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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Schwierigkeiten beim Job-Einstieg


Autor: Björn Althaus (freshman)
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Frohe Weihnachten.

Ich habe vor kurzem meinen Master in Informatik mit Nebenfach bei mir an 
der Uni abgeschlossen.
Insgesamt habe ich 14 Semester studiert.

Den Bachelor habe ich in 8 Semestern gemacht und mit der Note 2.0 
abgeschlossen. Der Master lief dann schon besser und ich habe ihn in 6 
Semestern gemacht und mit 1.5 (sehr gut) abgeschlossen.

Eigentlich war es so vorgesehen, dass ich eine Stelle als 
wissenschaftlicher Mitarbeiter nach meinem Master bekommen sollte. An 
dem Institut, wo ich die Masterarbeit geschrieben hatte, sollte ich 
anfangen. Nun hat sich der Professor doch für einen anderen Bewerber 
entschieden und ich stehe erstmal mit nichts da.

Mein Ziel ist eine Promotion im Fach Informatik. Mein Problem ist, dass 
es kaum gute Stellen mit Vollzeitbezahlung gibt und in der Regel die 
Stellen schon vor der Ausschreibung unter der Hand weggegeben werden.

Gucke ich in die üblichen Jobbörsen sind dort meistens Stellen 
ausgeschrieben, wo man programmieren muss als Informatiker. Und damit 
habe ich ein Problem: mein Studium war sehr theoretisch, ich kann zwar 
programmieren und habe auch eigene Projekte unter GitHub veröffentlicht, 
nur weiß ich nicht, ob meine Programmierskills für diese Jobs 
ausreichen....

Die Firmen suchen meist Leute mit Erfahrung und damit kann ich im Moment 
nicht dienen.

Was soll ich denn jetzt machen? Mich weiterhin auf Stellen als 
wissenschaftlicher Mitarbeiter bewerben oder auch auf diese Stellen?

Ich bin jetzt zwei Monate arbeitslos und habe schon ein schlechtes 
Gewissen...meine Kommilitonen sind schon alle in Lohn und Brot, nur ich 
dümple noch vor mir her...ich bin irgendwie wie gelähmt...

Wer kann mir helfen?

Autor: Normal (Gast)
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Weitersuchen und bewerben, was sonst?

Autor: Biertrinker (Gast)
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Waehrend dem Warten auf eine Wunschposition als phd wuerde ich doch mal 
empfehlen Erfahrung auf Informatik in der Welt draussen zu sammeln. Ja, 
nach dem Studium hat man limitierte Erfahrung. Eigentlich Null. Alle 
Studien sind theoretisch. Daher kommt iregdwann der Sperung ins kalte 
Wasser. Ja. Du bist sicher gut genug, die Anderen sind auch nicht 
besser.

Autor: G. L. (glt)
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Bewerben - Erfahrung kommt von machen u. nicht von studieren.

Selbst wenn Du eine Stelle bekommst u. Du es tatsächlich nicht könntest 
- was soll passieren? Entweder man gibt dir die Zeit zur Einarbeitung 
(was ein vernünftiger AG ja machen würde) oder die Klitsche taugt eh nix 
- dann bist halt um ein paar Erfahrungen reicher (fachlich, wie 
menschlich).

Autor: Mensch (Gast)
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Björn A. schrieb:
> habe auch eigene Projekte unter GitHub veröffentlicht, nur weiß ich
> nicht, ob meine Programmierskills für diese Jobs ausreichen....

Zeig doch mal. Man kann sich sowohl sehr über- als auch sehr 
unterschätzen.
Gut möglich, dass dein einziges Problem fehlende Dreistigkeit ist.

Autor: Qwertz (Gast)
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Mensch schrieb:
> Gut möglich, dass dein einziges Problem fehlende Dreistigkeit ist.

Oh, falsche Bescheidenheit kommt heutzutage so selten vor, die ist 
nahezu ausgeschlossen.

Autor: Personalaffe (Gast)
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>Die Firmen suchen meist Leute mit Erfahrung und damit kann ich im Moment
>nicht dienen.

Die Personalaffen stellen oft Forderungen die nicht realistisch sind. 
Einerseits wollen sie Studiumabsolventen andererseits haben sie dann 
wieder keine Berufserfahrung. Und egal was man zu bieten hat, 
irgendetwas passt den Personalaffen immer nicht.
Meine Erfahrung ist, dass man mit Studiumabschluss gute Chancen hat 
eingeladen zu werden.
Und wenn man eingeladen wird ist oft nicht die Frage was man wirklich 
kann sondern wie gut man mit Worten in den Hintern kriechen kann. 
Wichtig ist dass du das Ganze nicht so skeptisch siehst und dir 
überlegst wie du dein Können gut schmücken kannst und damit beschreiben 
das du schon Projekte gemacht hast.
Letztendlich, ist dein Können während dem Bewerbungsgespräch kaum 
wichtig, sondern dass du in ca. einer Stunde das Ganze gut präsentieren 
kannst. Der Ablauf ist extrem dämlich, aber das Spiel ist halt so.

Autor: Mensch (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Oh, falsche Bescheidenheit kommt heutzutage so selten vor, die ist
> nahezu ausgeschlossen.

Quatsch. Fällt nur weniger auf als unbegründete Arroganz.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Frohe Weihnachten.
>
> Ich habe vor kurzem meinen Master in Informatik mit Nebenfach bei mir an
> der Uni abgeschlossen.

Muss ja sehr daneben gewesen das Nebenfach, das Du es hier nicht nennen 
magst.

> Eigentlich war es so vorgesehen, dass ich eine Stelle als
> wissenschaftlicher Mitarbeiter nach meinem Master bekommen sollte.

> Gucke ich in die üblichen Jobbörsen sind dort meistens Stellen
> ausgeschrieben, wo man programmieren muss als Informatiker.

Was willste denn sonst mit dem Informatikabschluss als in der Wirtschaft 
programmieren gehen? Was hättest du denn als "wissentschaftlicher 
Mitarbeiter gemacht" ? Aufsicht bei Prüfungen wird sicher nicht das 
ganze Jahr verlangt!
Vielleicht promoirrste in einem anderen Fach als Informatik. Informatik 
ist Hilfswissenschaft, du könntest ja mal beim Ingenieurwesen 
vorbeischauen, die haben sicher was zum Numerisch-Simulieren für einen 
Doktoranden-Aspiranten.

Oder du suchst dir ne andere Hochschule bei der der 
Informatik-Doktorvater noch Schäfchen sucht.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Frohe Weihnachten.
>>
>> Ich habe vor kurzem meinen Master in Informatik mit Nebenfach bei mir an
>> der Uni abgeschlossen.
>
> Muss ja sehr daneben gewesen das Nebenfach, das Du es hier nicht nennen
> magst.

Moin. Ich habe Elektrotechnik als Nebenfach gewählt. Sorry, dass ich das 
vergessen habe zu erwähnen...


>> Eigentlich war es so vorgesehen, dass ich eine Stelle als
>> wissenschaftlicher Mitarbeiter nach meinem Master bekommen sollte.
>
>> Gucke ich in die üblichen Jobbörsen sind dort meistens Stellen
>> ausgeschrieben, wo man programmieren muss als Informatiker.
>
> Was willste denn sonst mit dem Informatikabschluss als in der Wirtschaft
> programmieren gehen? Was hättest du denn als "wissentschaftlicher
> Mitarbeiter gemacht" ? Aufsicht bei Prüfungen wird sicher nicht das
> ganze Jahr verlangt!
Also, ich hätte im Bereich Theoretische Informatik promoviert. Da hätte 
ich neue theoretische Ansätze modellieren dürfen...Programmieren, wenn 
nur ein bisschen mit Python...
> Vielleicht promoirrste in einem anderen Fach als Informatik. Informatik
> ist Hilfswissenschaft, du könntest ja mal beim Ingenieurwesen
> vorbeischauen, die haben sicher was zum Numerisch-Simulieren für einen
> Doktoranden-Aspiranten.
>
> Oder du suchst dir ne andere Hochschule bei der der
> Informatik-Doktorvater noch Schäfchen sucht.
Das werde ich auch wahrscheinlich machen...vielleicht schicke ich 
bundesweit Bewerbungen raus...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Björn A. schrieb:

>> Oder du suchst dir ne andere Hochschule bei der der
>> Informatik-Doktorvater noch Schäfchen sucht.
> Das werde ich auch wahrscheinlich machen...vielleicht schicke ich
> bundesweit Bewerbungen raus...

Hm, funktioniert Promotion nicht so, das man sich die Promotionsrolle 
der Wunschhochschule schicken lässt in die man sich dann einträgt ?! 
Bewerbung ist doch was für die Arbeiterklasse aber nicht für die 
aufstrebende Intelligenzia.

Autor: Extrem-Schnösel (Gast)
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Mensch schrieb:
> Gut möglich, dass dein einziges Problem fehlende Dreistigkeit ist.

Das Problem hat er hier nicht:

Berufsrevolutionär schrieb:
> Bewerbung ist doch was für die Arbeiterklasse aber nicht für die
> aufstrebende Intelligenzia.

Autor: meckerziege (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Mein Ziel ist eine Promotion im Fach Informatik. Mein Problem ist, dass
> es kaum gute Stellen mit Vollzeitbezahlung gibt und in der Regel die
> Stellen schon vor der Ausschreibung unter der Hand weggegeben werden.

Wo hast du dich bisher denn so beworben? Wie war die Resonanz bisher?
Warum willst du promovieren?
Dass es unter der Hand weggegeben wird, dem kann ich so nicht zustimmen.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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meckerziege schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Mein Ziel ist eine Promotion im Fach Informatik. Mein Problem ist, dass
>> es kaum gute Stellen mit Vollzeitbezahlung gibt und in der Regel die
>> Stellen schon vor der Ausschreibung unter der Hand weggegeben werden.
>
> Wo hast du dich bisher denn so beworben? Wie war die Resonanz bisher?
> Warum willst du promovieren?
> Dass es unter der Hand weggegeben wird, dem kann ich so nicht zustimmen.

Also, ich habe mich auf andere Ausschreibungen für eine Stelle als 
wissenschaftlicher Mitarbeiter beworben. Ich habe da noch kein Feedback 
bekommen...das dauert immer ein bisschen...

Bewerbungen bei Unternehmen/Firmen habe ich noch nicht rausgeschickt, da 
ich oft nicht alle Anforderungen in deren Ausschreibungen erfülle...

Ich will in erster Linie promovieren, um mich in meinem Fach zu 
spezialisieren und noch ein bisschen an der Uni zu bleiben. Ich mag die 
Atmosphäre bzw. das wissenschaftliche Arbeiten...

Zudem möchte ich die Option haben später eine Professur anzustreben oder 
in die Forschung eines Unternehmens mit dem Doktorabschluss 
einzusteigen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Master Informatik Uni, 14 Semester
> Bachelor 8 Sem. Note 2.0
> Master 6 Sem. 1.5 (sehr gut)

passt

>
> Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter

Aussicht auf Daueranstellung?

> Mein Ziel ist eine Promotion im Fach Informatik.

Wozu?
Welches Thema?

> Jobbörsen: Stellen mit Programmiertätigkeiten

Das wird nicht völlig zu vermeiden sein, aber eine Firma wird dich 
primär als Informatiker und nicht als Programmierer einstellen.

> weiß nicht, ob meine Programmierskills für diese Jobs ausreichen

Die fehlenden Kenntnisse wirst du dir aneignen (eigenständig und mittels 
Kurse). Die Erfahrung wächst mit der Berufstätigkeit. Ganz einfach. ;)
Das haben alle anderen vor dir hingekriegt und du schaffst das genauso.

> Die Firmen suchen meist Leute mit Erfahrung und damit kann ich im Moment
> nicht dienen.

Das ist bei Absolventen der Normalfall. :)
Die Anforderungen in den Stellenausschreibungen sind Maximalforderungen. 
Du solltest die wesentlichen Punkte zumindest teilweise erfüllen. Die 
wichtigste Anforderung hast du bereits erledigt: Informatikstudium 
erfolgreich abgeschlossen. Der Rest ergibt sich.
>
> Was soll ich denn jetzt machen? Mich weiterhin auf Stellen als
> wissenschaftlicher Mitarbeiter bewerben oder auch auf diese Stellen?
>
Na klar!
Schwerpunkt: Unternehmen
Nutze die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt - insbesondere für 
Informatiker!
Z. B. Fahrzeugindustrie und deren große Zulieferer. Aber auch fast alle 
anderen Branchen.

> Ich bin jetzt zwei Monate arbeitslos und habe schon ein schlechtes
> Gewissen...

Ach, das ist völlig belanglos.

> meine Kommilitonen sind schon alle in Lohn und Brot, nur ich
> dümple noch vor mir her...

Weil du dich auf diesen Quatschkopf von Prof. verlassen hast. Der 
"Trottel" soll dich jetzt als Entschädigung bei der Jobsuche 
unterstützen. Hat er Kontakte zu Unternehmen?

> ich bin irgendwie wie gelähmt...

Mach einen Plan, geh´ systematisch vor und fang sofort damit an!

In dieser Woche müssen > 10 Bewerbungen raus!

Autor: µ*µ=µ² (Gast)
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Hi,

sind solche Berufe wie Wissenschaftlicher Mitarbeiter keine 
Auffangbecken für Industrieversager? Oder irre ich mich?

MfG

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Jo S. schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Master Informatik Uni, 14 Semester
>> Bachelor 8 Sem. Note 2.0
>> Master 6 Sem. 1.5 (sehr gut)
>
> passt

>> Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter
>
> Aussicht auf Daueranstellung?

