Forum: Offtopic Deutschland schafft die Papierfahrscheine ab


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von Bernhard K. (bkom)


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"Bis zum Jahr 2019 sollten Fahrkarten aus Papier für Busse und Bahnen in 
nahezu allen deutschen Städten überflüssig werden und durch 
elektronische Chipkarten oder Handytickets ersetzt sein..."

https://www.golem.de/news/e-ticket-deutschland-schafft-die-papierfahrscheine-ab-1701-125444.html

Beitrag #5228972 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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Bernhard K. schrieb:
> "Bis zum Jahr 2019 sollten Fahrkarten aus Papier für Busse und Bahnen in
> nahezu allen deutschen Städten überflüssig werden und durch
> elektronische Chipkarten oder Handytickets ersetzt sein..."
>
> 
https://www.golem.de/news/e-ticket-deutschland-schafft-die-papierfahrscheine-ab-1701-125444.html


OMG wir werden alle sterben.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Das wird auch Zeit!

Seit Jahren arbeiten sie schon daran den ÖPNV trocken zu legen. 
Jährliche Preiserhöhungen, Stilllegungen von kleinen Bahnhöfen, 
schlechte Fahrpläne und trotzdem fahren die Leute immer noch mit Bus und 
Bahn. Das geht doch nicht!

Diese Maßnahme wird hoffentlich deutlich zum geplanten Ziel "Autos in 
die Innenstädte" beitragen. Es kann doch nicht sein, dass Deutschland 
nicht #1 bei den Unfalltoten und beim Smog ist!!111!

von Lutz H. (luhe)


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K. L. schrieb:
> Ziel "Autos in
> die Innenstädte" beitragen

Die Verkaufsmöglichkeiten werden auf ein Ende der Stadt gebaut und die 
Wohnungen an das andere Ende. Es heißt "Autos durch die Innenstädte", da 
wird die Fahrentfernung vier mal  so groß und auch die Ökosteuer aus dem 
Benzin verachtfach sich, wegen dem doppelten Stau in der Innenstadt.
Eine Verdreifachung des Preises für Fahrkarten ist dann günstig

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Bernhard K. schrieb:
> "Bis zum Jahr 2019 sollten Fahrkarten aus Papier für Busse und Bahnen in
> nahezu allen deutschen Städten überflüssig werden und durch
> elektronische Chipkarten oder Handytickets ersetzt sein..."

Und damit die Hauptgruppe der Öffi-Benutzer, die Älteren Mitbürtger die 
kein Auto mehr fahren wollen/können/dürfen ausschliessen ?
Blöder geht es nicht, aber weltfremde Politiker und Technikverliebte 
haben leider die Macht die Gesellschaft mit ihrem Humbug zu zerstören.

Niemand kann darauf bauen, daß ein Bürger immer ein Smartphone mit sich 
herumträgt und das Strom hat.

Wenn die Elektronik wenigstens zu was nütze wäre: In China ist es schon 
seit 10 Jahren üblich, daß Öffis mit RFID Karten benutzt werden, auf 
denen Guthaben ist, und das wird automatisch während der Fahrt 
abgebucht, wer längere Strecken fährt zahlt mehr. Dazu muss man mit der 
Karte bloss an einem Reader vorbei.

Und in New York dient die Guthabenkarte zum Bezahlen bei Bus und U-Bahn 
in dem man sie durch einen Leser steckt. Technisch rückständig gegenüber 
den Chinesen weil eine Fahrt, egal wie lang, nur einen Betrag kosten 
kann, dafür ist NYC aber sehr günstig was Öffis anlangt, Boston ist 
beispielsweise 3 mal teurer.

In Deutschland wird man sicher die schlechtesten Nachteile aller Systeme 
zusammen in einem überteuerten System vereinen und die Kosten auf die 
Benutzer umschlagen, die dann Monopol-Konglomerate wie Siemens zu 
prächtigen Einnahmen verhelfen müssen.

Wenn man eine Guthabenkarte einführen wollte, dann sollte die zumindest 
mit E-Paper ihren aktuellen Guhabenstand (und ggf. die letzten 
Transaktionen) dauerlesbar anzeigen, und in der Lage sein, ihre 
Anwesenheit innerhalb eines Öffis zu erkennen, also beispielsweise pro 
Station wird ein Funksignal moduliert und das bucht von der Karte 10ct 
ab, oder so. Ja, und wenn die Karte leer ist, könnte der Kunde dann 
trotzdem fahren. Auch ohne Karte könnte er fahren, wenn kein Kontrolleur 
dabei ist. Die will man aber gerade wegsparen.´Würde man die Karten mit 
automatsichem Abbuchen vom Konto verbinden, könnte man zumindest ein 
Leerlaufen verhindern. Aber wenn der Kunde seine Karte in eine 
Metallschutzbox(Alufolie) einpackt, würde sie nicht die 
Abbuchungssignale bekommen. Der Kontrolleur hätte noch mehr zu tun.

Bürgersteige sind auch kostenlos zu benutzen, warum keine bewegten 
Bürgersteige aka Busse und Bahnen ? Starssen darf man (bisher, 
glücklicherweise) auch kostenlos nutzen, bezahlt ist das alles über 
Steuermittel. Das wäre sicherlich die einfachste Möglichkeit. Spart dann 
auch Kontrolleure und teure Technik und deren Ausfallrisiko. Leider geht 
der Trend in die andere Richtung: Es soll alles kosten und alles teuer 
werden, der Autofahrer zahlt nun Maut, der Fussgänger sicher auch bald.

von (prx) A. K. (prx)


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K. L. schrieb:
> Seit Jahren arbeiten sie schon daran den ÖPNV trocken zu legen.

Allerdings ziemlich erfolglos, jedenfalls hier.

> Jährliche Preiserhöhungen,

<Ironie>
Wenn du bereits bist, den Bus zu schieben, dann braucht der vielleicht 
auch keinen Sprit. Und wenn das Personal jährliche Lohnerhöhungen haben 
will, dann ist das natürlich eine absolute Frechheit, die stehen nur 
dir zu.
</Ironie>

von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Und damit die Hauptgruppe der Öffi-Benutzer, die Älteren Mitbürtger die
> kein Auto mehr fahren wollen/können/dürfen ausschliessen ?

Die haben schon jetzt Probleme, und zwar genau dort, wo bisher Papier 
raus und Geld reinkommt. Da tut sich mancher 90-jährige nachweislich 
leichter damit, eine Fahrkarte im Web zu besorgen und am PC 
auszudrucken, als sie aus dem Automaten zu ziehen.

Übrigens nicht nur 90-jährige... Wenn du in einer fremden Stadt bist.

