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Forum: Platinen Gefräste Platine rationell mit LED 's bestücken


Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Hallo an die Forumsmitglieder,
hier bin ich neu aber mein Poblem ist schon im Arduinoforum beschrieben. 
Deshalb nur kurz. Ich habe ein Spielbrett mit LED' (WS2812B) entwickelt 
und suche eine rationelle und günstige Produktion. Meine Versuche mit 
gefrästen Platinen sind schon weit vorgeschritten aber es fehlt mir die 
Erfahrung im Umgang mit solchen Platinen. Die Platte ist immerhin 360 x 
360 mm und passt nicht in das übliche Platinen Raster. Nach anfänglicher 
Draht Kontaktierung habe ich die Leiterplatte mit Fräsbahnen versehen. 
Mein letzter Versuch war die Platte auf der unbeschichteten Seite bis 
kurz vor der Kupferschicht einzufräsen und dann die Kupferschicht mit 
einem Stichel so zu bearbeiten, das die Verbindung de LED Lötpunkte 
neben oder etwas unter der Kupferschicht ist. So wie ich dachte ist die 
Lötverbindung zwichen Lötpunkt und darüberliegender Kupferbahn nicht 
immer sicher möglich. Die Bilder zeigen mein Problem besser. Meine Idee 
ist, die Platine auf der Trägerseite nur soweit einzufräsen dass die 
Kupferschicht stehen bleibt. Dann die LED in die Vertiefungen einlegen 
und an de vorher aufgebrachten Leiterbahnen anlöten. Das geht nur 
manchmal denn die überlappenden Lötpunkte dere LED und die Kupferschicht 
sind leicht Höhenversetzt und dadurch gibt gute sichere Lötstelle. Habe 
Ihr da eine Idee? Auch suche ich eine Firma die mit für die Bestückung 
auf der Platine ein Angebot machen kann.
Vieln Dank für die Hilfe.
Viele Grüße
Christoph

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Christoph S. schrieb:
> Ich habe ein Spielbrett mit LED' (WS2812B) entwickelt
> und suche eine rationelle und günstige Produktion.

WTF ... Sorry :)

Darf ich dich fragen, weshalb du keine SMD-WS2812 verwendest?

Das würde ja schlicht alle deine Probleme sofort lösen ... Und 
SMD-Bestückung ist pillepalle ... Das macht dir der Chinese für wenig 
Geld.

Für eine rationelle Produktion muss erstmal eine rationale 
Design-Entscheidung her :)

*edit*: Die Hakenkreuz-Form ist ja süß ;-)

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Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
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Die Verwendung von Lotpaste und Heißluft dürfte das Leben deutlich 
einfacher machen.
Eine professionell gefertigte Leiterplatte wird auch nicht schaden. 
360x360mm wird auch in China teuer, aber vielleicht kannst du das ja in 
mehrere identische Leiterplatten aufteilen. Zur Kostenabschätzung 
www.pcbshopper.com nehmen.

Dann kannst du auch den ATMega gleich mit auf die Leiterplatte löten.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
bei PCB-Pool bzw BetaLayout würde eine zweilagige Platine 360x360mm, 
1,6mm FR4 mit 35µm Kupfer in 8 AT ca 465€ kosten - Nur einmal als 
Vergleichswert.
Die bestücken auch, allerdings hab ich keine Erfahrung wie gut oder 
schlecht die sind.

Eine solche Platine hätte meines Erachtens auch den Vorteil, daß du auf 
Top deine ganzen SMD-LEDs setzen könntest und auf Bottom die ganzen 
Verbindungen incl der Schaltung.

Ansonsten guck mal hier
https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller
Unter Punkt5 stehen auch Bestücker von Kleinserien drin.

Peter

Autor: Falk Brunner (falk)
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Wenn man es einseitig und nur mit SMD macht, kann man es auch einfach 
selber ätzen oder fräsen.

Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Hallo Mampf,
Danke für Deinen Komentar. Ja ich verwende tatsächlich WS 2811. Aber ich 
verstehe noch nicht was dort anders ist? oder meinst Du die LED's am 
Band. Die haben aber nicht den geeigneten Abstand. Kann ja sein, das es 
die LED's inzwischen in anderer Kombination gibt.
Da werde ich mal schauen
Viele Grüße
Christoph

Autor: Lutz H. (luhe)
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Eine gefräste Leiterplatte birgt für mich immer die Gefahr für 
Kurzschlüssen. Mein Fräser hat es bisher immer geschafft an 
irgendwelchen Stellen das Kupfer in der Nut zu verschmieren.



Ebay-Artikel Nr. 152559393042

Ich würde  mit der Tonertransfermethode oder fräsen  Lötinseln schaffen,
so etwas auf die Platine kleben und auf der Oberfläche mit Draht die 
LEDs verbinden.

5M WS2812B LED Strip Stripe 30/60/144 LEDs RGB 5050 SMD IP30/IP65/IP67 
WS2812 5V

Autor: soul eye (souleye)
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Mampf F. schrieb:

> *edit*: Die Hakenkreuz-Form ist ja süß ;-)

Ich habe da auch erst ein Hakenkreuz gesehen. Ist das "Mensch Ärgere 
Dich nicht" -- diese Kinderspiel zum Würfeln? Dann müsste da eigentlich 
noch eine Taste für den elektronischen Würfel rein. Und ein KI 
Computergegner.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Christoph S. schrieb:
> Die Bilder zeigen mein Problem besser

Nämlich daß du keine WS2812 verwendest, sondern schon auf Platinenstücke 
aufgelötete WS2812.
Kein Wunder, daß die sich nicht mehr so gut als Bauteil einlöten lassen.
Nimm doch nackte WS2812.
Die legt man auf die Platine und lötet kurz die 6 Solderpads an. Das ist 
bei 10 Platinen auch noch problemlos per Hand machbar. Kritischer ist 
die Tendenz von einseitigen Platinen, in Richtung der Kupferfläche zu 
schüsseln weil das Hartpapier Feuchtigkeit aufnimmt und sich ausdehnt, 
die Kuferseite aber nicht. Also gut befestigen.

Es gibt die WS2812 auch bedrahtet statt SMD für Grobmotoriker, die 
wollen dann aber Löcher in der Leiterplatte

https://solarbotics.com/product/60545/

Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Hallo Peter,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Dieses Spiel soll Massenware werden 
aber zuerst möchte ich es in kleinen nSerien produzieren. 0 Serie ca 10 
Stück
Aber die Rohplatine kostet schon soviel daß ich auf ca 10 € pro Spiel 
komme. Gefräst ist es auch einigermaßen schnell. Ich darf für die 
Platine nicht mehr als 25 € ausgeben. Da ist natürlich die manuelle Zeit 
sehr wichtig.
Also ist erst mal die Lötversion sinnvoll.
Vielen Dank
Christoph

Autor: soul eye (souleye)
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Christoph S. schrieb:

> Danke für Deinen Komentar. Ja ich verwende tatsächlich WS 2811. Aber ich
> verstehe noch nicht was dort anders ist? oder meinst Du die LED's am
> Band.

Du kannst diese WS2811-LED auch einzeln kaufen, ohne diese runde Platte 
darunter. Die würde dann direkt auf Deine Platine gelötet werden. Die 
Kupferseite muss dann natürlich nach oben.

Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Hallo Bernd,
Danke für Deinen Tip.
ja diese sind eine Möglichkeit. Allerdings wird das Auswirkung auf die 
Spielhöhe haben die derzeit bei 8 mm liegt. Aber die 
Anschlussmöglichkeit mit Loch gebohrt und das entsprechend vorbereitete 
Layout. Ich habe jetzt allerdings schon viel Zeit investiert. Auch sind 
die LED's günstiger 5  Stück für 2.90$ In meinem Falle zahle ich 13$ für 
100 Stück. Wie sehen die nackten Bauteile aus?
Vielen Dank für Deine Antwort
Christoph

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Christoph S. schrieb:
> Ich habe jetzt allerdings schon viel Zeit investiert.

Das ist oft das Problem ... Man muss aber in der Lage sein, 
einzugestehen, wenn man etwas nicht optimal gelöst hat, obwohl man schon 
Zeit investiert hat - das passiert jedem und vmtl ständig.

