Hallo,
ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will
nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr
unterstützen.
Mit das meine ich:
Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.
Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr
umstimmen können.
Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich
raus aus dem Irrenhaus.
Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?
20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als
Ingenieur nicht.
Vorschläge?
Abv schrieb:> Mit das meine ich:> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.
Was heißt das?
Wieviel Stunden arbeitest du pro Tag?
Wie lange fährst du zur Arbeit?
> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr> umstimmen können.>> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus.
Im Irrenhaus - da arbeiten sehr viele!
Es ist oft die eigene Einstellung dazu.
> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?
Die arbeiten im Ausland aber meistens sogar mehr.
> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als> Ingenieur nicht.>> Vorschläge?
Nicht als Ingenieur arbeiten!
Aber ernsthaft - Stress hat man fast überall, mal mehr mal weniger.
Geht es dir nur um eine geringere Arbeitszeit?
20h/Woche - was machst du mit sooo viel Freizeit?
Hobbies?
4 Stunden pro Tag - 8 Uhr anfangen, um 13 Uhr zuhause Mittagessen?
Rick M. schrieb:> 20h/Woche - was machst du mit sooo viel Freizeit?
Das ist das gängige Totschlagargument. Ich persönlich könnte auch
komplett ohne Lohnarbeit meine Zeit füllen - irre, wa?
Geh in die Niederlande. Dort kriegst du auch als Ingenieur einen gut
bezahlen Teilzeit Job. Und mit Teilzeit meine ich nicht 35h..
Ansonsten kann ich dich total verstehen. Nicht nur der Stress etc. auch
die Arbeitswelt an sich. Sie wird als alternatovlos dargestellt, man hat
zu arbeiten, ich arbeite also bin ich. Sich über den Job identifizieren.
Man merkt im Büro, wie die Leute sich verstellen, das ist eine
Scheinwelt.
Du könntest dich selbstständig machen, dann brauchst du nur so viel zu
arbeiten wie du willst und an was du willst. Einige werden jetzt sagen,
dass man dann noch mehr arbeitet - das tun aber nur diejenigen, die
nicht nein sagen können und um ihren Ruf fürchten.
40h + Anfahrtsstress der Großstadt - wie das manche 20,30 Jahren
durchhalten, es ist mir ein Rätsel. Macht man halt so, machen alle
anderen doch auch - oder?
Abv schrieb:> Ich will nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw.> das nicht mehr unterstützen.
Dann geh doch.
Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.
Ich will nicht arbeiten aber viel Geld und mindestens 20 Stunden
Freizeit pro Tag, meine vielen Hobbies.
Kannst Du leben ohne zu arbeiten? Dann mach es, wander aus, bau Dir ne
Hütte im Busch, was immer Dir Spaß macht.
Brauchst Du Geld zum Leben? Dann tu auch was dafür.
Aber hör auf rumzuheulen. (und getrollt wird hier freitags)
Nils N. schrieb:> Anfahrtsstress der Großstadt
Ich bin kein Ingenieur nur Softwareentwickler aber mir ging es ähnlich.
Nun das Problem war eher weniger der Job sondern das drumherum. Große
Stadt ständig Lärm der weg zur Arbeit ein quälen durch den Stau. Meine
Lösung
Als erstes habe ich mir ein EBike gekauft. Seit her fahre ich fast
Täglich damit zur Arbeit. In Zwei Jahre fast 6000 Km. Es klingt komisch
aber man kommt viel entspannter an und ist viel Frischer. Und so oft
regnet es gar nicht.
Danach habe ich mir ein Haus auf dem Land gekauft. Wenn ich mich jetzt
in den Garten setzte höre ich nur noch Natur. Kein Autolärm und so.
Dadurch schläft man auch besser. Und Auch die Gartenarbeit tut gut und
macht Fitt. Dieses einfach mal abschalten an was anderes denken und sich
wohlfühlen.
Der Job ist nicht anders geworden aber meine Einstellung. Man macht sich
nicht mehr so den Kopf um unnötige dinge. Man wird einfach gelassener.
Horst schrieb:> Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.
Und mir gehen nicht nur langsam, sndern schon lange die
alteingesessenen, ewiggestrigen Arbeitnehmer auf die Nerven. Leistung,
Arbeit, Geld - das ist was zählt. Und dann kommen solche SÄtze wie "bau
Dir ne Hütte im Busch".
An den TO: Zieh dein Ding durch und versuch einfach einen Arbeitsplatz
mit weniger Stunden zu finden. Rente kriegst du eh nicht. Oder mach dich
gleich Selbstständig.
Sven schrieb:> Danach habe ich mir ein Haus auf dem Land gekauft.
Ich hab auch ein Haus auf dem Land (bzw. dennoch in der Stadt). Aber mir
gefällt immernoch nicht der Gedanken, einen Großteil meines Lebenszeit
im Büru zu verbringen, was ich gar nicht mag. Da mach ich lieber einen
Break.
Nils N. schrieb:> 40h + Anfahrtsstress der Großstadt - wie das manche 20,30 Jahren> durchhalten, es ist mir ein Rätsel. Macht man halt so, machen alle> anderen doch auch - oder?
Das Schöne ist: es steht jedem frei dies nicht mehr mitzumachen.
Wir sind ein reiches Land und ermöglichen jedem ein leistungsloses
Auskommen das weit über dem weltweiten Niveau liegt.
Auf der andren Seite kann man sich halt dann weniger bis keine
Luxusgüter und Konsumgüter mehr leisten. Aber das sollte jetzt nicht
weiter verwundern.
Aber im Großen und Ganzen: wer keinen Bock mehr auf Arbeiten hat kann
sofort aufhören, wir füttern ihn schon durch.
Le X. schrieb:> Aber im Großen und Ganzen: wer keinen Bock mehr auf Arbeiten hat kann> sofort aufhören, wir füttern ihn schon durch.
Um Durchfüttern und keinen Bock zu Arbeiten geht es hier doch gar nicht.
Das hast du jetzt gesagt!
Es geht darum weniger zur Arbeiten, ausserhalb des Hamsterrades.
Le X. schrieb:> Auch das geht.> Nennt sich Teilzeit.
Nur definieren hier die meisten Teilzeit bereits mit 35h. De jure stimmt
das evtl. sogar. De facto ist das Vollzeit.
Abv schrieb:> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?
Mir war das auch alles zu viel, als Techniker. Bin dann in eine
Abteilung gewechselt, deren Aufgabe die Steuerung der unternehmensweiten
Kommunikation ist. Seitdem bekomme ich viel Geld für Posts wie den von
Abv. Probier's doch mal so!
Teilzeitbeschäftigt sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren
regelmäßige Wochenarbeitszeit kürzer ist, als die von vergleichbaren
vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (§2 Abs. 1
TzBfG).
Somit sind 39h bereits Teilzeit?
Abv schrieb:> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr> umstimmen können.>> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus.>> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?>> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als> Ingenieur nicht.> Vorschläge?
Was stört dich konkret an der deutschen Gesellschaft? Ich lebe und
arbeite aktuell im Ausland.
Wenn du nicht in einer wohlhabenden Familie geboren bist, kannst du dein
Ziel nur ueber einen langfristigen Plan mit einer Sparquote von
mindestens 60% erreichen.
Immobilien, Edelmetalle, Aktien, Bitcoins...
Ich mache dies ähnlich, da ab einem Alter von 40 unabhängig sein will.
Ob ich dann aufhöre zu arbeiten und reise, weiss ich nicht.
Wahrscheinlich werde ich letztlich weiterarbeiten, weil ich meinen Job
eigentlich mag, aber vermutlich mit nur noch 30h pro Woche.
Franky schrieb:> Abteilung gewechselt, deren Aufgabe die Steuerung der unternehmensweiten> Kommunikation ist.
Fachangestellter für Bürokommunikation, oder Klatschtante?
Alle zwei Wochen der selbe Troll. Ich will aussteigen. Ich will Digital
Native werden. Ich habe das Falsche studiert. Meine Priorität ist
Freizeit. Ich finde keinen branchenfremden Job. Wie bekomme ich
Teilzeit? Homeoffice in der Karibik? Blablabla, wäääääääh, heul, jammer.
Ehrlich? Hör auf Lack zu saufen und such dir einen Therapeuten dem du
erzählst dass du zu früh von der Mami abgestillt worden bist.
Abv schrieb:> Hallo,>> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr> umstimmen können.>
Arbeitest beim Dienstleister? Löl. Ja, da verbrennen viele. Survival
Training - da musst durch.
Hallo
"Das Schöne ist: es steht jedem frei dies nicht mehr mitzumachen.
Wir sind ein reiches Land und ermöglichen jedem ein leistungsloses
Auskommen das weit über dem weltweiten Niveau liegt."
Hast du dich schon mal ernsthaft informiert wie das in echt abläuft?
Zwar hebe ich zum Glück keine eigenen Erfahrungen, und werde das auch zu
verhindern wissen, aber es gibt genug für Jedermann zugängliche Quellen
wie so etwas, hier in unseren ach so reichen und sozialen Land, abläuft.
-Du musst für jeden Cent betteln gehen.
-Du musst jeden noch so kleinen Gelderwerb bekannt geben.
-Was auf deinen Konto passiert ist nicht mehr alleine deine Sache.
-Irgendwelche Aufstockungen auf der einen Seite (z.B. Kindergeld,
irgendwelche anderen staatlichen Aufgaben) werden voll angerechnet bzw.
von deinen Bezügen abgezogen.
-Du lebst gezwungenermaßen in einer Gegend die sagen wir mal "etwas
speziell" - also ein sogenannte sozialer Brennpunkt ist.
-Die Mobilität wird dir kräftig eingeschränkt - Auto kannst du vergessen
- ÖPNV zu und in den sozialen Brennpunkten... lol, ein Fahrrad oder
Billigroller wird dir dank der guten Wohngegend unter den Hintern weg
geklaut, wenn nicht sogar mittels Gewaltandrohung geraubt.
-Soziales Leben kannst du vergessen, oder du schließt dich irgendwelchen
Banden bzw. depressionsfördernden Grüppchen an (die aus genau den
gleich armen Tropfen bestehen wie du es dann einer wärst).
-Noch könntest du nebenbei (natürlich illegal...) etwas Bargeld
verdienen, wenn aber mal alles auf Bargeldlosen Zahlungsverkehr
umgestellt ist kannst du das auch vergessen.
-Das du zu hause herumlungern kannst vergiss lieber, du bist dann der
Halbsklave des Sozialamt (oder wie auch immer die zuständige Stelle
mittlerweile genannt wird) und wenn die dort sagen "Spring" dan darft du
höchsten nach antworten "Wie hoch?" - ansonsten -> Leistungskürzung
Und wahrscheinlich noch dutzende weitere Punkte die dafür sorgen das
niemand in unseren Land und wirklich auf ein "ein leistungsloses
Auskommen" angewiesen sein will.
Ich habe das jetzt extra etwas überspitzt dargestellt und nicht jeder
Punkt muss genau auf jeden Bezieher zutreffen - aber so wie du es dir
vorstellst (Oder war dein Vorschlag ironisch gemeint?) oder es eventuell
erscheinen lassen willst: Das"Schmarotzerargument" durch die Hintertür
und ein wenig Hass sähen?- Ist es nicht.
Man wird nicht wie in anderen Weltgegenden verhungern, und wenn man sich
nicht zusätzlich extrem Blöd anstellt wird man auch nicht Obdachlos.
Aber das wäre für mich, und hoffentlich auch für dich, kein lebenswertes
Leben...
Und ein von Einigen angedachtes (erträumtes)bedingungsloses
Grundeinkommen, was meiner Meinung nie kommen wird, wird ein eben genau
nur ein Grundeinkommen sein was sich nicht von den jetzigen
Sozialleistungen unterscheiden würde und trotzdem überwacht und
angerechnet würde (eben doch nicht bedingungslos...)und von garantiert
von so manchen Arbeitgeber im "Einfachjobbereich" ausgenutzt werden.
Das nebenbei Hunger leider von Außen angelockt werden würden ist auch
klar...
Karli
Abv schrieb:> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als> Ingenieur nicht.
Du hast rein recht auf Teilzeit wenn im Betrieb x Leute arbeiten.
Einfach anmelden und du hast deine 20 std. Voila
Karli schrieb:> Man wird nicht wie in anderen Weltgegenden verhungern, und wenn man sich> nicht zusätzlich extrem Blöd anstellt wird man auch nicht Obdachlos.> Aber das wäre für mich, und hoffentlich auch für dich, kein lebenswertes> Leben...
Nein wäre es nicht.
Aber es reicht um sich aus dem "Hamsterrad" auszuklinken, nicht hungern
zu müssen. Und um das gehts doch hier, richtig?
Ferner hat man weiterhin eine Gesundheitssystem auf Top-Niveau und eine
immer noch ansehliche Infrastruktur zur Verfügung.
Luft nach oben ist natürlich immer. Aber wir sollten uns die
Errungenschaften unseres Sozialsystems nicht schlecht reden. Klar wars
vor den Hartz-Gesetzen besser.
Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Trollflüsterer schrieb:> Abv schrieb:> Hallo,> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr> umstimmen können.>> Arbeitest beim Dienstleister? Löl. Ja, da verbrennen viele. Survival> Training - da musst durch.
Folgendes kann helfen:
- Gewerkschaft beitreten
- Betriebsrat gründen
- Geisteswissenschaftlern misstrauen
Hannes J. schrieb:> Ich will Digital Native werden.
Will die Industrie auch. Schlecht für Softwarebuden.
> Ich habe das Falsche studiert.
Zweite Wahl, billiger einstellen.
>Meine Priorität ist Freizeit
Typ 3 also.
Abv schrieb:> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.
Wenn du das nicht möchtest, dann empfehle ich dir einen Konzernjob mit
Home Office Möglichkeit.
Da musst du nur relativ wenig leisten für überdurchschnittlichen Lohn,
und hast wenig Stress bei viel Freizeit. Wenn dir Vollzeit 35h noch zu
viel sind, kannst du recht problemlos nach einer Mindestfrist auf
Teilzeit wechseln, darauf hast du in einem Konzern sogar gesetzlichen
Anspruch.
Horst schrieb:> Dann geh doch.> Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.
Deine Wut ist nachvollziehbar. Ein Kurzfilm, um Verständnis für die
Youngsters zu schaffen:
https://youtu.be/cPfvGRjSnC8
Abv schrieb:> Hallo,>> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr> unterstützen.>> Mit das meine ich:> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.>> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr> umstimmen können.>> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus.
Ein ganz dickes Mitleids-ooooooooooooooooh an das kleine Hascherle!
Früher haben die Leute bis zu 45Jahre den gleichen Job gemacht, 42
Stunden die Woche für ein durchschnittliches Gehalt. Da war dann eine
Mietwohnung oder maximal ein kleines Häuschen, alle paar Jahre ein
kleines Auto, und jährlich zwei Wochen Urlaub in Südeuropa drin.
Und die haben oft in der Fabrik am Band oder sogar in der Kohle
gearbeitet.
Und du jammerst nach 4 Jahren, dass du es kaum noch 2 Jahre aushältst?
Und vorher 3-4 Jahre eine fast kostenlose Hochschul-Ausbildung genossen.
Mit Abi und Studium und 4 Jahren Berufstätigkeit bist du jetzt sicher
Anfang 30. Was willst du die restlichen 35+x Jahre machen bis du mit 67
in die Rente gehen darfst?
Du wirst sicherlich mehr verdienen als ein einfacher Elektriker. Und
dieser arbeitet locker seine 40 Jahre, mit 16 in die Lehre und mit 67 in
die Rente. Was soll der sagen?
Was zählt ist die Einstellung. Bist du E-Ing. geworden nur um viel Geld
zu verdienen oder weil E-Technik dir Freude macht und dich
interessierst?
Kneif die A-Backen zusammen und arrangier erst deine Situation (Ort,
Arbeitgeber und Arbeitsplatz) bestmöglich und dann dich mit deiner
Lebensarbeitszeit!
Wer alle 4 Jahre per Wahlzettel wieder Ja sagt zu dem bestehenden
kapitalistischen System darf dann hinterher auch nicht drüber jammern.
Die Forderungen des Posters sind nachvollziehbar. Das Problem ist die
Berufserfahrung, welche Fehlt, die muss man sich in eriner steilen
Lernkurve erarbeiten. Dann gibt's auch mehr Lohn. Wenn man Teilzeit
macht, kommt man nicht zu Berufserfahrung, denn man arbeitet nur
unwichtigen Ramsch, welcher ausgelagert wird, auf die laengere Bank.
Deswegen ist krasser Lohnanstieg nicht wirklich wirklich erwartbar.
Ich empfehle :
- im Lager, sehr wenig Geld, am Abend Rueckenweh. Egal, ob mit Stapler
oder ohne. Zuviel zum Sterben, zuwenig zum Leben.
- im Supermarkt Gestelle fuellen. Sehr wenig Geld. Zuviel zum Sterben,
zuwenig zum Leben.
- im Wald wohnen, zusammen mit einem hund und einem Esel. Null Kohle.
Maximale Lebensqualitaet. Jeder Tag ist neu und intensiv. Man altert
sehr schnell.
- Zuhaelter, Rausschmeisser. Massig kKohle. Selbstaendig. Benoetigt hohe
Durchsetzungskraft. Man wird eher nicht alt dabei.
- Strassenmusikant. Massig kohle. Sehr intensiv. Muss aber was drauf
haben.
- Schnorrer, Marktschreier, Politiker. Massig Kohle. Man muss
sympathisch rueberkommen und den ganzen Tag reden koennen. Wie ein
Papagei. Immer das selbe runterleiern.
Ich empfehle nicht :
- Im Ausland rumgammeln. Alle drei Monate laesst sich Mama erweichen
einen Hunderter zu senden. Das ergibt dann ein Tagesbudget von 1 Euro,
plus 3 cent fuer Unvorhergesehenes. In den passenden Laendern machbar,
aber zehrend. Macht innovativ. Welche neue Story erzaehle ich Mama, und
den Touristen.
- Im Ausland unqualifiziert zu arbeiten. Bananenpfluecken... Erdbeeren
pfluecken. Rueckenweh. Die illegalen Mexikaner und Marokkaner haben grad
auf dich gewartet. Bedeutet in der Hackordnung einreihen. Oder mit
Durchsetzungskraft zum Aufseher aufsteigen.
