Ich möchte qualitativ eine Lichtfarbe messen.
Die einzigen mir bekannten Bauteile für diesen Zweck sind Kingbright
Kps-5130, aber die sind mir - besonders mit Conradsteuer und Versand -
zu teuer.
Die Idee wäre nun, farbige LEDs (naheliegend wären RGB) als Photodioden
zu verwenden.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass z. B. eine rote LED auch als
Photodiode auf rotes Licht am empfindlichsten reagiert?
Zu der Idee eine LED als Helligkeitssensor zu missbrauchen finde ich
unzählige Projekte, aber zur Lichtfarbe wird da nie etwas gesagt.
Gruß, so'n Typ
Ich verwende einen fertigen Sensor. z.B:
https://www.adafruit.com/product/1334
Bevor ich stundenlang versuche, mit LEDs irgendwas zu detektieren, zahle
ich lieber die 10$ plus Versand.
Typ schrieb:> aber zur Lichtfarbe wird da nie etwas gesagt.
Dann hast du wahrscheinlich nicht weit genug gesucht.
Nachteil dieser messung ist das es oft mehr verstarkt werden musz als
ein detector.
https://makezine.com/projects/make-36-boards/how-to-use-leds-to-detect-light/
Es gab mal ein project auf internet wo einen kompletten spectrometer
damit gemacht wuerde. Wenn ich mich richtig errinnen heisste das project
LEDOSA aber leider finde ich jetzt nichts mehr davon
Typ schrieb:> Gehe ich richtig in der Annahme, dass z. B. eine rote LED auch als> Photodiode auf rotes Licht am empfindlichsten reagiert?
So ähnlich jedenfalls.
Das Licht muss eine kürzere Wellenlänge haben als jenes, das die LED
selbst emittiert.
Mit weißen LEDs wird es nicht funktionieren, weil der
Fluoreszenzfarbstoff das UV-Licht absorbiert, bevor es den Chip
erreicht.
Ich hab so etwas schon vor einer Ewigkeit mit einer blauen LED gemacht,
welche das Licht der UV-Leuchtstofflampe detektiert, mit der ich meine
Platinen belichtete.
Mit dem Sperrstrom wurde ein Kondensator aufgeladen, und der Komparator
eines PIC stellte fest, wann die Spannung eine Schwelle überschritt.
Dann schaltete der PIC den Eingang auf Ausgang um und schloss damit den
Kondensator zur Entladung einen Moment lang kurz.
Diese Impulse hat der PIC gezählt und wenn es genug waren, einen
Schrittmotor weiter gedreht, der die Lichtquelle weiter bewegte.
Typ schrieb:> Ich möchte qualitativ eine Lichtfarbe messen.>> Die einzigen mir bekannten Bauteile für diesen Zweck sind Kingbright> Kps-5130 aber die sind mir - besonders mit Conradsteuer und Versand -> zu teuer.
So ein Unsinn. Nicht nur daß dieser Sensor spottbillig ist (sogar bei
Conrad) - es gibt Dutzende solcher Sensoren am Markt. Und dank der
Arduino/Maker-Szene auch billig und bei nahezu jedem der üblichen
Verdächtigen.
> Die Idee wäre nun, farbige LEDs (naheliegend wären RGB) als Photodioden> zu verwenden.
Und noch mehr Unsinn.
Wenn du wirklich messen willst, brauchst du einen richtigen Sensor.
LED als Sensoren sind nicht nur unempfindlich, sondern auch
unspezifiziert; du müßtest die spektrale Charakteristik (als Sensor)
erst selber ausmessen und bezweifle, daß du das nötige Equipment hast.
Axel S. schrieb:> du müßtest die spektrale Charakteristik (als Sensor)> erst selber ausmessen und bezweifle, daß du das nötige Equipment hast.
Nachher schon... so eine Art Münchhausen-Projekt. Wenn es geklappt hat,
sind die Voraussetzungen dafür erfüllt.
So etwa wie: ich baue mir ein hochpräzises Voltmeter, mit dem kann ich
dann ja mein Voltmeter kalibrieren.
Georg
Klaus schrieb:> Hier ein besserer Link>> https://hackaday.com/2017/08/29/color-sensor-from-an-rgb-led-and-a-photocell/>> MfG Klaus
Damit lässt sich die Farbe von Oberflächen bestimmen, aber nicht die
einer Lichtquelle.