Erstmal für 3 Jahre plus 1 Jahr Verlängerung...danach muss ich wohl 
sehen, wie es weitergeht...
>
>> Mein Ziel ist eine Promotion im Fach Informatik.
>
> Wozu?
Interesse und die Atmosphäre an der Uni genießen
> Welches Thema?
Theoretische Informatik. Optimierung des TSP-Problems.
>
>> Jobbörsen: Stellen mit Programmiertätigkeiten
>
> Das wird nicht völlig zu vermeiden sein, aber eine Firma wird dich
> primär als Informatiker und nicht als Programmierer einstellen.
>
>> weiß nicht, ob meine Programmierskills für diese Jobs ausreichen

> Die fehlenden Kenntnisse wirst du dir aneignen (eigenständig und mittels
> Kurse). Die Erfahrung wächst mit der Berufstätigkeit. Ganz einfach. ;)
> Das haben alle anderen vor dir hingekriegt und du schaffst das genauso.
>
>> Die Firmen suchen meist Leute mit Erfahrung und damit kann ich im Moment
>> nicht dienen.

> Das ist bei Absolventen der Normalfall. :)
> Die Anforderungen in den Stellenausschreibungen sind Maximalforderungen.
> Du solltest die wesentlichen Punkte zumindest teilweise erfüllen. Die
> wichtigste Anforderung hast du bereits erledigt: Informatikstudium
> erfolgreich abgeschlossen. Der Rest ergibt sich.

Danke. Das baut mich gerade ein bisschen auf :)
>> Was soll ich denn jetzt machen? Mich weiterhin auf Stellen als
>> wissenschaftlicher Mitarbeiter bewerben oder auch auf diese Stellen?
>>
> Na klar!
> Schwerpunkt: Unternehmen
> Nutze die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt - insbesondere für
> Informatiker!
> Z. B. Fahrzeugindustrie und deren große Zulieferer. Aber auch fast alle
> anderen Branchen.

>> Ich bin jetzt zwei Monate arbeitslos und habe schon ein schlechtes
>> Gewissen...

> Ach, das ist völlig belanglos.

>> meine Kommilitonen sind schon alle in Lohn und Brot, nur ich
>> dümple noch vor mir her...

> Weil du dich auf diesen Quatschkopf von Prof. verlassen hast. Der
> "Trottel" soll dich jetzt als Entschädigung bei der Jobsuche
> unterstützen. Hat er Kontakte zu Unternehmen?

>> ich bin irgendwie wie gelähmt...
>
> Mach einen Plan, geh´ systematisch vor und fang sofort damit an!
>
> In dieser Woche müssen > 10 Bewerbungen raus!
Ich gebe mein bestes. Wieviele Bewerbungen sollte ich pro Tag schaffen?

Autor: Björn Althaus (freshman)
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µ*µ=µ² schrieb:
> Hi,
>
> sind solche Berufe wie Wissenschaftlicher Mitarbeiter keine
> Auffangbecken für Industrieversager? Oder irre ich mich?
>
> MfG

Da kann ich nicht viel zu sagen. In der Regel ist es so, dass bei uns 
gleich die guten Studenten nach dem Studium an die Stellen kommen...die 
waren aber noch nicht dann in der Industrie und können dort nicht 
schlecht gearbeitet haben...

Autor: Jo S. (Gast)
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Björn A. schrieb:

> Ich habe Elektrotechnik als Nebenfach gewählt.

sehr gut!

> Bewerbungen bei Unternehmen/Firmen habe ich noch nicht rausgeschickt, da
> ich oft nicht alle Anforderungen in deren Ausschreibungen erfülle...

Das ist vollkommen falsch!
Du wärst der erste Mensch, der alle Anforderungen erfüllt.

> Ich will in erster Linie promovieren, ...
> um noch ein bisschen an der Uni zu bleiben.

;)
>
> Zudem möchte ich die Option haben später eine Professur anzustreben

Hast du realistische Chancen?

> oder in die Forschung eines Unternehmens mit dem Doktorabschluss
> einzusteigen.

Siehe:
Beitrag "Bosch Forschung Gehalt"

Autor: Ezechiel (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Ich gebe mein bestes. Wieviele Bewerbungen sollte ich pro Tag schaffen?

200.

Masse statt Klasse.

Nur Laberwissenschaftler erzählen einem, dass eine gute Bewerbung 
reicht. Denn die verdienen ihr Brot mit "Beratungen für die perfekte 
Bewerbung". Alles Scharlatane.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Jo S. schrieb:
> Björn A. schrieb:
>
>> Ich habe Elektrotechnik als Nebenfach gewählt.
>
> sehr gut!
>
>> Bewerbungen bei Unternehmen/Firmen habe ich noch nicht rausgeschickt, da
>> ich oft nicht alle Anforderungen in deren Ausschreibungen erfülle...
>
> Das ist vollkommen falsch!
> Du wärst der erste Mensch, der alle Anforderungen erfüllt.

>> Ich will in erster Linie promovieren, ...
>> um noch ein bisschen an der Uni zu bleiben.

>> Zudem möchte ich die Option haben später eine Professur anzustreben
>
> Hast du realistische Chancen?
Kann ich im Moment nicht sagen...auf eine Professur kommen ja auch 
wieder zig Bewerber...ob auch diese Stellen unter der Hand vergeben 
werden, kann ich nicht sagen....
>> oder in die Forschung eines Unternehmens mit dem Doktorabschluss
>> einzusteigen.

> Siehe:
> Beitrag "Bosch Forschung Gehalt"

Das lese ich mir umgehend mal durch...

Autor: µ*µ=µ² (Gast)
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Björn A. schrieb:
> µ*µ=µ² schrieb:
>> Hi,
>>
>> sind solche Berufe wie Wissenschaftlicher Mitarbeiter keine
>> Auffangbecken für Industrieversager? Oder irre ich mich?
>>
>> MfG
>
> Da kann ich nicht viel zu sagen. In der Regel ist es so, dass bei uns
> gleich die guten Studenten nach dem Studium an die Stellen kommen...die
> waren aber noch nicht dann in der Industrie und können dort nicht
> schlecht gearbeitet haben...

Hi,

nach meinem Bachelor wurde ich auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter 
eingestellt. Als ich damals meine Kollegen und die Profs. so anhörte, 
war herauszuhören, wie sie in der Praxis fast alle gescheitert sind. Und 
sie sprachen alle ungern über die Zeit nach dem Studium. Dann gab es 
noch die anderen Studenten, die nach dem Studium nie was bekommen haben. 
Die endeten auch alle als Hochschulpersonal.

Du darfst aber meine Aussage nicht falsch verstehen. Ich kenne dich 
nicht und will dich nicht in diese Kategorie von Deppen zuordnen, die 
ich früher kennen gelernt habe.

LG

Autor: Björn Althaus (freshman)
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µ*µ=µ² schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> µ*µ=µ² schrieb:
>>> Hi,
>>>
>>> sind solche Berufe wie Wissenschaftlicher Mitarbeiter keine
>>> Auffangbecken für Industrieversager? Oder irre ich mich?

>>> MfG

>> Da kann ich nicht viel zu sagen. In der Regel ist es so, dass bei uns
>> gleich die guten Studenten nach dem Studium an die Stellen kommen...die
>> waren aber noch nicht dann in der Industrie und können dort nicht
>> schlecht gearbeitet haben...
>
> Hi,

> nach meinem Bachelor wurde ich auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter
> eingestellt. Als ich damals meine Kollegen und die Profs. so anhörte,
> war herauszuhören, wie sie in der Praxis fast alle gescheitert sind. Und
> sie sprachen alle ungern über die Zeit nach dem Studium. Dann gab es
> noch die anderen Studenten, die nach dem Studium nie was bekommen haben.
> Die endeten auch alle als Hochschulpersonal.

> Du darfst aber meine Aussage nicht falsch verstehen. Ich kenne dich
> nicht und will dich nicht in diese Kategorie von Deppen zuordnen, die
> ich früher kennen gelernt habe.
>
> LG
Kein Ding. Ich nehme dir deinen Post nicht übel....bis jetzt ist mir so 
ein Fall noch nicht bekannt...die meisten meiner Profs haben auch noch 
nie eine Firma/Unternehmen von innen gesehen...

Bei den ehemaligen Studenten sind wirklich manchmal komische Vögel 
dabei, die wirklich besser an der Uni bleiben sollten...teamfähig sind 
die nicht gerade, glaube ich...

Autor: Gordon Gecko (Gast)
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Tja, das kommt davon wenn man das Falsche studiert. Informatik hat keine 
Zukunft in Deutschland, programmiert wird in Indien.

Autor: Gordon Gecko (Gast)
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Die meisten wissenschaftlichen Mitarbeiter können in der Industrie 
nichts reissen und scheitern grandios. Es fehlt an den 
Praxiskenntnissen.

Autor: Achim S. (achs)
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Björn A. schrieb:
> kaum gute Stellen mit Vollzeitbezahlung gibt

Und warum keine mit üblicher Bezahlung?

Björn A. schrieb:
> wo man programmieren muss als Informatiker.

Björn A. schrieb:
> modellieren

Der Übergang ist fließend. "Programmierer" brauchen keinen 
Hochschulabschluss.

Autor: Albert (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Frohe Weihnachten.
>
> Den Bachelor habe ich in 8 Semestern gemacht und mit der Note 2.0
> abgeschlossen. Der Master lief dann schon besser und ich habe ihn in 6
> Semestern gemacht und mit 1.5 (sehr gut) abgeschlossen.

Sorry, sehr gut heißt 1 oder gerade noch 1.3. Und ein sehr guter 
Abschluss ist nun einmal Voraussetzung für eine Promotion. 1.5 heißt 
heutzutage: eigentlich würden wir ihn lieber durchfallen lassen, aber 
wir wollen spätere Studenten nicht verschrecken, weil unser 
Scheißinstitut geschlossen wird, wenn nicht bald mehr Studenten kommen.

Oder hast du deinen Abschluss in Bayern gemacht? Dann kannst du 
vielleicht mit 1.5 noch an einer Provinzuni im tiefsten Osten 
promovieren.

> Und damit
> habe ich ein Problem: mein Studium war sehr theoretisch, ich kann zwar
> programmieren und habe auch eigene Projekte unter GitHub veröffentlicht,
> nur weiß ich nicht, ob meine Programmierskills für diese Jobs
> ausreichen....

Wenn du Programmierskills hast, sind das die besten Voraussetzungen, um 
in einem coolen Startup anzufangen. Wenn du programmieren könntest, 
würde es dagegen Sinn machen, sich auf richtige Jobs zu bewerben, aber 
das ist hier ja wohl defnitiv ausgeschlossen.

> Ich bin jetzt zwei Monate arbeitslos und habe schon ein schlechtes
> Gewissen...meine Kommilitonen sind schon alle in Lohn und Brot, nur ich
> dümple noch vor mir her...ich bin irgendwie wie gelähmt...

Krankenpfleger oder Köche werden eigentlich immer gesucht. Wie wäre es 
mit einer handfesten Ausbildung. Oder kannst du nur noch theoretisieren?

Autor: Personalaffe (Gast)
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@Albert
Wenn man solche Kommentare liest kann man nur mit dem Kopf schütteln und 
lachen. Mich würde irgendwie interessieren ob du Techniker oder 
Abteilungsaffe bist?

Autor: µ*µ=µ² (Gast)
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Personalaffe schrieb:
> @Albert
> Wenn man solche Kommentare liest kann man nur mit dem Kopf schütteln und
> lachen. Mich würde irgendwie interessieren ob du Techniker oder
> Abteilungsaffe bist?

Das dachte ich mir auch. Der hat NIE im Leben studiert.

Albert schrieb:
> Krankenpfleger oder Köche werden eigentlich immer gesucht. Wie wäre es
> mit einer handfesten Ausbildung. Oder kannst du nur noch theoretisieren?

Ich habe auf jeden Fall Respekt vor einigen Ausbildungsberufen. Auch 
wenn es einige nicht wahr haben wollen:

Eine Gesellschaft bzw. Zivilisation entwickelt sich durch fähige! 
Akademiker weiter. Den heutigen Fortschritt haben wir den richtigen 
Brains zu verdanken.

Die anderen Berufe sorgen dafür, dass das System stabil läuft. Und dafür 
danke ich auch der körperlich hart arbeitenden Gesellschaft.

LG

Autor: gdfgdfgdgdgd (Gast)
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es gibt in der Privatwirtschaft durchaus auch Stellen, wo dein 
Spezialgebiet (TSP) von Nutzen sein kann, z.B. 
https://www.portatour.com/about/jobs/cpp-software-... 
(als Beispiel für einen entsprechenden Job aus Österreich).

Ein Mindestmaß an Programmierkenntnissen wird halt gefordert - es 
hindert dich ja keiner daran, ein C++ Buch zu kaufen und es 
durchzuarbeiten.
Oder implementiere ein paar schwierige Problemstellungen aus 
https://leetcode.com/problemset/algorithms/ mit einer praxisrelevanten 
Sprache.

Autor: Personalaffe (Gast)
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µ*µ=µ² schrieb:

>Personalaffe schrieb:
>> @Albert
>> Wenn man solche Kommentare liest kann man nur mit dem Kopf schütteln und
>> lachen. Mich würde irgendwie interessieren ob du Techniker oder
>> Abteilungsaffe bist?

>Das dachte ich mir auch. Der hat NIE im Leben studiert.

Es gibt auch genug Leute die studiert haben und so sind.

Autor: µ*µ=µ² (Gast)
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Personalaffe schrieb:
> µ*µ=µ² schrieb:
>
>>Personalaffe schrieb:
>>> @Albert
>>> Wenn man solche Kommentare liest kann man nur mit dem Kopf schütteln und
>>> lachen. Mich würde irgendwie interessieren ob du Techniker oder
>>> Abteilungsaffe bist?
>
>>Das dachte ich mir auch. Der hat NIE im Leben studiert.
>
> Es gibt auch genug Leute die studiert haben und so sind.