> Wenn man eine Guthabenkarte einführen wollte,

Versucht man hierzulande seit gefühlten Jahrzehnten. Immer wieder 
probiert es mal jemand, aber scheitert. Es sind nicht immer nur die 
anderen Schuld - wir Deutschen weigern uns standhaft, solches 
Teufelszeug zu nutzen. Und wenn das von oben verordnet würde, dann gäbe 
es einen Volksaufstand.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Bei uns machen sie gerade die 4er-Karte platt und damit es schöner ist, 
haben sie auch gleich noch die Einzelfahrten teurer gemacht. Habe mal 
nachgerechnet, Autofahren ist billiger. Taxifahren nur doppelt so teuer 
wie mit dem Bus. 17 Uhr fährt der letzte Bus. Nix Kino oder Kneipe 
abends. So alle 2-3h fährt ein Bus tagsüber. Nennt man wohl Fortschritt. 
Zu DDR-Zeiten gab es richtige Busverbindungen.

von Michael B. (laberkopp)


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Abdul K. schrieb:
> Zu DDR-Zeiten gab es richtige Busverbindungen.

Aber kaum private Autos.

So ist das mit dem Wohlstand, jeder hat ein Auto, keiner fährt mehr Bus.

Warum sollte dann also ein Bus fahren ?

Abdul K. schrieb:
> Habe mal nachgerechnet, Autofahren ist billiger.

Natürlich, und nicht erst seit der Preiserhöhung.

Vor einer 200km Reise ging mein Auto kaputt.
Also schnell rausgefunden, ob der Ort mit der Bahn erreichar ist (nein, 
aber 23km entfernt ein Bahnhof und von dort Bus), und was das für 2 
Personen kostet (durch Kurzzeit-Bahncard konnte man 6 EUR am Gesamtpreis 
sparen).
Dann beim Mietwagen geguckt: halber Preis, inklusive Sprit.
Die Entscheidung war klar, natürlich Mietwagen. Am Zielort angekommen, 
haben wir per Internet erfahren, daß wir mit den Bahn auf 3/4 der 
Strecke in Hamm gestrandet wären, und mit den verspäteten Zügen keine 
Chance gehabt hätten, den letzten Bus zum Ziel zu erreichen.

Die Bahn: Simply forget about it.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Die Bahn: Simply forget about it.

... oder in der Schweiz Bahn fahren. Da gehen nicht nur die Uhren genau. 
Irgendwas machen die richtig.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Wir fuhren mal an die Ostsee mit der Bahn und Fahrräder dabei. Mitten 
auf der Route war die Bahnstrecke defekt, also Schienenersatzverkehr. 
Wir stehen mit den Rädern vorm Bus, der Fahrer will uns aber mit Rädern 
nicht mitnehmen. Toll. Bequatscht und gejammert, dann durften wir 
ausnahmsweise mit Rädern mit.

von Joe F. (easylife)


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Wenn aus jeder Bushaltestelle 5 Parkplätze würden (und aus der Busspur 
2000) wäre mir geholfen.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Du kommst doch jetzt schon vor lauter Staus nicht zu deinem Parkplatz.

von Joe F. (easylife)


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Direkt parken statt 10x um den Block fahren -> weniger Stau ;-)
Autos müssten einfach mit stabilerem Dach und anpassungsfähigem Fahrwerk 
gebaut werden, so dass man sie einfach auf der Strasse stehen lassen 
kann und der nachfolgende Verkehr rollt einfach drüber...

: Bearbeitet durch User
von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Gute Idee. Dann könnte man die auch einfach stapeln. Vielleicht mit 
Knöpfchen drauf wie Lego. Müßte man nur noch klären, welche Marke unten 
und welche oben knöpfelt.

von Le X. (lex_91)


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Endlich mal wieder ein gepflegter "Alles ist scheiße"-Thread.

Kotzt euch bitte sauber aus übers WE damit ich am Montag was zu lesen 
habe :-)

von Icke ®. (49636b65)


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Mit Ausnahme der Überschrift lese ich nirgendwo in dem Artikel, daß 
Papierfahrscheine komplett abgeschafft werden sollen. Ansonsten ist das 
nix neues, elektronische Tickets sind anderswo längst üblich, z.B. im 
Kino.

Abdul K. schrieb:
> Autofahren ist billiger.

Jein, das ist sehr stark abhängig von Strecke und Nutzungsverhalten. 
Einzelfahrten in der Stadt sind teurer, aber bei Monatskarten rechnet 
sich der ÖPNV. Langstrecken mit Fernbussen kommen erheblich billiger als 
mit PKW, zumindest bei Solofahrten.
Was mich jedoch abschreckt, ist der mit öffentlichen Verkehrsmitteln 
verbundene, unverhältnismäßige Zeitaufwand. Die einfache Fahrt von/zur 
Arbeit würde bei mir mit Bus und Bahn mindestens 1,5h dauern. Mit etwas 
Pech beim Anschluß auch mal 2 Stunden. Mit dem PKW brauche ich bei 
normalem Verkehr ca. 25 Minuten und bei stockendem Verkehr immer noch 
deutlich weniger als mit ÖPV.

von Lutz H. (luhe)


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A. K. schrieb:
> als sie aus dem Automaten zu ziehen.

Ganz früher gab es mal Schaffner, die haben Fahrkarten aus Papier 
verkauft.
Jetzt Schulung, Stromanschluß, Internet, Betriebssysten, App und Ei.
Viel Einfacher für den Kunden, der alles bezahlt und viele können es 
sich nicht leisten.

Icke ®. schrieb:
> bei stockendem Verkehr immer noch
> deutlich weniger als mit ÖPV.

So etwas liegt an der Planung der Wirtschaft, die Wohnort und Arbeitsort 
möglicht weit von einander entfernt  haben will.

: Bearbeitet durch User
von Paul B. (paul_baumann)


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A. K. schrieb:
> Es sind nicht immer nur die
> anderen Schuld - wir Deutschen weigern uns standhaft, solches
> Teufelszeug zu nutzen. Und wenn das von oben verordnet würde, dann gäbe
> es einen Volksaufstand.

Was gäbe es? Einen Volksaufstand? Hier? Pffff....!

Es wird NUR von oben herab verordnet und außer einem Grummeln und 
Murmeln unter Nachbarn und Kollegen tut sich da nicht das Geringste.

MfG Paul

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Den Computer der ALLE deutschen Tarifsysteme aller ÖPNV-Verbände 
versteht will ich sehen.


Das funktioniert in Greater-London (1 Tarifsystem) ganz gut.
In Dänemark (7 Tarifsysteme) ging das doch sehr schleppend.

und wieviele Tarifsysteme gibt es in Deutschland?

