Ich weiß nicht wie empfindlich die kleinen SMD MOSFET Transistoren sind.
Aber was IC's angeht denke ich, dass die Nutzung dieser Armbänder nicht
mehr notwendig ist.
Okay, danke.
Das Problem ist, dass ich in einem Raum arbeite, in dem Teppichboden
liegt. Dadurch werde ich mich ja wohl immer wieder neu aufladen.
Ich will auch mit Mikrocontrollern arbeiten und werde vermutlich auch
noch den ein oder anderen PC zusammenbauen. Es würde also durchaus
genutzt werden.
Aber dann werde ich das günstigste nehmen, danke.
Fragezeichen schrieb:> Das Problem ist, dass ich in einem Raum arbeite, in dem Teppichboden> liegt. Dadurch werde ich mich ja wohl immer wieder neu aufladen.
Das Problem ist meist nicht der Teppichboden, sondern die Kombination
Stuhlbezug, Klamotten in Verbindung mit gut isolierenden Schuhen/Boden.
Statische Spannung entsteht durch Ladungsseparation, also genau dann
wenn du vom Stuhl aufstehst, oder dich auf dem Stuhl anders hinräkelst.
Stefan U. schrieb:> Ich weiß nicht wie empfindlich die kleinen SMD MOSFET Transistoren sind.> Aber was IC's angeht denke ich, dass die Nutzung dieser Armbänder nicht> mehr notwendig ist.
Jeder Eingang, der durch eine dünne Siliziumoxidschicht sehr hochohmig
ist ist gefährdet. Ich schaffe es hier im Büro vor allem im Winter
problemlos einen fast 1cm langen schön blauen Funken zu dem
Metallfensterrrahmen zu ziehen.
Wie funktioniert bitte ein wireless Erdungsarmband?
Und ein Kabel habe ich ja dann auch noch nicht.
Wobei dort zumindest, wenn ich das richtig sehe, der Versand frei ist.
Dann kaufe ich mir aber auf jeden Fall ein günstiges, aber benutze
definitiv eines.
Hallo,
Mit dem Erdungsarmband wirst Du vermutlich auch "unter Spannung"
arbeiten, ich kenne mich ;-). Aus Sicht der Personensicherheit vor
elektrischem Schlag empfehle ich unbedingt zunächst zu prüfen, ob am
230V Steckdosenstromkreis auch ein FI Schutz mit 30 mA installiert ist.
Der muss auch geprüft sein, ggfs testen.
Meines erachtens ist es völlig ausreichend, zB. am (leitfähigen) Ring
eine flexible Leitung mit dem Potentialausgleich zu verbinden, wenn es
unschlagbar preiswert sein soll und die Verbindung sichtbar. Ansonsten
würde ich regelmäßig das Armband um ein Metallrohr schnallen und den
Widerstand messen zum Nachweis.
Da über den Schutzleiter die Entstörung der Netzteile abgeleitet wird,
würde ich mich nicht am Steckdosenschutzleiter erden. Bei einem Fehler
werden die Oberwellen dann fühlbar.
mfg ingo
Ingo Scharmacher schrieb:> Mit dem Erdungsarmband wirst Du vermutlich auch "unter Spannung"> arbeiten, ich kenne mich ;-). Aus Sicht der Personensicherheit vor> elektrischem Schlag empfehle ich unbedingt zunächst zu prüfen, ob am> 230V Steckdosenstromkreis auch ein FI Schutz mit 30 mA installiert ist.
Ein 1MΩ Widerstand in der Erdungsleitung des Armbandes wirkt da Wunder.
Da fließen bei voller Netzspannung maximal 0.23mA - da spricht noch kein
FI an und für einen Potentialausgleich ist das genauso gut.
Die Unterschiede bei den Armbändern werden nur in nebensächlichen Dingen
bestehen. Die Grundfunktion, statisch erzeugte Ladung über einen
1MOhm-Widerstand auf Masse abzuleiten, können sie wohl alle.
