspannung des 3,3V
> Reglers überhöht sein wird.

Ja, möglicherweise hat das ja auch eingen ESPs das Leben gekostet.

> Die Strombregrenzung muss unbedingt in der 3,3V Leitung liegen, nicht in
> der GND Leitung. Und sie sollte VOR dem 3,3V Spannunsgregler sein, sonst
> hast du keine stabilen 3,3V.

Ich frag jetzt einfach mal ganz dumm: Wenn ich Drain-Source zwischen R2 
und Pin3 vom AMS einpflege, müsste meinem Verständnis nach die Regelung 
ja immer noch funktionieren, oder?

> Strombegrenzung bei 200mA halte ich allerdings für fragwürdig, denn der
> ESP zieht ja beim Senden kurzzeitig schon weit mehr Strom. Rechne mit
> bis zu 500mA, dann läuft er stabil.

Ah okay, ich hatte jetzt immer nur die 200mA Peaks erwähnt gefunden und 
deshalb die Begrenzung danach dimensioniert.

> Nimm einfach einen 3,3V SPannungsregler, der ab Werk bei ca 500mA
> begrenzt. Dann kannst Du dir die unsichere Schaltung mit den beiden
> Transistoren ganz sparen.

Wie gesagt, die Schaltung läuft jetzt mit dem zusätzlichen Elko stabil. 
Wahrscheinlich war von Anfang an das Problem, dass ich die Regler nicht 
beidseitig mit Kondensatoren versorgt hatte. Dann hätte ich die 
Begrenzung ja auch gar nicht gebraucht.

Vielen Dank für Deinen Input.


Gruß
Micha

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Ich frag jetzt einfach mal ganz dumm: Wenn ich Drain-Source zwischen R2
> und Pin3 vom AMS einpflege, müsste meinem Verständnis nach die Regelung
> ja immer noch funktionieren, oder?

Zeichne das mal auf.

> ich hatte jetzt immer nur die 200mA Peaks erwähnt gefunden

Ich habe 400mA gemessen, mit meinem billigen Equipment. Das haben andere 
im Netz auch bestätigt. Ein bisschen Reserve oben drauf ist immer 
angemessen.

Warum machst du überhaupt eine Strombegrenzung?

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

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Nimm doch einfach nen fertigen 3,3V Switcher von Recom oder Traco, z.B. 
TSR 1-2433.
Der kann bis 32V ab.

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Zeichne das mal auf.

Ungefähr so?

> Warum machst du überhaupt eine Strombegrenzung?


Ich habe das "nachgebessert", weil mir immer die ESPs abgeraucht sind. 
Manchmal erst nach Stunden, manchmal nach Minuten. Da hielt ich das für 
eine pfiffige Idee. ;)


Gruß
Micha

Autor: Einfach Regler (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Nimm doch einfach nen fertigen 3,3V Switcher

Hab ich schon vor drei Jahren geschrieben.

Aber es muss ja alles von hinten durch die Brust ins Auge ....
Warum einfach wenn's kompliziert auch geht.
Nein ich will dies, nein ich will das, nein ich dachte mir ....

Einfach Regler schrieb:
> Ein einziger Regler für alles, für schlappe WenigEURO:
>
> Ebay-Artikel Nr. 112283527600

Autor: Stefan Us (stefanus)
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>> Zeichne das mal auf.
>Ungefähr so?

Abgesehen von den fehlenden KLEINEN Kondensatoren um die Spannungsregler 
herum sollte Q2 ein P-Kanal MOSFET sein.

Die großen Elkos gehören nach links hinter den Gleichrichter. Nach 
rechts hin sollten sie immer kleiner werden (wir hatten das ja schon 
erklärt).

Autor: Konstantin (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> sollte Q2 ein P-Kanal MOSFET sein.

Nein, ein N-Kanal MOSFET für Q2 ist schon richtig, sonst funktioniert 
die Strombegrenzung nicht mehr!

Autor: Hans (Gast)
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Wo bitte steht, dass der ESP eine Strombegrenzung braucht!? Ich habe 
dutzende verbaut und nirgendwo eine gebraucht. Auch beim Hersteller 
steht nichts darüber.

Autor: Jörg H. (sonichazard)
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Micha, Du hast hier mehrere Baustellen. Die musst Du einzeln abarbeiten.

1. Datenblätter lesen und verstehen.
   Was bedeuten die Werte und was bedeutet das für das Design.
   Und schau dir auch mal die Datenblätter anderer Hersteller an.
   Mitunter gibts da mehr Informationen oder Designvorschläge.

2. ESP8266-01 / Anforderung an die Stromversorgung
   Du hast doch Labornetzteile und Oszilloskop. Damit kannst Du doch 
genau
   messen was Du tatsächlich brauchst.