PittyJ schrieb:> Ich verwende einen fertigen Sensor. z.B:> https://www.adafruit.com/product/1334
Danke. Aufgrund der mir bekannten Module mit diesem Sensor mit mehreren
LEDs bin ich fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es sich ebenfalls
nur um einen ähnlichen Ansatz wie dem im hackaday Artikel handelt.
Patrick C. schrieb:> Beitrag "LED als Photodiode?"
Kein Wort zur Farbe.
Hp M. schrieb:> So ähnlich jedenfalls. Das Licht muss eine kürzere Wellenlänge haben als> jenes, das die LED selbst emittiert[...]
Das ist interessant, danke.
Axel S. schrieb:> Wenn du wirklich messen willst, brauchst du einen richtigen Sensor. LED> als Sensoren sind nicht nur unempfindlich, sondern auch unspezifiziert;georg schrieb:> So etwa wie: ich baue mir ein hochpräzises Voltmeter, mit dem kann ich> dann ja mein Voltmeter kalibrieren.
Ich dachte der Hinweis "qualitativ" würde ausreichen, um solche
Klugscheißereien zu unterbinden.
Von "hochpräzise" oder "spezifiziert" war nie die Rede.
Typ schrieb:> Hp M. schrieb:>> So ähnlich jedenfalls. Das Licht muss eine kürzere Wellenlänge haben als>> jenes, das die LED selbst emittiert[...]>> Das ist interessant, danke.
Aber stimmt nicht. Das inkommende licht musz frequenzen dabei haben die
innerhalb das spectrum der detector liegt. Was aussen dieses spectrum
liegyt, ist egal.
Vergleich es mit ein (theoretisches) audio-filter der von 1kHz bis 2kHz
durchlasst und die rest der frequenzen blockiert. Um signal heraus zu
geben muss das input signal frequenzen zwischen 1kHz und 2kHz haben. Was
auserhalb dieses spectrum (1-2kHz) passiert, ist egal.
Bemerke das licht immer aus mehrere frequenzen ist aufgebaut also ein
spectrum. Das kann broadband sein (zB Halogen lampe), peak (Laser),
schmall-band (Led), 3-band (RGB-led mit weisz), mehrere schmale peaks
mit niedriegen broad-band (Leuchtstoffröhre) usw.
Patrick
Patrick C. schrieb:> Aber stimmt nicht. Das inkommende licht musz frequenzen dabei haben die> innerhalb das spectrum der detector liegt. Was aussen dieses spectrum> liegyt, ist egal.
So habe ich das auch verstanden, danke trotzdem.
Patrick C. schrieb:> Bemerke das licht immer aus mehrere frequenzen ist aufgebaut also ein> spectrum. Das kann broadband sein (zB Halogen lampe), peak (Laser),> schmall-band (Led), 3-band (RGB-led mit weisz), mehrere schmale peaks> mit niedriegen broad-band (Leuchtstoffröhre) usw.
Ist mir bekannt, danke :)
Patrick C. schrieb:> Typ schrieb:>> Hp M. schrieb:>>> So ähnlich jedenfalls. Das Licht muss eine kürzere Wellenlänge haben als>>> jenes, das die LED selbst emittiert[...]>>>> Das ist interessant, danke.>> Aber stimmt nicht.
Und ob das stimmt.
> Das inkommende licht musz frequenzen dabei haben die> innerhalb das spectrum der detector liegt. Was aussen dieses spectrum> liegyt, ist egal.
Wenn der Detektor ein klares Gehäuse hat (der TE wollte eine RGB-LED
verwenden und die hat ein solches) dann ist der Spektralbereich eines
solchen Sensors nur in Richtung langer Wellenlängen begrenzt. Jede der 3
LED ist empfindlich für Licht, das mindestens so kurzwellig ist wie das
Licht das die LED selber abgeben würde. Das ist elementare Physik.
Stichworte Bandlücke und Photonennergie.
Detektoren mit Farbfilter begrenzen das Spektrum hingegen in beiden
Richtungen. Aber die sind ja "zu teuer".
