- GPS-Empfänger: ublox NEO-6M(Klone?) auf chinesischem Adapterbord
- MC: ATmega328P(ATmega88 geht auch) mit Takt vom VTCXO
- VTCXO: CFPT-9006 mit 20MHz der Fa. IQD, ähnliche VTCXO gehen sicher
auch
- 16-bit DAC: AD5683R mit SPI-SSt.
- Ein chinesisches Adapterbord mit MCP4725(I2C-SST) und Vdd 3,3V wurde
ebenfalls erfolgreich getestet, wenn man durch einen Spannungsteiler den
Ausgang auf Sollwert +- ca. 80mV begrenzt.
Es ergeben sich jeweils ca. 4µV/Digit am VTCXO Steuereingang.
Da der VTCXO max. einige ppm Abweichung hat, braucht man bei den
Sekundenimpulsen des NEO-6M mit der INPUT-CAPTURE Funktion nur die
Differenz der Zählerstände des TIMERS T1 bilden. Siehe auch
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_-_Die_genaue_Sekunde_/_RTC
.
Es ergibt sich:
REST1 = 11520 [ 20000000 Takte - ( 305 * 2^16 Takte)]
REST10 = 49664 [200000000 Takte - (3051 * 2^16 Takte)]
Während der Synchronisationsphase wird in Abhängigkeit von der
Abweichung nach jeder Sekunde geregelt. Im Normalbetrieb wird nur alle
10s geregelt. Es hat sich gezeigt, dass nur etwa alle 30s eine Differenz
von +/- 1 Takten (ca.2*10-9) auftritt. Die absolute Abweichung zum
GPS-Normal ist durch die unterbrechungslose Zählung des 20MHz-Taktes nur
abhängig von den Takten, die benötigt werden, um den VTCXO nachzuziehen.
Dies schwankt im Tagesrhytmus ca.+- 10-30 Takte um den Sollwert und ist
hauptächlich bedingt durch Temperaturschwankungen des Oszillators und
des DAC.
Der Sekundenimpuls des GPS-Empfängers wird jede Sekunde auf
Plausibilität (305/306 TIMER-OVERFLOWS) geprüft.
Die TIMER 0 und 2 werden zur Generierung von Frequenzen von 5Hz bis
10MHz benutzt. Sie sind ganzzahlige Bruchteile des 20MHz Taktes mit
einem Taktverhältnis von 50%.
Als Zugabe weden noch einige GPS-Daten ausgelesen, siehe Bild.
Die serielle Schnittstelle des NEO-6M wurde mit dem u-center von ublox
auf 38400 BAUD eingestellt ( im u-center über I2C-SST abspeichern! ).
Ein Betrieb mit dem Default-Wert 9600 BAUD ist aber ebenfalls möglich
(Firmware anpassen!).
Bei Ausfall der Betriebsspannung wird über INT0-Interrupt die
Konfiguration im EEPROM abgespeichert. Dafür muss der Kondensator am
Eingang gross genug sein und BROWN-OUT auf "Brown-out detection at
VCC=4.3 V" eingestellt sein. Den Takt stellt man auf "Ext. Clock;
Start-up time PWRDWN/RESET: 6 CK/14 CK + 65 ms" ein.
Das GPS-Empfängerboard ist über ein Adapterboard an das Frequenznormal
angeschlossen. Der PPS-Impuls wird dadurch INVERTIERT! Ein PC (für das
u-center) wird über einen USB/TTL-Adapter verbunden.
Der DAC AD5683R sitzt ebenfalls auf einem Adapter.
Die Platinen wurden mit TARGET3001! und Tonertransfer erstellt, die
Firmware mit AVR Studio 4.19 und Atmel AVR 8-bit GNU Toolchain
(3.5.3.1700).
Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht
Gerhard
Glückwunsch - Tolles Projekt!
Ich baute mir auch vor Jahren ein ähnliches Projekt auf PIC Basis mit FW
von Brooks Shera in den USA. Kann also keine IP vorweisen.
Bei mir habe ich einen OCXO in Betrieb. Die DAC Abstimmänderungen sind
minimal wegen der hohen Eigenstabilität des OCXOs. Ich verwende den GPS
Standard hauptsächlich zum Vergleich mit einem Rb87 Standard.
Was Dich vielleicht interessieren dürfte: Ich habe bei mir eine
kommerzielle GPS Aussenantenne (Mil. Magellan) im Betrieb und strahle
das GPS Signal innen im Haus wieder ab, so daß ich überall im Labor den
GPS RX mit dem Signal drahtlos versorgen kann. Funktioniert soweit sehr
gut. Mir war die Antenenkabelverbundenheit zu lästig.
