Ist das schlimm, wenn der Vorwiderstand einer LED größer als berechnet ist?

Gast #5319505
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Hallo,

meine Frage bezieht sich auf die SMD-Leds. Kann der Vorwiderstand einer 
LED auch größer sein als man theoretisch berechnet hat? Ich würde sagen 
ja, dann wird die Led halt weniger hell leuchten. Oder gibt es auch 
Leds, wo der Vorwiderstand dem berechneten Wert entsprechen muss?

MfG
Gast #5319693
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Hallo

indirekt es gibt Situationen wo ein Vorwiderstand zu hoch, oder besser 
der LED Strom zu gering ist um die eigentlich Funktion zu verhindern:

In einen Optokoppler, bei zu geringen LED Strom funktioniert dieser 
nicht mehr oder unzuverlässig, wird nicht richtig durchgeschaltet oder 
ähnliches.

Aber bei LEDs die zur Beleuchtung oder zum Signalisieren dienen gibt es 
fast keine Grenze für einen Mindeststrom selbst mit µA bekommt man eine 
moderne weiße LED noch klar erkennbar zum leuchten (natürlich sehr 
schwach, aber im abgedunkelten Umfeld klar zu erkennen).

In der Praxis kommen natürlich Mindestströme oder eher 
Mindesthelligkeiten vor, es gibt tausende von Normen und Vorschriften 
die festlegen wie Hell etwas Leuchten muss, wie stark eine Umgebung oder 
Fläche ausgeleuchtet werden muss usw.

Aber kaputt kann man eine LED durch einen zu hohen Vorwiderstand 
(kleinen Strom) nicht machen - man kann ihren Einsatz aber sinnlos 
machen, den nicht umsonst heißt es ja ->Leucht<-diode ;-)
#5319799
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Trader Joe's schrieb:
> Kann der Vorwiderstand einer
> LED auch größer sein als man theoretisch berechnet hat? Ich würde sagen
> ja, dann wird die Led halt weniger hell leuchten. Oder gibt es auch
> Leds, wo der Vorwiderstand dem berechneten Wert entsprechen muss?

Wohin Du Dich mit einem Vorwiderstand "legst", hängt zunächst mal von 
der Durchbruchspannung der LED ab, die ja bei LED unterschiedlich ist.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201111.htm

Ab der Durchbruchspannung fangen die LED an, schwach zu leuchten.
Wenn Du den Punkt bei einer Dir unbekannten LED ermitteln willst, kannst 
Du das z.B. mit Vorwiderständen von 50 od. 100Ohm tun.

Bis zur vollen Leuchtkraft einer LED (bei ca. 20mA Stromfluß in ihr) 
existiert dann aber noch ein relativ großer Bereich, in dem Du Dich mit 
Vorwiderständen an sich frei bewegen kannst.

Allerdings hängt die Auswahl von Vorwiderständen auch davon ab, wie die 
LED betrieben werden. ;)

Hast Du eine permanent stabile Spannungsversorgung, verändert sich die 
Leuchtkraft der LED nicht => Du kannst sie durch den Vorwiderstand 
"einstellen".

Hast Du aber Batterie-Betrieb, schlappen die Batterien nach und nach ab.
Und damit auch die Spannungsversorgung für die LED, die dann schwächer 
leuchten.
D.h. nachdem der Vorwiderstand unverändert bleibt, sackt dabei dann der 
Stromfluß durch die LED ab.

Schlimm wäre nur, wenn Du versuchst, LED ohne jeglichen Vorwiderstand 
betreiben zu wollen => würden sofort durchbrennen. :D
Ansonsten kommt es darauf an, welches Ergebnis an Leuchtkraft Du haben 
willst.

Grüße
#5319877
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Wolfgang schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> Nö, du kannst immer weniger als den maximal erlaubten Strom durch LEDs
>> schicken. Das einzige was das ganz evtl. nicht so mag ist eine
>> Laserdiode.
>
> Warum sollte eine Laserdiode es nicht mögen, wenn weniger Strom
> durchgeschickt wird? Da ist die ganz LED.

Bin nicht sicher, was passiert wenn du den Strom direkt auf die 
Laserschwelle legst. Evtl. oszilliert die dann zwischen den beiden Modi 
hin und her und das hat evtl. komische Effekte. Vielleicht aber auch 
nicht.
#5320075
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L. H. schrieb:
> Ab der Durchbruchspannung fangen die LED an, schwach zu leuchten.
> Wenn Du den Punkt bei einer Dir unbekannten LED ermitteln willst, kannst
> Du das z.B. mit Vorwiderständen von 50 od. 100Ohm tun.