Dazu hat jedes Huhn sein Pickup. Tarifstrukturen nach Waben, Ringzonen, 
Kilometer, Flächen, Verwaltungszonen,....
Dagegen kann TollCollect ja auf einem Arduino laufen.

von Michael S. (mikel_x)


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In Berlin gilt bald der Barcode auf der Pfefferspraydose als Ticket.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Man wird nicht umhin kommen wieder IN der Stadt zu wohnen
und nicht im Schlaf-Dorf am Speckgürtel.

von Lutz H. (luhe)


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● J-A V. schrieb:
> Man wird nicht umhin kommen wieder IN der Stadt zu wohnen
> und nicht im Schlaf-Dorf am Speckgürtel.

Dazu genügen die Löhne nicht, die Menschen ziehen wegen der finanziellen 
Not aus der Stadt.

von (prx) A. K. (prx)


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● J-A V. schrieb:
> Man wird nicht umhin kommen wieder IN der Stadt zu wohnen
> und nicht im Schlaf-Dorf am Speckgürtel.

Solche Leute ziehen nicht täglich 2 Papiertickets aus Automaten, die 
haben Jahreskarten. So lange man damit weiterhin ad libitum ein und 
aussteigen kann, kann man sich weiterhin seinen Speck im Gürtel 
anfuttern, statt in einer schweineteuren Besenkammer in der Innenstadt.

von Paul B. (paul_baumann)


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Warum müssen die Leute mit Privatfahrzeugen fahren?

-keine Einkaufsmöglichkeiten mehr in Dörfern und Wohngebieten
-körperliche Einschränkungen und dadurch Mitnahme von z.B. Rollatoren
-Arbeitsstellen für Flensburger in Garmisch-Partenkirchen und für 
Cottbuser in Aachen
-Ausdünnung von Bus und Bahnverkehr
-Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit
-Gefahr von Diebstahl und Bedrohung auf Bahnhöhen, an Haltestellen und 
in Verkehrsmitteln.

MfG Paul

von (prx) A. K. (prx)


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Le X. schrieb:
> Kotzt euch bitte sauber aus übers WE damit ich am Montag was zu lesen
> habe :-)

... als Lektüre morgens in Bahn/Bus zur Arbeit? Klappt bei mir leider 
nicht. Fahrzeit viel zu kurz. Und einen Stau gibts da nur, wenn ein Esel 
stur die Kreuzung blockiert. Kreuzung klein und Bus gross, da muss schon 
mal ein Auto zurückstecken. Das geht manchen an die Ehre: "Hier stehe 
ich und kann nicht anders." ;-)

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die Bevölkerung wird immer älter.
Mit der Erhöhung der Rentenbeiträge war man ja schnell bei der Sache.
Aber einen senioren- gar behindertengerechten ÖPNV
gibts oftmals noch nicht. 's fängt schon mit Busfahrern an,
die nicht abwarten wollen,
bis sich ein gehandicapter Mensch hingesetzt hat.

Jahreskarten btw.
Bald auch nur noch in digitaler Form oder wie?
und an jedem Bahnhof erfahren die Erfassungssysteme dann auch Deinen 
Namen?

Thema Bewegungsprofil... Datenschutz...

von (prx) A. K. (prx)


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● J-A V. schrieb:
> Aber einen senioren- gar behindertengerechten ÖPNV
> gibts oftmals noch nicht.

Hier sind sie grad dabei, mit grossem Aufwand sämtliche Bahnsteige 
entlang der Strecke aufwändig rollstuhlgerecht umzubauen.

> Bald auch nur noch in digitaler Form oder wie?
> und an jedem Bahnhof erfahren die Erfassungssysteme dann auch Deinen
> Namen?

Das entspräche dem althergebrachten Prinzip, dass man dort, wo man 
bisher keine Problem hat, sich verdammt nochmal welche schaffen muss. 
Denn das gäbe Stau an den Erfassungssystemen. Bisher gibts hier keine 
künstlichen Engpässe, weder bei Bahn noch bei Bus. Aber hier ist 
glücklicherweise auch nicht Berlin, sondern Provinz.

Speziell Bushaltestellen kann man nicht zur Festung umbauen. Und wenn 
Bus-interne Erfassungssysteme so zuverlässig funktionieren wie die 
Bus-internen Anzeigen...

von (prx) A. K. (prx)


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Was genau mit dem, was real hinter dem Artikel steht, gemeint ist, wäre 
erst einmal die Frage. Ich traue solchen News nicht über den Weg, die 
sind oft genug irritierend ausgedrückt bis schlichtweg falsch 
dargestellt.

Mal positiv gedacht: Wenn es in erster Linie darum geht, den Zoo aus 
endlos vielen verschiedenen Verkehrsverbünden so zu dressieren, dass man 
mit einer einheitlichen Methode überall in Bahn und Bus kommt ohne sich 
durch Zonen quälen zu müssen, dann wär das schon ein gewaltiger 
Fortschritt. Bislang fühlt man sich an die deutsche Kleinstaaterei des 
18. Jahrhunderts erinnert.

Datenschutz ist dabei natürlich ein Thema, hierzulande mehr als 
anderswo. Wenn dabei auch noch gelogen wird, dass sich die Balken 
biegen, trägt das nicht zum Vertrauen bei.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Lutz H. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Man wird nicht umhin kommen wieder IN der Stadt zu wohnen
>> und nicht im Schlaf-Dorf am Speckgürtel.
>
> Dazu genügen die Löhne nicht, die Menschen ziehen wegen der finanziellen
> Not aus der Stadt.

wenn man in Innenstädten auch als Neubauten
nur noch fancy lofts und co bauen kann?

wer bestimmt das?
richtig, die Baubehörden.

Und die sind wem unterstellt?
richtig, dem Bürgermeister.

Und was sagt uns das?

na?

naaah?

von (prx) A. K. (prx)


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● J-A V. schrieb:
> Und was sagt uns das?
>
> na?
>
> naaah?

naaaaaaaaaa?

?

Mir sagt es, dass drinnen oft kein Platz für neuen Wohnraum ist, weil da 
schon was steht.

Und ganz drinnen in der nächsten grossen Stadt ist hier viel 
jahrhundertealte Bausubstanz, also Denkmalschutz. Da sind die Bomber 
nicht gewesen. Freundlicherweise hat man auch Abstand davon genommen, 
bei Neubauten dort Hochhäuser und andere Betonburgen hinzusetzen.

Wenn diese Stadt dann auch noch grösstenteils von einem Belagerungsring 
aus Wasser und Schweiz umstellt ist, dann kann auch der willigste 
Bürgermeister das nicht ändern. Ergo teuer.

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Abdul K. schrieb:
> Bequatscht und gejammert, dann durften wir
> ausnahmsweise mit Rädern mit.

