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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Elektroniknet Gehälter realistisch


Autor: debunker (Gast)
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Sind folgende Gehälter realisitsch?
Irgendwie scheinen mir die Embedded-Gehälter unrealistisch hoch. Stimmen 
die?
http://www.elektroniknet.de/markt-technik/karriere...

100k nach 3 Jahren Erfahrung? Kann doch net sein, oder?

Beitrag #5178341 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Elektronik-Vogel (Gast)
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Wieso nicht, wir haben dort Mangel und dadurch steigen die Gehälter 
automatisch.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Sind folgende Gehälter realisitsch?

Als Absolvent in der Entwicklung 54-66 K€ ???

Vergiss es und zwar komplett ...

Die restlichen Werte sind zum grössten Teil auch geträumt  , wenn 
überhaupt ...

Beitrag #5178386 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: schnupperich (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Als Absolvent in der Entwicklung 54-66 K€ ???

Kein Problem im IGM Wunderland.

Hab nach einem Jahr Industrieerfahrung direkt 65k€ mit IGM-Vertrag 
gezogen.

Beitrag #5178388 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5178395 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5178403 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: debunker (Gast)
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schnupperich schrieb:
> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Als Absolvent in der Entwicklung 54-66 K€ ???
>
> Kein Problem im IGM Wunderland.
>
> Hab nach einem Jahr Industrieerfahrung direkt 65k€ mit IGM-Vertrag
> gezogen.

Dann wärst Du aber am unteren Ende der Statistik. Die sagt 67-89k...

Beitrag #5178442 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jack (Gast)
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debunker schrieb:
> 100k nach 3 Jahren Erfahrung? Kann doch net sein, oder?

Man muss seine Statistik nur richtig aufbauen, dann kann man auch das 
"beweisen". In einem eng umgrenzten Raum in Süddeutschland mag man den 
ein oder anderen finden, der was von 100k erzählt.

Ansonsten zeigt sich im Thread ein typisches mikrocontroller.net 
Phänomen. Die Trolle kommen um auf Dicke Hose zu machen. Geh mal davon 
aus, dass der ein oder andere der hier was von 100k/Jahr erzählt in 
Wirklichkeit ein Hartz-IVler ist.

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Jack schrieb:
> Man muss seine Statistik nur richtig aufbauen, dann kann man auch das
> "beweisen". In einem eng umgrenzten Raum in Süddeutschland mag man den
> ein oder anderen finden, der was von 100k erzählt.

Zwischen ich verdiene 100k€/a und mein Chef zahlt mir das auch, ist ein 
großer Unterschied!

Wenn einem das eigene Gehalt zu niedrig ist, einfach weiter bewerben!
Testet Euren Marktwert!

Wobei mir 60k€/a im nicht zu ländlichen NRW lieber sind als 80k€/a in 
München oder schlimmer Stuttgart.

debunker schrieb:
> Dann wärst Du aber am unteren Ende der Statistik. Die sagt 67-89k...

DIE sagen eine Menge!

Beitrag #5178529 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: µC@sockel (Gast)
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Hi,

das habe ich auch vom Prof. so gehört. Deswegen hatte ich damals den 
Thread "Sind Embedded-Entwickler überbezahlt??" eröffnet. Dann scheint 
doch was Wahres dran zu sein.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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In Berlin wäre das Chef Gehalt. Hier steigst du mit 36k€ oder weniger 
ein.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Jack schrieb:

> Ansonsten zeigt sich im Thread ein typisches mikrocontroller.net
> Phänomen. Die Trolle kommen um auf Dicke Hose zu machen. Geh mal davon
> aus, dass der ein oder andere der hier was von 100k/Jahr erzählt in
> Wirklichkeit ein Hartz-IVler ist.

Och jeder Troll ist anders, da gibt es auch, die davon fabulieren, es 
gäbe nur H4 auf dem Arbeitsmarkt und gehen selber mit einerm 
Freelancerstudentensatz von 85€/h heim.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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µC@sockel schrieb:

> das habe ich auch vom Prof. so gehört. Deswegen hatte ich damals den
> Thread "Sind Embedded-Entwickler überbezahlt??" eröffnet. Dann scheint
> doch was Wahres dran zu sein.

Neee, da ist nix Wahres dran das ist nur der scherzhafte Floskel die der 
Prof einstreute damit die Schlafmützen auf den hinteren Reihen wach 
werden.

Autor: debunker (Gast)
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Aber mal ernsthaft: Hat jemand 100k nach 3 Jahren? Ohne 
Personalverantwortung?
Ernsthaft? Bitte, keine Trolls.

Aus meinem Umfeld
Ich kenne einen Kollegen der ist an der Spitze mit 75k in Erlangen bei 
Siemens. Andere in MUC (Studienkollegen) sind jetzt bei knapp 55k-60k 
nach ca. 4 Jahren...
Obwohl die TUM ja die "Eliteuni" sei, ich kenne keinen Alumni der das 
geschafft hat.

Zu mir:
Ich selbst war 2013 mit 52k eingestiegen, dann 57k nach einem Jahr.
Jetzt promoviere ich für 50k im Jahr. (TVÖD EG2) und werde Mitte 
nächsten Jahres fertig.
Bin eigentlich für eine Promotion mit dem Gehalt sehr zufrieden, viel 
besser als in der Firma. Alle Freiheiten und viel mehr Raum für 
Innovation und Fortschritt...

Autor: Qwertz (Gast)
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debunker schrieb:
> Aber mal ernsthaft: Hat jemand 100k nach 3 Jahren? Ohne
> Personalverantwortung?

Nein, jedenfalls nicht nach 3 Jahren. Die 100k gibt es für einige 
entweder nie oder wenn dann erst später. Ohne Personalverantwortung wird 
es dabei eh schwerer, dazu muss man schon (so wie ich) angesehener 
Fachexperte sein.

Autor: Gästchen (Gast)
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debunker schrieb:
> Sind folgende Gehälter realisitsch?
> Irgendwie scheinen mir die Embedded-Gehälter unrealistisch hoch. Stimmen
> die?

Nein, sie stimmen nicht. Es ist ganz einfach: du findest kaum Artikel 
über niedrige Gehälter, so gut wie alle Medien schreiben was über hohe 
Gehälter, und die Gehälter landesweit gesehen liegen auf dem 
Reallohn-Niveau von 90-er jahre. Seit 90-er Jahre haben sich Gewinne 
vervielfacht, aber Gehälter haben sich reallohntechnisch nicht weiter 
entwickelt.
Besonders deutlich wird es im Vergleich zu den anderen Ländern: als 
Ingenieur ist ein Gehalt in Nordeuropa 210% des deutschen Gehaltes 
üblich, manchmals sogar mehr; reallohntechnisch nach Abzug 
landesspezifischer Kosten sieht es immer noch deutlich besser aus als im 
Schland.
Es gibt viel Getrolle über Fachkräftemangel, doch das heißt lange nicht 
dass jemand bereit ist Gehälter zu erhöhen, dies kommt euch sicherlich 
aus manchen Vorstellungsgesprächen bekannt,
Dazu ein Beispiel aus einer anderen Branche: LKW-Fahrer und 
Paketlieferdienste: derzeit haben Speditionen und Paketlieferdienst 
einen realen Fachkräftemangel weil sie die Fahrer nicht finden können. 
Gründe dafür: stressvolle Tätigkeit und kackige Bezahlung.Nach den 
Marktregeln des Angebots und Nachfrage müsste die Gehälter steigen weil 
es zu wenige Paketfahrer gibt. Tun sie aber nicht. So viel zum Thema 
"Angebot und Nachfrage" oder "Der Markt regel das schon". Komischerweise 
kennt der Markt mit Gehältern nur die Richtung nach unten. Es ist die 
gleiche blödsinnige Utopie wie Bauern- und Arbeiterstatt die von 
Kommunisten erzählt wurde, nur diesmal sind die Lüger keine Kommunisten. 
Das ist der einzige Unterschied.

Autor: Ordner (Gast)
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debunker schrieb:
> 100k nach 3 Jahren Erfahrung? Kann doch net sein, oder?

Steht da auch nicht! Sondern Entwicklungsing v. 0-3 Jahren 54-89 k€/a
sowie eine Bemerkung im li. Kasten die man so deuten kann das 70% fix 
und 30% optionaler Bonus.

Beim FeldAppl.-Ing. steht 56 - 100k bei bis zu 3 Jahren Tätigkeit.

Kann möglich sein, da 3 Jahre als FAE gearbeitet, nicht bedeutet das die 
Uni erst 3 Jahre her ist. Viele FAE's waren vorher jahrelang in der 
Entwicklung. Und FAE ist meist Aussendienst, da steckt ein Anteil 
Schmerzensgeld für Fahrerei und Kundenkontakt drin. Wie bei den 
Vertrieblern.

Und dann sind wohl die ganzen kleinen schrauber wie 
Schweinestallautomatisierer in Schleswig/Holstein nicht in der 
Statistik, sondern nur Industrie-PC und andere Gewerbe mit 
zahlungskräftigen Kunden.

Autor: Ordner (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Besonders deutlich wird es im Vergleich zu den anderen Ländern: als
> Ingenieur ist ein Gehalt in Nordeuropa 210% des deutschen Gehaltes
> üblich,

Nö, zeig mir die Ingenieure in Lappland der mit üblicher 
Ingenieurstätigkeiten 210k€/a verdient. Als Hardcore-Malocher auf der 
Bohrinsel vielleicht,..

Autor: Gästchen (Gast)
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Ordner schrieb:
> Nö, zeig mir die Ingenieure in Lappland der mit üblicher
> Ingenieurstätigkeiten 210k€/a verdient. Als Hardcore-Malocher auf der
> Bohrinsel vielleicht,..

Zuerst richtig lesen lernen. Davon habe ich nichts geschrieben.

Autor: Ordner (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Ordner schrieb:
>> Nö, zeig mir die Ingenieure in Lappland der mit üblicher
>> Ingenieurstätigkeiten 210k€/a verdient. Als Hardcore-Malocher auf der
>> Bohrinsel vielleicht,..
>
> Zuerst richtig lesen lernen. Davon habe ich nichts geschrieben.

Hab ich ja auch nicht behauptet, ...

Autor: Gästchen (Gast)
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Ordner schrieb:
> Hab ich ja auch nicht behauptet, ...

Und wieso trollst du sinnlos rum?

Autor: Ordner (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Ordner schrieb:
>> Hab ich ja auch nicht behauptet, ...
>
> Und wieso trollst du sinnlos rum?

Nachrechen und nachlesen zählt für Dich unter Trollen??

Autor: Gästchen (Gast)
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Ordner schrieb:
> Nachrechen und nachlesen zählt für Dich unter Trollen??

Wenn man weder rechnen noch lesen kann und zwischen % und € nicht 
unterscheidne kann, dann ja, definitiv ja.

Autor: Ordner (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Ordner schrieb:
>> Nachrechen und nachlesen zählt für Dich unter Trollen??
>
> Wenn man weder rechnen noch lesen kann und zwischen % und € nicht
> unterscheidne kann, dann ja, definitiv ja.

Was ist an der Rechnung 210% von 100k€  = 210k€ falsch? Oder sind deine 
210% nur aus der Luft gegriffen? Wo findet sich die Statistik für deine 
Ansage: "als Ingenieur ist ein Gehalt in Nordeuropa 210% des deutschen 
Gehaltes üblich, manchmals sogar mehr;".

Warum nennst du keine absoluten Zahlen?

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Ordner (Gast)
> Datum: 18.10.2017 17:56

> 210k€

Auf Inbetriebnahme ist das drin. Allerdings musst du da jeden Tag 24 
Std. arbeiten und nachts nochmal 24 Std.

Als Endwiggler bei Perschau und Frunel eher unwahrscheinlich.

Autor: Highperformer (Gast)
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Normalerweise macht man in den ersten 5 Jahren die größten 
Gehaltssprünge, danach gehts dann nur noch über Personalverantwortung.
Ich kenn einen, der is für 60k CAD in Toronto(München-Preise) 
eingestiegen. Nach einem Jahr hatte er Angebote von 120k CAD.
In Australien und den USA dasselbe. Die Leute dort "hoppen", sobald sie 
Berufserfahrung haben, relativ schnell weg. In Deutschland weniger zu 
beobachten, da bleibt man erstmal 10 Jahre bei 3%(wenn überhaupt) 
Lohnsteigerung. In meiner aktuellen Firma ein gutes Beispiel. Letztes 
Jahr kam eine Amerikanerin, ist jetzt nach einem Jahr gewechselt, hat 
nun Personalverantwortung und verdient 50% mehr.
In Deutschland nur im Bereich Unternehmensberatung und Investmentbanking 
erkenntbar, auch hauptsächlich BWLer. Der deutsche Ingenieur bleibt man 
liebsten 100 Jahre bei derselben Firma, egal wie scheiße die zahlt.