- im Ausland an einem Touristenort, den Touristen Fuehrungen vermitteln
und Glasperlen andrehen.
Ohne meine Aussage :
- Bei uns hier, Marktfahrer. Sich per Internet billigsten Chinaplatik
bestellen und den Tagesbesuchern andrehen.
- Bei uns hier, Marktfahrer. Eigene Qualitaetserzeugnisse. Selbst
geroesteten Kaffee, Marmelade. eingemachte Fruechte, fuer biobewusste
Kunden.
-irgendwo am Meer eine Tauchschule aufmachen, die N+1-te, und irgendwann
Schutzgelder bezahlen. Je nach Ort eben. Eigenes Kapital, oder Mamas
Kapital muss man bringen.
-Irgendwo am Indischen Golf eine Kleider Manufaktur hochziehen. Sozialer
Umgang, Sprache, und ein mimimum an eigenem, oder Mamas Kapital noetig,
plus einen Absatzkanal in einer Boutiqe hier.
Mike B. schrieb:> Früher haben die Leute bis zu 45Jahre den gleichen Job gemacht, 42> Stunden die Woche für ein durchschnittliches Gehalt.
Sinnkrise, eine Art midlife crisis, vorverlegt.
Früher hatten die Leute eine Frau zu Hause, die sich um Kinder kümmert.
Oder strebten das an. Die Welt um einen herum wird besser. Das
motiviert.
Heute arbeitet die Frau selber und oft gibts keine Kinder. Oder man ist
geschieden und arbeitet allein für zwei getrennte Haushalte. Oder nimmt
sich vor, gleich beides zu vermeiden. Die Welt um einen herum scheint
jeden Moment zusammenzubrechen. Das motiviert eher nicht.
Lassen wir doch unsere Jungen ein kostenloses Qualitaetsstudium
absolvieren, und dann auf die Gammeltour abdriften.
Lassen wir doch hoch motivierte Drittweltbewohner hier studieren und
Karriere machen. Die finden das Megacool.
Ich kannte mal Aussteiger, die haben sich eine verlassene Huette in
einem verlassenen Dorf gemietet. 300Fr Miete pro Jahr. Ein paar Huehner,
Reben, Gemuese, Fruechte fuer den Eigenbedarf. Einer von Dreien war
immer weg, in der Stadt, um in einem Idiotenjob etwas zu verdienen. Nach
einigen Jahren flog das Ganze dann auseinander, weil die Eine fand die
Anderen arbeiteten zu wenig auf dem Hof, weniger als sie. Zusaetlich gab
es Probleme mit der Gemeinde, weil sie Sozialhilfe beantragten, was
extremst schlecht ankam. Wo jeder jeden kennt, und alle unten durch
mussten. Sie wurden rausgemobbt. Sehr unlustig.
Horst schrieb:> Dann geh doch.> Langsam gehen einem die Berufsanfänger gehörig auf die Nerven.> Ich will nicht arbeiten aber viel Geld und mindestens 20 Stunden> Freizeit pro Tag, meine vielen Hobbies.>> Kannst Du leben ohne zu arbeiten? Dann mach es, wander aus, bau Dir ne> Hütte im Busch, was immer Dir Spaß macht.> Brauchst Du Geld zum Leben? Dann tu auch was dafür.>> Aber hör auf rumzuheulen. (und getrollt wird hier freitags)
100% Zustimmung.
Die Generation Heulsuse, die dank Helikoptereltern völlig unfähig für
das Leben sind nerven gewaltig
Ja. Es ist eine voellig neue Zeit. Wir koennen jederzeit, fast ueberall
mit fast jedem auf der Welt kommunizieren. Guenstigst. Und koennen uns
jederzeit, fast ueberall, ueber fast alles informieren. Absolut
guenstigst.
Beides Dinge da haben die Eltern nicht mal davon getraeumt.
Dafuer sollte man eine Familie am Besten vergessen. Zu unkalkulierbar,
Totalschaden zu wahrscheinlich.
Dafuer ist die Welt offen wie noch nie. Packen wir's an.
Der Andere schrieb:> Die Generation Heulsuse, die dank Helikoptereltern völlig unfähig für> das Leben sind nerven gewaltig
Ist die deckungsgleich mit der berüchtigten "Generation Y"?
Genau, dieser Jammerlappen soll erst mal lernen was es heißt zu arbeiten
- aus Prinzip, weil man das halt so macht und erwartet! Der kann doch
noch gar nicht mitreden, erst wenn er 30 Jahre 40h gearbeitet hat ist er
qualifiziert zu heulen.
Warum? Weil man das halt so macht, ist doch egal ob alles Unnsinsjobs
geworden sind, alles automatisiert ist und die Firmen sich den Großteils
des Lohns in die eigene Tasche stecken. Mit dem Job identifizieren udn
dafür leben und so. Immer wenn ich einem Teilzeit-Fuzzie begegne, halte
ich ihm die Hand zum reden hin, mti sowas gebe ich mich nicht ab!
Abv schrieb:> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr> unterstützen.>> Mit das meine ich:> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.
Kann ich verstehen, die Arbeitsdichte ist teilweise enorm hoch. Die
Typen die ihr "must du durch" Mantra absondern sitzen meist auf bequemen
Sesseln und kommen aus ner Zeit wo das anders war. Für einen selber sind
sie eh irrelevant, nix gelernt außer Sprüche und Maloche.
>> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr> umstimmen können.
Was willst du mit viel Geld wenn du es nicht ausgeben kannst.
>> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus.>> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?
Habe mich selbstständig gemacht und fahre die Firma unterm Radarschirm.
Es ist nichts zu holen, weder von Finanzamt noch von den ganzen
Abgabenschmarotzern. Wenn die Aufträge zu üppig werden mach ich Pause.
Hab ich ganz darwinistisch durchgezogen. Immer wenn einer der Parasiten
seien gierigen Finger ausstreckte habe ich entweder den Geschäftszweck
geändert oder die Leitungen "externalisiert". Bis der Laden durch alle
Raster fiel.
Klappt seitdem wunderbar, selbst bei den Frauen ist das super. Es
bleiben alle weg die statt Foto nen Kontoauszug wollen. Ohne das du was
machen musst.
Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als
kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland. Da ich in
einem globalisiertem Bereich unterwegs bin zum Glück kein Problem.
Unternehmen mit kleinem Einkommen zahlen dort zum Teil nur 1%
Umsatzsteuer (soweit bin ich dann zwar nicht unten, aber ich finde das
fair).
Als mittlerer Unternehmer erwarten mich dort jedoch auch weniger als 10%
für das Unternehmen.
Was mir in Deutschland reicht:
1. Bürokratie
2. Hohe Steuern
3. No Return der hohen Steuerzahlungen
Zuletzt habe ich auch noch Familie und ich will das meinen Kindern nicht
antun.
Habe erst letztens einen netten Brief von Staatsangestellten bekommen
wenn ich einen gewissen Zettel nicht abgebe werden sie jemanden
vorbeischicken und meine Geschäftsräume (was in meinem Fall meine
Privatwohnung) aufbrechen (nein es geht hier nicht um Steuerzahlungen -
bin hier absolut im Reinen - sondern eine andere rein bürokratische
Verpflichtung).
Befinde mich die letzten 4 Monate bereits im Ausland und habe das denen
auch mitgeteilt aber deren System gibt halt nichts besseres her hat man
mir gesagt.
Wenn wir alle der Staat sind und das alles von uns allen so gut geheißen
wird dann ist Deutschland ein Land der Bastarde.
Also irgendetwas stimmt hier nicht, der Staat in der heutigen Form wird
von Bastarden bestimmt die sich die Dinge so drehen wie sie es wollen
und benötigen.
Sie sind gegen Steuerdumping beim Volk, schaffen selber aber 25.000
Stellen bei der EU mit einem maximalen Steuersatz von 13%.
Fasteuchmalandieeigenenase schrieb:> Es ist immer die aktuelle Generation die schlimmste, das wusste schon> Platon.
Rückblickend mus ich sagen das die jungen Menschen die ich heute kennen
lerne reifer und verantwortungsvoller sind als wir in unserer Zeit.
Was unsere "ich will Spaß ich geb Gas" Generation denen übergibt ist
wahrlich nichts worauf man stolz sein könnte.
Expat schrieb:> Sie sind gegen Steuerdumping beim Volk, schaffen selber aber 25.000> Stellen bei der EU mit einem maximalen Steuersatz von 13%.
Darum geht es doch, Abzocken auf Kosten anderer. Dazu eine Propaganda
die nur noch die Hohlköpfe erreicht (so ne Art Resonanz). Der Zug ist
auch abgefahren, aber hier ist zu Recht Politikverbot, deshalb ....
Abv schrieb:> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus
Nimm ein Seil und geh zum nächsten Baum...
Expat schrieb:> Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als> kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland.
Danke, dass du gehst. Auf Leute wie dich kann Deutschland eh gut
verzichten, meine ich. Ist dir gar nicht peinlich, was du hier zum
Besten gibst?
Qwertz schrieb:> Expat schrieb:>> Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als>> kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland.>> Danke, dass du gehst. Auf Leute wie dich kann Deutschland eh gut> verzichten, meine ich. Ist dir gar nicht peinlich, was du hier zum> Besten gibst?
Warum sollte es ich bin seit über 10 Jahren Unternehmer in Deutschland
und hab auch keine Lust mehr Leute wie Dich (wahrscheinlich gefrusteter
H4 Empfänger und SPD oder CDU Wähler) zu subventionieren.
Die Frage sollte eher sein wie kann man einzelne motivieren etwas im
Land voranzubringen. Höhere Steuerzahlungen sind sicher keine
Motivation.
Gegenfrage:
Wo war China vor 20 Jahren mit ihren Städten, wo sind sie heute und wo
in 20 Jahren
Wo war Berlin vor 20 Jahren, wo ist Berlin heute und wo sehen Sie Berlin
in 20 Jahren
Wer wird die Nase vorne haben? Berlin oder Shenzen, Taipeh, Seoul, etc.?
Wo finden kleine Unternehmer schon heute bessere Rahmenbedingungen und
Infrastrukturen vor?
Kleiner Tipp von mir Deutschland ist das sicher nicht!
Deutschland ist (noch) ein guter Absatzmarkt aber sonst?
Stellt etwa VW & Co. seine ganzen Teile auch in Deutschland her oder
arbeiten die doch mit billigeren Zulieferern aus Osteuropa zusammen?
Qwertz schrieb:> Expat schrieb:>> Wandere am 25. Januar aus in ein Land welches mich steuerlich als>> kleinen Unternehmer deutlich besser stellt als in Deutschland.>> Danke, dass du gehst. Auf Leute wie dich kann Deutschland eh gut> verzichten, meine ich. Ist dir gar nicht peinlich, was du hier zum> Besten gibst?
Der Konzern-Durchgefütterte DurchschnittsLeister muß natürlich dieses
kaputte System hier gut heißen, weil es ihm seine Lebensgrundlage gibt!
Wenn man dich raus aus deiner Komfortzone auf ein nach Leistung
bezahltes Projekt setzt, würdest du wahrscheinlich genauso anfangen zu
denken!
Aber das auch erst nach Jahren der Erkenntnisgewinnung wie die
Wirtschaft eingentlich funktioniert.
Man oh man, immer diese Verwöhnten die hier das Maß der Dinge
zementieren wollen!
Rick M. schrieb:> Im Irrenhaus - da arbeiten sehr viele!> Es ist oft die eigene Einstellung dazu.
Die innere Einstellung ja zum Falschen, ja zum Irrenhaus? Benutzt du
Psychopharmaka?
> 20h/Woche - was machst du mit sooo viel Freizeit?> Hobbies?> 4 Stunden pro Tag - 8 Uhr anfangen, um 13 Uhr zuhause Mittagessen?
Tut mir leid Rick, aber du bist echt fertig mit der Welt. Eigentlich
gehörst du in Therapie. Traurig, wirklich traurig...
Jedes Land der Welt sieht wirtschaftswachstumstechnisch im Verhältnis zu
China schlecht aus, mal ganz abgesehen davon das die ihre Bewohner mit
Punkten bewerten.
@ Autor: Expat (Gast) Datum: 17.12.2017 16:07
Hast du ihn nicht verstanden, er misst mit ganz anderem Maß als Du!
Er braucht das System so hier, um sich seiner Lebensgrundlage sicher zu
sein, er ist aber nicht die Regel eher die Ausnahme, Konzerne stellen
selten noch Leute ein.
ER weiß was er mit Solchen wie dir zu verlieren hat, er müsste dann
nämlich selber was richtiges leisten, dann wäre es vorbei mit sich was
auf die Kosten von Anderen laufend was zu leisten.
Konzerne bringen keine entsprechenden Anteile an der Wirtschaft oder am
BSP.
Das mussten schon viele solcher Groß-Kopferten lernen, DHL und die
Telekom sind das beste Bsp. dafür.
Fasteuchmalandieeigenenase schrieb:> Jedes Land der Welt sieht wirtschaftswachstumstechnisch im Verhältnis zu> China schlecht aus, mal ganz abgesehen davon das die ihre Bewohner mit> Punkten bewerten.
Deutschland etwa nicht? Stichwort Schufa was in die Kreditwürdigkeit
einfließt.
Der Staat pfändet dich (hatte ich vor einigen Jahren mal da der
Steuerberater eine Pfeife war und die Erklärung 1/2 Jahr verspätet abgab
obwohl er alles hatte).
In so einer Situation kann man dann nicht mal ein normales Konto
aufmachen (auch wenn man über genug Geld verfügt, wollte unter die 100k
kommen).
So behandelt man Leute die etwas voranbringen können.
In einem ehrlichen System wäre der Steuerberater voll haftbar und der
Staat würde gegen den Steuerberater direkt vorgehen, aber da muss sich
im deutschen Bastard(Beamten?)system der Steuerzahler selber kümmern
(der hat ja sonst nichts zu tun den ganzen Tag).
Niemand schrieb:> Der Konzern-Durchgefütterte DurchschnittsLeister muß natürlich dieses> kaputte System hier gut heißen, weil es ihm seine Lebensgrundlage gibt!
Ach ja, kaputtes System? Als nächstes kommst du wohl mit einer
Verschwörungstheorie?
Niemand wird wohl behaupten wollen, dass in Deutschland alles perfekt
läuft, aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern auf der Welt immer
noch sehr Vieles sehr gutem Niveau.
Richtig, dieses System gibt ihm seine Lebensgrundlage, und wenn es gut
läuft und er zufrieden ist, warum soll er es dann nicht gutheißen? Das
ist nur logisch.
> Wenn man dich raus aus deiner Komfortzone auf ein nach Leistung> bezahltes Projekt setzt, würdest du wahrscheinlich genauso anfangen zu> denken!
Warum denkst du, dass Leistung überhaupt keine Rolle spielt? Natürlich
ist diese bei einem Ingenieur nicht so messbar wie bei einem
Fließbandarbeiter, aber wer gar nichts abliefert, bekommt auch in einem
Konzern auf Dauer ein Problem. Bei Beamten mag das noch teilweise anders
sein.
Expat schrieb:> Der Staat pfändet dich (hatte ich vor einigen Jahren mal da der> Steuerberater eine Pfeife war und die Erklärung 1/2 Jahr verspätet abgab> obwohl er alles hatte).> In so einer Situation kann man dann nicht mal ein normales Konto> aufmachen (auch wenn man über genug Geld verfügt, wollte unter die 100k> kommen).> So behandelt man Leute die etwas voranbringen können.
Soll man da jetzt etwa Mitleid haben?
Stichwort: Unternehmerisches Risiko. Du musst dich um deine Dinge eben
in letzter Instanz selbst kümmern, auch die Beauftragung eines
Steuerberaters entlässt dich nicht aus jeglichen Pflichten.
Qwertz schrieb:> Niemand schrieb:>> Der Konzern-Durchgefütterte DurchschnittsLeister muß natürlich dieses>> kaputte System hier gut heißen, weil es ihm seine Lebensgrundlage gibt!>> Ach ja, kaputtes System? Als nächstes kommst du wohl mit einer> Verschwörungstheorie?>> Niemand wird wohl behaupten wollen, dass in Deutschland alles perfekt> läuft, aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern auf der Welt immer> noch sehr Vieles sehr gutem Niveau.>> Richtig, dieses System gibt ihm seine Lebensgrundlage, und wenn es gut> läuft und er zufrieden ist, warum soll er es dann nicht gutheißen? Das> ist nur logisch.>>> Wenn man dich raus aus deiner Komfortzone auf ein nach Leistung>> bezahltes Projekt setzt, würdest du wahrscheinlich genauso anfangen zu>> denken!>> Warum denkst du, dass Leistung überhaupt keine Rolle spielt? Natürlich> ist diese bei einem Ingenieur nicht so messbar wie bei einem> Fließbandarbeiter, aber wer gar nichts abliefert, bekommt auch in einem> Konzern auf Dauer ein Problem. Bei Beamten mag das noch teilweise anders> sein.
Du suchst dir auch bloß allgemeinene Phrasen heraus und kannst nicht mal
die echten Fakten gegenargumentieren!
Es geht nicht um deine Leistung oder Minderleistung, es geht um die
Strukturen in der Wirtschaft und in dem Staatssystem hier.
Aber über echte Fakten braucht man mit dir nicht weiter seine Zeit
verschwenden, hast du ja selber so zugegeben.
Dir fehlt doch der komplette Durchblick in die Zusammenhänge und Abläufe
außerhalb deines Jobs.
Lies dir seine Vorbehalte durch und denke drüber nach, denn so ist die
Realität für Einzelkämpfer am Markt die keine Lobby für und um sich
herum haben.
Auf das Bsp. DHL und Telekom willst du ja wohl nicht näher eingehen?
Sind beides Konzerne und relativ durchsichtig!
Qwertz schrieb:> Soll man da jetzt etwa Mitleid haben?> Stichwort: Unternehmerisches Risiko. Du musst dich um deine Dinge eben> in letzter Instanz selbst kümmern, auch die Beauftragung eines> Steuerberaters entlässt dich nicht aus jeglichen Pflichten.
Jetzt mal ganz langsam Hr. Konzernbeschäftigter, bei Rechtsanwälten geht
das Drama genauso weiter und bei der öffentlichen Hand noch weiter, aber
die KonzernJogis müssen das ja nicht verstehen!