3. Danach legst Du das Netzteil aus. Aber auch so, das es thermisch 
funktioniert. (Denk auch an das Gehäuse!)
Und ein Klingeltrafo ist ist nicht die Idealbesetzung für eine 
Wirkungsgradoptimierte µC Versorgung.

4. Mit der Strombegrenzung hast Du Dir eine weitere Baustelle 
eingehandelt.
Falls Du das unbedingt haben möchtest, beschäftige dich damit separat! 
Und wie so etwas überhaupt mit einem LDO dahinter funktioniert.


Viel Erfolg

Autor: Micha (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Nimm doch einfach nen fertigen 3,3V Switcher von Recom oder Traco, z.B.
> TSR 1-2433. Der kann bis 32V ab.


Genau das wollte ich ja nicht, wo bleibt da der Spaß beim Basteln? Zudem 
sind die auch nicht günstig. Und ich brauche ja was für AC. Gibt es 
auch, aber erst ab 85V aufwärts (habe ich ja oben schon geschrieben).

Wenn ich Gleichrichtung und Glättung ohnehin zusätzlich stricken muss, 
dann machen die paar Bauteile für die Spannung den Kohl auch nicht fett.

Trotzdem danke für deine Mühe.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
Datum:

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Einfach Regler schrieb:
> Aber es muss ja alles von hinten durch die Brust ins Auge ....
> Warum einfach wenn's kompliziert auch geht.
> Nein ich will dies, nein ich will das, nein ich dachte mir ....

Ich hatte doch oben schon darauf geantwortet. Ich habe solche Wandler 
hier liegen (und auch einige andere Spannungsversorgungen vom 
Chinamann), aber ich brauche was für AC und würde das gern selbst bauen. 
Ist ja Bastelspaß, keine Auftragsarbeit. ;)


Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Abgesehen von den fehlenden KLEINEN Kondensatoren um die Spannungsregler
> herum sollte Q2 ein P-Kanal MOSFET sein.

Wird ein P-Channel Mosfet nicht bei negativer GS-Spannung leitend? Oder 
würfel ich da wieder was durcheinander?

> Die großen Elkos gehören nach links hinter den Gleichrichter. Nach
> rechts hin sollten sie immer kleiner werden (wir hatten das ja schon
> erklärt).

Ja klar, habe ich nicht vergessen. Ich hab es auf die Schnelle nur nicht 
mitgeändert im Plan. Ich zeig die Schaltung aber noch mal hier bevor ich 
die Platine ätze. Sicher ist sicher. ;)

Vielen Dank
Micha

Autor: Micha (Gast)
Datum:

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Konstantin schrieb:
> Nein, ein N-Kanal MOSFET für Q2 ist schon richtig, sonst funktioniert
> die Strombegrenzung nicht mehr!

Da bin ich beruhigt, dann habe ich das im Ansatz doch richtig 
verstanden.


Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Hans schrieb:
> Wo bitte steht, dass der ESP eine Strombegrenzung braucht!? Ich habe
> dutzende verbaut und nirgendwo eine gebraucht. Auch beim Hersteller
> steht nichts darüber.

Nee, braucht der überhaupt nicht. Bei meiner ersten Schaltung (7809 und 
AMS1117 und ein paar Kondensatoren) sind mir ein paar ESPs abgeraucht. 
Beim Messen ist aufgefallen, dass die 1117er den Geist aufgegeben und 
dabei die Spannung vom 7809 an den ESP durchgereicht haben. Das wollte 
ich mit der Begrenzung verhindern. Grundsätzlich ist das natürlich 
unnötig.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Jörg H. schrieb:
> Micha, Du hast hier mehrere Baustellen. Die musst Du einzeln abarbeiten.
>
> 1. Datenblätter lesen und verstehen.

Da gebe ich mir die größte Mühe. Aber manchmal macht der Wille zum 
schnellen Erfolg das Gelernte vergessen...

> 2. ESP8266-01 / Anforderung an die Stromversorgung
>    Du hast doch Labornetzteile und Oszilloskop. Damit kannst Du doch
> genau messen was Du tatsächlich brauchst.

Der 7809 ist schon ordentlich warm geworden, aber das hat mich erstmal 
nicht beunruhigt. Als Nächstes ist dann der ESP abgeraucht. Vorher hatte 
ich nur mit dem MM gemessen, dann mit dem Oszi. Und da habe ich ja auch 
gesehen, dass das wild schwingt. Das ist ja jetzt, mit zusätzlichem 
Elko, erledigt.


> Und ein Klingeltrafo ist ist nicht die Idealbesetzung für eine
> Wirkungsgradoptimierte µC Versorgung.

