Hallo Leute,
ich brauche Hilfe bei der suchen nach einem Bauteil, wovon ich die
Spezifikationen weiß, aber ansonsten bei Analog-Bauteilen mich nicht
auskenne.
Also es soll eine Art Sicherung, die bei Stromspitzen hochohmig wird.
Unter dem Schwellwert von 10A soll es einen Widerstand von am besten
unter 100 mOhm haben.
Ab 10A soll der Widerstand am besten unter 10µs auf über 1 MOhm
ansteigen.
Das Spannungsniveau ist die von der Autobatterie, also 12V - 14V.
Leistungsmäßig wären wir dann im Normalbetrieb bei 10W.
Wäre nett, wenn ein paar Typen und Fabrikate vorgeschlagen werden.
> Ab 10A soll der Widerstand am besten unter 10µs auf> über 1 MOhm ansteigen.
So schnell? Sicher?
Das wird mit einem einfachen Bauteil unmöglich. Es wird wohl auf eine
Kombination aus Shunt, Schalt-Transistor, Referenzspannung und
Komparator hinaus laufen.
Du solltest noch klarstellen, was denn NACH dem Auslösen passiert.
Irgendwie und irgendwann muss der Stromfluss ja auch wieder
eingeschaltet werden. Und dann wäre es noch wichtig, den Kontext zu
kennen, um die Schaltung dazu passend zu entwerfen.
12V 10W sind etwas weniger als 1A. Die Schaltung soll aber erst bei 10A
auslösen. Dazwischen liegt ein Faktor von über 10, den du erklären
solltest.
Hallo,
diese Funktion wirst du mit einem einzigen analogen Bauteil i.d.R. nicht
erreichen, außer jemand korrigiert und es gibt "umgekehrte" VDRs?
Besser wäre ein IC oder Komparator mit kompetentem Leistungs-MOSFET,
bzw. falls die Schaltung nur einmal funktionieren soll, eine schnelle
Sicherung mit Crowbar.
MfG,
Gast
Für Elektroautos wurden schon Sicherungen vorgestellt, die mit
Sprengstoff ausgelöst werden. Herkömmliche Schmelzsicherungen wären zu
langsam.
Soll der Vorgang reversibel sein? Dann würde die Schaltung oszillieren,
solange der >10A-Fall nicht beendet ist.
Hallo,
danke an die ersten Tipps, die bringen mich schon mal in die richtige
Richtung zur Entwicklung einer Schaltung.
Natürlich sollte die Schaltung nicht schwingen, daher wäre eine
Schalthysterese angebracht von mindestens 1A, wenn möglich. Also dass
die Schaltung unter 9A wieder leitend wird.
Ich weiß, dass ist schwierig zu realisieren, zuviele Anforderungen auf
einmal für nur ein Bauteil.
Von der Anstiegszeit kann ich dann insofern abweichen, dass diese
deutlich unter der Auslösezeit einer flinken Schmelzsicherung liegt.
Oder der unter einer KFZ-Flachsicherung.
Im Prinzip soll diese geforderte Sicherung zuerst auslösen und somit
zuerst auslösen und somit erst gar nicht die Schmelzsicherung
beanspruchen.
Es geht um eine Schaltung, die hohe Lasten regeln muss und daher auch
schnell hochohmig werden muss, wenn es wegen einer angeschlossenen
Elektromechanik eine invertierte Flussrichtung infolge einer Rückwirkung
kommt.
MiniMe schrieb:> Natürlich sollte die Schaltung nicht schwingen, daher wäre eine> Schalthysterese angebracht von mindestens 1A, wenn möglich. Also dass> die Schaltung unter 9A wieder leitend wird.
Denk mal kurz mit: wenn diese "Sicherung" bei 10,00A innerhalb 10µs
hochohmig (ihr Widerstand steigt auf 1MOhm an) wird, dann wird der Strom
innerhalb ebendieser 10µs blitzschnell unter 9A fallen. Denn schon wenn
die Sicherung bei 12V einen Widerstand von 1,34 Ohm erreicht kann der
Strom selbst bei einem 0,00 Ohm Kurzschluss der Last nur noch 12V/1,34
Ohm = 8,9A fließen. Und nach deiner Definition müsste dann die Sicherung
ja wieder unter 100mOhm niederohmig werden...
MiniMe schrieb:> Es geht um eine Schaltung, die hohe Lasten regeln muss und daher auch> schnell hochohmig werden muss, wenn es wegen einer angeschlossenen> Elektromechanik eine invertierte Flussrichtung infolge einer Rückwirkung> kommt.
Häh?
Könntest du diesen beteiligten Komponenten mal Namen geben? Was ist der
Verbraucher und was muss da so blitzschnell abgeschaltet werden können.
@Mod
Das ist wohl richtig, mit dem Strom allein lässt sich die Sicherung wohl
nicht zurücksetzen.
Ich muss erst nochmal selbst Klarheit in dieser Aufgabe bekommen.
Es geht um einen Brushless Motor mit 150W Leistung, die mit einer
Digitalregelung optimal, präzise und möglichst schlupffrei geregelt
werden muss.
Das ist eine studentische Automatisierungsprojekt mit etwas Robotik.
MiniMe schrieb:> Das ist eine studentische Automatisierungsprojekt mit etwas Robotik.
Ein Student sollte in der Lage sein sein Problem etwas exakter zu
beschreiben
Was für ein Fachbereich seid ihr?
MiniMe schrieb:> Es geht um einen Brushless Motor mit 150W Leistung
Passt nicht Deine Eckdaten waren 10A und 12V das sind 120W
MiniMe schrieb:> die mit einer Digitalregelung optimal, präzise
Regelungsoptimierung: dafür würde ich die 2 Semester Regelungstechnik
empfehlen.
MiniMe schrieb:> möglichst schlupffrei
Was hat das mitz einer elektronischen Sicherung zu tun? Schlupf hat man
nur bei reibungsbasierten mechanischen Kopplungen.
Das alles passt überhaupt nicht zu einer elektronischen Sicherung. Und
eine Mechanik mit einem >100W Motor passt schon gar nicht zu
Abschaltzeiten < 10µs.
Was ist euer eigentliches Problem?
Siehe auch Netiquette