Und was hat das mit unternehmerischem Risiko zu tun, ein StrBrtr. ist
ein Instrument der deutschen Steuergesetzgebung, wenn der Fehler macht
sollte der ein paar aufs Dach bekommen, aber nicht von seinem Clienten
sondern von seiner Finanzverwaltung!
Bei RA sieht die Sache ähnlich und noch schlimmer aus, die Polizei dreht
sich ihre Fälle auch wie sie gerade lustig sind!
Qwertz schrieb:> Expat schrieb:>> Der Staat pfändet dich (hatte ich vor einigen Jahren mal da der>> Steuerberater eine Pfeife war und die Erklärung 1/2 Jahr verspätet abgab>> obwohl er alles hatte).>> In so einer Situation kann man dann nicht mal ein normales Konto>> aufmachen (auch wenn man über genug Geld verfügt, wollte unter die 100k>> kommen).>> So behandelt man Leute die etwas voranbringen können.>> Soll man da jetzt etwa Mitleid haben?> Stichwort: Unternehmerisches Risiko. Du musst dich um deine Dinge eben> in letzter Instanz selbst kümmern, auch die Beauftragung eines> Steuerberaters entlässt dich nicht aus jeglichen Pflichten.
Sag ich ja ein Bastard(Beamten)system.
Der Beamte kümmert sich um fast nichts, paar Briefchen schreiben und der
Unternehmer darf alles machen und ein Maximum an Steuern abliefern.
Dass das auch anders geht sehe ich im anderen Land.
Unternehmerisches Risiko, vielleicht sollte ich nen Sniper engagieren
und die Leute in Deutschland die mir nicht passen regelmäßig wegräumen
lassen. Dann sag ich auch tja Staatsdienerrisiko (wäre dann genauso ein
Bullshitbingo Wort wie unternehmerisches Risiko).
Ich hab mich halt für eine andere Variante entschieden, und zwar jene
mich bei meinen Bauteil-Zulieferern niederzulassen.
Wer's noch nicht verstanden hat, Unternehmer sind auch Menschen - ihnen
das Leben mit Absicht schwer zu machen was bringt das bitte?
Aber zurück zu den 2 Punkten
Wo sehen Sie Deutschland in 10-20 Jahren? (mit Beachtung wo Deutschland
vor 20 Jahren war).
Wo sehen Sie Asien in 10-20 Jahren? (mit Beachtung wo China, Taiwan,
Korea vor 20 Jahren waren)
Aufstrebend und in einer guten gesellschaftlichen Form mit guten
Möglichkeiten für unsere Kinder (und die Kinder unserer Nachbarn)?
Vielleicht ist hier noch ein Siemens'ianer aus Görlitz der das aus
seiner Sicht beantworten könnte.
https://www.youtube.com/watch?v=Y6uCGuVXBwo&t=182s
Der deutsche Michl traut sich solche Fragen zu stellen wie diese
deutsche Tussi die dafür sogar noch bezahlt wird um dort zu sitzen. Sie
kann zwar A sagen aber B wird gegenüber dem Steuerzahler natürlich nicht
erwähnt.
Klar n Konzernluschi denkt darüber nicht nach da der Horizont wohl nicht
soweit reicht.
Oh ich hab auch mal für nen Konzern gearbeitet bevor ich gekündigt habe
und mich selbstständig gemacht habe da ich für mich die
Selbstständigkeit als bessere Alternative sehe. Also ich kenne mehrere
Seiten.
Niemand schrieb:> Dir fehlt doch der komplette Durchblick in die Zusammenhänge und Abläufe> außerhalb deines Jobs.
Na wenigstes du hast sie ja offensichtlich, also wenigstens einer von
uns beiden. Das freut mich für dich.
Expat schrieb:> Klar n Konzernluschi denkt darüber nicht nach da der Horizont wohl nicht> soweit reicht.
Klar, in deutschen Konzernen arbeiten nur Luschen, deshalb sind diese
Unternehmen auch weltweit so konkurrenzfähig und erfolgreich.
Expat schrieb:> Der deutsche Michl
Was willst du? Ehrlich, solche Typen wie dich habe ich gefressen. Du
sagst du gehst ins Ausland? OK, dann SCHIEB DEINEN ARSCH DURCH DIE TÜR
UND MACH SIE VON AUSSEN ZU
Weist du, dein jämmerliche Rumgeheule ist ekelhaft. Du willst den
naturprallen, dicken Business-Man machen, der ins Ausland zieht, aber
heulst hier rum wie eine Muschi. Richtig peinlich. Leute die was drauf
haben schauen nicht nach hinten, sitzen nicht angeblich schon vier
Monate im Ausland (vor der Steuer geflohen?) und heulen dann hier im
Forum rum über den Staat den sie verlassen haben. Du bist 'n
Waschlappen.
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum: 17.12.2017 17:44
Expat schrieb:
> Der deutsche Michl> Was willst du? Ehrlich, solche Typen wie dich habe ich gefressen.> Du bist 'n Waschlappen.
@ Qwerzt, sowas hier drüber ist mal ne Ansage, dagegen dein Wischwaschi
würde in der freien Wirtschaft in einem Erdloch ohne Echo verhallen.
Und zu dir Hannes, auch wenn du über so Manches wirklich abgeklärt
klingst, drüber Reden ist was anderes als es praktizieren.
Man findet als gewiefter Kritiker immer einen Angriffspunkt bei Jedem,
nur ob deine Ansage im zweiten Teil den Kern des Problems hier von ihm
trifft?
Übertreibung ist eine Methode um eigene Kleinargumente zu überspielen!
Ring frei zur nächsten Runde!
Qwertz schrieb:> Klar, in deutschen Konzernen arbeiten nur Luschen, deshalb sind diese> Unternehmen auch weltweit so konkurrenzfähig und erfolgreich.
Den Fakt kannst du mit den beiden Konzernen DHL und DT-AG ja gleich mal
etwas näher erklären!
Nur weil beide hier im Inland mit Billig-Jobs ihre Geschäfte abwickeln
heißt das noch lange nicht dass sie im weltweiten Wettbewerb was
zustande bringen. Man denke nur an den Flop der T-Mobile in den USA!
Sich als Konzern mit dem Durchschnitt an Leistungen seine Brötchen
verdienen
beweist ja die Telekom jedes Jahr aufs Neue, dass da nicht viel hinter
stecken muß!
So lange der Wettbewerb genauso denkt und träge handelt klappt das
Geschäft mit gut zahlender Kundschaft ja noch prächtig.
Die IP-Umstellung ist das beste Bsp. für Konzern-Unfähigkeiten, bei DHL
findet sich sicherlich auch etwas für Insider, obwohl die in ihrem Markt
um Längen besser sind als die Telekom in ihrem.
Hannes J. schrieb:> Expat schrieb:>> Der deutsche Michl>> Was willst du? Ehrlich, solche Typen wie dich habe ich gefressen. Du> sagst du gehst ins Ausland? OK, dann SCHIEB DEINEN ARSCH DURCH DIE TÜR> UND MACH SIE VON AUSSEN ZU>> Weist du, dein jämmerliche Rumgeheule ist ekelhaft. Du willst den> naturprallen, dicken Business-Man machen, der ins Ausland zieht, aber> heulst hier rum wie eine Muschi. Richtig peinlich. Leute die was drauf> haben schauen nicht nach hinten, sitzen nicht angeblich schon vier> Monate im Ausland (vor der Steuer geflohen?) und heulen dann hier im> Forum rum über den Staat den sie verlassen haben. Du bist 'n> Waschlappen.
Warst du schon mal im Ausland? Diesen Schritt machen die wenigsten, ich
kenne einige die es sich angetan haben.
Meine Zulieferer kommen alle aus Taiwan bzw. die Chipsätze werden dort
alle von TSMC gefertigt. Alle aktiven Bauteile die ich verwende werden
von dort in die Welt geschickt.
Wenn du'n Elektroniker bist dann hast selbst Du damit zu tun - den bösen
Asiaten von denen Dein Job bzw. Deine Produkte abhängig sind.
Meine Familie kommt zur Hälfte aus Asien, daher ist der Schritt für mich
als Europäer auch etwas einfacher.
Ich stelle im Grunde nur zwei Systeme gegenüber. In Deutschland wird
Globalisierung mit allen Vorteilen gepredigt (es werden jedoch keinerlei
Nachteile erwähnt!).
Eine tolle Infrastruktur gibt's in Taiwan auch, auch mit niedrigeren
Steuern (also das ist kein Argument mehr für Deutschland).
* Wenn ich 10 weitere Jahre hier Steuerzahler bleibe, wo liegt mein
Vorteil?
* Wie kommen Leute wie Du zur Annahme das meine abgelieferten Steuern
selbstverständlich sind?
* Welchen Vorteil haben meine Kinder?
Nur weil Du wohl noch keine 15-20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel
hast?
Man sollte nicht Teil der alimentierten Neidgesellschaft sein, sondern
den Leuten die arbeiten auch Luxus gönnen - das motiviert unter anderem
andere aus unteren Schichten aufsteigen zu wollen.
Auf Urlaub kann man immer noch nach Europa kommen ;-)
Als Realist erwähne ich mal:
Christine Lagarde (Geschäftsführerin des IWFs, zahlt keine Steuern)
UNO Mitarbeiter - zahlen keine Steuern
Dann haben wir noch Beschäftigte bei der EU die nur einen
Minimalsteuersatz zahlen.
Ich sehe diese als meine Vorbilder (sind ja auch oft in den Nachrichten
vertreten), und sage auch Leute wie DU sollen gefälligst ihre Steuern
zahlen!
Wasser predigen und Wein saufen.
Autor: Expat (Gast)
Datum: 17.12.2017 16:07
Deine Fakten driften hier von der Masse der User voll ab, eigentlich
warte ich auf unseren Bürovorsteher mit seinen Weisheiten, aber das ist
ihm dann wohl auch etwas zu heiß?
Dein Problem war dass du keine Lobby um oder für dich hattest, denn ohne
die kannst du von Pontius zu Pilatius bei den Behörden und Ämtern
latschen und wirst überall nur veräppelt!
Für solchen Murks würde man in Rußland den StrBrtr am nächsten Baum
aufhängen hier traut sich das keiner, denn der Typ steht dann auch noch
unter dem Schutz seiner Finanzverwaltung, genau wie es RA auch bei deren
Kammern und Gerichten stehen wenn sie was verzapft haben!
Ärzte und alle im ÖD das gleiche, man darf sich dazu dann eines
Hilfs-Fachmannes bedienen, weil ja das System mit ihren Lakaien die
niedere Schicht unten halten muß!
Zu niederen Schicht gehört alles was keinen Einfluß und keine politische
Macht oder genügend Kohle für solche Pillepalle hat.
Deshalb sind hier in dem Land auch einige Groß-Konzerne nicht mehr in
deutscher Hand geführt, weil der Aufwand dazu doch einiges an
Durchsetzungs- vermögen und Geld (echte und fähige Fachleute) kostet.
Amazon und ebay sind dafür einige Bsp., die treiben ein Eigenleben das
würde keine deutsche Firma so hinbekommen.
Expat schrieb:> Als Realist erwähne ich mal:> Christine Lagarde (Geschäftsführerin des IWFs, zahlt keine Steuern)> UNO Mitarbeiter - zahlen keine Steuern> Dann haben wir noch Beschäftigte bei der EU die nur einen> Minimalsteuersatz zahlen.>> Ich sehe diese als meine Vorbilder (sind ja auch oft in den Nachrichten> vertreten), und sage auch Leute wie DU sollen gefälligst ihre Steuern> zahlen!> Wasser predigen und Wein saufen.
Das kannste ja wohl voll stecken lassen, oder willst du dich mit einer
Behörde oder Amt vergleichen?
Dazu brauchst du nur Beamte nach ihrer Krankenversicherung befragen, da
bist näher am Ziel als mit den Größen in der Weltpolitik und
-Wirtschaft!
> * Wenn ich 10 weitere Jahre hier Steuerzahler bleibe, wo liegt mein> Vorteil?> * Wie kommen Leute wie Du zur Annahme das meine abgelieferten Steuern> selbstverständlich sind?> * Welchen Vorteil haben meine Kinder?
soll das dein voller Ernst sein?
> Nur weil Du wohl noch keine 15-20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel> hast?
da liegst du wohl auch voll daneben
> Man sollte nicht Teil der alimentierten Neidgesellschaft sein, sondern> den Leuten die arbeiten auch Luxus gönnen - das motiviert unter anderem> andere aus unteren Schichten aufsteigen zu wollen.> Auf Urlaub kann man immer noch nach Europa kommen ;-)
Damit hast du dich als Unternehmer aber nun selber lächerlich gemacht,
dir kann man hier mit sowas nicht mehr helfen!
Niemand schrieb:>> * Wenn ich 10 weitere Jahre hier Steuerzahler bleibe, wo liegt mein>> Vorteil?>> * Wie kommen Leute wie Du zur Annahme das meine abgelieferten Steuern>> selbstverständlich sind?>> * Welchen Vorteil haben meine Kinder?> soll das dein voller Ernst sein?>
Ehrlich welchen Vorteil bietet Deutschland gegenüber z.B Taiwan
* Dort gibt es ein Schulsystem
* Dort gibt es eine gute Infrastruktur
* Dort gibt es gutes Essen
* Dort gibt es ein gutes Gesundheitssystem (meine Kinder wurden dort
geboren), des weiteren kenne ich einen Unternehmer der Krebs hatte und
sich lieber in Taiwan behandeln lies als in Amerika.
- Welchen Vorteil bietet Deutschland mit den hohen Steuern einem aktiven
Steuerzahler?
- Welchen Standortvorteil bringt Deutschland einem Produktionsbetrieb?
(Förderungen habe ich die Jahre über in keiner Weise erhalten).
Hatte vor einiger Zeit einmal eine Diskussion mit einer Seniorin (welche
ein Unternehmen zur Leiterplattenherstellung geführt hat), sie meinte
sie hat ebenfalls keine Förderungen für Maschineninvestitionen erhalten
- im Gegensatz zu dem gab es ein Unternehmen in der Nachbarschaft
welches einen Wald gerodet hat und dort Blumen angepflanzt hat. Dieses
Projekt wurde gefördert. So einige Dinge gehen hier einfach in die
falsche Richtung.
>> Nur weil Du wohl noch keine 15-20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel>> hast?> da liegst du wohl auch voll daneben>>> Man sollte nicht Teil der alimentierten Neidgesellschaft sein, sondern>> den Leuten die arbeiten auch Luxus gönnen - das motiviert unter anderem>> andere aus unteren Schichten aufsteigen zu wollen.>>> Auf Urlaub kann man immer noch nach Europa kommen ;-)> Damit hast du dich als Unternehmer aber nun selber lächerlich gemacht,> dir kann man hier mit sowas nicht mehr helfen!
Mit Urlaub meine ich vor allem nicht offiziell gemeldet zu sein und
dennoch den Sommer hier zu arbeiten.
Das Klima in Deutschland finde ich attraktiver als in Taiwan, aber was
soll's mich zu Tode arbeiten für andere kommt nicht in Frage. Meine
Kinder sollen in Freiheit aufwachsen und nicht indoktriniert werden in
ein System an das ich selber nicht glaube und das mir nichts gutes tut.
> eigentlich warte ich auf unseren Bürovorsteher mit seinen Weisheiten, aber > das
ist ihm dann wohl auch etwas zu heiß?
Was bitte möchtest du konkret von mir wissen?
Sorry, dass ich mich bisher nicht geäußert habe, aber die Themen in A&B
lassen von der Problemstellung in letzter Zeit zu wünschen übrig, da
muss man nicht über jedes Stöckchen springen.
Wir haben Milch im Blut, keine Elektronik.
Es wird Zeit, dass sich mal einige zurückbesinnen was unsere Vorfahren
mit harter Feldarbeit geschaffen haben. Von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr
abends.
Hallo
"Ehrlich welchen Vorteil bietet Deutschland gegenüber z.B Taiwan
* Dort gibt es ein Schulsystem..."
Wenn das Schulsystem ähnlich wie in Japan und auch China sein sollte -
dann ist es ganz bestimmt kein Vorbild, sondern nur abschreckend.
Leistungsdruck bis zum Umfallen (zum Teil wörtlich), extreme
Prüfungsgeilheit, Lernstunden pro Tag die kein Erwachsener hier täglich
arbeiten muss, sehr hohe Ansprüche und "nebenher" die zumindest in Japan
und China aufwendige Schriftsprache...
In China noch zusätzlich Sportdrill und Politische Bildung im negativen
Sinne.
Daran brauchen wir uns wirklich kein Vorbild nehmen.
Da haben wir doch ein gesünderes Selbstverständnis gegenüber unseren
Kindern und jungen Menschen und zwar auch als Individuum - Pisa und
wirtschaftliche Führung sollte nicht auf Kosten der Menschlichkeit und
einer lebenswerten Kindheit und Jugend gehen.
Wobei ich nochmal deutlich sage das mir die Schulischen Zustände in
Taiwan nicht bekannt sind, aber mehrere tausend Jahre Chinesische Kultur
werden sich stärker verwurzelt sein als das was wenigen Jahrzehnten seit
1948 bzw. 1912 geschehen ist.
Wobei es auch viel gutes, vorbildliches und interessantes in der
Chinesischen und Japanischen Kultur und Lebensalltag gibt - aber ganz
bestimmt nicht das Schulsystem - Kinder die wegen nicht mehr
aushaltbaren Leistungsdruck Selbstmord begehen sind einfach nur ein
Schandfleck eines jeden Bildungs- Und Arbeitssystems.
Wenn wir uns ein Bildungs- und Schulsystem als Beispiel nehmen sollen
dann das in den skandinavischen Staaten und eventuelle auch was in den
Niederlanden gemacht wird.
Jemand
Bb O. schrieb:> Wir haben Milch im Blut, keine Elektronik.>> Es wird Zeit, dass sich mal einige zurückbesinnen was unsere Vorfahren> mit harter Feldarbeit geschaffen haben. Von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr> abends.
Du kannst dich gern bei uns hier im Ort, bei der dortigen MVA (
Milch-Vieh-Anlage) bewerbern, die beschäftigen dich auch von früh 4 bis
des Nachts 22.00 Uhr auf deinen besonderen Wunsch hin!
