Hallo zusammen,
ich habe einen Sensor, der eine Ausgansspannung von 0-300mV hat
(ca-Angaben)
Ich würde dies mit einem 12bit AD-Wandler auslesen, der -2,5V + 2,5V
Messbereich der Eingangsspannung verarbeiten kann.
Ich möchte hier recht genau messen, daher will ich die 300mV auch sehr
genau auf 2,5V verstärken.
Da ich in der Auswertungssoftware des µC mehr Zeit investiere, suche ich
hier eine wenn möglich fertige Schaltung.
Ich bin kein Elektroniker, sondern Applikationsprogrammierer ;-)
Grüße
"ungefähr-genau" kenne ich nur von Janosch. Also ca. 300mV oder sehr
genau?
Von 300mV auf 2,5V ist sehr genau 8,333.. fache Vestärkung. Aber sollte
die Schaltung nicht auch den negativen Aussteuerbereich des AD-Wandlers
ausnutzen? Dann muss die Verstärkung 16,666.. betragen. Außerdem müsste
aber ein Versatz nach unten eingebaut werden, also eine Spannung addiert
oder subtrahiert werden.
Hallo,
die maximale Ausgansspannung des Sensors ist 300mV. Jede Messung darüber
ist eher kritisch(da gibts dann ganz andere Sorgen ;-) )
Mich selber interessiert nur der Wert BIS 300mV ...
Mit genau meinte ich, dass der verstärte Spannungswert stabil ist und
nicht z viel springt. Linear wäre schön, ist aber kein Muss, da ich
softwaretechnisch kalibrieren kann (da bin ich eher zu Hause)
Es geht hier um eine Druckmessung. Der Sensor ist eine Blackbox, die nur
eine positive Ausgansspannung liefert. Hohe Frequenzen der Messung sind
nicht zu erwarten ;-)
Meine Herausvorderung ist nun, diese Blackbox auszulesen und zu
digitalisieren.
Das Programm ist kein Problem, jedoch die Herausforderung mit den Werten
zwischen 0 und 300mV zu arbeiten. Daher dachte ich an die Strecke
OP(instrumentenverstärker) -> AD -> µC -> RS232 -> USB -> PC
AD620 klingt interessant. Da komme ich sehr schnell ran. LM358 hätte ich
haufenweise hier liegen.
Hat jemand eine Schaltung zur Verfügung, die ich schnell nachlöten und
ausprobieren könnte ?
Danke und viele Grüße
Operationsverstärker sind nicht schwer zu berechnen. Erst mal die
Verstärkung, 1/16,666fach= 0,06
hier kann man einen passenden Spannungsteiler suchen:
https://www.mikrocontroller.net/articles/E24-Teiler
also für einen invertierenden Verstärker:
0.6000 = 180/ 300 oder 0.6000 = 120/ 200
hier eine Zehnerpotenz weiter auseinander also wären das z.B. 1,8 kOhm
und 30 kOhm oder 1,2 kOhm und 20 kOhm.
Für einen nicht invertierenden Verstärker muss zum Verstärkungsfaktor
noch 1 addiert werden, dann sind leicht andere Werte nötig.
Der nichtinvertierende Eingang wird auf die halbe Sensorspannung gelegt,
also 150mV.
Bernd schrieb:> LM358 hätte ich> haufenweise hier liegen.Bernd schrieb:> Hat jemand eine Schaltung zur Verfügung, die ich schnell nachlöten und> ausprobieren könnte ?
Mit dem 100k Trimmer kannst Du die Verstärkung passend auf -2,5 Volt pro
+300mV einstellen. Der nicht benötigte OPV im LM358 Gehäuse kann dann
wie in Bild 2 beschaltet werden (klare Potenziale).
Du kannst den zweiten OPV auch als Inverter schalten, damit Du die
negativen -2,5 Volt wieder positiv auf +2,5 rausbekommst.
Der Begriff Instrumentenverstärker bezeichnet üblicherweise hochohmige
Differenzeingänge. Drucksensoren haben oft eine Widerstandsbrücke, die
man wenig belasten sollte. Aber hier gibt es nur einen Ausgang, keine
Spannungsdifferenz.
Bernd schrieb:> ch habe einen Sensor, der eine Ausgansspannung von 0-300mV hat> (ca-Angaben)>> Ich würde dies mit einem 12bit AD-Wandler auslesen, der -2,5V + 2,5V> Messbereich der Eingangsspannung verarbeiten kann
Die Moderne ADs haben schon intern Verstärker, wählbar von 2- 128.
Bernd schrieb:> LM358 hätte ich> haufenweise hier liegen.
Der ziemlich ungeeignet für die Aufgabe ist.
Offsetspannung von typ 2,4 bis zu 7mV.
Das sind schon mal bis über 2% deines max. Eingangswerts.
Und "Trimmer" zum justieren der Verstärkung klingt auch nicht nach
langzeitpräzision.
Tany schrieb:> Die Moderne ADs haben schon intern Verstärker, wählbar von 2- 128.
dürfte die schnellste und beste Lösung sein, zumal du dann nix löten
musst.