Mfg,
Gerhard
TCXO : zB bei digikey. Ich wuerd allerdings auf einen VCOCXO gehen zB
CW701-2-ND (ConnorWinfield DOC100V-020.0M) fuer 25Euro oder so. Der ist
auf 1ppm vorkalibriert und kann per Controllspannung um +-10ppm
verschoben werden.
> Es ergeben sich jeweils ca. 40µV/Digit am VTCXO Steuereingang.
Das ist schon enorm wenig. 40uV/K ist grad die Thermokonstante eines
Chromel-Alumel Metalueberganges. Deswegen ist das Ganze auch
temperaturabhaengig. Deswegen sollte man auch eher VCOCXO nehmen, die
haben einen viel kleineren steuerbaren Frequenz Bereich. (VC)OXCO ziehen
allerding etwas mehr Strom.
Moin, meine Umsetzung.
Ich habe nicht die Möglichkeit, permanent an ein GPS-Signal zu kommen.
Daher werkelt ein OCXO mit 10 MHz. Zum Justieren verwende ich eine µC,
der die Ziehspannung mittels PWM generiert.
Hin und wieder schließe ich eine 10 MHz GPS-Referenz an. Für den OCXO
und die GPS-Zählung halte ich aber den µC raus. Ich zähle mit zwei
externen 32-Bit Zähler, die ich mittels SN74LV8154 realisiert habe. Da
ist dann auch das Timing nicht kritisch. Es wird nur verglichen und dann
nachgeregelt, bis beide die gleiche Frequenz ausgeben. Zum Regeln habe
ich folgende Zeitkonstanten realisiert. 10, 100, 1000 Sekunden.
Angenommen der OCXO ist anfangs ziemich daneben, dann wird alle 10
Sekunden die Spannung angepasst bis GPS und OCXO beide 10 MHz haben. Das
geht relativ fix. Dann schalte ich um und vergleiche alle 100 Sekunden
und später alle 1000 Sekunden. Wenn kein GPS mehr da ist, dann wird die
PWM-Spannung eingefroren und der OCXO werkelt alleine vor sich hin.
Holger
Hallo,
würde ein 3€ TCVCXO hier auch gut funktionieren?
z.B. der 520L15IA40M0000 (40MHz)
Man kann ja denn Takt einfach durch 2 teilen oder einen schnelleren µC
verwenden..
timeNUTS? schrieb:> würde ein 3€ TCVCXO hier auch gut funktionieren?
Sicherlich, nur finde ich, daß gerade an dieser Stelle überhaupt nicht
gespart werden sollte. Da würde ich eher beim ADC ansetzen und diesen
durch eine hochaufgelöste PWM ersetzen. Die Einschwingzeit ist
unerheblich und als gute Vref kann Vcc des ....XOs verwendet werden.
Selbst ein VCOCXO reagiert noch recht empfindlich auf ext.
Temperaturschwankungen, Zugluft oder Erwärmung der Leiterplatte.
@Gerhard
Welche Kurzzeitstabilität willst Du denn erreichen oder hast Du
erreicht?
10e-8, 10e-9?
Na ja wie beschrieben hab ich im Mittel +- 1 Takt in 30sec. Auf positive
Abweichung folgt negative Abweichung. Also ca. 2x10^-9. Was mir auch
genügt. Liese sich durch bessere Abstimmung von DAC und Meßintervall
sicher optimieren.
Gerhard
Frickelfritze schrieb:> Aber bitte wofür braucht es im "Hausgebrauch" so ein tolles> Frequenznormal?
Moin, wahrscheinlich gar nicht. Aber das ist doch völlig egal.
Holger
Gerhard,
du hast den DAC direkt mit dem XO verbunden.
Wäre es nicht besser die Spannung grob über einen R-Teiler zu erzeugen
und dann mit dem DAC und einem R dran zu ziehen?
Bedeutet man schraenkt den DAC Bereich ein. Kann man machen. Ich wuerd
allerdings eher einen hoeher aufloesenden DAC verwenden. Oder einen
OCXO, velcher von Haus aus stabiler ist.
Frickelfritze schrieb:> Ich bewundere ja die Energie und Akribie bei so einem Projektchen.>> Aber bitte wofür braucht es im "Hausgebrauch" so ein tolles> Frequenznormal?