Logisch. Aber eine andere Spannungsversorgung liegt leider nicht in 
meinem Briefkasten. :)

> 4. Mit der Strombegrenzung hast Du Dir eine weitere Baustelle
> eingehandelt.
> Falls Du das unbedingt haben möchtest, beschäftige dich damit separat!
> Und wie so etwas überhaupt mit einem LDO dahinter funktioniert.

Ja, eigentlich ist sie überflüssig. Da ich aber gern mit den 1117 
weiterarbeiten möchte (ich habe da 160 Stück von gekauft) und die dem 
Augenschein nach recht empfindlich sind, schadet die Begrenzung ja auch 
nicht.

> Viel Erfolg

Vielen Dank! :)


Gruß
Micha

Autor: Ratsche (Gast)
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OT:

Micha schrieb:
> ein Labornetzteil von C

Schon eher, aber genaugenommen kaufe ich selbst bei C nur bestimmte 
einzelne Dinge (woanders schwer erhältlich - kommt auf "die 
Bastelrichtung" an, ob das zutrifft), und/oder wenn ich es mit schwerer 
erhältlichem auch noch richtig, richtig eilig habe (Bestellung/ Internet 
oder Kauf/ Filiale noch Samstags möglich - so eilig hab ichs aber 
seltenst). Sonst nie.

(Viele nennen C sogar "eine Apotheke", weil man - wie in einer solchen - 
dort auch (natürlich unter anderem) vieles teuer kaufen kann, was (und 
ich meine damit die zahlreichen Fälle, wo es um wirklich völlig 
identische Artikel geht) woanders günstig oder gar sehr günstig ist.

Und wenn, oft mit wirklich entscheidendem Unterschied, nicht nur ein 
bißchen. Wegen "einigen Artikeln" und "ein bißchen Preisunterschied" 
entsteht kein solcher Spitzname... nur als Tip: Ich würde allgemein und 
immer ganz genau prüfen, ob der Artikel nirgends weit billiger "her 
geht", nicht nur beim C.)

Micha schrieb:
> Die R&S-Geräte habe ich gebraucht bei Kleinanzeigen geschnappt.
> Die waren jetzt auch nicht so günstig, aber im Falle eines
> Verkaufs bekommt ja auch wieder gutes Geld dafür.

Da hast Du schon recht. Besser so etwas, als ein überteuertes NoName.

Micha schrieb:
> Großraum Dortmund?

Leider nein, das ist wirklich sehr weit weg. (Von meinem Wohnort aus 
"fast a.a.E.Ds." ... ;-)  Aber dieses Gebiet ist doch so dicht 
besiedelt, daß sich eine gewaltige Menge Bastelkollegen unerkannt vor 
Deinen Augen tummeln sollte! :)

Micha schrieb:
> neben mehreren zeitraubenden Hobbys

Das hieße aber auch, daß die Möglichkeit bestünde, eine Menge Zeit zu 
gewinnen, wenn man den "unwichtigeren" Teil jener Hobbies - mal 
angenommen, für 2-3 Monate - bleiben ließe ... und stattdessen "die 
Grundi" machte.

(Erwischt, oder? Außer, Du nennst mir jetzt zw. 3 (extrem) und 8 (so 
mittel) echt zeitraubende Hobbies, die man alle völlig unmöglich 
"unterbrechen", und/oder auch nicht "reduzieren" kann... :)

Micha schrieb:
> Es ist schwierig, konzentrierte Infos zu finden die auch für Laien
> verständlich sind und das Thema auch richtig treffen.

Zugegeben ist es das.

Doch wenn Du wirklich definitiv (ein gewisses Stück) tiefer einsteigen 
willst, findest Du auch dafür Hilfe hier. Zuerst aber müßtest Du 
herausfinden, was genau Du erlernen / erreichen willst, und auch, wie 
viel Zeit...

(Deine Finanzen scheinen für den Großteil der Möglichkeiten im 
Großbereich hier ausreichend)

...Du denn nun wirklich bereit wärst, zu "opfern". (Das ist selbstverst. 
Ironie - es macht ja Spaß. Und je mehr man kann, desto mehr.)

[--- Ich verstehe die Lage bisher so: Du hast sehr wahrscheinlich...

...nicht so viele Teile und Geräte besorgt, um:

- evtl. max. einmal im Jahr ("mehr Zeit ist nicht")

- mittels eines Threads hier ("alleine gehts nicht")

- eine einzige, kleine, relativ harmlose Schaltung bauen zu können.

