Bitte um Hilfe bei Subwoofer-Verstärker-Reparatur

Gast #5258277
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Hallo.

Mein Magnat Monitor Supreme Sub 301 A Aktiv-Subwoofer ist defekt.

Fehlerbeschreibung:
Gibt keinen Mucks mehr von sich. Bis vor einem Jahr hat er noch 
einwandfrei funktioniert. Dann fing er an, kurz nach dem Einschalten 
seltsam Sursel-Geräusche von sich zu geben. War aber nach 1 min 
verschwunden und danach lief er wieder einwandfrei. Seit letzter Woche 
aber läuft gar nix mehr.

Ich hatte die Standby-Automatik (Auto-Off ohne Eingangssignal) im 
Verdacht, allerdings brachte die Deaktivierung dieser Automatik keine 
Veränderung.

Habe dann mal das Verstärker-Modul ausgebaut und auf Schmorspuren, def. 
Elkos, etc. untersucht, was erfolglos war.

Das Relais auf der kleinen Platine habe ich bereits ausgebaut und 
durchgemessen, es scheint keinen Defekt zu haben. Dioden haben keinen 
Kurzschluss.

Es gibt im Verstärkermodul 3 Platinen, welche ich alle fotografiert 
habe. Kann gerne auch weitere Bilder nachreichen.
Ich habe die Platine mit dem Relais im Verdacht, doch bevor ich jeden 
einzelnen Transistor auslöte frage ich vorsichtshalber mal nach Rat.

Ich würde mich über jegliche Tipps/Hilfe zur Reparatur freuen :)

(Scope, DMMs, etc ist vorhanden)
Angehängte Dateien:
#5258289
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Chris schrieb:
> Ich würde mich über jegliche Tipps/Hilfe zur Reparatur freuen :)

Chris schrieb:
> Scope, DMMs, etc ist vorhanden)

Warum nicht einfach mal verwenden ?

Betriebsspannung messen (vermutlich ist das Schaltnetzteil kaputt, 
einfach ein neues kaufen statt den Murks reparieren).

Falls das doch geht, Spannungen am Verstärker-IC messen.

Falls sogar das stimmt: Eingangssignal mit Scope auf dem Weg bis zum 
Verstärkerchip und Laustsprecher verfolgen.

Das ist doch alles nicht schwierig, warum noch nicht gemacht ?
Gast #5258297
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Chris schrieb:
> doch bevor ich jeden einzelnen Transistor auslöte

Brauchste nicht, die lassen sich meist auch im eingebauten Zustand gut 
messen.

Chris schrieb:
> Sursel-Geräusche

Wer oder was ist ein Sursel? Meinste Rückkopplungen?

Chris schrieb:
> War aber nach 1 min
> verschwunden und danach lief er wieder einwandfrei.

Tod auf Raten meist Bauteilwert-Änderung oder Abnutzung,
Elkos und Halbleiter der Schutzschaltungen prüfen.

Chris schrieb:
> Ich habe die Platine mit dem Relais im Verdacht

OK. Dann miss diese komplett durch. Die eigene Arbeit kann Dir keiner 
hier abnehmen, auch gibts hier keinen mit einer funktionierenden 
Glaskugel,

viel Erfolg
Gast #5258301
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hinz schrieb:
> Läuft das Standbynetzteil denn?

Meinst du damit die Platine mit dem Übertrager? Wie könnte ich das 
überprüfen, ohne die Soll-Spannungen zu kennen?

Michael B. schrieb:
> Chris schrieb:
>> Ich würde mich über jegliche Tipps/Hilfe zur Reparatur freuen :)
>
> Chris schrieb:
>> Scope, DMMs, etc ist vorhanden)
>
> Warum nicht einfach mal verwenden ?
>
> Betriebsspannung messen (vermutlich ist das Schaltnetzteil kaputt,
> einfach ein neues kaufen statt den Murks reparieren).

