Hallo, ich möchte einen FT232H zusammen mit einem FPGA verwenden. Jetzt benötigt dieser Stein einen 12MHz Takt und einen EEPROM für die Konfiguration. Weil ich faul bin würde ich das gleich im FPGA machen, also mit einer PLL die 12MHz erzeugen und das EEPROM vom Typ 93LC56B lässt sich auch in VHDL beschreiben. Dann kann ich sogar im FPGA die Konfiguration für den FT232H setzen wie ich will und brauche kein FT_PROG. Gut, ob das sinnvoll ist weiß ich nicht, aber würde das funktionieren?
Erste Gedanken/Vermutungen: Der FPGA muss konfiguriert sein, bevor der FT232H hoch fährt? Der FT2323H muss nach dem Einstecken des USB zeitnah hochfahren, zwecks Anmeldung am USB sowie USB-Powermanagement? Die Rekonfiguration des FPGA setzt USB außer Betrieb?
Ich hätte da einfach einen USB2.0 Tranceiver IC an den FPGA gehängt. USB Device sollte nicht viel aufwändiger sein als Deine Lösung mit UART und EEPROM-Emulation.
Da kannst ja auch gleich den FT232 durch FPGA Logik ersetzen, geht auch ohne USB Transeiver nur mit FPGA Pins. Hier ist das schon mal gemacht worden: https://hackaday.com/2017/10/23/hackaday-prize-entry-programming-fpgas-with-themselves/ Die USB-Seriell IP is OpenSource auf Github, allerdings in Verilog. Zu Beginn hast du halt das Henne - Ei Problem, du musst also noch irgendeine andere Programmiermöglichkeit vorsehen, z.B. JTAG Pins.
Jim M. schrieb: > Ich hätte da einfach einen USB2.0 Tranceiver IC an den FPGA gehängt. Und dazu noch der USB-Treiber. > USB > Device sollte nicht viel aufwändiger sein als Deine Lösung mit UART und > EEPROM-Emulation. Zeig mal. Andi schrieb: > Da kannst ja auch gleich den FT232 durch FPGA Logik ersetzen, geht auch > ohne USB Transeiver nur mit FPGA Pins. FT232H beherrscht 480Mbit. Gemäß Deinem Vorschlag lässt man lieber gleich das ganze USB-Kabel weg.
Lars R. schrieb: > FT232H beherrscht 480Mbit. Aber nur auf der USB Seite. Schau Dir mal an was auf der anderen Seite so geht. Lars R. schrieb: > Gemäß Deinem Vorschlag lässt man lieber > gleich das ganze USB-Kabel weg. Mit dem FTDI schafft man kaum die 12 MBit von USB Full Speed, und das sollte mit 'nem dickeren FPGA direkt machbar sein. Lars R. schrieb: > Und dazu noch der USB-Treiber. Auf dem PC? Da gibt es LibUSB/WinUSB und Zadig/Libwd. Programmgesteuert dem Luser die Auswahl des COM Ports mit einem FTDI abnehmen ist IMO schwerer. Ab Windows 10 müsste man nur noch USB CDC implementieren, der Treiber wird automagisch geladen.
Jim M. schrieb: > Schau Dir mal an was auf der anderen Seite so geht. 40 MByte/sec im synchronen '245-FIFO-Modus. Das ist schon recht nah an den 480 MBit/sec.
Rufus Τ. F. schrieb: > 40 MByte/sec im synchronen '245-FIFO-Modus. Und den hat auch der FT232H? /me dachte da immer nur an den FT2232H/FT4232H. Kann ich aber mit den nicht-H grade verwechseln.
Gustl B. schrieb: > Hallo, ich möchte einen FT232H zusammen mit einem FPGA verwenden. Jetzt > benötigt dieser Stein einen 12MHz Takt und einen EEPROM für die > Konfiguration. Weil ich faul bin würde ich das gleich im FPGA machen, > also mit einer PLL die 12MHz erzeugen und das EEPROM vom Typ 93LC56B > lässt sich auch in VHDL beschreiben. Dann kann ich sogar im FPGA die > Konfiguration für den FT232H setzen wie ich will und brauche kein > FT_PROG. Gut, ob das sinnvoll ist weiß ich nicht, aber würde das > funktionieren? Der durch die PLL erzeugte Takt ist möglicherweise nicht stabil genug für den FT232H. Quarz und EEPROM kosten quasi nichts - ich würde das Projektrisiko nicht eingehen wollen. fchk
Ja gut, Kosten waren nicht so das Problem, eher der Platz. Habe das jetzt aber mit Quarz und EEPROM gelayoutet. Der FT232HQ kann den FIFO Modus und den will ich auch nutzen.
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