Sondern hast zufällig großes Interesse daran entdeckt. Oooder? :) ---]

Hat man (so wie Du es beschreibst) FAST GAR KEINE Zeit dafür, muß man 
wirklich in Betracht ziehen, hobby-mäßig Prioritäten abzuklären --- und 
die Zeit notfalls zu "schaffen". Es ist Deine Entscheidung, Micha.

Scheinbar hast Du halt kaum "Ruhe" (oder "Freizeit", Zeit, die Du zuvor 
nicht genutzt hast, und jetzt damit nutzen willst), aber zumindest hast 
Du durch o.g. zeitraubende Hobbies die Wahl, womit Du Dich 
beschäftigst...

Micha schrieb:
> So versiert und schlau, wie einige hier im Forum,
> wird man als Hobbyist ja ohnehin nicht mehr werden

Obwohl es darum nicht geht, sonder wohl eher darum, Deine eigenen 
Wünsche und Vorstellungen entwickeln und funktionierend realisieren zu 
können:

Kommt drauf an. Bei weitem nicht jeder hier hat studiert, und/oder ist 
ein hohes Tier in der Elektronik/-technik-Hardware-Planung und/oder 
Produktion.

Zugegeben: Der Prozentsatz ist hoch, und das bei weiter Streuung der 
Fach-gebiete. Trotzdem "dürfen Hobbyisten mitreden" - und tun es 
erfolgreich.

Sieh also nicht zu schwarz, Micha. Keiner zwingt Dich, zu versuchen, mit 
absoluten Profis mitzuhalten (die sich meist in zahlreichen Gebieten 
gut, und 1-3 Bereichen perfekt, auskennen).

Die meisten Bastler konzentrieren sich auch auf einen oder wenige 
Bereich(e), und werden darin teils richtig gut. Dazu reicht es schon, 
nach erlernen der absoluten Grundlagen zum Verständnis (das ist ca. so, 
wie beim Fußball die Regeln zu lernen - nur ein Eck mehr), im Grunde 
(99%) nur noch zu machen, wonach einem der Sinn steht.

Schließlich soll Dein neues Hobby Dir in erster Linie Spaß machen.

Ob, und inwieweit, es dazu kommt, liegt an Dir.

OT end... :)

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Wird ein P-Channel Mosfet nicht bei negativer GS-Spannung leitend? Oder
> würfel ich da wieder was durcheinander?

Ja, die Ansteuerlogik müsste natürlich auch dementsprechend invertiert 
arbeiten.

> Beim Messen ist aufgefallen, dass die 1117er den Geist aufgegeben und
> dabei die Spannung vom 7809 an den ESP durchgereicht haben.
> Das wollte ich mit der Begrenzung verhindern.

Die Strombegrenzung begrenzt aber nur die Stromstärke, nicht die 
Spannung. Es ist primär die Überspannung, die den ESP kaputt macht. Wenn 
du schon einen Schutz gegen defekte Spannungsregler einbauen willst, 
dann muss der Schutz die Spannung messen und bei Überspannung 
abschalten. Eine gängige Methode dazu wäre die "Crowbar" in Kombination 
mit einer Schmelz-Sicherung.

Ich habe immer noch nicht verstanden, warum du zwei Spannungsregler 
hintereinander schalten willst. Geht es Dir darum, daß einer alleine zu 
warm wird? Dann verwende einen Kühlkörper, oder schraube sie an das 
Metallgehäuse (falls es denn eins ist) des Briefkasten.

Du solltest wissen, daß zwei verkettete lineare Spannungsregler oft zu 
problematischen Schwingungen neigen (ganz besonders bei LDO Reglern), 
und du hast es erlebt. Diese mit fetten Kondensatoren zu bedämpfen ist 
keine ordentliche Lösung, denn damit verhinderst du auch, daß sie 
ordentlich regeln.

Wenn du ein Problem mit zu viel Abwärme hast, wird die Verteilung mehr 
Bauteile (egal welche es sind) nicht nützen, denn die Menge der Abwärme 
bleibt insgesamt gleich. Also hast du nur die Wahl zwischen einem 
Schaltregler, der weniger Wärme abgibt, oder einer besseren 
Wärme-Ableitung.

Der ESP stellt außergwöhnlich hohe Anforderungen an seinen 
Spannungsregler, da seine Stromaufnahme extrem stark und extrem schnell 
schwankt. Das kann nicht jeder Regler ordentlich stabilisieren. Wenn ein 
Spannungsregler beim Versagen anfängt zu schwingen, besteht höchste 
Gefahr für die ganze Schaltung. Ich kann Dir ebenfalls die kleinen DC/DC 
Wandler von Traco empfehlen. Die sind zwar teuer, aber definitiv für den 
ESP geeignet (habe ich ausprobiert). Als Linear Regler verwende ich 
gerne dem LF33CV.

