Lader /Entlader für 15V ,4500mAh NiMH Akku

Gast #5243239
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Hallo Zusammen,

ich möchte ein Ladegerät zum laden und Entladen von NIMH-Akkus bauen.

Ich habe schon eine Ladeschaltung mit konstanten Strom und eine 
Entladeschaltung entwickelt aber mein Problem ist
Wie kann ich beides kombinieren, d.h. bei Tastendruck startet Entladung 
und unterbricht Ladung,bis Entladepegel erreicht ist.
Dann schaltet Schmitt-Trigger wieder um, unterbricht die Entladung und 
startet das Laden wieder.
Aber ohne Microcontroller

Lg
Gast #5243310
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Hab ich mal simpel mit einem Relais in Selbsthaltung gemacht. Durch 
Taste oder Relaiskontakt bekommt es Saft vom Akku und läßt los, wenn der 
Akku leer ist. Dann fällt der Relaiskontakt auf die Ladequelle.
#5243328
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Theo B. schrieb:
> ich möchte ein Ladegerät zum laden und Entladen von NIMH-Akkus bauen.

Offensichtlich mit zeitgesteuertem Ladeverfahren, da du vorher entlädst.

Normaler Timer für die 4 oder 14 Stunden Ladezeit bei C/4 bzw. C/10 wäre 
der CD4536.

Die Entladeschaltung hängt ein wenig davon ab, ob zuerst das Ladegerät 
in die Steckdose gesteckt wird, eingeschaltet wird und dann der Akku 
eingelegt wird, oder ob zuerst der Akku drin ist und dann das Ladegerät 
eingeschaltet wird.

Jedenfalls gilt, so lange die Spannung über 10.8V liegt wird entladen, 
dann umgeschaltet auf Laden bis zum zeitlichen Ladeende, dann aus, also 
3 Zustände. Die letzten beiden Zustände macht der CD4536. Bleibt nur das 
Entladen, welches den CD4536 noch anhält. Am einfachsten geht 
Spannungserkennung und Speicherung der 2 Zustände wohl mit einem NE555, 
allerdings ist der nicht besonders genau, man müsste die 10.8V mit einem 
Trimmpoti einstellen. Letztlich sind Entladeschlussspannngen aber eh 
nicht so kritisch, vielleicht tut es schon ein SE555.

Der NE555/SE555 verträgt aber maximal 16V, der CD4536 20V und der Akku 
braucht schlechtensfalls 19.2V zum Laden, 16V reichen ihm jedenfalls 
nicht, zumal noch der Spannungsabfall einer eventuellen Stromquelle 
hinzukommt. Also braucht man einen Spannungsregler für die Elektronik, 
auch schon um eine Referenzspannung für den Vergleich am NE555 Eingang 
zu haben. Wenn man den nicht sowieso schon hat, kann daher ein LM339 
passender sein, mit dem man auch flankengetriggerte FlipFlops aufbauen 
kann, der braucht aber zusätzlich dann eine stabile Vergleichspannung, 
das geht ggf. mit einem TL431. Um jetzt mal die billigsten Bauteile zu 
nennen.
1
                          +--R-- GND
2
             Komparator   |
3
Akkuspannung  ---| \      |  +----+
4
                 |  >--C--+--|S  Q|--- Entladen ein
5
Referenz 10.8V --| /         |   _|
6
                          +--|R  Q|--- Laden ein (stoppt von selbst)
7
                          |  +----+
8
                          |
9
                  + ---R--+--C-- GND
Die R C Glieder sind Differenzierer, damit nur die Flanke aktiv ist und 
nicht das Dauersignal.

Mit einem Microcontroller bräuchte man auch einen Spannungsregler.
Gast #5243863
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Theo B. schrieb:
> Würde die funktionieren ?

Nicht wie du willst: sie entlädt bis auf 5.7V so lange der Netztrafo 
nicht eingeschaltet ist und lädt immer dann wenn der Netztrafo 
eingeschaltet ist.

> und kann jemanden mir die Schaltung erklären?

Ist nur der Akku dran, wird über LEDblau und 1N4148 und 220R der TIP131 
eingeschaltet und entlädt.
Kommt Wechsdlspannung vom strombegrenzten (Lade-)trafo, wird über die 
negativen Halbwellen und den 470R der Transistor gesperrt, egal welche 
Spannung an der LEDblau liegt, und die positiven Halbwellen werden in 
den Akku geladen, keine Abschaltung.

> Zum Info : Es ist für Labornetzgerät

Nein, die ist für einen Wechselsoannungstrafo und braucht den auch um 
die negative Spannung zu erzeugen.

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