Handelt es sich auf Platine 1 um ein Schaltnetzteil?
Bei der Stromversorgung für den Lautsprecher handelt es sich klassisch 
um einen Trafo-Netzteil, was herausfand.
>
> Falls das doch geht, Spannungen am Verstärker-IC messen.
>
> Falls sogar das stimmt: Eingangssignal mit Scope auf dem Weg bis zum
> Verstärkerchip und Laustsprecher verfolgen.
>
> Das ist doch alles nicht schwierig, warum noch nicht gemacht ?

Sorry, bin kein Profi. Sollte mir vielleicht noch einen Trenntrafo 
besorgen.
Gast #5258305
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Chris schrieb:
> hinz schrieb:
>> Läuft das Standbynetzteil denn?
>
> Meinst du damit die Platine mit dem Übertrager? Wie könnte ich das
> überprüfen, ohne die Soll-Spannungen zu kennen?

Einfach prüfen ob es läuft. Das geht schon mit einer Luftspule am Oszi, 
die man in die Nähe des Netzteils bringt. Da wird man dann die 50-100kHz 
sehn mit denen das NT läuft, so es denn läuft.
Gast #5258307
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Wichtig noch: Auf Foto Platine_1_2 ist das Relais gerade ausgebaut.

Zozok schrieb:
> Wer oder was ist ein Sursel? Meinste Rückkopplungen?

Schwierig zu beschreiben, hörte sich an wie eine Biene in einem Glas 
gefangen. Ob der Ton vom Netzteil direkt kam, oder aus dem Lautsprecher 
kann ich nicht sagen.

Zozok schrieb:
> Brauchste nicht, die lassen sich meist auch im eingebauten Zustand gut
> messen.

ok, also schauen ob zwischen BE-Strecke 0,7V und zw. B und C kein 
Kurzschluss bei npn zB?
#5258308
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Chris schrieb:
> Handelt es sich auf Platine 1 um ein Schaltnetzteil?

Ja.

Es liefert 2 Ausgangsspannungen (positiv und negativ) die man einfach 
mal messen kann, sie sind von den 230V isoliert.

Kommt da nichts (0V / 0V) ist es wohl kaputt. Dann kann man sich immer 
noch Gedanken machen, wie viel Volt es denn liefern sollte. anhand der 
Widerstände am TL431.

Funktioniert es, misst man sie Spannung vom dann eingeschalteten Trafo 
an den Siebelkos nach dem Netzgleichrichter.

Apropos TL431: Der Optokoppler fehlt einfach mal auf der Plastine. 
Hast du ihn ausgebaut ? So liefert das Ding volle Leistung.
Gast #5258321
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Michael B. schrieb:
> Hast du ihn ausgebaut ?

Nein, außer der Spule habe ich nichts ausgelötet.

Sorry für die dumme Frage, wozu wird bei der Standby-Platine eine 
negative Spannung benötigt? Das Teil muss doch eigentlich nur das Relais 
ein und ausschalten.

Ist es normal, dass die 3 Pins am Übertrager untereinander 0 Ohm haben? 
(Auf der Platinenseite ohne Bohrungen für die Schrauben)
Gast #5258381
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Chris schrieb:
> Sorry für die dumme Frage, wozu wird bei der Standby-Platine eine
> negative Spannung benötigt? Das Teil muss doch eigentlich nur das Relais
> ein und ausschalten.

Und die Opamps der Standbyschaltung versorgen...


> Ist es normal, dass die 3 Pins am Übertrager untereinander 0 Ohm haben?

Nein, haben die auch nicht. Dein Messgerät kann halt keine Milliohm 
messen.
Gast #5258394
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Chris schrieb:
> schauen ob zwischen BE-Strecke 0,7V

BC und BE-Übergang lassen sich testen/messen mit der Diodenprüffunktion. 
Dazu den Schalter des Multimeters aufs Diodenzeichen. Je nach Messgerät 
sind die Anzeigewerte bei Silizium ziemlich gleich unter einem Volt 
(650-950mV). Der BC Übergang hat stets wenige mV weniger als der BE. Nur 
bei groben Abweichungen auslöten und nochmal messen.