Dann muss man in den sauren Apfel beißen ...

Ich kenne nicht den Aufwand, den du in dein Spiel und die Fräsarbeiten 
investiert hast, aber per konventionellem Design (vma mit Eagle oder 
KiCad) ist die Platine an maximal einem Nachmittag neu designed (man 
kann Gerber dann nach GCode für die Fräse konvertieren) - aber wie 
gemeint, deine Werkzeuge und Vorgehensweise kenne ich nicht.

Wenn es billig werden soll, kommst du um eine Automatenbestückung sowiso 
nicht rum - niemand kann dir die LED auf diese Art und Weise 
kostengünstig einlöten.

Elecrow zB kann günstig Platinen fertigen und sie auch bestücken.

Wie hast du deine Kosten kalkuliert?


> Auch sind die LED's günstiger 5  Stück für 2.90$ In meinem Falle
> zahle ich 13$ für 100 Stück.


Erster Treffer eBay 100 Stück für $10 ... Wäre aber auch widersinnig, 
wenn es Bauteile mit Heatsink für weniger Geld geben würde als ohne.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter (Gast)
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Hallo Christoph,
dann fräss sie beidseitig (zum testen) und setz die SMD LEDs oben drauf.
Die Vias (zum Lagenwechsel) dann einfach so "groß" machen das da 
Silberdraht durchpaßt. Den dann oben und unten verlöten, ist zwar 
aufwendig, geht aber ohne Probleme. Mach ich auch des öfteren ...

Peter

Autor: SniperSL D. (snipersl) Benutzerseite
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wow viel arbeit. also ich würde den Platz für die SMD Led ausfräsen und 
sie so einsetzten das man sie von hinten auf Layout löten kann.

Dann schließen sie mit der Oberfläche bündig ab, Coole Idee würde auch 
eins kaufen.


So sehen sie nackt aus 
https://www.tweaking4all.com/wp-content/uploads/20...

Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Peter schrieb:
> dann fräss sie beidseitig (zum testen) und setz die SMD LEDs

Hallo Peter
von welchen SMD's sprichst Du ? Ich kenne derzeit nur die mit Lötkolben 
Lötbaren Bauteile. SMD ist für einen Elektronik Laien der mir FRäsen und 
Lasern besser zurecht kommt, ziemlich weit weg. Im Moment kommen die 
konventionelle Technik  in Frage, da ich bestimmt  lange keine großen 
Stückzahlen haben werde. Auch will ich Bausätze anbieten und diese 
müssen auch Anfänger löten können. Das Programm für den Arduino ist im 
Netz ladbar. Schade das das nicht für die Lötarbeiten gilt.
Aber ich komme mit ein Paar Brücken auch mit einer einseitigen Platine 
zurecht.
Vielken Dank, das Du Dir die Zeit nimmst und nachdenkst. Es hilft den 
Horizont zu erweitern.
Viele Grüße
Christoph

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Christoph S. schrieb:
> Auch will ich Bausätze anbieten und diese
> müssen auch Anfänger löten können.

Hmm, das wird eh schwierig werden ... Ich hatte mal Bausätze mit 
einfachsten Bauteilen gebastelt (Alles nur bedrahtete 
Standard-Durchsteckteile wie Widerstände, Kondensatoren, ein paar 
Klemmen und einem 40pol IC Sockel - vor ein paar Jahren ...) und war 
überrascht, wie schwierig das für manche ist.

Die Fehlerrate dürfte enorm sein auf die Art und Weise wie die LEDs 
eingelötet werden müssen.

Das ist ein toller Prototyp, den du da entwickelt hast - aber mehr als 
ein Prototyp ist es halt nunmal nicht.

Massentauglich ist es auf diese Art und Weise nicht.

Selbst erfahrene Elektronikbastler (ich vermeide jetzt mal den Begriff 
"Entwickler") haben noch einiges zu lernen, wenn es um die 
Massenproduzierbarkeit geht.

Dann noch das ganze Brimborium, das außen rum kommt ... Die Zeiten sind 
schon lange vorbei, wo jemand einfach etwas gebastelt hat und es dann 
verkaufen konnte.