> Vergleich es mit ein (theoretisches) audio-filter der von 1kHz bis 2kHz> durchlasst und die rest der frequenzen blockiert.
Das entspricht einem Sensor mit Farbfilter. Eine LED als Empfänger ohne
Farbfilter verhält sich eher wie ein Hochpaß.
Axel S. schrieb:> Wenn der Detektor ein klares Gehäuse hat (der TE wollte eine RGB-LED> verwenden und die hat ein solches) dann ist der Spektralbereich eines> solchen Sensors nur in Richtung langer Wellenlängen begrenzt. Jede der 3> LED ist empfindlich für Licht, das mindestens so kurzwellig ist wie das> Licht das die LED selber abgeben würde. Das ist elementare Physik.> Stichworte Bandlücke und Photonennergie.
Genau das habe ich auch fest gestellt. Also keine blauen LEDs als
Detektor für rotes Licht verwenden.
Nicht ganz richtig. Die Driftzone einer Fotodiode muß der Energie der
einfallenden Photonen eine passende Weglänge geben. Sonst wird das
Photon nicht detektiert.
Axel S. schrieb:> Detektoren mit Farbfilter begrenzen das Spektrum hingegen in beiden> Richtungen. Aber die sind ja "zu teuer".
Warum die Sarkasmus-Gänsefüßchen? :)
Ich sagte die Beschaffungskosten insgesamt sind -->mir<-- zu teuer.
Ob der Preis generell gerechtfertigt ist, vermag und versuch ich nicht
zu beurteilen.
Axel S. schrieb:> Jede der 3> LED ist empfindlich für Licht, das mindestens so kurzwellig ist wie das> Licht das die LED selber abgeben würde.Abdul K. schrieb:> Die Driftzone einer Fotodiode muß der Energie der> einfallenden Photonen eine passende Weglänge geben.
Was denn nu?
Ach egal, morgen ist Samstag, da kann ich basteln und es selber
rausfinden :)
Danke an alle, schönes Wochenende
Klaus schrieb:> Typ schrieb:>> Damit lässt sich die Farbe von Oberflächen bestimmen, aber nicht die>> einer Lichtquelle.>> Dem Detektor ist es vollkommen egal, ob das Licht direkt von einer> Lichtquelle kommt oder vorher an einer Oberfläche reflektiert wurde.
Nö: in dem Link dient die RGB-LED nur als Lichtquelle, um eine
Oberfläche zu bestrahlen (nacheinander mit verschiedenen Wellenlängen).
Das unterschiedlichen Reflexionsverhalten bei den drei Wellenlängen wird
mit einem LDR gemessen und daraus die Farbe der Oberfläche bestimmt.
Ohne rückstreuende Oberfläche misst das Teil also keine Farbinfo, die
Farbe einer fremden Lichtquelle kann es tatsächlich nicht bestimmen.
Klaus schrieb:> Hier noch ein anderer Artikel
Passt: in diesem anderen Artikel werden die unterschiedlichen LEDs
tatsächlich als Detektoren mit unterschiedlicher spektraler
Empfindlichkeit benutzt (nicht als Lichtquellen für Reflexionmessungen).
Damit lässt sich tatsächlich die Farbe einer externen Lichtquelle
"abschätzen".
Achim S. schrieb:> Nö: in dem Link dient die RGB-LED nur als Lichtquelle, um eine> Oberfläche zu bestrahlen (nacheinander mit verschiedenen Wellenlängen).> Das unterschiedlichen Reflexionsverhalten bei den drei Wellenlängen wird> mit einem LDR gemessen und daraus die Farbe der Oberfläche bestimmt.>> Ohne rückstreuende Oberfläche misst das Teil also keine Farbinfo, die> Farbe einer fremden Lichtquelle kann es tatsächlich nicht bestimmen.
hast recht, ich hab die beiden Artikel durcheinander gebracht. Hatte nur
die spektrale Empfindlichkeit von LEDs noch in Erinnerung und dachte
beide beschreiben das Gleiche.
Achim S. schrieb:> Damit lässt sich tatsächlich die Farbe einer externen Lichtquelle> "abschätzen".