Chris schrieb:
> Ist es normal, dass die 3 Pins am Übertrager untereinander 0 Ohm haben?
Japp, es gibt da sehr niederohmige Wicklungen, dicker Draht, wenig 
Windungen, nichts zu messen.

Ob ein NT schwingt prüf ich aus aus der Näher mit einem 
MW-Taschenradio,, das pfeift dann recht unorthodox - Spule an Oszi ist 
dasselbe Prinzip wie mit der Ferritantenne.
Gast #5258399
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Chris schrieb:

> Gibt keinen Mucks mehr von sich. Bis vor einem Jahr hat er noch
> einwandfrei funktioniert. Dann fing er an, kurz nach dem Einschalten
> seltsam Sursel-Geräusche von sich zu geben. War aber nach 1 min
> verschwunden und danach lief er wieder einwandfrei. Seit letzter Woche
> aber läuft gar nix mehr.

"Surselgeräusche" kenn ich auch, fast immer war das Schaltnetzteil kurz 
vor dem abka**en. Und Schuld waren meistens halbtote Elkos oder 
Widerstände. Gerade Widerstandfehler (bei THD) können einen richtig 
verarsch**en, immer wenn man die misst, haben sie Kontakt.

Old-Papa
Gast #5258461
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OFFTOPIC
(laut duden.de - je nach Tonhöhe sirrt es etwas heller oder es surrt 
etwas dunkler.) SNT, Zeilentrafos und gewöhnliche lockere Ferrite machen 
sowas manchmal, kenn ich aber auch von einigen Halbleitern.
Gast #5258587
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Zozok schrieb:
> OFFTOPIC
> (laut duden.de - je nach Tonhöhe sirrt es etwas heller oder es surrt
> etwas dunkler.) SNT, Zeilentrafos und gewöhnliche lockere Ferrite machen
> sowas manchmal, kenn ich aber auch von einigen Halbleitern.

Was hat denn nun der olle Herr Duden damit zu schaffen?

Ich zumindest meine "Surselgeräusche" aus dem Lautsprecher, keine 
mechanischen.

Old-Papa
(Firma: matzetronics) #5258598
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Chris schrieb:
> Sorry für die dumme Frage, wozu wird bei der Standby-Platine eine
> negative Spannung benötigt? Das Teil muss doch eigentlich nur das Relais
> ein und ausschalten.

Es speist die OpAmps, weil das Gerät vermutlich eine 
'Bei-Signal-schalte-ich-an' Schaltung besitzt.
Nicht verzetteln mit Transistoren messen oder so, sondern erstmal 
schauen, ob das kleine Schaltnetzteil noch läuft. Dann mal gegen das 
Relais schnippen, obs nicht einfach Kontaktprobleme hat.
Gast #5259002
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Update:

Matthias S. schrieb:
> ob das kleine Schaltnetzteil noch läuft. Dann mal gegen das
> Relais schnippen, obs nicht einfach Kontaktprobleme hat.

Habe das Relais überbrückt, siehe da, der Haupttrafo schaltet wieder 
ein.

Der Woofer funktioniert aber trotzdem nicht, da wie bereits vermutet das 
Schaltnetzteil keine Spannung für die OP Amps liefert.
Jetzt muss ich herausfinden was am Schaltnetzteil defekt ist, und welche 
Spannungen es liefern sollte.

Es ist ja über eine 4 adrige Leitung mit der Eingangsplatine verbunden, 
dann könnte sein, dass +V,-V,Gnd und das Steuersignal zum Einschalten 
hier übertragen werden.

Zozok schrieb:
> Japp, es gibt da sehr niederohmige Wicklungen, dicker Draht, wenig
> Windungen, nichts zu messen.

Das ist schon mal gut zu wissen.
Gast #5505702
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Hallo,

habe ähnliches Problem wie Christ.

Das kleine Netzteil liefert keine Spannung.
Zumindest konnte ich nichts messen.