Dafür gibt es viel zu viele Regularien ... Wie CE-Zeichen, 
EMV-Bestimmungen, das ElektroG usw ...

Du benötigst dringend einen Partner, der Erfahrung mit 
Elektronikentwicklung hat, die Bestimmungen kennt, von deinem Projekt 
überzeugt ist und auch weiß, worauf es ankommt, wenn etwas 
Massenproduziert werden soll.

Derjenige sollte dir die Platine entwerfen und gleich die 
Arduino-Elektronik mit auf der Platine integrieren.

Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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SniperSL D. schrieb:
> Dann schließen sie mit der Oberfläche bündig ab, Coole Idee würde auch
> eins kaufen.

Hallo SniperSL,
Wo kann ich die kaufen? Sind die komplett oder müssen da noch Bausteine 
dazu. Aber ich habe mir SMD LED zu Ansicht bestellt aber dafür habe ich 
ganicht die Geräte diese zu bearbeiten. Ich kann die kaum sehen.
Danke
Christoph

Autor: Fabian (Gast)
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Musst Du ja auch nicht sehen können. Zeichne die Platine, schicke diese 
zusammen mit dem BOM an makerfabs dot com und ca. 3 Wochen später hältst 
Du die fertige Platine in der Hand.

Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Mampf F. schrieb:
> Du benötigst dringend einen Partner, der Erfahrung mit
> Elektronikentwicklung hat, die Bestimmungen kennt, von deinem Projekt
> überzeugt ist und auch weiß, worauf es ankommt, wenn etwas
> Massenproduziert werden soll.
Hallo Mampf,
danke für Deine Ausführungen. Da kann ich Dir meine Zukunftspläne gleich 
auch schildern.
Ja das sehe ich auch so. Aber es ist und bleibt ein Spiel. Die großen 
Spiele Firmen tun sich schwer mit Elektonischen Spielen und haben 
Millionen versenkt. Es ist ja auch einfach ein Mensch Ärgere .... Spiel 
auf dem Handy zu programmieren. Hasbro hat da grosse Erfahrung. Ich 
komme ja aus der Werbetechnik und das Drum herum  Layout, Umhüllung 
Material und Verpackung ist alles kein Problem aber die professionelle 
Aufbereitung möchte ich auch begleiten. Dann reicht natürlich nicht nur 
ein Spiel in dieser Art. Ein Entwickler der vielleicht als Elektroniker 
einsteigt wäre eine Möglichkeit aber den werde ich wahrscheinlich  nicht 
finden. Also braucht es mehr einen Tüftler auf diesem Gebiet aber das 
ist dann wieder nicht sein Produkt. Also das A und O ist die Platine. 
Das Programm ist schon super bespielbar und es braucht nur ein 5 V 
Netzteil für den Arduino. Wer möchte kann auch bei der Entwicklung von 
weiteren Spielregeln mit helfen. Meine Internetseite sehe ich als 
Versuch eine Gemeinschaft rund um das Spiel zu entwickeln.
Meine Philosophie habe ich in dem Arduino Forum dargestellt.
[https://www.arduinoforum.de/index.php]  Programmierung eines bekannten 
Würfelspiels!
Es freut mich, dass Dir der Prototyp gefällt. Neben der Technik die den 
Protypen erstellen bestimmt der Kaufmann und der Kunde ob das Spiel auf 
den Markt kommt oder nicht. Ich habe schon überlegt das Produkt bei 
Kickstarter vorzustellen, aber Dann um im großen Stiel das Spiel mit 
seinen Derivaten zu vermarkten. Es werden wohl die üblichen wirren 
Vorstellungen eines Technikers und Tüftlers  bleiben.
Unsere Unterhaltung finde ich gut.
Christoph

: Bearbeitet durch User
Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Fabian schrieb:
> Musst Du ja auch nicht sehen können. Zeichne die Platine, schicke
> diese
> zusammen mit dem BOM an makerfabs dot com und ca. 3 Wochen später hältst
> Du die fertige Platine in der Hand.