Jemand schrieb:> Wenn wir uns ein Bildungs- und Schulsystem als Beispiel nehmen sollen> dann das in den skandinavischen Staaten und eventuelle auch was in den> Niederlanden gemacht wird.>> Jemand
Waren dass nicht die nördlichen Staaten, die sich das LehrSystem aus der
ehemaligen DDR abgeschaut haben, oder war das vllt. anders herum?
Le X. schrieb:> Aber im Großen und Ganzen: wer keinen Bock mehr auf Arbeiten hat kann> sofort aufhören, wir füttern ihn schon durch.
Frage: bezieht sich Deine Aussage auf Deutschland?
Vor ein paar Tagen gab's im Fernsehen eine Dokumentation über die
Obdachlosen in Deutschland.
Man sprach mit Menschen, die sich glücklich schaetzten, weil sie
tagsüber einen Minijob hatten; und abends unter einer Brücke schliefen.
Da war eine junge Frau, die eine zeitlang auf der Bahnhofs-Toilette
übernachtet hatte.
Habe mich jede Minute etwas elender gefühlt.
Offizielle Zahlen gibt es keine. Aber für das Jahr 2018 geht man von
500.000 bis 1.000.000 Menschen aus, die kein Dach über dem Kopf haben
werden.
Mehmet K. schrieb:> Frage: bezieht sich Deine Aussage auf Deutschland?
Ja, natürlich.
Und dazu steh ich auch weiterhin: wir lassen hier keinen verhungern,
ganz im Gegenteil.
Zu der hohen Zahl von Obdachlosen (du nennst 500k-1000k) sagt google
(genauer, der Deutschlandfunk):
"Das sind nach ihrer Definition alle Menschen, die auf der Straße leben,
die ohne Mietvertrag in Wohnungen auf Kosten des Staats untergebracht
sind, die in Notunterkünften oder Heimen untergebracht oder bei
Verwandten untergekommen sind."
D.h. der Status "obdachlos" bedeutet nicht, das jemand tatsächlich
nachts im freien nächtigt. Wer also vom Staat von der Straße in ein Heim
gesteckt wird ist weiterhin Obdachlos. Der Staat kommt dabei aber seiner
Fürsorgepflicht nach.
Weiter heißt es dort:
"Wohnungslosigkeit liegt vielfach nicht in fehlendem Wohnraum begründet,
sondern hat in der Regel eine Reihe anderer sozialer und zum Teil auch
psycho-sozialer Ursachen", heißt es im Schreiben der Regierung. Oft sei
gezielte Hilfe nötig, weil familiäre Probleme, Sucht oder Krankheiten
eine Rolle spielten."
Aber es ist müßig hier den tausendsten Nebenkriegsschauplatz zu
eröffnen.
Wir werden diese Fragen hier nicht klären können.
Im Übrigen möchte ich das Schicksal von Obdachlosen,
Sozialhilfeempfänger und armen Rentnern nicht schönreden.
Mir tun diese Menschen unendlich leid, ich bin für eine Stärkung und
Ausbau des deutschen Sozialsystems und stehe auch an der Wahlurne dazu.
Dennoch ist es Hohn wenn hier ständig unser Sozialsystem schlechtgeredet
wird.
Es ist eines der besten weltweit. Gefühlt leben 80% der Weltbevölkerung
unter schlechteren Bedingungen als ein deutscher Sozialhilfeempfänger.
Das ist eine Errungenschaft auf die man stolz sein kann, so eine
Versorgung ist auch in Europa nicht selbstverständlich.
Luft nach oben ist immer.
Nils N. schrieb:> Das ist das gängige Totschlagargument. Ich persönlich könnte auch> komplett ohne Lohnarbeit meine Zeit füllen - irre, wa?
Ich kriege die Zeit auch irgendwie gefüllt, nur für ein Teil dieser
Hobbies brauche ich Kohle.
20h/Woche statt 35h/Woche macht rund 50% weniger Kohle.
Geld ist nicht alles - OK!
Expat schrieb:> Ich mache dies ähnlich, da ab einem Alter von 40 unabhängig sein will.
Was heißt unabhängig?
- wo und wie wohnen und leben?
- Welchen Lebensstandard?
Der TO arbeitet als Ing. seit 4 Jahren, ist also noch jung.
4 Jahre im Job - prima - also Wechseln!
Ausland, Teilzeit (20h/Woche), .... MACHEN!
Wenn er damit auf die Fresse fällt, na und - zurückwechseln ins
Irrenhaus kann er dann immer noch.
Abv schrieb:
> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr> unterstützen.
Was, Du hast gelernt diese Scheisse?
Rick M. schrieb:> Was heißt unabhängig?> - wo und wie wohnen und leben?> - Welchen Lebensstandard?
Abhängig sind für mich z.B. spezialisierte Arbeitnehmer bei einem
Mittelständler in einer Kleinstadt, wenn sie auf ein Haus mit Kredit mit
20-jähriger Laufzeit tilgen müssen, so dass man Überstunden nicht
ablehnen kann.
Wo:
- Prinzipiell sollte es auch in Deutschland reichen, sonst wäre es nicht
unabhängig. Besonders da die Lebenshaltungskosten in DE vergleichsweise
gering sind, wenn man das durchschnittliche Haushaltseinkommen in
Relation zu den Preisen setzt. Der durchschnittliche Pole zahlt von
seinem Gehalt prozentual mehr für die gleiche Leistung. In China und
Russland kosten Fleisch und Milch sogar absolut mehr als in Deutschland.
Darum machen Aldi und Lidl aktuell überall wo sie sind alle Wettbewerber
platt.
- Langfristig würde ich im Bezug auf die Zukunft der Kinder, aber wohl
Länder wie Taiwan, die Westeuropa in kaum etwas nachstehen, aber riesige
Vorteile bieten, wählen. Hongkong und Singapur wirken auch interessant.
In Europa wären das wohl die Schweiz, Norwegen, vielleicht noch Dänemark
und die Niederlande. Weltweit: Kanada, Australien oder Neuseeland.
Ich lebte einige Jahre in diversen Ländern und den Vorsprung von DE sehe
ich sehr stark schwinden. Besonders China prescht massiv vor. Mal sehen,
was die mit ihren deutschen Beteiligungen in 10 Jahren machen, wenn die
Autos, Flieger usw selbst hinkriegen. Der TÜV stellt dort gerade
ISO26262-Zertifikate für lokale Elektronikhersteller aus.
Le X. schrieb:> "Wohnungslosigkeit liegt vielfach nicht in fehlendem Wohnraum begründet,> sondern hat in der Regel eine Reihe anderer sozialer und zum Teil auch> psycho-sozialer Ursachen"
viele wollen es auch garnicht anders.
Expat schrieb:> Was mir in Deutschland reicht:> 1. Bürokratie> 2. Hohe Steuern> 3. No Return der hohen Steuerzahlungen
muss man sich nur mal fragen, wo die ganzen Steuern bleiben..
https://www.bundeshaushalt-info.de/#/2017/soll/ausgaben/einzelplan.html
die Zahlen sind schon in Tausend €
allein 98Mrd. für die Renten usw. (und das steigt an die nächsten
Jahre!)
Allein für BundeskanzlerIn und Bundeskanzleramt gehen 3 Mrd. € drauf,
häääääääh?
mehr als 5Mrd. € für das Auswärtige Amt?????????????????
jedes Pimmel-Ministerium bis zu 10Mrd. €?
> Also irgendetwas stimmt hier nicht, der Staat in der heutigen Form wird> von Bastarden bestimmt die sich die Dinge so drehen wie sie es wollen> und benötigen.
du hast alle 4 Jahre eine Stimme, um das zu ändern
Das nennt man noch immer "Demokratie" bzw. freiheitlich-demokratische
Grundordnung.
Das die dann trotzdem nur machen was EU und USA und die Bilderbergers
ihnen vorgeben...
Mike B. schrieb:> du hast alle 4 Jahre eine Stimme, um das zu ändern> Das nennt man noch immer "Demokratie" bzw. freiheitlich-demokratische> Grundordnung.> Das die dann trotzdem nur machen was EU und USA und die Bilderbergers> ihnen vorgeben...
Demokratie wie in Deutschland interessiert mich nicht am geringsten!
Ich gebe mal ein Beispiel:
10 Leute dürfen wählen
4 Leute haben eine andere Meinung müssen sich aber den anderen 6 Leuten
fügen.
So nun nehmen wir's noch etwas genauer:
3 Leute leben im Luxus, 4 weitere Leute dürfen für die 3 Leute arbeiten
und haben ein stabiles auskommen 3 weitere Leute leben in bitterer
Armut.
Was bringt denen dann eine Demokratie?
Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge,
die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.
Erstens sind sie bei einer Demokratie nicht der einzige, zweitens werden
örtliche Gegebenheiten nicht eingerechnet, drittens wird auch die
Leistungsfähigkeit bzw. die höhe der Steuerzahlungen nicht eingerechnet.
Es ist ziemlich egal welches System es gibt, Demokratie, Diktatur ...
irgendwem wird immer etwas nicht passen.
Des weiteren gibt's in Deutschland eine parlamentarische Demokratie,
sozusagen der kleine Bruder der Diktatur.
Sorry das ich die parlamentarische "Demokratie" so entzaubert habe, ich
finde sie einfach nur sinnlos, vielleicht hat sie für indoktrinierte
Bürger irgendeinen Wert - für mich jedenfalls nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China
Gemäß ihrer Verfassung ist die Volksrepublik China ein „sozialistischer
Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes“
Expat schrieb:> Gemäß ihrer Verfassung ist die Volksrepublik China ein „sozialistischer> Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes“>> Gemäß ihrer Verfassung>>> Gemäß ihrer Verfassung
= so hört sich die Formulierung in Diktaturen an.
Expat schrieb:> Demokratie wie in Deutschland interessiert mich nicht am geringsten!
was' los, warum bis' noch nich da?
Das ist richtig, die Höhe der Steuerzahlungen bestimmt nicht die
Stimmenzahl einer Person in der Demoratie. Das hättest du während der
französischen Revolution vom Schafott aus realisieren können bzw. wenn
du entsprechende Schulbildung genossen hättest, die du ja so
anprangerst.
Ganz ehrlich: geh einfach und lebe in der Meritokratie und hör auf zu
erzählen wie die Arbeitslosen dir hier das Geld klauen.
Dasgrasaufderanderenseite schrieb:> Ganz ehrlich: geh einfach und lebe in der Meritokratie und hör auf zu> erzählen wie die Arbeitslosen dir hier das Geld klauen.
Es sind nich die Arbeitslosen die mich stören mich stört das deutsche
System das diese Arbeitslosen erst hervorbringt. Wer ne gute Stelle hat
und dem man hier genug übrig lässt denkt darüber erst mal nicht nach
(obwohl der genau so zur Kasse gebeten wird).
Zusammenfassend aus dem Beitrag:
Leute die für diverse große Konzerne bzw. unter diversen Verträgen
arbeiten IGM, Amazon, Google unterstützen diese Unternehmen und
verursachen ebenfalls eine nicht erhebliche Steuerverkürzung da diese
keine oder nur geringe Steuern zahlen.
Mittlere bis Kleinst Unternehmen entkommen dem nicht und müssen auf den
Gewinn Gewerbesteuer entrichten - egal ob dieser Gewinn im nächsten Jahr
für Gehälter aufgewandt wird. Sprich "Minderleister" (aus IGM Sicht)
sind für höhere Steuern verantwortlich - bei gleicher Bezahlung.
Zwischen den Zeilen finde ich diesen Beitrag sehr gut:
https://www.youtube.com/watch?v=dXPkpi_zyTQ
Deutschland geht bereits deutlich zu weit, sobald jemand sagt er will
nicht mehr für die hohen Steuern hier arbeiten und sieht vor allem den
Wert nicht mehr (vor allem sehe ich den Wert des Systems gegenüber
meinen Kindern nicht) dann ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen.
Und bei mir geht's nicht um China sondern um's Land daneben wo Studenten
gleich mal das Bildungsministerium besetzen wenn ihnen von staatlicher
Stelle mal was nicht passt, dort ist die kritische Masse erreicht Leute
lassen sich relativ einfach mobilisieren - was in Deutschland Aufgrund
der geringen Einwohnerdichte nahezu nicht möglich ist, man hat den Michl
unter Kontrolle.
Sven schrieb:> Meine Lösung
Endlich mal ein vernüftiger Beitrag!!!
Manche kapieren nicht, dass sie ihr Leben aktiv einrichten müssen und
sich das nicht von selber regelt.
Und manche meinen Ingenieur sein, sei ein Zuckerschlecken. Das ist es
nur für die , die richtig was drauf haben und ihre Arbeit mit 60%
Einsatz packen und ab und zu mal auf 90% aufdrehen müssen. Wer ständig
auf hohem Niveau arbeiten muss, ist überfordert und sollte was anderes
machen.
ein weit verbreitetes Problem ist auch das viele glauben etwas
besonderes zu sein. Man sollte sich klar machen das man auf ganz
Deutschland, oder sogar auf die ganze Welt betrachtet ein Niemand ist.
Wenn man das erst mal realisiert hat fällt alles leichter^^
Expat schrieb:> Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge,> die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.
Da du Taiwan lobend erwähntest: Geburtenrate 1,12 (D: 1,5). "Taiwan ist
deshalb eine der am schnellsten alternden Gesellschaften der Welt und
bis 2050 könnte das Durchschnittsalter auf 56 Jahre steigen, was eine
große Herausforderung für Rente- und Gesundheitssysteme darstellen
dürfte." (Wikipedia)
A. K. schrieb:> Expat schrieb:>> Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge,>> die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.>> Da du Taiwan lobend erwähntest: Geburtenrate 1,12 (D: 1,5). "Taiwan ist> deshalb eine der am schnellsten alternden Gesellschaften der Welt und> bis 2050 könnte das Durchschnittsalter auf 56 Jahre steigen, was eine> große Herausforderung für Rente- und Gesundheitssysteme darstellen> dürfte." (Wikipedia)
Deutschland ist nicht besser. Gut mit den heiligen Flüchtlingen
vielleicht.
Die Leute dort häufen zum Teil Vermögen an das kommt halt auch wieder in
den Umlauf.
Die haben dort ihre eigenen Probleme, aber sie lassen die Leute vor
allem Leben und hetzen nicht den Staat permanent mit sinnlosen
Regelungen auf die kleinen Unternehmer (so wie sie es in DEUTSCHLAND tun
- vergleicht mal diverse youtube Videos über das Straßenbild von Städten
in Taiwan mit dem deutschen Straßenbild).
Abv schrieb:> Gibt es hier welche die es geschafft haben
Alle Hartz4-ler.
Kritiker schrieb:>> Meine Lösung>> Endlich mal ein vernüftiger Beitrag!!!
Na ja, sein Problem war:
Sven schrieb:> Nun das Problem war eher weniger der Job sondern das drumherum. Große> Stadt ständig Lärm der weg zur Arbeit ein quälen durch den Stau.
Wie man als Softwareentwickler überhaupt im Stau stehen kann, wo doch
das ganze Produkt nur elektronisch ist und weitergeleitet werden kann,
ist schleierhaft. Muss eine miese Firma sein die teure Büroräume in
Ballungsräumen bezahlt nur um die Mitarbeiter besser überwachen zu
können, denn open source Entwicklung findet schon seit Jahrzehnten über
Länder hinweg verteilt statt.
Allerdings muss man bald mit indischen Löhnen rechnen.
>Sorry das ich die parlamentarische "Demokratie" so entzaubert habe,
Danke, daß du als politischen Vollchecker uns so gnadenlos die Augen
geöffnet hast.
A. K. schrieb:> Expat schrieb:>> Noch besser haben wir's in Deutschland es gibt mehr Ältere als Junge,>> die Jungen müssen sich also von Haus aus unterordnen.>> Da du Taiwan lobend erwähntest: Geburtenrate 1,12 (D: 1,5). "Taiwan ist> deshalb eine der am schnellsten alternden Gesellschaften der Welt
Kann ja auch nicht anders sein, wenn die ganzen "unterversorgten"
Knacker der westlichen Welt die ganzen jungen Mädels von dort
wegschleppen.
Und von den D: 1,5 kannst du deren Anteil abziehen und zusätzlich noch
den Anteil der Mitbürgerinnen mit Migrationshintergrund (also alles ab
Gastarbeiter und deren Nachfahren in xter Generation). (<--- keinerlei
Wertung darüber enthalten, reine Faktendarstellung!)
Dann bleibt von den Nachfahren der Deutschen, die um 1950 bereits hier
gewohnt haben, wahrscheinlich nur noch D: 0,8 übrig (<--- hierzu hätte
ich eine Meinung die aber ganz sicher gelöscht werden würde)
Lesestoff:
Gabor Steingard "Deutschland - Der Abstieg eines Superstars" bzw.
Sarrazin "Deutschland schafft sich ab",
was beides auch nix anderes ist als das US-Werk "Stupid white men" von
Michael Moore
Michael B. schrieb:> Allerdings muss man bald mit indischen Löhnen rechnen.
Und den Chinesisch-Kurs in der VHS nicht vergessen! Der gehört in
spätestens 10 Jahren als Pflichtbestandteil in den Lebenslauf.
Michael B. schrieb:> Wie man als Softwareentwickler überhaupt im Stau stehen kann, wo doch> das ganze Produkt nur elektronisch ist und weitergeleitet werden kann,> ist schleierhaft. Muss eine miese Firma sein die teure Büroräume in> Ballungsräumen bezahlt nur um die Mitarbeiter besser überwachen zu> können, denn open source Entwicklung findet schon seit Jahrzehnten über> Länder hinweg verteilt statt.
Ja, das ist mir auch schleierhaft.
Klar, Kommunikation muss sein. Aber dafür gibt es heutzutage nun
wirklich genug Wege.
> Allerdings muss man bald mit indischen Löhnen rechnen.
Das glaube ich eher nicht, denn dann müsste es hier schon seit vielen
Jahren einen deutlichen Verfall geben. Schon die Einstiegsgehälter, die
Absolventen in der IT zur Zeit gezahlt werden, zeigen ein ganz anderes
Bild: die Leute werden gesucht und sehr ordentlich bezahlt.
