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Forum: Offtopic Mysticum Schachcomputer


Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Das Mysticum Projekt wurde in den letzten zwei Jahren weiter ausgebaut 
und nun präsentiert es sich schon ganz reif für den möglichen Nachbau 
von Schachbegeisterte. Es ist ein DIY Projekt - es besteht aber auch die 
Möglichkeit 1x im Jahr an einem Kurs teilzunehmen, in dem der Nachbau 
unter fachkundiger Anleitung an einem Wochenende ermöglicht wird.

Aktueller Stand ist eine neue Platine und Software mit der "Mann" oder 
"Frau" das Projekt relativ einfach nachbauen kann. (Siehe Bilder)

Motivation für mich war ein Schachcomputer zu bauen, der ein 
ordentliches Holzbrett nutzt. Plastikschachcomputer gibt es ja am Markt 
reichlich.

Frei verfügbare UCI Engines können eingebunden werden (z.B.: auch 
Stockfisch)

Herzstück ist eine selbst entwickelte Platine die per USB an jeden 
Windows PC angebunden werden kann und die die Signale des Schachbretts 
verarbeitet. Pro Schachfeld gibt es eine oder optional 4 LEDs.

Wer Interesse hat hierüber mehr zu erfahren kann sich gerne an mich 
wenden oder hier einen Post hinterlassen.

Viele Grüße

Michael

: Verschoben durch Moderator
Autor: homa (Gast)
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Wow. Sieht toll aus. Wie machts Du die Figurerkennung? Mich würden ein 
paar Details interessieren. Insbesondere die Holzbearbeitung (Brett & 
Figuren).

Autor: Matthias Ho. (homa)
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sollte mich auch einlogen ...

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Das Schachbrett wurde nicht von Michael Powell selbst gebaut, sondern 
nur die zugehörige Elektronik. Man sieht auf der folgenden Seite einige 
umgebaute ältere Schachbretter älterer Schachcomputer:

http://www.miclangschach.de/index.php?n=Main.Mysticum

In solchen Schachbrettern befinden sich üblicherweise Reedkontakte, mit 
denen nur das Vorhandensein irgendeiner Figur festgestellt werden kann, 
aber nicht die Identifikation des Typs. Falls man also beliebige 
Stellungen am Brett aufbauen will, muss man die Figuren trotzdem noch 
separat eingeben.

Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Hallo Matthias, Hallo Andreas

das Schachbrett ist "fertig" gekauft und wurde dann ausgefräst.
Letztes Jahr hatte ich eine handverdrahtete GFK Platte mit Reedkontakten 
eingebaut. Als Leiterbahnen wurde gespannter Gartendraht von Aldi 
verwendet. Schrumpfschlauch diente als Isolator. Nicht professionell 
funktioniert aber super *gr
Eine Platine fertig zu beziehen lohnt sich erst ab Stückzahlen >25Stück.
Alternativ 4 Platinen zu einer zusammenzustecken hatte ich auch schon 
durchgerechnet.
Ggf. könnte man hier eine Sammelbestellung organisieren ?!

In den Schachfiguren sind Nedoymn Magnete und die Software "schreibt" 
mit, wo sich welche Figuren hin bewegen. Eine Figurenerkennung wäre 
natürlich schick aber prinzipiell ist der Aufbau zweckmäßig einfach und 
günstig zu realisieren.

Anbei ein paar Bilder von der Platine Version 2017.
In den Weihnachtsferien habe ich eine neue Platine (Version 2018) 
aufgebaut mit Kupferbahnen. Die Idee ist besser, als Verwendung von 
Gartendraht *smile

Mit Michael Lang und Guido Marquardt bilde ich das Team in dem Projekt.
Michael Lang betreibt die von Andreas genannte Mysticum Website.
Hier finden Interessierte und Schachverrückte jede Menge 
Zusatzinformationen:

http://www.miclangschach.de/

Wir spielen auch ab und an Computer Schach Turniere ...