Das stimmt. Das sind meistens diejenigen, die irgendein Orchideenfach 
studiert haben und kein gesellschaftlichen Nutzen haben. Dann behaupten 
die selben Personen, dass jeder Akademiker ein Nichtsnutz wäre, nur weil 
man selbst ein Blödsinn studiert hat und später nichts drauf hatte.

Autor: sdfsdfsdf (Gast)
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Promovieren in der Informatik macht doch gar keinen Sinn.
Bewirb dich und erwirb/ verbessere deine praxis relevanten Fähigkeiten.

Autor: G. L. (glt)
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Ezechiel schrieb:
> 200.
>
> Masse statt Klasse.
>
> Nur Laberwissenschaftler erzählen einem, dass eine gute Bewerbung
> reicht. Denn die verdienen ihr Brot mit "Beratungen für die perfekte
> Bewerbung". Alles Scharlatane.
Vlt. noch aufgrund einer Serienbriefvorlage?
So kann man sich auch ins "Aus" schiessen.

Aber Du hast dahingehend Recht, dass man nicht auf nur 1 oder 2 
Bewerbungen hoffen kann - dennoch gezielt bewerben u. keine 
Wurfsendungen draus machen.

Autor: Thomas (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Vielleicht promoirrste in einem anderen Fach als Informatik. Informatik
> ist Hilfswissenschaft, du könntest ja mal beim Ingenieurwesen

Lachhaft

Autor: Hans Peter (Gast)
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In welchem Bundesland möchtest du promovieren?

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Hans Peter schrieb:
> In welchem Bundesland möchtest du promovieren?

Bundesland ist mir eigentlich egal. Ich wollte eigentlich im Norden 
bleiben, könnte mich aber auch zu Not mit einem Umzug anfreunden...die 
Promotion bleibt mein großer Traum...

Autor: Björn Althaus (freshman)
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sdfsdfsdf schrieb:
> Promovieren in der Informatik macht doch gar keinen Sinn.
> Bewirb dich und erwirb/ verbessere deine praxis relevanten Fähigkeiten.

Gehaltstechnisch später gesehen wirst du wohl Recht haben...ich mache es 
aber aus Eigeninteresse...

Autor: meckerziege (Gast)
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µ*µ=µ² schrieb:
> Hi,
>
> sind solche Berufe wie Wissenschaftlicher Mitarbeiter keine
> Auffangbecken für Industrieversager? Oder irre ich mich?
>
> MfG

Du irrst. Während in der Industrie (leiharbeit, Dienstleister, etc...) 
fast alles genommen wird, sind Lehrstühle sehr selektiv.
Wer dort keine Leistung bringt ist schnell weg, dann wird der Vertrag 
eben nicht verlängert. Mehrfache Belastung durch Lehre und gleichzeitig 
Forschung und ggf. externe Projekte. Da ist kein Platz für 
"industrieversager".
Bin selbst nach kurzem aus der Industrie in die Forschung gegangen, für 
mehr Herausforderungen.


Björn A. schrieb:
> Bewerbungen bei Unternehmen/Firmen habe ich noch nicht rausgeschickt, da
> ich oft nicht alle Anforderungen in deren Ausschreibungen erfülle...
> Ich will in erster Linie promovieren, um mich in meinem Fach zu
> spezialisieren und noch ein bisschen an der Uni zu bleiben. Ich mag die
> Atmosphäre bzw. das wissenschaftliche Arbeiten...

Aha! Da haben wir schon das Problem: Bewirb dich auch auf die Sachen, 
deren Anforderung du nicht zu 100% erfüllst. Das ist immer nur ein 
Wunsch des Arbeitgebers. Meistens ist man froh jemanden zu finden der 
das grob erfüllt. Natürlich realistisch bleiben, aber ein bisschen 
Toleranz ist immer drin. Im Gespräch dann aber sagen, dass du dich gerne 
und natürlich einarbeiten willst.

Bzgl promotion: deine Beweggründe sind in Ordnung, soweit ich das sehe 
(viele haben eine falsche Vorstellung!).
Hast du dich auch außerhalb der Uni beworben? Bei Informatikern kenne 
ich mich nicht so aus, aber eventuell gibt's da auch bei anderen 
Instituten (max planck, fraunhofer,...) ne chance.

Autor: Gandon (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Bundesland ist mir eigentlich egal. Ich wollte eigentlich im Norden
> bleiben, könnte mich aber auch zu Not mit einem Umzug anfreunden...die
> Promotion bleibt mein großer Traum...

Im Bereich Regelungstechnik kriegen selbst FH-Absolventen die Chance an 
z.B. der Uni Lüneburg zu promovieren. Ist halt meistens wertlos bzw 
führt nicht zu mehr Geld.

Ist es in Informatik wirklich so schwierig einen Doktorvater zu finden? 
Auch an kleinen Unis wie der TU Clausthal? Oder im Osten? Notfalls im 
Ausland.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Und was kommt nach der Promotion? Der Akademische Mittelbau wurde schon 
während meiner Studienzeit abgeschafft, und das war vor 20 Jahren. Es 
gibt keine Festanstellungen mehr als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Das 
was es noch gibt ist Befristet oder muß über Drittmittel erbettelt 
werden.
Es gibt die happy few die später an eine Professur gelangen und den Rest 
der dann irgedwo in der Industrie oder als Lehrer unterkommen muß. Wenn 
dein Fokus nicht gerade auf Professur liegt dann verlagerst du nur das 
Problem einige Jahre nach hinten. Und mit Promotion verengt sich der 
Arbeitsmarkt wieder. Die 08/15 Jobs für Anfänger sind dann nicht mehr 
drin.

: Bearbeitet durch User
Autor: meckerziege (Gast)
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Michael X. schrieb:
> Und mit Promotion verengt sich der Arbeitsmarkt wieder. Die 08/15 Jobs
> für Anfänger sind dann nicht mehr drin.

Du öffnest dir langfristig aber auch neue Türen. Natürlich musst du 
irgendwas machen was auch irgendwo gebraucht wird, aber schlechter 
stehst du Afaik nicht da.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Michael X. schrieb:
> Und was kommt nach der Promotion? Der Akademische Mittelbau wurde schon
> während meiner Studienzeit abgeschafft, und das war vor 20 Jahren. Es
> gibt keine Festanstellungen mehr als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Das
> was es noch gibt ist Befristet oder muß über Drittmittel erbettelt
> werden.
> Es gibt die happy few die später an eine Professur gelangen und den Rest
> der dann irgedwo in der Industrie oder als Lehrer unterkommen muß. Wenn
> dein Fokus nicht gerade auf Professur liegt dann verlagerst du nur das
> Problem einige Jahre nach hinten. Und mit Promotion verengt sich der
> Arbeitsmarkt wieder. Die 08/15 Jobs für Anfänger sind dann nicht mehr
> drin.

In erster Linie will ich promovieren, um mich selbst zu verwirklichen 
und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad. Dann habe ich alles erreicht 
in meinem Leben...was danach kommt sind nur noch Zugaben....

Aber im Grunde hast du Recht, dass das Problem wirklich nach hinten 
verschoben wird...es sei denn ich werde später zum Professor ernannt....

Eine weitere Option wäre, dass ich in die USA danach gehe...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Björn A. schrieb:
>> Björn A. schrieb:
>>> Mein Ziel ist eine Promotion im Fach Informatik. Mein Problem ist, dass
>>> es kaum gute Stellen mit Vollzeitbezahlung gibt

> Also, ich habe mich auf andere Ausschreibungen für eine Stelle als
> wissenschaftlicher Mitarbeiter beworben. Ich habe da noch kein Feedback
> bekommen...das dauert immer ein bisschen...

Hast Du das nötig? Schau, laut der Legende im ersten Post hast du 14 
Semester finanziell überbrückt, da sollte doch mit dem gleichen 
Finanzierungsmodell (Nebenjob) noch ein paar Semester mehr drin sein in 
denen du dein Doktothema startest. In ein paar Monaten sollt es dann der 
Doktorvater schaffen, dich in irgendein Drittmittelprojekt 
unterzubringen das dich über die restlichen semester bis zum Rigorosum 
bringt.

> Bewerbungen bei Unternehmen/Firmen habe ich noch nicht rausgeschickt, da
> ich oft nicht alle Anforderungen in deren Ausschreibungen erfülle...

Du musst zwischen den Zeilen lesen, da steht oft nur eine Anforderung: 
"Du bist jung, gesund und brauchst Geld." !

> Ich will in erster Linie promovieren, um mich in meinem Fach zu
> spezialisieren und noch ein bisschen an der Uni zu bleiben. Ich mag die
> Atmosphäre bzw. das wissenschaftliche Arbeiten...

Du verwechselst studentischen Gammel mit wissenschaftlicher Arbeit, 
abgesehen davon das eine Professur viel Büroarbeit also administratives 
Verwalten und in Gremien Arsch breit sitzen  bedeutet, was auch nicht 
viel mit Forschung zu tun hat.

> Zudem möchte ich die Option haben später eine Professur anzustreben oder
> in die Forschung eines Unternehmens mit dem Doktorabschluss
> einzusteigen.

Unternehmen forschen nicht, die lassen forschen (Drittmittelprojekte) 
bspw. an der FhG, promotiere doch dort.

> Welches Thema?
> Theoretische Informatik. Optimierung des TSP-Problems.

Also das klingt ja nur als Abkürzung nach Theorie, das "Problem des 
Handlungsreisenden" ist aber schon in der Formulierung sehr profan und 
diverse Lösungen basierend auf hemdsärmlig-heuristischen 
Optimierungsansätzen wie "Nachgeäffte Abkühlung" haben längst das 
schmutzige Industriegeschäft überrollt.

Wenn es Dir nach reiner Lehre verlangt, dann promowirre auf 
"Untersuchungen der Arbeiten der Wiener Schule und insbesonders die von 
Kurt Gödel auf Implikationen hinsichtlich der Repräsentationsfähigkeit 
von Hopfield-Netzen". Leider ist Douglas R. Hofstadter bereits 
eremitiert, aber vielleicht bietet sich einer seiner Schüler als 
Spiritus rector an.

Autor: Albert (Gast)
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Björn A. schrieb:
> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad. Dann habe ich alles erreicht
> in meinem Leben...was danach kommt sind nur noch Zugaben....

Wer sagte hier, deine Motivationsgründe für eine Promotion wären die 
richtigen? Das hört sich ganz stark nach Narzissmus an. Ok, wenn der 
Antrieb stark genug ist, kann er dich vielleicht sogar durch die 
Promotion ziehen. Aber von fachlichem Interesse sehe ich bei dir nichts. 
Schon mal daran gedacht, dir einen ausländischen Doktortitel zu kaufen 
oder zu Guttenbergen? DAS wäre das richtige für dich.


> Aber im Grunde hast du Recht, dass das Problem wirklich nach hinten
> verschoben wird...es sei denn ich werde später zum Professor ernannt....

Wie gesagt, Narzissmus. Du hast mit Ach und Krach deinen Master 
bekommen. Ernsthaft, frag mal herum wem noch eine 1.5 reingewürgt wurde. 
Das sind die unteren 2-3%. Einer von 500 bekommt üblicherweise eine 1.7 
oder schlechter (entspricht eigentlich einer 5- in Schulnoten, aber wenn 
Papi gute Beziehungen zum Prof hat, kommt Sohnemann eben doch noch zum 
Abschluss.)

Und damit willst du Professor ernannt werden? Wohlgemerkt, du schreibst 
nichts von habilitieren. Du willst ernannt werden. Eigenleistung ist dir 
wohl fremd.
Gute Nacht, Wissenschaft.

Autor: Pointer (Gast)
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Albert schrieb:
> Björn A. schrieb:
> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad. Dann habe ich alles erreicht
> in meinem Leben...was danach kommt sind nur noch Zugaben....
>
> Wer sagte hier, deine Motivationsgründe für eine Promotion wären die
> richtigen? Das hört sich ganz stark nach Narzissmus an. Ok, wenn der
> Antrieb stark genug ist, kann er dich vielleicht sogar durch die
> Promotion ziehen. Aber von fachlichem Interesse sehe ich bei dir nichts.
> Schon mal daran gedacht, dir einen ausländischen Doktortitel zu kaufen
> oder zu Guttenbergen? DAS wäre das richtige für dich.
>
> Aber im Grunde hast du Recht, dass das Problem wirklich nach hinten
> verschoben wird...es sei denn ich werde später zum Professor ernannt....
>
> Wie gesagt, Narzissmus. Du hast mit Ach und Krach deinen Master
> bekommen. Ernsthaft, frag mal herum wem noch eine 1.5 reingewürgt wurde.
> Das sind die unteren 2-3%. Einer von 500 bekommt üblicherweise eine 1.7
> oder schlechter (entspricht eigentlich einer 5- in Schulnoten, aber wenn
> Papi gute Beziehungen zum Prof hat, kommt Sohnemann eben doch noch zum
> Abschluss.)
>
> Und damit willst du Professor ernannt werden? Wohlgemerkt, du schreibst
> nichts von habilitieren. Du willst ernannt werden. Eigenleistung ist dir
> wohl fremd.
> Gute Nacht, Wissenschaft.

Was hast du denn für Probleme? Klar, gibt es Abschlüsse, die besser als 
1.5 sind, aber so schlecht ist das doch auch nicht...

Ich kenne Absolventen, die noch mit 2.7 sogar promovieren...vieles hängt 
auch vom Prof ab. Wenn der beim Stuudenten  eine Neigung/Talent erkennt 
ist vieles möglich...

Du bist nur ein armes Würstchen, dass wahrscheinlich an einer Dorf-FH 
versagt hat...

Autor: Matthis Be. (Gast)
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Go for it. In Zeiten einer Akademikerschwemme kann man sich mit einem 
Doktorgrad gut dem niederen Volk abheben.

