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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ausbrechen aus dem Zyklus


Autor: Abv (Gast)
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Hallo,

ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will 
nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr 
unterstützen.

Mit das meine ich:
Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.

Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr 
umstimmen können.

Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich 
raus aus dem Irrenhaus.

Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?

20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als 
Ingenieur nicht.

Vorschläge?

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Abv schrieb:
> Mit das meine ich:
> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.

Was heißt das?
Wieviel Stunden arbeitest du pro Tag?
Wie lange fährst du zur Arbeit?


> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
> umstimmen können.
>
> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
> raus aus dem Irrenhaus.

Im Irrenhaus - da arbeiten sehr viele!
Es ist oft die eigene Einstellung dazu.

> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?

Die arbeiten im Ausland aber meistens sogar mehr.

> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als
> Ingenieur nicht.
>
> Vorschläge?

Nicht als Ingenieur arbeiten!


Aber ernsthaft - Stress hat man fast überall, mal mehr mal weniger.
Geht es dir nur um eine geringere Arbeitszeit?

20h/Woche - was machst du mit sooo viel Freizeit?
Hobbies?
4 Stunden pro Tag - 8 Uhr anfangen, um 13 Uhr zuhause Mittagessen?

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Rick M. schrieb:
> 20h/Woche - was machst du mit sooo viel Freizeit?

Das ist das gängige Totschlagargument. Ich persönlich könnte auch 
komplett ohne Lohnarbeit meine Zeit füllen - irre, wa?

Geh in die Niederlande. Dort kriegst du auch als Ingenieur einen gut 
bezahlen Teilzeit Job. Und mit Teilzeit meine ich nicht 35h..

Ansonsten kann ich dich total verstehen. Nicht nur der Stress etc. auch 
die Arbeitswelt an sich. Sie wird als alternatovlos dargestellt, man hat 
zu arbeiten, ich arbeite also bin ich. Sich über den Job identifizieren. 
Man merkt im Büro, wie die Leute sich verstellen, das ist eine 
Scheinwelt.

Du könntest dich selbstständig machen, dann brauchst du nur so viel zu 
arbeiten wie du willst und an was du willst. Einige werden jetzt sagen, 
dass man dann noch mehr arbeitet - das tun aber nur diejenigen, die 
nicht nein sagen können und um ihren Ruf fürchten.

40h + Anfahrtsstress der Großstadt - wie das manche 20,30 Jahren 
durchhalten, es ist mir ein Rätsel. Macht man halt so, machen alle 
anderen doch auch - oder?

: Bearbeitet durch User
Autor: Horst (Gast)
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Abv schrieb:
> Ich will nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw.
> das nicht mehr unterstützen.

Dann geh doch.
Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.
Ich will nicht arbeiten aber viel Geld und mindestens 20 Stunden 
Freizeit pro Tag, meine vielen Hobbies.

Kannst Du leben ohne zu arbeiten? Dann mach es, wander aus, bau Dir ne 
Hütte im Busch, was immer Dir Spaß macht.
Brauchst Du Geld zum Leben? Dann tu auch was dafür.

Aber hör auf rumzuheulen. (und getrollt wird hier freitags)

Autor: Sven (Gast)
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Nils N. schrieb:
> Anfahrtsstress der Großstadt

Ich bin kein Ingenieur nur Softwareentwickler aber mir ging es ähnlich. 
Nun das Problem war eher weniger der Job sondern das drumherum. Große 
Stadt ständig Lärm der weg zur Arbeit ein quälen durch den Stau. Meine 
Lösung
Als erstes habe ich mir ein EBike gekauft. Seit her fahre ich fast 
Täglich damit zur Arbeit. In Zwei Jahre fast 6000 Km. Es klingt komisch 
aber man kommt viel entspannter an und ist viel Frischer. Und so oft 
regnet es gar nicht.
Danach habe ich mir ein Haus auf dem Land gekauft. Wenn ich mich jetzt 
in den Garten setzte höre ich nur noch Natur. Kein Autolärm und so. 
Dadurch schläft man auch besser. Und Auch die Gartenarbeit tut gut und 
macht Fitt. Dieses einfach mal abschalten an was anderes denken und sich 
wohlfühlen.
Der Job ist nicht anders geworden aber meine Einstellung. Man macht sich 
nicht mehr so den Kopf um unnötige dinge. Man wird einfach gelassener.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Horst schrieb:
> Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.

Und mir gehen nicht nur langsam, sndern schon lange die 
alteingesessenen, ewiggestrigen Arbeitnehmer auf die Nerven. Leistung, 
Arbeit, Geld - das ist was zählt. Und dann kommen solche SÄtze wie "bau 
Dir ne Hütte im Busch".

An den TO: Zieh dein Ding durch und versuch einfach einen Arbeitsplatz 
mit weniger Stunden zu finden. Rente kriegst du eh nicht. Oder mach dich 
gleich Selbstständig.

Sven schrieb:
> Danach habe ich mir ein Haus auf dem Land gekauft.

Ich hab auch ein Haus auf dem Land (bzw. dennoch in der Stadt). Aber mir 
gefällt immernoch nicht der Gedanken, einen Großteil meines Lebenszeit 
im Büru zu verbringen, was ich gar nicht mag. Da mach ich lieber einen 
Break.

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
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Nils N. schrieb:
> 40h + Anfahrtsstress der Großstadt - wie das manche 20,30 Jahren
> durchhalten, es ist mir ein Rätsel. Macht man halt so, machen alle
> anderen doch auch - oder?

Das Schöne ist: es steht jedem frei dies nicht mehr mitzumachen.
Wir sind ein reiches Land und ermöglichen jedem ein leistungsloses 
Auskommen das weit über dem weltweiten Niveau liegt.

Auf der andren Seite kann man sich halt dann weniger bis keine 
Luxusgüter und Konsumgüter mehr leisten. Aber das sollte jetzt nicht 
weiter verwundern.

Aber im Großen und Ganzen: wer keinen Bock mehr auf Arbeiten hat kann 
sofort aufhören, wir füttern ihn schon durch.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Le X. schrieb:
> Aber im Großen und Ganzen: wer keinen Bock mehr auf Arbeiten hat kann
> sofort aufhören, wir füttern ihn schon durch.

Um Durchfüttern und keinen Bock zu Arbeiten geht es hier doch gar nicht. 
Das hast du jetzt gesagt!

Es geht darum weniger zur Arbeiten, ausserhalb des Hamsterrades.

Autor: Le X. (lex_91)
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Nils N. schrieb:
> Es geht darum weniger zur Arbeiten, ausserhalb des Hamsterrades

Auch das geht.
Nennt sich Teilzeit.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Le X. schrieb:
> Auch das geht.
> Nennt sich Teilzeit.

Nur definieren hier die meisten Teilzeit bereits mit 35h. De jure stimmt 
das evtl. sogar. De facto ist das Vollzeit.

Autor: Franky (Gast)
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Abv schrieb:
> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?

Mir war das auch alles zu viel, als Techniker. Bin dann in eine 
Abteilung gewechselt, deren Aufgabe die Steuerung der unternehmensweiten 
Kommunikation ist. Seitdem bekomme ich viel Geld für Posts wie den von 
Abv. Probier's doch mal so!

Autor: Le X. (lex_91)
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Nils N. schrieb:
> Nur definieren hier die meisten Teilzeit bereits mit 35h. De jure stimmt
> das evtl. sogar. De facto ist das Vollzeit

Meingott jetzt stell dich nicht blöd.
Ich finde es dreist von dir dass du hier häppchenweise mit 
Halbwahrheiten wirfst.

Aber ich hab heut meinen guten Tag: lmgtfy

http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsrecht/Teilzeit...

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Teilzeitbeschäftigt sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren 
regelmäßige Wochenarbeitszeit kürzer ist, als die von vergleichbaren 
vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (§2 Abs. 1 
TzBfG).

Somit sind 39h bereits Teilzeit?

Autor: Normal (Gast)
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Was hält Dich eigentlich zurück?
Niemand außer Dir selbst. Ich glaube, Du hast nur Angst.

Autor: Expat (Gast)
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Abv schrieb:
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
> umstimmen können.
>
> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
> raus aus dem Irrenhaus.
>
> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?
>
> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als
> Ingenieur nicht.
> Vorschläge?

Was stört dich konkret an der deutschen Gesellschaft? Ich lebe und 
arbeite aktuell im Ausland.

Wenn du nicht in einer wohlhabenden Familie geboren bist, kannst du dein 
Ziel nur ueber einen langfristigen Plan mit einer Sparquote von 
mindestens 60% erreichen.
Immobilien, Edelmetalle, Aktien, Bitcoins...

Ich mache dies ähnlich, da ab einem Alter von 40 unabhängig sein will. 
Ob ich dann aufhöre zu arbeiten und reise, weiss ich nicht. 
Wahrscheinlich werde ich letztlich weiterarbeiten, weil ich meinen Job 
eigentlich mag, aber vermutlich mit nur noch 30h pro Woche.

Autor: A. K. (prx)
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Franky schrieb:
> Abteilung gewechselt, deren Aufgabe die Steuerung der unternehmensweiten
> Kommunikation ist.

Fachangestellter für Bürokommunikation, oder Klatschtante?

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Alle zwei Wochen der selbe Troll. Ich will aussteigen. Ich will Digital 
Native werden. Ich habe das Falsche studiert. Meine Priorität ist 
Freizeit. Ich finde keinen branchenfremden Job. Wie bekomme ich 
Teilzeit? Homeoffice in der Karibik? Blablabla, wäääääääh, heul, jammer.

Ehrlich? Hör auf Lack zu saufen und such dir einen Therapeuten dem du 
erzählst dass du zu früh von der Mami abgestillt worden bist.

Autor: Trollflüsterer (Gast)
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Abv schrieb:
> Hallo,
>
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
> umstimmen können.
>

Arbeitest beim Dienstleister? Löl. Ja, da verbrennen viele. Survival 
Training - da musst durch.

Autor: Karli (Gast)
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Hallo

"Das Schöne ist: es steht jedem frei dies nicht mehr mitzumachen.
Wir sind ein reiches Land und ermöglichen jedem ein leistungsloses
Auskommen das weit über dem weltweiten Niveau liegt."

Hast du dich schon mal ernsthaft informiert wie das in echt abläuft?
Zwar hebe ich zum Glück keine eigenen Erfahrungen, und werde das auch zu 
verhindern wissen, aber es gibt genug für Jedermann zugängliche Quellen 
wie so etwas, hier in unseren ach so reichen und sozialen Land, abläuft.

-Du musst für jeden Cent betteln gehen.
-Du musst jeden noch so kleinen Gelderwerb bekannt geben.
-Was auf deinen Konto passiert ist nicht mehr alleine deine Sache.
-Irgendwelche Aufstockungen auf der einen Seite (z.B. Kindergeld, 
irgendwelche anderen staatlichen Aufgaben) werden voll angerechnet bzw. 
von deinen Bezügen abgezogen.
-Du lebst gezwungenermaßen in einer Gegend die sagen wir mal "etwas 
speziell" - also ein sogenannte sozialer Brennpunkt ist.
-Die Mobilität wird dir kräftig eingeschränkt - Auto kannst du vergessen 
- ÖPNV zu und in den sozialen Brennpunkten... lol, ein Fahrrad oder 
Billigroller  wird dir dank der guten Wohngegend unter den Hintern weg 
geklaut, wenn nicht sogar mittels Gewaltandrohung geraubt.
-Soziales Leben kannst du vergessen, oder du schließt dich irgendwelchen 
Banden bzw. depressionsfördernden  Grüppchen an (die aus genau den 
gleich armen Tropfen bestehen wie du es dann einer wärst).
-Noch könntest du nebenbei (natürlich illegal...) etwas Bargeld 
verdienen, wenn aber mal alles auf Bargeldlosen Zahlungsverkehr 
umgestellt ist kannst du das auch vergessen.
-Das du zu hause herumlungern kannst vergiss lieber, du bist dann der 
Halbsklave des Sozialamt (oder wie auch immer die zuständige Stelle 
mittlerweile genannt wird) und wenn die dort sagen "Spring" dan darft du 
höchsten nach antworten "Wie hoch?" - ansonsten -> Leistungskürzung

Und wahrscheinlich noch dutzende weitere Punkte die dafür sorgen das 
niemand in unseren Land und wirklich auf ein "ein leistungsloses 
Auskommen" angewiesen sein will.

Ich habe das jetzt extra etwas überspitzt dargestellt und nicht jeder 
Punkt muss genau auf jeden Bezieher zutreffen - aber so wie du es dir 
vorstellst (Oder war dein Vorschlag ironisch gemeint?) oder es eventuell 
erscheinen lassen willst: Das"Schmarotzerargument" durch die Hintertür 
und ein wenig Hass sähen?- Ist es nicht.

Man wird nicht wie in anderen Weltgegenden verhungern, und wenn man sich 
nicht zusätzlich extrem Blöd anstellt wird man auch nicht Obdachlos.
Aber das wäre für mich, und hoffentlich auch für dich, kein lebenswertes 
Leben...

Und ein von Einigen angedachtes (erträumtes)bedingungsloses 
Grundeinkommen, was meiner Meinung nie kommen wird, wird ein eben genau 
nur ein Grundeinkommen sein was sich nicht von den jetzigen 
Sozialleistungen unterscheiden würde und trotzdem überwacht und 
angerechnet würde (eben doch nicht bedingungslos...)und von garantiert 
von so manchen Arbeitgeber im "Einfachjobbereich" ausgenutzt werden.
Das nebenbei Hunger leider von Außen angelockt werden würden ist auch 
klar...

Karli

Autor: Bloedgelaufen (Gast)
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Abv schrieb:
> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als
> Ingenieur nicht.

Du hast rein recht auf Teilzeit wenn im Betrieb x Leute arbeiten.

Einfach anmelden und du hast deine 20 std. Voila

Autor: Le X. (lex_91)
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Karli schrieb:
> Man wird nicht wie in anderen Weltgegenden verhungern, und wenn man sich
> nicht zusätzlich extrem Blöd anstellt wird man auch nicht Obdachlos.
> Aber das wäre für mich, und hoffentlich auch für dich, kein lebenswertes
> Leben...

Nein wäre es nicht.

Aber es reicht um sich aus dem "Hamsterrad" auszuklinken, nicht hungern 
zu müssen. Und um das gehts doch hier, richtig?
Ferner hat man weiterhin eine Gesundheitssystem auf Top-Niveau und eine 
immer noch ansehliche Infrastruktur zur Verfügung.
Luft nach oben ist natürlich immer. Aber wir sollten uns die 
Errungenschaften unseres Sozialsystems nicht schlecht reden. Klar wars 
vor den Hartz-Gesetzen besser.
Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Autor: Innovationsstratege 4.0 (Dipl. hon. univ.) (Gast)
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Trollflüsterer schrieb:
> Abv schrieb:
> Hallo,
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
> umstimmen können.
>
> Arbeitest beim Dienstleister? Löl. Ja, da verbrennen viele. Survival
> Training - da musst durch.