Autor: Gästchen (Gast)
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Ordner schrieb:
> Was ist an der Rechnung 210% von 100k€  = 210k€ falsch? Oder sind deine
> 210% nur aus der Luft gegriffen? Wo findet sich die Statistik für deine
> Ansage: "als Ingenieur ist ein Gehalt in Nordeuropa 210% des deutschen
> Gehaltes üblich, manchmals sogar mehr;".
> Warum nennst du keine absoluten Zahlen?

Falsch ist dass du annimmst (warum auch immer) dass der übliche 
Ingenieursgehalt im Schland 100K beträgt, und gleich auf meine Angabe 
springst, du behauptest dass ich behauptet hätte dass das dortige Gehalt 
210K betragen würde, und ich solle dir diesen Quatsch auch noch belegen. 
Du hast dir selbst diesen Blödsinn zusammen gebastelt.
Zuerst einmal sollte man vom realistischen Schland-Gehalt ausgehen und 
nicht gleich von 100K.
Des weiteren:es ist keine Seltenheit dass das Gehalt in skandinavischen 
Ländern in verchiedenen Berufen das Doppelte (oder auch mehr) beträgt. 
Für Klugscheisser: natürlich fallen dazu manch' höhere Kosten als im 
Schland an, aber im Reallohn hat man deutlich mehr als im Schland.
Statistiken kannst du dir dazu selbst mit Google aussuchen: ich habe 
keine Lust diese Arbeit für dich zu tun. Was allgemein bekannt ist muss 
man nicht 1000 Mal durchkauen und durchtrollen.

Autor: Gästchen (Gast)
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Highperformer schrieb:
> Ich kenn einen, der is für 60k CAD in Toronto(München-Preise)
> eingestiegen. Nach einem Jahr hatte er Angebote von 120k CAD.

Yep, ich kann es bestätigen, läuft in USA auch so ähnlich.

Autor: Jo S. (Gast)
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debunker schrieb:
> Sind folgende Gehälter realisitsch?
> Irgendwie scheinen mir die ... Gehälter unrealistisch hoch. Stimmen
> die?

Auf den ersten Blick erscheinen alle Gehaltsangaben als überhöht.

Z.B. bei Absolventen: grob 50-60k€

Die meisten Berufsanfänger starten in diesem Bereich, aber es gibt auch 
welche unter 50k. Dieses untere Fünftel fehlt in den Gehaltsangaben von 
ElektronikNet.

> 100k nach 3 Jahren Erfahrung? Kann doch net sein, oder?

Nach insgesamt 3 Jahren nicht, aber oft sind mehrere Jahre 
Berufserfahrung in einer anderen Funktion Voraussetzung. Z.B. bei 
Vertriebsaußendienstlern (dazu gehören auch FAE oder branchenabhängig 
sog. Systemingenieure).

Ich habe mich heute mit 2 Vertriebsingenieuren unterhalten: Die meisten 
haben zuvor >10 Jahre in der Entwicklung gearbeitet und waren als 
Tarifangestellte bereits am oberen Rand des Tarifgehalts oder schon AT.

Wenn dann bei ElektronikNet ein Vertriebler mit 3 Jahren 
Vertriebserfahrung (und zuvor >10J. Entwicklertätigkeit) mit über 100k€ 
ausgewiesen wird, dann wird´s schon plausibel. Aber im ersten Moment 
wirken die großen Zahlen übertrieben.

Dann muß man auch noch Fixum und variablen Anteil unterscheiden.

Wenn man diese Faktoren berücksichtigt, dann erscheinen die 
Gehaltsangaben als realistisch für den Großteil der Beschäftigten. Aber 
nicht für das untere Fünftel oder Viertel.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Gästchen schrieb:

> Des weiteren:es ist keine Seltenheit dass das Gehalt in skandinavischen
> Ländern in verchiedenen Berufen das Doppelte (oder auch mehr) beträgt.
Eigentlich nicht, bei Ings liegen bspw. die schweden eher drunter, ein 
Ing bei Volvo geht mit 45000 SKr/Monat heim.
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Volvo-Car-Group-Sc...

Im Schnitt liegt es für den Maschinenbau sopgar noch drunter bei 38100 
SKr
http://sweforum.schwedenstube.de/schweden-auswande...

Selbst Ärzte kassieren keinesfalls doppelt:
https://www.ess-europe.de/jobs/schweden/

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Z.B. bei Absolventen: grob 50-60k€

> Die meisten Berufsanfänger starten in diesem Bereich, aber es gibt auch
> welche unter 50k. Dieses untere Fünftel fehlt in den Gehaltsangaben von
> ElektronikNet.

Weniger als 10 % der Absolventen starten in diesem Bereich , und wenn 
man über 40 den Job verliert dann ist meistens Schicht im Schacht !!!

Nur zur Info ...

Autor: Ordner (Gast)
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Also die Werte scheinen mir teilweise zu hoch, andererseits hatte Ich 
auch als Anfänger im Jahre 1997 schon 75.000 DM! Bei 2,5% 
Inflationsausgleich sind das heute 120.000 DM also 60.000 Euro. Das 
passt schon für einen guten Anfänger.

Und das ein erfahrener Ingenieur etwa das Doppelte hat, ist auch nicht 
wirklich ungewöhnlich. Mindestens 50% sollten es schon sein. Wer heute 
mit 15 Jahren Erfahrung noch 2-stellig ist, sollte sich vielleicht mal 
bewerben gehen.

Autor: Qwertz (Gast)
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Ordner schrieb:
> Also die Werte scheinen mir teilweise zu hoch, andererseits hatte
> Ich auch als Anfänger im Jahre 1997 schon 75.000 DM! Bei 2,5%
> Inflationsausgleich sind das heute 120.000 DM also 60.000 Euro. Das
> passt schon für einen guten Anfänger.

Du kannst das nicht einfach über die Inflationsrate hochrechnen, das ist 
eine Milchmädchenrechnung. 50k passt dafür wohl eher.

> Und das ein erfahrener Ingenieur etwa das Doppelte hat, ist auch nicht
> wirklich ungewöhnlich. Mindestens 50% sollten es schon sein. Wer heute
> mit 15 Jahren Erfahrung noch 2-stellig ist, sollte sich vielleicht mal
> bewerben gehen.

Im Durchschnitt werden es wohl kaum über 100k sein, daran würden auch 
Bewerbungen nichts ändern. Auch die Unternehmen haben nichts zu 
verschenken.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Nils H. schrieb:
> In Berlin wäre das Chef Gehalt. Hier steigst du mit 36k€ oder weniger
> ein.

Außer du hast Uni-Master mit Regelstudienzeit und bist sonst auch ein 
Überflieger+Werkstudententätigkeit. Dann sind auch schon mal 42k zum 
Einstieg drinne. Dumm nur, dass Berlin mittlerweile schweineteuer 
geworden ist.

Autor: genervt (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Im Durchschnitt werden es wohl kaum über 100k sein, daran würden auch
> Bewerbungen nichts ändern. Auch die Unternehmen haben nichts zu
> verschenken.

Eben, selbst bei IGM bist du bei >100k meist im AT-Band unterwegs und 
hast 40 Stunden mit abgegoltenen Überstunden drin und hast einen Grad an 
Verantwortung, den die meisten hier scheuen.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:

> und wenn
> man über 40 den Job verliert dann ist meistens Schicht im Schacht !!!
>
> Nur zur Info ...

Das ist keine Info, sondern eine unbelegte Priatmeinung. Und wenn man 
sich mal die kleine Mühe macht die Arbeitslosenrate der Ingenieure 40+ 
nachzurecherchieren wird das schnelle eine nicht belegbaren Angstmache.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Industrieausstieg. Wenn, wie bei Air Berlin der Top- Manager die 
richtigen Entscheidungen trifft, wird gezahlt. Das sollte jeder bei der 
täglichen Arbeit berücksichtigen. Nicht nur der Atomausstieg wird sehr 
gut bezahlt, auch der Luftfahrtausstieg.

Autor: Ordner (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Ordner schrieb:
>> Was ist an der Rechnung 210% von 100k€  = 210k€ falsch? Oder sind deine
>> 210% nur aus der Luft gegriffen? Wo findet sich die Statistik für deine
>> Ansage: "als Ingenieur ist ein Gehalt in Nordeuropa 210% des deutschen
>> Gehaltes üblich, manchmals sogar mehr;".
>> Warum nennst du keine absoluten Zahlen?
>
> Falsch ist dass du annimmst (warum auch immer) dass der übliche
> Ingenieursgehalt im Schland 100K beträgt, und gleich auf meine Angabe
> springst, du behauptest dass ich behauptet hätte dass das dortige Gehalt
> 210K betragen würde, und ich solle dir diesen Quatsch auch noch belegen.
> Du hast dir selbst diesen Blödsinn zusammen gebastelt.
> Zuerst einmal sollte man vom realistischen Schland-Gehalt ausgehen und
> nicht gleich von 100K.

Bitte, du schreibst zwar nix das deine magischen 210% nur auf gemittelte 
deutsche Gehälter beziehen, aber dann zeig mal das Lappland oder sonstwo 
in Nordeuropa für durchschnittliche Ing.-Tätigkeiten 126 k€/a (.de 
abgerundet mit 60k/a angesetzt) gezahlt werden. Für Schweden sollte es 
ein leichtes sein Gehaltszahlen zu ermitteln, weil dort alle Gehälter 
bis auf das des des Königs veröffentlicht werden.


> Statistiken kannst du dir dazu selbst mit Google aussuchen: ich habe
> keine Lust diese Arbeit für dich zu tun.

Nun was Du nicht selbst recheriert, machen andere für Dich. Und wenn die 
keine Bestätigung für Deine Zahlen finden dann stehst du schnell als 
pathologischer Lügner dar - mir wäre des peinlich.

Autor: Gästchen (Gast)
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Ordner schrieb:
> Bitte, du schreibst zwar nix das deine magischen 210% nur auf gemittelte
> deutsche Gehälter beziehen, aber dann zeig mal das Lappland oder sonstwo
> in Nordeuropa für durchschnittliche Ing.-Tätigkeiten 126 k€/a (.de
> abgerundet mit 60k/a angesetzt) gezahlt werden. Für Schweden sollte es
> ein leichtes sein Gehaltszahlen zu ermitteln, weil dort alle Gehälter
> bis auf das des des Königs veröffentlicht werden
Nun ja, auf bestimmte Sachen kommt man schon selbst: wenn nichts 
bestimmtes erwähnt wird, ist das naheliegend dass die Aussage eher 
allgemeiner Natur ist, oder? Wie soll ich dir Gehalt zeigen? Kein Mensch 
schreibt das Gehalt in Stellenanzeigen, Lappland war deine Idee, ich 
kann dir nur so viel sagen dass du eher in Norwegen fündig wirst was 
210% angeht. Keine Ahnung was du dir von diesem Durchkauen überhaupt 
versprichst: willst du deine Hoffnung befriedigen dass die Gehälter im 
Schland doch nicht so schlimm seien und ich nicht schaffe dir irgendwas 
zu belegen? Hast du sonst keine Sorgen? Wie wäre es mit Sport an der 
frischen Luft?

Ordner schrieb:
> Nun was Du nicht selbst recheriert, machen andere für Dich. Und wenn die
> keine Bestätigung für Deine Zahlen finden dann stehst du schnell als
> pathologischer Lügner dar - mir wäre des peinlich.
Die Umkehrtaktik funktioniert bei mir nicht: ich bin nicht dein 
Dienstleister dass ich dir irgendwas auf Anforderung aussuchen muss. Zu 
deiner Nerd-Internet-Keule "Lügner": kennst du das Sprichwort mit dem 
Glaushaus? So lange du keinen Gegenteil belegt hast, stehst du selbst 
als Lügner da. Und das wäre ja schlimm, ganz, ganz schlimm. Da fällt in 
China ein ganzer halber Sack um.  :)

Autor: Ordner (Gast)
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Gästchen schrieb:

>  Wie soll ich dir Gehalt zeigen? Kein Mensch
> schreibt das Gehalt in Stellenanzeigen,

Gehälter in Schweden liegen offen 
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere... und das 
Gehalt in Stellenanzeigen genannt werden beweist schon ein Blick nach 
Österreich.