Nein. Das war keine Ausnahme sondern die pflichtgemäße Erfüllung des 
Vertrages über die Beförderung von x Personen und y Fahrrädern von A 
nach B den die mit euch geschlossen hatten.

Ihr musstet auch niemanden bequatschen und jammern schon gar nicht 
sondern nur wortlos eure bezahlten Tickets vorzeigen auf denen diese 
Leistung ausgewiesen war und dann samt der Fahhräder einsteigen.

: Bearbeitet durch User
von Lutz H. (luhe)


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Jetzt gehe ich in die Stadt, zu Fuß, ist gesunder als mit Bus und Bahn 
und den ganzen kranken Menschen drin.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Mir sagt es, dass drinnen oft kein Platz für neuen Wohnraum ist, weil da
> schon was steht.

Gegenbeispiel Hamburg.Hafencity.
Die wenigsten werden sich dort Wohnraum leisten können.

Fancy eben.

von Michael B. (laberkopp)


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● J-A V. schrieb:
> Die wenigsten werden sich dort Wohnraum leisten können.

Na ja, genug damit es Voll wird, da wird keine Wohnung leerstehen 
bleiben.

Es gibt halt Leute, die müssen ihr Geld nicht verdienen, sondern 
bekommen es gescheckt auf Firmenkosten.

Lutz H. schrieb:
> Jetzt gehe ich in die Stadt, zu Fuß, ist gesunder als mit Bus und Bahn
> und den ganzen kranken Menschen drin.

Man könnte fragen, wie viele Stunden du brauchst. Hier wäre ein Gang in 
die Stadt und zurück nicht unter 3 Stunden zu schaffen. Danach ist man 
durchgefroren und erkältet.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Es gibt halt Leute, die müssen ihr Geld nicht verdienen, sondern
> bekommen es gescheckt auf Firmenkosten.

In Weiss-Blau oder in Blau-Gelb?

Sowas müsste allerdings ein geldwerter Vorteil sein, dann versteuert. 
Und man sollte das schlicht als Teil des Einkommens betrachten, also 
statt Geld. Kitzelt dann vielleicht den Neidfaktor nicht so.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5229453 wurde vom Autor gelöscht.
von Sebastian L. (sebastian_l72)


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A. K. schrieb:

> Wenn diese Stadt dann auch noch grösstenteils von einem Belagerungsring
> aus Wasser und Schweiz umstellt ist,

Konstanz?
Dann lad ein paar Niederländer ein. Die werden dir zeigen wie man dem 
Wasser Land abknapst (vgl. Zuiderzeewerken). Das ist sicher einfacher 
als den Schweizern was abzuknapsen.

Almere hatte 1970 52 Einwohner - heute mehr als 200.000.
Konstanz hat keine 83.000 Einwohner.

Nicht jammern - Schaufeln.
scnr

von (prx) A. K. (prx)


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Sebastian L. schrieb:
> Dann lad ein paar Niederländer ein. Die werden dir zeigen wie man dem
> Wasser Land abknapst

Auch das wäre ohne die Schweizer schwierig. Schau mal auf eine 
Landkarte. Besonders auf eine mit Wassertiefe. Die Niederländer haben es 
nicht nur oben flach, sondern auch unten.

Es gibt schon etwas Land, aber nur in einer Richtung. Was dazu führte, 
dass die Innenstadt längst am Stadtrand liegt. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Paul B. (paul_baumann)


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Sebastian L. schrieb:
> Almere hatte 1970 52 Einwohner - heute mehr als 200.000.
> Konstanz hat keine 83.000 Einwohner.

Konstanz will aber nicht mehr Einwohner haben, sonst wäre es ja vorbei 
mit der Konstanz.

MfG Paul

von Curby23523 N. (Gast)


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Hallo? Warum geht hier keiner auf dieses schlimme Augenmerk des Artikels 
ein? Der lautet: "bundesweite Bewegungsprofile der Fahrgäste".

Datenschutz ole. Ich habe kein Ticket fähiges Handy. Darf ich dann 
schwarz fahren?

von Paul B. (paul_baumann)


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Nils N. schrieb:
> Hallo? Warum geht hier keiner auf dieses schlimme Augenmerk des Artikels
> ein? Der lautet: "bundesweite Bewegungsprofile der Fahrgäste".
>
> Datenschutz ole. Ich habe kein Ticket fähiges Handy. Darf ich dann
> schwarz fahren?

Es ist dann egal, womit Du fährst. Du kannst mit dem eigenen Auto fahren 
oder Dir mit dem Kamm über den Kopf:


http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/innenministerium-sicherheitstechnik-industrie-100.html

von Lutz H. (luhe)


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Michael B. schrieb:
> Man könnte fragen, wie viele Stunden du brauchst. Hier wäre ein Gang in
> die Stadt und zurück nicht unter 3 Stunden zu schaffen. Danach ist man
> durchgefroren und erkältet.

Heute war hier schönes Wanderwetter.
Die drei Stunden laufen kommt bei mir auch hin. Durchgefroren und 
erkältet bin ich nicht mehr so oft, seit ich Bus und Bahn meide. Im 
Sommer tiefgekühlt durch Klimaanlagen und im Winter frieren an 
Haltestellen. die Schlitze haben, damit der Wind richtig durchpfeift.

von Paul B. (paul_baumann)


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Lutz H. schrieb:
> ...und im Winter frieren an
> Haltestellen. die Schlitze haben, damit der Wind richtig durchpfeift.

Es ist ja auch nicht Sinn der Sache, daß sich Leute dort aufhalten. Da 
kann man schließlich auch mal ein Bußgeld kassieren:

http://www.focus.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-rentner-sitzt-an-bushaltestelle-stadt-duesseldorf-verlangt-bussgeld_id_7901505.html

MfG Paul

von Lutz H. (luhe)


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In anderen Städten darf auch für das Stehen an der Haltestelle bezahlt 
werden. Ob das dann auch mit den Smartphone geht?

https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/bahnsteigkarte-muenchen-haelt-fest-6406485.html

: Bearbeitet durch User
von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ich mach das jetzt wie München. Wer vor meinem Briefkasten steht, zahlt.

von (prx) A. K. (prx)


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Abdul K. schrieb:
> Ich mach das jetzt wie München. Wer vor meinem Briefkasten steht, zahlt.

Vorteil: effektiver Adblocker.
Nachteil: die Benachrichtigung vom Lottogewinn kommt auch nicht.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Danach ist man
> durchgefroren und erkältet.

erkälten wirst Du Dich in der Bahn oder im Bus.

eine Erkältung bekomt man nicht, weil einem mal kalt wurde.

von Gustav K. (hauwech)


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Bernhard K. schrieb:
> "Bis zum Jahr 2019 sollten Fahrkarten aus Papier für Busse und Bahnen in
> nahezu allen deutschen Städten überflüssig werden und durch
> elektronische Chipkarten oder Handytickets ersetzt sein..."