Wozu braucht man eine 30m-Segeljacht, einen Lamborgini, einen Picasso, 5
Pfund Kavia, zwei-bis-drei Nebenfrauen? Braucht man alles überhaupt
nicht, dennoch ist es schön es zu haben.
Old-Papa
ptb schrieb:> Gerhard,> du hast den DAC direkt mit dem XO verbunden.>> Wäre es nicht besser die Spannung grob über einen R-Teiler zu erzeugen> und dann mit dem DAC und einem R dran zu ziehen?
Auf alle Fälle. Man sollte für disziplinierte Frequenzstandards auch
dort die bestmöglichsten driftarmen Produkte verwenden. Ein VCOCXO mit
täglichen Alterungsraten unter ein paar Teilen unter 10E-9 wäre
anzustreben. Bei mir verwende ich einen alten HP-10811A der schon gut
eingelaufen ist. Stratum 2/3 Module wären gut geeignet. Rb87 Module
wären allerdings Verschwendung im 24/7 Betrieb.
Nochmal zur Sinnhafigkeit ....
Old P. schrieb:> Wozu braucht man eine 30m-Segeljacht, einen Lamborgini, einen Picasso, 5> Pfund Kavia, zwei-bis-drei Nebenfrauen? Braucht man alles überhaupt> nicht, dennoch ist es schön es zu haben.
Ich sehe den Nutzen (auch wenn es Luxus ist) einer Segeljacht
oder eines anderen Luxusgegenstands duchaus ein, aber welchen
Nutzen habe ich bitte von einem Frequenznormal das sich in der
Genauigkeit um einen Faktor - sagen wir mal ein bis zwei Zehner-
Potenzen von einem Referenzoszillator in einem Generator,
Spektrum-Analyzer oder einem einzelnen guten Referenzoszillator
unterscheidet? Ich kann ja diesen Nutzen (Genauigkeit) nicht
einmal herausmessen geschweige denn irgendeine Anwendung damit
in ihrer Funktionalität verbessern.
Definitiv könnte ich kein bisschen Nutzen aus so einem
Frequenznormal ziehen.
Lasse mich aber gerne belehren was ich alles damit tun könnte
wenn ich nur hätte und wüsste.
Frickelfritze schrieb:> Lasse mich aber gerne belehren was ich alles damit tun könnte> wenn ich nur hätte und wüsste.
Das liegt daran, dass Du den Sinn eines Normals oder Standards nicht
verstanden hast.
Holger
Frickelfritze schrieb:> Ich sehe den Nutzen (auch wenn es Luxus ist) einer Segeljacht> oder eines anderen Luxusgegenstands duchaus ein, aber welchen> Nutzen habe ich bitte von einem Frequenznormal das sich in der> Genauigkeit um einen Faktor - sagen wir mal ein bis zwei Zehner-> Potenzen von einem Referenzoszillator in einem Generator,> Spektrum-Analyzer oder einem einzelnen guten Referenzoszillator> unterscheidet?
Na um diese Referenzoszillatoren in Deinen Messmöppeln gelegentlich
abzugleichen.
Ok, eine Zehnerpotenz wäre etwas wenig, doch ab Zweien kommst Du schon
weiter.
> Ich kann ja diesen Nutzen (Genauigkeit) nicht> einmal herausmessen geschweige denn irgendeine Anwendung damit> in ihrer Funktionalität verbessern.
Das Vergleichen "Deine-Möppelreferenzen" vs. GPS-Referenz geht z.B. mit
einem (möglichst analogen) Zweistrahloszi ganz gut.
> Definitiv könnte ich kein bisschen Nutzen aus so einem> Frequenznormal ziehen.
dann lass es...
> Lasse mich aber gerne belehren was ich alles damit tun könnte> wenn ich nur hätte und wüsste.
Hast Du erstmal, dann lernst Du auch (und verjuckst Stunden um die
letzte Stelle raus zu kitzeln ;-))
Old-Papa
(der Rubidium, GPS und DCF77 hat)
Wozu eine genaue Referenzfrequenz:
Meine 10 GHz Amateurfunkstation hat einen 10 MHz-Eingang für einen
hochgenauen bzw. stabilen Oszillatoreingang. Hierfür überlege ich
ebenfalls einen hochgenauen 10MHz-Oszillator aufzubauen.
Für eine erfolgreiche Amateurfunkverbindung über weite Strecken oberhalb
von 10GHz müssen drei Bedingungen erfüllt sein:
1. Beide Stationen müssen auf der gleichen Frequenz arbeiten.
2. Die Stationen müssen ihre Antennen aufeinander ausgerichtet haben
(bei meiner 47GHz-Station auf 2 Grad genau).