Mit Lötkolben und Messgerät kann ich umgehen.

Leider verstehe ich nicht besonders viel von Schaltnetzteilen.
Die gelbe Spule hat 4 "Eingänge-" und 3 "Ausgange-" Pins. Am Ausgang 
erwarte ich also +/- Spannung bezogen auf Masse. Gibt es leider nicht.

Was muss ich an den Eingängen messen?

Würde mich auf Ihre Antworten freuen und bedanke mich im Voraus.
Gast #5505709
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> Leider verstehe ich nicht besonders viel von Schaltnetzteilen.

Aus diesem Grund solltest du besser das ganze Netzteil einfach durch ein 
neues ersetzen.

Vielleicht findest du mit Google heraus, wie viel Volt das Netzteil 
liefern muss. Oder schau Dir mal die Platinen an, mir scheint, dass da 
eine Volt-Zahl aufgedruckt ist. Vermutlich muss das Netzteil mehrere 
Spannungen liefern.
#5505766
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Karl schrieb:
> Das kleine Netzteil liefert keine Spannung.

Hmm Da die Platine scheinbar geheim ist bleibt nur:

Nr1: Trenntrafo dran und messen wo der Fehler liegt.
Nr2 eine Zeichnung der Platine zeichnen.
Nr3 einen Laden aufsuchen welcher noch repariert.
Nr4 auf Copyright scheißen und doch ein bild machen und hochladen.
Nr5 auf gut glück ALLE Bauteile tauschen.
#5505786
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...externe Hilfsspg dran, die das kleine NT ERSETZT. Ist dann alles iO, 
dieses durch ein kaufteil von ebay ersetzen (oder irgendwas, was 
rumfleigt und ggf noch in der Spg angepasst werden muss - wenn man weiß, 
wie das geht).

Kannst du mal GUTE (!) Fotos von dem Hilfsnetzteil machen? Ich vermute, 
es liefert sym Spgen...dann wird es schwieriger.

Klaus.
(Firma: matzetronics) #5505979
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Karl schrieb:
> Leider verstehe ich nicht besonders viel von Schaltnetzteilen.
> Die gelbe Spule hat 4 "Eingänge-" und 3 "Ausgange-" Pins.

Die 'gelbe Spule' ist ein Schaltnetzteiltrafo und nur eines der vielen 
Bauteile, die so ein SNT benötigt, um zu funktionieren. Es ist auch viel 
wahrscheinlicher, das ein anderes Bauteil defekt ist als diese 'gelbe 
Spule'.
Für dich es es vermutlich sinnvoll, das SNT durch 2 kleine AC/DC Module 
zu ersetzen, für die 2 Spannungen:
https://www.reichelt.de/ac-dc-wandler-85-240-v-ac-12-v-dc-modul-irm-05-12-p157848.html
(Firma: matzetronics) #5506468
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Es sind nur 2 Spannungen und ein Schalteingang für das Relais.
Ich habs auf dem Bild mal markiert:
Blau = negative Ausgangsspannung
Schwarz = Masse
Rot = positive Ausgangsspannung
Grün = Relais Eingang (neg. Logik, also low = An)

Die pos. und neg. Spannung scheinen die gleiche Höhe zu haben, denn das 
sieht alles recht symmetrisch auf der Platine aus.
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #5506477
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Ach noch was. Da das Relais zwischen pos. und neg. Versorgung liegt, 
sollte seine Spulenspannung einen Hinweis auf die Höhe der 
Einzelspannungen geben. Wenn es ein 12V Relais ist (wie drauf steht), 
dann haben wir hier etwa +6V und -6V als Spannungen des Netzteiles. 
Allerdings liegt da noch ein 82 Ohm in Reihe, kann also doch etwas höher 
sein, ich schätze mal, das es doch etwa +/- 12V sind.
Gast #5506514
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> Hat es überhaupt Sinn?

Wenn du es reparieren willst würde ich sagen ja.