Autor: Hans Peter (Gast)
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Matthis Be. schrieb:
> Go for it. In Zeiten einer Akademikerschwemme kann man sich mit
> einem Doktorgrad gut dem niederen Volk abheben.

Naja das Problem ist doch auch schon, dass immer mehr Leute promovieren. 
Man muss sich die ganzen Industriepromotionen nur ansehen. Über den 
Notenschnitt braucht man nicht zu meckern. Bei uns gibt es auch welche 
die mit 2,x noch promovieren können. Das ist sehr vom Prof und Thema 
abhängig. Bei uns ist es so, dass die Stellen nicht ausgeschrieben 
werden. Ich würde dir also raten initiativ die Leute anzusprechen. 
Häufig sind ja Projekte auch in der Pipeline. Fange am besten dort an, 
wo du die Profs schon kennst.

Persönlich sollte man sich schon die Frage stellen, wo man hin möchte 
später mal. Wenn das Ziel die Industrie ist, dann kommt es sehr stark 
auf deine Persönlichkeit an, wenn du Karriere mache willst. Ein Titel 
ist da für die Karriere nicht zwingend. Willst du später evtl FH Prof 
oder gar Uni Prof werden dann ist eine Promotion Pflicht. Dann würde ich 
sie jetzt auch direkt an das Studium anschließen.

Das mit der akademischen Karriere sollte man sich aber gut überlegen. 
Wenn man es im Fach Informatik ernst meint damit, dann sollte man schon 
einiges auf den Kasten haben. Ich kenne genügend Leute die dafür ihr 
Leben opfern (zumindest aus meiner Sicht), dh wenig Privatleben! Die 
Konkurrenz ist also auch hier nicht zu vernachlässigen und 
dementsprechend groß. Sie hächeln von einer befristeten stelle zur 
nächsten. Ich selbst bin ebenfalls befristet als PostDoc und die 
Ungewissheit geht mir dermaßen gegen den Strich. Zudem noch die eher 
mittelmäßigen Verdienstmöglichkeiten. Ich bin zwar Verbeamtet bekomme 
aber genauso A13 wie ein Gymnasiallehrer. Da komme ich mir doch etwas 
vereppelt vor... solange du aber die intrinsische Motivation hast und 
dir Geld nicht ganz so wichtig ist kannst du es ruhig probieren.

Autor: Le X. (lex_91)
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Björn A. schrieb:
> In erster Linie will ich promovieren, um mich selbst zu verwirklichen
> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad. Dann habe ich alles erreicht
> in meinem Leben...was danach kommt sind nur noch Zugaben....

Das sind doch mal edle Motive.
Viel Erfolg bei der Verwirklichung deiner Ziele. Hoffe du stehst die 
vielen Jahre bei kargem Lohn und hohem Zeiteinsatz durch.

Und danke dass du freiwillig auf eine gutbezahlte Industriestelle mit 
geregelten Arbeitszeiten verzichtest, ein anderer freut sich sicher 
darüber!

Autor: Joachim B. (jar)
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Björn A. schrieb:
> In erster Linie will ich promovieren, um mich selbst zu verwirklichen
> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad.

dann ist es definitiv die falsche Motivation!

Ich war nie heiss auf Titel, ich studierte weil ich neugierig war und 
mein Wissen und meine Fähigkeiten erweitern wollte, ich studierte für 
mich! *.)

Wer gut ist in seinem Job wer es mit Liebe und Hingabe macht für den 
kommt Geld & Anerkennung von alleine.

Das Ziel Prof zu werden haben viele, erreichen aber werden es viel 
weniger.

1. Möglichkeit konstant in einer Einrichtung alle Stufen durch mit 
Protektion.

2. Möglichkeit echt überdurchschnittlich zu sein ohne die Profstelle 
eigentlich anzupeilen.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Le X. schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> In erster Linie will ich promovieren, um mich selbst zu verwirklichen
>> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad. Dann habe ich alles erreicht
>> in meinem Leben...was danach kommt sind nur noch Zugaben....
>
> Das sind doch mal edle Motive.
> Viel Erfolg bei der Verwirklichung deiner Ziele. Hoffe du stehst die
> vielen Jahre bei kargem Lohn und hohem Zeiteinsatz durch.

Also ausser der Studentenschaft kenne ich keinen an einer deutschen 
Hochschule der ehrlicherweise von kargen Lohn redet.
Und ausser im Uniklinikum sieht man keinem vom Unikörper nächtens - 
hoher Zeiteinsatz ist m.E. auch nicht.

Autor: Qwertz (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Wer gut ist in seinem Job wer es mit Liebe und Hingabe macht für den
> kommt Geld & Anerkennung von alleine.

Ein wahrer Satz, es entspricht auch meiner Erfahrung. Für mich fühlt 
sich mein Job als Ingenieur in der Industrie nur selten wie richtige 
Arbeit an, eher wie Hobby, und obendrein wird sie noch sehr gut bezahlt 
und anerkannt. Ein Doktortitel kann mir da echt gestohlen bleiben, den 
brauche ich nicht für mein Ego, und finanziell wird er sich nur für die 
allerwenigsten Akademiker auszahlen.

Autor: Qwertz (Gast)
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Qwertz schrieb:
> und finanziell wird er sich nur für die allerwenigsten Akademiker
> auszahlen.

...zumindest im Ingenieurs- und Informatikerbereich.
Bei Biologie und Chemie sieht es wieder anders aus, aber das ist hier ja 
wohl off-topic.

Autor: Cerberus (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Was soll ich denn jetzt machen?

Lerne Klinken zu putzen. Firmen mit schriftlichen Bewerbungen
zu bombardieren ist wenig Zielführend. Da muss man schlauer dran
gehen. Firmen sondieren gern den Arbeitsmarkt und das kann man
auch als Bewerber. Wenn man eine Stelle findet, die schon Schimmel
ansetzt, dann hebt das gleich die Chancen. Dann muss man nur noch
kaufmännisch überzeugen und schon ist die Sache geritzt. Ansonsten
kann man sich ja bei seinen Bekannten erkundigen, wie es bei denen
lief.;-b

Autor: meckerziege (Gast)
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Was geht denn hier ab? Macht ihn doch mal nicht so runter, vor allem 
nicht mit unsachlicher Kritik.

Albert schrieb:
> Wie gesagt, Narzissmus. Du hast mit Ach und Krach deinen Master
> bekommen.
Wir wissen nichts über seinen Hintergrund, da will ich nicht urteilen 
warum er X Semester länger gebraucht hat.

> Ernsthaft, frag mal herum wem noch eine 1.5 reingewürgt wurde.
Je nach Uni kann das schon mal der Durchschnitt sein.

> Das sind die unteren 2-3%.
Ich denke, diese Rechnung bekommt Björn trotz seiner angeblich so 
schlechten 1.5 besser hin ;-)

> Einer von 500 bekommt üblicherweise eine 1.7
> oder schlechter (entspricht eigentlich einer 5- in Schulnoten, aber wenn
> Papi gute Beziehungen zum Prof hat, kommt Sohnemann eben doch noch zum
> Abschluss.)
Mit der Wissenschaft hältst du es aber auch nicht ganz sauber, oder? Wo 
ist denn die Quelle für deine Aussage?


Matthis Be. schrieb:
> Go for it. In Zeiten einer Akademikerschwemme kann man sich mit
> einem
> Doktorgrad gut dem niederen Volk abheben.
Auch wenn diese Aussage von einem bekannten Troll kommt: Im Kern hat sie 
doch irgendwo etwas wahres. Eine Promotion ist nochmal eine zusätzliche 
Qualifikation die weitere Fähigkeiten bestätigt.


Joachim B. schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> In erster Linie will ich promovieren, um mich selbst zu verwirklichen
>> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad.
>
> dann ist es definitiv die falsche Motivation!

Nein. Das sind ehrliche Gründe, dieser Mensch kennt sich selbst! Und 
glaub mir: So etwas zieht viel stärker als "ich studierte weil ich 
neugierig war und mein Wissen und meine Fähigkeiten erweitern wollte". 
Sowas hört sich vielleicht nett im Vorstellungsgespräch an...


Qwertz schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> und finanziell wird er sich nur für die allerwenigsten Akademiker
>> auszahlen.
>
> ...zumindest im Ingenieurs- und Informatikerbereich.
> Bei Biologie und Chemie sieht es wieder anders aus, aber das ist hier ja
> wohl off-topic.

Ich hab da meine Zweifel was diese Statistiken angeht. Geld sollte auch 
nicht der einzige Motivator für eine Promotion sein. In den 
Ingenieurswissenschaften ist die Promotion einigermaßen ordentlich 
bezahlt, da hast du vergleichsweise wenig Einbußen beim Lohn. Bei 
anderen Fachrichtungen sieht das wieder anders aus. (Um mal das Klischee 
zu nennen: Ein Literaturwissenschaftler der auf seiner 33% Stelle für 
ein paar Jahre arbeitet und danach als Dr. zum Kellnern gehen muss, der 
wird natürlich langfristig kein gutes Geschäft gemacht haben...)

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Danke euch erstmal allen für euer Feedback sowohl positiv als auch 
negativ. Ich weiß, dass eine Promotion kein Zuckerschlecken ist und dass 
ich auch dafür hart arbeiten muss.

Ich gehe von 6 Jahren für meine Promotion aus. Mein Prof und auch andere 
wissenschaftlicher Mitarbeiter meinten zu mir ich soll mitnehmen, was 
ich kriegen kann, nacher ärgere ich mich nur...

Geld ist mir nicht so wichtig. Wenn ich 2000 Euro Netto im Monat hätte, 
würde ich für meine Verhältnisse schon leben wie ein König.

Bei einer Vollzeitstelle würde ich im ersten Jahr bei 2200 Euro landen 
bei meiner Steuerklasse....

Ich habe auch ein bisschen Angst mit meinen Kenntnissen in der 
Industrie/Wirzschaft zu versagen...deshalb möchte ich auch ganz gerne 
erstmal an der Uni bleiben, da ich dort weiß, dass ich dort gute 
Leistungen bringe...

Autor: Joachim B. (jar)
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meckerziege schrieb:
>>> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad.
>
> Nein. Das sind ehrliche Gründe, dieser Mensch kennt sich selbst! Und
> glaub mir: So etwas zieht viel stärker

bei wem?
wie viele falsche "Doktore" sind entlarvt worden, die Peinlichkeit ist 
ja nicht zu übertreffen.

Auch "Doktore" die mögl. ehrlich erarbeitet wurden sind u.U. nur 
Schaumschläger und im echten Leben kaum zu gebrauchen, vor allem wenn 
sie nicht von der Richtigkeit des Studiums überzeugt sind und es ohne 
Hingabe und Liebe durchgezogen haben.

Ich bleibe dabei ohne Hingabe und echte Motivation die nicht im Titel 
begründet liegt kann das nichts werden.

Autor: Joachim B. (jar)
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Björn A. schrieb:
> Ich habe auch ein bisschen Angst mit meinen Kenntnissen in der
> Industrie/Wirzschaft zu versagen...

wer eh Angst hat zu versagen kann ja von seinem Wissen und Erlernten 
nicht überzeugt sein, von daher ist es schon mal DEINE eigene 
Selbsteinschätzung die viel aussagt, wie sollen da andere von dir 
überzeugt sein?

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Joachim B. schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Ich habe auch ein bisschen Angst mit meinen Kenntnissen in der
>> Industrie/Wirzschaft zu versagen...
>
> wer eh Angst hat zu versagen kann ja von seinem Wissen und Erlernten
> nicht überzeugt sein, von daher ist es schon mal DEINE eigene
> Selbsteinschätzung die viel aussagt, wie sollen da andere von dir
> überzeugt sein?

Ich bin halt kein Lautsprecher...ich hatte schon immer Selbstzweifel 
beim Abi, im Studium, vor den Kolloquien...ich war schon immer jemand 
der meint, dass andere es besser könnten...

Autor: Joachim B. (jar)
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Björn A. schrieb:
> ich hatte schon immer Selbstzweifel

das ist gut im gewissen Maße!

Björn A. schrieb:
> ich war schon immer jemand
> der meint, dass andere es besser könnten

die gibt es klarer Fall, aber es gibt auch genug die es eben nicht 
besser können ud mit genug Lebenserfahrung kann man auch lernen sich 
selbst besser einzuschätzen.

D.h. geh raus und erkunde die Welt, arbeite überall und sieh dich um, es 
braucht nicht viel um dann zu erkennen wo man selber steht. Sollten die 
2-4 Jahre nicht dazu reichen dann, ja dann siehts wirklich trübe aus.

Autor: meckerziege (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Ich bin halt kein Lautsprecher...ich hatte schon immer Selbstzweifel
> beim Abi, im Studium, vor den Kolloquien...ich war schon immer jemand
> der meint, dass andere es besser könnten...

Falls du dich für die Promotion entscheidest: Dann müsstest du hier 
nochmal ordentlich an seinem Selbstbewusstsein arbeiten! Eine Promotion 
ist unglaublich anstrengend und fordernd, du musst SELBST überzeugt 
davon sein, dass das, was du gerade tust (und auch in den letzten 
MONATEN wenn nicht sogar JAHREN getan hast) das richtige ist. Ich kenne 
Leute die haben sich in Selbstzweifeln verloren, soetwas geht nicht gut 
aus.
Wobei ich aber sagen würde: Während der Promotion hast du vermutlich 
mehr Möglichkeiten dich auch selbst weiter zu entwickeln verglichen mit 
einem normalen Industriejob.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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meckerziege schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Ich bin halt kein Lautsprecher...ich hatte schon immer Selbstzweifel
>> beim Abi, im Studium, vor den Kolloquien...ich war schon immer jemand
>> der meint, dass andere es besser könnten...
>
> Falls du dich für die Promotion entscheidest: Dann müsstest du hier
> nochmal ordentlich an seinem Selbstbewusstsein arbeiten! Eine Promotion
> ist unglaublich anstrengend und fordernd, du musst SELBST überzeugt
> davon sein, dass das, was du gerade tust (und auch in den letzten
> MONATEN wenn nicht sogar JAHREN getan hast) das richtige ist. Ich kenne
> Leute die haben sich in Selbstzweifeln verloren, soetwas geht nicht gut
> aus.
> Wobei ich aber sagen würde: Während der Promotion hast du vermutlich
> mehr Möglichkeiten dich auch selbst weiter zu entwickeln verglichen mit
> einem normalen Industriejob.