Wenn dein Gerät wirklich nur den Zustand eines Schaltkontaktes senden 
solll, und das nur wenige male pro Tag passiert, bietet sich eigentlich 
der Betrieb an Batteiren an, zum Beispiel drei Mignon Akkus oder drei 
dicke Einweg Batterien Größe D falls du keine Lust auf regelmäßige 
Batteriewechsel hast. Du brauchst dann allerdings einen LDO 
Spannungsregler mit möglichst wenig Drop-Out Spannung (ich würde <300mV 
bei 500mA anstreben) der bei zu wenig Eingangsspannung nicht ausflippt. 
Der ESP Chip funktioniert auch mit 2,5V noch einwandfrei, sofern denn 
der Spannungsregler so weit mitspielt. Außerdem sollte der 
Spannungsregler weniger als 10µA Ruhestromaufnahme haben, sonst zieht er 
die Batterie schneller leer als der Rest deiner Schaltung.

Alternativ bietet sich an, zusätzlich zum ESP Chip einen kleinen ATTiny 
zu benutzen, der direkt ohne Spannungsregler an der Batterie hängt. 
Dieser fragt den Schaltkontakt mittels Pin-Change Interrupt ab während 
er schläft. Der ATtiny kann dann zum Senden die Spannungsversorgung des 
ESP bei bedarf einschalten, ein Sende-Kommando absetzen (für sowas ist 
die AT Firmware gedacht) und ihn dann wieder komplett aus schalten. Dazu 
bieten sich 3,3V Spannungsregler mit Enable-Eingang an, zur Not tut es 
auch ein Logic-Level P-Kanal Mosfet zwischen batterie und 
Spannungsregler.

Der ESP hat beim Schlafen eine Ruhestromaufnahme von ca. 25µA. Ein 
ATTiny kommt ohne großartige Anstrengungen auf weniger als 1µA. Dazu 
kommt antürlich noch der Leckstrom des Spannungsreglers bzw MOSFET. Bei 
deiner Anwendung wäre das schon ein wesentlicher Vorteil, falls du dich 
denn für Batteriebetrieb entscheidest.

Noch eine Sache bzüglich des Klingeltrafos: Klingeln haben oft große 
Magnete eingebaut, die beim Abschaltene einen hohen Spannungsimpuls 
abgeben. Klingelanlagen haben normalerweise keine Bauteile, die diese 
hohen Spannungsimpulse unterdrücken. Deine Elkos hinter dem 
Gleichrichter sind zu träge, um deine Spannungsregler davor zu schützen. 
Deswegen solltest du eine weitere Schutzschaltung gegen Überspannungen 
in der Spannungsversorgung vorsehen. Dazu gibt es einige Tutorials im 
Netz.

Mit Batteriebetrieb wird es einfacher und zuverlässiger, glaube mir.

: Bearbeitet durch User
Autor: Micha (Gast)
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Ratsche schrieb:
> OT:

> (Viele nennen C sogar "eine Apotheke", weil man - wie in einer solchen -

Ja, deshalb auch das Beispiel. Ich kaufe da selbst nur äußerst selten 
und dann auch nur direkt im Geschäft.


> Micha schrieb:
>> neben mehreren zeitraubenden Hobbys

> (Erwischt, oder? Außer, Du nennst mir jetzt zw. 3 (extrem) und 8 (so
> mittel) echt zeitraubende Hobbies, die man alle völlig unmöglich
> "unterbrechen", und/oder auch nicht "reduzieren" kann... :)

Also, neben der Arbeit (die schon mal 10-12 Stunden am Tag Zeit brauchen 
kann und sich als Selbständiger auch kaum reduzieren lässt):

1: Familie/Freunde
2: Reisen
3: Motorrad
4: Fotografie
5: Musik machen
6: Reisen
7: Lesen
8: Reisen
9: Haus automatisieren/gestalten

Und die Reihenfolge ist, je nach Laune, autauschbar. ;)


> ...Du denn nun wirklich bereit wärst, zu "opfern". (Das ist selbstverst.
> Ironie - es macht ja Spaß. Und je mehr man kann, desto mehr.)

Nee, Opfer ist das nicht. Im Moment hätte ich genau dafür gern mehr 
Zeit.

> [--- Ich verstehe die Lage bisher so: Du hast sehr wahrscheinlich...
> ...nicht so viele Teile und Geräte besorgt, um:
> - evtl. max. einmal im Jahr ("mehr Zeit ist nicht")
> - mittels eines Threads hier ("alleine gehts nicht")
> - eine einzige, kleine, relativ harmlose Schaltung bauen zu können.
> Sondern hast zufällig großes Interesse daran entdeckt. Oooder? :) ---]

Das war schon als Kind so: Elektro- und Chemiebaukästen waren mein Ein 
und Alles. Und ich mache halt gern selbst was, inkl. Ätzen der Platinen 
(dazu habe ich mir ein gutes Belichtungsgerät gekauft, benutze aber 
meist die Toner-Methode) und dem Wunsch, auch die Gehäuse selbst zu 
Fräsen/Drucken.