Mehr als abschätzen wird sicher teuer, da einem als Bastler kein
wirkliches Normal (außer vielleicht die Sonne mit bekanntem Spektrum)
zur Verfügung steht. Der Autor des Artikels erwähnt ein " modified
Multi-Filter Rotating Shadowband Radiometer, used for solar
spectroscopy", das sicher nicht jeder rumstehen hat.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Ein Diagramm daraus mit der spektralen Empfindlichkeit von LEDs habe ich> mal angefügt.
Das sieht mir aber eher nach den Emissionsspektren aus.
Achim S. schrieb:> in diesem anderen Artikel werden die unterschiedlichen LEDs> tatsächlich als Detektoren mit unterschiedlicher spektraler> Empfindlichkeit benutzt (nicht als Lichtquellen für Reflexionmessungen).> Damit lässt sich tatsächlich die Farbe einer externen Lichtquelle> "abschätzen".
Genau so, wie es die Sensoren für die drei Grundfarben im Auge machen.
Ein Spektrometer wird daraus aber noch lange nicht, denn man kann die
gleiche Farbe auf verschieden Weisen zusammenmischen.
Die Sensoren unserer Digitalkameras verwenden übrigens nur Silizium,
wobei die spektrale Empfindlichkeit mit winzigen Farbfiltern angepasst
wird.
(Ausnahme der Foveon-Sensor, bei dem drei Si-Dioden übereinander liegen)
Hp M. schrieb:> Das sieht mir aber eher nach den Emissionsspektren aus.
Ist auch so. Hab da mal einiges drüber gelesen, kann aber keine Quellen
zeigen. Die Empfindlichkeitskurven entsprechen den Emissionsspektren,
liegen nur etwas tiefer.
Abdul K. schrieb:> Die Driftzone einer Fotodiode muß der Energie der> einfallenden Photonen eine passende Weglänge geben. Sonst wird das> Photon nicht detektiert.
Das wäre für mich eine Erklärung dafür, daß die Spektren ähnlich sind.
So wie ein Schwingkreis auf der selben Frequenz sendet und empfängt.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Die Empfindlichkeitskurven entsprechen den Emissionsspektren,> liegen nur etwas tiefer.
Vor allem aber haben sie einen langen Schwanz in den kurzwelligen
Bereich hinein, während die Emissionsspektren meist ziemlich
schmalbandig sind.
Ich habe, eher so als just for fun Projekt, damit mal ein Bisschen
experimentiert. (Sollte da eigentlich mal weitermachen ...) Als
Messverfahren verwende ich das messen der Umladezeit der LED, wie es
öfters mal beschrieben wird. Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen:
Der rotleuchtende LED-Chip ist sehr viel empfindlicher, als der Grüne
und Blaue, bei den ermittelten Zeiten ist da locker ein Faktor von 5 und
mehr dazwischen. Der rote LED-Chip spricht tatsächlich sehr breitbandig
an, der Grüne und der Blaue sprechen auf rotes und gelbes LED-Licht gar
nicht an, soweit so gut, es ist mir bisher aber nicht gelungen grünes
und blaues Licht (von einer RGB-LED gleichen Typs erzeugt) zuverlässig
zu unterscheiden. Das Ansprechverhalten der Chips für grün und blau ist
zwar geringfügig unterschiedlich, der Unterschied geht aber in den
Unzulänglichkeiten der Messwerte unter, die Werte sind stark verrauscht.
Die Werte vom roten LED-Chip sind deutlich stabiler. Das unbefriedigende
Verhalten bei grün und blau könnte damit zusammenhängen, daß die
RGB-LEDs, die ich hier habe, sowohl für grün, als auch für blau einen
Indiumgalliumnitrid-Kristall (InGaN) verwenden, die Flußspannungen sind
auch nahezu identisch. Vielleicht sollte man RGB-LEDs suchen, die für
grün ein anderes Halbleitermaterial verwenden.
LEDs bei meinem Versuchsaufbau sind diese hier:
https://www.ebay.de/itm/10-Stuck-LED-5mm-RGB-steuerbar-Kurzkopf-Flachkopf-gem-Plus-110/372093665116?hash=item56a282bf5c:g:AvoAAOSwvApZ-Kp7
Mit freundlichen Grüßen - Martin
Martin S. schrieb:> Als Messverfahren verwende ich das messen der Umladezeit der LED, wie es> öfters mal beschrieben wird.