Also bei meinem Promotionsthema würde ich richtig aufblühen...es würde 
direkt an meiner Masterarbeit anknüpfen...das könnte ich mir für die 
nächsten Jahre sehr gut vorstellen....

Das gute ist ja, dass es mein Thema ist, wo eigentlich nur der Prof 
reinreden kann...

Autor: Dergute Weka (derguteweka)
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Moin,

Björn A. schrieb:
> Also bei meinem Promotionsthema würde ich richtig aufblühen...es würde
> direkt an meiner Masterarbeit anknüpfen...das könnte ich mir für die
> nächsten Jahre sehr gut vorstellen....

Die Frage ist auch: Was kannst du dir denn danach vorstellen? Die 
naechsten Jahre sind schnell rum. Dann wird sich's bis zur Rente aber 
noch etwas ziehen.
Sprich: Was kannst du dir nach der Ausbildung als Job vorstellen - also 
auch unter spezieller Betrachtung: Wer koennte sich vorstellen, dich 
einzustellen? Ist dafuer der Dr. noetig, hilfreich oder vielleicht gar 
hinderlich...?

Gruss
WK

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> Björn A. schrieb:
>> Also bei meinem Promotionsthema würde ich richtig aufblühen...es würde
>> direkt an meiner Masterarbeit anknüpfen...das könnte ich mir für die
>> nächsten Jahre sehr gut vorstellen....
>
> Die Frage ist auch: Was kannst du dir denn danach vorstellen? Die
> naechsten Jahre sind schnell rum. Dann wird sich's bis zur Rente aber
> noch etwas ziehen.
> Sprich: Was kannst du dir nach der Ausbildung als Job vorstellen - also
> auch unter spezieller Betrachtung: Wer koennte sich vorstellen, dich
> einzustellen? Ist dafuer der Dr. noetig, hilfreich oder vielleicht gar
> hinderlich...?
>
> Gruss
> WK

Also entweder bleibe ich an der Uni und strebe eine Professor an oder 
halte halt mit meinen Doktor ein paar Vorlesungen...

Sonst könnte ich mir eine höhere Position in Beratungsunternehmen 
vorstellen oder im Bereich F und E in Konzernen eine Führungsposition 
einzunehmen...

Autor: Markus (Gast)
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>eine Führungsposition einzunehmen...

Bevor man jemanden führen kann, sollte man sich selbst führen können ;-)

Autor: Albert (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Also bei meinem Promotionsthema würde ich richtig aufblühen...es würde
> direkt an meiner Masterarbeit anknüpfen...

Du willst genau das weiter machen, was du in deiner Masterarbeit gemacht 
hast? Und darin siehst du eine Weiterentwicklung? Ich würde es 
Rückschritt nennen.

Hast du gar keinen Ehrgeiz, etwas neues zu lernen?

> Das gute ist ja, dass es mein Thema ist, wo eigentlich nur der Prof
> reinreden kann...

Du möchtest also eine Zweimann-Arbeitsumgebung? Eigentlich lieber ganz 
alleine, aber dein Prof dürfte dir gelegentlich mitteilen, wie sehr er 
von deinen Fortschritten begeistert ist, ja?

In welcher Welt lebst du eigentlich? Spätestens während der Masterarbeit 
solltest du doch einen kleinen Einblick in die Welt der Wissenschaft 
bekommen haben. Wenn an deinem Institut nur solche verschrobenen 
Eigenbrötler frickeln, wie es deinem Ideal entspricht, solltest du dich 
dort dringendst empfehlen und deine Komfortzone verlassen. Wenigstens 
mal ein Praktikum außerhalb deiner geliebten Uni absolvieren, wo du 
anscheinenend dein ganzes Leben in den letzten 10 Jahren vertrödelt 
hast.

Im wirklichen Leben tauscht man sich mit Kollegen aus, gibt sich 
gegenseitig Tips und fragt nach Anregungen oder Hilfe. Bei euch 
Informatikern mag die Autistenquote sehr hoch sein, aber was dir 
vorschwebt hat nichts mit der Realität zu tun.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Markus schrieb:
>>eine Führungsposition einzunehmen...
>
> Bevor man jemanden führen kann, sollte man sich selbst führen können ;-)

An der Uni gibt es während der Promotion Kurse, die darauf 
vorbereiten...

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Albert schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Also bei meinem Promotionsthema würde ich richtig aufblühen...es würde
>> direkt an meiner Masterarbeit anknüpfen...
>
> Du willst genau das weiter machen, was du in deiner Masterarbeit gemacht
> hast? Und darin siehst du eine Weiterentwicklung? Ich würde es
> Rückschritt nennen.
>
> Hast du gar keinen Ehrgeiz, etwas neues zu lernen?

Da sind noch soviele offene Forschungsfragen aufgetaucht während der 
Bearbeitung der Masterarbeit, dass wird noch richtig interessant 
werden...und viel lernen tut man da auch...

>> Das gute ist ja, dass es mein Thema ist, wo eigentlich nur der Prof
>> reinreden kann...
>
> Du möchtest also eine Zweimann-Arbeitsumgebung? Eigentlich lieber ganz
> alleine, aber dein Prof dürfte dir gelegentlich mitteilen, wie sehr er
> von deinen Fortschritten begeistert ist, ja?
>
> In welcher Welt lebst du eigentlich? Spätestens während der Masterarbeit
> solltest du doch einen kleinen Einblick in die Welt der Wissenschaft
> bekommen haben. Wenn an deinem Institut nur solche verschrobenen
> Eigenbrötler frickeln, wie es deinem Ideal entspricht, solltest du dich
> dort dringendst empfehlen und deine Komfortzone verlassen. Wenigstens
> mal ein Praktikum außerhalb deiner geliebten Uni absolvieren, wo du
> anscheinenend dein ganzes Leben in den letzten 10 Jahren vertrödelt
> hast.
>
> Im wirklichen Leben tauscht man sich mit Kollegen aus, gibt sich
> gegenseitig Tips und fragt nach Anregungen oder Hilfe. Bei euch
> Informatikern mag die Autistenquote sehr hoch sein, aber was dir
> vorschwebt hat nichts mit der Realität zu tun.

Hast du was gegen mich? Deine Posts sind doch immer sehr aggressiv gegen 
mich gerichtet...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Björn A. schrieb:

> Also entweder bleibe ich an der Uni und strebe eine Professor an oder
> halte halt mit meinen Doktor ein paar Vorlesungen...
>
> Sonst könnte ich mir eine höhere Position in Beratungsunternehmen
> vorstellen oder im Bereich F und E in Konzernen eine Führungsposition
> einzunehmen...


Soso und nach dieser klaren Ansage sollen wir Dir immer noch die Story 
vom Selbstzweifeln und so ein paar Bildmeter drüber glauben ...

>Ich bin halt kein Lautsprecher...ich hatte schon immer Selbstzweifel
>beim Abi, im Studium, vor den Kolloquien...ich war schon immer jemand
>der meint, dass andere es besser könnten...

Klar, anderer können es besser,du willst aber trotzdem der Erste sein. 
Oder Prof, den Programmierer-Nachwuchs für Deutschlands Führungsanspruch 
in der Computerindustrie ausbilden, aber selber nicht programmieren 
wollen, schon garnicht in der Industrie. Erzähl's deinem Kundenberater 
auf der H4-Vermittlung. Bei dem solltest Du ohnehin nach 2 Monaten 
Arbeitslosigkeit vorstellig geworden sein. Wie lautete sein Rat?

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Björn A. schrieb:
>
>> Also entweder bleibe ich an der Uni und strebe eine Professor an oder
>> halte halt mit meinen Doktor ein paar Vorlesungen...
>>
>> Sonst könnte ich mir eine höhere Position in Beratungsunternehmen
>> vorstellen oder im Bereich F und E in Konzernen eine Führungsposition
>> einzunehmen...


> Soso und nach dieser klaren Ansage sollen wir Dir immer noch die Story
> vom Selbstzweifeln und so ein paar Bildmeter drüber glauben ...

>>Ich bin halt kein Lautsprecher...ich hatte schon immer Selbstzweifel
>>beim Abi, im Studium, vor den Kolloquien...ich war schon immer jemand
>>der meint, dass andere es besser könnten...
>
> Klar, anderer können es besser,du willst aber trotzdem der Erste sein.
> Oder Prof, den Programmierer-Nachwuchs für Deutschlands Führungsanspruch
> in der Computerindustrie ausbilden, aber selber nicht programmieren
> wollen, schon garnicht in der Industrie. Erzähl's deinem Kundenberater
> auf der H4-Vermittlung. Bei dem solltest Du ohnehin nach 2 Monaten
> Arbeitslosigkeit vorstellig geworden sein. Wie lautete sein Rat?

Als Prof. im Bereich Theoretischer Informatik muss ich nicht viel 
programmieren können....ich sollte halt gut sein im Bereich Diskreter 
Mathematik...ich lebe nicht von Hartz 4....im Moment lebe ich vom 
Ersparten und meine Eltern unterstützen mich...

Autor: Dergute Weka (derguteweka)
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Moin,

Björn A. schrieb:
> Also entweder bleibe ich an der Uni und strebe eine Professor an oder
> halte halt mit meinen Doktor ein paar Vorlesungen...
>
> Sonst könnte ich mir eine höhere Position in Beratungsunternehmen
> vorstellen oder im Bereich F und E in Konzernen eine Führungsposition
> einzunehmen...

Naja, ist ja schonmal ein grober Plan.
An der Uni bleiben: Geh' mal in dich: Warum ist das grad' eben bei dir 
schiefgelaufen - also: Warum hat der Professor jetzt jemand anderen 
lieber als dich? Wie laeuft das in Zukunft, wenn nach der Promotion 
sowas wieder passiert?
Dann: Wenns wirklich klappt, biste irgendwann mal Professor. Und dann? 
Jedes Jahr den selben Scheiss an die (immer duemmer werdenden ;-) ) 
Studierentententen hinlabern? Das macht dir Spass?

Im Beratunsunternehmen faengst du frisch von der Uni als 
Junior-Krawattenkasper an. In Doppelschicht. Deine TSP-Optimierung 
kannste dann hernehmen, um Flugmeilen zu optimieren. Daheim wirst du 
eher selten sein. Das macht dir Spass?

Fuehrungsposition F&E seh' ich nicht fuer frischgebackene 
Uniabsolventen. Egal welcher Abschluss.

Fuer Fuehrungspositionen sind Selbstzweifel auch immer ein grosses 
Hindernis. Die Fuehrungskraft fragt nicht: "Erfuell' ich auch alle 
Anforderungen?", sondern legt die Anforderungen fest, die andere 
erfuellen muessen.

Gruss
WK

Autor: Der Andere (Gast)
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Björn A. schrieb:
> In erster Linie will ich promovieren, um mich selbst zu verwirklichen
> und ich bin auch heiß auf den Doktorgrad. Dann habe ich alles erreicht
> in meinem Leben...was danach kommt sind nur noch Zugaben....

Spätestens jetzt kommt raus dass der TO ein Troll ist.
Ab 30 ist also sein Leben im Prinzip abgechlossen und es kommt nur noch 
eine Zugabe?

Schleich dich ...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Björn A. schrieb:

>
> Als Prof. im Bereich Theoretischer Informatik muss ich nicht viel
> programmieren können

Doch, schau mal diese Ausschreibung f. Theoretische Informatik: 
http://jobs.zeit.de/jobs/kassel_professur_w2_fuer_...

Da steht bei Anforderungen "In der Lehre vertritt der/die zukünftige 
Stelleninhaber/-in ... beteiligt sich an der Ausbildung mit einem 
attraktiven Angebot von Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen, 
insbesondere im Bereich der Programmierausbildung."

Klar nur Phython drauf aber attraktive Programmierausbildung anbieten 
wollen

>....ich sollte halt gut sein im Bereich Diskreter
> Mathematik...

 Sorry aber damit wärste ein armseliger Fachidiot, in Deutschland lebt 
man halt die Einheit von Forschung und Lehre


> ich lebe nicht von Hartz 4....im Moment lebe ich vom
> Ersparten und meine Eltern unterstützen mich...
Was Dich nicht von der Pflicht (§ 38 (Rechte und Pflichten der 
Ausbildungs- und Arbeitssuchende) des SGB III) freistellt dich 
unverzüglich bei der Arbeitsagentur zu melden:
https://www.verdi.de/service/fragen-antworten/++co...

Dort wird man Dir schon sagen wie es mir Dir weitergeht.

Autor: Hans Peter (Gast)
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Wie antwortet man denn am besten an seinem Selbstvertrauen?

Autor: Hans Peter (Gast)
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Wie arbeitet man ...

Verflixte Worterkennung

Autor: Joachim B. (jar)
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Björn A. schrieb:
> Ich bin halt kein Lautsprecher...ich hatte schon immer Selbstzweifel
> beim Abi, im Studium

die Zweifel hatte auch dein Professor

Björn A. schrieb:
> Nun hat sich der Professor doch für einen anderen Bewerber
> entschieden und ich stehe erstmal mit nichts da.

Björn A. schrieb:
> Also entweder bleibe ich an der Uni und strebe eine Professor an oder
> halte halt mit meinen Doktor ein paar Vorlesungen...

ja wie denn nun, an dieser Uni wohl nicht mehr

Der Andere schrieb:
> Spätestens jetzt kommt raus dass der TO ein Troll ist.

eigentlich war das klar wenn man seine Aussagen mal sortiert und wirken 
lässt.