Hallo Fabian,
ist das aber einfach. Aber ich weiß ja nicht mal was ein BOM ist. Und 
was schicke ich für Teile hin.
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Christoph

Autor: Alexander W. (cyancali)
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Huhu Christoph,

vielleicht hilft dir ein Bild von den LEDs im eingebauten Zustand:

Beitrag "Weihnachtsbaum mit WS2812B und STM32L052"

Das ganze war eine von uns entwickelte "Weihnachtsplatine". Die LEDs 
brauchen nichts weiter als einen Kondensator und sind auch mit etwas 
Übung gut händisch lötbar.

Kommst du aus Leipzig oder ist da nur der Sitz der Superscript GmbH? 
Falls du aus dem Raum München oder Umgebung kommen solltest könnte man 
sich gerne mal zusammensetzen. Ich bin Mechatronik-Student und entwerfe 
an der Uni und privat Schaltungen.

Beste Grüße,
Alex

Autor: Christoph Sobotta (Firma: Superscript GmbH) (bombastino)
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Hallo Alexander,
schön dass Du Dich meldest.
Ja ich lebe und arbeite und tüftle in Leipzig. Aber mit modernen 
Kommunikations wie Skype, WhatsUp und Teamview ist man ja schnell 
verbunden.
Dein Christbaum ist toll und die LED's sind händelbar. Wenn Du möchtest 
kannst Du mir bei der Entwicklung der Platine helfen. Aber sag wo ich 
diese LED's kaufen kann.
Wie könntest Du Dir eine Zusammenarbeit vorstellen. Schreib mir doch 
eine email.
Wenn Du möchtest, kann ich Dir die Konstruktionsdaten und Layout, soweit 
ich es derzeit habe, als Rhino Datei schicken.
Melde Dich mal.
Christoph

Autor: Wolfgang (Gast)
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Peter schrieb:
> bei PCB-Pool bzw BetaLayout würde eine zweilagige Platine 360x360mm,
> 1,6mm FR4 mit 35µm Kupfer in 8 AT ca 465€ kosten

Eine Einzelplatine fertigen zu lassen, ist immer unverhältnismäßig 
teuer.
Ein großer Anteil bei der Fertigung sind Grundkosten.

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Wolfgang schrieb:
> Eine Einzelplatine fertigen zu lassen, ist immer unverhältnismäßig
> teuer.

Insbesondere bei PCB-Pool ...

Autor: Schreiber (Gast)
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Mampf F. schrieb:
> Insbesondere bei PCB-Pool ...

Der ist eigentlich IMMER teuer, egal wie viele Platinen.

Für normale Aufträge nimmt man Chinaman, sofern es zeitlich irgendwie 
passt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Zur Kostendämpfung dürfte es sich anbieten, darauf zu verzichten, das 
alles auf eine einzelne Platine zu packen. Die ist nämlich dadurch 
abartig groß und deswegen sehr teuer.

Betrachtet man den Aufbau, besteht er letzlich nur aus ein paar Streifen 
mit LEDs, die kompakt nebeneinandergelegt auf --geschätzt-- 10x10 cm 
Platinenmaterial unterzubringen sind, was der freundliche 
Billigplatinenhersteller aus China in kleinen Stückzahlen für lächerlich 
wenig Geld ( < 20 EUR für 5 oder auch 10 Stück) produziert.

Diese Streifen sind dann nach dem Bestücken auf einer Trägerplatte 
(Sperrholz, Hartfaserplatte, Forex etc.) aufzukleben und mit geeigneten 
Leitungen zu verbinden, und das ganze kann dann hinter einer 
transluzenten Plexiglasplatte verschwinden, die danach genauso aussehen 
kann wie das Muster hier 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/346886/....

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Rufus Τ. F. schrieb:
> die kompakt nebeneinandergelegt auf --geschätzt-- 10x10 cm

Dazu kommt ja noch Rotationssymmetrie ... Vlt reicht ja echt ein viertel 
der abartig großen Platine machen zu lassen und die dann 4fach zu 
verwenden.

Oder noch feingranularer, falls möglich.

