Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stabile 12V mit 20-30W aus Mofa/Roller-Lichtmaschinen-Wechselspannung (evtl. 18-20V?)


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von Tobias C. (tobias_claren)


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Hallo.

Ich hoffe es ist der richtige Bereich, keine digitale Schaltung (das 
Richten/Konvertieren/Begrenzen).
Sonst bitte verschieben.

Ich habe hier einen 50ccm-Motor dessen Lichtmaschine (ohne 
Pufferbatterie) eine mir noch unbekannte Spannung liefern wird (wenn er 
wieder läuft). Wie viel Ampere weiß Ich auch nicht. Beides ist dann auch 
abhängig von der Drehzahl.
Da es scheinbar auch keinen Wechselrichter gibt, und die einzigen 
Verbraucher Birnen und Hupe sind, läuft wohl alles auf Wechselstrom?

Verbaut sind 6V-Glühbirnen. Vorne 15W, hinten unbekannt (fehlt).
Irgendjemand meinte (ohne das spezielle Fahrzeug zu kennen), die 
Lichtmaschinen würden so "18-20V" liefern. Jetzt mal unabhängig von 
einem Einbau einer Elektronik für stabile z.B. 12V, kann man nicht auch 
so schon 12V-Birnen einsetzen? Es muss doch einen Grund haben, dass 
damals noch "6V" Standard waren.

Brächte es etwas eine Elektronik zu verbauen die mir z.B. stabile 12V 
(die Auswahl an Leuchtmitteln ist auch größer...) liefert? Angeblich 
soll das auch die Lebensdauer der Leuchtmittel schonen.
Und wenn ja, was ist da zu empfehlen? In irgendeinem Mofaforum schrieb 
zwar jemand ganz Pauschal was von "18V-20V" (bei Mofas... mit 
6V-Birnen), aber Ich kann nicht beschwören ob die nicht mal unter 12V 
fielen. Dann wäre ein reiner Step-Down-Konverter ja nicht ausreichend. 
Dann müsste es Step-down/Step-Up sein. Und das wohl in Kombination mit 
einem Wechselrichter davor (wenn es so etwas gibt).
Und Verluste über einen schlechten Wirkungsgrad will ich natürlich auch 
vermeiden.
Vorne sind es aktuell 6V/15W als zentrale Birne, eine zweite mit 6V/15W 
als Soffitte darunter. Aber die Leuchten nie zugleich. Und hinten eine 
Soffitte mit unbekannter Wattzahl, denn die fehlte leider. Evtl. hat da 
jemand Erfahrung was als Bremslicht nötig ist. Evtl. "2-4W".
Also evtl. 20W gesamt. Evtl. auch 30W, falls die Leuchtkraft schwach 
ist. Das soll sie grundsätzlich bei den alten 6V-Rollern sein.
Für z.B. eine Piaggio NRG=MC² werden 35W/35W bei 12V verkauft.
Das ist eine 2,3-fache Wattage. Natürlich will man auch nicht als 
unzulässig hell auffallen, aber die alten Mofas/Roller mit 6V-Licht 
gelten eher als zu dunkel, als "Funzeln".

: Bearbeitet durch User
von K. J. (Gast)


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Da hast du noch ein Problem mit der Betriebserlaubnis ich würde ehr mal 
schauen ob es umrüst sets gibt oder zugelassene 6V LED funzeln verbauen, 
ansonsten wehre es sinnvoll eine Pufferbatterie zu verbauen gibt es auch 
als 6V Versionen, Stabiles Standlicht ist auch immer Praktisch beim 
Roller und dazu einen Passenden Laderegler, da gibt es ja grade im 
Roller bereich so einiges.

Das Problem ist ja nicht das umrüsten sonder das Problem das es bei ner 
Kontrolle auffallen kann dann must alles wieder zurückbauen, also lieber 
Vernümftig machen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Eine 6V Lichtmaschine erzeugt eine Spitze-Spitze Spannung von ca. 18V:
http://www.learningaboutelectronics.com/Articles/Peak-to-peak-voltage-calculator.php#rms

Die könnte man dazu benutzen, um einen Brückengleichrichter zu speisen, 
der dann so etwa 18/2 - 1,4 = 7,6V erzeugt, wenn man die Spannung siebt.

12V sind also so nicht drin.

von Der Andere (Gast)


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Tobias C. schrieb:
> Es muss doch einen Grund haben, dass
> damals noch "6V" Standard waren.