> Lappland war deine Idee, ich

Ja weil Lappland a) Nordeuropa ist und b) mehrere Länder umfasst 
darunter Schweden mit seiner tranparenten gehaltspolitik.

> kann dir nur so viel sagen dass du eher in Norwegen fündig wirst was
> 210% angeht.

Jaja sagen kannst Du viel, belegen nichts - das ist jetzt allen klar.


> Keine Ahnung was du dir von diesem Durchkauen überhaupt
> versprichst: willst du deine Hoffnung befriedigen dass die Gehälter im
> Schland doch nicht so schlimm seien und ich nicht schaffe dir irgendwas
> zu belegen?

Hm wäre es mit Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit des Forums durch 
Blossstellung eines offensichtlichen Trolls.


> Die Umkehrtaktik funktioniert bei mir nicht: ich bin nicht dein
> Dienstleister dass ich dir irgendwas auf Anforderung aussuchen muss.

Also wenn du nicht mal selbst nach einer Angabe gesuchst hast bevor du 
die 210% ausblöckst, dann hat es natürlich keinen Sinn dich nach 
irgendeiner glaubhaften Info bezüglich Gehälter zu bitten.


> Zu
> deiner Nerd-Internet-Keule "Lügner": kennst du das Sprichwort mit dem
> Glaushaus? So lange du keinen Gegenteil belegt hast, stehst du selbst
> als Lügner da.

Nö, als Zweifler vielleicht, aber das sollte man im Internet immer sein 
und nicht von jedem dahergelaufenen die Taschen vollpacken lassen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>
>> und wenn
>> man über 40 den Job verliert dann ist meistens Schicht im Schacht !!!
>>
>> Nur zur Info ...
>
> Das ist keine Info, sondern eine unbelegte Priatmeinung. Und wenn man
> sich mal die kleine Mühe macht die Arbeitslosenrate der Ingenieure 40+
> nachzurecherchieren wird das schnelle eine nicht belegbaren Angstmache.

Die geschönte Arbeitslosenrate, raus gerechnet, Taxifahrer usw.. Man 
sollte als Ingenieur mit 40 wirklich nicht seinen Job verlieren, denn 
das bedeutet das sichere aus als Ingenieur auf dem Arbeitsmarkt, das 
sind Fakten und nicht deine alternativen heile-Welt-Fakten, die du beim 
VDI auswendig gelernt hast. Und bleibe doch mal bei einem Namen oder 
nenne dich doch einfach "berufsrevolutionäre Ordner" ;-)

Autor: Gästchen (Gast)
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Ordner schrieb:
> Gehälter in Schweden liegen offen
> http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere... und das
> Gehalt in Stellenanzeigen genannt werden beweist schon ein Blick nach
> Österreich.
Willst du vielleicht nach Schweden-Gehälter noch in Afrika nachsehen? In 
deinem Link steht auch nichts davon dass man in Stellenanzeigen Gehälter 
sehen kann, da kann dein Schweden so transparent sein wie es will.

Ordner schrieb:
> Ja weil Lappland a) Nordeuropa ist und b) mehrere Länder umfasst
> darunter Schweden mit seiner tranparenten gehaltspolitik.
Ja, dann such dir da was selbst aus, ist auch deine Idee.

Ordner schrieb:
> Jaja sagen kannst Du viel, belegen nichts - das ist jetzt allen klar.
Was soll ich dir belegen, soll ich dir schnell einen Norweger überfallen 
und seine Gehabrechnung hier einscannen? Für manche muss man auch 
belegen dass sie irgendwann mal auf die Toilette gehen müssen. Du 
scheinst nicht sehr gut informiert zu sein was Nordeuropa angeht: 
Gehälter sollte man immer in Relation zu Arbeitszeit sehen. Ich empfehle 
dir das Thema zu lassen wenn du da keinen Durchblick hast und dich 
müssig durchtrollst.

Ordner schrieb:
> Also wenn du nicht mal selbst nach einer Angabe gesuchst hast bevor du
> die 210% ausblöckst, dann hat es natürlich keinen Sinn dich nach
> irgendeiner glaubhaften Info bezüglich Gehälter zu bitten.
Nochmals: ich bleibe bei 210% dabei, ob es dir passt oder nicht. Und ich 
werde für dich die Arbeit nicht machen danach zu googeln.

Ordner schrieb:
> Hm wäre es mit Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit des Forums durch
> Blossstellung eines offensichtlichen Trolls.
Finde dir eine sinnvolle Beschäftigung: Sport, Lesen, Weiterbildung, 
Reden mit der Frau über Probleme anstatt in den Rechnter zu glotzen usw.

Autor: Gästchen (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Und bleibe doch mal bei einem Namen oder
> nenne dich doch einfach "berufsrevolutionäre Ordner" ;-)

Ich wäre für "trollrevolutionärer Ordner". :)

Autor: Highperformer (Gast)
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Ich weiß nicht, warum immer Nordeuropa erwähnt wird. Steuern/Abgaben 
sind scheiße hoch. Dort ist es außerdem so kalt. Würde da nie arbeiten 
oder leben wollen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Highperformer schrieb:
> Ich weiß nicht, warum immer Nordeuropa erwähnt wird. Steuern/Abgaben
> sind scheiße hoch. Dort ist es außerdem so kalt. Würde da nie arbeiten
> oder leben wollen.

Klar, weil dich hier keine einstellen würde.

Autor: Priatmeinung (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Das ist keine Info, sondern eine unbelegte Priatmeinung. Und wenn man
> sich mal die kleine Mühe macht die Arbeitslosenrate der Ingenieure 40+
> nachzurecherchieren wird das schnelle eine nicht belegbaren Angstmache.

Die Statistik kannst du aber vergessen, spätestens nach 2 Jahren in 
Hartz eher 1,5 und das + 1 bis 2 Jahre Schonfrist im ALG1 bist du kein 
offiziell geführter arbeitsloser Ing. mehr :D
Und ab 58 Jahren bist du auch unsichtbar. Wir haben ja auch reguläre 
Vollbeschäftigung, Statistiktricks und Löhne für jeden Vierten unter 10 
Euro brutto machen vieles möglich in der Villa Kunterbunt.

Autor: Dr. Jan Schönborn (Gast)
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Priatmeinung schrieb:
> Die Statistik kannst du aber vergessen, spätestens nach 2 Jahren in
> Hartz eher 1,5 und das + 1 bis 2 Jahre Schonfrist im ALG1 bist du kein
> offiziell geführter arbeitsloser Ing. mehr :D
> Und ab 58 Jahren bist du auch unsichtbar. Wir haben ja auch reguläre
> Vollbeschäftigung, Statistiktricks und Löhne für jeden Vierten unter 10
> Euro brutto machen vieles möglich in der Villa Kunterbunt.

Das ist eine unbelegte Privatmeinung.

Autor: Highperformer (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Highperformer schrieb:
>> Ich weiß nicht, warum immer Nordeuropa erwähnt wird. Steuern/Abgaben
>> sind scheiße hoch. Dort ist es außerdem so kalt. Würde da nie arbeiten
>> oder leben wollen.
>
> Klar, weil dich hier keine einstellen würde.

Das nicht, Perspektive und Gehälter sind in meinem Bereich in Ländern 
wie USA, Kanada oder Australien wesentlich höher. Nach Nordeuropa gehen 
nur Leute, die es in die Einwanderungsländer nicht packen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Priatmeinung schrieb:
> Die Statistik kannst du aber vergessen, spätestens nach 2 Jahren in
> Hartz eher 1,5 und das + 1 bis 2 Jahre Schonfrist im ALG1 bist du kein
> offiziell geführter Arbeitsloser mehr.

So ist es.
Kurz vor der Bundestagswahl wurden die Arbeitslosenzahlen für August 
genannt: 6,8 Millionen (ALG1 und ALG2). In den Massenmedien werden nur 
schönere Zahlen verkündet. Kann man das Propaganda nennen?

> Und ab 58 Jahren bist du auch unsichtbar. Wir haben ja auch reguläre
> Vollbeschäftigung, Statistiktricks ...

Boomtown Leipzig: Arbeitslosenquote 22%, die veröffentlichte Zahl 
beträgt nur ein Drittel dessen. Propaganda? Volksverdummung?

Ich schätze die Gesamtzahl der Arbeitslosen auf derzeit rund 10 
Millionen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Highperformer schrieb:
> Das nicht, Perspektive und Gehälter sind in meinem Bereich in Ländern
> wie USA, Kanada oder Australien wesentlich höher.

Welcher Bereich?
Gehälter?
Welche Perspektiven?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Jo S. schrieb:

> Boomtown Leipzig: Arbeitslosenquote 22%, die veröffentlichte Zahl
> beträgt nur ein Drittel dessen. Propaganda? Volksverdummung?

Ja ich schätze, die Bezeichnung Boomtown für Leipzsch ist Propaganda, 
Hauptarbeitgeber ist immer noch Staat/Kommune/öffentlicherDienst und 
nicht die Privatwirtschaft. Dazu kommen das wohl nicht wenige mit 
Wohnsitz in L gemeldete Beschäftigte tatsächlich ausserhalb arbeiten, 
man schaue sich die Pendlerströme zum Wochenende und frühmorgens an, mit 
den Beschäftigtenzahlen sind  auch die Pendlerzahlen gestiegen: 
http://www.mdr.de/sachsen/sachsen-pendler-100.html Wer nicht pendelt 
bleibt arbeitslos.

Verfälschend kommt hinzu das die Beölkerungszahl in Sachsen rückläufig 
ist, was selbst bei konstanten Stellenzahlen zu einer sinknednde 
Arbeitslosenquote führt: 
http://www.demografie.sachsen.de/download/Bevoelke...

Autor: Markus Wagner (elektrowagi78) Benutzerseite
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Jo S. schrieb:
> Ich schätze die Gesamtzahl der Arbeitslosen auf derzeit rund 10
> Millionen.

Naja dann rechnen wir mal:

Bei 80 Mio Deutschen, die etwa 70-80 werden, sind statistisch 15 Mio im 
Rentenalter (>65) und 15 Mio im Jugendalter (<16).

Wir haben also 40-50 Mio arbeitsfähigen Alter, davon 5 Mio Azubis in der 
Lehre und Studenten.

Dann gibt es etwa 10% Körperbehinderte und Berusfgeschädigte, also 30-40 
arbeitsfähig im Kernalter.

Wir haben aber 44 Mio Erwerbstätige, Rentner und Schüler mit gezählt.
Sagen wir 35 davon im Kernalter.

Wir haben also Vollbeschäftigung, abzüglich der Teilzeitjobber. Das 
wiederum sind 10 Mio, die nur 20%..60% arbeiten. also 5Mio 
Mannarbeitsstunden, die wir noch besetzen könnten.

3,5 Mio Arbeitslose + 1,5 in Massnahmen + 5 Mio Freistunden = 10 Mio!

Du könntest Recht haben.

Die Frage ist, ob diese 10 Mio alle arbeiten wollen.

Die meisten eher nicht.

Autor: genervt (Gast)
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Wenn wir keine Arbeitslosen mehr hätten, dann wäre ja das 
Wirtschaftswachstum in Gefahr, daß will man ja um keinen Preis.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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genervt schrieb:
> Wenn wir keine Arbeitslosen mehr hätten, dann wäre ja das
> Wirtschaftswachstum in Gefahr

Dann frag ich mich grad wie die Chinesen mit 4% Arbeitslosenrate ihr 
Wachstum hinbekommen ...

Autor: genervt (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Dann frag ich mich grad wie die Chinesen mit 4% Arbeitslosenrate ihr
> Wachstum hinbekommen ...

Sie haben die Methode der Statistikschönung kopiert und perfektioniert.

Autor: 1 und 1 (Gast)
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Mar. W. schrieb:
> Die Frage ist, ob diese 10 Mio alle arbeiten wollen.
>
> Die meisten eher nicht.

Gegen deine These spricht, dass dann aber die Gehälter steigen müssten, 
um die Leute aus ihrer Arbeitslosigkeit zu ködern, wenn man denn sie 
brauchen würde. Tun sie aber nicht.
Das Arbeitszeitvolumen ist auf dem Stand der 90er Jahre und die 
Wirtschaft funktioniert.
Weiter dagegen spricht, dass die Sozialleistungen extrem niedrig sind 
und die Schikanen sehr hart. Da bleibt keiner bei Verstand freiwillig 
drin, es sei denn, die regulär verfügbare Arbeit ist gesetzeswidrig 
bezahlt und noch schlimmer als das Jobcenter, z.B. Sklavendienste im 
Schlachthaus, Pflege oder Reinigung.