Wenn du es austauschen willst, interessiert eigentlich nur die Spannung. 
Welche Volt-Zahl steht auf den dicken Kondensatoren am Ausgang drauf? 
Das wäre ein ganz grober Hinweis.

Den Tipp mit dem Relais finde ich auch super.

+/- 6V wäre auch ungewöhnlich wenig für anständige Lautsprecher. Wobei 
+/-12V immer noch wenig ist, aber es muss wohl unter 16V sein, wegen der 
Kondensatoren.

Wenn sonst keine weitere Beschriftung zu finden ist, die Aufschluss 
gibt, würde ich ein Netzteil mit +/- 12V kaufen, mit mindestens so viel 
Watt wie die Lautsprecher angeblich haben...

Nachtrag: oder vielleicht doch nicht

Sag mal, sehe ich da im ersten Beitrag noch einen altmodischen 
Transformator? kann es sein, dass dieser die Haupt-Stromversorgung 
liefert? Falls das der Fall ist, würde dieses Schaltnetzteil nur die 
Hilfsenergie liefern und eventuell sehr viel weniger Leistung nötig 
sein. Der gelbe Trafo ist ja auch relativ klein. Wie viel Watt soll die 
ganze Kiste denn haben?
Gast #5506536
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> Das Hauptnetzteil wird ja erst durch das Relais angeschaltet.

Also ist da noch ein dicker Trafo.

Wenn dieses Netzteil wirklich nur die Hilfsenergie liefert, genügt wohl 
ein billiges Netzteil mit +/- 12V ca. 1A. Ich würde das einfach mal 
versuchen, viel zu verlieren gibt es dabei ja nicht.
Gast #5506538
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> Habe gerade das Flachkbel von dem Netzteil getrennt und siehe das
> Relais schaltet

Klingt nach einem Kurzschluss. Such mal nach Metallsplittern, die sich 
irgendwo festgesetzt haben.

Oder vielleicht hat die üppig hingesaute Wärmeleitpaste einen 
Kurzschluss zwischen zwei Pins verursacht.
#5506554
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...schließ das Relais doch kurz und nutze den Sub erstmal so (manuell 
ein/aus) bis du das NT repariert hast. Da ist ja nur analoges drauf, 
kein SNT ic, von daher müsste man die Ursache finden können. Oder halt 
2x6V mit 0,5A nachkaufen und die sym Spg damit erzeugen (geht schnell, 
aber man lernt nix :) ). Der Hinweis mit dem Relais war entscheidend, 
sehr gut! Wobei der 82 Ohmer auch dafür sein könnte, dass es 2x9V sind 
o.ä....Schaltplan zeichnen!

Klaus.
#5506764
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...ja, mal Vss zum Leistungs OP trennen. Im Zweifelsfall ein Beinchen 
vorsichtigt "rausheben" oder Leiterbahn einfach auftrennen (kann man ja 
wieder flicken).

Tritt das Problem auch auf, wenn du NUR die Schaltkontakte (nicht die 
Ansteuerung) des Releais NICHT mit dem Mainboard verbindest?

Klaus.
Gast #5506767
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Nein, der Elko ist in Ordnung, habe ihn ausgelötet und 1uF gemessen, so 
wie drauf steht. Nach dem ich U3 (BA4558)ausgelötet habe reagiert wieder 
das Netzteil.
In meiner Kiste habe ich zwei BA4558 gefunden, eingelötet, leider ohne 
Erfolg. Nach dem er drin war schaltet das Netzteil nicht.
Gast #5506801
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> Wie gesagt, die Wärmeleitpaste. Die ist nämlich leitfähig.
> Welche Paste meinst du?