Wie kommst du pauschal auf 50 bzw. 100 Ohm? Die höhe der 
Versorgungsspannung spielt da auch eine Rolle. Bei 5 Volt Uv und 
angenommenen 3 Volt an der Led fließen bei 50R ca. 40mA.

Moderne Leds beginnen bereits bei wenigen uA zu leuchten. Daher sind die 
Vorwiderstande eher im Bereich mehrerer Kiloohm.
Bei Uv = 5 Volt, I = 10uA und Uled ca. 3 Volt reden wir von 200K.
#5320105
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Jörg R. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Ab der Durchbruchspannung fangen die LED an, schwach zu leuchten.
>> Wenn Du den Punkt bei einer Dir unbekannten LED ermitteln willst, kannst
>> Du das z.B. mit Vorwiderständen von 50 od. 100Ohm tun.
>
> Wie kommst du pauschal auf 50 bzw. 100 Ohm? Die höhe der
> Versorgungsspannung spielt da auch eine Rolle. Bei 5 Volt Uv und
> angenommenen 3 Volt an der Led fließen bei 50R ca. 40mA.

Ja, sicher spielt die Versorgungs-U eine Rolle - wie ja auch erläutert. 
:)

Wie ich auf 50 od. 100 Ohm Vorwiderstand komme, ist ganz einfach 
erklärbar:
Hast Du eine unbekannte LED und ein "Versorgungs-Gerät" von ihr, das Du 
von U=0 bis...(angezeigt über VM)
einstellen kannst, sowie im "Versorgungs-Gerät" auch ein AM,
kannst Du doch ohne weiteres Dich von NULL V der Durchbruchspannung 
annähern.
Und dabei gleichzeitig auch am AM ablesen, welcher I dabei von der LED 
"gezogen" wird.
Oder etwa NICHT??

Was "kratzt" es denn dabei, bei welcher U die Durchbruchspannung 
erreicht wird??
So lange sie überhaupt definitiv bei dieser Vorgehensweise feststellbar 
ist.

Nimm es mir bitte nicht übel:
Das sind m.E. Deinerseits nur an den "Haaren herbeigezogene" 
Gegenargumente.
"Kniefieseleien" und weiter gar nichts. :)

Grüße
#5320106
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L. H. schrieb:
> Und dabei gleichzeitig auch am AM ablesen, welcher I dabei von der LED
> "gezogen" wird.
> Oder etwa NICHT??

Ein Amperemeter in einem Netzgerät zeigt Dir keinen Strom im uA Bereich 
an. Es sei denn das NT kostet einiges.
Ebenso muss die Spannungseinstellung fein aufgelöst einstellbar sein.
Eine feste Spannung und eine Widerstandsdekade leisten hier bessere 
Dienste.

Ich rede von uA, nicht von mA.


> Nimm es mir bitte nicht übel:
> Das sind m.E. Deinerseits nur an den "Haaren herbeigezogene"
> Gegenargumente.
> "Kniefieseleien" und weiter gar nichts. :)

Blödsinn!


L. H. schrieb:
> Versorgungs-Gerät

Netzgerät oder Labornetzgerät sind geläufigere Bezeichnungen.


L. H. schrieb:
> Wurde hier irgendeine Frage bzgl. Laserdioden gestellt??? ;)

Du musst hier niemanden maßregeln.
#5320112
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Jaja, red Dir von mir aus einen verzapften "Scheißdreck" auch noch 
"schön". :)

Weißt Du denn, welches AM in einem Versorgungs-NT vorhanden sein kann??
Scheinst NULL Ahnung davon zu haben, wie Analog-Messinstrumente an 
Messbereiche "angepasst" werden können. ;)

Auch NULL Ahnung davon zu haben, wie man sich bei Nicht-Vorhandensein 
solcher NT dennoch iterativ Durchbruchspannungen annähern kann.

Das kann man durchaus auch mit Batterien (schrittweise) machen.
So schnell "kacken" die nämlich auch nicht ab als daß es nicht möglich 
wäre, NUR mit Batterien Durchbruchspannungen hinreichend genau genug 
eingrenzen zu können!

Jörg R. schrieb:
>> Nimm es mir bitte nicht übel:
>> Das sind m.E. Deinerseits nur an den "Haaren herbeigezogene"
>> Gegenargumente.
>> "Kniefieseleien" und weiter gar nichts. :)
>
> Blödsinn!

Könntest Du bitte mal konkretisieren, wo der "Blödsinn" D.E. liegt??
Oder beschränkst Du Dich darauf, nur irgendetwas zu behaupten?