Mit welchen Zeiten arbeitest du da in etwa?
Sind sagen wir mal 20 Messungen/s machbar?
Typ schrieb:> Die einzigen mir bekannten Bauteile für diesen Zweck sind Kingbright> Kps-5130, aber die sind mir - besonders mit Conradsteuer und Versand -> zu teuer.
1,53€ bei Conrad ist wirklich sehr teuer - ich fasse es nicht und von
5,95€ Versandkosten geht die Welt auch nicht unter. Bei
Sofortüberweisung ist es für Neukunden versandkostenfrei ansonsten ab
einem Einkaufswert von 20€. Kauf das Ding und gut ist, das ist am Ende
billiger als da irgendwelche passenden LED's raus zu suchen. Du kannst
nicht davon ausgehen das rote LED für rotes Licht besonders empfindlich
sind, dem ist nicht so. Desweiteren ist die spektrale Selektivität von
LED's eher mäßig - habe ich selber getestet. Ohne entsprechendes
Equipment wirst Du schon am Aussuchen der LED's scheitern. Du brauchst
dazu ein Photometer und eine passendes Beleuchtungsquelle, beides wirst
Du nicht haben. Man könnte sich evtl. auch Farbfilter aus dem Fotobedarf
suchen, aber die sind deutlich teurer als ein KPS5130. Einfache
Farbfolien haben meist nicht die gewünschte Selektivität.
Ansonsten schaue hier
http://www.umnicom.de/Elektronik/Projekte/Wetterstation/Sensoren/Spektrometer/Spektrometer.htm
. Der Typ hat da verschiedene Untersuchungen gemacht und auch passende
LED für die Spektralbereiche herausgesucht. Jetzt hängt es davon ab
welchen Bereich Du erfassen willst. Wenn es von Infrarot bis UV sein
soll, dann kostet allein der UV- Sensor schon 55$ (bei Mouser).
Hier
http://www.umnicom.de/Elektronik/Schaltungssammlung/Licht/Emission/Spektren.htm
ist auch noch mal eine Liste mit diversen LED und deren spektraler
Empfindlichkeit.
Zeno schrieb:> 1,53€ bei Conrad ist wirklich sehr teuer - ich fasse es nicht und von> 5,95€ Versandkosten geht die Welt auch nicht unter. Bei> Sofortüberweisung ist es für Neukunden versandkostenfrei ansonsten ab> einem Einkaufswert von 20€. Kauf das Ding und gut ist, das ist am Ende> billiger als da irgendwelche passenden LED's raus zu suchen.
Hör mal, wofür ich mein Geld ausgebe ist ja wohl meine Sache und es geht
hier schließlich ums Basteln und Probieren, nicht um ein kommerzielles
Gerät.
Zeno schrieb:> Du brauchst> dazu ein Photometer und eine passendes Beleuchtungsquelle
Ich habe zwei gesunde Augen als Referenz für "tut" oder "tut nicht" und
verfüge 24/7 über Zugang zu 100% aller Lichtquellen, die ich untersuchen
will :)
Zeno schrieb:> Man könnte sich evtl. auch Farbfilter aus dem Fotobedarf> suchen, aber die sind deutlich teurer als ein KPS5130
Das soll nicht das Problem sein ich bin Hobbyfotograf und hab genug
davon.
Zeno schrieb:> Ansonsten schaue hier [...]
Danke dafür, das führ ich mir mal zu Gemüte :)
eine sehr interessante Methode habe ich mal vor langer Zeit in einem
medizinischen Apparat gesehen:
Aufspaltung des Lichstrahls durch Prisma, Messung der Intensität je
Farbe indem der aufgespaltete Strahl auf einen CMOS (?) Zeilensensor
geleitet wurde.
Ist zwar nicht ganz so simpel wie mit den LEDs aber vermutlich deutlich
genauer sobald mal abgeglichen.
Typ schrieb:> Ich möchte qualitativ eine Lichtfarbe messen.>> Die einzigen mir bekannten Bauteile für diesen Zweck sind Kingbright
Ganz überheblich gesprochen:
Schon mal etwas von Digitalkammeras gehört?