Viele Grüße

Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Michael P. schrieb:
> In den Schachfiguren sind Nedoymn Magnete und die Software "schreibt"
> mit, wo sich welche Figuren hin bewegen.

So habe ich es auch vermutet.
Genial wäre an jeder Figur ein selbstklebendes RFID Tag und auf jedem 
Feld ein Reader. Da kann er jede Figur zweifelsfrei zuordnen :-)

Autor: Matthias Ho. (homa)
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Gerald B. schrieb:
> Genial wäre an jeder Figur ein selbstklebendes RFID Tag und auf jedem
> Feld ein Reader. Da kann er jede Figur zweifelsfrei zuordnen

Habe dank der Links das hier gefunden 
http://www.miclangschach.de/index.php?n=Main.TascR30

Auf soetwas in etwa hatte ich gehoft, nicht nur Figur erkennen. Finde 
die Idee bei dem TascR30 mit dem IC genial.

Andreas S. schrieb:
> Das Schachbrett wurde nicht von Michael Powell selbst gebaut, sondern
> nur die zugehörige Elektronik.

Das hatte ich erwartet. Finde aber den Umbau gelungen! Siehe auch den 
Aufwand in der Beschreibung auf den Seiten. Und das hier ist auch toll, 
kann man also das Brett komplett selber machen: 
http://www.miclangschach.de/index.php?n=Main.Schac...

Wieder was für meine Linksammlung. Danke!

@Michael Powell: Ich finde Euer Projekt super. Aber habt Ihr auch den 
hier gesehen? 
https://www.schachvertrieb.eu/de/computer-und-dgt-...
Wie machen die das?

Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Hallo Matthias

Der Millennium Schachcomputer Chess Genius Exclusive ist in Bezug der 
Figurenerkennung ein preislich attraktiver Schachcomputer. Die externe 
Bedieneinheit ist allerdings ein Designunfall.
Passt leider gar nicht zu dem ansonsten gelungenen Schachbrett.
Vermute die haben die Erkennung über Hallsensoren gelöst. Ggf. gibt es 
jemanden hier der so ein Gerät mal "aufgeschraubt" hat.

@ Gerald: RFID wäre auch interessant als Technik Idee.
Leider sind alle Ideen nicht ganz billig zu lösen, da man 32 Figuren auf 
64 Felder auslesen muss. Die Felder sind mindestens 40x40 mm groß.
Die Reed Technik ist nach wie vor im Preis/ Leistungsverhältnis die wohl 
vernünftigste Lösung.

Danke für das positive Feedback. Das gebe ich gerne auch weiter an 
Michael Lang und Guido Marquardt. Wir haben sehr viel Spaß und Zeit in 
das Projekt gesteckt.

Grüße

Michael

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Was man parallel zur Reedkontakt-Technik machen könnte wäre eine Kamera, 
die die Felder unter den Figuren anfahren kann. Oder ein Scanner-Balken. 
Damit könnte man einen Strich- oder QR-Code am Boden der Figuren 
erfassen und einlesen welche Figur sich wo befindet.

RFID ist dafür glaube ich nicht geeignet, weil die Reichweite der Tags 
zu hoch sein dürfte. Man muß ja auch leere Felder zuverlässig erkennen. 
Evtl. ginge noch irgendwas mit Saugkreisen, die bei jeder Figur auf eine 
andere Frequenz abgestimmt sind und mit einer Spule gemessen werden 
könnten. Dafür benötigt man aber eine recht hohe Genauigkeit (weil viele 
Figuren).

Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Hallo Ben,

Interessant die Idee mit dem Barcode + Kamera zum auslesen.
Da wir ein Holzschachbrett nutzen ist das sicher nicht leicht zu 
realisieren.
Die Firma Task war 199X Ihrem Wettbewerb weit voraus und hat die 
Figurenerkennung intelligent gelöst. Es kommen Schwingkreise mit 
unterschiedlichen Kapazitäten zur Anwendung.

Michael Lang hat das ganz hervorragend dokumentiert

http://www.miclangschach.de/index.php?n=Main.TascR30

Auf alle Fälle ist das ein Thema wo sich schon viele Gedanken gemacht 
haben!

