Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik USB- Netzteil- Selbstbau


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von Kuhni K. (kuhnikuehnast)


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Hi!
Ich möchte mir ein USB- Netzteil quasi "selbst" bauen. (wird in einer 
anderen Schaltung verwendet und soll Bestandteil davon sein)

Ist sowas über einen einfachen AC/DC- Wandler realisierbar?

https://www.reichelt.de/Wandler-Module-AC-DC/IRM-05-5/3/index.html?ACTION=3&LA=2&ARTICLE=157847&GROUPID=7242&artnr=IRM-05-5&SEARCH=%252A

So als Beispiel? Oder muss man da irgendwas beachten bzw. zusätzlich 
einbauen?

Wäre für eure Hilfe Dankbar!

lg KUhni

von MM (Gast)


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Kuhni K. schrieb:
> zusätzlich
> einbauen?

LC-Filter am Ausgang, um die viel zu hohe Restwelligkeit zu senken.

Für den Preis einfach ausprobieren ob es macht was es soll. Der Verlust 
hält sich ja in Grenzen wenn nicht.

von dude (Gast)


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fertiges USB-Netzteil schlachten ?

von Kuhni K. (kuhnikuehnast)


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fertiges Netzteil schlachten möchte ich nicht unbedingt, weil mich ja 
gerade reizt das "selbst" zu basteln. Was würdet ihr denn da als 
LC-Filter empfehlen? Bzw. wie dann von der Schaltung her? (bin noch 
etwas neu beim basteln :-) )

lg Kuhni

von Michael B. (laberkopp)


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Kuhni K. schrieb:
> Oder muss man da irgendwas beachten bzw. zusätzlich einbauen?

Laut Datenblatt enthält es einen EMI Filter. Es fehlt eine Angabe, bis 
zu welcher Überspannung es überlebt, 600V (250V~ VDR) oder 700V (275V~ 
VDR): Also ein passender VDR davor parallel und eine Thermosicherung per 
Schrumpfschlauch an ihn und in Netzrichtung. Eine Feinsicherung kann 
wohl entfallen, da brennt wohl was durch bevor es brandgefährlich wird.

Es isoliert bis 3kV, ist also für Steckergeräte ok, für 
Festinstallationen müssten es 4kV sein.

von Boris O. (bohnsorg) Benutzerseite


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Kuhni K. schrieb:
> "selbst" zu basteln

Wie weit willst du da überhaupt gehen? Das ist ein Komplettbauteil, da 
kommt bei manchem so gar kein Bastelgefühl auf. Die Spanne reicht auch 
von einfachem Kondensatornetzteil für einen Mikrokontroller inkl. 
Warnhinweis der fehlenden Netztrennung bis hin zum flexiblen/ regelbaren 
Gegentakt-Dingsbums mit Power-Factor-Korrektur.

Es macht nämlich schon einen Unterschied, welche und wieviele 
Smartphones du zu laden beabsichtigst, ist was in die Richtung 
Stromstärke und Beschaltung der USB-Buchsen.

von Kuhni K. (kuhnikuehnast)


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Es soll gar kein Smartphone geladen werden sondern ein "Audio - Funk- 
Übertragungsmodul" das per USB- Spannung betrieben wird.

https://www.amazon.de/Jamo-WK-200-Connection-Wireless-Schwarz/dp/B008MSMSAC

lg kuhni

von Udo S. (urschmitt)


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Kuhni K. schrieb:
> (bin noch etwas neu beim basteln :-) )

Sorry, aber dann solltest du genau von dem Teil die Finger lassen, zumal 
man das selbst nicht für den Preis hinbekommt, von der Sicherheit mal 
ganz zu schweigen.

: Bearbeitet durch User
von Kuhni K. (kuhnikuehnast)


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Es geht ja nur darum, dass das Ding über ne USB- Buchse die ich dann an 
den Wandler baue mit Strom versorgt wird. Der Wandler selbst wird über 
eine AVR- Schaltung mit Strom versorgt.

Beitrag "Hilfe bei AVR-Trigger Schaltung benötigt"

Wollte das alles auf einer Lochrasterplatine verwirklichen.

lg Kuhni

von Udo S. (urschmitt)


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Kauf dir statt dessen lieber dieses Konvolut Steckernetzteile:
Beitrag "Steckernetzteile und Motor"

da hast du mehr davon und du hast nicht das Problem daß dein 
Gerätegehäuse Schutzklasse 2 sein muss, deine Platine nicht für 230V 
ausgelegt, ....

von Udo S. (urschmitt)


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Kuhni K. schrieb:
> Wollte das alles auf einer Lochrasterplatine verwirklichen.