Folgendes kann helfen:
- Gewerkschaft beitreten
- Betriebsrat gründen
- Geisteswissenschaftlern misstrauen

Hannes J. schrieb:
> Ich will Digital Native werden.
Will die Industrie auch. Schlecht für Softwarebuden.

> Ich habe das Falsche studiert.
Zweite Wahl, billiger einstellen.

>Meine Priorität ist Freizeit
Typ 3 also.

Autor: Qwertz (Gast)
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Abv schrieb:
> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.

Wenn du das nicht möchtest, dann empfehle ich dir einen Konzernjob mit 
Home Office Möglichkeit.
Da musst du nur relativ wenig leisten für überdurchschnittlichen Lohn, 
und hast wenig Stress bei viel Freizeit. Wenn dir Vollzeit 35h noch zu 
viel sind, kannst du recht problemlos nach einer Mindestfrist auf 
Teilzeit wechseln, darauf hast du in einem Konzern sogar gesetzlichen 
Anspruch.

Autor: Zipfelmann (Gast)
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Horst schrieb:
> Dann geh doch.
> Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.

Deine Wut ist nachvollziehbar. Ein Kurzfilm, um Verständnis für die 
Youngsters zu schaffen:
Youtube-Video "#ZIPFELRAUSCH – Das Skandal-Interview mit Hermann"

Beitrag #5246522 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Abv schrieb:
> Hallo,
>
> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will
> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr
> unterstützen.
>
> Mit das meine ich:
> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.
>
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
> umstimmen können.
>
> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
> raus aus dem Irrenhaus.

Ein ganz dickes Mitleids-ooooooooooooooooh an das kleine Hascherle!

Früher haben die Leute bis zu 45Jahre den gleichen Job gemacht, 42 
Stunden die Woche für ein durchschnittliches Gehalt. Da war dann eine 
Mietwohnung oder maximal ein kleines Häuschen, alle paar Jahre ein 
kleines Auto, und jährlich zwei Wochen Urlaub in Südeuropa drin.
Und die haben oft in der Fabrik am Band oder sogar in der Kohle 
gearbeitet.

Und du jammerst nach 4 Jahren, dass du es kaum noch 2 Jahre aushältst?
Und vorher 3-4 Jahre eine fast kostenlose Hochschul-Ausbildung genossen.
Mit Abi und Studium und 4 Jahren Berufstätigkeit bist du jetzt sicher 
Anfang 30. Was willst du die restlichen 35+x Jahre machen bis du mit 67 
in die Rente gehen darfst?

Du wirst sicherlich mehr verdienen als ein einfacher Elektriker. Und 
dieser arbeitet locker seine 40 Jahre, mit 16 in die Lehre und mit 67 in 
die Rente. Was soll der sagen?

Was zählt ist die Einstellung. Bist du E-Ing. geworden nur um viel Geld 
zu verdienen oder weil E-Technik dir Freude macht und dich 
interessierst?
Kneif die A-Backen zusammen und arrangier erst deine Situation (Ort, 
Arbeitgeber und Arbeitsplatz) bestmöglich und dann dich mit deiner 
Lebensarbeitszeit!

Wer alle 4 Jahre per Wahlzettel wieder Ja sagt zu dem bestehenden 
kapitalistischen System darf dann hinterher auch nicht drüber jammern.

Autor: Jetzt ist G. (hacky)
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Die Forderungen des Posters sind nachvollziehbar. Das Problem ist die 
Berufserfahrung, welche Fehlt, die muss man sich in eriner steilen 
Lernkurve erarbeiten. Dann gibt's auch mehr Lohn. Wenn man Teilzeit 
macht, kommt man nicht zu Berufserfahrung, denn man arbeitet nur 
unwichtigen Ramsch, welcher ausgelagert wird, auf die laengere Bank. 
Deswegen ist krasser Lohnanstieg nicht wirklich wirklich erwartbar.

Ich empfehle :
- im Lager, sehr wenig Geld, am Abend Rueckenweh. Egal, ob mit Stapler 
oder ohne. Zuviel zum Sterben, zuwenig zum Leben.
- im Supermarkt Gestelle fuellen. Sehr wenig Geld. Zuviel zum Sterben, 
zuwenig zum Leben.
- im Wald wohnen, zusammen mit einem hund und einem Esel. Null Kohle. 
Maximale Lebensqualitaet. Jeder Tag ist neu und intensiv. Man altert 
sehr schnell.
- Zuhaelter, Rausschmeisser. Massig kKohle. Selbstaendig. Benoetigt hohe 
Durchsetzungskraft. Man wird eher nicht alt dabei.
- Strassenmusikant. Massig kohle. Sehr intensiv. Muss aber was drauf 
haben.
- Schnorrer, Marktschreier, Politiker. Massig Kohle. Man muss 
sympathisch rueberkommen und den ganzen Tag reden koennen. Wie ein 
Papagei. Immer das selbe runterleiern.


Ich empfehle nicht :
- Im Ausland rumgammeln. Alle drei Monate laesst sich Mama erweichen 
einen Hunderter zu senden. Das ergibt dann ein Tagesbudget von 1 Euro, 
plus 3 cent fuer Unvorhergesehenes. In den passenden Laendern machbar, 
aber zehrend. Macht innovativ. Welche neue Story erzaehle ich Mama, und 
den Touristen.
- Im Ausland unqualifiziert zu arbeiten. Bananenpfluecken... Erdbeeren 
pfluecken. Rueckenweh. Die illegalen Mexikaner und Marokkaner haben grad 
auf dich gewartet. Bedeutet in der Hackordnung einreihen. Oder mit 
Durchsetzungskraft zum Aufseher aufsteigen.
- im Ausland an einem Touristenort, den Touristen Fuehrungen vermitteln 
und Glasperlen andrehen.

Ohne meine Aussage :
- Bei uns hier, Marktfahrer. Sich per Internet billigsten Chinaplatik 
bestellen und den Tagesbesuchern andrehen.
- Bei uns hier, Marktfahrer. Eigene Qualitaetserzeugnisse. Selbst 
geroesteten Kaffee, Marmelade. eingemachte Fruechte, fuer biobewusste 
Kunden.
-irgendwo am Meer eine Tauchschule aufmachen, die N+1-te, und irgendwann 
Schutzgelder bezahlen. Je nach Ort eben. Eigenes Kapital, oder Mamas 
Kapital muss man bringen.
-Irgendwo am Indischen Golf eine Kleider Manufaktur hochziehen. Sozialer 
Umgang, Sprache, und ein mimimum an eigenem, oder Mamas Kapital noetig, 
plus einen Absatzkanal in einer Boutiqe hier.

: Bearbeitet durch User
Autor: Nicht schon wieder! (Gast)
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Mit dem Thread die höchste "Einschaltquote" am Sonntag. Boah ne.

Autor: A. K. (prx)
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Mike B. schrieb:
> Früher haben die Leute bis zu 45Jahre den gleichen Job gemacht, 42
> Stunden die Woche für ein durchschnittliches Gehalt.

Sinnkrise, eine Art midlife crisis, vorverlegt.

Früher hatten die Leute eine Frau zu Hause, die sich um Kinder kümmert. 
Oder strebten das an. Die Welt um einen herum wird besser. Das 
motiviert.

Heute arbeitet die Frau selber und oft gibts keine Kinder. Oder man ist 
geschieden und arbeitet allein für zwei getrennte Haushalte. Oder nimmt 
sich vor, gleich beides zu vermeiden. Die Welt um einen herum scheint 
jeden Moment zusammenzubrechen. Das motiviert eher nicht.

Autor: uuu (Gast)
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Lassen wir doch unsere Jungen ein kostenloses Qualitaetsstudium 
absolvieren, und dann auf die Gammeltour abdriften.
Lassen wir doch hoch motivierte Drittweltbewohner hier studieren und 
Karriere machen. Die finden das Megacool.

Ich kannte mal Aussteiger, die haben sich eine verlassene Huette in 
einem verlassenen Dorf gemietet. 300Fr Miete pro Jahr. Ein paar Huehner, 
Reben, Gemuese, Fruechte fuer den Eigenbedarf. Einer von Dreien war 
immer weg, in der Stadt, um in einem Idiotenjob etwas zu verdienen. Nach 
einigen Jahren flog das Ganze dann auseinander, weil die Eine fand die 
Anderen arbeiteten zu wenig auf dem Hof, weniger als sie. Zusaetlich gab 
es Probleme mit der Gemeinde, weil sie Sozialhilfe beantragten, was 
extremst schlecht ankam. Wo jeder jeden kennt, und alle unten durch 
mussten. Sie wurden rausgemobbt. Sehr unlustig.

Autor: Der Andere (Gast)
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Horst schrieb:
> Dann geh doch.
> Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.
> Ich will nicht arbeiten aber viel Geld und mindestens 20 Stunden
> Freizeit pro Tag, meine vielen Hobbies.
>
> Kannst Du leben ohne zu arbeiten? Dann mach es, wander aus, bau Dir ne
> Hütte im Busch, was immer Dir Spaß macht.
> Brauchst Du Geld zum Leben? Dann tu auch was dafür.
>
> Aber hör auf rumzuheulen. (und getrollt wird hier freitags)

100% Zustimmung.
Die Generation Heulsuse, die dank Helikoptereltern völlig unfähig für 
das Leben sind nerven gewaltig

Autor: uuu (Gast)
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Ja. Es ist eine voellig neue Zeit. Wir koennen jederzeit, fast ueberall 
mit fast jedem auf der Welt kommunizieren. Guenstigst. Und koennen uns 
jederzeit, fast ueberall, ueber fast alles informieren. Absolut 
guenstigst.
Beides Dinge da haben die Eltern nicht mal davon getraeumt.

Dafuer sollte man eine Familie am Besten vergessen. Zu unkalkulierbar, 
Totalschaden zu wahrscheinlich.
Dafuer ist die Welt offen wie noch nie. Packen wir's an.

Autor: Qwertz (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Die Generation Heulsuse, die dank Helikoptereltern völlig unfähig für
> das Leben sind nerven gewaltig

Ist die deckungsgleich mit der berüchtigten "Generation Y"?

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Genau, dieser Jammerlappen soll erst mal lernen was es heißt zu arbeiten 
- aus Prinzip, weil man das halt so macht und erwartet! Der kann doch 
noch gar nicht mitreden, erst wenn er 30 Jahre 40h gearbeitet hat ist er 
qualifiziert zu heulen.
Warum? Weil man das halt so macht, ist doch egal ob alles Unnsinsjobs 
geworden sind, alles automatisiert ist und die Firmen sich den Großteils 
des Lohns in die eigene Tasche stecken. Mit dem Job identifizieren udn 
dafür leben und so. Immer wenn ich einem Teilzeit-Fuzzie begegne, halte 
ich ihm die Hand zum reden hin, mti sowas gebe ich mich nicht ab!

: Bearbeitet durch User
Autor: X4U (Gast)
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Abv schrieb:
> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will
> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr
> unterstützen.
>
> Mit das meine ich:
> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.

Kann ich verstehen, die Arbeitsdichte ist teilweise enorm hoch. Die 
Typen die ihr "must du durch" Mantra absondern sitzen meist auf bequemen 
Sesseln und kommen aus ner Zeit wo das anders war. Für einen selber sind 
sie eh irrelevant, nix gelernt außer Sprüche und Maloche.

>
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
> umstimmen können.

Was willst du mit viel Geld wenn du es nicht ausgeben kannst.


>
> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
> raus aus dem Irrenhaus.
>
> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?

Habe mich selbstständig gemacht und fahre die Firma unterm Radarschirm. 
Es ist nichts zu holen, weder von Finanzamt noch von den ganzen 
Abgabenschmarotzern. Wenn die Aufträge zu üppig werden mach ich Pause.

Hab ich ganz darwinistisch durchgezogen. Immer wenn einer der Parasiten 
seien gierigen Finger ausstreckte habe ich entweder den Geschäftszweck 
geändert oder die Leitungen "externalisiert". Bis der Laden durch alle 
Raster fiel.

Klappt seitdem wunderbar, selbst bei den Frauen ist das super. Es 
bleiben alle weg die statt Foto nen Kontoauszug wollen. Ohne das du was 
machen musst.

Autor: Fasteuchmalandieeigenenase (Gast)
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Es ist immer die aktuelle Generation die schlimmste, das wusste schon 
Platon.

Autor: Expat (Gast)
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Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als 
kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland. Da ich in 
einem globalisiertem Bereich unterwegs bin zum Glück kein Problem.

Unternehmen mit kleinem Einkommen zahlen dort zum Teil nur 1% 
Umsatzsteuer (soweit bin ich dann zwar nicht unten, aber ich finde das 
fair).
Als mittlerer Unternehmer erwarten mich dort jedoch auch weniger als 10% 
für das Unternehmen.

Was mir in Deutschland reicht:
1. Bürokratie
2. Hohe Steuern
3. No Return der hohen Steuerzahlungen

Zuletzt habe ich auch noch Familie und ich will das meinen Kindern nicht 
antun.

Habe erst letztens einen netten Brief von Staatsangestellten bekommen 
wenn ich einen gewissen Zettel nicht abgebe werden sie jemanden 
vorbeischicken und meine Geschäftsräume (was in meinem Fall meine 
Privatwohnung) aufbrechen (nein es geht hier nicht um Steuerzahlungen - 
bin hier absolut im Reinen - sondern eine andere rein bürokratische 
Verpflichtung).
Befinde mich die letzten 4 Monate bereits im Ausland und habe das denen 
auch mitgeteilt aber deren System gibt halt nichts besseres her hat man 
mir gesagt.

Wenn wir alle der Staat sind und das alles von uns allen so gut geheißen 
wird dann ist Deutschland ein Land der Bastarde.

Also irgendetwas stimmt hier nicht, der Staat in der heutigen Form wird 
von Bastarden bestimmt die sich die Dinge so drehen wie sie es wollen 
und benötigen.

Sie sind gegen Steuerdumping beim Volk, schaffen selber aber 25.000 
Stellen bei der EU mit einem maximalen Steuersatz von 13%.

Autor: X4U (Gast)
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Fasteuchmalandieeigenenase schrieb:
> Es ist immer die aktuelle Generation die schlimmste, das wusste schon
> Platon.

Rückblickend mus ich sagen das die jungen Menschen die ich heute kennen 
lerne reifer und verantwortungsvoller sind als wir in unserer Zeit.

Was unsere "ich will Spaß ich geb Gas" Generation denen übergibt ist 
wahrlich nichts worauf man stolz sein könnte.

Expat schrieb:
> Sie sind gegen Steuerdumping beim Volk, schaffen selber aber 25.000
> Stellen bei der EU mit einem maximalen Steuersatz von 13%.