Das weiße Creme, die zwischen Kühlkörper und Leistungs-IC hervor quillt. 
Normalerweise gehört da nur so wenig Paste hin, dass sie eben nicht 
hervor quillt. Wie bei einem CPU Kühler im PC, falls du das mal dort 
gesehen hast (da ist die Paste allerdings oft grau).
#7825707
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Ich habe ein ähnliches Problem mit einem Magnat 201A. Vermutlich ähnliche Schaltung. Angefangen hatte es auch vor ca einem Jahr das wenn der aus dem Standby aufgewacht ist erst mal "pupsende" Geräusche von sich gegeben hatte. Anschließend lief er. Ich vermute da hat sich gerade die Standby bzw VEE Spannung aufgebaut. Seit paar Monaten kam kein Mucks mehr. Ich konnte das Problem etwas eingrenzen und dadurch etwas umschiffen. Das Problem ist das meine VEE+ Spannung die 7V sein sollte nur ca 3,5V ist. Ich habe mich dann getraut ein Batteriepack aus 2x18650 was ca 8V erzeucht zu dieser Spannung parallel zu schalten. Und siehe da, er funktioniert wieder. Der zieht ca 25mA ausdem Batteriepack. Hilft erst mal, aber ist auf Dauer nervig.

Schaltungen gibgs übrigens hier: -https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/en/000344851CD01/schakelschema-344851-magnat-monitor-supreme-sub-201a-hifi-subwoofer-zwart-160-w-20-hz-200-hz.pdf und hier:

Jedefalls bin ich mir sicher dass das Problem auf der Standby Platine zu suchen ist. Vermutlich auf der Primär-Seite des Trafos die den Trafo mit Leitung füttert, dieser aber durch die beiden Transinstoren mit zu wenig gefüttert wird. Leider kann ich aber mit dieser Schaltung nicht viel anfangen

Btw: bei mir ist es so das die Standby Leitung ca 3,4V liefert wenn die LED leicht grün ist. Dies genügt gerade so um das Relais über den Transistor anzusteuern. Diese Spannung ist aber zu gering um die Endstufe freizuschalten. Korrekt wäre vermutlich ca 5V. Mit angeschlossenem Akkupack ist diese etwas über 5V und das reicht der Endstufe

(Firma: matzetronics) #7825743
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Dani V. schrieb:

Korrekt wäre vermutlich ca 5V.

Die Jungs verwenden lt. Schaltplan die Dioden 1N4007 zur Gleichrichtung in einem Schaltnetzteil, was ich schon für fahrlässig halte. Das sind langsame Dioden zur Gleichrichtung niedrigfrequenter Wechselspannung. Aber ok, defekt werden die nicht sein. Ich vermute defekte Elkos C3-C6. Auswechseln kann auf keinen Fall schaden. Bau ruhig 25V Typen ein.

Gast #7825761
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Matthias S. schrieb:

Dani V. schrieb:

Korrekt wäre vermutlich ca 5V.

Die Jungs verwenden lt. Schaltplan die Dioden 1N4007 zur Gleichrichtung in einem Schaltnetzteil, was ich schon für fahrlässig halte. Das sind langsame Dioden zur Gleichrichtung niedrigfrequenter Wechselspannung. Aber ok, defekt werden die nicht sein. Ich vermute defekte Elkos C3-C6. Auswechseln kann auf keinen Fall schaden. Bau ruhig 25V Typen ein.

Und die 1N4007 gegen UF400x ersetzen.

#7831881
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Ich danke euch für die Tipps. Mehr oder weniger konnte ich das selber lösen. Ich habe versehentlich meinen Akku-Pack verkehrt herum an die +VEE angeschlossen. Es funkte und es kam Rauch aus dem Schaltnetzteil. Auf der Platine habe ich nichts gesehen was schwarz geworden ist. Aber... jetzt funktioniert der wieder. Allerdings sendet der wohl ein Störsignal. Zumindest kommt ein nicht 50Hz Brummen irgendwoher. Vermutlich streut der das irgendwie in den Receiver ein. Gut möglich das ich mit der Aktion ein Kondi jetzt komplett durchgefeuert habe der vorher halb kaputt war. Ich werde die wirklich mal ersetzen. Guter Tipp, die Dioden ersetze ich dann gleich mit :)

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