> Hat man (so wie Du es beschreibst) FAST GAR KEINE Zeit dafür, muß man
> wirklich in Betracht ziehen, hobby-mäßig Prioritäten abzuklären --- und
> die Zeit notfalls zu "schaffen". Es ist Deine Entscheidung, Micha.

Wenn es so einfach wäre. In meiner Werkstatt (aka Garage) steht eine 
halbfertige CNC-Fräse (kompl. Steuerung läuft, aber die Linearführungen 
müssen nochmal neu) und ein Regal voll mit anderen halbfertigen 
Projekten (LNT, FG etc.). Je nachdem was der Postbote so jeden Tag 
bringt, ändern sich dann auch schonmal die Prioräten der versch. 
Projekte oder gar Hobbys.


> Sieh also nicht zu schwarz, Micha. Keiner zwingt Dich, zu versuchen, mit
> absoluten Profis mitzuhalten (die sich meist in zahlreichen Gebieten
> gut, und 1-3 Bereichen perfekt, auskennen).

Im Gegenteil. Ich weiß wo ich stehe und berufe mich gern im Leben auf 
das Fachwissen Anderer. Ich wetteifere da nicht, sondern freue mich dass 
durch das Netz die Welt ein Stück näher zusammen rückt und man Zugriff 
auf eine Bildungsvielfalt hat, die man durch Bücher allein sich 
unmöglich aneignen kann.

Nochmal ein großes Sorry für OT!

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Die Strombegrenzung begrenzt aber nur die Stromstärke, nicht die
> Spannung. Es ist primär die Überspannung, die den ESP kaputt macht. Wenn
> du schon einen Schutz gegen defekte Spannungsregler einbauen willst,
> dann muss der Schutz die Spannung messen und bei Überspannung
> abschalten. Eine gängige Methode dazu wäre die "Crowbar" in Kombination
> mit einer Schmelz-Sicherung.

"Crowbar" ist ein super Stichwort, das sieht spannend aus. Die 
benötigten Bauteile (Triac, LM431 z.B.) habe ich auch da. Ich frickel 
das die Tage mal in die Schaltung und zeige dann den Plan hier ob das so 
geht.

> Ich habe immer noch nicht verstanden, warum du zwei Spannungsregler
> hintereinander schalten willst. Geht es Dir darum, daß einer alleine zu
> warm wird? Dann verwende einen Kühlkörper, oder schraube sie an das
> Metallgehäuse (falls es denn eins ist) des Briefkasten.

Der Klingeltrafo ist ja, wenn man ohne Batterien arbeitet, obligat. Und 
da habe ich einfach eine zu hohe Spannung. Ich muss da über 20V 
verheizen und wollte das, zugegeben unelegant, auf zwei Spannungsregler 
aufteilen. Ich hatte auch zwischendurch den Gedanken einen kleinen Trafo 
aus meiner Wühlkiste von Übertragern, Spulen und Trafos zu klauben, aber 
da muss man für jeden Einzelnen erstmal die Werte ermitteln. Für den AMS 
muss auf jeden Fall erstmal die Spannung ja runter, und was Besseres ist 
mir leider nicht eingefallen.

> Du solltest wissen, daß zwei verkettete lineare Spannungsregler oft zu
> problematischen Schwingungen neigen (ganz besonders bei LDO Reglern),
> und du hast es erlebt. Diese mit fetten Kondensatoren zu bedämpfen ist
> keine ordentliche Lösung, denn damit verhinderst du auch, daß sie
> ordentlich regeln.

Ja. Die Werte sind auch eher so aus "try and error" entstanden denn aus 
Datenblatt oder Taschenrechner. Die Schwingungen habe ich hinterher im 
Oszi gesehen. Wenn insgesamt die Spannung stabil gewesen wäre, hätte ich 
die mit Kerkos zu kontrollieren versucht. Aber primär ging es mir darum, 
mit den Elkos die Spannungseinbrüche zu kontrollieren, was ja 
tatsächlich jetzt mit einem Zusätzlichen auch funktioniert. Ich habe den 
Kern des Problems darauf fokussiert, dass der ESP beim Einschalten recht 
hohe Ströme braucht, jedesmal aber wenn die Spannung einbricht der ESP 
abschaltet und kurz darauf wieder hohe Ströme braucht und demnach wieder 
die Spannung einbricht und dieser "Teufelskreis" die ESPs himmelt. 
Deshalb habe ich mit den größeren Elkos versucht, die Spannung über die 
"Täler" zu brücken. Naja. ;)

> Wenn du ein Problem mit zu viel Abwärme hast, wird die Verteilung mehr
> Bauteile (egal welche es sind) nicht nützen, denn die Menge der Abwärme
> bleibt insgesamt gleich. Also hast du nur die Wahl zwischen einem
> Schaltregler, der weniger Wärme abgibt, oder einer besseren
> Wärme-Ableitung.