230V auf Lochraster? Vergiss das mal ganz schnell als Anfänger.

von Joachim B. (jar)


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Michael B. schrieb:
> Es isoliert bis 3kV, ist also für Steckergeräte ok, für
> Festinstallationen müssten es 4kV sein.

dann sollte das geeigneter sein
http://cdn2.elektroniknet.de/thumbs/media_uploads/images/1360049641-22-rac03-scr-277-recom.jpg.568x319.jpg

Kuhni K. schrieb:
> Es geht ja nur darum, dass das Ding über ne USB- Buchse die ich dann an
> den Wandler baue mit Strom versorgt wird. Der Wandler selbst wird über
> eine AVR- Schaltung mit Strom versorgt

der Text ist MIR absolut unverständlich, aber egal Hauptsache du 
verstehst ihn.

Udo S. schrieb:
> 230V auf Lochraster? Vergiss das mal ganz schnell als Anfänger.

sehe ich fast genauso.....

Trennstecken? Isolationsabstände? LP-Material?

von Ludwig (Gast)


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Wie wäre es mit der Kombination:
 -> Printraffo -> Gleichrichter -> LM8705

Die Schaltung ist klar deutlich größer als ein Schaltregler, 
funktioniert und ist für einen Anfänger geeignet.

Wichtig, wenn du unbedingt 230V auf der Lochrasterplatine haben willst, 
denke an viel Abstand und entferne alle Lötpunkte neben den 
230V-Strompfaden.

Dennoch gilt Grundsätzlich, 230V sind gefährlich und nur Fachleute 
sollten direkt damit arbeiten.

LG Ludwig

von Michael B. (laberkopp)


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Kuhni K. schrieb:
> fertiges Netzteil schlachten möchte ich nicht unbedingt, weil mich ja
> gerade reizt das "selbst" zu basteln.

Kuhni K. schrieb:
> Es soll gar kein Smartphone geladen werden sondern ein "Audio - Funk-
> Übertragungsmodul" das per USB- Spannung betrieben wird.

Kuhni K. schrieb:
> Wollte das alles auf einer Lochrasterplatine verwirklichen.

Mit USB Steckern ?

Ist doch abstrus. Es gibt Netzteile mit USB Stecker
Ebay-Artikel Nr. 322928077287
in die man dein Funkübertragungsmodul einfach nur einstöpselt. Fertig. 
Kein Basteln.

Kuhni K. schrieb:
> Es geht ja nur darum, dass das Ding über ne USB- Buchse die ich dann an
> den Wandler baue mit Strom versorgt wird. Der Wandler selbst wird über
> eine AVR- Schaltung mit Strom versorgt.

WAS ?!? Mir scheint, du bist schon bei Grundlegendem verwirrt.

von Joachim B. (jar)


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Michael B. schrieb:
> Ist doch abstrus. Es gibt Netzteile mit USB Stecker

also wirklich wo siehst du einen USB Stecker?

Ich sehe nur USB A Buchsen und dann sind das evtl. nur Akkuladegeräte 
die von konstanter Spannung nicht die Bohne halten, was einem Akku im 
Handy, Smartphone oder Tablet nicht stört, aber durchaus geeignet ist um 
einen PI oder AVR nicht passend zu versorgen.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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>> Ist doch abstrus. Es gibt Netzteile mit USB Stecker
> also wirklich wo siehst du einen USB Stecker?

Wir haben den Michael alle verstanden, trotz des kleinen Fehlers. Nur du 
nicht.

von Joachim B. (jar)


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Stefan U. schrieb:
> Wir haben den Michael alle verstanden

ich habe ihn absolut verstanden, eben drum!

Beitrag #5256559 wurde vom Autor gelöscht.
von der schreckliche Sven (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Sorry, aber dann solltest du genau von dem Teil die Finger lassen,

Jawoll, Herr Reichsbedenkenträger!

Hallo Kuni,
Der AC/DC-Wandler, den Du Dir ausgesucht hast, ist ein komplettes 
kleines Schaltnetzteil, und kann ohne Bedenken als solches verwendet 
werden.

von Kuhni K. (kuhnikuehnast)


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@der schreckliche Sven:
also nix zusätzlich mit LC-Filter etc?