Grüße
Gast #5320488
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Jörg R. schrieb:
> Eine feste Spannung und eine Widerstandsdekade leisten hier bessere
> Dienste.

Was soll den dabei eine Widerstandsdekade?
Jedes Netzgerät, dass sich irgendwie zwischen 5 und 30V einstellen 
lässt, kann man prima benutzen, um den Strom etwa um einen Faktor 10 zu 
variieren und sich die Vorwärtsspannung anzugucken. Man brauch nur einen 
Widerstand von 1kΩ .. 10kΩ in Serie zur LED zu schalten.
#5320670
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L. H. schrieb:
> Jaja, red Dir von mir aus einen verzapften "Scheißdreck" auch noch
> "schön". :)

Damit erübrigt sich jede weitere Diskussion mit Dir.


Wolfgang schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Eine feste Spannung und eine Widerstandsdekade leisten hier bessere
>> Dienste.
>
> Was soll den dabei eine Widerstandsdekade?
> Jedes Netzgerät, dass sich irgendwie zwischen 5 und 30V einstellen
> lässt, kann man prima benutzen, um den Strom etwa um einen Faktor 10 zu
> variieren und sich die Vorwärtsspannung anzugucken. Man brauch nur einen
> Widerstand von 1kΩ .. 10kΩ in Serie zur LED zu schalten.

Bei mir war es aber so das ich Leds mit z.B. 1 uA oder 5 uA betreiben 
wollte. Solche Werte kann ich mit einer Widerstandsdekade besser 
einstellen als mit einem regelbaren NT. Zudem ist die Dekade besser 
erreichbar als das NT das evtl. im Regal steht.
Aber, letztendlich ist die Methode doch egal.
Gast #5320710
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Jörg R. schrieb:
> Bei mir war es aber so das ich Leds mit z.B. 1 uA oder 5 uA betreiben
> wollte. Solche Werte kann ich mit einer Widerstandsdekade besser
> einstellen als mit einem regelbaren NT.

Trotzdem brauchst du dann keine E96-Widerstandsdekade.

Auch im Mikroamperbereich kommst du mit einem Festwiderstand prima hin - 
da wäre dann 1MΩ ein gängiger Wert.
#5320755
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Wolfgang schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Bei mir war es aber so das ich Leds mit z.B. 1 uA oder 5 uA betreiben
>> wollte. Solche Werte kann ich mit einer Widerstandsdekade besser
>> einstellen als mit einem regelbaren NT.
>
> Trotzdem brauchst du dann keine E96-Widerstandsdekade.
>
> Auch im Mikroamperbereich kommst du mit einem Festwiderstand prima hin -
> da wäre dann 1MΩ ein gängiger Wert.

Wie gesagt, jeder hat seine Methode.
Gast #5320757
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Jörg R. schrieb:
> led schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Bei mir war es aber so das ich Leds mit z.B. 1 uA
>>
>> absolut
>
> ...absolut was?
> Stelltst du in Frage das Leds bereits bei 1 uA sichtbar leuchten können?
> Doch, können sie. Sogar mit noch weniger Strom.

Ging mir nur um absolute Werte vs relative Angabe? Relativ gestresst?

led schrieb:
> Trader Joe's schrieb: Ich würde sagen
>> ja, dann wird die Led halt weniger hell leuchten. Oder gibt es auch
>
> "weniger hell" ist relativ.

led schrieb:
> Trader Joe's schrieb:
>> weniger Strom durch die LED.
>
> " weniger Strom" ist auch relativ

led schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Bei mir war es aber so das ich Leds mit z.B. 1 uA
>
> absolut
#5320774
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led schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> led schrieb:
>>> Jörg R. schrieb:
>>>> Bei mir war es aber so das ich Leds mit z.B. 1 uA
>>>
>>> absolut
>>
>> ...absolut was?
>> Stelltst du in Frage das Leds bereits bei 1 uA sichtbar leuchten können?
>> Doch, können sie. Sogar mit noch weniger Strom.
>
> Ging mir nur um absolute Werte vs relative Angabe? Relativ gestresst?
>
> led schrieb:
>> Trader Joe's schrieb: Ich würde sagen
>>> ja, dann wird die Led halt weniger hell leuchten. Oder gibt es auch
>>
>> "weniger hell" ist relativ.
>
> led schrieb:
>> Trader Joe's schrieb:
>>> weniger Strom durch die LED.
>>
>> " weniger Strom" ist auch relativ
>
> led schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Bei mir war es aber so das ich Leds mit z.B. 1 uA
>>
>> absolut

Ok?

Hintergrund meiner Versuche ist u.a. dieser Thread:
Beitrag "Low Power Led (Firefly)"

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