Ein Bekannter hat mir die Tage anvertraut: Er steigt in die Tram und 
wartet mit dem Lösen des Fahrscheins auf dem Smartphone, bis sich eine 
Kontrolle zu erkennen gibt. Dann wird ein Fahrschein gelöst. Keine 
Kontrolle - kein Fahrschein. Modern eben.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Sehe ich so aus, als wäre ich ein Lottospieler-Typ? Ich glaub aus meinem 
Gehabe hier sieht man schon was ich für ein Typ bin.

Ich frage mich halt, was die Unternehmen und Unternehmer reitet. 
Möglichst alles asozial zu machen. Alles muß Kohle bringen?! Der 
Ausverkauf der menschlichen Gesellschaft! Geburt eines Kindes als 
Kostenträger?

In meiner Ausbildungszeit vor fast 35 Jahren machten wir Witze, daß 
bestimmt bald für Sonnenlicht auch ne Lizenz und Kostenabrechnung fällig 
wird. Ich dachte wirklich nicht, daß ich es offensichtlich noch erlebe. 
Hätte ich mir nicht träumen lassen. Wirklich nicht. Defakto sind wir 
genau da angekommen.

Atmen ja, aber nur mit Einwurf vorher.

von (prx) A. K. (prx)


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Abdul K. schrieb:
> Sehe ich so aus, als wäre ich ein Lottospieler-Typ?

Nicht wirklich, nein. Aber ich hielt dich für jemanden, der es trotzdem 
versteht. ;-)

> Ich frage mich halt, was die Unternehmen und Unternehmer reitet.

Bahnsteigkarten sind wahrlich keine neue Errungenschaft. Vielleicht 
sollte man die Münchner dran erinnern, dass sie eine preussische 
Erfindung sind.

: Bearbeitet durch User
von Paul B. (paul_baumann)


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>> Atmen ja, aber nur mit Einwurf vorher.
A. K. schrieb:
> Und Auswurf nachher.

Ein Gedanke!

:))))

Knochenhart!
Das war das Beste, was ich heute gehört bzw. gelesen habe.

MfG Paul

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Von Bahnsteigkarten habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört. Wer weiß 
wie oft ich da schon schwarz fuhr.

Hm, um mal zu kontern lieber A.K.:
Wenn sie mir was zustellen wollen, müssen Sie eben zahlen. Sonst ist es 
nicht zugestellt.
Meine Unterschrift kostet natürlich extra. Und Schuhe putzen!! Wehe 
nicht. Und nicht zu schnell laufen oder Übergewicht haben. Ich rechne 
einfach alles ab.

von Paul B. (paul_baumann)


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Abdul K. schrieb:
> Von Bahnsteigkarten habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört. Wer weiß
> wie oft ich da schon schwarz fuhr.

Hier war schon einmal etwas zum Thema zu finden:

Beitrag "Re: Fahren ohne Füherschein + Fahren ohne Kennzeichen + Fahren gegen Einbahnstraße"

von (prx) A. K. (prx)


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Abdul K. schrieb:
> Wenn sie mir was zustellen wollen, müssen Sie eben zahlen. Sonst ist es
> nicht zugestellt.

Poste dann bitte ein Bild vom Briefkasten mit Geldeinwurf zum Öffnen!

: Bearbeitet durch User
von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Gute Idee.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Paul B. schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Von Bahnsteigkarten habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört. Wer weiß
>> wie oft ich da schon schwarz fuhr.
>
> Hier war schon einmal etwas zum Thema zu finden:
>
> Beitrag "Re: Fahren ohne Füherschein + Fahren ohne Kennzeichen + Fahren gegen Einbahnstraße"

Schade, der Thread ist zu lang zum Lesen, aber der ist echt ulkig mit 
dem Kreuzen:
Beitrag "Re: Fahren ohne Füherschein + Fahren ohne Kennzeichen + Fahren gegen Einbahnstraße"

von Joachim B. (jar)


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A. K. schrieb:
> Bahnsteigkarten sind wahrlich keine neue Errungenschaft. Vielleicht
> sollte man die Münchner dran erinnern, dass sie eine preussische
> Erfindung sind.

kein Feuer keine Liebe kann brennen so heiss wie die heimliche Liebe 
zwischen Bayer und Preiss :)

von (prx) A. K. (prx)


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Joachim B. schrieb:
> kein Feuer keine Liebe kann brennen so heiss wie die heimliche Liebe
> zwischen Bayer und Preiss :)

So gehts richtig: Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiss, wie 
die heimliche Liebe zwischen Bayer und Preiss :)

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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:)

von (prx) A. K. (prx)


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Gustav K. schrieb:
> Ein Bekannter hat mir die Tage anvertraut: Er steigt in die Tram und
> wartet mit dem Lösen des Fahrscheins auf dem Smartphone, bis sich eine
> Kontrolle zu erkennen gibt. Dann wird ein Fahrschein gelöst. Keine
> Kontrolle - kein Fahrschein. Modern eben.

Das kann ins Auge gehen, denn mancher Verbund kennt den Trick auch:
https://www.welt.de/wirtschaft/article171174264/Gueltigen-Fahrschein-gekauft-und-trotzdem-Schwarzfahrer.html

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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Ähm, Leute, mal ein Beispiel aus dem Leben, was mich als Berufspendler 
direkt betrifft :

Mein wunderschönes Bundesland hat ausnahmsweise mal eine gute Idee 
gehabt und beschenkt alle Landesbediensteten per hart erkämpftem 
Tarifvertrag ab 1.1. mit einem Landesticket. Yay .

Allerdings geht der für uns zuständige Verkehrsverbund wieder komplett 
in die 90er Jahre, denn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer 
Einrichtung, eine der personell größten in unserem Bundeslande, sollen 
nun Papiertickets in Alter-Perso-Größe bekommen, bei denen explizit 
verboten ist , diese Einzulaminieren o.ä.

Lustig daran ist, das eben dieser Verkehrsverbund, der seit Jahren sein 
Logo auf unsere Betriebseigene Chipkarte druckt, damit sie als Fahrkarte 
gilt, zu dämlich ist einfach ein neues Logo draufzudrucken. Unser Karte 
ist High-Tech, beinhaltet Schliessungen, Bezahlfunktionen, etc. etc. und 
einen wiederbedruckbaren Thermostreifen für eben genau so´n Zeug. Diese 
Teile müssen regelmäßig validiert werden.

Nein, der Verkehrsverbund stellt sich quer und nun müssen 2 unserer 
Personalerinnen für 5000 Leute ständig Zettelchen auf "Spezialpapier" 
drucken, müssen Ticketnummern pflegen, den Leuten hinterherrennen wenn 
sie unterjährig ausscheiden und all so´n Mist.

