Low Frequency VNA

Gast #5332268
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Hi,

ich suche einen VNA für den Frequenzbereich <100Hz bis max. 1MHz, fragt 
bitte nicht warum, die Anwendung benötigt diesen Messbereich. Kennt ihr 
da etwas und könnt mir eine Empfehlung aussprechen?

Den OMICRON Lab BODE100 Vektor-Netzwerk- und Impedanzanalysator 1 Hz bis 
50 MHz habe ich schon gefunden, allerdings suche ich noch günstigere 
Alternativen.

Gruß, Mino
#5332271
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Ich empfehle den HP 3577A oder B. Er ist zwar alt, aber ein äusserst 
präzises Gerät. Der dürfte günstig zu bekommen sein, wenngleich auch 
nicht beim Singer - für meinen 3577A habe ich nicht 10% von dem 
bezahlt...

Der 3577A geht von 5 Hz bis 200 MHz und kann auch 1M Eingangsimpedanz. 
Ein S-Parameter Testset braucht man dazu nicht.
Gast #5332357
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Ich besitzte bereits den VNWA und der funktioniert im Prinzip, aber für 
das was ich vorhabe reicht er gerade nicht, da er die geforderten tiefen 
Frequenzen nicht schafft.
Daher suche ich eine Lösung wie den VNWA, nur für einen tieferen 
Frequenzbereich, dafür aber auch nur bis maximal 1MHz. Bei der oberen 
Frequenz würde ich aber sogar Abstriche bis 10kHz oder 100kHz als 
Maximalfrequenz in Kauf nehmen.

Gruß, Mino
Gast #5332520
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dann wende dich an den Hersteller deines jetzigen VNA.
Erkläre ihm dein Problem und lass ihn einen Lösung vorschlagen.
Die meisten haben passende Geräte im Programm
Die Bedienung kann gleich oder Ähnlich zum vorhandenen sein.
Oft kann man auch Testgeräte gestellt bekommen um zu prüfen ob sie die 
Anforderungen erfüllen.
Gast #5332755
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Mino schrieb:
> Ich besitzte bereits den VNWA und der funktioniert im Prinzip, aber für
> das was ich vorhabe reicht er gerade nicht, da er die geforderten tiefen
> Frequenzen nicht schafft.

Geht es dir nur um die Minimalfrequenz oder hast du sonst Anforderungen 
(max. DC Offset, Phasenrauschen, Dynamikbereich?)
Gast #5332779
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brauchst du einen kompletten Zweitoranalysator? es gibt tatsächlich 
Impedanzanalysatorprojekte zum Ausmessen von Lautsprechern. geht über 
die Soundkarte. vielleicht hilft dir das im unteren frequenzbereich. für 
die höheren Frequenzen den vnwa
#5332929
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Vor drei Jahren habe ich mit dem PCSGU250 diese Messungen durchgeführt. 
Man kann die Messwerte auch als ASCII-Text exportieren, etwa so wie 
unten rechts zu sehen ist. Damit könnte man in Excel auch Plots in der 
Impedanzebene erstellen. Es ist auch noch eine DLL mitgeliefert, die 
irgendwie einen direkten Export in Excel ermöglicht. Im Handbuch auf der 
Webseite ist das allen nicht bescrieben, aber es gibt drei 
.chm-Hilfedateien, hier gezippt.
Angehängte Dateien:
#5332941
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>...Hersteller deines jetzigen VNA...
Der Bausatzlieferant heißt SDR-Kits in GB, https://www.sdr-kits.net/ 
Entwickler ist Thomas Baier DG8SAQ.

Ich wollte mir damals seinen Vortrag dazu in Friedrichshafen anhören, 
aber der fand in der Besenkammer statt, ich vermute, die heißt "Raum 
Zugspitze".
"Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz da kamen die Schneider zsammn, 999 
auf einem Wetterhahn".

Stattdessen habe ich später den miniVNA gekauft.
Gast #5333593
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Volle2 schrieb:
> dann wende dich an den Hersteller deines jetzigen VNA.

Ich meinte mit VNWA den Analysator von Thomas Baier DG8SAQ der von 
sdr-kits vertrieben wird. Da wird man mir mit meiner Frage nach tieferen 
Frequenzen also nicht weiterhelfen können.

Silvio schrieb:
> brauchst du einen kompletten Zweitoranalysator? es gibt tatsächlich
> Impedanzanalysatorprojekte zum Ausmessen von Lautsprechern. geht über
> die Soundkarte. vielleicht hilft dir das im unteren frequenzbereich. für
> die höheren Frequenzen den vnwa

Die reine S11-Messung würde mir schon reichen, S12 benötige ich nicht 
zwingend. Ich äußere jetzt mal einen Wunsch: Idealerweise ist es ein 
Ethernet oder USB-Gerät mit passender Software und keine externe 
Erweiterung einer Soundkarte in einem PC.