Weil es einfacher war. Jeder Zweiradhändler hatte 6V. Jeder Mechaniker 
hat ein 6V System erwartet. Man benötigte weniger Windungen für die Lima 
Wickel.
...
Die LIma erzeugt keine konstante Spannung. Das ist eher eine Mischung 
aus Konstantstromquelle und Konstantspannungsquelle. Im Leerlauf können 
das deutlich über 12V eventeull sogar über 20V werden.
Das Rücklicht war normalerweise 4W wenn ich mich richtig erinnere. 
Bremslicht hatte bei manchen eine eigene Wicklung.
Mehr als 15-20W kannst du so einem System nicht abverlangen. 30W sind 
ziemlich utopisch.

Tobias C. schrieb:
> Angeblich soll das auch die Lebensdauer der Leuchtmittel schonen.
Überspannung vermeiden durch einen ausreichend dimensionierten Shunt 
Regler.

Oder du baust auf ein (Blei)Akku System um.

Die Lampen selbst baulich zu verändern kann Ärger geben. Als geblendeter 
Verkehrsteilnehmer ist man sehr erfreut über solche Selbstbauten

Beitrag #5358667 wurde vom Autor gelöscht.
von Sim J. (unimetal)


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Spannungswandler verbauen, puffern und LED Technik nutzen wäre eine 
Möglichkeit. Wirkungsgrad der LED Technik sollte dem Wirkungsgrad des 
Wandlers egalisieren :D

von Baum (Gast)


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Was du meinst ist ein Gleichrichter,
Wechselrichter gibt es auch,die machen dann aber zb. Aus 12V Akku 
(Gleichspannung, DC) eine Wechselspannung, AC.

Zumindest interpretiere ich das so, für andere könnte dein text sonst 
etwas verwirrend sein.

Als "Schuttle" wäre vielleicht ein zugelassener E-Scooter eine Idee? 
(Schau dich mal bei forca um) https://www.forca-sports.de/

Bei denen brauchst du nichts umbauen,
Sind leiser und vermutlich auch nicht so schwer wie dein Mofa.(zugegeben 
ich finde das teil ja optisch sehr interessant)
Aber wenn du nachher in die Ersatzteile bzw. Die Aufarbeitung mehr 
steckst als in ein neues gefährt?
Ansonsten kann ich nur Oldtimer treffen und Flohmärkte empfehlen, da 
kann man oft auch einzelne Birnen finden die zu deinem mofa passen 
könnten.

Viel glück!

von Harald W. (wilhelms)


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Tobias C. schrieb:

> Ich habe hier einen 50ccm-Motor dessen Lichtmaschine (ohne
> Pufferbatterie)

Du solltest auf jeden Fall einen Pufferakku verwenden,
ansonsten bekommst Du keine stabile 6V-Versorgung hin.
12V bringen an Zweirädern sowieso keinen Vorteil, nur
die Glühlampen gehen schneller kaputt. Am besten suchst
Du in Zweiradforen nach einer Umbauanleitung speziell
für Deinen Motor.

von Tobias C. (tobias_claren)


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Für eine "DiBlasi R7", auch "Taxi R7" genannt (auf einem der Papiere)?
Für eine Schwalbe kriegt man wohl alles, aber dafür...

Das Teil hat kein Zündschloss, Gleichrichter, Laderegler, Batterie etc., 
nur einen Unterbrecherknopf zum abschalten.
Hier Fotos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Di_Blasi_R7

Soll dann hinten ins Auto als "Shuttle".


Ja, es soll natürlich nicht heller sein als normal, mir geht es auch 
nicht um "Tuning".
Es heißt eher, dass das Problem bei den alten Teilen mit 6V sei geringe 
Helligkeit.
Für eine Piaggio NRG=MC² (verbreiteter bekannter Roller) werden Ich 
glaube 35W/35W verkauft. 35W statt 15W.
Das ist 2,3-mal so viel wie die 15W die der Roller hier drin hat.
Also hat man heute doch praktisch die doppelte Helligkeit als "Normal".



@ Matthias S.

Braucht man vor so einem Wandler/Begrenzer nicht noch einen 
Gleichrichter?
Mit dem "Brückengleichrichter"ist dieser gemeint? Aber noch keine 
stabile Spannung?
Und wenn es eine Spitzenspannung von 18V sind, was hat man dann im 
Leerlauf?
12V also keinesfalls?