Tatsache ist doch, dass das Software-Outsourcing gerade nach Indien für
viele Unternehmen eine ziemliche Pleite war/ist. Neben den Mentalitäts-,
Zeitzonen- und Kommunikationsproblemen wird es dann gerade bei der
Wartung später schwierig. Wenn man schon nach drei Monaten keinen der
Entwickler mehr in der indischen Firma vorfindet ("Die sind alle bei der
Konkurrenz"), dann hat man ein Problem. Dokumentation etc. ist schon
hier manchmal grenzwertig, dort aber teilweise grausam. Ähnliches gilt
für die rechtliche Durchsetzung von Forderungen bei Problemen.
Das gilt auch für kleine (Ein-Mann-)Klitschen: Wer zu seinem
Softwareprodukt einen vernünftigen, muttersprachlichen Service bietet,
der muss vor Indien/China etc. keine Angst haben.
Wenn das deutsche Erbgut doch so toll ist, warum unterliegt es dann dem
Geburtenrückgang. Funktioniert nicht so ganz dein Sozialdarwinismus
oder?
Stellt sich die Frage: Wieviel Kinder hast du denn Mike? Mehr als fünf
hoffentlich damit du deine Aussage stützt.
Ich bin kein Ingenieur oder ähnliches, sondern nur einfacher Arbeiter
und ich glaube, dass ein Großteil des Stresses daher kommt, dass viele
nicht für ihren Beruf geeignet sind. Heutzutage macht jeder Abitur und
will irgend einen Bürojob. Am besten auch Spitzengehälter.
Es ist doch kein Wunder, dass es schwer ist einen Job zu bekommen, wenn
es zu viel Ingenieure gibt.
Es wäre das Beste, wenn wieder mehr in handwerkliche Berufe gehen.
Stress gibt es da zwar auch, aber eine andere Art von Stress und die,
die wirklich gute Ingenieure sind, kommen damit klar und meckern nicht.
Ich kenne sogar Leute mit guten (stressigen) Jobs, die nicht schlecht
verdienten und jetzt auf dem Bau als Hilfsarbeiter arbeiten, weil sie
den Stress nicht ausgehalten haben. So etwas kann durchaus eine
Alternative zum Plan des TO sein. Muss ja nicht gleich Hilfsarbeiter auf
dem Bau sein.
Dasgrasaufderanderenseite schrieb:> Wenn das deutsche Erbgut doch so toll ist, warum unterliegt es> dann dem> Geburtenrückgang. Funktioniert nicht so ganz dein Sozialdarwinismus> oder?>> Stellt sich die Frage: Wieviel Kinder hast du denn Mike? Mehr als fünf> hoffentlich damit du deine Aussage stützt.
Ich habe nix von "rein deutschem gutem ErrrrrbGUT" gesagt, meine Aussage
war wie geschrieben frei von jeder Wertung!
Aber als anonymer (Gast) kann und darf man ja gleich mal wieder die alte
Nazi-Keule schwingen, die noch vor zehn Jahren jedem Politiker die
Karriere in tausend Stücke zerschlagen konnte.
klsjf schrieb:> Es wäre das Beste, wenn wieder mehr in handwerkliche Berufe gehen.
volle Zustimmung, aber diese berufe werden in D nicht mehr gebraucht
90% von dem was mal bei uns Handwerk war, egal ob Schuhmacher, Schmied,
Schlösser, Schreiner, Maurer oder sonstwas wird entweder industriell
billiger hergestellt (sogar die Bäcker und Konditeure werden so
eingespart) und/oder aus dem billigeren Ausland importiert,
von Metallwaren über Textilien und Schuhe, Uhren, Möbel, Fenster, Türen,
fast alles kann man im Ausland billiger beziehen
Nationalstaatlicher bzw. EG-weiter Arbeits- und
Produktmärkteprotektionismus mittels Zöllen wurde halt zugunsten der
"Globalisierung" abgeschafft.
Und wem nutzt diese Globalisierung? Dem Verbraucher, der sich hier bei
uns mit jedem Konsum sich selbst seinen Arbeitsplatz+Lohn wegspart (Geiz
ist geil)?
Oder doch eher irgendwelchen Großkopferten, die ihr Geld schnell in die
nächste gewinnbringende Anlage umschichten können? Und die sich die
Politik mittels "Denkfabriken" á la Bilderberger zurechtbiegen?
Mike B. schrieb:> aber diese berufe werden in D nicht mehr gebraucht
Mag sein, dass Berufe aussterben und weniger Arbeiter gebraucht werden,
aber die meisten Handwerksbetriebe suchen verzweifelt nach Arbeitern.
Der Ausländeranteil in diesen Berufen ist oft nur deshalb so hoch, weil
die Betriebe keine deutschen Arbeiter finden.
Ein guter Handwerker kann fast unmöglich arbeitslos werden und wird fast
immer einem ausländischen, angelernten Arbeiter vorgezogen werden.
Das soll nicht heißen, dass ich etwas gegen ausländische Arbeiter habe,
oder dass es nicht auch welche gibt, die gut arbeiten.
Die Realität sieht aber so aus, dass viel Pfusch von solchen
Arbeitern/Firmen kommt. Das mag vielleicht auch Kommunikationsproblemen
geschuldet sein, aber dadurch wurde der gute Ruf des Handwerks ruiniert.
Dann kam noch die Profitgier von großen Unternehmen hinzu.
Außerdem gibt es viele Handwerksberufe, die man nicht automatisieren
kann.
Man kann sie vereinfachen, aber es gibt viel zu viele individuelle
Tätigkeiten und Problemlösungen.
Problem ist nur das diese Berufe nicht so gut bezahlt werden. Im Grunde
egal wo, auf dem Bau können gute Leute immer was verdienen. Aber unterm
Strich sind es trotzdem "nur" ~1400, 1500 oder 1800 Netto. Der Lohn ist
nicht schlecht aber ne Familie damit füttern oder sogar noch
Wohneigentum (und das wollen einfach viele bürgerliche Leute haben) dazu
haben geht nicht.
Ich habe mein Lehrberuf nur aufgegeben um mehr Geld zu verdienen. Hätte
ich 2000 und mehr Netto bekommen wäre ich vielleicht immer noch
Elektriker.
Die Realität sieht aber anders aus und wenn man sich nicht selbst drum
kümmert dann bleibt man auf der Strecke.
Schade ist es schon, denn Mike B. hat mit seiner Aussage meiner Meinung
nach absolut recht.
Trotzdem scheitert das ganze an der Realität
Wer als Handwerker was drauf hat, arbeitet auf eigene Rechnung, entweder
als 1-Mann-Rambo oder eine Firma mit Angestellten. Richtig Kohle kann
man nur machen, wenn man andere für sich arbeiten lässt. Aber man muss
halt erstmal durch den Ausbildungs- und Gesellenjahremorast waten und
mit einem Meisterbrief abschließen.
Digter schrieb:> Problem ist nur das diese Berufe nicht so gut bezahlt werden. Im Grunde> egal wo, auf dem Bau können gute Leute immer was verdienen. Aber unterm> Strich sind es trotzdem "nur" ~1400, 1500 oder 1800 Netto. Der Lohn ist> nicht schlecht aber ne Familie damit füttern oder sogar noch> Wohneigentum (und das wollen einfach viele bürgerliche Leute haben) dazu> haben geht nicht.> Ich habe mein Lehrberuf nur aufgegeben um mehr Geld zu verdienen. Hätte> ich 2000 und mehr Netto bekommen wäre ich vielleicht immer noch> Elektriker.> Die Realität sieht aber anders aus und wenn man sich nicht selbst drum> kümmert dann bleibt man auf der Strecke.> Schade ist es schon, denn Mike B. hat mit seiner Aussage meiner Meinung> nach absolut recht.> Trotzdem scheitert das ganze an der Realität
Das stimmt natürlich, aber bevor man ein Leben als Aussteiger oder
ähnliches führen will, wie der TO, sollte man sich vielleicht auch mal
Gedanken über solche Berufe machen. Man darf auch nicht vergessen, dass
man in solchen Berufen viele geldwerte, unversteuerte Vorteile hat. Es
muss auch nicht jeder direkt in der Stadt wohnen und es gibt genug
Handwerker die ein gutes und finanziell abgesichertes Leben führen.
Vielleicht liegt das auch an der Region in der man lebt. Ich kann nur
sagen, wie ich es kenne (ländliches Bayern).
klsjf schrieb:> Mag sein, dass Berufe aussterben und weniger Arbeiter gebraucht werden,> aber die meisten Handwerksbetriebe suchen verzweifelt nach Arbeitern.> Der Ausländeranteil in diesen Berufen ist oft nur deshalb so hoch, weil> die Betriebe keine deutschen Arbeiter finden.
Ich praezisiere:
>die Betriebe keine deutschen Arbeiter finden
die bereit sind fuer Mindestlohn zu arbeiten, weil der Meister seinen
zweiten Q7/G350/Xirgendwas kaufen muss, den ersten blockiert ja immer
die Frau.
realist
Abradolf L. schrieb:> Aber man muss> halt erstmal durch den Ausbildungs- und Gesellenjahremorast waten und> mit einem Meisterbrief abschließen.
Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat
ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon
zu leben.
Die Zeit, in der der Mann die ganze Familie ernährt ist vorbei und mit
zwei Einkommen kommt eine Familie über die Runden.
Wer studiert, muss erst mal Arbeit finden und mit dem aktuellen
Überangebot an Studenten, ist das nicht immer einfach, wie man hier
jeden Tag lesen kann.
Abv schrieb:> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus.>> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?
Ich bin kurz davor.
Der frühere Verdienst nutzt wenig wenn das monatliche Netto zu gering
ist. Vorsprung hin oder her, mit 2500€ netto bin ich einfach flüssiger
wie mit 1600€.
Mit den 2500€ kann man sich eine Immobilie (wenn auch etwas
bescheidener) Leisten. Mit 16 hundert eher nicht. Gilt selbst dann wenn
auf ein gewissen Zeitrum der mit 1600 immer noch mehr Gesamtnetto hätte.
Solche Aussteiger trifft man immer wieder sofern man mal ein paar
Rucksackurlaube gemacht hat. Die sind im Grunde alle ausgeglichen, sehr
bescheiden und meist auch bekifft.
Das Leben ist so schon möglich und sicher auch schön sofern man eben
ohne eigenen Besitz leben kann. Krankenversicherung ist so ne Sache,
viele haben die nicht. Wenn was passiert kann es tatsächlich eng werden.
Ich denke manche sind für dieses Leben gemacht und wenn Arbeiter und der
Vagabund im Altenheim am selben Fenster sitzen dann muss jeder für sich
selbst entscheiden welcher von beiden er später denn mal sein möchte.
Abv schrieb:> Hallo,>> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr> unterstützen.>> Mit das meine ich:> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.>> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr>vorstellen....aber sowas bekommt man als> Ingenieur nicht.> Vorschläge?
Kommt mir bekannt vor. Ging mir ähnlich die ersten Jahre nach dem
Studium. Hatte halt beschissene Jobs und musste das Business (Bewerben,
Verhandeln, Führen) auf die harte Tour lernen.
Verschick Bewerbungen, schau dass Du mal woanders hinkommst. Ich kenne
ein paar Leute, die haben 5-8 Mal den AG gewechselt, bis sie Ihren
Traumjob gefunden haben. Gib nicht auf!
Und informiere Dich mal über das Thema „Burnout“. Eventuell führt Deine
aktuelle Lage direkt dorthin. Aber das ist reine Spekulatius :-) Frohe
Weihnachten. Hoffe, Du hast ein paar Tage frei!
Normal schrieb:> Und informiere Dich mal über das Thema „Burnout“. Eventuell führt Deine> aktuelle Lage direkt dorthin.
Der Burnout ist gegessen, wenn das Ziel der finanziellen Freiheit zum
Greifen nah ist. Das Einzige, was dann noch interessiert, ist, um wie
viel das Vermögen diesen Monat wieder gestiegen ist.
Digter schrieb:> Mit den 2500€ kann man sich eine Immobilie (wenn auch etwas> bescheidener) Leisten. Mit 16 hundert eher nicht. Gilt selbst dann wenn> auf ein gewissen Zeitrum der mit 1600 immer noch mehr Gesamtnetto hätte.
Sparsamkeit?
wenn man das bischen was bei 1600 im Monat übrig bleibt nicht ständig
für Kneipe+Kino+Tabak+Disco+Malle-Dauersaufen+Auto (Abt. tief breit
schwarz) und evtl. +Betäubungsmittel verbrät sondern die Lehrjahre und
die ersten Arbeitsjahre etwas sparsam lebt kann man auch da etwas für
später auf die hohe Kante legen.
So wie viele Generationen vor uns haben das schon getan.
Mike B. schrieb:> wenn man das bischen was bei 1600 im Monat übrig bleibt nicht ständig> für Kneipe+Kino+Tabak+Disco+Malle-Dauersaufen+Auto (Abt. tief breit> schwarz) und evtl. +Betäubungsmittel verbrät sondern die Lehrjahre und> die ersten Arbeitsjahre etwas sparsam lebt kann man auch da etwas für> später auf die hohe Kante legen.
Wenn man die erforderlichen Kommata wegläßt, nutzt sich die Tastatur
nicht so rasant ab und man kann dadurch viel Geld sparen.
Q.E.D.
:)
Altes Sprichwort:
Spare in der Not -dann hast Du Zeit dafür.
MfG Paul
Le X. schrieb:> Im Übrigen möchte ich das Schicksal von Obdachlosen,> Sozialhilfeempfänger und armen Rentnern nicht schönreden.> Mir tun diese Menschen unendlich leid, ich bin für eine Stärkung und> Ausbau des deutschen Sozialsystems und stehe auch an der Wahlurne dazu.> Dennoch ist es Hohn wenn hier ständig unser Sozialsystem schlechtgeredet> wird.> Es ist eines der besten weltweit. Gefühlt leben 80% der Weltbevölkerung> unter schlechteren Bedingungen als ein deutscher Sozialhilfeempfänger.> Das ist eine Errungenschaft auf die man stolz sein kann, so eine> Versorgung ist auch in Europa nicht selbstverständlich.> Luft nach oben ist immer.
Leider arbeitet man fieberhaft, allen voran SPD und Grüne, dieses
Sozialsystem weiter abzubauen, koste es was es wolle.
klsjf schrieb:> Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat> ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon> zu leben.
Unsinn.
18 Abitur
21 Bachelor
23 Master
vs.
16 Ausbildungstart
19 Ausbildungende
24 5 Gesellenjahre abgesessen
26 Meisterbrief
Das sind die Regelzeiten ohne Bummeln / ohne Beschleunigen.
Abradolf L. schrieb:> klsjf schrieb:>> Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat>> ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon>> zu leben.>> Unsinn.>> 18 Abitur> 21 Bachelor> 23 Master>> vs.>> 16 Ausbildungstart> 19 Ausbildungende> 24 5 Gesellenjahre abgesessen> 26 Meisterbrief>> Das sind die Regelzeiten ohne Bummeln / ohne Beschleunigen.
Mit 23 hat der Herr master aber höchsten in Ferienjobs, Praktikas und
Bc+Ms-Arbeiten Geld verdient.
Der Herr Meister hatte bis dahin mindestens 9 Jahre Zeit um monatlich
ein paar Krötchen aufs Konto zu packen.
Mike B. schrieb:> Abradolf L. schrieb:>> klsjf schrieb:>>> Bevor ein Ingenieur/Techniker/Akademiker das erste Geld verdient, hat>>> ein Handwerker diese Zeit hinter sich und verdient genug Geld um davon>>> zu leben.>>>> Unsinn.>>>> 18 Abitur>> 21 Bachelor>> 23 Master
An einer richtigen Uni mit nebenbei Arbeiten ist man eher mit 27 fertig,
wenn es gut läuft. Bafög bekommt man heutzutage nicht mehr so leicht und
wenn, kann man damit vielleicht etwas mehr als die Hälfte der laufenden
Kosten decken. Ab dem 4. Semester wird es dann auch noch ersatzlos
gestrichen, da man den nicht machbaren Regelstudienquatsch mit nebenbei
arbeiten eh nicht einhalten kann. Und nebenbei, einen Meisterbrief ist
Lichtjahre vom Anspruch und Arbeitsaufwand eines Masterstudiums in MINT
entfernt.
Es ist doch echt albern hier von einigen Leuten zu konstruieren, wie
sich ein Handwerker angeblich finanziell besser stellt als ein
Ingenieur. Da mag es sicherlich ein paar wenige Einzelfälle geben, aber
in der Regel kann der Handwerker niemals mit dem Ingenieur mithalten
nach ein paar Jahren Berufserfahrung. Spätestens nach 10 Jahren klaffen
die Gehälter zum Vorteil des Ingenieurs weit auseinander.
Schließlich wird nicht jeder Handwerker erfolgreicher Unternehmer mit
mehreren Angestellten. Das wäre dann ja auch das Äquivalent zum
selbständigen Ingenieur, der Angestellte in einem Ingenieurbüro
beschäftigt.
Henry G. schrieb:> An einer richtigen Uni mit nebenbei Arbeiten ist man eher mit 27 fertig,> wenn es gut läuft. Bafög bekommt man heutzutage nicht mehr so leicht und> wenn, kann man damit vielleicht etwas mehr als die Hälfte der laufenden> Kosten decken. Ab dem 4. Semester wird es dann auch noch ersatzlos> gestrichen, da man den nicht machbaren Regelstudienquatsch mit nebenbei> arbeiten eh nicht einhalten kann.
Wenn dir die intellektuellen Fähigkeiten fehlen ein MINT-Studium in
Regelstudienzeit abzuschließen, hast du vielleicht das Falsche studiert
oder rumgebummelt.
Andere kriegen es durchaus gebacken mit Bafög und 450€-Job das Studium
zu wuppen, da war ich nicht der einzige in meinem Jahrgang dem das
gelungen ist.
Henry G. schrieb:> Und nebenbei, einen Meisterbrief ist> Lichtjahre vom Anspruch und Arbeitsaufwand eines Masterstudiums in MINT> entfernt.
Hast schon soviele Meisterbriefe gemacht oder wie?
Abradolf L. schrieb:> Wenn dir die intellektuellen Fähigkeiten fehlen ein MINT-Studium in> Regelstudienzeit abzuschließen, hast du vielleicht das Falsche studiert> oder rumgebummelt.
Mit diesem Post hast du dich endgültig als Scharlatan enttarnt.
> Andere kriegen es durchaus gebacken mit Bafög und 450€-Job das Studium> zu wuppen, da war ich nicht der einzige in meinem Jahrgang dem das> gelungen ist.