Autor: Albert (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Hast du was gegen mich? Deine Posts sind doch immer sehr aggressiv gegen
> mich gerichtet...

Wenn du gutgemeinte Warnungen als Aggression missverstehst, ist dir 
nicht zu helfen, und du wirst deine bisherigen massiven Probleme peu a 
peu verstärken, bis es mal so richtig kracht.

Ich sage dir lediglich, mit einem Promotionsstudium wirst du nicht 
glücklich. Du hast keine Selbstzweifel, sondern arge 
Selbstüberschätzung. Wie gesagt, vielleicht kann deine Titelgeilheit dir 
genau diesen Titel verschaffen, aber glücklich wirst du damit nicht 
werden, denn du wirst niemals gut sein in dem, was du tust.

Man möchte auch niemandem wünschen, dass er dir dann begegnet, wenn du 
in eine Führungsposition beseitigst wurdest, damit du weniger fachlichen 
Schaden anrichtest.

Deine TSP-Kenntnisse sollten nicht für die nächsten 50 Jahre dein 
Lebensinhalt sein. Mit deiner Masterarbeit hast du nachgewiesen, dass du 
(mehr oder weniger) wissenschaftlich arbeiten kannst. Der Inhalt ist für 
die Tonne, das hätte jeder Ingenieur mit 2 Jahren Berufserfahrung in 2-3 
Wochen zustandegebracht. Darauf musst du dir nichts einbilden und 
meinen, es bringt dir in 6 Jahren eine Professur in theoretischer 
Informatik.
Deine TSP-Spielerei sollte in einem Jahr rückblickend dein erster 
Versuch gewesen sein, selbständig (??) ein Problem angegangen zu haben, 
dem noch hoffentlich viele andere Problemlösungen zu ganz anderen Themen 
folgten. Das kannst du machen, indem du weiter Mami und Papi auf der 
Tasche liegst, oder besser indem du dich auf eine passende Absolventen- 
oder Praktikantenstelle bewirbst.

Komm von deinem hohen Ross runter.

Berufsrevolutionär schrieb:
>> ich lebe nicht von Hartz 4....im Moment lebe ich vom
>> Ersparten und meine Eltern unterstützen mich...
> Was Dich nicht von der Pflicht (§ 38 (Rechte und Pflichten der
> Ausbildungs- und Arbeitssuchende) des SGB III) freistellt dich
> unverzüglich bei der Arbeitsagentur zu melden:

Das wäre mir neu, dass die genannten Rechte und Pflichten für jemanden 
gelten, der offiziell überhaupt keine Arbeit sucht, sondern einfach 
irgendwann zum Professor ernannt werden möchte.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Albert schrieb:

> Das wäre mir neu, dass die genannten Rechte und Pflichten für jemanden
> gelten, der offiziell überhaupt keine Arbeit sucht, sondern einfach
> irgendwann zum Professor ernannt werden möchte.

Wie kommst Du drauf das der Offiziell keine Arbeit sucht, zumal der 
Thread ja mit "jobeinstieg" betitelt ist? Kennst du den TO persönlich?

Autor: Albert (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Wie kommst Du drauf das der Offiziell keine Arbeit sucht, zumal der
> Thread ja mit "jobeinstieg" betitelt ist? Kennst du den TO persönlich?

er schreibt doch, er lässt sich durchfüttern

Autor: Danny Wilde (Gast)
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Ich vergebe 90 Trollpunkte. Abzug in der B-Note, wegen einige plumper 
Fehler.
Sind ja immer noch genug Feiertagsbesoffene drauf reingefallen, unterm 
Jahr hätte das nicht so gut geklappt.

Und jetzt bitte den Thread löschen.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Albert schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Wie kommst Du drauf das der Offiziell keine Arbeit sucht, zumal der
>> Thread ja mit "jobeinstieg" betitelt ist? Kennst du den TO persönlich?
>
> er schreibt doch, er lässt sich durchfüttern

Dann muss er sich trotzdem bei der Agentur melden, wg. 
Krankenversicherung und so. Andernfalls drohen Sanktionen. Für 
Selbstständige können sich auch Meldepflichten nach § 190a SGB VI 
ergeben, da sind aber die Fristen gnädiger.
Auch für Anwartzeiten in Richtung Rente ist es wichtig sich frühzeitig 
arbeitssuchend zu nelden.
https://webmoritz.de/2014/07/30/studium-fertig-was...

Ich hätte gedacht Hochschulen geben bei der Exmatrikulation einen Zettel 
mit, in dem über anstehende Pflichten, Verlust des 
Versicherungsschutzes/Kindergeldanspruches etc. belehrt wird.

Autor: Albert (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Dann muss er sich trotzdem bei der Agentur melden,

Du bist ja richtig revolutionär, du Berufsrevolutionär. Es steht jedem 
frei, auf die AA zu scheißen.

Berufsrevolutionär schrieb:
> Andernfalls drohen Sanktionen.

Aha, und was soll sanktioniert werden, wenn er keine Leistungen in 
Anspruch nimmt?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Albert schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Dann muss er sich trotzdem bei der Agentur melden,
>
> Es steht jedem
> frei, auf die AA zu scheißen.

Nö, auf oder in die AA zu scheissen Zählt nach  § 183a StGB zu "Erregung 
öffentlichen Argernisses" und wird mit "mit Freiheitsstrafe bis zu einem 
Jahr oder mit Geldstrafe bestraft". Hinzu komme noch Reinigungskosten

> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Andernfalls drohen Sanktionen.
>
> Aha, und was soll sanktioniert werden, wenn er keine Leistungen in
> Anspruch nimmt?

Och, sicher findet sich bei Verletzung der Meldepflicht irgendein 
Bußgeld das verhängt werden kann wie bei nicht rechtzeitiger Meldung 
eines Wohnortwechsels 
https://www.anwalt.de/rechtstipps/bussgelder-bis-e....

Oder die Agentur leidet ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht einer 
Ordnungswidrigkeit - Verletzung der Mitteilungspflicht ein. 
https://www.gutefrage.net/frage/ermittlungsverfahr...

Also besser mal bei der Agentur vorbeischauen, schadet ja nix.

Autor: Albert (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Och, sicher findet sich bei Verletzung der Meldepflicht irgendein
> Bußgeld

Erst beharrst du darauf, dass er sich bei der Arbeitsagentur melden 
muss.

Dann siehst du ein, dass er es nicht muss, behauptest aber, dann würden 
Sanktionen drohen.

Nachdem ich dir das Gegenteil klar gemacht habe, hättest du nun gerne 
irgendein Bußgeld, das es nicht gibt.

Was ist in deinem Oberstübchen kaputt?

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Ich lebe momentan von ersparten Reserven und bin freiwillig 
Krankenversichert...ist zwar teuer, aber noch kann ich es mir 
leisten....

Ich möchte nicht vom Amt leben, weil ich mich dafür schämen würde....

Sollte ich im nächsten halben Jahr keinen Job bzw. eine Promotionsstelle 
finden im Bereich Informatik, werde ich wohl notgedrungen irgendeinen 
Job annehmen...

Ich will nur nicht vom Amt abhängig sein...das wäre dann Endstation 
Leben für mich...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Albert schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Och, sicher findet sich bei Verletzung der Meldepflicht irgendein
>> Bußgeld
>
> Erst beharrst du darauf, dass er sich bei der Arbeitsagentur melden
> muss.

Nun ich meine nur, das falls die Legende des TO stimmt das er seit zwei 
Monaten arbeitslos ist und nicht weiss wie das mit dem Jobeinstieg 
funktioniert er sich bei der AA melden sollte.

> Dann siehst du ein, dass er es nicht muss, behauptest aber, dann würden
> Sanktionen drohen.

Du hast mich missverstanden, ich habe kein Einsehen bei Dir.

> Nachdem ich dir das Gegenteil klar gemacht habe, hättest du nun gerne
> irgendein Bußgeld, das es nicht gibt.

Nein, du hast hier garnix klar gemacht und Bußgeld wg. Verletzung 
meldepflicht werden tatsächlich verhängt.

> Was ist in deinem Oberstübchen kaputt?

An deiner Stelle solltest du mal eher den Klempner in dein Oberstübchen 
bitten.

Tipp: Trink mal ein Glühwein, dann kommt der Weihnachtsfrieden zurück.

Autor: Albert (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> gequirlte Scheiße

Tipp: Trink mal weniger, dann nüchterst du irgendwann aus.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Albert schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> gequirlte Scheiße
>
> Tipp: Trink mal weniger, dann nüchterst du irgendwann aus.

Du fälschst Zitate und irrst Dich wieder, ich bin seit Tagen stock 
nüchtern und furz trocken.

Autor: Albert (Gast)
Datum:

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Berufsrevolutionär schrieb:
> Albert schrieb:
>> Berufsrevolutionär schrieb:
>>> gequirlte Scheiße

>
> Du fälschst Zitate

Oh, das ist mir jetzt peinlich. Sorry, ich wollte es prägnant 
zusammenfassen. Du musst aber auch verstehen, im Endergebnis ist der 
Gehalt der gleiche, die Konsistenz die gleiche, nur den Geruch kann ich 
per Ferndiagnose nicht beurteilen. Aber wenn du sagst, es war geistiger 
Dünnschiss, muss ich dir das glauben.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Albert schrieb:
> Aber wenn du sagst, es war geistiger
> Dünnschiss, muss ich dir das glauben.

Hab ich nie gesagt, weder über Deine noch über eigene Ergüsse. Und auch 
nicht das man glauben muss.
Bezüglich Zwang zum Glauben musst Du dich an einen anderen 
Berufsrevolutionär wenden, du weisst schon, der mit "Opium fürs Volk" 
und anderen Fehldeutungen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

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Berufsrevolutionär schrieb:
> Dort wird man Dir schon sagen wie es mir Dir weitergeht.

Abgesehen davon das er sich auch krankenversichern muss.
Was bei 14 Semestern wohl schon anstehen dürfte, die Pflicht sich selbst 
KV zu versichern!

Autor: Björn Althaus (freshman)
Datum:

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Cha-woma M. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Dort wird man Dir schon sagen wie es mir Dir weitergeht.
>
> Abgesehen davon das er sich auch krankenversichern muss.
> Was bei 14 Semestern wohl schon anstehen dürfte, die Pflicht sich selbst
> KV zu versichern!

Siehe auch meinen vorherigen Post: 19:09 27.12.2017

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
Datum:

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Cha-woma M. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Dort wird man Dir schon sagen wie es mir Dir weitergeht.
>
> Abgesehen davon das er sich auch krankenversichern muss.
> Was bei 14 Semestern wohl schon anstehen dürfte, die Pflicht sich selbst
> KV zu versichern!

Die Tarife sind wohl unterschiedlich ob man als immatrikulierter Student 
oder als arbeitsloser Absolvent versichert ist. Bei der TKK sinds wohl 
für den Studenten ca 90€, als arbeitsloser Nichtstudent aber wohl 
mindestens 190 €

https://www.tk.de/techniker/service/leistungen-und...
https://www.tk.de/techniker/service/leistungen-und...

Da scheint es sich zu lohnen sich erst einzuschreiben bevor der 
Doktorvater die Drittmittel klar gemacht hat. Aber auch da kann KK und 
AA bestimmt die verläßlicheren Antworten geben.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Ich werde im Januar ein paar Bewerbungen auf normale Stellen im Bereich 
Informatik raushauen. Oft steht in den Stellenanzeigen wie viel man 
verdienen will bzw. welches Gehalt man haben will...

Was könnte ich denn als Einstiegsgehalt mit einem sehr guten 
Masterabschluss verlangen in einer Region wie Hamburg.

Wären 48.000 Euro bis 50.000 Euro Brutto Jahresgehalt unverschämt für 
einen Absolventen?

Ich bitte um ein konstruktives Feedback.

Autor: Albert (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Wären 48.000 Euro bis 50.000 Euro Brutto Jahresgehalt unverschämt für
> einen Absolventen?

Ja

Aber wenn du lieber beim Arbeitsamt sitzt als wirklich zu arbeiten, wäre 
das eine sinnvolle Forderung.

Autor: Björn Althaus (freshman)
Datum:

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Albert schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Wären 48.000 Euro bis 50.000 Euro Brutto Jahresgehalt unverschämt für
>> einen Absolventen?
>
> Ja
>
> Aber wenn du lieber beim Arbeitsamt sitzt als wirklich zu arbeiten, wäre
> das eine sinnvolle Forderung.

Ich sitze ja nicht beim Arbeitsamt...ich bin momentan von keiner 
Institution finanziell abhängig...

Autor: Albert (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Ich sitze ja nicht beim Arbeitsamt...ich bin momentan von keiner
> Institution finanziell abhängig...

Eben. Du machst es einem nicht leicht zu verstehen, was dein Ziel ist. 
Als Absolvent in BaWü oder Bayern mit einem praxisnahen 
Maschinenbaustudium und 3 relevanten Praktika bei deinem 
Wunscharbeitgeber kannst du 45k zum Einstieg fordern.

Du schreibst du willst im Norden bleiben, am liebsten weiter vor dich 
hin theoretisieren, und bloß keine Verantwortung übernehmen aber gerne 
wie ein Professor bezahlt werden. Eigentlich wäre es richtig, erst mal 
ein Praktikum zu machen, damit du auch mal etwas anderes siehst als dein 
Elternhaus, den Vorlesungssaal und euren Rechnerraum.