Darum geht es doch, Abzocken auf Kosten anderer. Dazu eine Propaganda 
die nur noch die Hohlköpfe erreicht (so ne Art Resonanz). Der Zug ist 
auch abgefahren, aber hier ist zu Recht Politikverbot, deshalb ....

Autor: Expat (Gast)
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Korrektur nicht 13% sondern sogar 16%!

Autor: Guest (Gast)
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Abv schrieb:
> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
> raus aus dem Irrenhaus

Nimm ein Seil und geh zum nächsten Baum...

Autor: Qwertz (Gast)
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Expat schrieb:
> Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als
> kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland.

Danke, dass du gehst. Auf Leute wie dich kann Deutschland eh gut 
verzichten, meine ich. Ist dir gar nicht peinlich, was du hier zum 
Besten gibst?

Autor: Expat (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Expat schrieb:
>> Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als
>> kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland.
>
> Danke, dass du gehst. Auf Leute wie dich kann Deutschland eh gut
> verzichten, meine ich. Ist dir gar nicht peinlich, was du hier zum
> Besten gibst?

Warum sollte es ich bin seit über 10 Jahren Unternehmer in Deutschland 
und hab auch keine Lust mehr Leute wie Dich (wahrscheinlich gefrusteter 
H4 Empfänger und SPD oder CDU Wähler) zu subventionieren.
Die Frage sollte eher sein wie kann man einzelne motivieren etwas im 
Land voranzubringen. Höhere Steuerzahlungen sind sicher keine 
Motivation.

Gegenfrage:
Wo war China vor 20 Jahren mit ihren Städten, wo sind sie heute und wo 
in 20 Jahren
Wo war Berlin vor 20 Jahren, wo ist Berlin heute und wo sehen Sie Berlin 
in 20 Jahren

Wer wird die Nase vorne haben? Berlin oder Shenzen, Taipeh, Seoul, etc.?
Wo finden kleine Unternehmer schon heute bessere Rahmenbedingungen und 
Infrastrukturen vor?
Kleiner Tipp von mir Deutschland ist das sicher nicht!
Deutschland ist (noch) ein guter Absatzmarkt aber sonst?
Stellt etwa VW & Co. seine ganzen Teile auch in Deutschland her oder 
arbeiten die doch mit billigeren Zulieferern aus Osteuropa zusammen?

Autor: Niemand (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Expat schrieb:
>> Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als
>> kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland.
>
> Danke, dass du gehst. Auf Leute wie dich kann Deutschland eh gut
> verzichten, meine ich. Ist dir gar nicht peinlich, was du hier zum
> Besten gibst?

Der Konzern-Durchgefütterte DurchschnittsLeister muß natürlich dieses 
kaputte System hier gut heißen, weil es ihm seine Lebensgrundlage gibt!

Wenn man dich raus aus deiner Komfortzone auf ein nach Leistung 
bezahltes Projekt setzt, würdest du wahrscheinlich genauso anfangen zu 
denken!

Aber das auch erst nach Jahren der Erkenntnisgewinnung wie die 
Wirtschaft eingentlich funktioniert.

Man oh man, immer diese Verwöhnten die hier das Maß der Dinge 
zementieren wollen!

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Rick M. schrieb:

> Im Irrenhaus - da arbeiten sehr viele!
> Es ist oft die eigene Einstellung dazu.

Die innere Einstellung ja zum Falschen, ja zum Irrenhaus? Benutzt du 
Psychopharmaka?


> 20h/Woche - was machst du mit sooo viel Freizeit?
> Hobbies?
> 4 Stunden pro Tag - 8 Uhr anfangen, um 13 Uhr zuhause Mittagessen?

Tut mir leid Rick, aber du bist echt fertig mit der Welt. Eigentlich 
gehörst du in Therapie. Traurig, wirklich traurig...

Autor: Fasteuchmalandieeigenenase (Gast)
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Jedes Land der Welt sieht wirtschaftswachstumstechnisch im Verhältnis zu 
China schlecht aus, mal ganz abgesehen davon das die ihre Bewohner mit 
Punkten bewerten.

Autor: Niemand (Gast)
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@ Autor: Expat (Gast) Datum: 17.12.2017 16:07
Hast du ihn nicht verstanden, er misst mit ganz anderem Maß als Du!
Er braucht das System so hier, um sich seiner Lebensgrundlage sicher zu 
sein, er ist aber nicht die Regel eher die Ausnahme, Konzerne stellen 
selten noch Leute ein.
ER weiß was er mit Solchen wie dir zu verlieren hat, er müsste dann 
nämlich selber was richtiges leisten, dann wäre es vorbei mit sich was 
auf die Kosten von Anderen laufend was zu leisten.

Konzerne bringen keine entsprechenden Anteile an der Wirtschaft oder am 
BSP.
Das mussten schon viele solcher Groß-Kopferten lernen, DHL und die 
Telekom sind das beste Bsp. dafür.

Autor: Expat (Gast)
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Fasteuchmalandieeigenenase schrieb:
> Jedes Land der Welt sieht wirtschaftswachstumstechnisch im Verhältnis zu
> China schlecht aus, mal ganz abgesehen davon das die ihre Bewohner mit
> Punkten bewerten.

Deutschland etwa nicht? Stichwort Schufa was in die Kreditwürdigkeit 
einfließt.
Der Staat pfändet dich (hatte ich vor einigen Jahren mal da der 
Steuerberater eine Pfeife war und die Erklärung 1/2 Jahr verspätet abgab 
obwohl er alles hatte).
In so einer Situation kann man dann nicht mal ein normales Konto 
aufmachen (auch wenn man über genug Geld verfügt, wollte unter die 100k 
kommen).
So behandelt man Leute die etwas voranbringen können.

In einem ehrlichen System wäre der Steuerberater voll haftbar und der 
Staat würde gegen den Steuerberater direkt vorgehen, aber da muss sich 
im deutschen Bastard(Beamten?)system der Steuerzahler selber kümmern 
(der hat ja sonst nichts zu tun den ganzen Tag).

Autor: Qwertz (Gast)
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Niemand schrieb:
> Der Konzern-Durchgefütterte DurchschnittsLeister muß natürlich dieses
> kaputte System hier gut heißen, weil es ihm seine Lebensgrundlage gibt!

Ach ja, kaputtes System? Als nächstes kommst du wohl mit einer 
Verschwörungstheorie?

Niemand wird wohl behaupten wollen, dass in Deutschland alles perfekt 
läuft, aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern auf der Welt immer 
noch sehr Vieles sehr gutem Niveau.

Richtig, dieses System gibt ihm seine Lebensgrundlage, und wenn es gut 
läuft und er zufrieden ist, warum soll er es dann nicht gutheißen? Das 
ist nur logisch.

> Wenn man dich raus aus deiner Komfortzone auf ein nach Leistung
> bezahltes Projekt setzt, würdest du wahrscheinlich genauso anfangen zu
> denken!

Warum denkst du, dass Leistung überhaupt keine Rolle spielt? Natürlich 
ist diese bei einem Ingenieur nicht so messbar wie bei einem 
Fließbandarbeiter, aber wer gar nichts abliefert, bekommt auch in einem 
Konzern auf Dauer ein Problem. Bei Beamten mag das noch teilweise anders 
sein.

Autor: Qwertz (Gast)
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Expat schrieb:
> Der Staat pfändet dich (hatte ich vor einigen Jahren mal da der
> Steuerberater eine Pfeife war und die Erklärung 1/2 Jahr verspätet abgab
> obwohl er alles hatte).
> In so einer Situation kann man dann nicht mal ein normales Konto
> aufmachen (auch wenn man über genug Geld verfügt, wollte unter die 100k
> kommen).
> So behandelt man Leute die etwas voranbringen können.

Soll man da jetzt etwa Mitleid haben?
Stichwort: Unternehmerisches Risiko. Du musst dich um deine Dinge eben 
in letzter Instanz selbst kümmern, auch die Beauftragung eines 
Steuerberaters entlässt dich nicht aus jeglichen Pflichten.

Autor: Niemand (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Niemand schrieb:
>> Der Konzern-Durchgefütterte DurchschnittsLeister muß natürlich dieses
>> kaputte System hier gut heißen, weil es ihm seine Lebensgrundlage gibt!
>
> Ach ja, kaputtes System? Als nächstes kommst du wohl mit einer
> Verschwörungstheorie?
>
> Niemand wird wohl behaupten wollen, dass in Deutschland alles perfekt
> läuft, aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern auf der Welt immer
> noch sehr Vieles sehr gutem Niveau.
>
> Richtig, dieses System gibt ihm seine Lebensgrundlage, und wenn es gut
> läuft und er zufrieden ist, warum soll er es dann nicht gutheißen? Das
> ist nur logisch.
>
>> Wenn man dich raus aus deiner Komfortzone auf ein nach Leistung
>> bezahltes Projekt setzt, würdest du wahrscheinlich genauso anfangen zu
>> denken!
>
> Warum denkst du, dass Leistung überhaupt keine Rolle spielt? Natürlich
> ist diese bei einem Ingenieur nicht so messbar wie bei einem
> Fließbandarbeiter, aber wer gar nichts abliefert, bekommt auch in einem
> Konzern auf Dauer ein Problem. Bei Beamten mag das noch teilweise anders
> sein.

Du suchst dir auch bloß allgemeinene Phrasen heraus und kannst nicht mal 
die echten Fakten gegenargumentieren!
Es geht nicht um deine Leistung oder Minderleistung, es geht um die 
Strukturen in der Wirtschaft und in dem Staatssystem hier.
Aber über echte Fakten braucht man mit dir nicht weiter seine Zeit 
verschwenden, hast du ja selber so zugegeben.
Dir fehlt doch der komplette Durchblick in die Zusammenhänge und Abläufe 
außerhalb deines Jobs.

Lies dir seine Vorbehalte durch und denke drüber nach, denn so ist die 
Realität für Einzelkämpfer am Markt die keine Lobby für und um sich 
herum haben.
Auf das Bsp. DHL und Telekom willst du ja wohl nicht näher eingehen?
Sind beides Konzerne und relativ durchsichtig!

Autor: Niemand (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Soll man da jetzt etwa Mitleid haben?
> Stichwort: Unternehmerisches Risiko. Du musst dich um deine Dinge eben
> in letzter Instanz selbst kümmern, auch die Beauftragung eines
> Steuerberaters entlässt dich nicht aus jeglichen Pflichten.

Jetzt mal ganz langsam Hr. Konzernbeschäftigter, bei Rechtsanwälten geht 
das Drama genauso weiter und bei der öffentlichen Hand noch weiter, aber 
die KonzernJogis müssen das ja nicht verstehen!

Und was hat das mit unternehmerischem Risiko zu tun, ein StrBrtr. ist 
ein Instrument der deutschen Steuergesetzgebung, wenn der Fehler macht 
sollte der ein paar aufs Dach bekommen, aber nicht von seinem Clienten 
sondern von seiner Finanzverwaltung!

Bei RA sieht die Sache ähnlich und noch schlimmer aus, die Polizei dreht 
sich ihre Fälle auch wie sie gerade lustig sind!

Autor: Expat (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Expat schrieb:
>> Der Staat pfändet dich (hatte ich vor einigen Jahren mal da der
>> Steuerberater eine Pfeife war und die Erklärung 1/2 Jahr verspätet abgab
>> obwohl er alles hatte).
>> In so einer Situation kann man dann nicht mal ein normales Konto
>> aufmachen (auch wenn man über genug Geld verfügt, wollte unter die 100k
>> kommen).
>> So behandelt man Leute die etwas voranbringen können.
>
> Soll man da jetzt etwa Mitleid haben?
> Stichwort: Unternehmerisches Risiko. Du musst dich um deine Dinge eben
> in letzter Instanz selbst kümmern, auch die Beauftragung eines
> Steuerberaters entlässt dich nicht aus jeglichen Pflichten.

Sag ich ja ein Bastard(Beamten)system.
Der Beamte kümmert sich um fast nichts, paar Briefchen schreiben und der 
Unternehmer darf alles machen und ein Maximum an Steuern abliefern.

Dass das auch anders geht sehe ich im anderen Land.

Unternehmerisches Risiko, vielleicht sollte ich nen Sniper engagieren 
und die Leute in Deutschland die mir nicht passen regelmäßig wegräumen 
lassen. Dann sag ich auch tja Staatsdienerrisiko (wäre dann genauso ein 
Bullshitbingo Wort wie unternehmerisches Risiko).
Ich hab mich halt für eine andere Variante entschieden, und zwar jene 
mich bei meinen Bauteil-Zulieferern niederzulassen.

Wer's noch nicht verstanden hat, Unternehmer sind auch Menschen - ihnen 
das Leben mit Absicht schwer zu machen was bringt das bitte?

Aber zurück zu den 2 Punkten
Wo sehen Sie Deutschland in 10-20 Jahren? (mit Beachtung wo Deutschland 
vor 20 Jahren war).
Wo sehen Sie Asien in 10-20 Jahren? (mit Beachtung wo China, Taiwan, 
Korea vor 20 Jahren waren)

Aufstrebend und in einer guten gesellschaftlichen Form mit guten 
Möglichkeiten für unsere Kinder (und die Kinder unserer Nachbarn)?
Vielleicht ist hier noch ein Siemens'ianer aus Görlitz der das aus 
seiner Sicht beantworten könnte.

Autor: Expat (Gast)
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Youtube-Video "Nigel Farage unveils George Soros corruption with EU"

Der deutsche Michl traut sich solche Fragen zu stellen wie diese 
deutsche Tussi die dafür sogar noch bezahlt wird um dort zu sitzen. Sie 
kann zwar A sagen aber B wird gegenüber dem Steuerzahler natürlich nicht 
erwähnt.
Klar n Konzernluschi denkt darüber nicht nach da der Horizont wohl nicht 
soweit reicht.
Oh ich hab auch mal für nen Konzern gearbeitet bevor ich gekündigt habe 
und mich selbstständig gemacht habe da ich für mich die 
Selbstständigkeit als bessere Alternative sehe. Also ich kenne mehrere 
Seiten.

Autor: Qwertz (Gast)
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Niemand schrieb:
> Dir fehlt doch der komplette Durchblick in die Zusammenhänge und Abläufe
> außerhalb deines Jobs.

Na wenigstes du hast sie ja offensichtlich, also wenigstens einer von 
uns beiden. Das freut mich für dich.

Expat schrieb:
> Klar n Konzernluschi denkt darüber nicht nach da der Horizont wohl nicht
> soweit reicht.

