Forum: FPGA, VHDL & Co. Xilinx XC9572XL TQ100 JTAG Programming Problem


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von Michael W. (michael_w385)


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Hallo zusammen,

ich habe ein JTAG-Programmier-Problem mit einen Xilinx XC9572XL TQ100 
und meinem Xilinx USB-Programmer Cable. Ich habe zuvor mit dieser 
Software-Installation und selbem Programmer-Kabel erfolgreich den 
kleineren CPLD XC9572XL programmiert; Dev-Board:

https://www.newegg.com/Product/Product.aspx?Item=1FS-000H-00PE1

Allerdings brauche ich mehr IOs, also moechte ich die groessere TQ100 
Variante verwenden.

Der (SMD) TQ100 9572XL CPLD ist in einem TQ100-Testadapter von 
WaveShare, und ich habe ihn mittels DuPont-Kabeln an die Kabelpeitsche 
vom USB-Programmer angeschlossen. Die JTAG-Kabel der Kabelpeitsche sind 
sogar beschriftet, also keine Verwechslung moeglich (der Programmierer 
hat mehrere Ausgaenge, einen JTAG ARM 10, und eben einen PIN-Header fuer 
die Kabel-Peitsche. Ich habe die Kabel wie hier beschrieben 
angeschlossen:

https://www.xilinx.com/support/documentation/data_sheets/ds057.pdf

(Seite 7), und zudem das Diagramm / den Schaltplan von

http://dangerousprototypes.com/docs/Xilinx_XC9500XL_CPLD_quick_start

verwendet, um die restlichen Verbindungen herzustellen.
Ich habe das ganze an einem 3.3 V-Breadboard-PSU, und alle Pins wie 
folgt angeschlossen:

VCCInt 5, 57, 98 -> 3.3 V

und

VCCIo 26, 38, 51, 88 -> GND

und ebenso alle GNDs

21, 31, 44, 62, 69, 75, 84, 100 -> GND

JTAG von der Kabelpeitsche wie beschrieben

TCK -> 48
TDI -> 45
TDO -> 83
TMS -> 47

Die LED am Programmer leuchtet dann auch gruen (ohne Spannung ist es 
rot), es muss also zumindest die Spannung richtig erkannt sein.

Wenn ich dann allerdings einen Boundary Scan mache, sagt Xilinx ISE 
WebPack, dass dass Device erkannt wurde, aber ein 
Hardware-Konfigurationsfehler vorliegt. Und das ist das Problem.

Was koennte das sein? Ich habe fuer die VCCIO Pins sowohl 3.3 V als auch 
GND ausprobiert - das Xilinx PDF sagt 3.3 V, waehrend das Diagramm von 
DP oben GND sagt. Ich bin mir nicht sicher.

Alle Kabel von der Peitsche bis auf INIT sind angeschlossen. Ich denke, 
INIT ist nicht notwendig, oder?

Was koennte sonst noch falsch sein?

Danke und mfG
Michael

: Bearbeitet durch User
von Horst S. (Gast)


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Michael W. schrieb:
> Ich habe das ganze an einem 3.3 V-Breadboard-PSU

Ist die PSU auf einem Breadboard aufgebaut?
Ich würde einmal die 3,3V oszillographieren - vielleicht ist das das 
Problem, weil es sich vom vorherigen Erfolg auf dem Dev-Board 
unterscheidet.

von Michael W. (michael_w385)


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Nein, die Spannung ist stabil -

https://www.amazon.com/JBtek-Breadboard-Supply-Arduino-Solderless/dp/B010UJFVTU

Ich habe noch eine andere PSU (Steckernetzteil 3.3 V, stabilisiert) 
ausprobiert, gleicher Nicht-Erfolg.

von Michael W. (michael_w385)


Angehängte Dateien:

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Funktioniert jetzt, waren 3 (BZD) Fehler:

1. ich hatte den CPLD falsch ausgerichtet im Sockel - 90 Grad verdreht 
-, da ich nicht sorgsam gelesen hatte, wo die "1" war... ich hätte 
allerdings erwartet, dass der Test-Adapter die 1 links unten hat, sodass 
man die Schrift lesen kann. Allerdings ist das dann Pin 27 und nicht Pin 
1 - hmm...

2. INIT kann ignoriert werden.

3. VCCIO auf GND oder auf VCC 3.3 V ist Quatsch. Funktioniert nur, wenn 
nicht angeschlossen. Keine Ahnung, was das im Schaltplan unter DP soll. 
Vielleicht missinterpretiere ich den Schaltplan ja auch (bin kein 
Elektroniker).

Ich lade einmal ein Bild hoch - ich habe sehr wenig Infos darüber im Web 
gefunden. Hoffe, damit einem anderen Hobbyisten in der Zukunft zu 
helfen.

Danke für's Lesen und Mitdenken,

Gruß
Michael

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Michael W. schrieb:
> Ich lade einmal ein Bild hoch
Du solltest da bald mal an ein Design mit Blockkondensatoren gehen. So 
wie der Aufbau da aussieht, ist es ein Glücksspiel, was dabei 
herauskommt.

von Michael W. (michael_w385)


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Lothar M. schrieb:
> Du solltest da bald mal an ein Design mit Blockkondensatoren gehen. So
> wie der Aufbau da aussieht, ist es ein Glücksspiel, was dabei
> herauskommt.

Danke fuer den Hinweis. Was macht eigentlich der Verify-Step genau? 
Sollte der nicht auch sicherstellen, dass das "was programmiert wurde" 
letztlich identisch ist mit dem, was im Chip ist? Checksumme oder so?

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ja, so ist das. Wenn ein Verify fehlerfrei durchgeführt wurde, dann hat 
die Programmierung geklappt.

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