Übrigens rollt jetzt wieder gerade in den Firmen mit Fertigung und 
Bezahlung nach IGM-Tarif die nächsten großen Wellen von 
Belegschaftsreduzierung durch Abbau, Auslagerung und Schließung an.
Man kann dem Abgesang von guten Arbeitsplätzen gerade in der Fertigung 
nur staunend zusehen. Der Dienstleistungssektor bezahlt ja eh schon 
meist grottig, die KMUs auch nicht viel besser, bleiben also noch die 
paar Akademiker in den Konzernen übrig, die klassisch verdienen. Wie man 
so die Sozialsysteme finanzieren will, das bleibt ein Geheimnis.
Ich würde sagen, die Zukunft in Deutschland ist Dystopie. Alles Gute im 
Abgesang.
Oder hat jemand Gegenbeispiele, die Hoffnung machen könnten?

Autor: genervt (Gast)
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1 und 1 schrieb:
> z.B. Sklavendienste im Schlachthaus, Pflege oder Reinigung.

Es ist den Leuten, die diese Jobs bereits ausüben zuzumuten, aber 
keinesfalls einem Arbeitslosen!

Autor: Jo S. (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Z.B. bei Absolventen: grob 50-60k€
>
>> Die meisten Berufsanfänger starten in diesem Bereich, aber es gibt auch
>> welche unter 50k. Dieses untere Fünftel fehlt in den Gehaltsangaben von
>> ElektronikNet.
>
> Weniger als 10 % der Absolventen starten in diesem Bereich ,

Nein, damit hast du mit Sicherheit nicht Recht. Du gehst immer nur von 
deinem Umfeld aus. In einer Region, in der es kaum Industrie gibt, wird 
es auch nur wenige Beschäftigungsmöglichkeiten für Ing. geben. Wenn dann 
auch noch sehr viele Ing. verfügbar sind, wird die Situation so 
schwierig, wie du sie beschreibst.

Ausweg:
- umziehen
- umorientieren

-------------------------
Absolventen: grob 50-60k€ --> trifft für die meisten zu, aber nicht 
überall

Autor: genervt (Gast)
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1 und 1 schrieb:
> Übrigens rollt jetzt wieder gerade in den Firmen mit Fertigung und
> Bezahlung nach IGM-Tarif die nächsten großen Wellen von
> Belegschaftsreduzierung durch Abbau, Auslagerung und Schließung an.

Und btw.  Ich merke davon nichts. Du kannst bestimmt auch Ross und 
Reiter nennen.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Absolventen: grob 50-60k€ --> trifft für die meisten zu, aber nicht
> überall

Bitte nicht trollen ...

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Mar. W. schrieb:

>
> 3,5 Mio Arbeitslose + 1,5 in Massnahmen + 5 Mio Freistunden = 10 Mio!
>
> Du könntest Recht haben.
>
> Die Frage ist, ob diese 10 Mio alle arbeiten wollen.
>
> Die meisten eher nicht.

Doch wollen sie, nur eben nicht für unter 12,-€ die Stunde, weil da s 
lohnt nicht.

Autor: 1 und 1 (Gast)
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genervt schrieb:

> Ich merke davon nichts. Du kannst bestimmt auch Ross und
> Reiter nennen.


http://www.hessenschau.de/wirtschaft/florierende-w...


http://www.tz-usingen.de/lokales/hochtaunus/usinge...


http://www.hessenschau.de/wirtschaft/mundipharma-s...

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Siemens-plant-wohl-S...


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.autozulie...

https://www.welt.de/newsticker/news1/article169077...

Zugegeben überwiegen Hessen, da sind für die Industrie seit Koch und 
jetzt sein Ziehsohn das Land runterwirtschaften, die Standortbedingungen 
wesentlich schlechter geworden. Da gehts nur um noch den mistigen 
Flughafen und die Banken, der das Land am Leben erhält.
Aber auch die Bundesregierung muss umsteuern, ansonsten gibts hier 
überwiegend nur noch Prekärjobs, mit denen kein Staat zu machen ist.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>>
>>> und wenn
>>> man über 40 den Job verliert dann ist meistens Schicht im Schacht !!!
>>>
>>> Nur zur Info ...
>>
>> Das ist keine Info, sondern eine unbelegte Priatmeinung. Und wenn man
>> sich mal die kleine Mühe macht die Arbeitslosenrate der Ingenieure 40+
>> nachzurecherchieren wird das schnelle eine nicht belegbaren Angstmache.
>
> Die geschönte Arbeitslosenrate, raus gerechnet, Taxifahrer usw.. Man
> sollte als Ingenieur mit 40 wirklich nicht seinen Job verlieren, denn
> das bedeutet das sichere aus als Ingenieur auf dem Arbeitsmarkt, das
> sind Fakten und nicht deine alternativen heile-Welt-Fakten, die du beim
> VDI auswendig gelernt hast.

Ursache-Wirkung-Prinzip ist Dir bekannt?
Also, wann findet einer mit Ing-Abschluß keinen Job ?! ->
-wenn seine Ausbildung nicht passt (bspw. zu lange her, 
Bindestrich-öberflächlich)
-wenn er den Eindruck hinterlässt oft krank zu sein (bspw. adiopös, 
Raucherhusten,..)
-wenn er/sie wahrscheinlich nicht besonders lange (<5a) für die Firma 
tätig sein wird (Mutterschaft, Erreichen Rentenalter)
-wenn eine Integration ins Team schwierig scheint (flegelhafte 
Kommunikation, Sprachkenntnisse, "schwierige" Persönlichkeit)
-wenn er die Bewerbung verkackt (zu wenig, falscher Ort, fehlende Quali)

Hat das was  mit dem Alter zu tum? - Nur bedingt, viele bilden sich auch 
nach Hochschulabschluss mit Anfang Zwanzig weiter und sind dann mit 60 
noch fit, chronische Krankheitsverläufe nehmen bei unbedachter 
Lebensführung sicher ab 50 deutlich zu, aber nicht so, das der Grossteil 
der älteren Ings. komplett arbeitsunfähig wäre.

Dagegen werden einige der genannten Anstellungs-hindernisse von mancher 
schon mit 35, einige wohl auch schon mit dem Abschlussjahr erreicht - 
das Alter ist selten ursächlich verantwortlich, wie passend der einzelne 
auf die Ausschreibung ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsl...

Was auch deutlich wird, schwierig wird es ab 50, nicht ab 40 - was wohl 
auch damit zu tun hat, das Lehrinhalte an der Hochschule besser an den 
gewandelten Joballtag passen. Mit PC kann heute jeder, das war vor 30 
jahren noch nicht so verbreitet und das sind dann die heute 50+ 
jährigen, die sich mit Computern und dem heutigen Joballtag schwer tun.

Autor: Markus Wagner (elektrowagi78) Benutzerseite
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Berufsrevolutionär schrieb:
> und das sind dann die heute 50+
> jährigen, die sich mit Computern und dem heutigen Joballtag schwer tun.

Wer hat Dir denn sowas erzäht? Die Generation um die 50 ist doch die, 
die mit den 8-Bit-Dingern gross geworden ist. Das fehlt doch der 
JAVA-Generation heute dringlichst.

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Absolventen: grob 50-60k€ --> trifft für die meisten zu, aber nicht
>> überall
>
> Bitte nicht trollen ...

Das ist kein bischen unrealistisch!

Absolventen mit dem richtigen Knowhow können es sich aussuchen und 60k 
sind keine Seltenheit. Allerdings hatten wir das schon um 2008 mal, dass 
Absolventen soviel bekommen hatten.

Die kleinen Firmen verlieren gerade alle ihre Entwickler:
Beitrag "Stellenanzeige von Kappa-electronics"

Autor: Trolldetector (Gast)
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Mar. W. schrieb:
> Die kleinen Firmen verlieren gerade alle ihre Entwickler:

Weiß nicht, ob die die verlieren. Durch das autonome Autmobilgedöns 
brauchts jetzt viele entsprechende neue Fachkräfte bis die Luftblase 
autonom gegen die Wand fährt.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Was auch deutlich wird, schwierig wird es ab 50, nicht ab 40

Erste  Schwierigkeiten treten schon ab 35 auf , und mit 45 kann man es 
praktisch komplett vergessen ...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Mar. W. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> und das sind dann die heute 50+
>> jährigen, die sich mit Computern und dem heutigen Joballtag schwer tun.
>
> Wer hat Dir denn sowas erzäht? Die Generation um die 50 ist doch die,
> die mit den 8-Bit-Dingern gross geworden ist. Das fehlt doch der
> JAVA-Generation heute dringlichst.

ja ganz meiner meinung, das fehtl vielen HighLevelCodeWurschtlern heute, 
aber für die meisten die "mit 8bit groß geworden sind", hiesst das 
Turrican/Elite/ManiacMansion-daddeln am C64 im Kinderzimmer und eben 
nicht Hardwarenahes Programmieren oder anderen Computer-Alltag heute.

Ganz abgesehen davon, das eine Arbeitstauglicher Computeranlage 
(längerer Texte aka Diplomarbeit erstellen) bis in die Neunziger mind. 
2000+ DM kostete also 400xStundenlohn a5DM und nicht 200€ also 
25xStundenlohn a 8€ - nur die die wirklich für Computer "brannten" 
hatten im Alltag einen und nicht wie heute  jeder Ingenieursstudent.

Alter 50 mag da wirklich die Grenze sein, um noch im Studium groß Umgang 
(bspw Texterstellung und nicht nur FORTRAN-Kurs) mit Computern erlernt 
zu haben.
Einer der heute 55 ist, war 1982 an der Hochschule, also 3 Jahre vor 
Einführung der 16bit Homecomputer und hat seine Abschlussarbeit noch an 
der Schreibmaschine getippt, einer mit 45 1992 - dann begann der PC so 
langsam Pflicht-utensil in den Studentenhaushalten zu werden.

Autor: Gästchen (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Hat das was  mit dem Alter zu tum? - Nur bedingt, viele bilden sich auch
> nach Hochschulabschluss mit Anfang Zwanzig weiter und sind dann mit 60
> noch fit, chronische Krankheitsverläufe nehmen bei unbedachter
> Lebensführung sicher ab 50 deutlich zu, aber nicht so, das der Grossteil
> der älteren Ings. komplett arbeitsunfähig wäre.

Also ich kenne keinen einzigen 50-Jährigen der öfter krank ist als ein 
20-Jähriger, eher Gegenteil ist der Fall. Ab 50 weißt du was du tun 
darfst und was nicht und man macht keinen Blödsinn mehr; die Lebensweise 
bzw. Life/Work-Balance hat sich eingependelt und man wird weniger krank. 
Die eigentliche Ursache warum behauptet wird 50+ wären nicht 
vermittelbar dass sie für Personaler zu teuer sind weil sie solide 
Berufserfahrung haben und weil sie sich nicht so hetzen bzw. hintergehen 
lassen.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Mar. Wa. (Firma: Dipl.-Ing.) (elektrowagi78) Benutzerseite
> Datum: 21.10.2017 10:32

> Die Frage ist, ob diese 10 Mio alle arbeiten wollen.

> Die meisten eher nicht.

Wohl nicht, denn ich würde auch nicht arbeiten wenn ich mit Hartz-IV 
oder ALG-1 mehr hätte als mit 40 Std. Arbeit.

> Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
> Datum: 21.10.2017 11:09

> Dann frag ich mich grad wie die Chinesen mit 4% Arbeitslosenrate ihr
> Wachstum hinbekommen ...

Ich bin seit 35 Jahren jährlich mindestens einmal in China. Meines 
wissens nach hat China keine Arbeitslosen.

Allerdings steht an jeder Straßenkreuzung ein Stuhl, dort sitzt jemand 
drauf, der hat eine Kappe an und der ist nicht arbeitslos. Frag mich 
allerdings nicht was der für eine Funktion hat.

Für besondere Härtefälle gibt es da noch die Arbeitsertüchtigungslager 
in denen unproduktive Volksgenossen nützlicher Tätigkeit zugeführt 
werden.

Ein 6 Monatiger Umerziehungslehrgang in einem dieser Einrichtungen wirkt 
Wunder. Absolventen dieser Maßnahmen haben nach ihrer Entlassung einen 
schier unvorstellbaren Drang nach geregelter Arbeit. Die Erfolgsquote 
hier dürfte bei fast 100 % liegen.

Das sind aber Verhältnisse die man so nicht als Beispiel bringen kann.

> Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
> Datum: 24.10.2017 17:27

> Erste  Schwierigkeiten treten schon ab 35 auf , und mit 45 kann man es
> praktisch komplett vergessen ...