Unterschiede bestehen aber in Antworten auf folgende Fragen:
sind die Bänder hautfreundlich? (Mit Schweiß zusammen erzeugt gegerbtes
Leder recht agressive Säfte)
Es gibt auch Leute mit Allergie gegen Nickel und andre Metalle oder
gegen Weichmacher.
behindern die Bänder die Bewegung der Hand?
sind die Bänder zu hart oder zu weich?
sind die Zuleitungen ausreichend beweglich?
sind die Zuleitungen so ausgeführt, dass sie die vielen Biegungen und
Bewegungen ausreichend lange aushalten?
Was passiert, wenn man aufsteht, und dabei vergisst, dass man an der
Strippe hängt? Sind also die Steckverbinder für solchen Fall sinnvoll
aufgebaut?
Sind die Zuleitungen ausreichend isoliert? schließlich will man keine
Kurzschlüsse per Zuleitung erzeugen.
Von Band zu Band kann das verschieden sein. Auch Schuhe nimmt man beim
Kauf in die Hand und erkennt dann, ob sie gut sind.
Das gilt auch für "Pfotenschuhe" oder Armbänder.
Fragezeichen schrieb:> Das Problem ist, dass ich in einem Raum arbeite, in dem Teppichboden> liegt. Dadurch werde ich mich ja wohl immer wieder neu aufladen.
Da würde ich wenigsten auf eine Holz-Arbeitsplatte achten, die nicht mit
isolierendem Lack lackiert ist. (Hartholz pur)
schon da wird beim Berühren der Platte statische Aufladung abgebaut.
Teppichboden ist natürlich so ziemlich der schlechteste Bodenbelag.
> Da würde ich wenigsten auf eine Holz-Arbeitsplatte achten, die nicht> mit isolierendem Lack lackiert ist. (Hartholz pur)> schon da wird beim Berühren der Platte statische Aufladung abgebaut.
So sieht mein Arbeitsplatz aus. Teppich ist natürlich ein No-Go. Was
machst du denn, wenn Dir da ein SMD Bauteil runter fällt? Oder wenn Dir
aus versehen etwas abfackelt und dabei auf den Boden fällt?
Stefan U. schrieb:> Ich weiß nicht wie empfindlich die kleinen SMD MOSFET Transistoren sind.> Aber was IC's angeht denke ich, dass die Nutzung dieser Armbänder nicht> mehr notwendig ist.
Bei MOSFET hatte ich Zuhause schon "unerklärliche" Defekte (Gate durch).
Die Probleme haben sich nach Beschaffung einer ESD-Tischmatte behoben.
Ich tippe deswegen auf ESD-Schäden, ganz sicher kann ich es nicht sagen.
Das waren ganz normale FET, hauptsächlich BSS123 und IRLML6402.
So eine ähnliche ist das:
https://www.reichelt.de/ESD-Erdungsmaterial/ESD-MATTE-1200/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=110009&GROUPID=600&artnr=ESD+MATTE+1200&SEARCH=ESD%2BMatte
Die Ursache war vermutlich der Bürostuhl mit Mikrofaserbezug am
Lötplatz.
In der Firma hatten wir ebenfalls Schäden bei MOSFET. Hier haben wir die
Aussage vom Hersteller, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit ESD war. Da
haben wir soger einen 8D-Bericht bekommen, inklusive Schliffbilder und
pipapo.
IC sind heute aber meistens robust, da ist oft schon ein Schutz drin.
Früher war das anders. Die 4000er CMOS-Serie ist ein Negativbeispiel.
In Summe:
Ich würde mir eher eine solche Arbeitsunterlage besorgen, als ein
Armband. Das lässt man aus Faulheit eher mal ab, die Unterlage ist
dagegen bequem.
So wirklich sinnvoll sind die Dinger eh nich.
Bei Menschen mit trockener Haut versagen sie häufig, zu kleine
Kontaktfläche. Abhilfe schaffte nur Bereitstellung geeigneter Klamotten.
Eine wirkliche ESD-Sicheren Bastelplatz brauchts nu wirklich nich.
Nich grad auf ner Silikonunterlage löten und ab und an (man weiß ja so
ungefähr durch was Gefahr droht) erden.
Wenn dann ne ESD-Unterlage. Die hat meist mehr Kontakt zur Haut.