3. Die beiden Stationen müssen, wenn 1+2 erfüllt ist, zur gleichen Zeit
arbeiten.
Da durch die Vervielfachung (>100) der Oszillatorfrequenz alle
(thermisch bedingten) Abweichungen ebenfalls vervielfacht werden, ist
eine exakte Frequenz sehr hilfreich.
Auch bracht man zum Bestimmen der Frequenzabweichung eine Referenz,
welche um mindestens eine Größenordnung genauer ist.
Holger D. schrieb:> Das liegt daran, dass Du den Sinn eines Normals oder Standards nicht> verstanden hast.
Deine fehlende Begründung lassen doch ahnen wie gross und
weit dein Horizont ist und wie klein doch meiner.
Du bringst die Vielfalt und den Umfang der Möglichkeiten
einfach nicht in so einem kleinen Forum unter, das kann
ich gut verstehen.
Steffen B. schrieb:> Wozu eine genaue Referenzfrequenz:> Meine 10 GHz Amateurfunkstation hat einen 10 MHz-Eingang für einen> hochgenauen bzw. stabilen Oszillatoreingang. Hierfür überlege ich> ebenfalls einen hochgenauen 10MHz-Oszillator aufzubauen.
Na dann stell doch DEINE 10GHz-Funke der Allgemeinheit für
Justierarbeiten zur Verfügung!
Willste nich?
Aha und warum gehst Du dann von Deinem Einsatzszenario aus?
Andere User haben andere Voraussetzungen und werden sich bestimmt nicht
extra einen 10GHz-Funke ins Haus stellen.
Old-Papa
Steffen B. schrieb:> Da durch die Vervielfachung (>100) der Oszillatorfrequenz
Be 10GHz Signal und 10MHz Referenz wäre es der Faktor 1000.
Steffen B. schrieb:> Da durch die Vervielfachung (>100) der Oszillatorfrequenz alle> (thermisch bedingten) Abweichungen ebenfalls vervielfacht werden, ist> eine exakte Frequenz sehr hilfreich.
Welche Bandbreite hat dein Empfänger?
Um sinnvoll eine gewisse Datenmenge (oder auch Analog-Signale)
zu übertragen braucht es Bandbreiten die die Frage nach der
Sinnhaftigkeit einer sehr hohen Frequenzgenauigkeit bzw
Stabilität stellen.
Hi,
Wenn ihr einen preiswerten OCXO braucht. Kann ich aus der Bucht die
MV89A empfehlen. Sind zwar gebraucht müssen durch GPS wieder auf das
soll gezogen werden. Sind nach dem warm laufen aber sehr stabil gegen
über Temperaturänderung im Raum. Da es ein doppelter Quarzofen ist.
@Frickelfritze
Gute Messgeräte für Anwendungen im Frequenzbereich haben immer einen
10MHz Eingang um externe Frequenzreferenzen anschließen zu können. Dann
haben alle Geräte in deiner Werkstatt/Shack den gleichen Frequenzfehler.
Gruß Marco
Zu Beitrag "Re: Ein minimalistisches GPS-Frquenznormal".
Bei meiner Konfiguration bedeutet, wie schon weiter oben beschrieben,
eine Stufe des DAC 40µV Spannungsänderung am Steuereingang VCTCXO, was
einer Frequenzänderung von 9mHz entspricht. Das ist mir fein genug
aufgelöst. Im praktischen Betrieb hat sich allerdings gezeigt, dass mit
der vorgeschlagenen Einengung des Regelbereichs die Updaterate von im
Mittel 30sec vermutlich auf mehrere Minuten ausgedehnt werden könnte.
MfG
Gerhard
>> Da durch die Vervielfachung (>100) der Oszillatorfrequenz> Be 10GHz Signal und 10MHz Referenz wäre es der Faktor 1000.
Das Quarz für den Oszillator der 10GHz Station schwingt um die 100MHz
und kann mit einer 10MHz Referenz "diszipliniert" werden.
> Welche Bandbreite hat dein Empfänger?
In SSB sind es etwa 2,5 kHz.
>Old-Papa> Andere User haben andere Voraussetzungen und werden sich bestimmt nicht
extra einen 10GHz-Funke ins Haus stellen.
Nein, aber ich versuchte auf die Frage von Frickelfritze zu antworten,
wozu man eine genaue oder stabile 10MHz Referenz benötigt.