Klar, in deutschen Konzernen arbeiten nur Luschen, deshalb sind diese 
Unternehmen auch weltweit so konkurrenzfähig und erfolgreich.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Expat schrieb:
> Der deutsche Michl

Was willst du? Ehrlich, solche Typen wie dich habe ich gefressen. Du 
sagst du gehst ins Ausland? OK, dann SCHIEB DEINEN ARSCH DURCH DIE TÜR 
UND MACH SIE VON AUSSEN ZU

Weist du, dein jämmerliche Rumgeheule ist ekelhaft. Du willst den 
naturprallen, dicken Business-Man machen, der ins Ausland zieht, aber 
heulst hier rum wie eine Muschi. Richtig peinlich. Leute die was drauf 
haben schauen nicht nach hinten, sitzen nicht angeblich schon vier 
Monate im Ausland (vor der Steuer geflohen?) und heulen dann hier im 
Forum rum über den Staat den sie verlassen haben. Du bist 'n 
Waschlappen.

Autor: Niemand (Gast)
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Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum: 17.12.2017 17:44

Expat schrieb:
> Der deutsche Michl
> Was willst du? Ehrlich, solche Typen wie dich habe ich gefressen.

> Du bist 'n Waschlappen.

@ Qwerzt, sowas hier drüber ist mal ne Ansage, dagegen dein Wischwaschi 
würde in der freien Wirtschaft in einem Erdloch ohne Echo verhallen.

Und zu dir Hannes, auch wenn du über so Manches wirklich abgeklärt 
klingst, drüber Reden ist was anderes als es praktizieren.

Man findet als gewiefter Kritiker immer einen Angriffspunkt bei Jedem, 
nur ob deine Ansage im zweiten Teil den Kern des Problems hier von ihm 
trifft?

Übertreibung ist eine Methode um eigene Kleinargumente zu überspielen!

Ring frei zur nächsten Runde!

Autor: Niemand (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Klar, in deutschen Konzernen arbeiten nur Luschen, deshalb sind diese
> Unternehmen auch weltweit so konkurrenzfähig und erfolgreich.

Den Fakt kannst du mit den beiden Konzernen DHL und DT-AG ja gleich mal 
etwas näher erklären!
Nur weil beide hier im Inland mit Billig-Jobs ihre Geschäfte abwickeln 
heißt das noch lange nicht dass sie im weltweiten Wettbewerb was 
zustande bringen. Man denke nur an den Flop der T-Mobile in den USA!

Sich als Konzern mit dem Durchschnitt an Leistungen seine Brötchen 
verdienen
beweist ja die Telekom jedes Jahr aufs Neue, dass da nicht viel hinter 
stecken muß!
So lange der Wettbewerb genauso denkt und träge handelt klappt das 
Geschäft mit gut zahlender Kundschaft ja noch prächtig.
Die IP-Umstellung ist das beste Bsp. für Konzern-Unfähigkeiten, bei DHL 
findet sich sicherlich auch etwas für Insider, obwohl die in ihrem Markt 
um Längen besser sind als die Telekom in ihrem.

Autor: Expat (Gast)
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Hannes J. schrieb:
> Expat schrieb:
>> Der deutsche Michl
>
> Was willst du? Ehrlich, solche Typen wie dich habe ich gefressen. Du
> sagst du gehst ins Ausland? OK, dann SCHIEB DEINEN ARSCH DURCH DIE TÜR
> UND MACH SIE VON AUSSEN ZU
>
> Weist du, dein jämmerliche Rumgeheule ist ekelhaft. Du willst den
> naturprallen, dicken Business-Man machen, der ins Ausland zieht, aber
> heulst hier rum wie eine Muschi. Richtig peinlich. Leute die was drauf
> haben schauen nicht nach hinten, sitzen nicht angeblich schon vier
> Monate im Ausland (vor der Steuer geflohen?) und heulen dann hier im
> Forum rum über den Staat den sie verlassen haben. Du bist 'n
> Waschlappen.

Warst du schon mal im Ausland? Diesen Schritt machen die wenigsten, ich 
kenne einige die es sich angetan haben.
Meine Zulieferer kommen alle aus Taiwan bzw. die Chipsätze werden dort 
alle von TSMC gefertigt. Alle aktiven Bauteile die ich verwende werden 
von dort in die Welt geschickt.
Wenn du'n Elektroniker bist dann hast selbst Du damit zu tun - den bösen 
Asiaten von denen Dein Job bzw. Deine Produkte abhängig sind.

Meine Familie kommt zur Hälfte aus Asien, daher ist der Schritt für mich 
als Europäer auch etwas einfacher.
Ich stelle im Grunde nur zwei Systeme gegenüber. In Deutschland wird 
Globalisierung mit allen Vorteilen gepredigt (es werden jedoch keinerlei 
Nachteile erwähnt!).
Eine tolle Infrastruktur gibt's in Taiwan auch, auch mit niedrigeren 
Steuern (also das ist kein Argument mehr für Deutschland).

* Wenn ich 10 weitere Jahre hier Steuerzahler bleibe, wo liegt mein 
Vorteil?
* Wie kommen Leute wie Du zur Annahme das meine abgelieferten Steuern 
selbstverständlich sind?
* Welchen Vorteil haben meine Kinder?

Nur weil Du wohl noch keine 15-20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel 
hast?
Man sollte nicht Teil der alimentierten Neidgesellschaft sein, sondern 
den Leuten die arbeiten auch Luxus gönnen - das motiviert unter anderem 
andere aus unteren Schichten aufsteigen zu wollen.

Auf Urlaub kann man immer noch nach Europa kommen ;-)

Als Realist erwähne ich mal:
Christine Lagarde (Geschäftsführerin des IWFs, zahlt keine Steuern)
UNO Mitarbeiter - zahlen keine Steuern
Dann haben wir noch Beschäftigte bei der EU die nur einen 
Minimalsteuersatz zahlen.

Ich sehe diese als meine Vorbilder (sind ja auch oft in den Nachrichten 
vertreten), und sage auch Leute wie DU sollen gefälligst ihre Steuern 
zahlen!
Wasser predigen und Wein saufen.

Autor: Niemand (Gast)
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Autor: Expat (Gast)
Datum: 17.12.2017 16:07
Deine Fakten driften hier von der Masse der User voll ab, eigentlich 
warte ich auf unseren Bürovorsteher mit seinen Weisheiten, aber das ist 
ihm dann wohl auch etwas zu heiß?

Dein Problem war dass du keine Lobby um oder für dich hattest, denn ohne 
die kannst du von Pontius zu Pilatius bei den Behörden und Ämtern 
latschen und wirst überall nur veräppelt!

Für solchen Murks würde man in Rußland den StrBrtr am nächsten Baum 
aufhängen hier traut sich das keiner, denn der Typ steht dann auch noch 
unter dem Schutz seiner Finanzverwaltung, genau wie es RA auch bei deren 
Kammern und Gerichten stehen wenn sie was verzapft haben!
Ärzte und alle im ÖD das gleiche, man darf sich dazu dann eines 
Hilfs-Fachmannes bedienen, weil ja das System mit ihren Lakaien die 
niedere Schicht unten halten muß!
Zu niederen Schicht gehört alles was keinen Einfluß und keine politische 
Macht oder genügend Kohle für solche Pillepalle hat.
Deshalb sind hier in dem Land auch einige Groß-Konzerne nicht mehr in 
deutscher Hand geführt, weil der Aufwand dazu doch einiges an 
Durchsetzungs- vermögen und Geld (echte und fähige Fachleute) kostet.
Amazon und ebay sind dafür einige Bsp., die treiben ein Eigenleben das 
würde keine deutsche Firma so hinbekommen.

Autor: Niemand (Gast)
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Expat schrieb:
> Als Realist erwähne ich mal:
> Christine Lagarde (Geschäftsführerin des IWFs, zahlt keine Steuern)
> UNO Mitarbeiter - zahlen keine Steuern
> Dann haben wir noch Beschäftigte bei der EU die nur einen
> Minimalsteuersatz zahlen.
>
> Ich sehe diese als meine Vorbilder (sind ja auch oft in den Nachrichten
> vertreten), und sage auch Leute wie DU sollen gefälligst ihre Steuern
> zahlen!
> Wasser predigen und Wein saufen.

Das kannste ja wohl voll stecken lassen, oder willst du dich mit einer 
Behörde oder Amt vergleichen?
Dazu brauchst du nur Beamte nach ihrer Krankenversicherung befragen, da 
bist näher am Ziel als mit den Größen in der Weltpolitik und 
-Wirtschaft!

> * Wenn ich 10 weitere Jahre hier Steuerzahler bleibe, wo liegt mein
> Vorteil?
> * Wie kommen Leute wie Du zur Annahme das meine abgelieferten Steuern
> selbstverständlich sind?
> * Welchen Vorteil haben meine Kinder?
soll das dein voller Ernst sein?

> Nur weil Du wohl noch keine 15-20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel
> hast?
da liegst du wohl auch voll daneben

> Man sollte nicht Teil der alimentierten Neidgesellschaft sein, sondern
> den Leuten die arbeiten auch Luxus gönnen - das motiviert unter anderem
> andere aus unteren Schichten aufsteigen zu wollen.

> Auf Urlaub kann man immer noch nach Europa kommen ;-)
Damit hast du dich als Unternehmer aber nun selber lächerlich gemacht, 
dir kann man hier mit sowas nicht mehr helfen!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Abv schrieb:
> Vorschläge?

Lotto - DIE Chance

Autor: Expat (Gast)
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Niemand schrieb:
>> * Wenn ich 10 weitere Jahre hier Steuerzahler bleibe, wo liegt mein
>> Vorteil?
>> * Wie kommen Leute wie Du zur Annahme das meine abgelieferten Steuern
>> selbstverständlich sind?
>> * Welchen Vorteil haben meine Kinder?
> soll das dein voller Ernst sein?
>

Ehrlich welchen Vorteil bietet Deutschland gegenüber z.B Taiwan

* Dort gibt es ein Schulsystem
* Dort gibt es eine gute Infrastruktur
* Dort gibt es gutes Essen
* Dort gibt es ein gutes Gesundheitssystem (meine Kinder wurden dort 
geboren), des weiteren kenne ich einen Unternehmer der Krebs hatte und 
sich lieber in Taiwan behandeln lies als in Amerika.

- Welchen Vorteil bietet Deutschland mit den hohen Steuern einem aktiven 
Steuerzahler?
- Welchen Standortvorteil bringt Deutschland einem Produktionsbetrieb? 
(Förderungen habe ich die Jahre über in keiner Weise erhalten).

Hatte vor einiger Zeit einmal eine Diskussion mit einer Seniorin (welche 
ein Unternehmen zur Leiterplattenherstellung geführt hat), sie meinte 
sie hat ebenfalls keine Förderungen für Maschineninvestitionen erhalten 
- im Gegensatz zu dem gab es ein Unternehmen in der Nachbarschaft 
welches einen Wald gerodet hat und dort Blumen angepflanzt hat. Dieses 
Projekt wurde gefördert. So einige Dinge gehen hier einfach in die 
falsche Richtung.

>> Nur weil Du wohl noch keine 15-20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel
>> hast?
> da liegst du wohl auch voll daneben
>
>> Man sollte nicht Teil der alimentierten Neidgesellschaft sein, sondern
>> den Leuten die arbeiten auch Luxus gönnen - das motiviert unter anderem
>> andere aus unteren Schichten aufsteigen zu wollen.
>
>> Auf Urlaub kann man immer noch nach Europa kommen ;-)
> Damit hast du dich als Unternehmer aber nun selber lächerlich gemacht,
> dir kann man hier mit sowas nicht mehr helfen!

Mit Urlaub meine ich vor allem nicht offiziell gemeldet zu sein und 
dennoch den Sommer hier zu arbeiten.
Das Klima in Deutschland finde ich attraktiver als in Taiwan, aber was 
soll's mich zu Tode arbeiten für andere kommt nicht in Frage. Meine 
Kinder sollen in Freiheit aufwachsen und nicht indoktriniert werden in 
ein System an das ich selber nicht glaube und das mir nichts gutes tut.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> eigentlich warte ich auf unseren Bürovorsteher mit seinen Weisheiten, aber > das 
ist ihm dann wohl auch etwas zu heiß?

Was bitte möchtest du konkret von mir wissen?
Sorry, dass ich mich bisher nicht geäußert habe, aber die Themen in A&B 
lassen von der Problemstellung in letzter Zeit zu wünschen übrig, da 
muss man nicht über jedes Stöckchen springen.

Autor: Bb O. (bbox)
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Deutschland ist ein Agrarland!

Autor: A. K. (prx)
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Bb O. schrieb:
> Deutschland ist ein Agrarland!
             / auch \

Autor: Bb O. (bbox)
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Wir haben Milch im Blut, keine Elektronik.

Es wird Zeit, dass sich mal einige zurückbesinnen was unsere Vorfahren 
mit harter Feldarbeit geschaffen haben. Von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr 
abends.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

"Ehrlich welchen Vorteil bietet Deutschland gegenüber z.B Taiwan

* Dort gibt es ein Schulsystem..."

Wenn das Schulsystem ähnlich wie in Japan und auch China sein sollte - 
dann ist es ganz bestimmt kein Vorbild, sondern nur abschreckend.

Leistungsdruck bis zum Umfallen (zum Teil wörtlich), extreme 
Prüfungsgeilheit, Lernstunden pro Tag die kein Erwachsener hier täglich 
arbeiten muss, sehr hohe Ansprüche und "nebenher" die zumindest in Japan 
und China aufwendige Schriftsprache...
In China noch zusätzlich Sportdrill und Politische Bildung im negativen 
Sinne.

Daran brauchen wir uns wirklich kein Vorbild nehmen.

Da haben wir doch ein gesünderes Selbstverständnis gegenüber unseren 
Kindern und jungen Menschen und zwar auch als Individuum  - Pisa und 
wirtschaftliche Führung sollte nicht auf Kosten der Menschlichkeit und 
einer lebenswerten Kindheit und Jugend gehen.

Wobei ich nochmal deutlich sage das mir die Schulischen Zustände in 
Taiwan nicht bekannt sind, aber mehrere tausend Jahre Chinesische Kultur 
werden sich stärker verwurzelt sein als das was wenigen Jahrzehnten seit 
1948 bzw. 1912 geschehen ist.
Wobei es auch viel gutes, vorbildliches und interessantes in der 
Chinesischen und Japanischen Kultur und Lebensalltag gibt - aber ganz 
bestimmt nicht das Schulsystem - Kinder die wegen nicht mehr 
aushaltbaren Leistungsdruck Selbstmord begehen sind einfach nur ein 
Schandfleck eines jeden Bildungs- Und Arbeitssystems.
Wenn wir uns ein Bildungs- und Schulsystem als Beispiel nehmen sollen 
dann das in den skandinavischen Staaten und eventuelle auch was in den 
Niederlanden gemacht wird.

Jemand

Autor: Niemand (Gast)
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Bb O. schrieb:
> Wir haben Milch im Blut, keine Elektronik.
>
> Es wird Zeit, dass sich mal einige zurückbesinnen was unsere Vorfahren
> mit harter Feldarbeit geschaffen haben. Von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr
> abends.