Klar, man kann mit den neuen Techniken hadern, aber wir haben ein 
etabliertes Verfahren, das seit vielen Jahren funktioniert und jetzt 
gibts wieder so einen Rückschritt zur Zettelwirtschaft.

Schaffner die ich drauf angesprochen hab, finden das auch sooo super, 
sich wieder einen neuen Zettel merken zu müssen, Leute mit verlorenen 
oder zerfledderten Zetteln als Schwarzfahrer aufschreiben zu müssen ...

Da ich auch Kommunalpolitisch aktiv bin und in dem Thema ÖPNV auch wegen 
anderer Themen etwas tiefer drinne stecke, kann ich mit Fug und Recht 
hier mal Behaupten, dass mein zuständiger Verkehrsverbund Scheiße ist 
und viel zu viele Idioten dort ihr Unwesen treiben, ohne auch nur den 
Willen zu haben, mal etwas für die Nutzer zu tun.

Das vorliegende Thema ist nur eins von vielen, was uns beweist, dass 
eine Umwelt- und Menschenfreundliche Verkehrspolitik in dieser Republik 
nicht gewollt wird.

Dobrindt und Konsorten sollen sich ihre LKW-Maut mal dorthin schieben wo 
keine Sonne scheint und lieber mal was RICHTIGES für die 
Verkehrsinfrastruktur machen.

Wenn ich mich mit Leuten von der Bahn unterhalte, bekomm ich immer 
wieder zu hören, dass der Personenverkehr doch eh nur lästiges Anhängsel 
ist. Das Hauptgeschäft ist Cargo, wir sind nur der Dreck der mit 
durchgeschleppt werden muss, weils Staatlicher Auftrag ist.

Zurück zum Thema, wegen der Dumm- und Faulheit einiger Entscheider wird 
Kundenfeindlicher Mist und Aufwand produziert. Dabei geht es nur um das 
Ändern eines Logos, Monochrom-Bitmap im unteren Einstelligen 
kByte-Bereich.

Ach was könnt isch misch weider uffresche ... kann ga net so viel fresse 
wie isch kotze könnt ..

Ja, schöner Freitagabend-Uffrescher

Gruß

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Paul B. schrieb:
> Es wird NUR von oben herab verordnet und außer einem Grummeln und
> Murmeln unter Nachbarn und Kollegen tut sich da nicht das Geringste.

Warum wird Paul sein Beitrag mit -2 bewertet? Recht hat er doch oder hat 
irgend wer jemals hier in Deutschland jemanden auf die Barrikaden gehen 
sehen. Wenn die Leitkuh in Berlin einmal laut Muht, wird der deutsche 
Piefke höchstens verhalten Furzen.

Selbst erlebt. Vor Jahren wollte ich am Kölner HBf ein Ticket für drei 
Personen ziehen. Nach fünf Minuten die Geduld verloren. Da habe ich mir 
eine Bahnmitarbeiterin von der Info geholt. Als diese nach etlichen 
Versuchen es selbst nicht geschafft hat, bin ich mit Frau und Kind 
Schwarz gefahren. (Mit Ansage an die Mitarbeiterin)

von (prx) A. K. (prx)


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Jörg P. R. schrieb:
> Selbst erlebt. Vor Jahren wollte ich am Kölner HBf ein Ticket für drei
> Personen ziehen. Nach fünf Minuten die Geduld verloren. Da habe ich mir
> eine Bahnmitarbeiterin von der Info geholt. Als diese nach etlichen
> Versuchen es selbst nicht geschafft hat, bin ich mit Frau und Kind
> Schwarz gefahren. (Mit Ansage an die Mitarbeiterin)

Seltsames Beispiel. Was willst du damit sagen? War das nun angeblich 
typisch deutsches serviles Verhalten? Oder das Gegenteil davon, und was 
wäre dann typisch deutsch? Im Internationalen Vergleich mag vielleicht 
die Lautstärke der Diskussion und das Ausmass gegenseitiger Beschimpfung 
verschieden sein. Aber was wäre da rausgekommen? Eine Revolution?

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Man Jörg, das geht doch nicht. Dann mußt du notfalls eben laufen und die 
Gören lernen gleich wie man sich unterzuordnen hat. Besitztum 
verpflichtet, steht doch im Grundgesetz.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Was willst du mir sagen? Die Fahrschein Aktion ist schon länger her und 
verjährt. Ich wollte damit Unterstreichen wie kompliziert es hier in D 
ist einen einfachen Fahrschein zu ziehen. Ist weiter oben ja schon 
angesprochen worden.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Alles kein Problem. Beim Jobcenter gibts Kurse, wie ziehe ich einen 
Fahrschein :-)

von Joachim B. (jar)


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mit den Automatenirrsinn macht ÖPVN doch keine Freude, ist zwar länger 
her aber ich hatte mal 3 Züge verpasst und alle meine Münzen probiert 
und trotzdem keinen Fahrschein bekommen, ich wusste nicht das ich immer 
einige kg Frischmünzen unbenutzt aus der Bank spazieren tragen muss, 
alternativ ungeknickte frische Geldscheine frisch bandroliert von der 
Landesbank.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ist mir auch mal passiert. Im Zug wurde ich kontrolliert mit dem 
Kommentar, wir prüfen den benannten Automaten, danach habe ich von der 
Bahn nie mehr was gehört. Manchmal sind sie ganz lieb.

Ich bin aber eigentlich für kostenlosen Nahverkehr. Hier bei uns gibts 
noch nicht einmal einen Sozialtarif. Für 12km zahlt man im Bus 3,70. 
Wenn man 10 Euro brutto hier verdient, ist man gut bezahlt.

von Joe F. (easylife)


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Ich habe neulich gesehen, wie ein Sack Reis umgefallen ist.

von Le X. (lex_91)


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Lutz H. schrieb:
> Icke ®. schrieb:
>> bei stockendem Verkehr immer noch
>> deutlich weniger als mit ÖPV.
>
> So etwas liegt an der Planung der Wirtschaft, die Wohnort und Arbeitsort
> möglicht weit von einander entfernt  haben will.

Können sich die Verschwörungstheoretiker bitte mal einigen was denn 
jetzt genau der langfristige Plan der pösen Wirtschaft ist?
Dachte die wollen hier chinesische Verhältnisse schaffen wo du praktisch 
in der Arbeit wohnst und jederzeit griffbereit bist?