Ja, deshalb ja auch die Experimente mit den Schaltreglern zwischendurch. 
Aber wie schon geschrieben: der Aufbau nach Datenblatt hatte immer noch 
einen unkontrollierbar hohen Rippel. Das werde ich aber in nächster Zeit 
noch mal "erforschen". ;)


> Gefahr für die ganze Schaltung. Ich kann Dir ebenfalls die kleinen DC/DC
> Wandler von Traco empfehlen. Die sind zwar teuer, aber definitiv für den
> ESP geeignet (habe ich ausprobiert). Als Linear Regler verwende ich
> gerne dem LF33CV.

Klar, aber dann müsste ich ja ohnehin noch GLeichrichtung und Glättung 
zusätzlich bereitstellen. Warum gibt es eigentlich die AC/DC Wandler 
nicht für geringere Spannungen? Alles in der Bucht ist für Spannungen 
85-265V konzipiert (was ja auch wg. der Verbreitung Sinn ergibt), aber 
für niedrigere Werte ist da nichts (im sinnvollen Preisbereich) zu 
finden?!

> Wenn dein Gerät wirklich nur den Zustand eines Schaltkontaktes senden
> solll, und das nur wenige male pro Tag passiert, bietet sich eigentlich
> der Betrieb an Batteiren an, zum Beispiel drei Mignon Akkus oder drei
> dicke Einweg Batterien Größe D falls du keine Lust auf regelmäßige
> Batteriewechsel hast. Du brauchst dann allerdings einen LDO
> Spannungsregler mit möglichst wenig Drop-Out Spannung (ich würde <300mV
> bei 500mA anstreben) der bei zu wenig Eingangsspannung nicht ausflippt.

Kannst Du da was Konkretes empfehlen?


> Alternativ bietet sich an, zusätzlich zum ESP Chip einen kleinen ATTiny
> zu benutzen, der direkt ohne Spannungsregler an der Batterie hängt.
> Dieser fragt den Schaltkontakt mittels Pin-Change Interrupt ab während
> er schläft. Der ATtiny kann dann zum Senden die Spannungsversorgung des
> ESP bei bedarf einschalten, ein Sende-Kommando absetzen (für sowas ist
> die AT Firmware gedacht) und ihn dann wieder komplett aus schalten. Dazu
> bieten sich 3,3V Spannungsregler mit Enable-Eingang an, zur Not tut es
> auch ein Logic-Level P-Kanal Mosfet zwischen batterie und
> Spannungsregler.

D.h., der ATTiny weckt den ESP und speichert auch gleich den Zustand des 
Schalters? Das wäre natürlich ideal (auch für andere Anwendungen in Haus 
und Garten). Da werde ich mich mal auf die Suche nach Schaltungen 
machen, zumindest um mal eine grobe Übersicht zu bekommen, wie so etwas 
aufgebaut wird. Ein paar ATTinys (13A-pu) hatte ich vor einiger Zeit 
geordert, die müssten die Tage hier eintrudeln.

> Der ESP hat beim Schlafen eine Ruhestromaufnahme von ca. 25µA. Ein
> ATTiny kommt ohne großartige Anstrengungen auf weniger als 1µA. Dazu
> kommt antürlich noch der Leckstrom des Spannungsreglers bzw MOSFET. Bei
> deiner Anwendung wäre das schon ein wesentlicher Vorteil, falls du dich
> denn für Batteriebetrieb entscheidest.

Würde ich sehr gern. Für verschiedene Thermometer hatte ich 
Batteriebetrieb ohnehin geplant, aber wie schon gesagt ist die Abfrage 
eines normalen Tasters im Sleep-Mode zumindest mit ESPEasy auf einem 
ESP-Modul allein nur schwer zu speichern.

> Noch eine Sache bzüglich des Klingeltrafos: Klingeln haben oft große
> Magnete eingebaut, die beim Abschaltene einen hohen Spannungsimpuls
> abgeben. Klingelanlagen haben normalerweise keine Bauteile, die diese
> hohen Spannungsimpulse unterdrücken. Deine Elkos hinter dem
> Gleichrichter sind zu träge, um deine Spannungsregler davor zu schützen.
> Deswegen solltest du eine weitere Schutzschaltung gegen Überspannungen
> in der Spannungsversorgung vorsehen. Dazu gibt es einige Tutorials im
> Netz.