Du kannst dich gern bei uns hier im Ort, bei der dortigen MVA ( 
Milch-Vieh-Anlage) bewerbern, die beschäftigen dich auch von früh 4 bis 
des Nachts 22.00 Uhr auf deinen besonderen Wunsch hin!

Autor: Niemand (Gast)
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Jemand schrieb:
> Wenn wir uns ein Bildungs- und Schulsystem als Beispiel nehmen sollen
> dann das in den skandinavischen Staaten und eventuelle auch was in den
> Niederlanden gemacht wird.
>
> Jemand

Waren dass nicht die nördlichen Staaten, die sich das LehrSystem aus der 
ehemaligen DDR abgeschaut haben, oder war das vllt. anders herum?

Autor: Mehmet K. (mkmk)
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Le X. schrieb:
> Aber im Großen und Ganzen: wer keinen Bock mehr auf Arbeiten hat kann
> sofort aufhören, wir füttern ihn schon durch.

Frage: bezieht sich Deine Aussage auf Deutschland?
Vor ein paar Tagen gab's im Fernsehen eine Dokumentation über die 
Obdachlosen in Deutschland.
Man sprach mit Menschen, die sich glücklich schaetzten, weil sie 
tagsüber einen Minijob hatten; und abends unter einer Brücke schliefen. 
Da war eine junge Frau, die eine zeitlang auf der Bahnhofs-Toilette 
übernachtet hatte.
Habe mich jede Minute etwas elender gefühlt.

Offizielle Zahlen gibt es keine. Aber für das Jahr 2018 geht man von 
500.000 bis 1.000.000 Menschen aus, die kein Dach über dem Kopf haben 
werden.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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hab Spass mit Deiner Frau,
dann bricht sie evtl auch aus dem Zyklus aus

:]

Autor: Leroy M. (mayl)
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● J-A V. schrieb:
> hab Spass mit Deiner Frau,
> dann bricht sie evtl auch aus dem Zyklus aus
>
> :]

Und Erziehungsurlaub/Elternzeit gibts auch noch! :D

Autor: Le X. (lex_91)
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Mehmet K. schrieb:
> Frage: bezieht sich Deine Aussage auf Deutschland?

Ja, natürlich.
Und dazu steh ich auch weiterhin: wir lassen hier keinen verhungern, 
ganz im Gegenteil.

Zu der hohen Zahl von Obdachlosen (du nennst 500k-1000k) sagt google 
(genauer, der Deutschlandfunk):
"Das sind nach ihrer Definition alle Menschen, die auf der Straße leben, 
die ohne Mietvertrag in Wohnungen auf Kosten des Staats untergebracht 
sind, die in Notunterkünften oder Heimen untergebracht oder bei 
Verwandten untergekommen sind."

D.h. der Status "obdachlos" bedeutet nicht, das jemand tatsächlich 
nachts im freien nächtigt. Wer also vom Staat von der Straße in ein Heim 
gesteckt wird ist weiterhin Obdachlos. Der Staat kommt dabei aber seiner 
Fürsorgepflicht nach.

Weiter heißt es dort:

"Wohnungslosigkeit liegt vielfach nicht in fehlendem Wohnraum begründet, 
sondern hat in der Regel eine Reihe anderer sozialer und zum Teil auch 
psycho-sozialer Ursachen", heißt es im Schreiben der Regierung. Oft sei 
gezielte Hilfe nötig, weil familiäre Probleme, Sucht oder Krankheiten 
eine Rolle spielten."

Aber es ist müßig hier den tausendsten Nebenkriegsschauplatz zu 
eröffnen.
Wir werden diese Fragen hier nicht klären können.

Im Übrigen möchte ich das Schicksal von Obdachlosen, 
Sozialhilfeempfänger und armen Rentnern nicht schönreden.
Mir tun diese Menschen unendlich leid, ich bin für eine Stärkung und 
Ausbau des deutschen Sozialsystems und stehe auch an der Wahlurne dazu.
Dennoch ist es Hohn wenn hier ständig unser Sozialsystem schlechtgeredet 
wird.
Es ist eines der besten weltweit. Gefühlt leben 80% der Weltbevölkerung 
unter schlechteren Bedingungen als ein deutscher Sozialhilfeempfänger. 
Das ist eine Errungenschaft auf die man stolz sein kann, so eine 
Versorgung ist auch in Europa nicht selbstverständlich.
Luft nach oben ist immer.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Nils N. schrieb:
> Das ist das gängige Totschlagargument. Ich persönlich könnte auch
> komplett ohne Lohnarbeit meine Zeit füllen - irre, wa?

Ich kriege die Zeit auch irgendwie gefüllt, nur für ein Teil dieser 
Hobbies brauche ich Kohle.

20h/Woche statt 35h/Woche macht rund 50% weniger Kohle.

Geld ist nicht alles - OK!


Expat schrieb:
> Ich mache dies ähnlich, da ab einem Alter von 40 unabhängig sein will.

Was heißt unabhängig?
- wo und wie wohnen und leben?
- Welchen Lebensstandard?

Der TO arbeitet als Ing. seit 4 Jahren, ist also noch jung.
4 Jahre im Job - prima - also Wechseln!

Ausland, Teilzeit (20h/Woche), .... MACHEN!

Wenn er damit auf die Fresse fällt, na und - zurückwechseln ins 
Irrenhaus kann er dann immer noch.

Autor: StefG (Gast)
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Abv schrieb:
> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will
> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr
> unterstützen.

Was, Du hast gelernt diese Scheisse?

Autor: Expat (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Was heißt unabhängig?
> - wo und wie wohnen und leben?
> - Welchen Lebensstandard?

Abhängig sind für mich z.B. spezialisierte Arbeitnehmer bei einem 
Mittelständler in einer Kleinstadt, wenn sie auf ein Haus mit Kredit mit 
20-jähriger Laufzeit tilgen müssen, so dass man Überstunden nicht 
ablehnen kann.

Wo:
- Prinzipiell sollte es auch in Deutschland reichen, sonst wäre es nicht 
unabhängig. Besonders da die Lebenshaltungskosten in DE vergleichsweise 
gering sind, wenn man das durchschnittliche Haushaltseinkommen in 
Relation zu den Preisen setzt. Der durchschnittliche Pole zahlt von 
seinem Gehalt prozentual mehr für die gleiche Leistung. In China und 
Russland kosten Fleisch und Milch sogar absolut mehr als in Deutschland. 
Darum machen Aldi und Lidl aktuell überall wo sie sind alle Wettbewerber 
platt.
- Langfristig würde ich im Bezug auf die Zukunft der Kinder, aber wohl 
Länder wie Taiwan, die Westeuropa in kaum etwas nachstehen, aber riesige 
Vorteile bieten, wählen. Hongkong und Singapur wirken auch interessant. 
In Europa wären das wohl die Schweiz, Norwegen, vielleicht noch Dänemark 
und die Niederlande. Weltweit: Kanada, Australien oder Neuseeland.

Ich lebte einige Jahre in diversen Ländern und den Vorsprung von DE sehe 
ich sehr stark schwinden. Besonders China prescht massiv vor. Mal sehen, 
was die mit ihren deutschen Beteiligungen in 10 Jahren machen, wenn die 
Autos, Flieger usw selbst hinkriegen. Der TÜV stellt dort gerade 
ISO26262-Zertifikate für lokale Elektronikhersteller aus.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Le X. schrieb:
> "Wohnungslosigkeit liegt vielfach nicht in fehlendem Wohnraum begründet,
> sondern hat in der Regel eine Reihe anderer sozialer und zum Teil auch
> psycho-sozialer Ursachen"

viele wollen es auch garnicht anders.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Expat schrieb:
> Was mir in Deutschland reicht:
> 1. Bürokratie
> 2. Hohe Steuern
> 3. No Return der hohen Steuerzahlungen

muss man sich nur mal fragen, wo die ganzen Steuern bleiben..

https://www.bundeshaushalt-info.de/#/2017/soll/aus...
die Zahlen sind schon in Tausend €

allein 98Mrd. für die Renten usw. (und das steigt an die nächsten 
Jahre!)
Allein für BundeskanzlerIn und Bundeskanzleramt gehen 3 Mrd. € drauf, 
häääääääh?
mehr als 5Mrd. € für das Auswärtige Amt?????????????????
jedes Pimmel-Ministerium bis zu 10Mrd. €?

> Also irgendetwas stimmt hier nicht, der Staat in der heutigen Form wird
> von Bastarden bestimmt die sich die Dinge so drehen wie sie es wollen
> und benötigen.

du hast alle 4 Jahre eine Stimme, um das zu ändern
Das nennt man noch immer "Demokratie" bzw. freiheitlich-demokratische 
Grundordnung.
Das die dann trotzdem nur machen was EU und USA und die Bilderbergers 
ihnen vorgeben...

Autor: Expat (Gast)
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Mike B. schrieb:
> du hast alle 4 Jahre eine Stimme, um das zu ändern
> Das nennt man noch immer "Demokratie" bzw. freiheitlich-demokratische
> Grundordnung.
> Das die dann trotzdem nur machen was EU und USA und die Bilderbergers
> ihnen vorgeben...

Demokratie wie in Deutschland interessiert mich nicht am geringsten!

Ich gebe mal ein Beispiel:
10 Leute dürfen wählen
4 Leute haben eine andere Meinung müssen sich aber den anderen 6 Leuten 
fügen.
So nun nehmen wir's noch etwas genauer:
3 Leute leben im Luxus, 4 weitere Leute dürfen für die 3 Leute arbeiten 
und haben ein stabiles auskommen 3 weitere Leute leben in bitterer 
Armut.
Was bringt denen dann eine Demokratie?
Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge, 
die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.

Erstens sind sie bei einer Demokratie nicht der einzige, zweitens werden 
örtliche Gegebenheiten nicht eingerechnet, drittens wird auch die 
Leistungsfähigkeit bzw. die höhe der Steuerzahlungen nicht eingerechnet.
Es ist ziemlich egal welches System es gibt, Demokratie, Diktatur ... 
irgendwem wird immer etwas nicht passen.

Des weiteren gibt's in Deutschland eine parlamentarische Demokratie, 
sozusagen der kleine Bruder der Diktatur.

Sorry das ich die parlamentarische "Demokratie" so entzaubert habe, ich 
finde sie einfach nur sinnlos, vielleicht hat sie für indoktrinierte 
Bürger irgendeinen Wert - für mich jedenfalls nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China
Gemäß ihrer Verfassung ist die Volksrepublik China ein „sozialistischer 
Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes“

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Expat schrieb:
> Gemäß ihrer Verfassung ist die Volksrepublik China ein „sozialistischer
> Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes“


>> Gemäß ihrer Verfassung

>>> Gemäß ihrer Verfassung

= so hört sich die Formulierung in Diktaturen an.

Expat schrieb:
> Demokratie wie in Deutschland interessiert mich nicht am geringsten!

was' los, warum bis' noch nich da?

Autor: Dasgrasaufderanderenseite (Gast)
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Das ist richtig, die Höhe der Steuerzahlungen bestimmt nicht die 
Stimmenzahl einer Person in der Demoratie. Das hättest du während der 
französischen Revolution vom Schafott aus realisieren können bzw. wenn 
du entsprechende Schulbildung genossen hättest, die du ja so 
anprangerst.

Ganz ehrlich: geh einfach und lebe in der Meritokratie und hör auf zu 
erzählen wie die Arbeitslosen dir hier das Geld klauen.

Autor: Expat (Gast)
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Dasgrasaufderanderenseite schrieb:
> Ganz ehrlich: geh einfach und lebe in der Meritokratie und hör auf zu
> erzählen wie die Arbeitslosen dir hier das Geld klauen.

Es sind nich die Arbeitslosen die mich stören mich stört das deutsche 
System das diese Arbeitslosen erst hervorbringt. Wer ne gute Stelle hat 
und dem man hier genug übrig lässt denkt darüber erst mal nicht nach 
(obwohl der genau so zur Kasse gebeten wird).

Zusammenfassend aus dem Beitrag:
Leute die für diverse große Konzerne bzw. unter diversen Verträgen 
arbeiten IGM, Amazon, Google unterstützen diese Unternehmen und 
verursachen ebenfalls eine nicht erhebliche Steuerverkürzung da diese 
keine oder nur geringe Steuern zahlen.

Mittlere bis Kleinst Unternehmen entkommen dem nicht und müssen auf den 
Gewinn Gewerbesteuer entrichten - egal ob dieser Gewinn im nächsten Jahr 
für Gehälter aufgewandt wird. Sprich "Minderleister" (aus IGM Sicht) 
sind für höhere Steuern verantwortlich - bei gleicher Bezahlung.

Zwischen den Zeilen finde ich diesen Beitrag sehr gut:
Youtube-Video "Die Gewerbesteuer in Deutschland"

Deutschland geht bereits deutlich zu weit, sobald jemand sagt er will 
nicht mehr für die hohen Steuern hier arbeiten und sieht vor allem den 
Wert nicht mehr (vor allem sehe ich den Wert des Systems gegenüber 
meinen Kindern nicht) dann ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen.
Und bei mir geht's nicht um China sondern um's Land daneben wo Studenten 
gleich mal das Bildungsministerium besetzen wenn ihnen von staatlicher 
Stelle mal was nicht passt, dort ist die kritische Masse erreicht Leute 
lassen sich relativ einfach mobilisieren - was in Deutschland Aufgrund 
der geringen Einwohnerdichte nahezu nicht möglich ist, man hat den Michl 
unter Kontrolle.

Autor: Kritiker (Gast)
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Sven schrieb:
> Meine Lösung

Endlich mal ein vernüftiger Beitrag!!!

Manche kapieren nicht, dass sie ihr Leben aktiv einrichten müssen und 
sich das nicht von selber regelt.

Und manche meinen Ingenieur sein, sei ein Zuckerschlecken. Das ist es 
nur für die , die richtig was drauf haben und ihre Arbeit mit 60% 
Einsatz packen und ab und zu mal auf 90% aufdrehen müssen. Wer ständig 
auf hohem Niveau arbeiten muss, ist überfordert und sollte was anderes 
machen.

Autor: Digter (Gast)
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ein weit verbreitetes Problem ist auch das viele glauben etwas 
besonderes zu sein. Man sollte sich klar machen das man auf ganz 
Deutschland, oder sogar auf die ganze Welt betrachtet ein Niemand ist.
Wenn man das erst mal realisiert hat fällt alles leichter^^

Autor: A. K. (prx)
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Expat schrieb:
> Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge,
> die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.