Das mag bei dir als unterer bestenfalls Durchschnitt so sein, aber mit 
guten Ingenieuren ist es wie mit altem Wein, mit zunehmendem Alter
werden sie immer besser.

> Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
> Datum: 25.10.2017 06:50

Redest ganz schönen Mist !

Mit 50+ beschäftigt man sich nicht mehr mit 32 Bit Prozessoren, da 
stellt man Leute ein die das können. Bringen sie nichts, weil sie nur 
wie so oft eine große Klappe haben, wirft man sie raus und stellt neue 
ein.

Es gibt ja genug davon !

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Das mag bei dir als unterer bestenfalls Durchschnitt so sein, aber mit
> guten Ingenieuren ist es wie mit altem Wein, mit zunehmendem Alter
> werden sie immer besser.

Versuch das einem HR Fachkraft zu vermitten , absolut hoffnungslos .

> Mit 50+ beschäftigt man sich nicht mehr mit 32 Bit Prozessoren, da
> stellt man Leute ein die das können. Bringen sie nichts, weil sie nur
> wie so oft eine große Klappe haben, wirft man sie raus und stellt neue
> ein.

Der Anteil derartigen Leuten liegt im Promillbereich ...

> Es gibt ja genug davon !

Im hintersten ecke Deutschlands bei der miesesten Firma gibt es auf eine 
reale Stelle MINDESTENS 50 Bewerber ...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Mar. W. schrieb:
> Die Frage ist, ob diese 10 Mio alle arbeiten wollen.

http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Sch...

Realität der Elektronik in Deutschland: Elektronikausstieg

: Bearbeitet durch User
Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Realität der Elektronik in Deutschland: Elektronikausstieg

Folge -->> MASSENARBEITSLOSIGKEIT unter E-Ingenieuren

Autor: Qwertz (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Realität der Elektronik in Deutschland: Elektronikausstieg
>
> Folge -->> MASSENARBEITSLOSIGKEIT unter E-Ingenieuren

Du nimmst besser mal wieder deine Stimmungsaufheller, ist ja schlimm mit 
dir!

Autor: Zeitenwende (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Realität der Elektronik in Deutschland: Elektronikausstieg
>
> Folge -->> MASSENARBEITSLOSIGKEIT unter E-Ingenieuren

Nicht nur unter denen und auch nicht nur Ingenieure. Deutschland 
verschlankt sich in der Industrie fortlaufend und setzt auf 
Dienstleistung, mal gucken, ob es aufgeht. Industrie macht dann 
Osteuropa, Afrika als Enklave von China und Teile von Asien. Obwohl die 
USA wollen auch wieder mitmischen. Naja, der Bundestag weiß hoffentlich 
schon, was er tut und wie die Weichen zu legen sind. Wobei, momentan ist 
er ja mit sich selber beschäftigt, wobei das auch nicht schlecht ist. 
Nichtstun ist wie die vergangenen Regierungen gezeigt haben, noch das 
geringste Übel.

Beitrag #5187637 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Mar. W. schrieb:
>> Die Frage ist, ob diese 10 Mio alle arbeiten wollen.
>
> 
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Sch...
>
> Realität der Elektronik in Deutschland: Elektronikausstieg

Ach Gott - da schliesst ein Trafobauer und für den Osten ist es gleich 
der Aussteig aus der Elektronik. Naja die heulen immer noch ihren Trabi 
hinterher als wars ein HiTech-Sportwagen.

Und weiter liest man das dieses Bollwerk Jenenser Ingenieurskunst 42 
Mitarbeiter hat und die meisten über 55 Jahre Lenze zählen ... Da ist 
ein fallender Sack Reis dramatischer.

Autor: genervt (Gast)
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Vermutlich konnte und wollte der 62 Jährige GF nichts mehr reißen.

Autor: Qwertz (Gast)
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DL schrieb im Beitrag #5187637:
> Steuern sind zu hoch in Deutschland und der Staat ist einfach zu
> unverschämt.

Nein, finde ich nicht. Die Höhe der Steuern ist in Deutschland doch ganz 
in Ordnung, die Sozialabgaben passen auch. Ich bin äußerst zufrieden 
hier mit dem Staat, es bleibt wirklich noch mehr als genug übrig.

> Der Sozialstaat macht die Mittelschicht (vor allem die arbeitende
> Schicht) krank und nicht umgekehrt.

Quatsch, für deine Gesundheit bist du am allermeisten selbst 
verantwortlich. Der Sozialstaat hilft dir (auch deiner Gesundheit), wenn 
du bedürftig bist oder wirst. Das ist nicht luxuriös oder schön, aber 
gut zu wissen, dass es ein Netz gibt, wenn es das Schicksal mal extrem 
schlecht mit einem meinen sollte.

Autor: DL (Gast)
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Qwertz schrieb:
>> Der Sozialstaat macht die Mittelschicht (vor allem die arbeitende
>> Schicht) krank und nicht umgekehrt.
>
> Quatsch, für deine Gesundheit bist du am allermeisten selbst
> verantwortlich. Der Sozialstaat hilft dir (auch deiner Gesundheit), wenn
> du bedürftig bist oder wirst. Das ist nicht luxuriös oder schön, aber
> gut zu wissen, dass es ein Netz gibt, wenn es das Schicksal mal extrem
> schlecht mit einem meinen sollte.

Dir ist klar das du im Jahr >6 Monate für den Staat arbeitest?
Solange du leistungsfähig bist - bist du in Deutschland nur ein Sklave 
des Staates.
Ich will nicht zum Krüppel werden für den Staat.
Vor allem schützt der Staat uns auch nicht vor unlauterem Wettbewerb.

Und ja richtig für meine Gesundheit bin ich selber verantwortlich, 
deshalb lehne ich auch die Selbstständigkeit in Deutschland ab (auch 
wenn ich gut verdiene und mir mehr als genug übrig bleibt, im Ausland 
bleibt mir gleich nochmal ein zusätzliches viertel übrig).

Ein Beispiel dir ist klar das bei Steuervorauszahlungen der Staat von 
dir verlangt einen Kredit aufzunehmen wenn du dir das nicht leisten 
kannst?
Das ist kein soziales verhalten, das ist eine Arschlochregelung vom 
beschissenen Staat. Ich habe dieses Problem nicht aber dennoch finde ich 
die Regelung asozial gegenüber Leistungsträgern.
Dem Staat ist der Bürger der noch etwas aushält 100% EGAL, hauptsächlich 
der Partei und dem Kreis um der Partei herum geht's gut (Staatsdiener).

Wie du dein Geld verdienst ist diesen *rschen beim Staat vollkommen 
egal, hauptsächlich du zahlst und das nicht zu wenig. Je mehr du 
arbeitest desto mehr wirst du mit hohen Steuern abgestraft - ob du 
Risiko oder nicht trägst ist in diesem deutschen Dreckssystem vollkommen 
egal.

Autor: Qwertz (Gast)
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DL schrieb:
> Dir ist klar das du im Jahr >6 Monate für den Staat arbeitest?

Das ist so nicht richtig, dann läge der Steuersatz ja bei über 50%, was 
nicht der Fall ist. Selbst wenn du die Sozialabgaben hinzu rechnest, 
kommt man nicht auf über 50%. Wobei das ja größtenteils Versicherungen 
sind. Preis/Leistung passt auf jeden Fall in Deutschland!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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debunker schrieb:
> Sind folgende Gehälter realisitsch?
> Irgendwie scheinen mir die Embedded-Gehälter unrealistisch hoch. Stimmen
> die?
> 
http://www.elektroniknet.de/markt-technik/karriere...
>
> 100k nach 3 Jahren Erfahrung? Kann doch net sein, oder?

Nein!

Autor: Ordner (Gast)
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DL schrieb:
Dir ist klar das du im Jahr >6 Monate für den Staat arbeitest?
> Solange du leistungsfähig bist - bist du in Deutschland nur ein Sklave
> des Staates.

Nö, mensch arbeitete für die H4-Empfänger, Rentner, Arbeistunfähigen 
und sonstigen Bevölkerungsgruppen die von der staatlichen 
Wohlfahrt/Kindergeld/Pesnsion leben. Die werden aber üblicherweise nicht 
zum "Staat" gezählt.

Autor: Ich (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Das ist so nicht richtig, dann läge der Steuersatz ja bei über 50%, was
> nicht der Fall ist. Selbst wenn du die Sozialabgaben hinzu rechnest,
> kommt man nicht auf über 50%. Wobei das ja größtenteils Versicherungen
> sind. Preis/Leistung passt auf jeden Fall in Deutschland!


Mal nachrechnen:
http://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/gehalt...

Lohnsteuerklasse I ohne Kinder 55k€/a

Steuern:            12.230,76
Sozialversicherung: 11.148,35

Macht Netto:  31.620,89

Der Arbeitgeber zahlt ja auch den AG-Anteil an den Sozialversicherungen

also 10.443,65

aus 65.443,65€ die der Arbeitgeber zahlt bleiben 31.620,89€ übrig,
das sind 48,3%, also 51,7% Abzüge.

bei nur 55.000€ Jahresbrutto

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Qwertz schrieb:
> Das ist so nicht richtig, dann läge der Steuersatz ja bei über 50%, was
> nicht der Fall ist. Selbst wenn du die Sozialabgaben hinzu rechnest,
> kommt man nicht auf über 50%. Wobei das ja größtenteils Versicherungen
> sind. Preis/Leistung passt auf jeden Fall in Deutschland!

Klar liegt er bei über 50% (Steuerbelastung inkl. Sozialbeiträge), z.B. 
bei Leuten mit einem Einkommen im Bereich 40-60k. Bei höherem Einkommen 
fällt die relative Abgabenlast ulkigerweise wieder ab, starke Schultern 
und so.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-05/steuern-entl...

Autor: DL (Gast)
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Rechne:

Ein Produkt das für 6 EUR in Deutschland hergestellt wird und für 10 EUR 
verkauft (inkl. Umsatzsteuer, ich merke hier an das ich ein Produkt 
entwickle und wir durch die Globalisierung mit Unternehmen konkurrieren 
welche von 0% Umsatzsteuer anfangen) wird, wer macht vom Gewinn mehr 
Geld am Produkt wenn wir von einem Bruttogewinn für den Unternehmer von 
60.000 EUR ausgehen?
Nun sind selbst die 60.000 EUR nicht unbedingt der wirkliche 
Bruttogewinn für den Unternehmer, der investiert eventuell noch 
20-30.000 EUR im nächsten Jahr - so wie viel Netto bleibt dem 
Unternehmer von dieser eingenommenen Geldmenge?
Und wie sieht's mit diversen Steuervorauszahlungen aus?

Ich bin nun mal in Deutschland, ich würde mir für meinen (fiktiven) 
wachsenden Konzern auch gerne Zwangsarbeiter wünschen wie es die meisten 
deutschen Großkonzerne am Anfang hatten - und dann deren heutige 
Steuerbelastung.
In Wirklichkeit ist es eine riesige Farce was hier abläuft, der 
Mittelstand muss Buckeln.

Ich verfluche diesen Staat einfach nur, wir gehen hier nicht Hand in 
Hand in eine Zukunft der Staat prügelt die unteren solange bis sie 
Gesundheitlich aufgeben, auswandern (oder ihr Unternehmen in's Ausland 
ziehen) oder resignieren.
Mir stellt sich nur die Frage warum soll ich einen Staat finanzieren der 
mir weder eine passende Ausbildung finanziert noch eine passende Zukunft 
bietet. Es liegt hier eine richtig große Ungleichheit vor.

Wir haben auch ein Unternehmen in einem asiatischen Tigerstaat und sehe 
dort auch sehr große Unterschiede zu der asozialen Mentalität des 
Staates in Deutschland gegenüber den kleineren Unternehmen - ja es macht 
sogar Spass dort ein Unternehmen zu führen und damit Erfolg zu haben.
Ich fühle mich dort nicht vom Staat verfolgt und vor allem nicht 
genötigt wie in Deutschland.

Autor: Ordner (Gast)
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Karsten B. schrieb:

> Klar liegt er bei über 50% (Steuerbelastung inkl. Sozialbeiträge),
> 
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-05/steuern-entl...

Naja wenn man die indierekten Steuern einrechnet (Mehrwert-, Kfz-, 
Vergnügungs-, Alkohol-, Zigaretten-,Grund-, 
Erbschafts-,Glücksspiel-steuern )

Wobei der "Staat" nicht der einzige Steuerempfänger ist, da wären noch 
Kirchen und Kommunen. Von letzeren sollte man Berlin extra hervorheben - 
durch den Länderfinanzausgleich geht ein nicht geringerer Anteil des von 
den Werktätigen abgesteuerten Lohns in diese Prekariatsverwahr- und 
bespassungsanstalt.