Da können Farbfotos gemacht werden und die Farben des Bildes punktweise
analisiert werden.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/218304/hellste_Stelle_2_Tage.jpg
Zeno schrieb:> Du kannst> nicht davon ausgehen das rote LED für rotes Licht besonders empfindlich> sind, dem ist nicht so. Desweiteren ist die spektrale Selektivität von> LED's eher mäßig - habe ich selber getestet. Ohne entsprechendes> Equipment wirst Du schon am Aussuchen der LED's scheitern.
Hallo!
Hängt die abgestrahlte Frequenz bei der LED von der Höhe der
Speisespannung ab? Welche Spannung benötigte man etwa, wenn die LED 1
GHz abstrahlen soll?
Grüße Euch
Typ schrieb:> Mit welchen Zeiten arbeitest du da in etwa?
Das hängt natürlich sehr stark von der Lichtstärke ab, mehr Licht ->
kürzere Zeit. (Ist ja das Messprinzip) Bei den von mir verwendeten LEDs
sind die Zeiten recht lang, am Tag (keine direkte Sonne), im Zimmer, ca.
1,5m vom Fenster entfernt so ca. 0.3 Sekunden für den roten LED-Chip,
bei grün und blau eher 2 bis 3 Sekunden, für die, von Dir, angestrebten
Messraten braucht es also deutlich mehr Licht. Die Zeiten sind aber
stark von den verwendeten LEDs und dem Aufbau darum abhängig, da sind
meine Angaben nur ein Richtwert für meinen Aufbau. Für eine konstante
Messrate, in diesem Bereich, ist es wohl auch nicht das richtige
Verfahren. Da die Messzeit von der Lichtstärke abhängig ist (in erster
Näherung umgekehrt proportional), ist das einhalten einer definierten
Messzeit problematisch, besonders wenn diese Zeit knapp bemessen ist.
Mit freundlichen Grüßen - Martin
Typ schrieb:> Ich habe zwei gesunde Augen als Referenz für "tut" oder "tut nicht" ...
Wenn man es richtig machen sind die gesunden Augen leider keine gute
Referenz, dann wird es so wie Georg esbeschrieben hat:
georg schrieb:> Nachher schon... so eine Art Münchhausen-Projekt. Wenn es geklappt hat,> sind die Voraussetzungen dafür erfüllt.
Gut wenn es Dir so reicht Deine Sache.
Natürlich ist es auch Deine Sache wofür Du Dein Geld ausgibst. Wenn Dir
der Sensor zu teuer ist, dann darfst Du gern pröbeln. Die Frage ist dann
nur ob Du mit dem Ergebnis zufrieden bist. Ich habe selbst mal versucht
LED, Fotodioden sowie Fototransistoren spektral zu sortieren, aber das
Ergebnis war eher ernüchternd. Letzendlich habe ich mich dann doch für
KPS5130 entschieden. Die Selektivität ist einfach besser, soweit ich das
mit meinen bescheidenen Mitteln prüfen und beurteilen kann.
G. H. schrieb:> Aufspaltung des Lichstrahls durch Prisma, Messung der Intensität je> Farbe indem der aufgespaltete Strahl auf einen CMOS (?) Zeilensensor> geleitet wurde.
So wird das normalerweise auch gemacht. Problem für den Amateur dürfte
ein hinreichend genaues Prisma sein und wenn man eines bekommt, dann hat
dies auch seinen Preis.
Ein Interessierter schrieb:> Zeno schrieb:>> Du kannst>> nicht davon ausgehen das rote LED für rotes Licht besonders empfindlich>> sind, dem ist nicht so. Desweiteren ist die spektrale Selektivität von>> LED's eher mäßig - habe ich selber getestet. Ohne entsprechendes>> Equipment wirst Du schon am Aussuchen der LED's scheitern.>> Hallo!>
Schau hier,
http://www.umnicom.de/Elektronik/Schaltungssammlung/Licht/Emission/Spektren.htm,
dann siehst Du das speziell bei grünen LED die maximale spektrale
Empfindlich eben nicht bei Grün (497–530nm), sondern eher im Gelb-Grünen
Bereich (530-570nm) liegt.
Farbig eingefärbte LED sind für diese Zwecke eh eher ungeeignet, da die
Einfärbung des Gehäuses, auch wenn es rein optisch rot ausssieht, zu
einer Verschiebung der Empfindlich führt.