Da du Taiwan lobend erwähntest: Geburtenrate 1,12 (D: 1,5). "Taiwan ist 
deshalb eine der am schnellsten alternden Gesellschaften der Welt und 
bis 2050 könnte das Durchschnittsalter auf 56 Jahre steigen, was eine 
große Herausforderung für Rente- und Gesundheitssysteme darstellen 
dürfte." (Wikipedia)

Autor: Expat (Gast)
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A. K. schrieb:
> Expat schrieb:
>> Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge,
>> die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.
>
> Da du Taiwan lobend erwähntest: Geburtenrate 1,12 (D: 1,5). "Taiwan ist
> deshalb eine der am schnellsten alternden Gesellschaften der Welt und
> bis 2050 könnte das Durchschnittsalter auf 56 Jahre steigen, was eine
> große Herausforderung für Rente- und Gesundheitssysteme darstellen
> dürfte." (Wikipedia)

Deutschland ist nicht besser. Gut mit den heiligen Flüchtlingen 
vielleicht.
Die Leute dort häufen zum Teil Vermögen an das kommt halt auch wieder in 
den Umlauf.
Die haben dort ihre eigenen Probleme, aber sie lassen die Leute vor 
allem Leben und hetzen nicht den Staat permanent mit sinnlosen 
Regelungen auf die kleinen Unternehmer (so wie sie es in DEUTSCHLAND tun 
- vergleicht mal diverse youtube Videos über das Straßenbild von Städten 
in Taiwan mit dem deutschen Straßenbild).

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Abv schrieb:
> Gibt es hier welche die es geschafft haben

Alle Hartz4-ler.

Kritiker schrieb:
>> Meine Lösung
>
> Endlich mal ein vernüftiger Beitrag!!!

Na ja, sein Problem war:

Sven schrieb:
> Nun das Problem war eher weniger der Job sondern das drumherum. Große
> Stadt ständig Lärm der weg zur Arbeit ein quälen durch den Stau.

Wie man als Softwareentwickler überhaupt im Stau stehen kann, wo doch 
das ganze Produkt nur elektronisch ist und weitergeleitet werden kann, 
ist schleierhaft. Muss eine miese Firma sein die teure Büroräume in 
Ballungsräumen bezahlt nur um die Mitarbeiter besser überwachen zu 
können, denn open source Entwicklung findet schon seit Jahrzehnten über 
Länder hinweg verteilt statt.

Allerdings muss man bald mit indischen Löhnen rechnen.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Sorry das ich die parlamentarische "Demokratie" so entzaubert habe,

Danke, daß du als politischen Vollchecker uns so gnadenlos die Augen 
geöffnet hast.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Expat schrieb:
>> Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge,
>> die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.
>
> Da du Taiwan lobend erwähntest: Geburtenrate 1,12 (D: 1,5). "Taiwan ist
> deshalb eine der am schnellsten alternden Gesellschaften der Welt

Kann ja auch nicht anders sein, wenn die ganzen "unterversorgten" 
Knacker der westlichen Welt die ganzen jungen Mädels von dort 
wegschleppen.

Und von den D: 1,5 kannst du deren Anteil abziehen und zusätzlich noch 
den Anteil der Mitbürgerinnen mit Migrationshintergrund (also alles ab 
Gastarbeiter und deren Nachfahren in xter Generation). (<--- keinerlei 
Wertung darüber enthalten, reine Faktendarstellung!)

Dann bleibt von den Nachfahren der Deutschen, die um 1950 bereits hier 
gewohnt haben, wahrscheinlich nur noch D: 0,8 übrig (<--- hierzu hätte 
ich eine Meinung die aber ganz sicher gelöscht werden würde)

Lesestoff:
Gabor Steingard "Deutschland - Der Abstieg eines Superstars" bzw.
Sarrazin "Deutschland schafft sich ab",
was beides auch nix anderes ist als das US-Werk "Stupid white men" von 
Michael Moore

: Bearbeitet durch User
Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Michael B. schrieb:

> Allerdings muss man bald mit indischen Löhnen rechnen.

Und den Chinesisch-Kurs in der VHS nicht vergessen! Der gehört in 
spätestens 10 Jahren als Pflichtbestandteil in den Lebenslauf.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michael B. schrieb:
> Wie man als Softwareentwickler überhaupt im Stau stehen kann, wo doch
> das ganze Produkt nur elektronisch ist und weitergeleitet werden kann,
> ist schleierhaft. Muss eine miese Firma sein die teure Büroräume in
> Ballungsräumen bezahlt nur um die Mitarbeiter besser überwachen zu
> können, denn open source Entwicklung findet schon seit Jahrzehnten über
> Länder hinweg verteilt statt.

Ja, das ist mir auch schleierhaft.
Klar, Kommunikation muss sein. Aber dafür gibt es heutzutage nun 
wirklich genug Wege.

> Allerdings muss man bald mit indischen Löhnen rechnen.

Das glaube ich eher nicht, denn dann müsste es hier schon seit vielen 
Jahren einen deutlichen Verfall geben. Schon die Einstiegsgehälter, die 
Absolventen in der IT zur Zeit gezahlt werden, zeigen ein ganz anderes 
Bild: die Leute werden gesucht und sehr ordentlich bezahlt.

Tatsache ist doch, dass das Software-Outsourcing gerade nach Indien für 
viele Unternehmen eine ziemliche Pleite war/ist. Neben den Mentalitäts-, 
Zeitzonen- und Kommunikationsproblemen wird es dann gerade bei der 
Wartung später schwierig. Wenn man schon nach drei Monaten keinen der 
Entwickler mehr in der indischen Firma vorfindet ("Die sind alle bei der 
Konkurrenz"), dann hat man ein Problem. Dokumentation etc. ist schon 
hier manchmal grenzwertig, dort aber teilweise grausam. Ähnliches gilt 
für die rechtliche Durchsetzung von Forderungen bei Problemen.

Das gilt auch für kleine (Ein-Mann-)Klitschen: Wer zu seinem 
Softwareprodukt einen vernünftigen, muttersprachlichen Service bietet, 
der muss vor Indien/China etc. keine Angst haben.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Dasgrasaufderanderenseite (Gast)
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Wenn das deutsche Erbgut doch so toll ist, warum unterliegt es dann dem 
Geburtenrückgang. Funktioniert nicht so ganz dein Sozialdarwinismus 
oder?

Stellt sich die Frage: Wieviel Kinder hast du denn Mike? Mehr als fünf 
hoffentlich damit du deine Aussage stützt.

Autor: klsjf (Gast)
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Ich bin kein Ingenieur oder ähnliches, sondern nur einfacher Arbeiter 
und ich glaube, dass ein Großteil des Stresses daher kommt, dass viele 
nicht für ihren Beruf geeignet sind. Heutzutage macht jeder Abitur und 
will irgend einen Bürojob. Am besten auch Spitzengehälter.
Es ist doch kein Wunder, dass es schwer ist einen Job zu bekommen, wenn 
es zu viel Ingenieure gibt.
Es wäre das Beste, wenn wieder mehr in handwerkliche Berufe gehen.
Stress gibt es da zwar auch, aber eine andere Art von Stress und die, 
die wirklich gute Ingenieure sind, kommen damit klar und meckern nicht.

Ich kenne sogar Leute mit guten (stressigen) Jobs, die nicht schlecht 
verdienten und jetzt auf dem Bau als Hilfsarbeiter arbeiten, weil sie 
den Stress nicht ausgehalten haben. So etwas kann durchaus eine 
Alternative zum Plan des TO sein. Muss ja nicht gleich Hilfsarbeiter auf 
dem Bau sein.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Dasgrasaufderanderenseite schrieb:
> Wenn das deutsche Erbgut doch so toll ist, warum unterliegt es
> dann dem
> Geburtenrückgang. Funktioniert nicht so ganz dein Sozialdarwinismus
> oder?
>
> Stellt sich die Frage: Wieviel Kinder hast du denn Mike? Mehr als fünf
> hoffentlich damit du deine Aussage stützt.

Ich habe nix von "rein deutschem gutem ErrrrrbGUT" gesagt, meine Aussage 
war wie geschrieben frei von jeder Wertung!

Aber als anonymer (Gast) kann und darf man ja gleich mal wieder die alte 
Nazi-Keule schwingen, die noch vor zehn Jahren jedem Politiker die 
Karriere in tausend Stücke zerschlagen konnte.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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klsjf schrieb:

> Es wäre das Beste, wenn wieder mehr in handwerkliche Berufe gehen.

volle Zustimmung, aber diese berufe werden in D nicht mehr gebraucht
90% von dem was mal bei uns Handwerk war, egal ob Schuhmacher, Schmied, 
Schlösser, Schreiner, Maurer oder sonstwas wird entweder industriell 
billiger hergestellt (sogar die Bäcker und Konditeure werden so 
eingespart) und/oder aus dem billigeren Ausland importiert,
von Metallwaren über Textilien und Schuhe, Uhren, Möbel, Fenster, Türen, 
fast alles kann man im Ausland billiger beziehen

Nationalstaatlicher bzw. EG-weiter Arbeits- und 
Produktmärkteprotektionismus mittels Zöllen wurde halt zugunsten der 
"Globalisierung" abgeschafft.

Und wem nutzt diese Globalisierung? Dem Verbraucher, der sich hier bei 
uns mit jedem Konsum sich selbst seinen Arbeitsplatz+Lohn wegspart (Geiz 
ist geil)?
Oder doch eher irgendwelchen Großkopferten, die ihr Geld schnell in die 
nächste gewinnbringende Anlage umschichten können? Und die sich die 
Politik mittels "Denkfabriken" á la Bilderberger zurechtbiegen?

Autor: klsjf (Gast)
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Mike B. schrieb:
> aber diese berufe werden in D nicht mehr gebraucht

Mag sein, dass Berufe aussterben und weniger Arbeiter gebraucht werden, 
aber die meisten Handwerksbetriebe suchen verzweifelt nach Arbeitern.
Der Ausländeranteil in diesen Berufen ist oft nur deshalb so hoch, weil 
die Betriebe keine deutschen Arbeiter finden.
Ein guter Handwerker kann fast unmöglich arbeitslos werden und wird fast 
immer einem ausländischen, angelernten Arbeiter vorgezogen werden.
Das soll nicht heißen, dass ich etwas gegen ausländische Arbeiter habe, 
oder dass es nicht auch welche gibt, die gut arbeiten.
Die Realität sieht aber so aus, dass viel Pfusch von solchen 
Arbeitern/Firmen kommt. Das mag vielleicht auch Kommunikationsproblemen 
geschuldet sein, aber dadurch wurde der gute Ruf des Handwerks ruiniert. 
Dann kam noch die Profitgier von großen Unternehmen hinzu.
Außerdem gibt es viele Handwerksberufe, die man nicht automatisieren 
kann.
Man kann sie vereinfachen, aber es gibt viel zu viele individuelle 
Tätigkeiten und Problemlösungen.

Autor: Digter (Gast)
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Problem ist nur das diese Berufe nicht so gut bezahlt werden. Im Grunde 
egal wo, auf dem Bau können gute Leute immer was verdienen. Aber unterm 
Strich sind es trotzdem "nur" ~1400, 1500 oder 1800 Netto. Der Lohn ist 
nicht schlecht aber ne Familie damit füttern oder sogar noch 
Wohneigentum (und das wollen einfach viele bürgerliche Leute haben) dazu 
haben geht nicht.
Ich habe mein Lehrberuf nur aufgegeben um mehr Geld zu verdienen. Hätte 
ich 2000 und mehr Netto bekommen wäre ich vielleicht immer noch 
Elektriker.
Die Realität sieht aber anders aus und wenn man sich nicht selbst drum 
kümmert dann bleibt man auf der Strecke.
Schade ist es schon, denn  Mike B. hat mit seiner Aussage meiner Meinung 
nach absolut recht.
Trotzdem scheitert das ganze an der Realität

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Wer als Handwerker was drauf hat, arbeitet auf eigene Rechnung, entweder 
als 1-Mann-Rambo oder eine Firma mit Angestellten. Richtig Kohle kann 
man nur machen, wenn man andere für sich arbeiten lässt. Aber man muss 
halt erstmal durch den Ausbildungs- und Gesellenjahremorast waten und 
mit einem Meisterbrief abschließen.

: Bearbeitet durch User
Autor: klsjf (Gast)
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Digter schrieb:
> Problem ist nur das diese Berufe nicht so gut bezahlt werden. Im Grunde
> egal wo, auf dem Bau können gute Leute immer was verdienen. Aber unterm
> Strich sind es trotzdem "nur" ~1400, 1500 oder 1800 Netto. Der Lohn ist
> nicht schlecht aber ne Familie damit füttern oder sogar noch
> Wohneigentum (und das wollen einfach viele bürgerliche Leute haben) dazu
> haben geht nicht.
> Ich habe mein Lehrberuf nur aufgegeben um mehr Geld zu verdienen. Hätte
> ich 2000 und mehr Netto bekommen wäre ich vielleicht immer noch
> Elektriker.
> Die Realität sieht aber anders aus und wenn man sich nicht selbst drum
> kümmert dann bleibt man auf der Strecke.
> Schade ist es schon, denn  Mike B. hat mit seiner Aussage meiner Meinung
> nach absolut recht.
> Trotzdem scheitert das ganze an der Realität

Das stimmt natürlich, aber bevor man ein Leben als Aussteiger oder 
ähnliches führen will, wie der TO, sollte man sich vielleicht auch mal 
Gedanken über solche Berufe machen. Man darf auch nicht vergessen, dass 
man in solchen Berufen viele geldwerte, unversteuerte Vorteile hat. Es 
muss auch nicht jeder direkt in der Stadt wohnen und es gibt genug 
Handwerker die ein gutes und finanziell abgesichertes Leben führen.
Vielleicht liegt das auch an der Region in der man lebt. Ich kann nur 
sagen, wie ich es kenne (ländliches Bayern).

Autor: realist (Gast)
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klsjf schrieb:
> Mag sein, dass Berufe aussterben und weniger Arbeiter gebraucht werden,
> aber die meisten Handwerksbetriebe suchen verzweifelt nach Arbeitern.
> Der Ausländeranteil in diesen Berufen ist oft nur deshalb so hoch, weil
> die Betriebe keine deutschen Arbeiter finden.

Ich praezisiere:
>die Betriebe keine deutschen Arbeiter finden
die bereit sind fuer Mindestlohn zu arbeiten, weil der Meister seinen 
zweiten Q7/G350/Xirgendwas kaufen muss, den ersten blockiert ja immer 
die Frau.


realist

Autor: klsjf (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Aber man muss
> halt erstmal durch den Ausbildungs- und Gesellenjahremorast waten und
> mit einem Meisterbrief abschließen.

Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat 
ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon 
zu leben.
Die Zeit, in der der Mann die ganze Familie ernährt ist vorbei und mit 
zwei Einkommen kommt eine Familie über die Runden.
Wer studiert, muss erst mal Arbeit finden und mit dem aktuellen 
Überangebot an Studenten, ist das nicht immer einfach, wie man hier 
jeden Tag lesen kann.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Abv schrieb:
> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
> raus aus dem Irrenhaus.
>
> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?

Ich bin kurz davor.