In Regelstudienzeit an einer richtigen(!) Uni (und nicht die
FH-Mittweida)? Als W-Ing? Zu Diplomzeiten oder zu Masterzeiten? An der
TU-Berlin E-Technik hat das bei uns keiner geschafft. Nicht mal unser
Überflieger.
Mike B. schrieb:> Mit 23 hat der Herr master aber höchsten in Ferienjobs, Praktikas und> Bc+Ms-Arbeiten Geld verdient.> Der Herr Meister hatte bis dahin mindestens 9 Jahre Zeit um monatlich> ein paar Krötchen aufs Konto zu packen.
Meingott, geht jetzt diese Laier wieder los?
Ja, im Handwerk gibts viel Geld zu holen.
Nein, nicht für jeden.
Im Handwerk zählt noch mehr als in der Entwicklung:
Durchsetzungsvermögen, Selbstvermarktung, Kundenaquise, Eier in der
Hose, Unternehmerisches Denken. Kurz: eine Machermentalität.
Wer hier im Forum rumheult dass er als Ingenieur nix reisst der wird
auch im Handwerk nicht reich.
Expat schrieb:
on.
>> Gegenfrage:> Wo war China vor 20 Jahren mit ihren Städten, wo sind sie heute und wo> in 20 Jahren> Wo war Berlin vor 20 Jahren, wo ist Berlin heute und wo sehen Sie Berlin> in 20 Jahren>> Wer wird die Nase vorne haben? Berlin oder Shenzen, Taipeh, Seoul, etc.?> Wo finden kleine Unternehmer schon heute bessere Rahmenbedingungen und> Infrastrukturen vor?> Kleiner Tipp von mir Deutschland ist das sicher nicht!> Deutschland ist (noch) ein guter Absatzmarkt aber sonst?> Stellt etwa VW & Co. seine ganzen Teile auch in Deutschland her oder> arbeiten die doch mit billigeren Zulieferern aus Osteuropa zusammen?
Deutschland ist alt, satt und träge, dem stimme ich zu. Wir laufen
Gefahr eine Gerontokratie zu werden. China hingegen ist (noch) hungrig,
jung sind sie bald auch nicht mehr.
Trotzdem finde ich das Leben in Deutschland wesentlich lebenswerter als
in China oder Korea.
Der Preis des Erfolgs in Korea ist, dass die Kinder sich reihenweise
selber umbringen, wenn sie dem Erwartungsdruck nicht mehr aushalten.
In China wuchs in den Städten eine Generation verwöhnter kleiner Kaiser
heran, Sozialstandards, Zusammenhalt, Umweltschutz und dergleichen sind
im Turbokapitalismus weitgehend untergegangen, dort wird die Großmutter
fürs Business verkauft. Indien ist noch krasser, dort gibt es keine
Ethik.
Man kann Deutschland und seinen Bürgern manches vorwerfen, die
Lebensqualität ist aber sehr gut.
Ich wüsste nur sehr wenige Länder in denen ich mich evtl. auf Dauer
genauso wohl fühlen würde, Österreich, die Schweiz (als Ausländer) eher
nicht, Norwegen und Schweden sind halt im Winter recht dunkel,
Neuseeland vielleicht, aber da war ich noch nie.
Andere Länder mögen cool sein, wenn man reich ist (China, USA,...), aber
haben dafür massive Nachteile an anderer Stelle. Und wehe Du bist nicht
reich.
In China hast Du keinen Rechtsstaat so wie hier. Die Steuern auf Dein
Unternehmen mögen klein sein, aber wenn Du den falschen Leuten nicht
gefällst holen sie Dich ab, dann bist Du dran wegen "Korruption" oder
was ihnen sonst so einfällt.
Vergiss das nie, solltest Du Dich in China in einem Forum mal so über
China auslassen wie Du es hier über die EU und Deutschland tust.
MfG
Alternativ wäre vielleicht in die Politik zu gehen, dann sitzt man auf
der anderen Seite und kommt gar nicht mit dem Zählen der Moneten auf dem
Konto nach:
https://www.youtube.com/watch?v=CBVFpYN0iNo
Ich unterstütze seine Aussagen vollkommen, es braucht mehr solche Leute
(dann wäre die Politik wenigstens tatsächlich unterhaltsam).
Youtube wird noch der Untergang so einiger Dinge in Deutschland sein.
Wenn die ÖR anfangen zu bröckeln wird es beginnen.
Aloha schrieb:> Indien ist noch krasser, dort gibt es keine Ethik.
jedenfalls nicht im europäischen oder deutschen Sinne.
aber solange Millionen "Unantastbarer" alles so hinnehmen
ist doch alles in Ordnung, die glauben noch immer selber dran.
Henry G. schrieb:> Berlin
Dass in Berlin nichts in Regelzeit fertig wird, kann man doch schon als
Tautologie werten.
Herrlich deine Beißreflexe, wenn deine kognitiven Dissonanzen auf Dinge
treffen, die es für dich nicht geben kann und dann krampfhaft nach
Rechtfertigungen suchst, warum es bei dir offensichtlich nicht gereicht
hat.
Henry G. schrieb:> Nicht mal unser> Überflieger.
Unter Blinden ist der Einäugige halt der König, mit zwei Augen sieht man
trotzdem besser.
Abv schrieb:> Immer mehr Leistung für weniger geld.
Ziemlich sinnlose Formulierung. Aber für einen Troll sehr effektiv, denn
jeder meint genau zu wissen, was damit gemeint ist, und legt sich dann
gemäß der eigenen politischen Überzeugung richtig ins Zeug.
Da sind zwei Komparative, aber womit wird eigentlich verglichen?
Du bringst also immer mehr Leistung für immer weniger Geld
- als Du früher im Studium gebracht/erhalten hast?
- als "die Anderen" erbringen/erhalten?
- als der Bauer im 13. Jahrhundert?
- als ich?
- als Angela Merkel, Martin Schulz oder Donald Trump?
- ...?
- oder ist Dein Beitrag zu den Sozialversicherungen gemeint, wo Du auf
dem Weg vom Geringverdiener zum Arbeitslosen immer weniger einzahlst
aber dafür immer mehr herausbekommst?
Das funktioniert im Leben leider nicht immer so...
Abv schrieb:> ich bin Ingenieur der Elektrotechnik und arbeite seit 4 Jahren. Ich will> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr> unterstützen.>> Mit das meine ich:> Immer mehr Leistung für weniger geld. Viel Stress und wenig Freizeit.>> Mittlerweile würde mich auch eine angemessene Bezahlung nicht mehr> umstimmen können.>> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus.>> Gibt es hier welche die es geschafft haben? Evtl. im Ausland?>> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als> Ingenieur nicht.>> Vorschläge?
Ich schließe mich dem "Autor: np rn (samweis)" an und will auch auf den
TO antworten.
4 Jahre im Beruf und jetzt kurz vor Jahresende kann man schon mal in
eine stressige Stimmung kommen:
- es müssen Aufgaben unter hohem Zeitdruck abgeschlossen werden, um im
laufenden Geschäftsjahr den Umsatz und Gewinn zu erhöhen
- nach ein paar Jahren im Beruf kann Frust auftauchen, weil die
Erwartungen nicht erfüllt werden und man meint, auf der falschen Bahn zu
sein
Beides ist ganz normal und kommt bei den meisten Leuten vor. In ein paar
Wochen hat sich das wieder gelegt. Dann sollte der TOaber unbedingt
damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit
sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann.
Mögliche Ursachen:
- fachlich überfordert
- dauernd überlastet (subjektiv u/o objektiv)
- Konflikte mit Vorgesetzten
- dto. Kollegen
- dto. Kunden
- private Probleme
usw.
Dazu braucht man eine Auszeit (mind. 1 Woche, besser 2) in räumlicher
Distanz und entspannter Umgebung. Nutze dazu hilfreiche Literatur - es
gibt hervorragende Ratgeber für ein paar Euros.
Auf ein gutes Gelingen!
Jo S.
Abradolf L. schrieb:> Henry G. schrieb:>> Berlin>> Dass in Berlin nicht in regelzeit fertig wird, kann man doch schon> als Tautologie werten.
Genau, Klischee aus der BILD-Zeitung aufgenommen und mal eben einer
renommierten Universität angelastet.
> Herrlich deine Beißreflexe, wenn deine kognitiven Dissonanzen auf Dinge> treffen, die es für dich nicht geben kann und dann krampfhaft nach> Rechtfertigungen suchst, warum es bei dir offensichtlich nicht gereicht> hat.
Beißen tust nur du hier. Und mal ehrlich, der "kognitiven
Dissonanzen"-Vorwurf? Wie oft willst du den überall noch bringen? So
nach dem Motto: "Du bist immer zweimal mehr dümmer als wie ich".
> Henry G. schrieb:>> Nicht mal unser>> Überflieger.>> Unter Blinden ist der Einäugige halt der König, mit zwei Augen> sieht man trotzdem besser.
Das Einzige, was ein "Experte" wie du dort sehen würde, wäre die
Exmatrikulation im dritten Semester.
Mike B. schrieb:> Mit 23 hat der Herr master aber höchsten in Ferienjobs, Praktikas und> Bc+Ms-Arbeiten Geld verdient.> Der Herr Meister hatte bis dahin mindestens 9 Jahre Zeit um monatlich> ein paar Krötchen aufs Konto zu packen.
Niemand hindert dich, mit 14 deinen Meister zu machen und bis 23 nicht
mitzubekommen, dass du von Grundrechenarten nicht die leiseste Ahnung
hast.
Jo S. schrieb:> Beides ist ganz normal und kommt bei den meisten Leuten vor. In ein paar> Wochen hat sich das wieder gelegt. Dann sollte der TOaber unbedingt> damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit> sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann.
Wer bisher nur in einem Job / Firma gearbeitet hat, kann nicht wissen
wie es woanders aussieht, es fehlt somit etwas die Sachlichkeit was so
alles möglich ist.
Raus aus dem Irrenhaus ist schon mal ein Ansatz, sprich sich neu zu
bewerben.
Muss ja nicht direkt das Ausland sein, wobei ich die Niederlande oder
Österreich nicht unbedingt als Ausland bezeichnen möchte.
Eine Beschreibung / Beispiel wieso das ein Irrenhaus ist, wäre
hilfreich.
Rick M. schrieb:> Eine Beschreibung / Beispiel wieso das ein Irrenhaus ist, wäre> hilfreich.
Na klar, was er geschrieben hat, sind Gefühlsäußerungen / irrational.
Deshalb meine Vermutung, daß die Jahresendrally schuld ist.
Jo S. schrieb:> Beides ist ganz normal und kommt bei den meisten Leuten vor. In ein paar> Wochen hat sich das wieder gelegt. Dann sollte der TOaber unbedingt> damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit> sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann.>> Mögliche Ursachen:>> - fachlich überfordert> - dauernd überlastet (subjektiv u/o objektiv)> - Konflikte mit Vorgesetzten> - dto. Kollegen> - dto. Kunden> - private Probleme> usw.>> Dazu braucht man eine Auszeit (mind. 1 Woche, besser 2) in räumlicher> Distanz und entspannter Umgebung. Nutze dazu hilfreiche Literatur - es> gibt hervorragende Ratgeber für ein paar Euros.
Das schreibst du so, als ob der TO nur mal ne Woche Urlaub braucht. Dann
wird er sich schon wieder beruhigt haben, klar denken und wieder bis zum
nächsten Weihnachtsrun schön im Hamsterrad laufen.
Vielleicht hat er nur erkannt, dass an der Gesamtsituation etwas nicht
stimmt? Dann ist es nach einer Woche noch nicht erledigt, sondern erst,
wenn er seine Situation ändert.
Solche Sprüche kenne ich. Du musst dich motivieren, denk an das Geld und
nimm ne Woche Urlaub, damit du wieder zur Besinnung brauchst. Das hilft
alles nichts wenn man erkannt hat, dass die Arbeitswelt irre geworden
ist.
Das private Problem wird in diesem Fall diese Erkenntnis sein. Aber
manche können sich halt ihr ganzes Berufsleben lang selbst anlügen,
andere wittern den Braten nach wenigen Jahren bereits.
Dafür hat man als Meister mit 45 kaputten Rücken und auch der Rest der
Knochen ist nicht im besten Zustand. Das ist es nicht Wert für das
bisschen Kohle mit einer 60 Stunden Woche. Zahlungsmoral ist nicht mehr
vorhanden. Der Kunde kauft dann eh alles Made in China und man hängt wie
ein Idiot rum, der versucht deutsche Wertarbeit zu vermitteln.
ES IST ZUM MÄUSE MELKEN!!!
Nils N. schrieb:> Das schreibst du so, als ob der TO nur mal ne Woche Urlaub braucht. Dann> wird er sich schon wieder beruhigt haben, klar denken und wieder bis zum> nächsten Weihnachtsrun schön im Hamsterrad laufen.
Falsch!
Ich habe auch geschrieben:
" Dann sollte der TO aber unbedingt
> damit beginnen, zu überlegen, was die Ursachen für die Unzufriedenheit> sind und wie er diese Situation dauerhaft befriedigend lösen kann."
Das ist der wesentliche Inhalt.
Nils N. schrieb:> Das schreibst du so, als ob der TO nur mal ne Woche Urlaub braucht.
Das wird nicht reichen, denn er schrieb:
Abv schrieb:> Ich will> nicht mehr zu dieser Gesellschaft gehören bzw. das nicht mehr> unterstützen.
Auch mit Urlaub ist er noch immer Teil der Gesellschaft (es sei denn er
macht Urlaub auf dem Mars).
Er lastet seine Probleme der "Gesellschaft" an. Das ist ja bequem,
Wenn er ins Ausland geht, gehen seine Probleme mit ihm. Auch dort wird
er sie wieder der "Gesellschaft" zuschreiben. Denn dann braucht er sie
nicht da zu suchen, wo sie sind: bei ihm selbst.
Ich sage ja nicht, dass man nicht auch "Gesellschaftskritik" betreiben
kann.
Aber dazu muss man schon deutlich mehr bringen als ein paar
Allgemeinplätze.
Qwertz schrieb:> Klar, in deutschen Konzernen arbeiten nur Luschen, deshalb sind diese> Unternehmen auch weltweit so konkurrenzfähig und erfolgreich.
Das ist ja auch mit all unseren dummen, faulen und korrupten Politikern
so. Die machen nämlich immer alles falsch, wenn sie überhaupt mal etwas
tun, und deswegen leben wir in einem der reichsten, freiesten,
rechtsstaatlichsten, demokratischsten und sozialsten Staaten der Welt.
Warum so viele Menschen aus allen Teilen der Welt so gerne in
Deutschland leben wollen, daß sie dafür ihre Heimat, ihre Familie und
ihre Freunde verlassen, ein Vermögen ausgeben und nicht selten sogar ihr
Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Keine Ahnung...
Fasteuchmalandieeigenenase schrieb:> Jedes Land der Welt sieht wirtschaftswachstumstechnisch im Verhältnis zu> China schlecht aus, mal ganz abgesehen davon das die ihre Bewohner mit> Punkten bewerten.
Schon mal in Vietnam gewesen? Die haben ein super Bildungssystem, ca.
6,7% Wachstum und sogar China beginnt in Vietnam zu produzieren.
Allerdings arbeiten die Vietnamesen auch Samstags und Sonntags, Arbeiter
schlafen meistens direkt auf den Häuser-Baustellen im Rohbau.
Ja, Asien boomt, aber auch nicht mit 20h/Woche.
Pete K. schrieb:> ca. 6,7% Wachstum
Unten findet man mehr Staaten mit erheblichem Wachstum als oben.
> und sogar China beginnt in Vietnam zu produzieren.
Weil die Chinesen den Chinesen zu teuer werden. Ein déjà-vu?
Aus der Bekanntschaft wurde mir von Leuten mit einiger praktischer
Erfahrung dort etwas über die Arbeitsweise in Südostasien vermittelt
(circa Indonesien, Malaysia, Thailand). Versprochen wird alles. Im
Improvisieren sind sie gut, allerdings wird halt auch gerne mal ein
teures und komplexes Neugerät sehr improvisiert eingebaut, mit Folgen.
Also hinterher alles nochmal genau kontrollieren. Gearbeitet wird, wenn
der Chef zusieht.
A. K. schrieb:> Aus der Bekanntschaft wurde mir von Leuten mit einiger praktischer> Erfahrung dort etwas über die Arbeitsweise in Südostasien vermittelt> (circa Indonesien, Malaysia, Thailand). Versprochen wird alles. Im> Improvisieren sind sie gut, allerdings wird halt auch gerne mal ein> teures und komplexes Neugerät sehr improvisiert eingebaut, mit Folgen.> Also hinterher alles nochmal genau kontrollieren. Gearbeitet wird, wenn> der Chef zusieht.
Kannst Du Deutschland auch noch in die Liste aufnehmen? Eine Firma wo
ein ehemaliger Produktionsleiter von Nokia arbeitet/gearbeitet hat hat
mir 1/4 meiner Geräte in Deutschland beschädigt geliefert.
Eine andere Firma meinte gar ich muss teurere Leiterplatten einkaufen,
die waren vor allem sehr überheblich. Eigentlich darf ich's Firma Nr. 2
nicht ankreiden, der Verkäufer war ein Trottel und der Techniker wohl
unerfahren. Nach nem Jahr bekam ich einen Anruf ob ich nicht
Leiterplatten bei ihm Outsourcen möchte - er ist aus dem Unternehmen
ausgestiegen.
Mit Firma Nummer 3 haben wir's dann hinbekommen, der aktuelle Yield
beläuft sich auf über 99% bei ca 20.000 Geräten. Was war das Problem?
Die Pastenmaske sonst überhaupt nichts (betroffen waren die ersten 500
Stk).
War sehr lehrreich die ganze Aktion.
Verkackt in Germany. Not Made in Germany. Wer mit deutschen Kosten nach
Asien geht kann dort mehr als nur exzellente Arbeit erwarten. Wer sich
dort etwas auskennt kommt auch so mit akzeptabler Qualität günstig raus.
Wer keine Ahnung/Erfahrung hat muss halt pokern und kann unter Umständen
alles verlieren.
Des weiteren kann man ja auch die Frage stellen woher kommen denn viele
Chipsätze, TSMC ist weltweit sehr hoch im Kurs.
Von können soll nicht die Rede sein sondern von was wähle ich aus.
