Mit einem LC-Oszillator ist es einleuchtender, weil der
nur auf der durch L und C vorgegebenen Frequenz schwingen
kann. Aber EINFACHER sind die Schaltungen auch nicht...
Rate mal, warum es Hartley-, Clapp- und Pierce- und ...
Schaltungen gibt.
Das Prinzip ist immer (!) wie bei einer Schaukel: Damit sie
schön schwingt, muss man im Rhythmus (!) der Schaukelbewegung
ein wenig Schwung dazugeben, um die Schwingung zu erhöhen,
oder aufrecht zu erhalten. Beim Schaukeln macht man das durch
passende Schwerpunktverlagerung im Vor- und Rücklauf.
Bei diesem Phasenschiebergenerator wird ein Teil des
Ausgangssignals auf den Eingang zurückgeführt.
Da ein Transistor in Emitterschaltung zwischen Basis (Eingang)
und Kollektor (Ausgang) immer gegenphasig (180°) ist, würde
das erstmal nichts nützen.
Es würde der Schwingung entgegenwirken.
Also schaltet man eine Phasenverschiebung von 3 x 60°
dazu, was 180° + 3 x 60° = 360° = 0° ergibt.
Mit der Wahl von R und C bestimmst du, welche Frequenz
genau um 3 x 60° + 180° = 360° = 0° wieder am Eingang
erscheint.
Wenn dir diese Erklärung nicht weiterhilft, dann erzähle,
was dir weiterhin unklar ist!