Beim PC basteln, den Netzstecher drin lassen. Gehäuse geerdet.....
(Plaste beschichtet! Niet, Schrauben...)
Stefan U. schrieb:> Was> machst du denn, wenn Dir da ein SMD Bauteil runter fällt? Oder wenn Dir> aus versehen etwas abfackelt und dabei auf den Boden fällt?
Er murmelt leise ein Wort, das mit "Schei.." anfängt und "zeug" endet.
:)
MfG Paul
Was soll ich machen? Meine gesamte Wohnung ist, abgesehen von dem
Eingangsbereich, mit Teppich ausgelegt. ;)
Allzu trockene Haut habe ich nicht. Ich werde es jetzt erst einmal mit
dem 4€ Band ausprobieren.
Wenn es doch Probleme geben sollte, dann werde ich mir noch so eine
Matte zulegen.
Danke für eure Hilfe!
immer diese Halbwahrheiten.
Warum geben Halbleiterhersteller Tips zum ESD Schutz ?
http://cds.linear.com/docs/en/quality/esdprotection.pdf
Beim Umgang mit elektronischen Bauteilen sollte grundsätzlich ESD
Schutzmaßnahmen zur Anwendung kommen.
Mindestanforderungen:
- Arbeitsplatz mit ableitfähigem ESD Belag versehen und mit dem PE
verbinden.
- Handgelenkerdungsband tragen, mit 1 MOhm gegen PE.
- Möglichst alle statisch aufladbaren Gegenstände aus dem Arbeitsbereich
verbannen.
In der Industrie gelten noch weitere ESD Schutzmaßnahmen wie ihr aus der
ESD Info entnehmen könnt.
Tom schrieb:> In der Industrie gelten noch weitere ESD Schutzmaßnahmen wie ihr aus der> ESD Info entnehmen könnt.
Die verbauen aber auch ganz andre Teile/Stückzahlen. Die Armen müssen
auch noch Jahrelange Garantie drauf geben (können).
Da heißt es auch erst mal mit den Händen aufs Prüfgerät panschen, sonnst
gibts kein Zutritt.
Ich glaube aber auch, das sich niemals schreiben werden 'Macht mal, das
passt schon'. ;)
Hi
Wolfgang schrieb:> 0.23mA - da spricht noch kein> FI an und für einen Potentialausgleich ist das genauso gut.
Denke, über 75% der 30mA FIs (RCDs) werden Da schon ausgelöst haben.
Ein FI darf NICHT unterhalb des halben Fehlerstrom auslösen, muß aber
spätestens beim vollen Fehlerstrom ausgelöst haben.
Wenn nicht --> Tonne
Warum genau 50% des Fehlerstrom? KA, aber ich muß ja auch nicht Alles
wissen :)
MfG
> sollte grundsätzlich ... Schutzmaßnahmen zur Anwendung kommen.
Wenn du alle Schutzmaßnahmen 100% Umsetzt, die so empfohlen werden, dann
kannst du nicht mehr Leben. Wenn du nur die Hälfte gewissenhaft umsetzt,
hast du keinen Spaß mehr.
Hmm schrieb:> Ich würde mir eher eine solche Arbeitsunterlage besorgen, als ein> Armband. Das lässt man aus Faulheit eher mal ab, die Unterlage ist> dagegen bequem.
Sehe ich auch so, ne ESD-Matte auf dem Arbeitstisch und gut.
Damen in Nylonstrumpfhosen sollten ein ESD-Armband tragen und
anschließen.
Bei Herren reicht Baumwollbekleidung und Ökolatschen ohne Gummisohle.
Patrick J. schrieb:> Denke, über 75% der 30mA FIs (RCDs) werden Da schon ausgelöst haben.
Zeige mir mal einen 30mA FI, der bereits bei 230µA auslöst.
Der Nichtauslösefehlerstrom beträgt meist 50% vom Nennfehlerstrom. Bei
230µA darf der also noch gar nicht auslösen - dann wäre der defekt.