Ich habe geschildert, wozu ich so etwas gern hätte und den Artikel mit
viel Interesse gelesen habe.
Marco S. schrieb:> Gute Messgeräte für Anwendungen im Frequenzbereich haben immer einen> 10MHz Eingang um externe Frequenzreferenzen anschließen zu können. Dann> haben alle Geräte in deiner Werkstatt/Shack den gleichen Frequenzfehler.
Ich arbeite in einer Firma in der "gute Messgeräte" entwickelt
und gebaut werden. Brauche diesbezüglich also keine Nachhilfe.
Viele Dank trotzdem. Dein Beitrag sagt uns aber nichts wozu
die hohe Genauigkeit des TOs wirklich erforderlich ist.
Steffen B. schrieb:> Das Quarz für den Oszillator der 10GHz Station schwingt um die 100MHz> und kann mit einer 10MHz Referenz "diszipliniert" werden.
Der Unterschied zwischen Signal Referenz (Phasenrauschen) und
Zeitnormal (Frequenzgenauigkeit) ist mir sehr wohl klar.
Nachdem aber das Zeitnormal bei den tiefen Frequenzen
(um 10 MHz) arbeitet muss man den Faktor 1000 annehmen.
Steffen B. schrieb:>>Old-Papa>> Andere User haben andere Voraussetzungen und werden sich bestimmt nicht>> extra einen 10GHz-Funke ins Haus stellen.> Nein, aber ich versuchte auf die Frage von Frickelfritze zu antworten,> wozu man eine genaue oder stabile 10MHz Referenz benötigt.> Ich habe geschildert, wozu ich so etwas gern hätte und den Artikel mit> viel Interesse gelesen habe.
Ok, dann hatte ich Dich falsch verstanden, sorry.
Old-Papa
Frickelfritze schrieb:> Ich arbeite in einer Firma in der "gute Messgeräte" entwickelt> und gebaut werden. Brauche diesbezüglich also keine Nachhilfe.
Ok ich bin raus. Dachte es wäre noch nicht Freitag.
Frickelfritze schrieb:> Definitiv könnte ich kein bisschen Nutzen aus so einem> Frequenznormal ziehen.
Das ist normal, denn es kommt auf das jeweilige Betätigungsfeld an. Wer
sich Dingen zuwendet, die keine hochgenauen Frequenzen benötigen, der
braucht auch kein hochgenaues Frequenznormal.
Aber aus dem eigenen Basteln auf das anderer Leute schließen zu wollen,
ist grundfalsch.
W.S.
>> Definitiv könnte ich kein bisschen Nutzen aus so einem>> Frequenznormal ziehen.
Kein Problem: das darfst Du.
Jedoch wenn Du nicht bereit bist Dich von was anderem überzeugen zu
lassen so frage nicht danach. Danke.
Andere dürfen nämlich anders als Du.
Gerhard O. schrieb:>> Was Dich vielleicht interessieren dürfte: Ich habe bei mir eine> kommerzielle GPS Aussenantenne (Mil. Magellan) im Betrieb und strahle> das GPS Signal innen im Haus wieder ab, so daß ich überall im Labor den> GPS RX mit dem Signal drahtlos versorgen kann. Funktioniert soweit sehr> gut. Mir war die Antenenkabelverbundenheit zu lästig.
Gerhard, sowas suche ich schon lange!
Wo gibt es sowas bezahlbar - kannst du mal mehr dazu schreiben?
Gruß,
Markus
Markus B. schrieb:> Gerhard O. schrieb:>>>> Was Dich vielleicht interessieren dürfte: Ich habe bei mir eine>> kommerzielle GPS Aussenantenne (Mil. Magellan) im Betrieb und strahle>> das GPS Signal innen im Haus wieder ab, so daß ich überall im Labor den>> GPS RX mit dem Signal drahtlos versorgen kann. Funktioniert soweit sehr>> gut. Mir war die Antenenkabelverbundenheit zu lästig.>> Gerhard, sowas suche ich schon lange!> Wo gibt es sowas bezahlbar - kannst du mal mehr dazu schreiben?
Würde mich auch interessieren!
Old-Papa
Nun ja, aktive Patchantennen für etwa 5 Euro vom Chinesen haben bereits
einen ca. 20 dB Verstärker drin und rund 5 Meter Kabel dran. Da sollte
es keine riesige Schwierigkeit sein, eine Box zum Zuführen von 3.3 V zu
bauen und am Ende des Kabels eine kleine Rundstrahlantenne
anzuschließen. Ne Aluplatte und ein Lambda/4 Strahler sollten das tun.