Plan ist folgender:
AV-Receiver gibt eine 12V- "Trigger-Spannung" aus, wenn er eingeschaltet 
ist. Diese schaltet ein Relais (mit Freilaufdiode) das 230V Spannung bei 
Schaltung zur Verfügung stellt. An das Relais kommt der AC-DC Wander und 
eine USB- Buchse. An die USB- Buchse dann eben das Audio-Funk-Modul. 
Ergo: Das Audio-Funk-Modul ist nicht 24/7 an Strom angeschlossen sonder 
nur, wenn der AV-Receiver angeschaltet ist. (Später soll zusätzlich so 
der Subwoofer eingeschaltet werden, aber das ist dann das nächste 
Projekt). nd da ich nicht alles mit lauter "Einzelteilen" basteln möchte 
(sprich: extra 230V- USB- Adapter) wollte ich die Schaltung komplett auf 
einer Lochrasterplatine verwirklichen. Hoffe, es jetzt einigermaßen 
verständlich rüber gebracht zu haben :-)

lg Kuhni

von der schreckliche Sven (Gast)


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Kuhni K. schrieb:
> also nix zusätzlich mit LC-Filter etc?

Sowas kann ja nicht schaden, muß aber auch nicht sein. Handelübliche 
USB-Steckernetzteile haben sowas auch nicht drin, und die 
angeschlossenen Geräte funktionieren.
Ansonsten würde sich hier wahrscheinlich keiner über einen Printtrafo 
auf einer Lochrasterplatine aufregen. Aber im Grunde genommen ist so ein 
Mini-SNT nichts anderes.

von mallkoi (Gast)


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würde gerne meine 2,4A-USB-Ladergeräte auch entsprechend nutzen können, 
nur gibts dabei einige Probleme:

- Netzgeräte liefern 5,2 V / 2,5 A aber: Eine Powerbank dran aufzuladen, 
funktioniert NICHT wie erwartet, weil:- die 5 V bricht auf 4,55 V 
herunter, sobald die Powerbank Saft kriegen soll - Folge: Das Laden 
fängt zwar an aber wird NIE fertig!! Weil die verfügbaren 5 V ZU WENIG 
sind. bei Ladestrom von ca 460 mA fehlen dan im gleichen Prozentsatz die 
Spannung von ca fast 1 V, die aber zwingend ist, um die 
Ladeschlussspannung von ca 4,27 V eines 3,7V-Akkus zu erreichen!! Das 
Netzte liefert selbst unter fast Kurzschluss noch seine 5 V 
Leerlaufspannung bei ca 22,8 A (Be-Last-//)Stromentnahme!! Also daran 
liegts nicht!! Nur :


WAS muss ich schaltungstechnisch verändern, dass die 5V NICHT MEHR auf 
unter 4,55 V einbricht, um die oben erwähnten 4,27 V Ladespannungsgrenze 
zu erreichen??

Egal, WELCHE POWERBANK man mit den verschiedensten USB- 
Steckernetzteilen verbindet: Spannungseinbruch auf ca 4,55 V als 
maximale Reservespannung zum Laden  nötigenderweise wie ereichen???

Die ganzen unsäglichen, teils widersprüchlichen Aussagen von USB D- D+ 
verbinden und solchem Käse - NICHTS funktioniert davon!! Powerbanks 
kaufen? ja, aber WIE bitte vollständig wieder aufladen!! Eine Sache der 
Ihr Möchtefernalleswisser hier mal auflösen solltet!! Aber bitte 
VERSTÄNDLICH FER NICHTPROGRAMMER UND SOLCHEM UNFUG WIE RASPI U CO!! Von 
SOLCHEM CONTROLLERSCH... VERSTEH ICH NÄMLICH NICHTS!!! und nochmal:: 
Keinerlei Vorschläge von angeblichen Widerstandsbrücken und solchem 
Zeuch!! Erwähnte ich schon!

Nur wer wirklich Ahnung davon hat, kann seinen Müll hier abladen!

Es geht um ein einfaches Selbstbaugerät zum Laden v Powerbankss jeder 
Art! Keinerlei Kaufratschläge und solchem Blödsinn, davon gibts schon 
genug Spinner hier!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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mallkoi schrieb:
> WAS muss ich schaltungstechnisch verändern,

Solange wir dein Gerät nicht kennen und du keinerlei technische Angaben 
gemacht hast, wirst du keine hilfreiche Antwort erhalten.

Hör auf zu schreien! Wenn du die Helfer wie in den anderen Thread gleich 
zu beginn beschimpfst, hast du keine Hilfe verdient.

von Harald W. (wilhelms)


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mallkoi schrieb:

>...

Glaubst Du, nach eine derartigen allgemeinen Publikumsbeschimpfung
noch zweckdienliche Hinweise zu bekommen? Aus Mitleid noch ein
Vorschlag: Wirf Dein unbrauchbares Netzgerät weg und kauf ein
Vernünftiges.

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