Lies Dir mal durch was der Typ in der genannten Quelle so schreibt, das
ist schon recht aufschlußreich.
Zeno schrieb:> Wenn man es richtig machen sind die gesunden Augen leider keine gute> Referenz,
Du weißt doch garnicht, was ich damit machen will...
Immer diese unfundierte Bevormundung hier...
Danke jedenfalls für alle konstruktiven Beiträge, hat mir weitergeholfen
:)
Zeno schrieb:> Schau hier,> http://www.umnicom.de/Elektronik/Schaltungssammlung/Licht/Emission/Spektren.htm,> dann siehst Du das speziell bei grünen LED die maximale spektrale> Empfindlich eben nicht bei Grün (497–530nm), sondern eher im Gelb-Grünen> Bereich (530-570nm) liegt.> Farbig eingefärbte LED sind für diese Zwecke eh eher ungeeignet, da die> Einfärbung des Gehäuses, auch wenn es rein optisch rot ausssieht, zu> einer Verschiebung der Empfindlich führt.> Lies Dir mal durch was der Typ in der genannten Quelle so schreibt, das> ist schon recht aufschlußreich.
Ok, danke.
Aber ein Paar GHz bekommt man aus einer handelsüblichen LED nicht
heraus?
Grüße Euch
Zeno schrieb:> G. H. schrieb:>> Aufspaltung des Lichstrahls durch Prisma, Messung der Intensität je>> Farbe indem der aufgespaltete Strahl auf einen CMOS (?) Zeilensensor>> geleitet wurde.>> So wird das normalerweise auch gemacht. Problem für den Amateur dürfte> ein hinreichend genaues Prisma sein und wenn man eines bekommt, dann hat> dies auch seinen Preis.
Deshalb machen selbst Profis das seit Ewigkeiten nur noch in
Ausnahmefällen mit Prismen, sondern verwenden lieber Beugungsgitter.
Damit kann man nämlich die Lage der Spektrallinien genau
vorausberechnen, und man ist auch nicht darauf angewiesen, dass das
Material für die betreffende Lichtwellenlänge durchlässig sein muss.
Als fast kostenloses, leider auch recht schlechtes, Beugungsgitter kann
der Bastler eine (gepresste) CD oder DVD verwenden.
Ein Interessierter schrieb:> Aber ein Paar GHz bekommt man aus einer handelsüblichen LED nicht> heraus?
Was meinst du damit?
Jede LED strahlt im THz Bereich.
Hp M. schrieb:> Ein Interessierter schrieb:>> Aber ein Paar GHz bekommt man aus einer handelsüblichen LED nicht>> heraus?>> Was meinst du damit?> Jede LED strahlt im THz Bereich.
Vermutlich hat er die Angaben der Wellenlänge in die Frequenz
umgerechnet und sich mit der Kommastelle vertan.
Zeno schrieb:> Hp M. schrieb:>> Ein Interessierter schrieb:>>> Aber ein Paar GHz bekommt man aus einer handelsüblichen LED nicht>>> heraus?>>>> Was meinst du damit?>> Jede LED strahlt im THz Bereich.>> Vermutlich hat er die Angaben der Wellenlänge in die Frequenz> umgerechnet und sich mit der Kommastelle vertan.
Hallo noch mal.
Nein, ich wollte wissen, ob eine LED auch Mikrowellen abstrahlen kann.
Gruß
Typ schrieb:> Zeno schrieb:>> Man könnte sich evtl. auch Farbfilter aus dem Fotobedarf>> suchen, aber die sind deutlich teurer als ein KPS5130>> Das soll nicht das Problem sein ich bin Hobbyfotograf und hab genug> davon.
Welche hast du denn? Sag mal die Agfa/ORWO Nummer!
Dann mußt du ganz schön reich sein.
Das sind bedampfte Gläser.
Gut, für niedere Ansprüche gab es auch Foliefilter.
Aber ich meine ausdrücklich nicht, was so als Farbfilter angesehen wird.
Typ schrieb:> Ich habe zwei gesunde Augen als Referenz für "tut" oder "tut nicht" und> verfüge 24/7 über Zugang zu 100% aller Lichtquellen, die ich untersuchen> will :)
Da solltest du aber wissen, dass menschliche Augen sehr subjektiv sind.