Autor: Digter (Gast)
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Der frühere Verdienst nutzt wenig wenn das monatliche Netto zu gering 
ist. Vorsprung hin oder her, mit 2500€ netto bin ich einfach flüssiger 
wie mit 1600€.
Mit den 2500€ kann man sich eine Immobilie (wenn auch etwas 
bescheidener) Leisten. Mit 16 hundert eher nicht. Gilt selbst dann wenn 
auf ein gewissen Zeitrum der mit 1600 immer noch mehr Gesamtnetto hätte.

Solche Aussteiger trifft man immer wieder sofern man mal ein paar 
Rucksackurlaube gemacht hat. Die sind im Grunde alle ausgeglichen, sehr 
bescheiden und meist auch bekifft.
Das Leben ist so schon möglich und sicher auch schön sofern man eben 
ohne eigenen Besitz leben kann. Krankenversicherung ist so ne Sache, 
viele haben die nicht. Wenn was passiert kann es tatsächlich eng werden.
Ich denke manche sind für dieses Leben gemacht und wenn Arbeiter und der 
Vagabund im Altenheim am selben Fenster sitzen dann muss jeder für sich 
selbst entscheiden welcher von beiden er später denn mal sein möchte.

Autor: Normal (Gast)
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Abv schrieb:
> Hallo,
>
> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will
> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr
> unterstützen.
>
> Mit das meine ich:
> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.
>
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
>vorstellen....aber sowas bekommt man als
> Ingenieur nicht.
> Vorschläge?

Kommt mir bekannt vor. Ging mir ähnlich die ersten Jahre nach dem 
Studium. Hatte halt beschissene Jobs und musste das Business (Bewerben, 
Verhandeln, Führen) auf die harte Tour lernen.
Verschick Bewerbungen, schau dass Du mal woanders hinkommst. Ich kenne 
ein paar Leute, die haben 5-8 Mal den AG gewechselt, bis sie Ihren 
Traumjob gefunden haben. Gib nicht auf!

Autor: Normal (Gast)
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Und informiere Dich mal über das Thema „Burnout“. Eventuell führt Deine 
aktuelle Lage direkt dorthin. Aber das ist reine Spekulatius :-) Frohe 
Weihnachten. Hoffe, Du hast ein paar Tage frei!

Autor: F. B. (finanzberater)
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Normal schrieb:
> Und informiere Dich mal über das Thema „Burnout“. Eventuell führt Deine
> aktuelle Lage direkt dorthin.

Der Burnout ist gegessen, wenn das Ziel der finanziellen Freiheit zum 
Greifen nah ist. Das Einzige, was dann noch interessiert, ist, um wie 
viel das Vermögen diesen Monat wieder gestiegen ist.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Digter schrieb:
> Mit den 2500€ kann man sich eine Immobilie (wenn auch etwas
> bescheidener) Leisten. Mit 16 hundert eher nicht. Gilt selbst dann wenn
> auf ein gewissen Zeitrum der mit 1600 immer noch mehr Gesamtnetto hätte.

Sparsamkeit?
wenn man das bischen was bei 1600 im Monat übrig bleibt nicht ständig 
für Kneipe+Kino+Tabak+Disco+Malle-Dauersaufen+Auto (Abt. tief breit 
schwarz) und evtl. +Betäubungsmittel verbrät sondern die Lehrjahre und 
die ersten Arbeitsjahre etwas sparsam lebt kann man auch da etwas für 
später auf die hohe Kante legen.
So wie viele Generationen vor uns haben das schon getan.

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Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Mike B. schrieb:
> wenn man das bischen was bei 1600 im Monat übrig bleibt nicht ständig
> für Kneipe+Kino+Tabak+Disco+Malle-Dauersaufen+Auto (Abt. tief breit
> schwarz) und evtl. +Betäubungsmittel verbrät sondern die Lehrjahre und
> die ersten Arbeitsjahre etwas sparsam lebt kann man auch da etwas für
> später auf die hohe Kante legen.

Wenn man die erforderlichen Kommata wegläßt, nutzt sich die Tastatur 
nicht so rasant ab und man kann dadurch viel Geld sparen.

Q.E.D.

:)

Altes Sprichwort:
Spare in der Not -dann hast Du Zeit dafür.

MfG Paul

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:

> Im Übrigen möchte ich das Schicksal von Obdachlosen,
> Sozialhilfeempfänger und armen Rentnern nicht schönreden.
> Mir tun diese Menschen unendlich leid, ich bin für eine Stärkung und
> Ausbau des deutschen Sozialsystems und stehe auch an der Wahlurne dazu.
> Dennoch ist es Hohn wenn hier ständig unser Sozialsystem schlechtgeredet
> wird.
> Es ist eines der besten weltweit. Gefühlt leben 80% der Weltbevölkerung
> unter schlechteren Bedingungen als ein deutscher Sozialhilfeempfänger.
> Das ist eine Errungenschaft auf die man stolz sein kann, so eine
> Versorgung ist auch in Europa nicht selbstverständlich.
> Luft nach oben ist immer.

Leider arbeitet man fieberhaft, allen voran SPD und Grüne, dieses 
Sozialsystem weiter abzubauen, koste es was es wolle.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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klsjf schrieb:
> Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat
> ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon
> zu leben.

Unsinn.

18 Abitur
21 Bachelor
23 Master

vs.

16 Ausbildungstart
19 Ausbildungende
24 5 Gesellenjahre abgesessen
26 Meisterbrief

Das sind die Regelzeiten ohne Bummeln / ohne Beschleunigen.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Abradolf L. schrieb:
> klsjf schrieb:
>> Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat
>> ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon
>> zu leben.
>
> Unsinn.
>
> 18 Abitur
> 21 Bachelor
> 23 Master
>
> vs.
>
> 16 Ausbildungstart
> 19 Ausbildungende
> 24 5 Gesellenjahre abgesessen
> 26 Meisterbrief
>
> Das sind die Regelzeiten ohne Bummeln / ohne Beschleunigen.

Mit 23 hat der Herr master aber höchsten in Ferienjobs, Praktikas und 
Bc+Ms-Arbeiten Geld verdient.
Der Herr Meister hatte bis dahin mindestens 9 Jahre Zeit um monatlich 
ein paar Krötchen aufs Konto zu packen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Mike B. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> klsjf schrieb:
>>> Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat
>>> ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon
>>> zu leben.
>>
>> Unsinn.
>>
>> 18 Abitur
>> 21 Bachelor
>> 23 Master

An einer richtigen Uni mit nebenbei Arbeiten ist man eher mit 27 fertig, 
wenn es gut läuft. Bafög bekommt man heutzutage nicht mehr so leicht und 
wenn, kann man damit vielleicht etwas mehr als die Hälfte der laufenden 
Kosten decken. Ab dem 4. Semester wird es dann auch noch ersatzlos 
gestrichen, da man den nicht machbaren Regelstudienquatsch mit nebenbei 
arbeiten eh nicht einhalten kann. Und nebenbei, einen Meisterbrief ist 
Lichtjahre vom Anspruch und Arbeitsaufwand eines Masterstudiums in MINT 
entfernt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Normal (Gast)
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Der Handwerker macht noch 1000 Euro/Monat schwarz

Autor: Qwertz (Gast)
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Es ist doch echt albern hier von einigen Leuten zu konstruieren, wie 
sich ein Handwerker angeblich finanziell besser stellt als ein 
Ingenieur. Da mag es sicherlich ein paar wenige Einzelfälle geben, aber 
in der Regel kann der Handwerker niemals mit dem Ingenieur mithalten 
nach ein paar Jahren Berufserfahrung. Spätestens nach 10 Jahren klaffen 
die Gehälter zum Vorteil des Ingenieurs weit auseinander.
Schließlich wird nicht jeder Handwerker erfolgreicher Unternehmer mit 
mehreren Angestellten. Das wäre dann ja auch das Äquivalent zum 
selbständigen Ingenieur, der Angestellte in einem Ingenieurbüro 
beschäftigt.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Henry G. schrieb:
> An einer richtigen Uni mit nebenbei Arbeiten ist man eher mit 27 fertig,
> wenn es gut läuft. Bafög bekommt man heutzutage nicht mehr so leicht und
> wenn, kann man damit vielleicht etwas mehr als die Hälfte der laufenden
> Kosten decken. Ab dem 4. Semester wird es dann auch noch ersatzlos
> gestrichen, da man den nicht machbaren Regelstudienquatsch mit nebenbei
> arbeiten eh nicht einhalten kann.

Wenn dir die intellektuellen Fähigkeiten fehlen ein MINT-Studium in 
Regelstudienzeit abzuschließen, hast du vielleicht das Falsche studiert 
oder rumgebummelt.
Andere kriegen es durchaus gebacken mit Bafög und 450€-Job das Studium 
zu wuppen, da war ich nicht der einzige in meinem Jahrgang dem das 
gelungen ist.

Henry G. schrieb:
> Und nebenbei, einen Meisterbrief ist
> Lichtjahre vom Anspruch und Arbeitsaufwand eines Masterstudiums in MINT
> entfernt.

Hast schon soviele Meisterbriefe gemacht oder wie?

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Abradolf L. schrieb:

> Wenn dir die intellektuellen Fähigkeiten fehlen ein MINT-Studium in
> Regelstudienzeit abzuschließen, hast du vielleicht das Falsche studiert
> oder rumgebummelt.

Mit diesem Post hast du dich endgültig als Scharlatan enttarnt.

> Andere kriegen es durchaus gebacken mit Bafög und 450€-Job das Studium
> zu wuppen, da war ich nicht der einzige in meinem Jahrgang dem das
> gelungen ist.

In Regelstudienzeit an einer richtigen(!) Uni (und nicht die 
FH-Mittweida)? Als W-Ing? Zu Diplomzeiten oder zu Masterzeiten? An der 
TU-Berlin E-Technik hat das bei uns keiner geschafft. Nicht mal unser 
Überflieger.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Qwertz schrieb:
> Schließlich wird nicht jeder Handwerker erfolgreicher Unternehmer mit
> mehreren Angestellten.

aber jeder Ing wird das?

Autor: Le X. (lex_91)
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Mike B. schrieb:
> Mit 23 hat der Herr master aber höchsten in Ferienjobs, Praktikas und
> Bc+Ms-Arbeiten Geld verdient.
> Der Herr Meister hatte bis dahin mindestens 9 Jahre Zeit um monatlich
> ein paar Krötchen aufs Konto zu packen.

Meingott, geht jetzt diese Laier wieder los?

Ja, im Handwerk gibts viel Geld zu holen.
Nein, nicht für jeden.

Im Handwerk zählt noch mehr als in der Entwicklung: 
Durchsetzungsvermögen, Selbstvermarktung, Kundenaquise, Eier in der 
Hose, Unternehmerisches Denken. Kurz: eine Machermentalität.

Wer hier im Forum rumheult dass er als Ingenieur nix reisst der wird 
auch im Handwerk nicht reich.

Autor: Aloha (Gast)
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Expat schrieb:
on.
>
> Gegenfrage:
> Wo war China vor 20 Jahren mit ihren Städten, wo sind sie heute und wo
> in 20 Jahren
> Wo war Berlin vor 20 Jahren, wo ist Berlin heute und wo sehen Sie Berlin
> in 20 Jahren
>
> Wer wird die Nase vorne haben? Berlin oder Shenzen, Taipeh, Seoul, etc.?
> Wo finden kleine Unternehmer schon heute bessere Rahmenbedingungen und
> Infrastrukturen vor?
> Kleiner Tipp von mir Deutschland ist das sicher nicht!
> Deutschland ist (noch) ein guter Absatzmarkt aber sonst?
> Stellt etwa VW & Co. seine ganzen Teile auch in Deutschland her oder
> arbeiten die doch mit billigeren Zulieferern aus Osteuropa zusammen?

Deutschland ist alt, satt und träge, dem stimme ich zu. Wir laufen 
Gefahr eine Gerontokratie zu werden. China hingegen ist (noch) hungrig, 
jung sind sie bald auch nicht mehr.

Trotzdem finde ich das Leben in Deutschland wesentlich lebenswerter als 
in China oder Korea.

Der Preis des Erfolgs in Korea ist, dass die Kinder sich reihenweise 
selber umbringen, wenn sie dem Erwartungsdruck nicht mehr aushalten.

In China wuchs in den Städten eine Generation verwöhnter kleiner Kaiser 
heran, Sozialstandards, Zusammenhalt, Umweltschutz und dergleichen sind 
im Turbokapitalismus weitgehend untergegangen, dort wird die Großmutter 
fürs Business verkauft. Indien ist noch krasser, dort gibt es keine 
Ethik.

Man kann Deutschland und seinen Bürgern manches vorwerfen, die 
Lebensqualität ist aber sehr gut.

Ich wüsste nur sehr wenige Länder in denen ich mich evtl. auf Dauer 
genauso wohl fühlen würde, Österreich, die Schweiz (als Ausländer) eher 
nicht, Norwegen und Schweden sind halt im Winter recht dunkel, 
Neuseeland vielleicht, aber da war ich noch nie.

Andere Länder mögen cool sein, wenn man reich ist (China, USA,...), aber 
haben dafür massive Nachteile an anderer Stelle. Und wehe Du bist nicht 
reich.

In China hast Du keinen Rechtsstaat so wie hier. Die Steuern auf Dein 
Unternehmen mögen klein sein, aber wenn Du den falschen Leuten nicht 
gefällst holen sie Dich ab, dann bist Du dran wegen "Korruption" oder 
was ihnen sonst so einfällt.

Vergiss das nie, solltest Du Dich in China in einem Forum mal so über 
China auslassen wie Du es hier über die EU und Deutschland tust.

MfG

Autor: Expat (Gast)
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Alternativ wäre vielleicht in die Politik zu gehen, dann sitzt man auf 
der anderen Seite und kommt gar nicht mit dem Zählen der Moneten auf dem 
Konto nach:

Youtube-Video "Godfrey Bloom: The State is an Institution of Theft @goddersbloom"

Ich unterstütze seine Aussagen vollkommen, es braucht mehr solche Leute 
(dann wäre die Politik wenigstens tatsächlich unterhaltsam).
Youtube wird noch der Untergang so einiger Dinge in Deutschland sein.

Wenn die ÖR anfangen zu bröckeln wird es beginnen.

Beitrag #5248375 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5248379 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Aloha schrieb:
> Indien ist noch krasser, dort gibt es keine Ethik.

jedenfalls nicht im europäischen oder deutschen Sinne.

aber solange Millionen "Unantastbarer" alles so hinnehmen
ist doch alles in Ordnung, die glauben noch immer selber dran.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Henry G. schrieb:
> Berlin

Dass in Berlin nichts in Regelzeit fertig wird, kann man doch schon als 
Tautologie werten.
Herrlich deine Beißreflexe, wenn deine kognitiven Dissonanzen auf Dinge 
treffen, die es für dich nicht geben kann und dann krampfhaft nach 
Rechtfertigungen suchst, warum es bei dir offensichtlich nicht gereicht 
hat.

Henry G. schrieb:
> Nicht mal unser
> Überflieger.

