hi
kennt sich hier jemand mit drahtloser Kommunikation aus?
Gibt es Frequenzen Übertragungstechniken ohne riesen Technik die durch
mehrere Wände gehen?
Wlan und Handyempfang werden ja meist spätetens durch 2 vollwertigen
Wände geblockt .
Selbst mit einer 5W Wlan Antenne wurde die Reichweite des Wlan nur
minimal erhöht und war nach 3 Wänden nicht mehr messbar
Gibt es Frequenzen/Techniken die auch mehr durchdringen?
Sonja H. schrieb:> Gibt es Frequenzen/Techniken die auch mehr durchdringen?
Es kann ja durchaus sein, daß du in einem Faradayschen Käfig wohnst,
dann wird es eh schwierig.
--> probier doch einfach mal aus, ob du in dem betreffenden Raum z.B.
Radio-Empfang mit einer "Zimmer-Antenne" hast.
PS: Was genau möchtest du denn machen?
Was nutzt es dir z.B. wenn du weißt, das deine Räumlichkeit exakt nur
Signale der Frequenz 66,37 MHz durch lässt? Und dann???
oder ist deine Eingangs-Frage mehr eine allgemeine, rhetorische Frage ??
Sonja H. schrieb:> Gibt es Frequenzen Übertragungstechniken ohne riesen Technik die durch> mehrere Wände gehen?
Zunächst müsste man mal wissen, was für Informationen mit welcher
Geschwindigkeit übertragen werden soll.
Analogsignale? welche Bandbreite?
Digitalsignale? welche welche Geschwindigkeit?
Generell ist es so das niedrige Geschwindigkeiten durch Wände einen
niedrigeren Dämpfungsfaktor haben als Hohe Frequenzen. Dafür werden aber
dann die Antennen größer.
Ich würde vermutlich mal das 27MHz Band anvisieren.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Ich würde vermutlich mal das 27MHz Band anvisieren.
27MHz oder niedriger. Für 27MHz gibt es Fertiggeräte.
Ben B. schrieb:> Ja, genau 27Mhz und dann 'ne 5/8 Lambda im Wohnzimmer.
Als Sende und Empfangsantenne könnte man auch eine abgestimmte Ferrit-
oder Rahmenantenne mit einer Kantenlänge von ca. 10cm einsetzen. Es soll
ja nur durch ein paar Wände gesendet werden.
Auf den Bildern sieht man einen 4MHz AM-Sender aus CMOS-Bauteilen mit
einer Rahmenantenne. Der empfindliche Empfänger ist das aufwändigste
Gerät in der Kette, aber den Empfänger kann man auch, auf Grund der
geringen Reichweite, auf einen Schwingkreis (Antenne) mit einer
Demodulationsdiode reduzieren.
So lange wir immer noch nichts übe die Anforderungen der drahtlosen
Strecke bezüglich der Übertragungsrate und dem zu übertragenden Signal
selbst wissen, ist das alles Kaffeesatzleserei.
Ist das 4MHz Band neuerdings ein ISM-Band? Ich glaube nicht das 4MHz für
Sonja legal zu benutzen sind.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Ich glaube nicht das 4MHz für> Sonja legal zu benutzen sind.
Spielverderber! ;-)
Sonja hat erst einmal nur gefragt, ob es Frequenzen/Techniken gibt die
auch mehr durchdringen.
Ralph B. schrieb:> So lange wir immer noch nichts übe die Anforderungen der drahtlosen> Strecke bezüglich der Übertragungsrate und dem zu übertragenden Signal> selbst wissen, ist das alles Kaffeesatzleserei.
Stimmt auch wiederum.
sorry für die verspätete Antwort
ich würde gerne aus einem Keller live ein Gespräch nach Außen senden.
(Das Ganze natürlich in guter Qualität)
Heißt ein paar Wände sind zu überwinden....
Wie seht ihr die Chancen das zu realisieren?
Beitrag "Re: Freie FM-Frequenzen nutzen, um Sender zu bauen"
Gute Qualität erhälst Du, wenn Du einen UKW-Tuner als Empfänger benutzt,
der ist bereits fertig aufgebaut. Als Sender kannst Du zwar die oben
genannte Schaltung verwenden, ist aber absolut verboten und illegal, die
Sprachqualität wäre aber excellent. Die Frequenzstabilität dagegen nicht
(Temperaturdrift).
Legal wären aber Baustellenfunkgeräte auf 433MHz, für Sprache gerade
noch ausreichend verständlich.
Ralf L. schrieb:> Legal wären aber Baustellenfunkgeräte auf 433MHz, für Sprache gerade> noch ausreichend verständlich.
auf 433MHz sind aber nur 10mW erlaubt. Es gibt aber PMR Geräte die
arbeiten soviel ich weis mit 0,5W bei 446MHz.
Es gibt außerdem noch Freenet bei 149MHz 6 Kanäle ebenfalls mit 0,5W
zugelassen.
das würde ich schon eher empfehlen.
Bei Freenet weis ich allerdings nicht ob die Frequenzfreigabe von der
Bundesnetzagentur verlängert wird.
