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Forum: Markt Kaufberatung Rohde&Schwarz CMU200


Autor: Borsty Bürste (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)
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Hi zusammen,

ich spiele schon länger mit dem Gedanken mit einen CMU200 zuzulegen.

Was ich bisher herauslesen konnte ich dass die älteren Modelle mit AMD 
CPUs bestückt waren, die Neueren dann mit Intel? Hat das Vorteile?

Gibt es Modellversionen die eher empfehlenswert sind? Worin liegen die 
Schwächen bei diesem Gerät?

Ich habe gesehen dass manche sogar schon einen Netzwerkanschluss haben? 
Ab wann kam diese Funktion?

Viele Grüße
Bernhard

Autor: Markus W. (dl8mby)
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Hallo Bernhard,

CMU* im Forum-Suchfeld (rechts oben) liefert einige Beiträge zu Deinem 
Thema.

Meine CMU steht z.Z. unbenutzt im Regal, bis ich wieder die Muse
finde weiter an ihr zu pfriemeln.

Markus

Autor: soul eye (souleye)
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Borsty B. schrieb:

> Was ich bisher herauslesen konnte ich dass die älteren Modelle mit AMD
> CPUs bestückt waren, die Neueren dann mit Intel? Hat das Vorteile?

Für den Anwender nicht merkbar. Auf dem PC laufen MS-DOS-Anwendungen, 
welche die Benutzerschnittstelle und die Visialisierung der Ergebnisse 
übernehmen. Die eigentliche Datenverabeitung für die Mobilfunkprotokolle 
erfolgt auf diversen DSPs.


> Ich habe gesehen dass manche sogar schon einen Netzwerkanschluss haben?
> Ab wann kam diese Funktion?

Je nach Ausstattung auch zwei. Einmal für die Payload bei Edge-GSM, und 
einmal für die Payload bei UMTS/3G.

Manche Varianten des MS-DOS-PC (FMR6, ...) haben auch eine 
Netzwerkschnittstelle auf dem Mainboard. Diese wird aber nicht 
verwendet.

Autor: Borsty Bürste (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)
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Ok danke schon mal für eure Antworten.

Eignet sich der CMU200 eigentlich als reiner "LowCost" Spectrum 
Analyzer?

Mobilfunkanwendungen mache ich gar nicht.

Autor: soul eye (souleye)
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Borsty B. schrieb:

> Eignet sich der CMU200 eigentlich als reiner "LowCost" Spectrum
> Analyzer?

Ein Ersatz für einen HP859x ist es nicht, aber für's Hobby durchaus 
brauchbar. Ebenso der Signalgenerator.

Wenn Du keine Funktprotokolle brauchst, kannst Du alles weglassen was 
B2x, B5x, B6x oder B8x heisst. B11 und B12 sind Quarzöfen, statt derer 
kann man auch eine externe 10 MHz-Referenz einspeisen. GPIB und RS232 
zur Fernsteuerung sind serienmässig dabei.

Option B41 ist ein Audio-Signalgenerator und -Analyzer. Der ist 
unabhängig vom HF-Teil, d.h. man kann damit weder modulieren noch 
modulierte Signale anaylsieren. Er steckt halt im gleichen Gerät, damit 
spart man Platz auf dem Labortisch. Auch das ist kein Ersatz für einen 
UPA oder Audio Precision, aber für den Hausgebrauch ausreichend.

Autor: Andreas S. (igel1)
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Borsty B. schrieb:

> ich spiele schon länger mit dem Gedanken mit einen CMU200 zuzulegen.

Das tat ich auch und hatte daher seinerzeit einen Thread mit einer sehr 
ähnlichen Fragestellung eröffnet. Lektüre lohnt: 
Beitrag "[Kaufberatung] CMU200 - für Hobby-Bastler geeignet?"

> Was ich bisher herauslesen konnte ich dass die älteren Modelle mit AMD
> CPUs bestückt waren, die Neueren dann mit Intel? Hat das Vorteile?

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass eines der beiden Modelle 
fehleranfälliger war als das andere - recherchier' evtl. nochmals selber 
in diese Richtung.

> Gibt es Modellversionen die eher empfehlenswert sind? Worin liegen die
> Schwächen bei diesem Gerät?

- Frequenzbereich leider erst ab 10 MHz
- Kein Tracking-Generator
- Das Dingen hat nicht gerade Handtaschenformat

Was den Tracking-Generator angeht, so kann man sich den mit einem 
70$-China-Board wohl nachrüsten:
http://www.eevblog.com/forum/testgear/cmu200-optio...

Ich selber habe beide Komponenten - sowohl den CMU200 als auch das 
China-Tracking-Board, nur fehlte mir leider bislang die dritte 
Komponente zum Testen: die Zeit ...

Viele Grüße

Igel1

Autor: soul eye (souleye)
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Andreas S. schrieb:

> Was den Tracking-Generator angeht, so kann man (...)

Da die Kiste fernsteuerbar ist, kannst Du mit einem PC oder 
Microcontroller Deiner Wahl automatisch die einzelnen Frequenzschritte 
anfahren und die gemessene Amplitude rücklesen.

Von R&S gibt es hierzu das (kostenlose) Programm FreRes, welches aber 
eine NI-kompatible GPIB-Karte samt VISA-Stack voraussetzt. Ein 
VBA-Script in Excel in Verbindung mit einem FTDI-RS232-Adapter tut es 
für den Hausgebrauch auch.

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