Wenn du direkt mit einem richtigen Job anfangen willst, starte mal mit 
26k als Anfangsforderung. Die Anforderungen werden dann noch recht hoch 
sein, aber ggf. kannst du nach dem ersten Scheitern deine Ansprüche nach 
unten korrigieren. Vielleicht wächst du ja auch mit deinen Aufgaben, und 
du kannst in dem Job schon nach einem Jahr an den 30k kratzen.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Albert schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Ich sitze ja nicht beim Arbeitsamt...ich bin momentan von keiner
>> Institution finanziell abhängig...
>
> Eben. Du machst es einem nicht leicht zu verstehen, was dein Ziel ist.
> Als Absolvent in BaWü oder Bayern mit einem praxisnahen
> Maschinenbaustudium und 3 relevanten Praktika bei deinem
> Wunscharbeitgeber kannst du 45k zum Einstieg fordern.
>
> Du schreibst du willst im Norden bleiben, am liebsten weiter vor dich
> hin theoretisieren, und bloß keine Verantwortung übernehmen aber gerne
> wie ein Professor bezahlt werden. Eigentlich wäre es richtig, erst mal
> ein Praktikum zu machen, damit du auch mal etwas anderes siehst als dein
> Elternhaus, den Vorlesungssaal und euren Rechnerraum.

Also für eine Doktorandenstelle, die Vollzeit vergütet wird, wäre ich 
auch bereit bundesweit umzuziehen.

> Wenn du direkt mit einem richtigen Job anfangen willst, starte mal mit
> 26k als Anfangsforderung. Die Anforderungen werden dann noch recht hoch
> sein, aber ggf. kannst du nach dem ersten Scheitern deine Ansprüche nach
> unten korrigieren. Vielleicht wächst du ja auch mit deinen Aufgaben, und
> du kannst in dem Job schon nach einem Jahr an den 30k kratzen.

Komm, jetzt trollst du aber...40k sollten selbst für mich drin 
sein...ich habe immerhin noch einen Masterabschluss von einer Uni...das 
ist jetzt nicht so schlecht...

Autor: Albert (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Komm, jetzt trollst du aber...40k sollten selbst für mich drin
> sein...ich habe immerhin noch einen Masterabschluss von einer Uni...das
> ist jetzt nicht so schlecht...

Für was hältst du dich?

Der einzige konstruktive Vorschlag, den man dir geben kann, ist, geh zur 
Berufsberatung, geh zum Arbeitsamt. Dazu musst du von denen auch kein 
Geld nehmen, und bezahlen musst du auch nichts. Erzähl denen doch, dass 
sie trollen.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Albert schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Komm, jetzt trollst du aber...40k sollten selbst für mich drin
>> sein...ich habe immerhin noch einen Masterabschluss von einer Uni...das
>> ist jetzt nicht so schlecht...
>
> Für was hältst du dich?
>
> Der einzige konstruktive Vorschlag, den man dir geben kann, ist, geh zur
> Berufsberatung, geh zum Arbeitsamt. Dazu musst du von denen auch kein
> Geld nehmen, und bezahlen musst du auch nichts. Erzähl denen doch, dass
> sie trollen.

Und wer bist du? Was kannst du vorweisen?

Nochmal: was soll ich beim Arbeitsamt, wenn ich auch so im Moment klar 
komme?!

Autor: Autor: (Gast) (Gast)
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Albert schrieb:
> ...

Heiner/Zuckerle, bist du es?

Autor: Normal (Gast)
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Björn, benutze doch bitte die Suche, bevor Du Fragen stellst. Und es 
gibt auch außerhalb dieser Internetseite Suchmaschinen, die helfen auch 
bei der Jobsuche.

Du bist halt gefühlt der 300000te, der mit den immer gleichen Fragen 
auftaucht und die wir schon zig mal beantwortet haben.

Autor: Albert (Gast)
Datum:

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Björn A. schrieb:
> Und wer bist du? Was kannst du vorweisen?

Ich bin Albert, 31, und habe seit 7 Jahren einen Job, den ich angemessen 
entlohnt empfinde.

> Nochmal: was soll ich beim Arbeitsamt, wenn ich auch so im Moment klar
> komme?!

Dich informieren.

Ach weißt du, vergiss es! Normale Menschen stellen sich die Frage, 
wieviel kann ich riskieren an Gehalt zu forden um noch eine realistische 
Chance zu haben, den Job zu bekommen. Bei dir ist die Frage anscheinend, 
wieviel muss ich fordern damit ich nicht Gefahr laufe, tatsächlich den 
Job zu bekommen und arbeiten zu müssen.

Wir haben da grundsätzlich unterschiedliche Anschauungen und von daher 
lasse ich dich jetzt deinen Weg alleine gehen. Alles andere hat keinen 
Zweck. Ich konnte noch nie mit Kindern reicher Eltern umgehen.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Albert schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Und wer bist du? Was kannst du vorweisen?
>
> Ich bin Albert, 31, und habe seit 7 Jahren einen Job, den ich angemessen
> entlohnt empfinde.
Was machst du denn beruflich?
>> Nochmal: was soll ich beim Arbeitsamt, wenn ich auch so im Moment klar
>> komme?!
>
> Dich informieren.
>
> Ach weißt du, vergiss es! Normale Menschen stellen sich die Frage,
> wieviel kann ich riskieren an Gehalt zu forden um noch eine realistische
> Chance zu haben, den Job zu bekommen. Bei dir ist die Frage anscheinend,
> wieviel muss ich fordern damit ich nicht Gefahr laufe, tatsächlich den
> Job zu bekommen und arbeiten zu müssen.
>
> Wir haben da grundsätzlich unterschiedliche Anschauungen und von daher
> lasse ich dich jetzt deinen Weg alleine gehen. Alles andere hat keinen
> Zweck. Ich konnte noch nie mit Kindern reicher Eltern umgehen.

Ich glaube, wir reden einander vorbei...das ist ok...90 Prozent deiner 
Beiträge waren eh nur Bullshit...

Autor: µ*µ=µ² (Gast)
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Albert schrieb:
> Bei dir ist die Frage anscheinend,
> wieviel muss ich fordern damit ich nicht Gefahr laufe, tatsächlich den
> Job zu bekommen und arbeiten zu müssen.

Woher weiß du denn, dass er nicht arbeiten gehen will??
Man merkt den meisten in diesem Forum an, dass sie keine Ahnung von der 
aktuellen Situation vieler Studenten haben. Es ist nicht mehr einfach 
als Absolvent einfach mal irgendwo Arbeit zu finden. Ich musste auch 
sehr sehr lange suchen und vieles wegstecken.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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µ*µ=µ² schrieb:
> Albert schrieb:
>> Bei dir ist die Frage anscheinend,
>> wieviel muss ich fordern damit ich nicht Gefahr laufe, tatsächlich den
>> Job zu bekommen und arbeiten zu müssen.
>
> Woher weiß du denn, dass er nicht arbeiten gehen will??
> Man merkt den meisten in diesem Forum an, dass sie keine Ahnung von der
> aktuellen Situation vieler Studenten haben. Es ist nicht mehr einfach
> als Absolvent einfach mal irgendwo Arbeit zu finden. Ich musste auch
> sehr sehr lange suchen und vieles wegstecken.

Was hast du denn studiert? Wie lange hast du suchen müssen ?

Autor: Der Andere (Gast)
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µ*µ=µ² schrieb:
> Ich musste auch sehr sehr lange suchen und vieles wegstecken.

Nicht so viel mit dem Smartphone spielen sondern was tun, dann klappt 
das schon.
SCNR

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Heiner/Zuckerle, bist du es?

Ich tippe eher auf Matthis Be. Irgendwie fehlt noch der Hinweis auf FHs 
als minderwertige Einrichtungen.

Autor: Joachim B. (jar)
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µ*µ=µ² schrieb:
> Woher weiß du denn, dass er nicht arbeiten gehen will??

daran?

Björn A. schrieb:
> Wären 48.000 Euro bis 50.000 Euro Brutto Jahresgehalt unverschämt für
> einen Absolventen?

Als Forderung ohne Selbstvertrauen schon

oder an
Beitrag "Re: Schwierigkeiten beim Job-Einstieg"

ich weiss nicht was ich vom TO und seinen Aussagen halten soll, mich 
deucht er hat wirklich Angst eine Stelle zu bekommen oder sie gar 
auszufüllen.

Autor: Albert (Gast)
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µ*µ=µ² schrieb:
> Woher weiß du denn, dass er nicht arbeiten gehen will??

Das liest man zwischen den Zeilen. Zum Teil sagt er es auch fast 
explizit.

> Man merkt den meisten in diesem Forum an, dass sie keine Ahnung von der
> aktuellen Situation vieler Studenten haben. Es ist nicht mehr einfach
> als Absolvent einfach mal irgendwo Arbeit zu finden.

Eben. Unser Unternehmen sitzt im Technologiepark einer Uni. Wir arbeiten 
viel mit Studenten kurz vor and nach ihrem Abschluss. Da sind echte 
Talente dabei, die zum Teil im Praktikum mehr leisten als 
Festangestellte, aber leider auch viele weltfremde Muttersöhnchen. Auch 
letztere begleiten wir so gut es geht durch bezahlte Praktika bis zu 
ihrem richtigen Berufseinstieg, der dann aber leider nicht bei uns 
erfolgen kann. Und da kommt einiges an Feedback, so dass ich meine, 
Björns Potential mit 24k-28k halbwegs einschätzen zu können.

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Albert schrieb:

>> Man merkt den meisten in diesem Forum an, dass sie keine Ahnung von der
>> aktuellen Situation vieler Studenten haben. Es ist nicht mehr einfach
>> als Absolvent einfach mal irgendwo Arbeit zu finden.
>
> Eben. Unser Unternehmen sitzt im Technologiepark einer Uni. Wir arbeiten
> viel mit Studenten kurz vor and nach ihrem Abschluss. Da sind echte
> Talente dabei, die zum Teil im Praktikum mehr leisten als
> Festangestellte, aber leider auch viele weltfremde Muttersöhnchen. Auch
> letztere begleiten wir so gut es geht durch bezahlte Praktika bis zu
> ihrem richtigen Berufseinstieg, der dann aber leider nicht bei uns
> erfolgen kann. Und da kommt einiges an Feedback, so dass ich meine,
> Björns Potential mit 24k-28k halbwegs einschätzen zu können.

Praktika hatte ich nur Projekte innerhalb unserer Uni gemacht. Ich bin 
wirklich mehr der Theoretiker und gehe da auch voll darin auf....

Ich habe lieber 8-10 Stunden an den Übungsblättern gearbeitet und Sachen 
bewiesen als irgendeinen Algorithmus in einer Hochsprache 
implementiert...

Deshalb wäre eine Doktorandenstelle im Bereich Theoretischer Informatik 
wohl das richtige für mich...,in der Wirtschaft/Industrie könnte ich 
vielleicht nicht wirklich gut sein...

Autor: Armlanger Abstandshalter (Gast)
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>Ich bin wirklich mehr der Theoretiker und gehe da auch voll darin auf....

Dann nimm eine Stelle in einer Konditorei an. Durch beständiges Naschen 
von Zuckerwerk kannst Du dort weiter aufgehen

Autor: Jo S. (Gast)
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Björn A. schrieb:
> Ich werde im Januar ein paar Bewerbungen auf normale Stellen im Bereich
> Informatik raushauen. Oft steht in den Stellenanzeigen wie viel man
> verdienen will bzw. welches Gehalt man haben will...
>
> Was könnte ich denn als Einstiegsgehalt mit einem sehr guten
> Masterabschluss verlangen in einer Region wie Hamburg.
>
> Wären 48.000 Euro bis 50.000 Euro Brutto Jahresgehalt unverschämt für
> einen Absolventen?

So um die 50.000 € +/- 10% ist schon ok.

Das Gehalt hängt von der Firmengröße, Branche und der Tätigkeit ab.

Bei großen Unternehmen ist das Gehaltsniveau höher: 50-55k
Kleinfirmen 45-50k

Autor: Björn Althaus (freshman)
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Jo S. schrieb:
> Björn A. schrieb:
>> Ich werde im Januar ein paar Bewerbungen auf normale Stellen im Bereich
>> Informatik raushauen. Oft steht in den Stellenanzeigen wie viel man
>> verdienen will bzw. welches Gehalt man haben will...
>>
>> Was könnte ich denn als Einstiegsgehalt mit einem sehr guten
>> Masterabschluss verlangen in einer Region wie Hamburg.
>>
>> Wären 48.000 Euro bis 50.000 Euro Brutto Jahresgehalt unverschämt für
>> einen Absolventen?
>
> So um die 50.000 € +/- 10% ist schon ok.
>
> Das Gehalt hängt von der Firmengröße, Branche und der Tätigkeit ab.
>
> Bei großen Unternehmen ist das Gehaltsniveau höher: 50-55k
> Kleinfirmen 45-50k

Danke dir für deinen Beitrag. Ich werde es denn mal mit diesen Angaben 
versuchen....

Würdest du eher höher ansetzen? Der Personaler wird mich ja eh 
runterhandeln und dann könnte man sich in der Mitte treffen und ich bin 
trotzdem der heimliche Gewinner...

Autor: Albert (Gast)
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Jo S. schrieb:
> So um die 50.000 € +/- 10% ist schon ok.

Ich finde es nicht in Ordnung, ihn so in die Irre zu führen. Auch wenn 
die Spinner hier regelmäßig solchen Quatsch erzählen. Andererseits, 2-3 
Vorstellungsgespräche werden ihn in die Realität holen.

Autor: Alex Ge (dragongamer)
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Das Gehalt hängt leider auch sehr stark von der Region in Deutschland 
ab.

Zum Thema Einstiegsgehalt als Informatiker findet man aber viele 
Statistiken im Netz.

Beim promotionsplatz könnte es aber etwas schwieriger werden, denn es 
ist halt klar dass man, wenn man eine Doktorarbeit schreibt, nur einen 
Teil seiner Zeit, wirklich Nutzen für die Firma generiert.
Entsprechend ist die Firma nicht so schnell bereit, wie normale 
Informatiker/Programmierer zu zahlen.