Autor: Joe F. (easylife)
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https://www.seeedstudio.com/fusion_pcb.html
10 Stck. 2-lagen PCB 360x360mm -> 226 USD (= 194 EUR)

http://www.allpcb.com/online_quote.html
10 Stck. 1-lagen PCB 360x360mm -> 161 USD (= 138 EUR)

: Bearbeitet durch User
Autor: Schreiber (Gast)
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Joe F. schrieb:
> 10 Stck. 2-lagen PCB 360x360mm -> 226 USD (= 194 EUR)

Bei 100 Stück zahlt man nur 1215$
Sollte aber andere Hersteller geben, die noch günstiger sind (aber meist 
nur Chinesisch sprechen) und aus Platinen aus Hartpapier fertigen können

Christoph S. schrieb:
> Aber die Rohplatine kostet schon soviel daß ich auf ca 10 € pro Spiel
> komme. Gefräst ist es auch einigermaßen schnell. Ich darf für die
> Platine nicht mehr als 25 € ausgeben. Da ist natürlich die manuelle Zeit
> sehr wichtig.

Empfehle:
1. fertigungsgerechtes Design
2. einlagige Platine, bevorzugt Hartpapier
3. möglichst nur SMD-Bauteile
4. Pick&Place sowie ein Heißluft-Durchlaufofen zum Bestücken

Autor: Norbert T. (atos)
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Bei https://dirtypcbs.com/ bekommt mam 10 Stück für 174 USD, 1000 Stück 
für 1228 USD.

Autor: Joe F. (easylife)
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Schreiber schrieb:
> bevorzugt Hartpapier

eignet sich nicht für SMD und Reflow.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo Christoph,
ich dachte du wolltest die Platine bestücken lassen ..... hab ich wohl 
was falsch verstanden.

Aber die SMD-Leds (WS2812B) haben einen ziehmlich "großen" Footprint für 
SMDs. Die kann man eigendlich gut löten, wenn du allerdings Laie bist 
und bei der Menge - ok dann wird es schwieriger, aber nach einer Platine 
beherscht man das auch ;-)

Hm, daß heißt dann aber das du alles in TH machen möchtest. OK, das 
Problem oder der Vorteil - je nach dem wie man das sieht - bei gefräßten 
Platinen bedeutet das du für die TH-Bauteile am besten Hohlnieten bzw 
Durchkontaktierungen verwendest, die man oben und unten verlöten muß.

z.B. von reichelt
https://www.reichelt.de/Diverses-Loetzubehoer/NIET...

oder RS
http://de.rs-online.com/web/c/leiterplatten-protot...

oder Bungard
https://www.bungard.de/index.php/de/produkte/verbr...

Die kann man auch weglassen, dann muß man die Bauteile allerdings oben 
und unten auf der Platine festlöten. Das gibt wieder einen Abstand 
zwischen Leiterplattenoberseite und Bauteil und ist für Anfänger nicht 
zu empfehlen, da dann die Gefahr besteht, daß man das Bauteil grillt...

Autor: Peter (Gast)
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an all die Nörgler wegen PCB-Pool,
jaja chinahersteller scheinen sind immer preiswert. Allerdings hab ich 
auch schon sehr schlechte Erfahrungen mit den chinaherstellern gemacht.
und Von Umwelt und Arbeitsbedingungen möchte ich gar nicht reden - aber 
hauptsache billig nicht wahr .... und dann weinen wenn hier die 
atbeitsplätze wegfallen, ne, aber das ist ein anderes thema.

PCB-Pool kenne ich und mit denen hatte ich noch keine Probleme.
Außerdem steht da noch der Link zu den Thread der Platinenhersteller.

Platine aufteilen bedeutet also einzelteile wieder mit Steckern 
verbinden, ob daß bei einem Brettspiel als Trägerplatine ist wohl nocht 
gewünscht.
Eingendlich braucht man nur eine kleine Steuerplatine, den Rest kann man 
verdrahten oder über Stripes oder oder oder ....

Autor: Stefan K. (stefan64)
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Norbert T. schrieb:
> Bei https://dirtypcbs.com/ bekommt mam 10 Stück für 174 USD, 1000 Stück
> für 1228 USD.

