Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED mit Induktion


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von smt (Gast)


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Denkt ihr es wäre möglich eine LED per Induktion zu betreiben?


Dabei habe ich mir das so vorgestellt, dass man eine LED an einen 
Widerstand lötet und einen Draht mit n Windungen. Dieses neue Gesamt 
Bauteil legt man nun auf eine Induktions Fläche, die aus einer 
Spannungsquelle und einer Primär Wicklung besteht, wobei diese 
galvanisch getrennt ist. Jetzt muss man halt noch darauf achten, dass 
die Magnetfelder passend zueinander stehen.


Würde sowas klappen? und wenn ja wieviel Spannung bräuchte die Primär 
Wicklung damit die LED auf der Skundär Wicklung genügend Leistug kriegt?


Als Richtwert könnten wir sagen eine LED mit 3V und 20mA.

von Typ (Gast)


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Selbstverständlich und das wird auch in X YouTube-Videos gezeigt

von Route_66 H. (route_66)


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smt schrieb:
> wieviel Spannung bräuchte die Primär
> Wicklung damit die LED auf der Skundär Wicklung genügend Leistug kriegt?

Induktion hängt von der Windungszahl und vom Strom ab, nicht von der 
Spannung.

von Michael B. (laberkopp)


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Sicher ist das möglich, hast du in der Schule in Physik gefehlt ?


Mehr als "ein paar Windungen" wird man schon brauchen, normalerweise 
sind die Spielkinder dazu zu faul.

smt schrieb:
> wieviel Spannung bräuchte die Primär
> Wicklung damit die LED auf der Skundär Wicklung genügend Leistug kriegt?

Spannung und Leistung, fällt dir nichts auf ? Die Spannung ist letztlich 
egal, weil die Spulen einen Trafo bilden und der Spannungen 
transformieren kann, aber die Leistung muss halt reichen. Normalerweise 
braucht man bei so schlecht gekoppelten Spulen die zehnfache Leistung 
die am anderen Ende rauskommt, baut man's blöd reicht auch die 
hundertfache Leistung nicht, nutzt man einen Kern der aufeinanderliegt 
kann schon weniger als die  doppelte reichen.

von smt (Gast)


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ich weiß dass die meiste Leistung verloren geht vorallem wenn man kein 
Eisenkern benutzt. Was ich jetzt wissen wollte waren auch passend dazu 
konkrete Werte. Könnte ich auch auf die passende Leistung in der 
Sekundär Wicklung erreichen wenn ich eine 24VDC Spannungsquelle benutze?

Ihr sagt ja die Spannung ist egal heißt das ich passe die Anzahl der 
Wicklungen einfach mit dieser Formel an?


U2/U1 = N2/N1

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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smt schrieb:
> Dabei habe ich mir das so vorgestellt, dass man eine LED an einen
> Widerstand lötet und einen Draht mit n Windungen. Dieses neue Gesamt
> Bauteil legt man nun auf eine Induktions Fläche, die aus einer
> Spannungsquelle und einer Primär Wicklung besteht, wobei diese
> galvanisch getrennt ist. Jetzt muss man halt noch darauf achten, dass
> die Magnetfelder passend zueinander stehen.
> Würde sowas klappen?
Du hast die Ladevorrichtung einer alltäglichen elektrischen Zahnbürste 
beschrieben.

von Tuttelchamohn (Gast)


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von gnom (Gast)


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smt schrieb:
> Denkt ihr es wäre möglich eine LED per Induktion zu betreiben?

Damit lässt sich sogar ein Smartphone betreiben. Enthält in der Regel 
auch eine LED. Samsung-Smartphones zum Beispiel sogar ein paar Millionen 
davon.

naja, natürlich. Wenn man per Induktion sogar ein Fleisch brutzeln kann, 
dann werden die 0,06W für ne LED auch drin sein.

Lothar M. schrieb:
> Du hast die Ladevorrichtung einer alltäglichen elektrischen Zahnbürste
> beschrieben.

Die haben meistens sogar eine LED drin. Problem gelöst.

von Gerald B. (geraldb)


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smt schrieb:
> Dabei habe ich mir das so vorgestellt, dass man eine LED an einen
> Widerstand lötet und einen Draht mit n Windungen. Dieses neue Gesamt
> Bauteil legt man nun auf eine Induktions Fläche, die aus einer
> Spannungsquelle und einer Primär Wicklung besteht, wobei diese
> galvanisch getrennt ist. Jetzt muss man halt noch darauf achten, dass
> die Magnetfelder passend zueinander stehen.
>
> Würde sowas klappen? und wenn ja wieviel Spannung bräuchte die Primär
> Wicklung damit die LED auf der Skundär Wicklung genügend Leistug kriegt?

Eher nicht, da es sich um Wechselspannung handelt. Da LEDs in der Regel 
nur max. 5V Sperrspannung vertragen, wird die LED sicherlich durch die 
Rückwärtsspannung durchbrennen. Um das zu verhindern schaltest du 
entweder einen normale Diode in Reihe, oder eine weitere LED 
antiparallel zur Ersten.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Und vergiß nicht, Wechselstrom anzuschließen.

MfG

von Techniknoob (Gast)


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Hallo Typ,
du magst richtig liegen bei der Anzahl der Treffer bei youtube. Aber 
wenn ich nach dieser Frage google, komme ich genau bei disem Forum raus. 
Wie hilfreich, dass du in diesem Forum schreibst, dass ich in anderen 
Foren suchen soll. So, genau so komme ich mit der Frage bestimmt weiter.
Tipp für deinen nächsten Forenbeitrag: Hilfreich oder einfach mal nichts 
schreiben.
Danke

von Falk B. (falk)


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Eine klassische Anwendung für den Royer Converter

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