Wenn der unterhalb von 1/100 des Grenzwertes auslösen würde, wären die
meisten Steckdosen ständig stromlos :-(
Peter D. schrieb:> Bei Herren reicht Baumwollbekleidung und Ökolatschen ohne Gummisohle.
Ich weis doch was ich anhabe, bin dazu faul und lümmle meist mit den
Ellbogen drauf rum. Darf halt kein DinA5 Fetzelchen sein.
Da noch ein 'Touch my first' drauf pinseln....
> Sehe ich auch so, ne ESD-Matte auf dem Arbeitstisch und gut.> Damen in Nylonstrumpfhosen sollten ein ESD-Armband tragen und> anschließen.> Bei Herren reicht Baumwollbekleidung und Ökolatschen ohne Gummisohle.
Da würde ich einmal eine Messung mit geeigneten Messgeräten empfehlen um
den
Nachweis zu erbringen das die Bauteile/Baugruppen nicht gefährdet sind.
Aber das kann ja jeder so halten wie er es für richtig hält.
....ich bin dann mal raus
Hi
Wolfgang schrieb:> Zeige mir mal einen 30mA FI, der bereits bei 230µA auslöst.
Sorry, Asche auf mein Haupt - ich hatte oben 23mA gelesen und die Null
Komma davor völlig ignoriert.
Klar, da sind wir weit vor den 50% (=15mA), dort darf der FI noch nicht
auslösen.
peinlich peinlich ...
MfG
Ich werde mir nun eine 60x50cm Matte und ein Armband zulegen.
Bei dem Armband hätte ich noch eine Frage: reicht die Oberfläche bei
einfachen Kunststoffarmbändern oder soll ich lieber zu einem
Metallarmband greifen? Das kostet nämlich auch nur 5.80€.
die blauen bänder reichen und sind nicht sehr störend am arm. allerdings
sind die angebote auf der amazon plattform recht teuer, die bänder und
leitungen sind centartikel, die man alle paar tage tauschen kann.
Alu-Hut (:-) ) bitte nicht vergessen.
Im Ernst - bei empfindlichen Teilen (für mich alles, was irgendwie aktiv
ist - insbesondere Laser-Dioden) NIEMALS ohne Erdungsarmband. Manche
Bautile sind schneller kaputt, wie eingebaut :-/
Fragezeichen schrieb:> Was soll ich machen? Meine gesamte Wohnung ist, abgesehen von dem> Eingangsbereich, mit Teppich ausgelegt. ;)
Meine Werkstatt ist mit Trockenschüttung und Laminat aufgebaut, die
totale ESD-Katastrophe.
Als erstes habe ich auf den zwei Plätzen eine ESD-Matte, die über etwa 2
MegOhm geerdet ist.
Die Bauart des Armbandes ist variabel: Es gibt die Strech-Dinger von 3M,
die ich unangehm finde. Es gibt Clips, die man an das
Metall-Uhrenarmband setzen kann. Für Leute mit Allergieproblemen gibt es
ein Gold-Armkettchen. Eigentlich alles egal, Hauptsache, man bekommt so
etwa 2..10 MegOhm gegen Erde hin, dann lädt sich nichts mehr auf.
Tom schrieb:> Da würde ich einmal eine Messung mit geeigneten Messgeräten empfehlen
100 Punkte! Erst durch Messung erkennt man die wahren Ursachen.
Das Übelste ist der synthetische Sitzbezug! Aufladung der Schuhe,
Reibung von Papier und anderen Sachen ...
Besonders im Winter sollte man auch die Luftfeuchtigkeit kontrollieren.
Kalte Luft ist trockener und damit steigt die statische AUfladung bei
Teppichböden! Es ist natürlich richtig, daß heute die meisten
Bauelemente geschützt sind, aber wunderliche Effekte sollte man trotzdem
durch vorsorgliche Behandlung vermeiden.
Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mich wie ein Hund anzuketten. Da
laufe ich zuhause lieber auf Socken herum und entlade mich durch
anfassen der hölzernen Arbeitsplatte, ich die ich auch ab und zu mal
eine Schraube drehe oder einen Nagel einschlage, um etwas provisorisch
zu befestigen (Meine Arbeitsplatte zähle ich zum Verbrauchsmaterial).