Autor: DL (Gast)
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DL schrieb:
> der investiert eventuell noch
> 20-30.000 EUR im nächsten Jahr

hierbei meine ich in Bauteile, denn dafür gilt der Investitionsabzug 
nicht.

Der Unternehmer hat in meinem fiktiven Beispiel abzüglich aller Steuern 
und dieses minimalen Investments weniger als 0 EUR in diesem gesamten 
Jahr eingenommen.

Netto Gewinner ist der Staat - risikolos.

Da erkläre man mir mal wie der Staat so einen Unternehmer noch in 
Deutschland halten möchte wenn dieser durch die Globalisierung z.B in 
einem asiatischen Tigerstaat deutlich besser dasteht und sich 
Lebensjahre spart.

Sprich Elektronikentwickler vergesst Deutschland ganz schnell mal wenn 
euch euer Leben lieb ist. Hätte man mir die Dinge von Anfang an so vor 
Augen geführt dann hätte ich deutlich früher den Reisepass verlängert 
und wäre direkt nach Asien gegangen.

Der deutsche Staat kann mich als Unternehmer getrost am Arsch lecken.

Autor: Ordner (Gast)
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DL schrieb:
> Sprich Elektronikentwickler vergesst Deutschland ganz schnell mal wenn
> euch euer Leben lieb ist.

Geh mal zum Psychater und lass dich bzgl. Therapie von Angstpsychosen 
beraten.

> Hätte man mir die Dinge von Anfang an so vor
> Augen geführt dann hätte ich deutlich früher den Reisepass verlängert
> und wäre direkt nach Asien gegangen.

Wohin den in Asien? Nach Nordkorea? Russland? Als buddhistischer Eremit 
ins tibetische Hochland? In einen Kibbuzz nach Israel? Als Kiffer nach 
Indien? Als Lebenskünstler auf die Kokosnussinsel?

Autor: DL (Gast)
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Ordner schrieb:
> Wohin den in Asien? Nach Nordkorea? Russland? Als buddhistischer Eremit
> ins tibetische Hochland? In einen Kibbuzz nach Israel? Als Kiffer nach
> Indien? Als Lebenskünstler auf die Kokosnussinsel?

Wohl durchgefallen in Geographie (asiatischer Tigerstaat - Russland aha 
wieder was gelernt), in meiner Umgebung muss jeder arbeiten und ich sehe 
auch viele andere Leute arbeitend und nicht in der Sozialhängematte 
liegend wie in Deutschland.

Das Flüchtlingsthema wird Deutschland noch gehörigstens auf den Kopf 
fallen, sogar Leute aus China werden als politisch verfolgte Flüchtlinge 
anerkannt wenn sie (jetzt) mehr als 2 Kinder haben - und haben dadurch 
Anspruch auf alle Leistungen. Wie geisteskrank muss denn ein Land sein 
um solche Regelungen hervorzubringen?

Ich hab in fucking Deutschland (hiermit meine ich den Staat, mit dem 
Land und den Leuten habe ich im Allgemeinen keine Probleme) genug 
Steuern gezahlt obwohl es der Staat zu keinem Zeitpunkt verdient hätte. 
Im anderen Land zahlen wir nun

Autor: DL (Gast)
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... wie erwähnt einen Bruchteil, und das geht bis zu 1% des Umsatzes im 
gesamten Jahr.

Autor: Paragraphenkenner (Gast)
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DL schrieb:
> Ich hab in fucking Deutschland (hiermit meine ich den Staat, mit dem
> Land und den Leuten habe ich im Allgemeinen keine Probleme) genug
> Steuern gezahlt obwohl es der Staat zu keinem Zeitpunkt verdient hätte.

Dann erkenn die Bundesrepublik nicht als Staat an, erklär dich zum 
Selbstverwalter oder Reichsbürger und stell deine Ste
Uerzahlungen ein.

Autor: DL (Gast)
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Paragraphenkenner schrieb:
> Dann erkenn die Bundesrepublik nicht als Staat an, erklär dich zum
> Selbstverwalter oder Reichsbürger und stell deine Ste
> Uerzahlungen ein.

Was für ein Quatsch, ich leite halt ein 2. Unternehmen im Ausland über 
einen Strohmann.
Schau mal Mediamarkt, Saturn, Ebay, Amazon, woher kommt denn die meiste 
Elektronik. Alles von deutschen Ingenieuren und in Deutschland 
hergestellt was?

Der Staat meint er sei so sozial unterwegs knebelt und knechtet aber 
jene die wirklich hart arbeiten (sprich die kann man ja bestehlen, den 
anderen schenkt man es einfach). Vom vom Staat knebeln kann man sich 
befreien indem man dort hingeht wo die andere Elektronik auch herkommt 
so einfach ist das.
Zudem es dort auch genug andere Expats aus der gesamten Welt gibt. Zudem 
muss ich nicht Leute aus aller Welt dort finanzieren sondern wirklich 
nur jene die dort geboren sind und tatsächlich bedürftig sind.

Ich mach hier nur einen Tatsachenbericht, Deutschland ist ganz schön 
scheisse für Elektronikentwickler die auch unternehmerisch tätig sein 
wollen - ich sage nicht das man hier nichts verdient sondern nur dass 
das was man verdient in anderen Ländern deutlich mehr sein kann und man 
vom Staat nicht als Idiot hingestellt wird.

Autor: Paragraphenkenner (Gast)
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DL schrieb:
> Deutschland ist ganz schön scheisse für Elektronikentwickler die auch
> unternehmerisch tätig sein wollen - ich sage nicht das man hier nichts
> verdient sondern nur dass das was man verdient in anderen Ländern
> deutlich mehr sein kann und man vom Staat nicht als Idiot hingestellt
> wird

Ja klar in China gehts den Elektronikunternehmern deutlich besser 
(dickere Autos,Häuser, Weiber) und dort stehen sie nicht unter 
Aufsicht/Knute des Staates. Und morgen regnet es Kamelle vom Himmel. Im 
den Tigerstaaten ...

Autor: Qwertz (Gast)
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Ich verstehe das Gejammer und Gezeter von DL überhaupt nicht, der 
Mehrheit in Deutschland und insbesondere den Akademikern geht es doch 
sehr gut. Da hat man wirtschaftlich eher das Problem, dass am Ende des 
Monats schon wieder so viel Geld übrig ist, und man weiß nicht so recht, 
wohin damit. OK, dann halt noch mehr Wertpapiere kaufen. Das sind die 
echten (Luxus-)Probleme vieler Leute in meiner Filterblase.

Autor: DL (Gast)
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China .. Tigerstaat wirklich .. wieder was gelernt.

Ich habe oben klare Rechenbeispiele angegeben wo man im Ausland deutlich 
besser gestellt wird.

Warum soll man das Risiko in Deutschland auf sich nehmen?
Nochmal
Warum soll man das Risiko in Deutschland auf sich nehmen?

Wir leben in einer globalen Welt (so wird es ja in Deutschland 
suggeriert).
Elektronik wird nicht umsonst in Asien hergestellt (Leiterplatten, 
Bestückung, Bauteileinkauf).

Deutschland's Einwohnerzahl stagniert ohne Zuwanderung und ich würde mal 
klipp und klar sagen da der Staat in Deutschland sein Volk einfach zu 
schlecht behandelt und vielen nicht wirklich eine gute Perspektive 
bietet.
Geld ist ein wichtiger Punkt, aber es gibt auch noch einige andere 
Punkte die wichtig sind.

Und zu den deutschen Rebellgruppen(Reichsbürger, etc.) gehöre ich nicht 
an, die sind nicht ernst zunehmen und lösen keine Probleme (weder für 
sich noch für andere). Zudem habe ich als Unternehmer der auch direkt 
entwickelt keine Zeit für solchen Unfug. Meine limitierte Zeit widme ich 
voll und ganz meiner Familie.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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DL schrieb:
> China .. Tigerstaat wirklich .. wieder was gelernt.
>
> Rechenbeispiele angegeben wo man im Ausland deutlich

Also Deine Zahlen muss man in das UTM-Koordinatensystem umrechnen dann 
findet man den Ort im Ausland den du meinst?! So wie in Goethes Faust ?!
   „Du mußt verstehn!
   Aus Eins mach’ Zehn,
   Und Zwei laß gehn,
   Und Drei mach’ gleich,
   So bist Du reich.
   ...

> Wir leben in einer globalen Welt (so wird es ja in Deutschland
> suggeriert).
> Elektronik wird nicht umsonst in Asien hergestellt (Leiterplatten,
> Bestückung, Bauteileinkauf).

Auch in Deutschland wird hergestellt: Infineon, AMD, Rohde&Schwarz, 
Bosch, Epcos, Siemens, Wacker Chemie, ...

> Deutschland's Einwohnerzahl stagniert ohne Zuwanderung und ich würde mal
> klipp und klar sagen da der Staat in Deutschland sein Volk einfach zu
> schlecht behandelt

Ehrlich, wer will eine Bevölkerungsexplosion wie in China oder Indien 
hier in Deutschland?! Oder Bevölkerungsdichten wie in Singapur, Hongkong 
oder Bangkok?!
Und das ein deutscher Staat seine Bevölkerung schlecht behandelt hat es 
gegeben aber das ist schon Jahrzehtnte her. Obwohl, manche behaupten an 
der schlechten Behandlung trägt nicht der eigene Staat schuld sondern 
eine religöse Minderheit oder ein absterbendes Gesellschaftssystem mit 
dem man sich im Kampf befindet...

>  Meine limitierte Zeit widme ich
> voll und ganz meiner Familie.

Nach dem Aufwand den du hier im Forum verbrätst, könnte man meinen, du 
siehst in diesem Forum deine Familie - das stimmt traurig

Autor: genervt (Gast)
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Ich schrieb:
> aus 65.443,65€ die der Arbeitgeber zahlt bleiben 31.620,89€ übrig,
> das sind 48,3%, also 51,7% Abzüge.

da kommt noch das Sahnehäubchen obendrauf:

Das Geld nützt nur was, wenn du es ausgeben kannst und da hält der Staat 
schon wieder die Hand auf: 19% Mehrwertsteuer auf das Meiste, 
Mineralölsteuer, "Ökostromumlage", Stromsteuer, Sektsteuer (Ganz wichtig 
für den Betrieb der Kaiserlichen Überseeflotte), Versicherungssteuer 
ect...

Effektiv bleiben so etwa 40% Wirkungsgrad übrig. Gut, von den 
Rentenbeiträgen sieht man etwa die Hälfte wieder und eine 
Krankenversicherung braucht man hin und wieder auch. Aber unter dem 
Strich arbeitet man als Ingenieur sein halbes Arbeitsleben für andere.

Qwertz schrieb:
> Preis/Leistung passt auf jeden Fall in Deutschland!

Da habe ich auf jeden Fall deutlich höhere Ansprüche.

Oh und so btw. wie war das noch im finsteren Mittelalter? 1/10 für den 
Staat und 1/10 für die Kirche? Das mit der Kirche sind wir beinahe 
vollständig los geworden, aber beim Staat ist offenbar was schief 
gelaufen...

Autor: DL (Gast)
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Auch in Deutschland wird hergestellt: Infineon, AMD, Rohde&Schwarz,
Bosch, Epcos, Siemens, Wacker Chemie, ...


AMD? Die sind doch schon längst weg. Was bei Globalfoundries für die 
meisten übrigbleibt sind Jobs am Band und n paar wenige F&E Stellen.
Siemens?

https://www.welt.de/wirtschaft/article168658155/Si...
Siemens geht mit seiner Roboter-Forschung nach China

http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5...
Siemens muss sparen, In der Kraftwerkssparte von Siemens sollen mehr als 
1000 Stellen gestrichen werden. Grund sind sinkende Auftragseingänge.

Mit den anderen Unternehmen hab ich mich zu wenig beschäftigt

Der deutsche Staat behandelt seine Bürger schlecht (mit ausgeprägtem 
Obrigkeitssinn), wie erwähnt kein gemeinsam, es gibt nur ein DER STAAT.
Und die Beamten mit denen ich im Finanzamt zu tun hatte legen ein 
benehmen an den Tag wie Nazis.

Der Staat versemmelt so ziemlich alles und das richtig ordentlich, und 
wälzt zudem noch ein gewaltiges Risiko auf jene ab welche das Land 
überhaupt voranbringen können.
Ist dass wirklich auch Ihr Bild eines gerechtfertigten Sozialstaates?