Unter Blinden ist der Einäugige halt der König, mit zwei Augen sieht man 
trotzdem besser.

Autor: np r. (samweis)
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Abv schrieb:
> Immer mehr Leistung für weniger geld.

Ziemlich sinnlose Formulierung. Aber für einen Troll sehr effektiv, denn 
jeder meint genau zu wissen, was damit gemeint ist, und legt sich dann 
gemäß der eigenen politischen Überzeugung richtig ins Zeug.

Da sind zwei Komparative, aber womit wird eigentlich verglichen?

Du bringst also immer mehr Leistung für immer weniger Geld
- als Du früher im Studium gebracht/erhalten hast?
- als "die Anderen" erbringen/erhalten?
- als der Bauer im 13. Jahrhundert?
- als ich?
- als Angela Merkel, Martin Schulz oder Donald Trump?
- ...?
- oder ist Dein Beitrag zu den Sozialversicherungen gemeint, wo Du auf 
dem Weg vom Geringverdiener zum Arbeitslosen immer weniger einzahlst 
aber dafür immer mehr herausbekommst?
Das funktioniert im Leben leider nicht immer so...

Autor: Jo S. (Gast)
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Abv schrieb:
> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will
> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr
> unterstützen.
>
> Mit das meine ich:
> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.
>
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
> umstimmen können.
>
> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
> raus aus dem Irrenhaus.
>
> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?
>
> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als
> Ingenieur nicht.
>
> Vorschläge?

Ich schließe mich dem "Autor: np rn (samweis)" an und will auch auf den 
TO antworten.

4 Jahre im Beruf und jetzt kurz vor Jahresende kann man schon mal in 
eine stressige Stimmung kommen:

- es müssen Aufgaben unter hohem Zeitdruck abgeschlossen werden, um im 
laufenden Geschäftsjahr den Umsatz und Gewinn zu erhöhen

- nach ein paar Jahren im Beruf kann Frust auftauchen, weil die 
Erwartungen nicht erfüllt werden und man meint, auf der falschen Bahn zu 
sein

Beides ist ganz normal und kommt bei den meisten Leuten vor. In ein paar 
Wochen hat sich das wieder gelegt. Dann sollte der TOaber unbedingt 
damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit 
sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann.

Mögliche Ursachen:

- fachlich überfordert
- dauernd überlastet (subjektiv u/o objektiv)
- Konflikte mit Vorgesetzten
-    dto.       Kollegen
-    dto.       Kunden
- private Probleme
usw.

Dazu braucht man eine Auszeit (mind. 1 Woche, besser 2) in räumlicher 
Distanz und entspannter Umgebung. Nutze dazu hilfreiche Literatur - es 
gibt hervorragende Ratgeber für ein paar Euros.

Auf ein gutes Gelingen!
   Jo S.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Abradolf L. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Berlin
>
> Dass in Berlin nicht in regelzeit fertig wird, kann man doch schon
> als Tautologie werten.

Genau, Klischee aus der BILD-Zeitung aufgenommen und mal eben einer 
renommierten Universität angelastet.

> Herrlich deine Beißreflexe, wenn deine kognitiven Dissonanzen auf Dinge
> treffen, die es für dich nicht geben kann und dann krampfhaft nach
> Rechtfertigungen suchst, warum es bei dir offensichtlich nicht gereicht
> hat.

Beißen tust nur du hier. Und mal ehrlich, der "kognitiven 
Dissonanzen"-Vorwurf? Wie oft willst du den überall noch bringen? So 
nach dem Motto: "Du bist immer zweimal mehr dümmer als wie ich".

> Henry G. schrieb:
>> Nicht mal unser
>> Überflieger.
>
> Unter Blinden ist der Einäugige halt der König, mit zwei Augen
> sieht man trotzdem besser.

Das Einzige, was ein "Experte" wie du dort sehen würde, wäre die 
Exmatrikulation im dritten Semester.

Autor: Le X. (lex_91)
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Schön bist übers Stöckchen gesprungen, kriegst 'n Leckerli von mir :-)

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Schön bist übers Stöckchen gesprungen, kriegst 'n Leckerli von mir :-)

gääääääääähhhhn

Autor: MaWin (Gast)
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Mike B. schrieb:
> Mit 23 hat der Herr master aber höchsten in Ferienjobs, Praktikas und
> Bc+Ms-Arbeiten Geld verdient.
> Der Herr Meister hatte bis dahin mindestens 9 Jahre Zeit um monatlich
> ein paar Krötchen aufs Konto zu packen.

Niemand hindert dich, mit 14 deinen Meister zu machen und bis 23 nicht 
mitzubekommen, dass du von Grundrechenarten nicht die leiseste Ahnung 
hast.

Autor: Jo S. (Gast)
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MaWin schrieb:
> Niemand hindert dich, mit 14 deinen Meister zu machen ...

Doch, die Handwerksordnung!   ;)   :))

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Jo S. schrieb:
> Beides ist ganz normal und kommt bei den meisten Leuten vor. In ein paar
> Wochen hat sich das wieder gelegt. Dann sollte der TOaber unbedingt
> damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit
> sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann.

Wer bisher nur in einem Job / Firma gearbeitet hat, kann nicht wissen 
wie es woanders aussieht, es fehlt somit etwas die Sachlichkeit was so 
alles möglich ist.

Raus aus dem Irrenhaus ist schon mal ein Ansatz, sprich sich neu zu 
bewerben.
Muss ja nicht direkt das Ausland sein, wobei ich die Niederlande oder 
Österreich nicht unbedingt als Ausland bezeichnen möchte.

Eine Beschreibung / Beispiel wieso das ein Irrenhaus ist, wäre 
hilfreich.

Autor: Jo S. (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Eine Beschreibung / Beispiel wieso das ein Irrenhaus ist, wäre
> hilfreich.

Na klar, was er geschrieben hat, sind Gefühlsäußerungen / irrational. 
Deshalb meine Vermutung, daß die Jahresendrally schuld ist.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Jo S. schrieb:
> Beides ist ganz normal und kommt bei den meisten Leuten vor. In ein paar
> Wochen hat sich das wieder gelegt. Dann sollte der TOaber unbedingt
> damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit
> sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann.
>
> Mögliche Ursachen:
>
> - fachlich überfordert
> - dauernd überlastet (subjektiv u/o objektiv)
> - Konflikte mit Vorgesetzten
> -    dto.       Kollegen
> -    dto.       Kunden
> - private Probleme
> usw.
>
> Dazu braucht man eine Auszeit (mind. 1 Woche, besser 2) in räumlicher
> Distanz und entspannter Umgebung. Nutze dazu hilfreiche Literatur - es
> gibt hervorragende Ratgeber für ein paar Euros.

Das schreibst du so, als ob der TO nur mal ne Woche Urlaub braucht. Dann 
wird er sich schon wieder beruhigt haben, klar denken und wieder bis zum 
nächsten Weihnachtsrun schön im Hamsterrad laufen.

Vielleicht hat er nur erkannt, dass an der Gesamtsituation etwas nicht 
stimmt? Dann ist es nach einer Woche noch nicht erledigt, sondern erst, 
wenn er seine Situation ändert.

Solche Sprüche kenne ich. Du musst dich motivieren, denk an das Geld und 
nimm ne Woche Urlaub, damit du wieder zur Besinnung brauchst. Das hilft 
alles nichts wenn man erkannt hat, dass die Arbeitswelt irre geworden 
ist.

Das private Problem wird in diesem Fall diese Erkenntnis sein. Aber 
manche können sich halt ihr ganzes Berufsleben lang selbst anlügen, 
andere wittern den Braten nach wenigen Jahren bereits.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bb O. (bbox)
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Dafür hat man als Meister mit 45 kaputten Rücken und auch der Rest der 
Knochen ist nicht im besten Zustand. Das ist es nicht Wert für das 
bisschen Kohle mit einer 60 Stunden Woche. Zahlungsmoral ist nicht mehr 
vorhanden. Der Kunde kauft dann eh alles Made in China und man hängt wie 
ein Idiot rum, der versucht deutsche Wertarbeit zu vermitteln.

ES IST ZUM MÄUSE MELKEN!!!

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Autor: Jo S. (Gast)
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Nils N. schrieb:
> Das schreibst du so, als ob der TO nur mal ne Woche Urlaub braucht. Dann
> wird er sich schon wieder beruhigt haben, klar denken und wieder bis zum
> nächsten Weihnachtsrun schön im Hamsterrad laufen.

Falsch!

Ich habe auch geschrieben:
" Dann sollte der TO aber unbedingt
> damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit
> sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann."

Das ist der wesentliche Inhalt.

Autor: np r. (samweis)
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Nils N. schrieb:
> Das schreibst du so, als ob der TO nur mal ne Woche Urlaub braucht.
Das wird nicht reichen, denn er schrieb:

Abv schrieb:
> Ich will
> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr
> unterstützen.

Auch mit Urlaub ist er noch immer Teil der Gesellschaft (es sei denn er 
macht Urlaub auf dem Mars).
Er lastet seine Probleme der "Gesellschaft" an. Das ist ja bequem,
Wenn er ins Ausland geht, gehen seine Probleme mit ihm. Auch dort wird 
er sie wieder der "Gesellschaft" zuschreiben. Denn dann braucht er sie 
nicht da zu suchen, wo sie sind: bei ihm selbst.

Ich sage ja nicht, dass man nicht auch "Gesellschaftskritik" betreiben 
kann.
Aber dazu muss man schon deutlich mehr bringen als ein paar 
Allgemeinplätze.

Autor: Ketzer (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Klar, in deutschen Konzernen arbeiten nur Luschen, deshalb sind diese
> Unternehmen auch weltweit so konkurrenzfähig und erfolgreich.

Das ist ja auch mit all unseren dummen, faulen und korrupten Politikern 
so. Die machen nämlich immer alles falsch, wenn sie überhaupt mal etwas 
tun, und deswegen leben wir in einem der reichsten, freiesten, 
rechtsstaatlichsten, demokratischsten und sozialsten Staaten der Welt.

Warum so viele Menschen aus allen Teilen der Welt so gerne in 
Deutschland leben wollen, daß sie dafür ihre Heimat, ihre Familie und 
ihre Freunde verlassen, ein Vermögen ausgeben und nicht selten sogar ihr 
Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Keine Ahnung...

Autor: Pete K. (pete77)
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Fasteuchmalandieeigenenase schrieb:
> Jedes Land der Welt sieht wirtschaftswachstumstechnisch im Verhältnis zu
> China schlecht aus, mal ganz abgesehen davon das die ihre Bewohner mit
> Punkten bewerten.

Schon mal in Vietnam gewesen? Die haben ein super Bildungssystem, ca. 
6,7% Wachstum und sogar China beginnt in Vietnam zu produzieren.
Allerdings arbeiten die Vietnamesen auch Samstags und Sonntags, Arbeiter 
schlafen meistens direkt auf den Häuser-Baustellen im Rohbau.

Ja, Asien boomt, aber auch nicht mit 20h/Woche.

Autor: A. K. (prx)
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Pete K. schrieb:
> ca. 6,7% Wachstum

Unten findet man mehr Staaten mit erheblichem Wachstum als oben.

> und sogar China beginnt in Vietnam zu produzieren.

Weil die Chinesen den Chinesen zu teuer werden. Ein déjà-vu?

Autor: A. K. (prx)
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Aus der Bekanntschaft wurde mir von Leuten mit einiger praktischer 
Erfahrung dort etwas über die Arbeitsweise in Südostasien vermittelt 
(circa Indonesien, Malaysia, Thailand). Versprochen wird alles. Im 
Improvisieren sind sie gut, allerdings wird halt auch gerne mal ein 
teures und komplexes Neugerät sehr improvisiert eingebaut, mit Folgen. 
Also hinterher alles nochmal genau kontrollieren. Gearbeitet wird, wenn 
der Chef zusieht.

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Autor: Expat (Gast)
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A. K. schrieb:
> Aus der Bekanntschaft wurde mir von Leuten mit einiger praktischer
> Erfahrung dort etwas über die Arbeitsweise in Südostasien vermittelt
> (circa Indonesien, Malaysia, Thailand). Versprochen wird alles. Im
> Improvisieren sind sie gut, allerdings wird halt auch gerne mal ein
> teures und komplexes Neugerät sehr improvisiert eingebaut, mit Folgen.
> Also hinterher alles nochmal genau kontrollieren. Gearbeitet wird, wenn
> der Chef zusieht.

Kannst Du Deutschland auch noch in die Liste aufnehmen? Eine Firma wo 
ein ehemaliger Produktionsleiter von Nokia arbeitet/gearbeitet hat hat 
mir 1/4 meiner Geräte in Deutschland beschädigt geliefert.

Eine andere Firma meinte gar ich muss teurere Leiterplatten einkaufen, 
die waren vor allem sehr überheblich. Eigentlich darf ich's Firma Nr. 2 
nicht ankreiden, der Verkäufer war ein Trottel und der Techniker wohl 
unerfahren. Nach nem Jahr bekam ich einen Anruf ob ich nicht 
Leiterplatten bei ihm Outsourcen möchte - er ist aus dem Unternehmen 
ausgestiegen.

Mit Firma Nummer 3 haben wir's dann hinbekommen, der aktuelle Yield 
beläuft sich auf über 99% bei ca 20.000 Geräten. Was war das Problem? 
Die Pastenmaske sonst überhaupt nichts (betroffen waren die ersten 500 
Stk).
War sehr lehrreich die ganze Aktion.

Verkackt in Germany. Not Made in Germany. Wer mit deutschen Kosten nach 
Asien geht kann dort mehr als nur exzellente Arbeit erwarten. Wer sich 
dort etwas auskennt kommt auch so mit akzeptabler Qualität günstig raus. 
Wer keine Ahnung/Erfahrung hat muss halt pokern und kann unter Umständen 
alles verlieren.
Des weiteren kann man ja auch die Frage stellen woher kommen denn viele 
Chipsätze, TSMC ist weltweit sehr hoch im Kurs.
Von können soll nicht die Rede sein sondern von was wähle ich aus.

Autor: Jetzt ist G. (hacky)
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Natuerlich kann man im passenden Ausland aus der Gesellschaft und dem 
"irren Hamsterrad" ausbrechen.

zB in Australien ueberland fahren, die 3. links und weg ist man. Da kann 
man ein Leben verbringen und weg vom Radar sein. Doof allerdings wenn 
man dann wieder etwas von der Gesellschaft moechte, weil man einen 
"Service" braucht, etwas "kaputt" ging.

Oder von Anchorage inland fahren, die 3. links und weg ist man. Ein 
kleines Problem welcher Art auch immer, dann kommt der Baer, 
schnappi-happi, ein Elch scheisst auf die Knochen und man ist gesiegelte 
Geschichte.

Ja. Unsere Gesellschaft ist nicht nachhaltig. Jeder kann seinen Teil 
beitragen.

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