In einer echten Werkstatt dürfte ich das natürlich nicht.
Stefan U. schrieb:> keine Lust, mich wie ein Hund anzuketten.
1.Selbst eingebaute Fehler sind die schönsten.
2.Es kommt ja auch darauf an, was man gerade behandelt. Ein 2N3055 ist
"etwas" robuster als ein spezieller MOSFET ohne Schutzdiode. Wenn Du mal
eine Messung wegen statischer Aufladung gemacht hast, wirst Du
feststellen, daß schon ein Blatt Papier eine meßbare Aufladung
verursachen kann.
> Schäme dich!!!> Kein altes Küchenschneidbrett zum unterlegen?
Ist mir zu klein. Mein Arbeitstisch ist kommt vom Sperrmüll, da war die
Tischplatte zerbrochen. Jetzt besteht sie auf einem simplen Brett auf
Kiefer oder Fichte Natur. Das ist leicht austauschbar.
> Selbst eingebaute Fehler sind die schönsten.
Stimmt. In meinem ganzen Leben ist mir aber nur ein einziges mal ein IC
möglicherweise wegen statischer Ladung kaputt gegangen. In allen anderen
Fällen war die Todesursache eindeutig falsche Spannungsversorgung,
Verpolung, Kurzschluss, etc.
> Es kommt ja auch darauf an, was man gerade behandelt
Ja, deswegen hatte ich auf die kleinen MOSFET hingewiesen. Die benutze
ich gar nicht, bei denen könnte ich mir vorstellen, dass man sie
vorsichtiger als ICs behandeln muss.
> Wenn Du mal eine Messung wegen statischer Aufladung gemacht hast,> wirst Du feststellen, daß schon ein Blatt Papier eine meßbare> Aufladung verursachen kann.
Na klar. Kann man super auf Tischen mit Plastik-Oberfläche
nachvollziehen. Einfach mal ein Blatt Papier darüber schieben, danach
bleibt es "kleben".
Stefan U. schrieb:>> Schäme dich!!!>> Kein altes Küchenschneidbrett zum unterlegen?>> Ist mir zu klein. Mein Arbeitstisch ist kommt vom Sperrmüll, da war die> Tischplatte zerbrochen. Jetzt besteht sie auf einem simplen Brett auf> Kiefer oder Fichte Natur. Das ist leicht austauschbar.
Aso, eine echte Werkbank. :)
Stefan U. schrieb:> Ja, fo könnte man ef auch nennen. Irgendwaf ftimmt mit meinem f nicht.
Liebe Kinder: So klingt es, wenn man ein 10-Minuten-Ei im Ganzen in den
Mund steckt.
:)
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Liebe Kinder: So klingt es, wenn man ein 10-Minuten-Ei im Ganzen in den> Mund steckt.
Echt?
Ich kenn das aus völlig andren Situationen und die sind alles andre, als
Kinder tauglich. Naja, Jedem das Seine....
ESD-Armband + Tischmatte gehört meiner Meinung nach zur absoluten
Grundausstattung - auch zuhause. Ich hatte schon MEHRFACH defekte durch
ESD, besonders bei CMOS Bauelementen bzw. kleinen Mosfets.
Das schlimme ist auch nicht die 100%-Schädigung mit Bauteilausfall, das
sieht man sofort. Die Teilschädigung von Bauteilen ist da weitaus
kritischer. Besonders bei ein paar analogen Experimenten die extrem
kleine Ströme messen sollen, will ich mir da keine Messfehler durch
defektes Gateoxid einhandeln!
Zum Armband: Ich hab mir so ein Metallarmband gekauft. Das sollte auch
relativ eng anliegen, damit du einen niedrigen Kontaktwiderstand
hinbekommst. Die Stoff/Platikdinger mag ich nicht. Finde ich unangenehm
und war auch schwierig, da ausreichend Kontakt zur Person hinzubekommen
(gemessen mit ESD-Erdungsprüfer!).
Ach ja: Kostet zwar ein paar Euro mehr, aber das wars mir Wert, allein
schon von der Ergonomie.