Hallo Forum,
in unserer Firma werden gerade ein paar neue Arbeitsplätze eingerichtet,
d.h. Werkbänke mit Steckdosenleisten für elektrische Geräte (z.B.
Lötkolben).
Die Werkbänke stehen frei im Raum, es gibt noch keine
Elektroinstallation(außer Licht) aber einen Schaltschrank mit vielen
Steckdosen.
Unsere Idee ist es Steckdosenleisten mit einem langen Kabel(Litze 3x1,5)
zu verlängern und diese jeweils zu einer Werkbank zu führen. Die
Kabellänge kann bis zu 25m sein.
Ist diese Installation zulässig?
Wenn ja, dürfen die Steckdosenleisten an der Werkbank verschraubt
werden?
Gibt es Alternativen?
Leiste schrieb:> Unsere Idee ist es Steckdosenleisten mit einem langen Kabel(Litze 3x1,5)> zu verlängern und diese jeweils zu einer Werkbank zu führen. Die> Kabellänge kann bis zu 25m sein.
Es wurde keien strom genannt, also nehmen wir mal an: Standard
Schuko-Leiste, 16A.
==> Der Querschnitt 3x1.5 ist a bisserl zu knapp bei der Länge. S.o.
>> Ist diese Installation zulässig?
Was sagt der beauftragte Elektriker dazu?
Denn der hat die Befugnis, soetwas fachgerecht auszuführen.
> Wenn ja, dürfen die Steckdosenleisten an der Werkbank verschraubt> werden?
Steckdoseenleisten mit entsprechenden Schraubmöglichkeiten u.
Schutzklasse vorrausgesetzt: Ja.
>> Gibt es Alternativen?
Ja klar. Einfach mal einen Elektrofachbetrieb beauftragen und
Alternativn vorstellen lassen.
Von der 3,85 Euro Discounter Steckdosenleiste bis zum 250 Euro Profi
IP54 ist alles machbar/denkbar.
Andrew T. schrieb:> Leiste schrieb:>> Unsere Idee ist es Steckdosenleisten mit einem langen Kabel(Litze 3x1,5)>> zu verlängern und diese jeweils zu einer Werkbank zu führen. Die>> Kabellänge kann bis zu 25m sein.>> Es wurde keien strom genannt, also nehmen wir mal an: Standard> Schuko-Leiste, 16A.>> ==> Der Querschnitt 3x1.5 ist a bisserl zu knapp bei der Länge. S.o.>
wir nehmen jetzt 2,5mm² (siehe oben)
>>>> Ist diese Installation zulässig?>> Was sagt der beauftragte Elektriker dazu?> Denn der hat die Befugnis, soetwas fachgerecht auszuführen.>
Wir haben einen gelernten Elektriker in der Firma, der darf die Arbeiten
ausführen, ist aber nicht so der "Planer".
>> Wenn ja, dürfen die Steckdosenleisten an der Werkbank verschraubt>> werden?>> Steckdoseenleisten mit entsprechenden Schraubmöglichkeiten u.> Schutzklasse vorrausgesetzt: Ja.>>>>> Gibt es Alternativen?>> Ja klar. Einfach mal einen Elektrofachbetrieb beauftragen und> Alternativn vorstellen lassen.>> Von der 3,85 Euro Discounter Steckdosenleiste bis zum 250 Euro Profi> IP54 ist alles machbar/denkbar.
Wir kaufen das Material nur beim Fachhändler.
Leiste schrieb:> Wir haben einen gelernten Elektriker in der Firma, der darf die Arbeiten> ausführen, ist aber nicht so der "Planer".
Also sagst du dem ausführenden Elektriker "die im Forum haben gesagt
nimm 2.5mm²" und er so "alles klar".
Sag ihm bitte auch die im Forum haben gesagt: Erst freischalten bevor er
anfängt zu verlängern.