Für die "Crowbar" habe ich mir schon eine Schaltung rausgepickt, das 
werde ich zeitnah umsetzen und dann komme ich wieder und nerve weiter. 
:)

> Mit Batteriebetrieb wird es einfacher und zuverlässiger, glaube mir.

Das glaube ich unbedingt.

Ich danke dir vielmals für deine Mühe.

Gruß
Micha

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> und dieser "Teufelskreis" die ESPs himmelt.

Das ist ist nicht die Ursache für den Defekt, sondern deine fehlerhafte 
Strombegrenzung, welche die Spannungsregelung stört.

> Kannst Du da was Konkretes empfehlen?

Ich benutze gerne den LF33CV. Den gibt es wahlweise mit und ohne 
Steuereingang für Standby. Er eignet sich aber nicht für deine hohe 
Eingangsspannung.

Seine Ruhestromaufnahme ist in eingeschaltetem Zustand für 
Batteriebetrieb allerdings zu hoch. Deswegen nutze ich einen zweiten µC, 
der kann dann den Spannungsregler mitsamt ESP in den Ruhephasen ganz 
Stromlos schalten.

Für betrieb am Klingeltrafo nimm lieber einen Schaltregler. Die sind für 
solche Anwendungen wie deine gedacht.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Micha schrieb:
> Der Klingeltrafo ist ja, wenn man ohne Batterien arbeitet, obligat.

Was hast Du gegen ein USB-Netzteil 5V/1A vom Billigmarkt um die Ecke?

Autor: Micha (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Das ist ist nicht die Ursache für den Defekt, sondern deine fehlerhafte
> Strombegrenzung, welche die Spannungsregelung stört.

In der ersten Schaltung war ja noch keine Strombegrenzung eingebaut. Die 
habe ich ja nur wegen der häufigen Todesfälle nachgerüstet. Im Moment, 
also mit (vielleicht nicht wegen aber trotz) der Begrenzung, läuft alles 
sehr gut. Ich mach die aber trotzdem nochmal neu.


> Ich benutze gerne den LF33CV. Den gibt es wahlweise mit und ohne
> Steuereingang für Standby. Er eignet sich aber nicht für deine hohe
> Eingangsspannung.

Ich hab trotzdem mal ein paar davon bestellt. Alternativen sind immer 
gut.

> Seine Ruhestromaufnahme ist in eingeschaltetem Zustand für
> Batteriebetrieb allerdings zu hoch. Deswegen nutze ich einen zweiten µC,
> der kann dann den Spannungsregler mitsamt ESP in den Ruhephasen ganz
> Stromlos schalten.

Das muss ich mir mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen wie man das 
sinnvoll umsetzen kann. Vielleicht finde ich da am WE mal Zeit zu.

> Für betrieb am Klingeltrafo nimm lieber einen Schaltregler. Die sind für
> solche Anwendungen wie deine gedacht.

Ja, vielleicht löte ich da mal was auf Lochraster oder so, um die 
wackeligen Verbindungen wie auf dem Breadboard zu vermeiden.

Vielen Dank nochmal.

Gruß
Micha

Autor: Micha (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Was hast Du gegen ein USB-Netzteil 5V/1A vom Billigmarkt um die Ecke?

Würde ich gern benutzen. Allerdings fehlt in meinem Postkasten die dazu 
passende Spannung.


Gruß
Micha

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Hi,
bestell Dir ein paar von diesen Dingern hier:
Ebay-Artikel Nr. 192308294769

dann hast Du auch noch welche für Deine nächsten Projekte. Da mache ich 
mir wirklich nicht die Arbeit, nach irgendwelchen Spulen zu suchen.
Über 1A würde ich diese Dinger allerdings, mangels Kühlung, nicht 
einsetzen.

Gruß
Andreas

Autor: Micha (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> Hi,
> bestell Dir ein paar von diesen Dingern hier:
> Ebay-Artikel Nr. 192308294769

Ja, wie oben schon geschrieben habe ich einige davon hier liegen. Mein 
Plan war aber eine Platine herzustellen, wo man die ESP-01 aufstecken 
und direkt an AC btreiben kann. Trotzdem danke.

Gruß
Micha

Autor: Wolfgang (Gast)
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Micha schrieb:
> Die 200mA sind natürlich Peaks. Der ESP braucht, glaube ich, so 70mA
> im Betrieb.
... beim Senden rechne mal eher mit 350mA.

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