EDIT: Achso, er ist im Norden. Ja da sind 50K etwas viel, aber als 
Einstieg in die Verhandlung ist das trotzdem ganz sinnvoll.
Als normaler Angestellter, wohlgemerkt.


Albert schrieb:
> Wenn du direkt mit einem richtigen Job anfangen willst, starte mal mit
> 26k als Anfangsforderung. Die Anforderungen werden dann noch recht hoch
> sein, aber ggf. kannst du nach dem ersten Scheitern deine Ansprüche nach
> unten korrigieren. Vielleicht wächst du ja auch mit deinen Aufgaben, und
> du kannst in dem Job schon nach einem Jahr an den 30k kratzen.
Redest du allen ernstes von einem Informatiker mit Master Titel?

25K ist mehr der Einstiegsgehalt eines Fachinformatikers: 
https://www.aubi-plus.de/berufe/fachinformatiker-1...

: Bearbeitet durch User
Autor: Achim S. (achs)
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Björn A. schrieb:
> Also für eine Doktorandenstelle, die Vollzeit vergütet wird, wäre ich
> auch bereit bundesweit umzuziehen.

Was ist das immer mit Dir und dem Geld? Jetzt klappt's doch auch. Warum 
promoviert Du nicht einfach und kümmerst Dich dann ums Verdienen. Warum 
soll die Doktorarbeit auch schon fürstlich entlohnt werden? Wenn's 
klappt, OK. Als Überflieger, ja. Aber das trifft doch bei Dir nicht zu. 
Und btw: eine volle Stelle bundesweit bringt doch nicht mehr als eine 
halbe vor Ort, oder?

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Björn A. schrieb:
> Jo S. schrieb:


> Würdest du eher höher ansetzen? Der Personaler wird mich ja eh
> runterhandeln und dann könnte man sich in der Mitte treffen und ich bin
> trotzdem der heimliche Gewinner...
Derzeit klingst du aber nach unheimlichen Loser.
Beachte, alle deine Mitstudenten haben einen job und du hast weder eine 
einzige Bewerbung abgeschickt, noch versucht Dich auf eine 
marktrelevante Technologie zu qualifizieren.
Beim ersten job besteht dein verhandlungsspielraum ohnehin nur in der 
Wahl zwischen den Angeboten mehrerer Firmen - Also hole mehrere 
Vertragsangebote ein, erst dann haste was zum Pokern auf der Hand. Das 
du das seit Wochen nicht geschafft hast, wird in Gehaltsverhandlungen 
gegen Dich eingesetzt.

Beitrag #5258576 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Gandon (Gast)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5258576:
> Man könnte meine Zeit des Nichtatuns immer noch als Sabbatical
> ausschmücken...

Man könnte sich auch einfach bewerben und dann die Optionen 
gegeneinander abwägen. Fast alles ist klüger als nur auf eine Promotion 
zu hoffen und zu warten. Nach einem Jahr denkt jeder Personaler, dass 
dich sonst keiner nehmen wollte, egal ob du von sabbatical redest.

Ein Sabbatical vor dem ersten Job kommt bei potentiellen Chefs auch 
nicht so gut an... Die vermuten dann dass es nicht das letzte Mal sein 
wird.

Beitrag #5258582 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Normal (Gast)
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Hahaha

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5258582:
> ich darf ein bisschen was erwarten...

Beweise erst mal, dass du damit auch Geld verdienen kannst.
Ansonsten ist deine Master/Urkunde nur ein Blatt Papier.

Autor: Alex Ge (dragongamer)
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Auf einmal würden die 1300€ Einkommen wieder zufrieden stellen?
Du verwirrst hier etwas...


STK500-Besitzer schrieb:
> Björn A. schrieb im Beitrag #5258582:
>> ich darf ein bisschen was erwarten...
>
> Beweise erst mal, dass du damit auch Geld verdienen kannst.
> Ansonsten ist deine Master/Urkunde nur ein Blatt Papier.
Da hast du allerdings recht.
Ein Master ist hilfreich und öffnet türen wie man so sagt, aber es ist 
eben auch kein Garant für ein Unternehmen, dass man auch ertrag bringt.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Björn A. schrieb im
>> klappt, OK. Als Überflieger, ja. Aber das trifft doch bei Dir nicht zu.
>> Und btw: eine volle Stelle bundesweit bringt doch nicht mehr als eine
>> halbe vor Ort, oder?
>
> Naja...ich sollte doch zumindest ein Förderstipendium mit ca. 1300 Euro
> steuerfrei erhalten...dafür helfe ich im Bereich Lehre mit und schreibe
> meine Dissertation...wenn man bedenkt wieviel Geld der Staat für anderen
> Blödsinn ausgibt, sollte man doch die Elite auch fördern dürfen....ich
> bin immerhin noch Master und kein Hauptschüler...ich darf ein bisschen
> was erwarten...
Naja, wer gehalt für nen Titel und nicht für Leistung erwartet ist 
gemeinhin als Schmarotzer bekannt. Und ob die staatliche Förderung 
Deiner Ausbildung nicht auch Blödsinn war ist auch noch zu evaluieren. 
Besondere Leistungen die ein Förderstipendium rechtfertigen sind bisher 
nicht zu erkennen, deshalb hat wohl auch der erste Prof die Flucht 
angetreten.

Autor: Matthias (Gast)
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Troll

Beitrag #5258762 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Danny Wilde (Gast)
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Bei manchen Leuten hat man den Eindruck ein Studium hätte sie komplett 
verdummt.

Beitrag #5258865 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jo S. (Gast)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5258582:
> Naja...ich sollte doch zumindest ein Förderstipendium mit ca. 1300 Euro
> steuerfrei erhalten...dafür helfe ich im Bereich Lehre mit und schreibe
> meine Dissertation...

1300 € ... mach das auf keinen Fall! Akzeptiere nur eine volle Stelle 
mit E13.

Z.B. TU Hamburg

https://intranet.tuhh.de/aktuell/stellen/stelle.ht...

Aufgabengebiet:
Multikriteriellen Code-Optimierung für Eingebettete Harte 
Echtzeitsysteme zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses 
mit der gezielten Möglichkeit zur PROMOTION.

Lehrtätigkeit: Ideale Voraussetzung für deine Professur
Die ersten 12 Monate des Beschäftigungsverhältnisses dienen überwiegend 
dazu, sich forschend und reflektierend mit Fragen der Vermittlung 
wissenschaftlicher Erkenntnisse an Studierende zu befassen. Das Zentrum 
für Lehre und Lernen stellt zur forschenden Vertiefung der Kenntnisse 
(Didaktik, Lehr- und Lernformate, etc.) ein entsprechendes Angebot zur 
Verfügung.

Voraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, insbesondere der 
Fachrichtungen Informatik, Informatik-Ingenieurwesen oder 
Technomathematik ggf. mit Vertiefungsrichtung Eingebettete Systeme.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Herr Prof. Falk unter der Rufnummer 
(040) 42878-3055.
Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen 
sind bis zum 16.01.2018 unter Angabe der Kenn-Nr. H-17-226 zu richten 
an:

Kontaktiere Herrn Falk persönlich - nicht per Telefon. Kläre mit ihm ab, 
wie du die geforderten Kenntnisse in deiner Bewerbung formulieren 
sollst. So wird das gemacht, damit der formale Ablauf offiziell 
eingehalten wird.

Viel Erfolg!    Jo S.

PS Hab jetzt keine Zeit, blauer Himmel, Sonnenschein, wir müssen raus. 
Später mehr. Ciao

Beitrag #5258910 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jo S. (Gast)
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Beitrag #5259781 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259784 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Normal (Gast)
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Von Deinem Auftreten her klingst Du aber eher wie jemand aus dem Osten 
;-)

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Björn A. schrieb im Beitrag #5259784:

> Sind Zeitarbeitsfirmen wirklich ein Abstieg und die Karriere ist so gut
> wie gelaufen oder kann ich die in meinem Fall auch als eine Art Chance
> sehen?
>
> Ich muss ja mal über Alternativen nachdenken, wenn es mit der Promotion
> nicht klappen sollte...

Wer Prof werden will, sollte sich auch um seinen öffentlichen Ruf 
kümmern und infantile Trollereien um ausgelutschte Themen wie 
Zeitarbeitsbashing bleiben lassen.

Und wer wirklich das Talent zur Promo hat, brauch sich um Altèrnativen 
keine Gedanken machen. Tut er es trotzdem, zeigt er nur den Hang zum 
Verzetteln und fehlenden Fokus auf die eigene Weiterbildung.

Autor: Hans Peter (Gast)
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Fpga K. schrieb:
> Björn A. schrieb:
>
> Sind Zeitarbeitsfirmen wirklich ein Abstieg und die Karriere ist so gut
> wie gelaufen oder kann ich die in meinem Fall auch als eine Art Chance
> sehen?
> Ich muss ja mal über Alternativen nachdenken, wenn es mit der Promotion
> nicht klappen sollte...
>
> Wer Prof werden will, sollte sich auch um seinen öffentlichen Ruf
> kümmern und infantile Trollereien um ausgelutschte Themen wie
> Zeitarbeitsbashing bleiben lassen.
> Und wer wirklich das Talent zur Promo hat, brauch sich um Altèrnativen
> keine Gedanken machen. Tut er es trotzdem, zeigt er nur den Hang zum
> Verzetteln und fehlenden Fokus auf die eigene Weiterbildung.

Einspruch. Was braucht man denn großartig zur Promotion? Die Themen 
werden meistens vom Prof. vorgegeben. Jedenfalls bei über Drittmittel 
finanzierte stellen. Vorher wurde ja ein Projektplan schon erstellt. 
Also muss der Doktorand das ganze umsetzen. Ich sehe das ja immer wieder 
bei uns an der Uni. Ich finde eine Promotion heute kein Hexenwerk 
mehr...

Ich habe promoviert und mache mir große Gedanken um Alternativen. 
Vielleicht weil es mein Naturell ist, aber vielleicht weil ich auch 
wenig Neues in der Zeit gelernt habe. Wie sollte man denn den Fokus auf 
die Weiterbildung legen? Nach der Promotion sind langfristige Ziele 
irgendwo nicht mehr vorhanden

Autor: meckerziege (Gast)
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Meine persönlichen Erfahrungen decken sich mit Hans Peters Ausführungen 
kaum.

Hans Peter schrieb:
> Einspruch. Was braucht man denn großartig zur Promotion?
Es ist mehr, als nur die fachliche Komponente. Siehe weiter unten.

> Die Themen werden meistens vom Prof. vorgegeben.
Es wird nur eine grobe Richtung vorgegeben. Die genauere Ausarbeitung, 
welche Details man betrachtet, welche Wege man einschlägt usw. man sich 
selbst erarbeiten. Darin liegt ja die Schwierigkeit.


> Jedenfalls bei über Drittmittel
> finanzierte stellen. Vorher wurde ja ein Projektplan schon erstellt.
Ich hab noch keinen Projektplan gesehen, der einfach nur stur 
abgearbeitet wurde. Bei Forschungsthemen ist es ja gerade so, dass oft 
nicht abzuschätzen ist, welche Hürden zu nehmen sein werden. Falls das 
nicht der Fall ist, und das Vorgehen zu 100% zuvor schon bekannt ist, 
dann bräuchte man kein Forschungsprojekt draus machen.


> Also muss der Doktorand das ganze umsetzen. Ich sehe das ja immer wieder
> bei uns an der Uni.
Ein bisschen mehr als "umsetzen" wird schon verlangt.

> Ich finde eine Promotion heute kein Hexenwerk
> mehr...
Heute? War das früher anders? (ernst gemeinte Frage)

In einer Promotion ist die fachliche Komponente nur ein kleiner Aspekt. 
Allein schon Themen wie Selbstorganisation, Konfliktfähigkeit, 
Durchhaltevermögen bringen sehr viele Promotionen zum Scheitern.
Die Promotion wurde aber auch nicht einfacher gemacht: Anstatt einfach 
nur die fertige Arbeit abliefern zu müssen, sind heutzutage auch oft 
Zusatzkurse zu belegen (Verpflichtend), es muss auf bestimmten 
Konferenzen/Journals eingereicht werden usw.
Ein Hexenwerk mag es zwar nicht sein, trivial ist es aber trotzdem 
keinesfalls!

Autor: Hans Peter (Gast)
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@meckerziege

Vielleicht habe ich an manchen stellen etwas überspitzt formuliert. Ich 
gebe dir Recht, die grobe Richtung ist meistens definiert und die 
Inhalte nicht so sehr. Trotzdem sehe ich immer wieder, wie man gerade in 
den Ingenieurdisziplinen eine neue bzw. Andere Methode auf ein Problem 
loslässt und daraus dann ein Promotionsthema macht. Sowohl die Methode 
als auch das Problem sind aber sehr wohl bekannt.

Ich habe auch schon erlebt, dass sehr viel Input von außen kommt. Gerade 
in Projekten mit Industriebeteiligung, d h so frei ist man dann einfach 
nicht mehr. Vieles wird vorherbestimmt bzw. einem vordiktiert. Ich 
denke, dass ist auch von Institut zu Institut unterschiedlich. Folglich 
ist eine Promotion auch nicht gleich einer anderen... da spielen viele 
Faktoren mit rein. Bei uns dauern Promotionen zwischen 3 und 6 Jahren je 
nach Thema und Interessen. Ich stelle nur immer häufiger fest, dass ein 
festes Gerüst immer häufiger vorgegeben ist.

Bei den erlernten Softsskills bin ich auch bei dir. Diese Kurse halte 
ich ebenfalls für sinnvoll allerdings kenne ich das nur von 
Graduiertenkollegs. Bei uns ist prinzipiell nichts verpflichtend. Die 
angebotenen Kurse sind teilweise aber auch recht dünn...

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