Leiste schrieb:>> Alternativen:>> Von der Decke hängende 230V Versorgungseinheiten:>>> https://www.eibmarkt.com/de/products/OBO-Bettermann-Versorgungseinheit-IP20-m-Griff-bestueck-VH-4-4SD.html>> Gute Idee, ich weiß aber nicht, wie die Traglast der Schienen ist,> an denen die Lampen befestigt werden.
Solche "Deckendosen" haben sich in unserem Labor als sehr praktisch
erwiesen. Es gibt sie auch etwas weniger klobig.
> An einigen Arbeitsplätzen gibt es auch Pcs, eine Steckdose auf oder> unter der Werkbank wäre vorzuziehen.
Genau, und den Stecker dieser Leiste steckst Du dann in eine
Deckendose. Wenn man eine "vernünftige" Deckeninstallation
mit Zugentlastung hat, reicht auch eine einzelne, von der
Decke hängende Kupplung, zweckmäßigerweise mit Schraubverbin-
dung zum Stecker der Steckerleiste.
Ralf B. schrieb:> Sag ihm bitte auch die im Forum haben gesagt: Erst freischalten bevor er> anfängt zu verlängern.
Es gibt auch sinnvolle Beiträge im Forum!
Harald W. schrieb:> Genau, und den Stecker dieser Leiste steckst Du dann in eine> Deckendose. Wenn man eine "vernünftige" Deckeninstallation> mit Zugentlastung hat, reicht auch eine einzelne, von der> Decke hängende Kupplung, zweckmäßigerweise mit Schraubverbin-> dung zum Stecker der Steckerleiste.
Alternativ hat er überall im Labor Kabelbrücken rumliegen.
Leiste schrieb:> An einigen Arbeitsplätzen gibt es auch Pcs, eine Steckdose auf oder> unter der Werkbank wäre vorzuziehen.
Dosen für PCs extra absichern, über eigenen FI führen und als solche
kennzeichnen.
Kommt nicht so gut, wenn sämtliche PCs hart ausschalten, weil jemand am
Labortisch den Innenwiderstand vom E-Werk messen wollte.
So seltsame Deckendosen haben wir auch. Dass sich Kupferkabel nicht als
Freileitung eignen hat dem Erfinder noch keiner verraten.
Und früher hatten wir die Kaffeemaschinen am Arbeitsplatz, jede an einer
anderen Sicherung. Aus "Sicherheitsgründen" müssen die jetzt alle in
derselben Ecke stehen und so hängen drei Kaffeemaschinen (je ca. 1kW)
und ein Wasserkocher (ca. 2kW) an derselben läppischen Tischsteckdose
unbekannter Herkunft an derselben 16A Sicherung.
Christoph K. schrieb:> So seltsame Deckendosen haben wir auch. Dass sich Kupferkabel nicht als> Freileitung eignen hat dem Erfinder noch keiner verraten.
Die hängt man auch an Ketten oder Stahlseil. Nicht ans Kabel.
Der Elektriker hat die Ketten nicht installiert, das bleibt der
Eigeninitiative der Kollegen überlassen. Und so längen sich die
Verlängerungskabel seit zehn Jahren. Wenn man neue anschließt muß man
erst mal eine Leiter finden und wenn die Sicherung rausfliegt braucht
man ein Fernglas um die Nummer an der Steckdose abzulesen.
Hauptsache der Kabelstolperexperte hat eine aus seiner Sicht geniale
Lösung gefunden.
Dazu kommen noch quer durch den Raum gespannte Computernetzwerkkabel.
Die Steckdosen sind an der Außenwand angebracht, also erst mal nach oben
an die Kabelwannen und am Computer wieder nach unten. Hubs sind auch
Mangelware, das vergrößert den Wirrwarr.
Am Ende arbeitet man im "Centre Georges Pompidou", im Volksmund als "La
Raffinerie" bekannt. Anheimelnde und kreative Atmosphäre sieht anders
aus.