Eben bekomme ich die Rückmeldung, dass in dem Chess Genius Exclusive
RFID zur Anwendung kommt. Macht Sinn, wenn man das Auslesen in der 
Matrix zuverlässig realisiert bekommt.

Vielleicht finden wir hier im Forum weitere geniale Ideen, die sich 
umsetzen lassen *smile

Grüße

Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Michael P. schrieb:
> Vielleicht finden wir hier im Forum weitere geniale Ideen, die sich
> umsetzen lassen *smile

Wenn die Figuren etwas größer wären, so das man noch ein bisschen 
Hohlraum schaffen könnte, dann wäre es auch möglich, per IR eine 
Übertragung hinzubekommen. Ein Neodymmagnet im Brett schließt einen 
Reedkontakt in der Figur, so das diese über einen per Knopfzelle 
versorgten µC (Tiny13 oder so) anfängt ihre ID als Datentelegramm an 
einen Fototransistor auf dem Feld zu schicken.
Oder batterielos unter jedem Feld eine Spule und in der Figur dann eine 
2. Spule. So nach dem Prinzip der drahtlosen Handylader oder 
Zahnbürsten.
Derartige Ladeelektroniken gibt es aus China für um die 2 Euro als 
Klebefolien um auch ältere Handys nachzurüsten.
Ist aber alles nicht so einfach, wie unten an der Figur lediglich ein 
kleines, flaches Loch für einen Magneten zu bohren.

Auf alle Fälle finde ich das Ganze recht spannend, wie Schach und 
Elektronikbastelei zusammengehen und auch als privates Projekt 
inzwischen beherrschbar sind.
Ein bisschen Schach "für den Hausgebrauch" habe ich in meiner Jugend 
ebenfalls gespielt. Nur liegen meine Stärken eher nicht beim Schach :-)

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Mit Holz geht es natürlich nicht. Aber man könnte eine Glasplatte mit 
irgendeiner dünnen Folierung nehmen, wo man z.B. mit starken IR-Blitzen 
durchkommt und die Kamera das Codefeld noch wahrnehmen kann. Dann ist 
der Mechanismus für den Spieler nicht sichtbar.

Die Idee mit den Schwingkreisen war ja meine zweite, aber das muß eben 
recht genau sein. Man muß ja 12 verschiedene Figuren zuverlässig 
differenzieren können.

Autor: Michael Powell (michael_p411)
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@ Gerald: ich bin auch nicht so gut im Schach spielen.
Es ist die Faszination aus der Verbindung Elektronik, PC und
Bastel Know How, die man hier intensiv in das Projekt einbinden kann.

Natürlich ergeben sich dadurch aber auch mehr Möglichkeiten in dem einen 
oder anderen Spiel auch die Spielfähigkeit zu verbessern.
Leider haben die Meisten meiner Freunde keine Geduld ein Spiel zu 
spielen.
Somit ist der Computer dann "der Schachfreund"

Mal überlegen wie wir das Projekt weiter verbessern können ...
Aktuell bin ich dran eine weitere Platine für das Brett anzufertigen...
Träger der Bauteile ist eine gedruckte Overheadfolie *gr

@Ben: Jepp, 12 Figuren sind die Herausforderung. Musste eben selbst mal 
nachrechnen...stimmt !! *smile

Grüße

Michael

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Michael P. schrieb:
> Vermute die haben die Erkennung über Hallsensoren gelöst. Ggf. gibt es
> jemanden hier der so ein Gerät mal "aufgeschraubt" hat.