1228 USD gilt für 100 Stück.

Gruß, Stefan

Autor: Norbert T. (atos)
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Ja... hab mich halt um eine Null vertippt :P Ich bestelle dort 
regelmäßig und hatte bis jetzt nie Probleme.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Peter schrieb:
> an all die Nörgler wegen PCB-Pool,
> jaja chinahersteller scheinen sind immer preiswert. Allerdings hab ich
> auch schon sehr schlechte Erfahrungen mit den chinaherstellern gemacht.
> und Von Umwelt und Arbeitsbedingungen möchte ich gar nicht reden - aber
> hauptsache billig nicht wahr .... und dann weinen wenn hier die
> atbeitsplätze wegfallen, ne, aber das ist ein anderes thema.
>
> PCB-Pool kenne ich und mit denen hatte ich noch keine Probleme.
> Außerdem steht da noch der Link zu den Thread der Platinenhersteller.
Das tut hier nun so gar nichts zur Sache

Peter schrieb:
> Platine aufteilen bedeutet also einzelteile wieder mit Steckern
> verbinden, ob daß bei einem Brettspiel als Trägerplatine ist wohl nocht
> gewünscht.
> Eingendlich braucht man nur eine kleine Steuerplatine, den Rest kann man
> verdrahten oder über Stripes oder oder oder ....

So wie ich das verstanden habe hat er noch eine Platte, welche als 
Spielbrett oben aufliegt. Die Idee, das Brett in 4 (5) Segmente zu 
teilen, sollte somit kein Problem sein.
Ich würde es in 5 Segmente aufteilen: Ein Mittleres Segment, welches den 
Controller beinhaltet und 4 gleiche äußere Segmente. Die Verbindung 
zwischen den Platinen muss ja nur aus 3 Leitungen bestehen, da findet 
sich sicher eine gut handhabbare Lösung.

Dieses Vorgehen hat gleich mehrere Vorteile: Du kannst kleinere Platinen 
fertigen lassen und davon deutlich größere Mengen. Beides wirkt sich 
stark Preismindernd aus. Außerdem ist bei einem Fehler nur ein Segment 
auszutauschen und nicht die komplette Platine Schrott.

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Christian B. schrieb:
> Dieses Vorgehen hat gleich mehrere Vorteile: Du kannst kleinere Platinen
> fertigen lassen und davon deutlich größere Mengen. Beides wirkt sich
> stark Preismindernd aus. Außerdem ist bei einem Fehler nur ein Segment
> auszutauschen und nicht die komplette Platine Schrott.

Seh ich auch so ... Und dann sind die Stückzahlen zum Bestücken auch 
größer, was dann nochmal billiger werden sollte, wenn man es machen 
lässt :)

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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Tach:
er braucht auf alle Fälle jemanden, der im das, gegen eine regelmäßige 
kleine Aufwandsentschädigung, macht. Alles andere ist Verzettelei...
Potsdam<->Leipzig ist auch zu weit?
Ich habe noch 100 WS2812 auf Rolle liegen. unbenutzt.

Äxl

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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sry, 338 sind's :)

Äxl

Autor: Schreiber (Gast)
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Peter schrieb:
> jaja chinahersteller scheinen sind immer preiswert. Allerdings hab ich
> auch schon sehr schlechte Erfahrungen mit den chinaherstellern gemacht.
> und Von Umwelt und Arbeitsbedingungen möchte ich gar nicht reden - aber
> hauptsache billig nicht wahr

Für "einfache" Aufträge ohne besondere Beratungsbedarf ist auch Chinaman 
zu gebrauchen.
Wenn ich dagegen ein zertifiziertes Qualitätsmanagement, exotisches 
Substrat (PTFE, Keramik,...) oder Sonderwünsche (unüblicher Lagenaufbau, 
besonders kleine Toleranzen...) benötige, dann ist Chinaman halt nicht 
zu gebrauchen. Da gibts Hersteller in Deutschland, die das können und 
sich das allerdings gut bezahlen lassen.

Aber für 99% aller Anwendungen (fast alle FR4-Platinen mit nicht mehr 
wie 4 Lagen) kann Chinaman was er können soll und das zu einem 
attraktiven Preis. Die Designrichtlinie sollte man sich bei jedem 
Platinenhersteller durchlesen und beachten.

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