Natuerlich kann man im passenden Ausland aus der Gesellschaft und dem
"irren Hamsterrad" ausbrechen.
zB in Australien ueberland fahren, die 3. links und weg ist man. Da kann
man ein Leben verbringen und weg vom Radar sein. Doof allerdings wenn
man dann wieder etwas von der Gesellschaft moechte, weil man einen
"Service" braucht, etwas "kaputt" ging.
Oder von Anchorage inland fahren, die 3. links und weg ist man. Ein
kleines Problem welcher Art auch immer, dann kommt der Baer,
schnappi-happi, ein Elch scheisst auf die Knochen und man ist gesiegelte
Geschichte.
Ja. Unsere Gesellschaft ist nicht nachhaltig. Jeder kann seinen Teil
beitragen.
In Deutschland bringt man keine Leistung, da sitzt man alles aus und
verwaltet den nicht vorhandenen Wohlstand!
Daher solltest du dir überlegen, wie du eventuelle ein fauler
Beamtensack werden kannst ?
BWLer schrieb:> In Deutschland bringt man keine Leistung, da sitzt man alles aus und> verwaltet den nicht vorhandenen Wohlstand!
Gleich 3x falsch:
1. Die Deutschen sind im internationalen Vergleich fleißig und vor allem
sehr produktiv.
2. Es gibt in Deutschland eine parlamentarische Demokratie, an der
jeder, auch aktiv teilnehmen kann.
3. Wohlstand gibt es in Deutschland sehr viel, es ist eines der
reichsten Länder der Welt. Den Deutschen geht es sehr gut, sie jammern
nur gerne auf hohem Niveau.
Ingenieur schrieb:> BWLer schrieb:>> In Deutschland bringt man keine Leistung, da sitzt man alles aus und>> verwaltet den nicht vorhandenen Wohlstand!>> Gleich 3x falsch:>> 1. Die Deutschen sind im internationalen Vergleich fleißig und vor allem> sehr produktiv.>
Es gibt einen Paradigmenwechsel. Die Bildung auch bei Ingenieuren ist
signifikant schlechter geworden.
Die gute Produktivität und Qualitätsarbeit gab es mal früher, wo auch
ein Ingenieur noch etwas richtiges gelernt hatte und lernwillig war.
Heutzutage kloppen software- und hardwaremäßig in der Entwicklung schon
viele Jungingenieure irgendeinen Schrott zusammen, der dann beim Kunden
immer wieder beanstandet wird.
Und auch die Produktion ist immer mehr voller Fehler. Der Ausschuss und
die Reklamationsrate ist ebenfalls unter aller Sau.
Die Chinesen sind die neuen Deutschen, denn die Chinesen sind
lernwillig, lernen bei Profis und leisten professionelle Arbeit.
Man kann an einem chinesischen Software-Source-Code sehen, dass da einer
wirklich etwas von Objektorientierung und strukturierte, modulare
Programmierung mit Zeigern und Arrays versteht und nicht irgendeinen
undurchsichtigen Spaghetti-Code zusammenfrickelt.
> 2. Es gibt in Deutschland eine parlamentarische Demokratie, an der> jeder, auch aktiv teilnehmen kann.>
In Deutschland gibt es übergriffigen Maternalismus, der besonders die
arbeitende Bevölkerung in der Lohntüte unsittlich berührt und einfach
nur Kosten ohne Gegenwert erzeugt, von Mehrwert gar nicht zu sprechen.
Politiker wie Kramp-Karrenbauer sind eher Kindergärtnerinnen,
Gouvernanten und evangelische Hortleiterinnen als StaatsMÄNNER.
Mit so einem hysterischen Gekreische und Penetranz will niemand was zu
tun haben, genauso wenig diese unselige Verantwortungslosigkeit und
dummes Gemauschel.
> 3. Wohlstand gibt es in Deutschland sehr viel, es ist eines der> reichsten Länder der Welt. Den Deutschen geht es sehr gut, sie jammern> nur gerne auf hohem Niveau.
Reich ist Deutschland nicht wirklich, reich würde ich nur ein Land wie
Norwegen, Schweiz oder Singapur nennen.
Reichtum ist Lebensqualität, wo man nicht in von übergriffigen Staat in
der Lohntüte gefleddert wird.
Wo der Staat seine Bürger am liebsten wie in einer DDR ohne Mauer
regiert.
Ich wünschte der Antifaschistische Schutzwall würde heute noch stehen.
HBich schrieb:> Reichtum ist Lebensqualität, wo man nicht in von übergriffigen Staat in> der Lohntüte gefleddert wird.
Immer die gleiche alte Jammer-Leier eines Dauer-Frustrierten. Es bleibt
doch nun wirklich mehr als genügend netto übrig für ein wunderbares
Leben im schönen Deutschland.
Ingenieur schrieb:> HBich schrieb:>> Reichtum ist Lebensqualität, wo man nicht in von übergriffigen Staat in>> der Lohntüte gefleddert wird.>> Immer die gleiche alte Jammer-Leier eines Dauer-Frustrierten. Es bleibt> doch nun wirklich mehr als genügend netto übrig für ein wunderbares> Leben im schönen Deutschland.
Von meinem monatlichen Brutto-Gehalt gehen 3500 € ab. Das ist genau das
gleiche Brutto-Einstiegsgehalt eines Anfängers.
Das heißt ich muss als Einzelner wie ein Zwei-Mann-Team arbeiten und
habe nichts davon.
Ich kriege ja das Geld nicht geschenkt, es entspricht dem tatsächlichen
Gegenwert meiner Arbeit.
HBich schrieb:> und habe nichts davon.
Natürlich hat auch du etwas davon. Weißt du eigentlich, was mit Steuern
alles finanziert wird? Infrastruktur, Bildung, etc. Hast du etwa nicht
hier studiert? Ein anderer Teil sind keine Steuern, sondern
Sozialabgaben: Krankenversicherung, Rentenversicherung,
Arbeitslosenversicherung, auch davon kannst du profitieren.
Ich zahle bei meinem Gehalt auch nicht zu knapp Steuern und Abgaben,
aber ich mache es gerne, da die Gegenleistung insgesamt passt. Außerdem
bin ich kein asoziales, egoistisches Schwein, ich unterstütze auch gerne
Leute, die weniger Glück hatten in ihrem Leben als ich. Und trotzdem
bleibt mir ja noch mehr als genügend übrig für ein gutes Leben.
> Natürlich hat auch du etwas davon. Weißt du eigentlich, was mit Steuern> alles finanziert wird? Infrastruktur, Bildung, etc.
das ist ja lächerlich - andere Staaten schaffen das ja auch mit weniger
Geld und auch noch besser.
> Ein anderer Teil sind keine Steuern, sondern> Sozialabgaben: Krankenversicherung, Rentenversicherung,> Arbeitslosenversicherung, auch davon kannst du profitieren.
LOL, hast Du schon mal ALG1 bezogen? Auch da gibt's böse Auflagen wie
bei H4 - obwohl Du das Geld durch Deine Arbeit selbst eingezahlt hast
und es damit eigentlich keine Sanktionen geben dürfte!
Drecksstaat kann ich da nur sagen.
Übrigens jede Krankenversicherung im Ausland ist preiswerter und
Auslandskrankenkassen werden hier ja nicht zugelassen sonst gäbe es ja
Wettbewerb ):
> Ich zahle bei meinem Gehalt auch nicht zu knapp Steuern und Abgaben,> aber ich mache es gerne, da die Gegenleistung insgesamt passt.
nur weil Du das so siehst, muß es noch lange nicht der Wahrheit
entsprechen - Du siehst eben nur den Part, den Du sehen willst!
> Außerdem bin ich kein asoziales, egoistisches Schwein, ich unterstütze> auch gerne Leute, die weniger Glück hatten in ihrem Leben als ich.
Unterstellst Du anderen jetzt sie seien asoziale Elemente nur weil Ihnen
die Steuern hier nicht gefallen ?!
> Und trotzdem bleibt mir ja noch mehr als genügend übrig für ein gutes> Leben.
Ja Dir vielleicht, anderen eben nicht.
ohne Account schrieb:> LOL, hast Du schon mal ALG1 bezogen?
Ja.
> Auch da gibt's böse Auflagen wie bei H4
Nein. Das ist natürlich Unsinn.
> andere Staaten schaffen das ja auch mit weniger Geld und auch noch besser.
Nur nicht zu konkret werden.
Was machen andere Länder so viel besser und haben gleichzeitig weniger
Steuerabgaben?
Bin auch der Meinung das zu viele Steuern bezahlt werden müssen. Wo
anders klappt es sogar mit unter 30% Steuern und dort bringt man es
wenigstens fertig vernüftige Straßen zu bauen.
Bei den ganzen Steuergeldern frage ich mich immer wo die ganze Kohle
eigentlich landet. Wird die heimlich verbrannt, kann doch nciht sein das
Millionen und Milliarden einfach mal verpuffen.
Schön wäre wenn den Damen und Herren die Steuergelder verwalten bei
massiven Fehltritten rigoros der Prozess gemacht werden würde.
Dann hätten wir vielleicht auch nicht solche Nuller an der den
wichtigsten Regierungsposten. Gibt es überhaupt noch ein Amt an dem
jemand sitzt der einen Werdegang und Ausbildung vorweisen kann und
deswegen berechtigt dort handelt?
Über Chefs die keine Ahnung von der Materie haben regt sich jeder auf.
Bei der Regierung ist aber alles absolut super so
Da kocht einem doch die Galle auf
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum: 21.04.2019 13:13
Glaubst du eigentlich selber an Das was du da schreibst?
Nach Leistung wirst du glaube ich nicht bezahlt, aber mal abwarten die
Zeiten ändern sich mit dem Alter!
Niemand schrieb:> Glaubst du eigentlich selber an Das was du da schreibst?
Natürlich, sonst würde ich es nicht schreiben. Ich bin halt kein
frustrierter Pessimist, der sich hier im Forum über den deutschen Staat
auskotzt, ist das nicht einmal eine willkommene Abwechslung in deiner
Filterblase?
> Nach Leistung> wirst du glaube ich nicht bezahlt,
Warum glaubst du das? Ich bin meinem Arbeitgeber mein Gehalt wert, da
bin ich relativ sicher. Ich bekomme jedes Jahr sehr positive Rückmeldung
über meine Leistungen.
> aber mal abwarten die Zeiten ändern> sich mit dem Alter!
Stimmt, wir werden alle sterben. Soviel ist sicher.
>> LOL, hast Du schon mal ALG1 bezogen?> Ja.
Das glaube ich nicht, sonst würdest Du keinen Unsinn schreiben.
>> Auch da gibt's böse Auflagen wie bei H4> Nein. Das ist natürlich Unsinn.
Hallo Bot - gibts auch ne Begründung?
Werf mal einen Blick in den Leitfaden für Arbeitslose oder in die SGB
oder frag Deinen Berater, wenn Du es nicht weißt.
Es kann sehr wohl Sanktionen geben wie bei H4 und das obwohl Du selber
vorher eingezahlt hast in die Arbeitslosenversicherung.
Also aufpassen wie bei jeder Versicherung und das Kleingedruckte lesen.
> Warum glaubst du das?
das muß man annehmen, weil bei Dir nur Friede, Freude, Eierkuchen
herrscht - da ist dann in der Regel was faul oder eben Mitglied einer
Seilschaft.
Vor allen Dingen diese mangelhafte Selbstreflektion deutet auf geistiges
Alter von 18 Jahren hin oder schlicht und einfach fehlende Erfahrungen
im Leben.
> Ich bin meinem Arbeitgeber mein Gehalt wert, da> bin ich relativ sicher. Ich bekomme jedes Jahr sehr positive Rückmeldung> über meine Leistungen.
interessant wird es erst, wenn Du die Firma wechselst - ob dann das
Zeugnis auch noch so positiv ausfällt ist die Frage.
ohne Account schrieb:>> Warum glaubst du das?> das muß man annehmen, weil bei Dir nur Friede, Freude, Eierkuchen> herrscht - da ist dann in der Regel was faul oder eben Mitglied einer> Seilschaft.
Weder das eine noch das andere ist der Fall. Aber in deinem Weltbild
muss ja was faul sein, wenn man nichts zu jammern hat, schon klar.
> Vor allen Dingen diese mangelhafte Selbstreflektion deutet auf geistiges> Alter von 18 Jahren hin oder schlicht und einfach fehlende Erfahrungen> im Leben.
Ich bin schon lange keine 18 mehr, habe studiert und ca. 10 Jahre
Berufserfahrung. Ich weiß wie der Hase läuft.
>> Ich bin meinem Arbeitgeber mein Gehalt wert, da>> bin ich relativ sicher. Ich bekomme jedes Jahr sehr positive Rückmeldung>> über meine Leistungen.> interessant wird es erst, wenn Du die Firma wechselst - ob dann das> Zeugnis auch noch so positiv ausfällt ist die Frage.
Warum nicht? Ich habe aber gar keine Ambitionen zu wechseln, besser
könnte ich es kaum irgendwo haben.
> Weder das eine noch das andere ist der Fall.
das ist Dir selbst natürlich nicht bewußt.
> Aber in deinem Weltbild muss ja was faul sein, wenn man nichts zu jammern> hat, schon klar.
dann bist Du ein Überflieger und vielleicht auch schon immer gewesen?
Ohne Probleme durchs Leben?
Wann kommt denn der Nobelpreis?
Das wäre doch mal eine Leistung bzw. Ambition, wenn sonst alles supi
ist.
> Ich bin schon lange keine 18 mehr, habe studiert und ca. 10 Jahre> Berufserfahrung. Ich weiß wie der Hase läuft.
genau, Seilschaft bilden und sich darin wohlfühlen.
> Warum nicht? Ich habe aber gar keine Ambitionen zu wechseln, besser> könnte ich es kaum irgendwo haben.
also wie ein Müllmann wunschlos glücklich und zufrieden?
Ich würde ja wenigstens mal den eigenen Marktwert testen, wenn Du schon
sonst keine Ambitionen hast ?!
Du lebst offenbar in einer Friede,Freude,Eierkuchenwelt .... die anderen
aber nicht und das checkst Du als Überflieger natürlich nicht.
> Warum nicht? Ich habe aber gar keine Ambitionen zu wechseln, besser> könnte ich es kaum irgendwo haben.
Der Spruch klingt übrigens wie das kotzige Werbeplakat einer größeren
Firma, die Jobs für einen Apfel und 2 Eier vergibt
): oder besser LOL :->
Oida...
Der Trollbeitrag ging ja noch, aber die Antworten :-(
Wie wäre es mal damit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, statt
sich hier auszukotzen?
> Der Trollbeitrag ging ja noch, aber die Antworten :-(
Der Opening-Thread ist wohl einer und wo siehst Du den Rest?
> Wie wäre es mal damit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, statt> sich hier auszukotzen?
Geh mit guten Beispiel voran - Paranoia wegen Trollen überall muß man
dringend bekämpfen.
Ingenieur schrieb:> Ich zahle bei meinem Gehalt auch nicht zu knapp Steuern und Abgaben,> aber ich mache es gerne, da die Gegenleistung insgesamt passt.
Unser querz mal wieder, der sich nur zu gerne reden hört, was für ein
moralisch überlegener Übermensch er ist.
HBich schrieb:> Reich ist Deutschland nicht wirklich, reich würde ich nur ein Land wie> Norwegen, Schweiz oder Singapur nennen.
Du verwechselst reich mit teuer. Oder warum sind die Aldiparkplätze in
Friedrichshafen und den anderen deutschen Grenzorten voll mit Autos der
reichen Schweizer?
> Ich wünschte der Antifaschistische Schutzwall würde heute noch stehen.
Ich eigentlich auch. Aber bei den ganzen Hetzern, Jammerlappen,
Stasiverherrlichern, Hütchendeppen und mit einfachsten Lebensdingen
(Nagel in die Wand bekommen, Eintrittspreis für Messe vor Abfahrt
ermitteln etc.) Überforderten übersieht man leicht, dass es auch eine
ganze Reihe guter Leute in und aus der Ostzone gibt. Letztere stellen
ihre Fähigkeiten und Herkunft nur nicht so zur Schau wie die Dummen ihre
Dummheit.
Drohne schrieb:>> Unser querz mal wieder, der sich nur zu gerne reden hört, was für ein> moralisch überlegener Übermensch er ist.
Ich würde es nicht so drastisch formulieren. Dennoch wird in Deutschland
Leistung nicht belohnt. Als ich das erste Mal meine 25TEUR Bonus
bekommen habe, habe ich mich natürlich gefreut - bis ich den mickrigen
Rest nach Steuern auf der Gehaltsabrechnung gesehen habe.
ZF schrieb:> Oder warum sind die Aldiparkplätze in> Friedrichshafen und den anderen deutschen Grenzorten voll mit Autos der> reichen Schweizer?
Weil sie es können. Nicht weil sie es müssen. Andernfalls wäre die
Schweiz innen hohl, denn das lohnt sich nur an den Rändern.
In den westlichen Staaten gibt es eine gewisse Korrelation zwischen
Steuerlast und empfundener Lebensqualität in der Breite. In
Skandinavien, wo man in der Breite am zufriedensten ist, ist die
Steuerlast eher hoch.
Ebenfalls gibt es eine gewisse Korrelation zwischen Besteuerung und
Einkommensschere. Niedrige Besteuerung fördert die Einkommensschere.
Extreme Wohlstandsunterschiede können eine Zivilisation destabilisieren.
So gesehen wäre eine Forderung nach geringer Besteuerung eigentlich eine
Forderung nach mehr Unzufriedenheit insgesamt, und nach mehr Krawall.
;-)
Leider lässt sich diese Analyse aber nicht direkt in Handlungsweise
umsetzen. Steuern rauf macht nicht einfach so zufriedener.
Langzeiteffekte, gesellschaftliche Traditionen und Grundeinstellungen
spielen eine grosse Rolle.
A. K. schrieb:> Weil sie es können. Nicht weil sie es müssen. Andernfalls wäre die> Schweiz innen hohl, denn das lohnt sich nur an den Rändern.
Wobei die Autos oft schon sehr voll gepackt werden, mehr als ein
Wocheneinkauf. Du bist doch aus der Region, weißt Du wie der Schweizer
Zoll das bei der Rückkehr sieht? Achten die Leute darauf unter den
300(?) Franken zu bleiben, oder ist dem Zoll das egal?