Die Konstrukteure des DDR-Schachcomputers "Chess Master" setzten auch 
auf Hallsensoren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schachcomputer_in_der_DDR#CM

Autor: S. B. (piezokristall)
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Hallo Michael,
Gratulation, interessante Projektseite :-)
> Mal überlegen wie wir das Projekt weiter verbessern können ...
ich hab mir die Seiten mal angeschaut; leider ist zumindest mir vieles 
unklar geblieben.
> Aktuell bin ich dran eine weitere Platine für das Brett anzufertigen...
> Träger der Bauteile ist eine gedruckte Overheadfolie *gr
Wichtig wären noch einige detaillierte Informationen:
Kann ich die Platine einzeln bekommen oder kostet das Ganze wirklich 
159+80 Euro in der Minimalversion? Das wäre mir zu teuer, sorry.
Wo bekomme ich spezifische Bauteile her, z.B. das Codemercs IO Modul?
Ebenso wird nicht genau erläutert wie Ihr den Bindedraht bzw. die 
Kupferbahnen in die MDF Platte eingebunden habt oder ich habe es 
schlicht übersehen? Usw. - das kann man zwar alles erahnen, mindert aber 
die Nachbaumöglichkeiten erheblich ... deswegen wohl auch der Workshop?
Workshop in der Provinz als Baulösung ist ja ganz nett aber dann bleibt 
es ein lokales Hobby.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Hallo piezokristall

Du kannst im Mysticum Forum eine aktuelle Nachbauanleitung abrufen oder 
auch unter folgendem Link:

https://drive.google.com/file/d/0B2UzvplWeNYNUjZGb...

Die Bauteile kann man im Internet beziehen oder bei Segor.
Natürlich auch bei den anderen üblich Bekannten (Reichelt, Conrad u.s.w)
Bezugsquellen sind in der Stückliste mit angegeben.

Im Schachbrett kann man per Hand verdrahten oder wie mein aktuelles 
Vorhaben auch auf GFK per Kupferbahn oder ganz verrückt mit einem Träger 
per  Overheadfolie (siehe Photo) *gr

Wir würden gerne 2018 wieder einen Wochenendworkshop organisieren - 
nicht in der Provinz sondern z.B.: in Berlin.
Wir klären aktuell die Möglichkeiten  - es darf ja nicht zu teuer werden 
(Hotelkosten/ Seminarraum u.s.w). Wenn sich was ergibt, informieren wir 
auf der Mysticum Website oder an die die Interesse haben.

Grüße

Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Hm,

 es gab mal Graphiktabletts mit Meandern zur Positionsbestimmung der 
Lupe so eine Maus habe ich noch. Leider viel das Tablett einem Umzug zum 
Opfer.

Aber hier gilt es 2 "Probleme" zu lösen:

32 Figuren mit 16 verschiedenen Typen zu unterscheiden und
deren Position zu bestimmen.

Und das ist nur der konstruktive Teil.

Wenn du Situationen frei aufstellen wisst beginnt der Zirkus erst.

Regelkonform die Ausgangsposition ist noch einfach zu checken,

Aber bei freier Aufstellung gilt es auch illegitime Ausgangssituationen 
zu erkennen.

Dagegen sind illegale Züge leicht zu erkennen.

Namaste

Autor: Christian Kück (chris111)
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Und warum nicht eine Kamera von oben aufs Brett und dann 
Mustererkennung? Dann kann man sich die ganze mechanische Bastelei 
ersparen. Muß ja nicht mal schnell sein.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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RFID im Multiplex Betrieb scheint mir am sinnvollsten.


Das macht 64 Luftspulen unterm Brett

und 32 Tags
eine Lesegerät
eine Matrix zum Umschalten der Spulen,
zwei 8Bit Ports für deren Adressierung
und einen seriellen Port  zum einlesen der Figurenkennung

Ich würde jeder Figur ihren individuelle Code verpassen
und eine Matchtable in der SW vorsehen welche die Zuordnung erlaubt und 
auch  Tests auf Regelkonformität bei Vertauschen(für mehrfach 
existierende Figuren)
erlaubt.
Kleine TAGS sind billig zu bekommen, und Eigenbau_Lesegeräte hier 
mehrfach vorgestellt. Bleibt das Muxen der Spulen.

Hier bietet sich die Spule mit Gleichspannung über eine Matrix 
auszuwählen.