Die Steuern gehören gehörigst gesenkt insbesondere für kleine 
Unternehmer. Wenn der Staat schon ÜBERHAUPT KEIN RISIKO übernehmen 
möchte dann soll er an anderer Stelle kürzer treten.

Was der Staat in Deutschland betreibt ist schamloser Diebstahl am Volk.

Rechnen Sie mir bitte vor wie sich in 30 Jahren die Renten für die 
derzeitig Jungen ausgehen sollen (diese werden über ein Umlagesystem 
finanziert, sprich dem Generationsvertrag). Die Autoindustrie wird's bis 
dahin nicht mehr in der Art geben wie heutzutage, die fällt in den 
nächsten 1-2 Jahrzehnten.
Es wird noch viel mehr Enteignung kommen müssen in Deutschland...

Autor: genervt (Gast)
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DL schrieb:
> AMD? Die sind doch schon längst weg. Was bei Globalfoundries für die
> meisten übrigbleibt sind Jobs am Band und n paar wenige F&E Stellen.
> Siemens?

Für die Arbeitnehmer gibts bald einen dankbaren Abnehmer:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Da habe ich auf jeden Fall deutlich höhere Ansprüche.

Hallo genervt,

du empfindest also deine Steuer- und Abgabenlast tatsächlich als zu 
hoch? Bleibt dir denn nicht genug übrig? Oder ist es nur so ein 
Optimierungsgedanke, dass es einfach noch mehr netto sein könnte?

Autor: genervt (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Bleibt dir denn nicht genug übrig?

Die Frage stellst ausgerechnet du, mit einer 35-Stunden-Woche?

Die Sache ist doch wie beschrieben: Die Hälfte meiner Arbeitszeit 
arbeite ich nicht für mich, oder anders ausgedrückt geht ein Haufen 
Lebenszeit für moderne Sklaverei drauf.

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Bleibt dir denn nicht genug übrig?
>
> Die Frage stellst ausgerechnet du, mit einer 35-Stunden-Woche?

Äh ja, warum nicht?

> Die Sache ist doch wie beschrieben: Die Hälfte meiner Arbeitszeit
> arbeite ich nicht für mich, oder anders ausgedrückt geht ein Haufen
> Lebenszeit für moderne Sklaverei drauf.

Du arbeitest (etwas weniger als) die andere Hälfte für Geld, dass der 
Allgemeinheit zugute kommt. Das verschwindet doch nicht in einem 
schwarzen Loch, auch wenn natürlich die eine oder andere 
Steuerverschwendung dabei ist - aber kein System ist perfekt. Also das 
finde ich vertretbar.

Und wegen "moderne Sklaverei" - also das ist schon extrem weit 
hergeholt, unsere paradiesischen Arbeitsbedingungen auch nur entfernt 
irgendwie mit Sklaverei in Verbindung zu bringen.

Autor: DL (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Du arbeitest (etwas weniger als) die andere Hälfte für Geld, dass der
> Allgemeinheit zugute kommt.

Vor allem auch Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika, Afghanistan, China 
(auch wenn es wenige sind aber sogar die sind hier berechtigt!), etc.

Deutschland hat ein sehr schlechtes Return of Investment Verhältnis 
wenn's um Steuern geht - und was mich stört ist das Benehmen der Beamten 
und die Regelungen für Unternehmer.

Ich würde mir eher mal Gedanken machen warum die Geburtenrate der 
Deutschen so niedrig macht und nicht Migranten in's Land locken.
Natürlich können die arbeitenden Leute gut über die Runden kommen, aber 
dennoch wird ihnen zu viel abgezogen.

Als erfolgreicher Unternehmer um die 35 habe ich mittlerweile aber genug 
von Deutschland. Wie gesagt man geht nicht Hand in Hand. Der Staat sieht 
mich als depperten Unternehmer und ich sehe den Staat als beschissene 
Institution die sein Geld nicht wert ist. Flughafen BER, Stuttgart 24, 
Elbphilharmonie, Air Berlin (Mehdorn!)... Wobei BER ja wirklich den 
Vogel ausschlägt - keinerlei Konsequenzen für die Staatstrottel wenn ein 
Unternehmer so arbeiten oder wirtschaften würde dann würden sie seine 
Konten gleich sperren und alles pfänden. Aber die Deppen beim deutschen 
Staat können ja wirklich machen was sie wollen ... zu verantworten hat's 
halt der Steuerzahler.

Ich finde die Idee vom Flughafen im Grunde gut aber die Umsetzung... wie 
kann so ein unfähiger Trottel wie Mehdorn solche Positionen besetzen? 
Das geht nur in so einem Staatssystem wo keiner Rechenschaft ablegen 
muss.

Autor: Lutz H. (luhe)
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DL schrieb:
> Ich finde die Idee vom Flughafen im Grunde gut aber die Umsetzung

Ist doch alles ok.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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DL schrieb:
> Ich finde die Idee vom Flughafen im Grunde gut aber die Umsetzung... wie
> kann so ein unfähiger Trottel wie Mehdorn solche Positionen besetzen?
> Das geht nur in so einem Staatssystem wo keiner Rechenschaft ablegen
> muss.

Mehdorn unfähig?

Biste wohl auch so ein "Oberschlauer" der mit "*ild&*ier" in der 
15MinutenPause in der Runde mit "Kollegas" den "megaschlauen" 
Ober-Larrie gibt!

Aber die Politer die den BER gewollt haben auf "Biegen und Brechen", die 
sind ja sowas von "unschuldig". Vor allem weil ja so "Oberschlaue" 
Wähler immer so Typen wie den Wowie gewählt haben. So ein echtes 
"Arbeiterkampfschwein". Der "weis wies geht" und voll der "überfähige" 
Malocher Typ ja auch ist.
Für die sind alle "unfähig", weil so fähig wie die, kann man ja nur 
durch Dummheit sein!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jack schrieb:
> Man muss seine Statistik nur richtig aufbauen, dann kann man auch das
> "beweisen". In einem eng umgrenzten Raum in Süddeutschland mag man den
> ein oder anderen finden, der was von 100k erzählt.

Das Zahlenmaterial muß halt "stimmen" dann kommt das raus was man haben 
will.

100k€/anno für einen pikligen 25jährigen Bac of eng.?
Jo, aber erst in 100 Jahren.

Autor: Ich (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Mehdorn unfähig?

Naja - was da vorher verbockt worden ist, holt kein noch so guter 
Manager wieder heraus.

Cha-woma M. schrieb:
> Das Zahlenmaterial muß halt "stimmen" dann kommt das raus was man haben
> will.

Die alte Leier - ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Wenn ich am Sonntag in einem kleinen Dorf vor einer katholischen Kirche 
in Bayern frage, welche Partei würden Sie wählen, käme mit 90%+ CSU 
raus.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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DL schrieb:

> Der deutsche Staat behandelt seine Bürger schlecht (mit ausgeprägtem
> Obrigkeitssinn), wie erwähnt kein gemeinsam, es gibt nur ein DER STAAT.
> Und die Beamten mit denen ich im Finanzamt zu tun hatte legen ein
> benehmen an den Tag wie Nazis.
>
> Der Staat versemmelt so ziemlich alles und das richtig ordentlich, und
> wälzt zudem noch ein gewaltiges Risiko auf jene ab welche das Land
> überhaupt voranbringen können.
> Ist dass wirklich auch Ihr Bild eines gerechtfertigten Sozialstaates?

Das bringt die Sache gut auf den Punkt, ich verstehe deine Schreibere 
hier als den Versuch den Staat als verantwortlich für den Misere im 
Lande darzustellen, scheiterst aber schon daran dazustellen, das es 
überhaupt eine landesweite Misere gibt.

Ja es gibt viele kleine persönliche Miseren, aber nicht jedem der vor 
Angst heult wie ein Schlosshund geht es wirklich schlecht. Wenn man 
wegen einer nah an der Panik liegeneden Gemütsverfassung nicht in der 
Lage ist das Risiko eines Unternehmens zu tragen und trotzdem ruhig zu 
schlafen, dann macht man das einfach nicht. Man kann trotzdem zu seinem 
Häuschen und geruhsamen Lebensabend kommen.

Und das Verhalten von Beamten ist auch oft eine Frage der örtlichen 
Mentalität und des passenden Verhaltens der Beamten gegenüber durch den 
Bürger. In Sachsen geh ich auch nicht gern auf die Ämter, da ist öfters 
eine schlechte Stimmung die auch moch 1,2,3 zu einem Geschrei eskaliert. 
Dagegen werde ich in Bayern fast durchgehend korrekt und sogar entgegen 
kommen behandelt.
Aber aus persönlichen Erfahrungen am Amtstresen gleich auf den Charakter 
eines ominösen Stattes zu schliessen halte ich doch für sehr 
unvernünftig.

Damit ist hier für mich alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt.

Autor: Trostlos (Gast)
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Um es auf den Punkt zu bringen, was in Deutschland billig ist, ist auch 
billig. Besonders bei Lebensmittel, das meiste schlecht schmeckender 
Trash. Wohnen am nicht AADW zunehmend teuer im Vergleich zum Nettolohn, 
Individualmobilität auch gehobene Preise, ne Straßeninfrastruktur zum 
Davonlaufen trotz enormer Abgaben. Strompreise einsame Spitze mit 
Dänemark, wo aber dem Volk aber was geboten wird. Und die Grünen kaspern 
gerade in Berlin rum, dass es noch viel schlimer wird, falls die CDU die 
nicht eingefangen bekommt. Müsste man ne Schulnote für die 
Lebensverhältnisse des kleinen Mannes in Deutschland geben, mehr als ne 
4 wäre nicht drin.

Autor: DrIng (Gast)
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Es heisst Return ON investment.

Autor: Qwertz (Gast)
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Ich bin etwas genervt, dass sich so viele Leute hier über den deutschen 
Staat auskotzen. Die wollen einfach nicht erkennen, wie gut es ihnen 
eigentlich geht. Ich geb's auf.

Autor: Gästchen (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Ich bin etwas genervt, dass sich so viele Leute hier über den deutschen
> Staat auskotzen. Die wollen einfach nicht erkennen, wie gut es ihnen
> eigentlich geht. Ich geb's auf.

Ja, es stimmt. In Bangladesch oder Somalia geht es den Menschen viel 
schlechter, da macht es gleich Sinn die Füße still halten wenn wir immer 
mehr enteignet werden, ob es um Gehalt, Bildung oder Soziales geht. Was 
für eine "kluge" Strategie.

PS: Der deutsche Soldat schrieb einen Brief aus Stalingrad nach Hause: 
"Ich habe seit 3 Tagen nichts mehr gegessen und mein bester Freund ist 
tot. Aber es geht mir gut."
Wohin dieses "Es geht uns gut" geführt hat, brauche ich hier wohl nicht 
zu erklären. Wer in Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

Autor: Paragraphenkenner (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Wer in Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf

Dann schlaf halt nicht, mach deinen job und stärke so das Gemeinwohl.

Autor: Paragraphenkenner (Gast)
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Trostlos schrieb:
> Müsste man ne Schulnote für die Lebensverhältnisse des kleinen Mannes in
> Deutschland geben, mehr als ne 4 wäre nicht drin

Wenn in der Schule einer ne 4 bekam, dann war das sein Verdienst und 
nicht der der Schulleitung. Wenn der kleine Mann heute in 4er 
Verhältnissen lebt dann ist das auch sein persönlicher Verdienst.

Im Osten tut man sich mit dieser Denkweise schwer, weil man es 40 Jahre 
labg gewohnt war seine Verhältnisse als den Verdienst einer Partei zu 
erklären.

Autor: IchMachs (Gast)
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Paragraphenkenner schrieb:
> Im Osten tut man sich mit dieser Denkweise schwer, weil man es 40 Jahre
> labg gewohnt war seine Verhältnisse als den Verdienst einer Partei zu
> erklären.

Wie in den meisten Ecken,kenne das vom Balkan ganz gut. Es ist aber 
nicht von der Hand zu weisen, dass hier der Staat durch die Umverteilung 
entsheidet, was für den kleinen Manbn gut ist und was nciht. Ob das gut 
ist, sei mal dahin gestellt.

Der Lohn eines verhungernden Ingenieurs ist im Schnitt nicht schlecht, 
die Erosion der Realllöhne nimmt aber weiter zu. Das ist Fakt.

Der Beruf eines Ingenieurs ist nicht mehr der gleiche wie vor 20 Jahren 
behaupte ich mal - zumindest ist die Sonderstellung weg. Den Wandel von 
einer  produktionsorientierten  Gesellschaft zu einer 
Wissensgesellschaft haben meine Berufsschullehrer vor 20 Jahren schon 
vorher gesehen.