Das Problem dabei ist wohl eher, zu verhindern, daß von der
Abstrahlantenne etwas seinen Weg zur Empfangsantenne findet.
W.S.
Markus B. schrieb:> Gerhard O. schrieb:>>>> Was Dich vielleicht interessieren dürfte: Ich habe bei mir eine>> kommerzielle GPS Aussenantenne (Mil. Magellan) im Betrieb und strahle>> das GPS Signal innen im Haus wieder ab, so daß ich überall im Labor den>> GPS RX mit dem Signal drahtlos versorgen kann. Funktioniert soweit sehr>> gut. Mir war die Antenenkabelverbundenheit zu lästig.>> Gerhard, sowas suche ich schon lange!> Wo gibt es sowas bezahlbar - kannst du mal mehr dazu schreiben?>> Gruß,> Markus
Habe zufällig hier reingeschaut. Ich bestellte mir damals diesen GPS
Repeater:
https://www.amazon.com/Lysignal-1575-42MHz-Receiver-Transmitter-Navigation/dp/B01FCY8B2M/ref=pd_sbs_107_5?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B01FCY8B2M&pd_rd_r=9CA5MXVZEXSHDRD0HJBH&pd_rd_w=5In7i&pd_rd_wg=qriwH&psc=1&refRID=9CA5MXVZEXSHDRD0HJBH
Funktioniert im ganzen Raum über 5m. Die Reichweite ist schon etwas
beschränkt. Mir reicht es aber aus. Preis ist mit $20 auch nicht zu
schlimm.
Ich verwende es allerdings nicht so wie bei Amazon beschrieben:
Den gezeigte Aussenantennenteil verwende ich drinnen im Raum mit dem GPS
DO. Gespeist wird der Sendeteil von der Magellan Aussenantenne über
einen In-Line Verstärker und Stromversorgung von derselben Firma.
Dazwischen liegen 10m Kabel, RG58A/U mit relativ viel Verlusten bei
diesen Freqenzen. Im Zimmer ist dann endlich der Sendeteil zur
Abstrahlung im Labor. Man braucht also zwei aktive Antennen.
Hoffe das hilft Dir weiter.
Gerhard
Guido B. schrieb:> Hähä, da müsst ihr etwas warten, der hat gerade -50 °C und ist> vermutlich von der Außenwelt abgeschnitten. :-)>> Klingt aber wirklich interessant.
Hast Du eine Ahnung. Von wegen abgeschnitten:-)
Es ist zwar nur -28 Grad, aber das heißt nicht, daß wir uns in der
"Middle of Nowhere" aufhalten. Es läßt sich bei uns durchaus gut leben.
Die super isolierten Häuser sind auch bei -40 Grad noch gut heizbar und
innen angenehm. Bei uns fahren die Leute in den Bergen auch noch bei -25
Ski. Ich nehme an es ist bei uns diesbezüglich nicht viel anders wie im
Norden von Skandinavien. Wir hatten letzte Woche echte Sibirische Kälte.
In der Stadt ist es üblicherweise um die 5 Grad wärmer wie auf dem Land.
Wenn man sich richtig mit Parka und allen Drum und Dran anzieht ist auch
ein Sonnentag mit -30 herrlich zu erleben.
Grüße aus Kanada,
Gerhard
Gerhard O. schrieb:
.....
> In der Stadt ist es üblicherweise um die 5 Grad wärmer wie auf dem Land.> Wenn man sich richtig mit Parka und allen Drum und Dran anzieht ist auch> ein Sonnentag mit -30 herrlich zu erleben.
Alles unter +30°C ist für mich schon Körperverletzung ;-))
-30°C - Niemals!
Old-Papa
(der Warmduscher!
Gerhard O. schrieb:> In der Stadt ist es üblicherweise um die 5 Grad wärmer wie auf dem Land.> Wenn man sich richtig mit Parka und allen Drum und Dran anzieht ist auch> ein Sonnentag mit -30 herrlich zu erleben.>
Ich hatte gerade Sommertag gelesen ;-)
>> Grüße aus Kanada,> Gerhard
Ebenso frohes neues Jahr vom kurz vorm Wasserfall.
Diese Genauigkeit wird auf dem 12 cm und 3 cm Amateurfunkband benötigt.
Zahlenbeispiel: f=10.5 GHz. Bei SSB stören schon 100 Hz Abweichung. Das
entspricht 10E-8.