Lüfter mit Kondensatormotor regeln

Gast #5249104
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Hallo

Ich weiss das es zu diesen Thema schon viele Threads gibt, aber soc 
richtig schlau werde ich daraus auch nicht.
Ich habe einen ebmPapst Lüfter mit 230V 64W mit Betriebskondensator. 
Lässt der sich irgendwie in der Drehzahl herunterreglen? Versuche über 
Dimmer wie hier im Forum schon beschrieben, haben sich leider im Rauch 
"aufgelöst".
Würde das ganze denn mit einem 230V Frequenzumrichter funktionieren, der 
mir nur eine Phase am Ausgang raus gibt?

Hintergrund: Ich möchte diesen Lüfter gerne in ein kleines Kellerfenster 
einsetzen um Temperatur geregelt die warme Abluft von 2 Geräten ein 
wenig aus dem Keller zu bekommen. Aufgrund der etwas höheren Lautstärke 
würde ich den Lüfter gerne Drosseln (über eine Steuerung drosseln 
lassen).

Ist dies so überhaupt möglich?

Vielen Dank!

Gruß
Benni
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(Firma: matzetronics) #5249123
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Über die Frequenz lassen sich Kondensatormotoren nur in einem kleinen 
Bereich regeln, denn der Kondensator bildet mit der Wicklung eine 
Phasenverschiebung und die ist sehr abhängig von der Frequenz. So einen 
Motor kann man praktisch nur über die Spannung regeln, wobei ein Dimmer 
nicht geeignet ist, weil der ja Spitzen erzeugt, die der LC Kreis im 
Motor überhaupt nicht mag.

Ein Frequenzumrichter mit regelbarer Ausgangsspannung ist geeignet, 
wobei man dann eben nicht die Frequenz regelt, sondern die 
Ausgangsspannung. Bei vielen  FU kann man diesen Parameter auf eine der 
(Fern-)Steuerklemmen programmieren, so das ein externes Poti oder eine 
Regelschaltung als Steuerelement geeignet ist. So mache ich das hier bei 
meinen Raumlüftern.
Bei so kleinen Leistungen sind evtl. auch die Wandregler für 
Deckenventilatoren geeignet - vorzugsweise die mit angezapften Drosseln.
Gast #5249232
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Benjamin schrieb:
> Wäre das mit dem Hier schon machbar?

Ja. Es ginge sogar einer mit noch etwas geringerer Strombelastbarkeit -
die Hälfte würde locker reichen.

Übrigens - für die Leute, welche mit 1 Stufe niedriger schon zufrieden 
sind (oder mit 2en, wenn man Ursprungs- (also 230V~) und abgesenkte 
Spannung zusammenzählt), hat hinz völlig recht:

Das geht auch mit einem (eh für ähnliches gedachten) Spartrafo, bzw. mit 
jedem Trafo mit passender Sekundärspannung (als Spartrafo verschaltet 
(*)). Notfalls auch mit 2en... sind diese 2 Trafos verschieden, 
entstehen (incl. Ursprungs-Spannung) über die sekundäre Serienschaltung 
sogar 4 Stufen.

Es ist prinzipiell jeder Trafo geeignet, der primär für 230V~ ist, sowie 
sekundär eine sinnvolle "Stufspannung" besitzt - und dessen 
Sekundärwicklung den Laststrom tragen kann. Das geht also evtl. mit 
verblüffend kleinen Trafos.

Verhältnisse beim Spartrafo (wann am sinnvollsten):

https://www.mikrocontroller.net/articles/Spartransformator

Verschaltung eines "normalen" Trafos als Spartrafo:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi1lJmg4ZbYAhXSyqQKHbOyBeEQFggoMAA&url=http%3A%2F%2Fsound.whsites.net%2Farticles%2Fbuck-xfmr.htm&usg=AOvVaw1rEk1VQV2-NFwwrl5UFIep

Die Serienverschaltung wird nicht erwähnt dort, ist aber freilich 
möglich.

Wie gesagt: Wenn primär 230V~ spezifiziert, und sekundär die nötige 
Strombelastbarkeit, stimmt der Trafo dafür.

Und nochmal wie gesagt: Kennt man das Konzept Spartrafo nicht, sind die 
Ergebnisse, welch kleiner Trafo die Voraussetzungen erfüllen könnte, 
teils extrem überraschend.
Gast #5249245
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Oh, nur um es zu erwähnen: Stufentrafos sind Spartrafos
mit mehreren Anzapfungen / Verschaltungsmöglichkeiten.

Es wäre sinnlos, einen Trafo mit galvanischer Trennung auszuführen, wenn 
dieser ("nur") ein 230V~ Gerät mit (teils nur "etwas") geringerer 
Spannung versorgen soll.

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