In Deutschland befinden wir uns wirklich in einem sicheren Hafen, die 
Leute(Ingenieure) haben realistisch gesehen privat oft kaum andere 
Sorgen, als den Neubau zu planan oder die Vorgärten anzulegen(Hier im 
Süden von BaWü).

Allerdings sieht das nicht in ganz Deutschland so prickelnd aus für uns 
Tüftler.

BTW:
Vielleicht kann ein Moderator den Fred i-wo in eine politische 
Diskussionsecke des Forums verschieben.

Autor: IchMachs (Gast)
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In Zukunft wird es ledeglich härter, seine Brötchen zu verdienen - auch 
als Ingenieur.

Ist wohl Gang und Gebe, dass die abdankende Generation denkt - mit der 
nachfolgenden möchte ich nicht tauschen. Und doch ging es immer 
irgendwie weiter.

Die Politik bringt auch viele sinnvolle Projekte hervor - auf wessen 
Mist ist denn das mit der EU gewachsen? Wer hat das voran getrieben? Wer 
zahlt das?

Würde sich DE denn gegen eine Invasion der Chinesen in absehbarer 
Zukunft auf dem Weltmarkt behaupten können?

Autor: IchMachs (Gast)
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Und das die Bildung umsonst ist, will wohl auch keiner wahrhaben;-)

Autor: Ordner (Gast)
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IchMachs schrieb:
> Und das die Bildung umsonst ist, will wohl auch keiner wahrhaben;-)

Manchmal denke ich das der billige Hochschulzugang ein Nachteil ist. In 
den USA in denen Studiengebühren üblich und Stipendium unüblich sind, 
gibt es dennoch viele fähigen Ingenieure.

Vielleicht fördern ja die Kosten die Leistungsbereitschaft - Wenn ich 
schon für meine Ausbildung kräftig zahlen muss dann setze ich auch die 
erworbenen Qualifikation optimal ein und warte nicht bis der Headhunter 
mit einem überbezahlten Bürojob an der Tür klingelt.

Oder ich überlege vorher das der Ingenieurjob mit seinen Anforderungen 
nix für ein träges Muttersöhnchen ist und ich mach lieber einen ruhigen 
Job als Parkuhrenentleerer bei der Polizei.

Autor: Qwertz (Gast)
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IchMachs schrieb:
> Und das die Bildung umsonst ist, will wohl auch keiner
> wahrhaben;-)

Kostenlos meinst du wohl, umsonst wäre pure Verschwendung von 
Ressourcen.

Autor: IchMachs (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Kostenlos

Richtig, war mehrdeutig

Autor: Qwertz (Gast)
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IchMachs schrieb:
> In Deutschland befinden wir uns wirklich in einem sicheren Hafen, die
> Leute(Ingenieure) haben realistisch gesehen privat oft kaum andere
> Sorgen, als den Neubau zu planan oder die Vorgärten anzulegen

Ja, das kann ich so bestätigen. Daher wundere ich mich auch, dass hier 
so viele Leute schreiben, für die in Deutschland angeblich alles ganz 
schrecklich ist, die Zukunft sowieso.

Autor: Jo S. (Gast)
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DL schrieb:
> Deutschland hat ein sehr schlechtes Return of Investment Verhältnis
> wenn's um Steuern geht

Muß man differenzieren: Die einen, die die Steuern bezahlen und die 
anderen, die sich diese Gelder einstecken. Für die Letztgenannten ist 
der RoI fantastisch.

> Flughafen BER, Stuttgart 24, Elbphilharmonie

hochprofitable Geschäfte

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Ich schrieb:
> Wenn ich am Sonntag in einem kleinen Dorf vor einer katholischen Kirche
> in Bayern frage, welche Partei würden Sie wählen, käme mit 90%+ CSU
> raus.

U.U. kanns aber auch anders kommen!
AfD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: Ordner (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Ich schrieb:
>> Wenn ich am Sonntag in einem kleinen Dorf vor einer katholischen Kirche
>> in Bayern frage, welche Partei würden Sie wählen, käme mit 90%+ CSU
>> raus.
>
> U.U. kanns aber auch anders kommen!
> AfD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ja, wenn gerade eine sächsische Busreisegruppe vor der Kirche hält um 
Fotos von den folkloristisch bekleideten Eingeborenen zu schießen. SCNR

Autor: IchMachs (Gast)
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Hehe....Dabei haben die Sachsen vor '89 ja selbst noch zu den 
Aussenseitern gehört.

Autor: DL (Gast)
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Ich habe meine extrem schlechte Erfahrung bezüglich des Staates aus der 
Sicht eines kleinen (erfolgreichen) Unternehmers gemacht.

Als ich noch angestellt war hatte ich keine Probleme mit dem Staat, da 
die Firma alles unternommen hat und ich mich nicht sonderlich mit 
Finanzen auseinandersetzen musste (ja das Geld kam ja sowieso jeden 
Monat). Auch musste ich mich damals nicht mit unfreundlichen 
Finanz-Beamten-Ärschen auseinandersetzen

Ich sehe nicht ein warum man kleine Unternehmer in Deutschland so 
schlecht behandeln muss und ihnen nahezu keinen Spielraum gibt.
"Mein" zweites Unternehmen wird von meiner Frau in Asien geleitet, die 
ersten 6 Monate mussten wir überhaupt keine Steuern zahlen, danach etwas 
bei hohem Umsatz und gutem Gewinn.
In DE wer auch Bauteile im mittleren 5stelligen Bereich einkaufen muss 
steht bald mal ohne persönlichem Gewinn in den ersten Jahren da - und 
der Staat hat hier aber immer risikolos abkassiert.

Dem gegenüber stelle ich die Landwirtschaftsförderung... warum? Unkraut 
wächst auch ohne menschliches zutun Urwald ist auch nichts schlechtes - 
die Welt kommt auch ohne Menschen die in die Natur eingreifen ganz gut 
klar.

In einem anständigen Land sollte man Individualität fördern, Deutschland 
ist für mich - in der Hinsicht - kein anständiges Land.

Als Angestellter hat man diese Probleme wie erwähnt aber natürlich nicht 
und macht sich diesbezüglich auch weniger Gedanken.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Gästchen schrieb:
> PS: Der deutsche Soldat schrieb einen Brief aus Stalingrad nach Hause:
> "Ich habe seit 3 Tagen nichts mehr gegessen und mein bester Freund ist
> tot. Aber es geht mir gut."
> Wohin dieses "Es geht uns gut" geführt hat, brauche ich hier wohl nicht
> zu erklären. Wer in Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

Oder das wird

http://cicero.de/innenpolitik/staatsversagen-ach-berlin

überall sein.

Autor: Hilfesuchender_Masterstudent (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Ja, das kann ich so bestätigen. Daher wundere ich mich auch, dass hier
> so viele Leute schreiben, für die in Deutschland angeblich alles ganz
> schrecklich ist, die Zukunft sowieso.

Und warum ist es dann für uns Neulinge schwer etwas zu finden? Manche 
von uns suchen sofort direkt nach dem Studium bei einer Leihbude etwas. 
Wenn man während des Studiums nicht mal ein Praktikumsplatz! findet, 
dann läuft doch ganz gewaltig was schief. Und diejenigen die was haben, 
schlagen sich mit Zeitverträgen durch. Habe von den denen nie gehört, 
dass einer von den einen Neubau plant.

Autor: IchMachs (Gast)
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Hilfesuchender_Masterstudent schrieb:
> Und warum ist es dann für uns Neulinge schwer etwas zu finden? Manche
> von uns suchen sofort direkt nach dem Studium bei einer Leihbude etwas.
> Wenn man während des Studiums nicht mal ein Praktikumsplatz! findet,
> dann läuft doch ganz gewaltig was schief. Und diejenigen die was haben,
> schlagen sich mit Zeitverträgen durch. Habe von den denen nie gehört,
> dass einer von den einen Neubau plant

Habe ich auch nicht können direkt nach dem Abschluss. Sorry. Und meine 
erste Firma war auch ein Entwicklungsdienstleister. Zähne 
zusammenbeissen und durch. Oder vll. an der falschen Stelle gesucht? Ein 
Diplom ist kein Garant für eine feste Anstellung. Und die Region, in der 
gesucht wird, spielt auch eine Rolle.

Absolventen im Überfluss, so soll das wohl sein.

Autor: IchMachs (Gast)
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Auch wenn das etwas ernüchternd wirkt, kann ich mir vorstellen, dass das 
sehr deprimiierend ist. Am Anfang wurde ich in dieser Hinsicht ich auch 
enttäuscht und fühlte mich getäuscht.

Der Abschluss ist erst der Beginn Deiner Karriere und die wird Dich noch 
viel Arbeit und Mühe kosten.

Autor: Arno (Gast)
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Hilfesuchender_Masterstudent schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Ja, das kann ich so bestätigen. Daher wundere ich mich auch, dass hier
>> so viele Leute schreiben, für die in Deutschland angeblich alles ganz
>> schrecklich ist, die Zukunft sowieso.
>
> Und warum ist es dann für uns Neulinge schwer etwas zu finden?

Ist es das heute? 2011 habe ich zwei Bewerbungen geschrieben, zwei 
Vorstellungsgespräche erlebt und zwei Zusagen bekommen.

Im Studium ein Praktikum zu finden war schwieriger.

MfG, Arno

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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IchMachs schrieb:
> Auch wenn das etwas ernüchternd wirkt, kann ich mir vorstellen, dass das
> sehr deprimiierend ist. Am Anfang wurde ich in dieser Hinsicht ich auch
> enttäuscht und fühlte mich getäuscht.
>
> Der Abschluss ist erst der Beginn Deiner Karriere und die wird Dich noch
> viel Arbeit und Mühe kosten.

Echt, und wer mal aus der Kurve fliegt mit Ü40, für dem hamma ja den 
Onkel Hartz!

Autor: Jo S. (Gast)
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Zur Erinnerung:

Thema:   Elektroniknet Gehälter realistisch

Autor: Jo S. (Gast)
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Arno schrieb:
> 2011 habe ich zwei Bewerbungen geschrieben, zwei
> Vorstellungsgespräche erlebt und zwei Zusagen bekommen.

Du bist seit 6 Jahren im Beruf. Was meinst du, stimmen die 
Gehaltsangaben?

Autor: Fern ab vom Schuss (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Du bist seit 6 Jahren im Beruf. Was meinst du, stimmen die
> Gehaltsangaben?

Also wenn man guckt, wie die gezeigten Gehälter die IGMler toppen, die 
wiederum einsame Spitze darstellen in Deutschland, dann kann schon was 
nicht stimmen. Und soviele ATler im IGM-Bereich, wo solche für 
Deutschland astronomisch hohe Gehaltssummen im Spiel sein könnten, gibt 
es nicht. Man braucht schließlich viel mehr Häuptlinge als 
Fach-Indianer, die nicht im AT-Bereich in Unternehmen mit Tarifvertrag 
unterwegs sind.
Gut zu sehen, die haben noch PM, Servictechniker und Vertrieb gezeigt, 
wo viel Reisetätigkeit nötig sind. Dann gibts schon gelegentlich 
Schmerzensgeld, allerdings nicht in der Höhe. Da setzt man dann entweder 
auf gutes Grundgehalt und wenig bis keine Boni oder umgekehrt. Bei der 
Statistik kommts mir vor, als hätten die sich von beiden Seiten das 
Beste ausgesucht, um sie zu tunen, falls die Statistik überhaupt ne 
belastbare Faktenbasis hat.

Autor: Arno (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Arno schrieb:
>> 2011 habe ich zwei Bewerbungen geschrieben, zwei
>> Vorstellungsgespräche erlebt und zwei Zusagen bekommen.
>
> Du bist seit 6 Jahren im Beruf. Was meinst du, stimmen die
> Gehaltsangaben?

Ich denke, die Spitze bekommt diese Gehälter in den Spitzenregionen. In 
der öffentlichen Forschung (wo ich bin) ist man weit davon entfernt 
(siehe www.oeffentlicher-dienst.info). Am Arsch der Welt (ich wohne kurz 
davor) dürfte man aber mit TVöD-Gehalt mehr anfangen können als in 
München mit 100k.

MfG, Arno

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Hilfesuchender_Masterstudent schrieb:
> Wenn man während des Studiums nicht mal ein Praktikumsplatz! findet,
> dann läuft doch ganz gewaltig was schief.

Alles eine Frage des "Standpunktes"!

Wenn es genügend fertige Bac. of xyz gibt. Warum sollte man sich für 
einen temp. "MA of Praktikum" Zeit und Geld verschwenden.
Aus Sicht der Unternehmen versteht sich das alles!

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