Ingenieur schrieb:> Außerdem> bin ich kein asoziales, egoistisches Schwein, ich unterstütze auch gerne> Leute, die weniger Glück hatten in ihrem Leben als ich.
Über asozial oder nicht kann man streiten, Dein Benehmen legt mir eine
Meinung nahe.
Peter schrieb:> Ich würde es nicht so drastisch formulieren. Dennoch wird in Deutschland> Leistung nicht belohnt.
So ist das, Leistung wird vom Staat bestraft. Ich hätte durch Mehrarbeit
etliche Euro mitnehmen können. Da am Ende aber Netto nur 50% übrig
bleiben und ich nicht einsehe, das staatliche Verschwendungssystem zu
unterstützen, habe ich es gelassen.
Wenn es wieder an der Türe klingelt "wir sammeln für den Kindergarten" -
"Hier wird nicht gebettelt, Tür zu". Das haben Landkreis und Gemeinde
aus den Steuern abzudecken, sie bekommen genug von mir.
A. K. schrieb:> In den westlichen Staaten gibt es eine gewisse Korrelation zwischen> Steuerlast und empfundener Lebensqualität in der Breite.
Jetzt komm schon, Korrelation fürht doch nur bei Eifältigen automatisch
zur Kausalität.
Wenn man eine geringere Steuerlast hätte, bräuchte man weniger zu
arbeiten, und hätte nachvollziehbar mehr Lebensqualität. Aber das führt
ja offenbar direkt in den Untergang der ähhhh Wirtschaft und
EXPORTWELTMEISTER überhaupt!11!
ZF schrieb:> Du bist doch aus der Region, weißt Du wie der Schweizer> Zoll das bei der Rückkehr sieht? Achten die Leute darauf unter den> 300(?) Franken zu bleiben, oder ist dem Zoll das egal?
Ich lebe aber auf der deutschen Seite. Infolgedessen ist mir zwar der
Seufzer der Kunden an der Kassenschlange vertraut, wenn es dank
Papierkram mal wieder etwas länger dauert. Aber ich kriege nicht mit,
wie sich das im weiteren Verlauf abspielt.
Drohne schrieb:> Jetzt komm schon, Korrelation fürht doch nur bei Eifältigen automatisch> zur Kausalität.
Danke für die Bestätigung dessen, was ich auch selbst bereits in anderen
Worten geschrieben hatte. ;-)
> Wenn man eine geringere Steuerlast hätte, bräuchte man weniger zu> arbeiten, und hätte nachvollziehbar mehr Lebensqualität.
Nicht, wenn das so gewonnene Geld an anderer Stelle wieder aus der
Tasche rinnt. Der Staat kostet nicht nur Geld, manchmal macht er damit
auch etwas, das nicht nur den anderen dient, sondern auch dir. Es hängt
also auch davon ab, was mit dem Geld gemacht wird.
Die Amerikaner haben das mittlerweile perfektioniert. So ziemlich alle
sind für Steuersenkungen, je nach eigener Position unten oder oben. Von
den Senkungen kommt tatsächlich auch etwas in der Breite an, also auch
unten. Der Pferdefuss kommt später, wenn zum Ausgleich Leistungen des
Staates gekürzt werden, von denen die unteren Gesellschaftsschichten
meist stärker profitieren als die oberen. Im Ergebnis werden sie durch
diese Steuersenkungen unten ärmer und oben reicher.
Abv schrieb:> Ich mag nicht mehr.....eventuell noch 1 bis 2 Jahre, aber dann muss ich> raus aus dem Irrenhaus.
Titel: Wu Wei
Titelzusatz: die Lebenskunst des Tao
Verfasserangaben: Theo Fischer
1. Verfasser: Fischer, Theo
Impressum: Reinbek bei Hamburg : Rowohlt Taschenbuch Verl., 2018
A. K. schrieb:> Im Ergebnis werden sie durch> diese Steuersenkungen unten ärmer und oben reicher.
Blöd, nur, dass es bei uns trotz hoher Steuerlast genauso läuft.
War wohl kein so tolles Argument.
Manfred schrieb:> Ich hätte durch Mehrarbeit> etliche Euro mitnehmen können. Da am Ende aber Netto nur 50% übrig> bleiben und ich nicht einsehe, das staatliche Verschwendungssystem zu> unterstützen, habe ich es gelassen.
Das kann man durchaus positiv sehen, denn das verbessert insgesamt
gesehen die Chancen jener, die bei systematischer Mehrarbeit vieler
keinen Job kriegen.
Manfred schrieb:> So ist das, Leistung wird vom Staat bestraft. Ich hätte durch Mehrarbeit> etliche Euro mitnehmen können. Da am Ende aber Netto nur 50% übrig> bleiben und ich nicht einsehe, das staatliche Verschwendungssystem zu> unterstützen, habe ich es gelassen.
Ich nehme das Geld für Mehrarbeit immer gerne mit, die Steuern darauf
stören mich nicht. Einen Teil davon gibt es bei der Steuererklärung
wieder zurück, und Sozialabgaben fallen keine darauf an, da über den
Beitragsbemessungsgrenzen. Wenn es sich um tarifliche Mehrarbeit
handelt, gibt es sogar noch 25% oder 50% Zuschlag auf das Brutto. Das
lohnt sich schon, wenn einem der Job Spaß macht.
Drohne schrieb:> A. K. schrieb:>> Im Ergebnis werden sie durch>> diese Steuersenkungen unten ärmer und oben reicher.>> Blöd, nur, dass es bei uns trotz hoher Steuerlast genauso läuft.
Unten ist in DL keine hohe Steuerlast (Grundfreibetrag, Progression).
Wer meint er hätte eine hohe Steuerlast, der sollte mal prüfen, ob er
wirklich "unten" ist. Es könnte dagegen ganz anders laufen:
Kindergarten, Schule und Universität sind nicht überall so günstig wie
in DL, davon profitiert vor allem "unten".
> War wohl kein so tolles Argument.
Doch, war es.
Abv schrieb:> 20h/Woche könnte ich mir vorstellen....aber sowas bekommt man als> Ingenieur nicht.>> Vorschläge?
Um mal auf den Ursprung zurück zu kommen. Finde deine Überlegungen gut,
teile diese auch weitestgehend. Leider ist es tatsächlich nicht einfach
einen Job zu ergattern der weniger Stunden liefert, das Geld ist dabei
erst mal Nebensache.
Vor dieses Vorhaben halte ich das Ausland allerdings für die falsche
Adresse. Möglicherweise gibt es ein paar wenige Länder die etwas in der
Richtung bieten. Das einzige was man hätte ist ggf. ein weniger
stressigen Arbeitstag, auch wenn dieser länger ist.
Wäre für mich trotzdem der falsche Weg. Wenn dann möchte ich mehr Zeit
zur freien Gestaltung haben.
> Unten ist in DL keine hohe Steuerlast (Grundfreibetrag, Progression).
Per Definition bist Du ja schon knapp über Mindestlohn nicht mehr
'unten', obwohl das nicht - Statistik macht es aber möglich.
> Wer meint er hätte eine hohe Steuerlast, der sollte mal prüfen, ob er> wirklich "unten" ist.
von Progression und deren Auswirkungen hast Du offenbar nichts
mitbekommen?
> Es könnte dagegen ganz anders laufen:> Kindergarten, Schule und Universität sind nicht überall so günstig wie> in DL, davon profitiert vor allem "unten".
dumme Behauptungen, die so nicht stimmen.
ohne Account schrieb:> Per Definition bist Du ja schon knapp über Mindestlohn nicht mehr> 'unten', obwohl das nicht - Statistik macht es aber möglich.
Eigentlich sollte im gerechten Wohlstandsstaat ja jeder weit über dem
Median verdienen. Aber diese böse Statistik will das einfach nicht.
>> Kindergarten, Schule und Universität sind nicht überall so günstig wie>> in DL, davon profitiert vor allem "unten".> dumme Behauptungen, die so nicht stimmen.
Wie ich gerade sehe gibt es tatsächlich mindestens einen Fall, der nicht
von der günstigen Bildung profitiert hat. Tut mir leid! ;-)
> Eigentlich sollte im gerechten Wohlstandsstaat ja jeder weit über dem> Median verdienen.
anderswo ist das in der Tat der Fall und deshalb gibts hier ja nur noch
eine Armutseinwanderung.
> Aber diese böse Statistik will das einfach nicht.
die Statistik gaukelt vor, daß man Mindestlohn schon über dem
Durchschnitt liegt.
Das ist doch albern, es sei denn das Armutsniveau ist schon größer
geworden ):
> Wie ich gerade sehe gibt es tatsächlich mindestens einen Fall, der nicht> von der günstigen Bildung profitiert hat. Tut mir leid! ;-)
Deine Parteipropaganda wird da auch nicht helfen, tut mir auch sehr leid
;-)
Mark B. schrieb im Beitrag #5817122:
> Selbstverständlich gibt es das. Vor allem in großen Konzernen ist ein> Halbtagsjob durchaus möglich. Zwar eher selten, aber möglich.
30h ist auch nicht zu verachten.
ohne Account schrieb:> ZF schrieb:>> Eigentlich sollte im gerechten Wohlstandsstaat ja jeder weit über dem>> Median verdienen.> anderswo ist das in der Tat der Fall
Ach ist das unterhaltsam hier. Wie angeln im Aquarium. :-)
> und deshalb gibts hier ja nur noch eine Armutseinwanderung.
Geistige Armut scheint mir aktuell das größte Problem zu sein.
> die Statistik gaukelt vor, daß man Mindestlohn schon über dem> Durchschnitt liegt.
Welche Statistik? Die, die beim Mittelwerteinkommen auch
Teilzeitbeschäftigte und Leute ohne Einkommen berücksichtigt?
> Deine Parteipropaganda wird da auch nicht helfen, tut mir auch sehr leid> ;-)
Ach komm, wäre doch toll, wenn endlich wieder alles so schön
übersichtlich wie früher wäre. https://www.die-partei.de/programm/ Der
letzte Punkt ist doch verlockend. :-)
Und wenn es nicht klappt, dann kannst Du ja immer noch nach anderswo
gehen, da wo sie alle weit über dem Median verdienen.
ZF schrieb:> Geistige Armut scheint mir aktuell das größte Problem zu sein.
Es ist Hoffnung in Sicht. Immerhin gibts µC.net/A&B!
Ausserdem wird geistige Armut oft ähnlich berechnet wie wirtschaftliche,
nämlich relativ zu einem Mittelwert oder Median. Da dieser Mittelwert,
also der IQ, sich aus der Gesamtgesellschaft ableitet und mit deren
Dummheit sinkt, kann die betrachtete Gesellschaft relativ dazu auf
längere Sicht weder dümmer noch klüger werden.
> Und wenn es nicht klappt, dann kannst Du ja immer noch nach anderswo> gehen, da wo sie alle weit über dem Median verdienen.
Ja, da warte ich auch sehnsüchtig auf entsprechende Tipps. Aber
vielleicht meint er den weltweiten Median. Da käme dann u.A. Deutschland
in Betracht.
Ingenieur schrieb:> Außerdem bin ich kein asoziales, egoistisches Schwein
Weil dein Konzern die Drecksarbeit für dich übernimmt: Zulieferer,
Dienstleister, Zeitarbeiter, Steuerzahler und Kunden abzocken.
ohne Account schrieb:> dann bist Du ein Überflieger und vielleicht auch schon immer gewesen?
Nein, er hat nur einen IGM-Job mit (vermeintlicher) Jobgarantie.
ohne Account schrieb:> Das ist doch albern, es sei denn das Armutsniveau ist schon größer> geworden ):
Wenn der Median in € steigt, dann steigt damit auch das Armutsniveau in
€. Das ist also völlig normal.
A. K. schrieb:> Es ist Hoffnung in Sicht. Immerhin gibts µC.net/A&B!>> Ausserdem wird geistige Armut oft ähnlich berechnet wie wirtschaftliche,> nämlich relativ zu einem Mittelwert oder Median. Da dieser Mittelwert,> also der IQ, sich aus der Gesamtgesellschaft ableitet und mit deren> Dummheit sinkt, kann die betrachtete Gesellschaft relativ dazu auf> längere Sicht weder dümmer noch klüger werden.
Der Durchschnittsmensch hat einen IQ von 100, weil der Durchschnitt auf
100 genormt ist.
Nun ist der Durchschnitt nicht das Beste, deshalb sagt man ja, es wäre
durchschnittlich, nicht herausragend, Einheitsware, herkömmlich. Früher
wurde in der Werbung das Unternehmen "Herkömmlich" sehr schlecht
gemacht, ich weiß nicht, wieso sie sich damals nicht wegen Rufschädigung
gewährt haben und ob die noch gibt.
Idealerweise sollte der Durchschnitts-IQ einer Gesellschaft in dem Maße
kognitive Fähigkeiten bieten, dass dieser zumindest seinen Alltag ohne
Vormund bewältigen kann und für das Leben gemacht ist.
Momentan sieht man aber in diesem Land, dass der Durchschnitts-IQ nicht
in Ordnung ist.
Schüler mit mittlerer Reife müssen im Betrieb nachgeschult werden in
elementarer Mathematik, Deutsch, Englisch und Naturwissenschaften.
Das Abitur bescheinigt keine Studierfähigkeit per se.
Früher studierten nur die besten 5 - 10% eines Jahrgangs, der Rest aber
hatte immer noch genug Wissen sich erarbeitet, um auch im
mathematisch-technisch anspruchsvolleren Analogzeitalter
ausbildungsfähig zu sein.
Machen wir uns nichts vor, die Gesellschaft ist total irritiert und weiß
nicht mehr, wo oben und unten ist.
Viele sind Aktivisten und engagiert, egal ob beim Klima,
Digitalisierung, Soziales und Migration.
Keiner aber weiß genau, was mit ihren Schlagwörtern gemeint ist, was sie
konkret meinen.
Wenn die Kleinen für das Klima die Schule schwänzen, kommt es einem so
vor, als ob bei den Indianern der Regenmacher sich wichtig machen wollte
oder vom ägyptischen Pharao behauptet wurde, ohne ihn würde die Sonne
nicht mehr aufgehen, weil er die Hand drauf hätte.
Wir erleben gerade eine unglaubliche Regression der Menschheit auf ein
niedriges Niveau zu einem archaischen Verhalten, von dem man geglaubt
hatte, diese würden zu längst überwundenen Zeiten angehören.
Der Klimax der Entwicklung des Menschen war schon längst überschritten
und wir haben es miterlebt.
HBich schrieb:> Machen wir uns nichts vor, die Gesellschaft ist total irritiert und weiß> nicht mehr, wo oben und unten ist.
Uffta uffta ufftata
ist denn schon wieder Karneval ? https://youtu.be/ejgHNFfkxX8?t=17
Manfred schrieb:> Ich hätte durch Mehrarbeit> etliche Euro mitnehmen können. Da am Ende aber Netto nur 50% übrig> bleiben und ich nicht einsehe,
Dann bist Du wohl damit immer noch in der Sozialversicherungspflicht und
leistest Deinen Solidarbeitrag (aus gutem Grund).
Darüber hinaus zahlst Du maximal 45% (incl. Soli 47,475%) *für jeden
weiteren Euro* (wobei ich eher von 42% - incl. Soli 44,31 % - ausgehen
würde):
"Spitzensteuersatz 2019
Der Grundfreibetrag in 2019 liegt bei 9.168 Euro. Der Spitzensteuersatz
für 2019 beträgt in der Zone von 55.961 Euro bis 265.327 Euro 42%. Erst
ab einem Einkommen in Höhe von 265.327 Euro beträgt der Höchststeuersatz
dann 45% für jeden weiteren Euro."
Die evtl. Kirchensteuer zahlst Du sicherlich gerne - egal, wie hoch.
Ja - hohe Einkommen werden hoch besteuert. Das finde ich - und ich zahle
nicht wenig - gerecht. Das der Staat (bzw, die gewählten Vertreter)
damit nicht verantwortungsvoll umgehen - das kann man nur mit der
nächsten Wahl zu verhindern versuchen, oder selbst in die Politik
einsteigen (und sich selbst die Taschen vollmachen :-( )
HBich schrieb:> Wenn die Kleinen für das Klima die Schule schwänzen, kommt es einem so> vor, als ob bei den Indianern der Regenmacher sich wichtig machen wollte> oder vom ägyptischen Pharao behauptet wurde, ohne ihn würde die Sonne> nicht mehr aufgehen, weil er die Hand drauf hätte.
Eine Null Bock Jugend wäre dir lieber? Dass es diesem Alter an
demotivierender Erfahrung fehlt ist normal, und gut so. Manche Älteren
wiederum flüchten sich in einen aggressiven Pessimismus, der sie den
Zusammenbruch wünschen lässt. Da ist es mir eine sich positiv für
Veränderung einsetzende Jugend lieber, auch wenn sie für Ältere zu
idealistisch oder ein wenig gaga wirkt.
HBich schrieb:> Der Klimax der Entwicklung des Menschen war schon längst überschritten
Dieser Klimax war für Teile Europas schon Mitte des ersten Jahrtausends
unserer Zeitrechnung überschritten und es dauerte ein Jahrtausend, bis
man wieder auf vergleichbaren Niveau war.
Dieter F. schrieb:> Ja - hohe Einkommen werden hoch besteuert. Das finde ich - und ich zahle> nicht wenig - gerecht.
Das sehe ich genauso. Es ist gut für den Zusammenhalt der Gesellschaft,
dazu leiste ich gerne meinen Beitrag.
A. K. schrieb:> Eine Null Bock Jugend wäre dir lieber? Dass es diesem Alter an> demotivierender Erfahrung fehlt ist normal, und gut so. Manche Älteren> wiederum flüchten sich in einen aggressiven Pessimismus, der sie den> Zusammenbruch wünschen lässt.
Mit aggressiven Pessimisten, die sich den Zusammenbruch wünschen, meinst
du aufmerksame Beobachter, die durch logisches Denken zur
Schlussfolgerung gelangen, dass Deutschland seine beste Zeit bald hinter
sich hat? Oder meinst du die Weltuntergangssphantasien der Fridays for
Future-Bewegung, die durch CO2 das baldige Ende der Menschheit kommen
sehen?
Klima-Alarm! EU warnt vor „Aussterben der Menschheit“
https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/hat-greta-recht-klima-studie-warnt-vor-aussterben-der-menschheit-61118092.bild.html