In den Spalten eine von 8 Stromsenken an den "kalten" Spulenenden 
aktivieren.

Dann über jeweils einen von acht Treibern eine Spule Aktivieren
zum lesen den Treiber mit geringer eingeschaltet halten und mit je einem 
Kondensator pro Zeile  das Transponder-Signal auskoppeln und über einen 
Detektor dem Data-In zuführen.

Disclaimer:
Sollte darauf schon zu teilen oder im Ganzen ein Patent bestehen, so sei 
das nur ein Vorschlag,
ansonsten sei es hiermit Open Source und auch zu teilen wie in Gänze 
nicht mehr patentierbar, weil hiermit veröffentlicht.

Namaste


Weitere Randfelder sind denkbar zum Lernen der Figuren  oder 
registrieren geschlagener Figuren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Christian K. schrieb:
> Und warum nicht eine Kamera von oben aufs Brett und dann
> Mustererkennung? Dann kann man sich die ganze mechanische Bastelei
> ersparen. Muß ja nicht mal schnell

wenn du das hinbekommst, zieh ich den Hut!

Namaste

Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Hallo Namaste / Winfried äh winne

das klingt prima und ist sicher ein guter Weg das Thema
"Figurenerkennung" hinzubekommen. Werde mich mal einlesen und das
Forum hier scheint ja perfekt für solche "Spielereien".
Ich würde so einen Prototypen auch kostenseitig finanzieren äh 
realisieren. Das anlernen von Figuren ist auch eine gute Idee *gr

Mit den Spulen ist man sicher auch flexibel was die Feldgröße angeht.
Ideal finde ich Felder mit 40mm, Turnierbretter haben aber größere 
Felder.


In Bezug "Kamera Lösung": Die ist technisch sicher interessant, aber 
fürs Schachspielen eher im Weg. Auch ich ziehe meinen Hut bei einer 
Realisierung!

Michael

P.S.: Das ganze Projekt ist Open Source/ DIY

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias Ho. (homa)
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Das mit der Kamera habe ich sogar schon mal im Internet gesehen. Muss 
den link nochmal suchen, hoffe ich habe den noch. Ein Roboterarm hat 
dann sogar die Figur gezogen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Michael P. schrieb:
> Hallo Namaste / Winfried äh winne


Namasté und seine Bedeutungen

Namasté und die damit verbundene Geste (Mudra) – die Hände vor dem 
Herzzentrum zu falten – ist in Indien und einigen anderen asiatischen 
Ländern ein gebräuchlicher Gruß und entstammt dem Sanskrit

Während man Westen meist auch „Namasté“ in Verbindung mit der Geste 
sagt, reicht in Indien die Geste der gefalteten Hände schon aus um zu 
verstehen was mein Gegenüber meint.

Das Wort Namasté wird oft übersetzt mit: „das Göttliche in mir 
grüßt/verneigt sich vor dem Göttlichen in dir“ und so drückt dieser Gruß 
eine Ehrerbietung gegenüber einem anderen Menschen aus.

Er gilt als ein Zeichen höchsten Respekts vor dem Gegenüber und 
repräsentiert den Glauben, dass das Göttliche zu jeder Zeit, überall und 
in jedem von uns schlummert.

Passt doch sehr schön zum persischen Spiel der Könige

Namasté

Autor: Matthias Ho. (homa)
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Bilderkennung hier: 
https://m.heise.de/make/projekte/ChessCamera-Schac...

Bin unterwegs, daher aus Neugier mal google angeworfen. Konnte die Seite 
aber auf die schnelle nicht finden.

Autor: S. B. (piezokristall)
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> Namasté und die damit verbundene Geste (Mudra) – die Hände vor dem
> Herzzentrum zu falten – ist in Indien und einigen anderen asiatischen
> Ländern ein gebräuchlicher Gruß und entstammt dem Sanskrit
achso, ich hab mich immer schon gewundert - Du kommst also aus Indien 
oder bist dort vielleicht religiös irgendwie beheimatet?
sayōnara, kommt aus Japan und gefällt mir besser :->
... die Auswanderung dahin kann ich mir leider nicht leisten.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Nein,
 es ist nur ein kleine mir aber wichtige Atitüde welche im einen 
Zusammenhang zu meinem Budhismusnahen Weltbild

Namaste 🙏

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Ja von Japan träumte mir vor 43 Jahren Papiernhaus und elektronic. Das 
wäre mein Paradies gewesen.