Jetzt wollens dich möglichst weit weg haben?
Wieso das?
Damit du erstmal KO bist wenn du auf Arbeit aufschlägst?
Inwiefern entspricht das der Maxime der Gewinnoptimierung?
Was hat "die Wirtschaft" davon?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5230657 wurde vom Autor gelöscht.
von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Teure Mieten verkaufen? Und da erkenne ich auch keine Marktkonkurrenz 
wie bei Telekommunikation. Da gehen die Preise einfach kräftig nach 
oben...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Jörg B. schrieb:
> Leute mit verlorenen
> oder zerfledderten Zetteln als Schwarzfahrer aufschreiben zu müssen ...

es gibt ja auch niemals verlorene oder defekte Handies...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Das ist so nicht ganz korrekt - Deutschland schafft bis 2019 die Bahn 
ab, weswegen dort natürlich auch keine Papierfahrscheine mehr nötig 
sind. Dann haben wir zwar noch 20% mehr LKWs und Busse auf der Straße, 
aber es geht doch nichts über das herrliche Erlebniswochenende drei Tage 
Sommerstaustehen im Fernbus München - Augsburg!

Beitrag #5231206 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Ben B. schrieb:
> Das ist so nicht ganz korrekt - Deutschland schafft bis 2019 die Bahn
> ab,

Yep. Werden wir müssen. Vielleicht nicht schon 2019, aber auf lange 
Sicht schon. Fliegzeug eingeschlossen. Für Strassen braucht man weder 
Flug- noch Bahnhöfe.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Ben B. schrieb:
> im Fernbus München - Augsburg!

Vororte Münchens sind Nahverkehr, da sind Fernbusse nicht zugelassen.

von Michael B. (laberkopp)


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Gustav K. schrieb:
> Ein Bekannter hat mir die Tage anvertraut: Er steigt in die Tram und
> wartet mit dem Lösen des Fahrscheins auf dem Smartphone, bis sich eine
> Kontrolle zu erkennen gibt. Dann wird ein Fahrschein gelöst. Keine
> Kontrolle - kein Fahrschein. Modern eben.

https://www.stern.de/wirtschaft/news/obskure-zwei-minuten-regel-macht-sie-ungewollt-zum-schwarzfahrer-7769146.html

Das kommt von Asis wie deinem Bekannten (es ist immer der Bekannte).

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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So penibel sind sie glücklicherweise nicht überall. Hier: "Bitte kaufen 
Sie Ihr Ticket unmittelbar vor Fahrtantritt" und "Klingelt das 
HandyTicket bei Ihnen, heißt es für Sie auch schon: `Einsteigen 
bitte!´". Also nicht: "Klingelt das HandyTicket bei Ihnen, warten Sie 
bitte bis der Zug wegfährt und nehmen Sie den nächsten!".

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Einen wesentlichen Vorteil von Tickets per Handy durfte ich schon 
mehrfach erleben. Es ist nämlich unmöglich, Nahverkehrsticket im Voraus 
zu kaufen.

Ich sass in einem Fernverkehrszug, für den ich aufgrund einer 
Sammelbuchung nur bis 2 Orte vorher eine Fahrkarte hatte. Die Fahrkarte 
fuhr mit dem Rest des Trupps anders weiter. Die Reststrecke vorher 
separat zu buchen war nicht möglich, da sie schon zum Verbundbereich 
gehört und deshalb nur unmittelbar vor der Fahrt buchbar ist. Was tun?

Beim ersten Mal bin ich raus zum Automaten gesprintet, schaffte es bis 
zur Karte und überliess das Restgeld dem Nächsten. Beim zweiten Mal habe 
ich den Zugbegleiter gefragt und erwischte einen, der das Problem einsah 
und sich nicht dran störte dass ich ohne Karte sitzen blieb. Mit 
Handyticket ist das kein Problem.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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A. K. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Das ist so nicht ganz korrekt - Deutschland schafft bis 2019 die Bahn
>> ab,
>
> Yep. Werden wir müssen. Vielleicht nicht schon 2019, aber auf lange
> Sicht schon. Fliegzeug eingeschlossen.

BER übt schon :)

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Auf der Bahnstrecke, die ich nehmen müsste,
wäre ich drauf angewiesen, gabs in einem Monat

*Sturmschaden, mit abgerissenen Oberleitungen.

*eine Zugentgleisung,
weil man den Zug auf ein NOCH ZU BAUENDES GLEIS geschickt hatte

Hundert meter neben der Entgleisungsstelle
*fährt einer mit nem LKW eine Bahn-Brücke kaputt.

-Alles in einem Abschitt von nur 5km
mit jeweils mehrern Tagen Zugausfällen.
Für 40Km Strecke Ersatzverkehr muss man dann 2 Stunden einplanen.

Bei solchen Daten denke ich vielleicht eher an Haïti oder Simbabwe,
aber nicht an Deutschland.

Da nützt ein elektronischer Fahrschein auch nicht mehr viel.

von Paul B. (paul_baumann)


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● J-A V. schrieb:
> Da nützt ein elektronischer Fahrschein auch nicht mehr viel.

Jetzt sind die Autofahrer am Zug...

MfG Paul

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Paul B. schrieb:
> Jetzt sind die Autofahrer am Zug...

ein echter Paul :)

von (prx) A. K. (prx)


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● J-A V. schrieb:
> *Sturmschaden, mit abgerissenen Oberleitungen.

Fürs Wetter kann die Bahn nichts. Und sämtliche Bäume in Wurfweite zu 
entfernen gibt zu viel Ärger mit nur dort lebenden Käfern.

> Hundert meter neben der Entgleisungsstelle
> *fährt einer mit nem LKW eine Bahn-Brücke kaputt.

Auch dafür kann die Bahn nichts.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> *Sturmschaden, mit abgerissenen Oberleitungen.
>
> Fürs Wetter kann die Bahn nichts. Und sämtliche Bäume in Wurfweite zu
> entfernen gibt zu viel Ärger mit nur dort lebenden Käfern.
>
>> Hundert meter neben der Entgleisungsstelle
>> *fährt einer mit nem LKW eine Bahn-Brücke kaputt.
>
> Auch dafür kann die Bahn nichts.

trotzdem kommt die Bahn nicht weiter.
DAS ist es, was beim Fahrgast ankommt.
DAS ist das einzige was interessiert.

von Joachim B. (jar)


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A. K. schrieb:
>> *fährt einer mit nem LKW eine Bahn-Brücke kaputt.
>
> Auch dafür kann die Bahn nichts.

manchmal schon, da wird eine neue Bahnbrücke gebaut und die ist dann zu 
tief das keine Doppeldecker oder hohe LKW mehr durchpassen.

von Paul B. (paul_baumann)


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Joachim B. schrieb:
> ....da wird eine neue Bahnbrücke gebaut und die ist dann zu
> tief das keine Doppeldecker oder hohe LKW mehr durchpassen.