Ralph Berres
Die Induktionsschleifen zur Versorgung von Hörgeräten wären eine
lizenzfreie Alternative. Ich habe schon als Schüler damit
experimentiert. Den Lautsprecherausgang eines Verstärkers an eine große
Luftspule anschließen, die darf auch mehrere Meter Durchmesser haben, je
größer desto weitreichender. Das kann man das mit einer anderen auch
wesentlich kleineren Spule als "Mikrofon" aus mehreren Metern Entfernung
aufnehmen.
Sonja H. schrieb:> ob nun legal oder illegal wäre egal da Privatgrundstück
Hochfrequenz macht an den Grenzen des privaten Grundstückes nicht halt.
Warum nimmst du keine PMR Geräte mit 446MHz oder Freenet mit 149MHz?
Die haben beide 0,5W Leistung und sind in Deutschland allgemein
genehmigt.
Sie sind erschwinglich, und die 10m dürften sie locker überbrücken.
Die Tonqualität ist für eine Verständigung ( Sprache ) mehr als
ausreichend.
Ralph Berres
Sonja H. schrieb:> ich würde gerne aus einem Keller live ein Gespräch nach Außen senden.
Aber immer schön an die Vertraulichkeit des gesprochenen Worts denken,
ok?
Dafür würde ich ein Babyfon nehmen.
Das sendet auch nur dann, wenn wirklich gesprochen wird.
Und legal ist es auch.
Und die mittlerweile erhältlichen digitalen Geräte sind sogar
abhösicher.
Sonja H. schrieb:> das Ganze ist wie gesagt nicht illegal so wie wir das nutzen wollen.
Dann erzähle doch einfach mal den Sinn der ganzen Aktion.
400MHz sind übrigens militärisch genutzte Frequenzen. Da würde ich mich
nicht drauf bewegen.
Ralph Berres
hi
:D dafür brauch ich das genau
Ok dann sag ich halt wofür. Wir müssen teilweise nachträglich Leitungen
in größeren Gebäuden in Kellern legen.
Problem ist dabei die Kommunikation. Da gibt es oft kein Wlan oder
Telefonleitungen in den Kellern. Heißt nur über irgendwelchen Funk
können wir uns da unten verständigen oder wie jetzt immer hin und
herlaufen......
Daher wäre die Frage mit welcher Funktechnik wir das überbrücken können.
(3-5 Betonwände)
Sonja H. schrieb:> Daher wäre die Frage mit welcher Funktechnik wir das überbrücken können.> (3-5 Betonwände)
jetzt sind es schon 3-5 Betonwände.
Ich bleibe dabei.
Am warscheinlichsten wird es mit Freenet im 149MHz Band funktionieren.
Da sind immerhin 0,5Watt an der Antenne.
Bei freier Sicht von Berg zu Berg würde man damit locker 100km
überbrücken können. Unter diesen stark erschwerten Bedingungen sollten
einige 10 Meter trotzdem noch gehen.
Ralph Berres
149MHz geht wahrscheinlich besser durch die Wand als 446MHz.
Aber beides wird bei nem halben Watt locker im ganzen Haus und evtl.
noch in der halben Stadt zu hören sein.
Mit 2 Watt auf 145MHz bin ich damals vom Königsstuhl aufs Zugspitzrelais
gekommen (270km) und vom Innern der Wohnung aus selbst mit der
Gummiwurst noch 3 Dörfer weit.
Wegstaben V. schrieb:> wie wäre es mit ein paar Fritzboxen, welche dann via WLAN untereinander> sprechen, sowie mit DECT mit ein paar Fritz-Telefonen?Sonja H. schrieb:> lan und Handyempfang werden ja meist spätetens durch 2 vollwertigen> Wände geblockt .> Selbst mit einer 5W Wlan Antenne wurde die Reichweite des Wlan nur> minimal erhöht und war nach 3 Wänden nicht mehr messbar
scheint sie schon probiert zu haben, jedoch erfolglos.
Ralph Berres
Ach so, es soll bidirektional sein....
Dann:
Ralph B. schrieb:> Ich würde vermutlich mal das 27MHz Band anvisieren.
Würde ich dem zustimmen.
CB Handfunkgeräte mit 4 Watt sollten gehen.
Bei der Frequenz kann sogar eine leichte Einkopplung in Leitungen und
Rohre noch positive Effekte bringen.
Je höher die Frequenz, desto problematischer wird es in dieser
Situation.
Stefan M. schrieb:> Ralph B. schrieb:>> Ich würde vermutlich mal das 27MHz Band anvisieren.>> Würde ich dem zustimmen.> CB Handfunkgeräte mit 4 Watt sollten gehen.> Bei der Frequenz kann sogar eine leichte Einkopplung in Leitungen und> Rohre noch positive Effekte bringen.
die Antennen im 27MHz Band sind ziemlich unhandlich lang.
Die Freenet Geräte bei 149MHz sind wohl handlicher und dürften auch
gehen.
Ralph Berres