Gruß, Mino
#5335861
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> Ich habe den Digilent Analog Discovery 2 bestellt

da bin ich mal gespannt, wie gut so ein Oszilloskop-Mischgerät 
funktioniert. die werben mit 14 Bit. gib mal Feedback dann.
als Alternative bleibt ja immer noch die Soundkarte, auch wenn du es 
nicht bevorzugst.
Gast #5337086
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Das Digilent Analog Discovery 2 ist bereits bei mir eingetroffen und ich 
habe erste Schritte damit gemacht.
Bisher habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, kontinuierlich Sweeps 
abzuspeichern, was mir wichtig wäre, um Veränderungen über die Zeit 
erfassen zu können. Ich möchte einen kapazitiven Sensor in S11 bzw. in 
Betrag und Phase, der eine Veränderung über die Zeit erfährt, damit 
monitoren. Jetzt frage ich mich, wie ich die Anordnung am besten 
realisiere.
Soll ich eine Anordnung wie beim VNWA realisieren und meinen Sensor an 
TX hängen? Auf diese Weise könnte ich prinzipiell eine OSL-Kalibrierung 
durchführen

Gruß, Mino
Angehängte Dateien:
Gast #5337177
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Okay, obigen Beitrag bitte ich zu ignorieren, ich habe inzwischen den 
Impedance Analyzer entdeckt und ein wenig damit herumgespielt. Das 
scheint soweit auch zu funktionieren.
Leider habe ich noch immer keine Möglichkeit gefunden, wie ich 
kontinuierlich Daten speichern kann. Das wäre mir wichtig, weil ich die 
Daten gerne hinsichtlich Veränderungen über die Zeit analysieren möchte.
Auch durch das Software-Konzept bin ich noch nicht durchgestiegen. Kann 
ich für das Teil eigene Software zur Ansteuerung schreiben, um somit 
eine applikationsspezifische Software zu realisieren?

Gruß, Mino
Gast #5337351
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Mino schrieb:
> Okay, obigen Beitrag bitte ich zu ignorieren, ich habe inzwischen den
> Impedance Analyzer entdeckt und ein wenig damit herumgespielt. Das
> scheint soweit auch zu funktionieren.
> Leider habe ich noch immer keine Möglichkeit gefunden, wie ich
> kontinuierlich Daten speichern kann. Das wäre mir wichtig, weil ich die
> Daten gerne hinsichtlich Veränderungen über die Zeit analysieren möchte.
> Auch durch das Software-Konzept bin ich noch nicht durchgestiegen. Kann
> ich für das Teil eigene Software zur Ansteuerung schreiben, um somit
> eine applikationsspezifische Software zu realisieren?
>
> Gruß, Mino

du kennst

http://www.eevblog.com/forum/projects/impedance-analyzer-build-and-experiments/

?

MiWi
Gast #5339081
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MiWi schrieb:
> du kennst
>
> http://www.eevblog.com/forum/projects/impedance-analyzer-build-and-experiments/
>
> ?
>
> MiWi

Danke, aber ich versteh nicht wie genau mir das weiterhelfen soll.
Ich denke ich gehe den Weg über Matlab, habe dazu einiges Videomaterial 
gefunden. Dann kann ich nicht nur kontinuierlich messen, sondern auch 
gleich die Analysen der Messwerte fahren.

Gruß, Mino
Gast #5340802
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Hi,
> Bisher habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, kontinuierlich Sweeps
> abzuspeichern, was mir wichtig wäre, um Veränderungen über die Zeit
> erfassen zu können.
Das geht mit dem Bode-Plot Tab. Ich kann zur Not mal screenshots machen 
- kann aber etwas dauern.

 Ich möchte einen kapazitiven Sensor in S11 bzw. in
> Betrag und Phase, der eine Veränderung über die Zeit erfährt, damit
> monitoren. Jetzt frage ich mich, wie ich die Anordnung am besten
> realisiere.
Man kann Traces speichern und als Referenz-Graph mit darstellen.
> Soll ich eine Anordnung wie beim VNWA realisieren und meinen Sensor an
> TX hängen? Auf diese Weise könnte ich prinzipiell eine OSL-Kalibrierung
> durchführen
>
> Gruß, Mino
Ich hab das als simplen Spannungsteiler ausgelegt. Der Referenzkanal 
misst die Gesammtspannung über dem Teiler (also die 
D/A-Generatorspannung) der zweite differnzielle Kanal misst die Spannung 
über den Shunt (und damit den Strom)
Brückenschaltung ist m.E. nicht notwendig.

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