Hallo,
für in studentisches Projekt will ich eine dauerhafte Drehmomentmessung
einer drehenden Welle machen.
Die Messmethode über Dehnungsmessstreifen steht. Jetzt will ich die
Messung nicht mit einer Batterie energietechnisch versorgen, da diese
regelmäßig aufgeladen werden muss.
Hat jemand einen Ansatz, wie ich die Energie per Induktion kostengünstig
auf die Welle bekomme?
Vielen Dank für Eure Ideen,
Julia
Sind wir heute etwas kleinlich, Herr Müller?
Die TO hat zwar Energie geschrieben, aber gemeint ist doch die Leistung,
um die Elektronik zu versorgen. Also passt Watt gar nicht so schlecht.
Ich hab sowas hier rumliegen, müsste aber über die Geschichte mehr
wissen, um zu sehen ob es passt und ob ich mich davon trennen kann.
Wellendurchmesser, Drehmomentbereich, Drehzahl, Temperaturbereich,
Leistung?
Ich habe das mal aufgebaut auf einer Drehbank. Verwendet wurde ein
billiger, elektronischer Trafo für Halogenlampen, der an seinem Ausgang
50 Hz ausgegeben hat, aber zerhackt mit wenigen 10 kHz. Das ließ sich
gut auf einen Trafo geben, dessen Primärinduktivität außen mit ein wenig
Spalt um die Welle saß (statisch) und der Sekundärinduktivität auf der
Welle aufgebracht.
Ich schätze mal die TO hat bereits das Zeitliche gesegnet, oder das
Interesse verloren...
Sonst wäre die Kernfrage, nach der benötigten Energie schon längst
beantwortet worden. Ohne die kann aber nur geraten werden.
Ich würde das bereits seit anno toback bekannte Prinzip, nachdem eine
auf der Welle befestigte Spule, zusammen mit einem am Gehäuse fixierten
Magneten, für schönes Wetter sorgen, und manchmal sogar Energie
produzieren.
Muss aber nicht sein.
Hallo,
warum wohl gibt man den Studenten eine solche Aufgabe?
Die üblichen Lösungen sind in der Praxis nicht verwendbar.
Wir hatten mal so was, das führte zum Anlagenstillstand.
Braucht man nicht wirklich.
Mit der heutigen Technik sicher machbar, selbst mit Akkuwechsel.
MfG
MURKEL
> dms Freak schrieb:> Wellendurchmesser, Drehmomentbereich, Drehzahl, Temperaturbereich,> Leistung?
Stromverbrauch des Sensors?
Wieviel freier Platz um noch die Versorgung anzubringen?
Ohne diese Infos, können wird hier Dir nichts liefern, was besser
selektiert wäre als fleißiges suchen mit den bekannten Suchmaschinen.
Der Hersteller macht sowas schon lange und die Systeme funktionieren
perfekt.
Ev. da mal nach Anregungen suchen. Ist aber nicht ganz billig.Da sind 2
Spulen auf der Welle. Über eine Spule wird die Versorgungsspannung für
die DMS Meßbrücke und Signalaufbereitung eingespeist, über die zweite
Spule wird das Meßsignal nach außen übertragen.
http://www.sensortelemetrie.de/startseite.html
Gruß
fossi
Dennis R. schrieb:> Wenn die Welle schnell genug dreht Spule auf die Welle und Paar Magnete> außenherum. Fertig ist der Generator
Andersrum, würde ich sagen.
Ein paar Neodymmagnete auf die Welle, und eine oder mehrere Spulen mit
U-Kern aussen herum anordnen.
Stefan M. schrieb:> Andersrum, würde ich sagen.> Ein paar Neodymmagnete auf die Welle, und eine oder mehrere Spulen mit> U-Kern aussen herum anordnen.
Die TO will die Stromversorgung auf der Welle haben. Was nützen dann die
Generatorspulen aussen?
Der Andere schrieb:> Die TO will die Stromversorgung auf der Welle haben. Was nützen dann die> Generatorspulen aussen?
Ah, mein Fehler... das hatte ich irgenwie verpeilt.
Freitag morgen...