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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bezüglich SW ich hab da noch ein programm „Collosus“ als Atari SW
weis aber nicht ob man das isolieren kann für einen Physischen 
Schachcomputer ist halt 6502 code für 800er Atari assembliert.

Namaste

Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Winfried J. schrieb:
> Nein,
>  es ist nur ein kleine mir aber wichtige Atitüde welche im einen
> Zusammenhang zu meinem Budhismusnahen Weltbild
>
> Namaste 🙏

Ja... schön diese Atitüde... Mit Bedacht ausgewählt und
Zeugnis von Respekt. *smile

in Bezug der Software bzw. dem dortigen Herzstück, sozusagen Motor 
genannt: Mysticum nutzt alle aktuell verfügbaren UCI Engines und da gibt 
es zahlreiche "Neue" und Bekannte "Alte".
Das Atari Programm soll lieber da bleiben wo es sich befindet 
(Datasette?!) Ach was waren das damals für Zeiten...Spiel lädt 30 
Minuten und Abbruch bei 98% ...*gr

Hatte selbst den Atari 800XL (*schwärm) Spy vs Spy, Loadrunner, ....

Autor: S. B. (piezokristall)
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> bezüglich SW ich hab da noch ein programm „Collosus“ als Atari SW
> weis aber nicht ob man das isolieren kann für einen Physischen
> Schachcomputer ist halt 6502 code für 800er Atari assembliert.
habe ich auch, Collosus Chess 4, auch auf dem 800er :-)
Außerdem noch das seltene Odesta Chess, ebenfalls Atari 800 :-)
Mal sehen, wenn ich die Zeit finde mache ich doch noch selbst eine 
Homepage zu dem Thema auf.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Michael P. schrieb:
> Datasette

Da war es nie;) FDD /EPROM jetzt ATR NAS

Namaste

Autor: S. B. (piezokristall)
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>> Michael P. schrieb:
>> Datasette
>
> Da war es nie;) FDD /EPROM jetzt ATR NAS
doch, nannte sich Colossus Chess 4.0; ich habe es noch im Original als 
Datasette :-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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S. B. schrieb:
> doch,..

mag sein, aber nicht bei mir 14 Tage XC12 waren zu viel!
ja Colossus 4.0 der ist es
-->> 2*XF551 + Turbo Dos  QD war schon besser (BiBo Dos) ;)
Ach ja eine Hubschraubersimulation habe ich von Casette Block für Block 
ins RAM gerippelt und dann Sektor für Sektor auf Disk kopiert als 
Bootdisk. Das war mein erster echter Hack

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Hallo Namaste

Aus den Anfängen der Computer hat sich ganz schön viel entwickelt.
Das Internet hat auch viel verändert...Wir haben viel gelernt..

Und nun treiben uns die wichtigen Probleme der Welt...

Wann ist mein Nachbau der Wortuhr fertig?
Wie schaffe ich die Reed Matrix schneller fertig zu bekommen?
Gewinne ich demnächst im Lotto?
u.s.w

*gr

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Beitrag "Kindgerechte Fernsteuerung für Raumfeld"
schau dir mal die rfid platine an
Namaste

Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Winfried J. schrieb:
> Beitrag "Kindgerechte Fernsteuerung für Raumfeld"

Das ist eine tolle Idee um Musik auch "altersgerecht" abzuspielen.
Die Ältere Generation tut sich ja schon schwer CD's abzuspielen.
Die einzigst bessere Lösung für diese Zielgruppe ist auf Zuruf:
"Alexa spiel mal..."