Du überschätzt dich total. Befasse dich mal mit den Grundlagen der
Fotografie.
Nimm fertige Sensoren. Alles andere ist für Foto Murks!
Ansonsten noch für das menschliche Auge geeignete Fotodioden mit guten
Filtern davor.
Hp M. schrieb:> Deshalb machen selbst Profis das seit Ewigkeiten nur noch in> Ausnahmefällen mit Prismen, sondern verwenden lieber Beugungsgitter.
Kann man so nicht generell sagen, denn es kommt darauf an was man vor
hat.
Der Vorteil des Beugungsgitters ist definitiv der geringere Preis und
sein lineares Verhalten (Beugung ist linear von der Wellenlänge
abhängig). Nachteil des Beugungsgitters sind die höheren Verluste, d.h.
bei geringen Lichtstärken ist das Prisma dem Beugungsgitter überlegen.
Man bezahlt dies halt mit einem höheren Preis und einem nichtlinearen
Verhalten (der Brechungsindes des Prismenwerkstoffes ist von der
Wellenlänge abhängig), was die Kalibrierung aufwändiger macht.
Wie immer haben die verschiedenen Verfahren ihre Vor- und Nachteile.
Wenn es auf möglichst geringe Verluste ankommt wird man dem Prisma den
Vorzug geben. Legt man eher Wert auf hohe Auflösung und/oder günstigen
Preis ist das Beugungsgitter klar im Vorteil.
michael_ schrieb:> Da solltest du aber wissen, dass menschliche Augen sehr subjektiv sind.
Absolut und ich weiß sogar, dass das hier keine Rolle spielt.
michael_ schrieb:> Du überschätzt dich total.
Nein, du überschätzt dein Urteilsvermögen über fremde Projekte.
michael_ schrieb:> Befasse dich mal mit den Grundlagen der Fotografie.
Du kommst 15-20 Jahre zu spät.
michael_ schrieb:> Alles andere ist für Foto Murks!
Was ich vorhabe hat nichts mit Fotografie zu tun, aber da du ja eh die
Weisheit mit Löffeln gefressen hast denk ich auch garnicht dran zu
verraten um was es geht, so banal es auch ist.
Fantasier du nur weiter über meine Anforderungen, scheint dir ja Spaß zu
machen, ich kann dir garantieren, du hast keine Ahnung.
Typ schrieb:> michael_ schrieb:>> Befasse dich mal mit den Grundlagen der Fotografie.>> Du kommst 15-20 Jahre zu spät.
Ich habe auch mal einen Farbanalyser bauen wollen.
Die Kennlinien der drei Kanäle müssen ja auch übereinstimmen.
Dazu habe ich Fotowiderstände ausgewählt.
Dazu RGB Farbauszugsfilter (Folie) von ORWO gekauft.
Entsprechende OPV lagen bereit.
Ach, das war vor 30 Jahren. Als es das heutige Schlaraffenland von
Bauelementen noch nicht gab.
Aus dem Projekt wurde nichts, da es von der Zeit und fertigen Geräten
überrollt wurde.
Es fragt sich, wer da zu spät kommt.
Typ schrieb:> aber da du ja eh die> Weisheit mit Löffeln gefressen hast
Habe ich :-) .
Typ schrieb:> Was ich vorhabe hat nichts mit Fotografie zu tun, aber da du ja eh die> Weisheit mit Löffeln gefressen hast denk ich auch garnicht dran zu> verraten um was es geht, so banal es auch ist.> Fantasier du nur weiter über meine Anforderungen, scheint dir ja Spaß zu> machen, ich kann dir garantieren, du hast keine Ahnung.
Warum rotzt Du jetzt hier so rum? Du willst das man Dir hilft und machst
die Leute hier dumm an.
Wenn Du richtige Hilfe haben willst dann mußt Du schon sagen was Du
machen willst, weil nur dann richtig geholfen werden kann.
Unabhängig davon hat michael_ schon recht, das Dein Lösungsweg, für das
von Dir im Eröffnungspost beschriebene Problem, der falsche ist. Aber
das haben ja auch schon andere gesagt, Du willst es bloß nicht wahr
haben und pröbelst statt dessen weiter.