Dazu fällt mir eine Begebenheit ein: Vor dem 1. Mai wurde an einer 
Bahnbrücke ein Transparent mit der Aufschrift: "Hoch lebe der 
Sozialismus!"
angebracht. Daneben war ein Hinweisschild: "Lichte Höhe 3,20 Meter!"

MfG Paul

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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kamman aber relativieren, in den Staaten gibts auch gewisse Brücken.

https://www.youtube.com/watch?v=USu8vT_tfdw



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                                   :D

von Lutz H. (luhe)


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● J-A V. schrieb:
>>> *Sturmschaden, mit abgerissenen Oberleitungen.
>>
>> Fürs Wetter kann die Bahn nichts. Und sämtliche Bäume in Wurfweite

Warum müssen  die Bäume auch Zweige hunderte Meter weit auf die 
Oberleitung werfen und um dort Kurzschlüsse zu verursachen?

von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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● J-A V. schrieb:
> kamman aber relativieren, in den Staaten gibts auch gewisse Brücken.
>
> https://www.youtube.com/watch?v=USu8vT_tfdw
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
1
                                   :D
>
>
>
>

Hat auch einen eigenen Namen & Homepage:
Canopener Bridge

http://11foot8.com/

von Rainer U. (r-u)


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Ich mochte die Variante in Amsterdam: Du hast eine Bezahlkarte, checkst 
beim Einsteigen ein und beim Aussteigen aus (Einfach an eine Lesegerät 
halten). Bei jedem Vorgang siehst Du, wie viel auf der Karte noch drauf 
ist. Und für Verweigerer gibt es in der Straßenbahn eine Kabine mit 
einem Fahrkartenverkäufer. Es geht also.

Hier hab ich eine Monatskarte, da schert mich das nicht, aber für die 
Berlin-Touristen ist es schon nicht leicht.. :-)

von (prx) A. K. (prx)


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Rainer U. schrieb:
> Ich mochte die Variante in Amsterdam: Du hast eine Bezahlkarte, checkst
> beim Einsteigen ein und beim Aussteigen aus

Woran unterscheidet das System, ob die ein- oder aussteigst? Was 
passiert, wenn du beim Aussteigen nicht auscheckst?

von Paul B. (paul_baumann)


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A. K. schrieb:
> Woran unterscheidet das System, ob die ein- oder aussteigst?

Das wird er wohl auch nur vermuten können, meinst Du nicht?
Man sollte annehmen, daß zwischen dem Ein- und dem Aussteigen die 
Fahrzeit liegt. Das heißt: Wenn die Uhrzeit, die dieser Karte zugeordnet 
ist, vor der aktuellen liegt, dann wird der Fahrgast wohl am Aussteigen 
sein...

> Was
> passiert, wenn du beim Aussteigen nicht auscheckst?

Das Gleiche, was passiert, wenn DU nicht ausscheckst....

Kopf kratz

Paul

von (prx) A. K. (prx)


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Paul B. schrieb:
>> Woran unterscheidet das System, ob die ein- oder aussteigst?
>
> Das wird er wohl auch nur vermuten können, meinst Du nicht?

Das ist ja mein Problem, also wenn auschecken nicht funktioniert. So wie 
ich Computer kenne, werden von da an meine Spaziergänge berechnet, und 
die Fahrten werden kostenlos. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Pandur S. (jetztnicht)


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In Petersburg gibt es fuer die Metro, sowie fuer die Busse Prepaykarten. 
Die haelt man hin, und es wird abgebucht. Alternativ kann man an der 
Kasse der Metro einen einmal-Streifen kaufen, und im Bus ein 
Einmal-Papier Ticket, welches aus wenigen cm^2 Paier besteht.
Pulitisch bedingt, ist dort der zu bezahlende Betrag konstant. Dh es 
gibt eine Fahrt-Flatrate. Damit vermeidet man eine zweite 
Diskriminierung der Fahrgaeste, die etwas weiter draussen wohnen, dh 
nicht im Zentrum wohnen koennen. Damit vermeidet man auch eine weitere 
Ueberhoehung der Immobilienpreise im Zentrum.

Wenn Pendlerfahren proportional zur Distanz kosten, koennen die Pendler 
um diesen Distanzzuschlag mehr fuer eine Wohnung im Zentrum bezahlen, 
sind quasi auch angehalten das zu tun. Das drueckt die Mieten & Preise 
im Zentrum nochmals hoch. Das kann man politisch so wollen oder auch 
nicht.

Die Zeit zum Pendeln kann man so oder anders bewerten. Falls man die 
Zeit als verloren bewertet sollte man im Zentrum wohnen, auch wenn's 
mehr kostet.

von Bernd K. (prof7bit)


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Joachim B. schrieb:
> ich hatte mal 3 Züge verpasst und alle meine Münzen probiert
> und trotzdem keinen Fahrschein bekommen,

Wenn der einzige Automat offensichtlich defekt ist (nimmt kein Geld) 
steigst Du ohne zu zögern ohne Fahrschein ein, nicht erst 40 Minuten 
erfolglos mit dem Automaten kämpfen und 3 Züge verpassen. Den Automaten 
meldest Du zu Deiner Entlastung an den nächstbesten offiziellen 
Mitarbeiter des Verkehrsbetriebes der in dem Fahrzeug anzutreffen ist.

von Rainer U. (r-u)


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A. K. schrieb:
> Woran unterscheidet das System, ob die ein- oder aussteigst?

Weiß ich nicht genau, ich vermute, es ist die Reihenfolge und einige 
Plausibilitäten (gleiche Bahn etc.) aber ich weiß nicht genau.

> Was passiert, wenn du beim Aussteigen nicht auscheckst?

Es wird (wie ich gehört habe) eine Strafgebühr von 6 Euro? abgebucht. 
Aber man wird immer freundlich daran erinnert, auszuchecken. Und man 
sieht, wie alle anderen es tun - also schwer zu vergessen.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Das kommt dann doch sicherlich auch mit so kundenfreundlichen AGB wie 
bei der BVG?

Da gibts ja jetzt die Dauerfahrkarte als RFID Karte.
Die Kontrolleure halten die an ihr Gerät um zu gucken ob die gültig ist.
Kann das Gerät die Karte nicht lesen so wird diese eingezogen.
suuuper!
Inkl. antanzen beim BVG Büro für ne neue Karte.

BVG FAQ dazu:
https://www.bvg.de/de/Service/Kundenservice/FAQ#accordion-0-45

Anstatt, dass es eine Rückfallebene gibt (Zahlen zum abtippen?) um das 
schnell zu überprüfen und dann gibts ne neue Karte per Post.

Achja, die Karte spioniert natürlich, weilse die letzten auslesungen 
speichert.
Was aber vorher per Ansage ausgeschlossen war.
"bedauerlicher Fehler"

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