Für die Umsetzung im Schachbrett gibt es ein paar "Rahmenparameter"
Die Schachfelder sind im kleinsten Brett 40x40mm groß. Bedeutet
die Spulen müssen pro Feld mittig platziert werden und sind idealerweise
kleiner im Durchmesser. z.B.: 30mm. Das Schachbrett ist selbst 14mm 
hoch.
Wir fräsen dies normalerweise aus, so dass wir zur Brettoberfläche 4mm
Abstand für die Reeds haben. Durch RFID kann sich der Abstand ggf. 
erhöhen was nicht schlecht wäre. Da wir die Mysticum Platine im Brett 
verbauen,
ergänzen wir noch einen kleinen Rahmen, der uns hierfür zusätzliche 
Höhe/Platz gibt (max 25mm)
Wenn es fertige Spulen gibt wäre das gut. Noch besser wäre natürlich 
eine
eigene Platine 320x320mm die über Leiterbahnen die Spule abbildet wie 
bei den fertigen Modulen ?! aber das kann ja der 2. Schritt werden.
Die 64 Spulen dürfen sich halt nicht in die Quere kommen. Das ist 
vermutlich eine der großen Herausforderungen.
Die Ansteuerung der Mysticum Platine erfolgt per USB. Dadurch 
realisieren wir auch die Spannungsversorgung für die Elektronik (IO 
Warrior). Die LEDS erhalten über einen 5V DC/DC Spannungswandler 9V-12V 
um hell zu leuchten.

Platz auf der Platine ist vorhanden, um die RFID Technik mit auslesen 
der Matrix zu integrieren.

Die Figuren für das 380x380mm Schachbrett haben Könighöhe 70mm. Die 
Figuren enthalten aktuell Neodymn Magnete mit 10mm Durchmesser. Diese 
werden ersetzt mit einem RFID Tag pro Figur. Tag sollte maximal 12mm 
Durchmesser haben. Die Figur selbst hat am Boden 18mm Durchmesser.

Also ...alles in allem nicht ganz einfach...aber wo ein Wille da ein 
Weg!

Grüße

Michael

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Ich habe mal einen "Bluetag" aus meinem Anwendungsbereich geöffnet. Die 
Spule hat einen Außendurchmesser von ca. 26+1mm und eine Dicke von etwa 
3mmm das ist etwas größer als eine 2€ Münze und inclusive Chip 
vergossen.

Die Sende/auswerte Spule ist meiner Erinnerung nach im Durchmesser etwas 
kleiner ca.20 mmm aber etwa6-7 mm stark die Auslesereichweite war ca. 
5-10mm.

Ich bekomme die nächsten Wochen einen Schalter geliefert dann kann ich 
einige Tests und Messungen anstellen (Frequenz, Strom, Spannung an der 
Sendeauswertespule) messen, Impulsfolge detektieren.

Die Tags haben individuelle 7-stellige Nummern.

Namaste

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Autor: Michael Powell (michael_p411)
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Hallo Winfried

Habe verschiedene Aufkleber gefunden

8, 13, 15, 18, 20mm Durchmesser

https://www.alibaba.com/showroom/rfid-nfc-antenna-tag.html

Und hier optimal:

https://www.amazon.de/NFC-ntag215-10-Sticker-18-ma...

oder:
https://www.amazon.de/gp/product/B00YCLA3OQ/ref=ox...

Der Bauer hat ja ca. 20mm Durchmesser. Optimal sind diese runden 
Etiketten
mit 18mm die pro Figur Ihren Platz finden. Etwas grüner runder Filz 20mm 
drauf und schon siehts gut aus.

Der riesen Vorteil bei der Anwendung ist der gleichbleibende Abstand 
Spielfigur zur Spule unter dem Brett. Hier benötigen wir eine Platine 
Abstand von ca. 7mm was ja Deiner angegebene Auslesereichweite 
entspricht.

Ich bestelle die 2 Tag Varianten bei Amazon und sende Dir nach Erhalt 5 
Stück zum experimentieren...

Grüße

Michael

: Bearbeitet durch User
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