@ Der Andere

Hinten gibt es zwar zwei Felder, oben das große Rechteckige (4,5cm x 
5,5cm) mit vielen kleinen Prismen, darunter ein Feld mit ca. 2,5cm x 5cm 
mit Fresnell-Ringen.
Aber nur unten ist eine Soffitten-Halterung.
Hinter dem oberen Feld ist nichts im Inneren.
Da war auch ab Werk nichts, so wie das aussieht.
Also evtl. ein Bremslicht, aber ohne Rücklicht? Doch wohl nicht 
umgekehrt...

15W-20W kann Ich nicht abverlangen?
Er hat aber vorne zwei mal 15W (nur eine immer aktiv), und hinten dann 
wohl einmal wie geschätzt 4W.
Also wären es schon mindestens 19W. Wenn das hinten nur ein Bremslicht 
ist, und es kein Rücklicht gibt, gibt es die 19W nur beim Bremsen.

[quote]"Die Lampen selbst baulich zu verändern kann Ärger 
geben."[/quote]
Habe Ich nie erwähnt.
Wie sollte Ich auch selbst einen Scheinwerfer "bauen" :-) .


Aber ideal wäre natürlich, gäbe es eine LED-Beleuchtung für Vorne.
Hinten kann man zwar auch was LED sparen, aber maximal wenige Watt.
Aber vorne dürfte das Lichtbild natürlich nicht verändert werden.
Und welche LED hätte schon einen ähnlichen Brennpunkt wie so ein evtl. 
3mm langer Wendel.
Außer es gäbe komplette LED-Frontscheinwerfer die man 1:1 austauschen 
kann/darf.
Das original ist klassisch rund, ca. 13cm Durchmesser, und rechts und 
links im hinteren Gehäuse zwei Schraublöcher.
Kann man hier evtl. sehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Di_Blasi_R7#/media/File:Di_Blasi_R7_von_1982.JPG

LEDs könnten hier sehr sinnvoll scheinbar knappe Energie sparen.


Es gibt keinerlei Akku. Also auch keinen Ort der dafür vorgesehen wäre.
Außerdem verschwinden mögliche Hohlräume in der luftigen Konstruktion 
ohne Verkleidung beim zusammenklappen. Wenn man einen Platz sucht, dann 
zusammengeklappt.
Und wenn man irgendwo einen Akku einsetzen würde, der müsste man mehr 
Energie bekommen als man entnimmt, sonst müsste man die Batterie jedes 
mal nachladen.


@ Baum

Gab es Bezugnahme auf eine Antwort von mir? Hatte es noch mal gelöscht, 
um noch auf alle Antworten einzugehen.

Den hier habe Ich. Fährt laut Papieren 40Kmh (evtl. also auch 45-50kmh), 
ist also kein einfaches "Mofa" mit 25kmh, oder geringer elektrischer 
Reichweite.
Ist ja nicht so, dass Ich damit nicht notfalls auch mal 25, 30, 50km 
Strecke fahren können will.

"Ersatzteile" brauche Ich eher keine. OK, habe Mir einen neuen 
Benzinhahn bestellt. Gibt es zwar einfache für 1,45 Portofrei aus China, 
aber mit Reserve vomn OMG teure 7,x Euro portofrei aus Deutschland.
Ansonsten stünde wirklich als Ersatz nur die Soffitte aktuell an. Aber 
dieses Abblendlicht brauche Ich eientlich auch nicht, da man in 
Deutschland eh mit Roller immer das richtige Licht anhaben muss. Also 
bliebe noch das Licht hinten, wo Ich noch nicht sicher weiß welches das 
ist. Bremse oder Rücklicht.
Es ist das kleine mit Fresnelllinse, also schätze Ich Bremslicht. Hätte 
also gar kein Rücklicht... Wenn das so ist, wäre es wohl "unzulässig" 
hinter das Prismenfeld darüber eine LED als Rücklicht zu setzen, was für 
eine perverse Situation 0_o. Man MUSS ohne Rücklicht fahren...

Bezahlt habe Ich übrigens 350 Euro weil sie nicht ansprang.
Aber das Minimum in Kleinanzeigen etc. scheint Gebraucht 750 Euro zu 
sein.
In der alten Preisliste die auch beilag waren es glaube Ich 1650 DEM 
(1981). Heute kostet die einfache ohne Edelstahl, und als heutige "R7E" 
um 2000 Euro.
Es gibt noch eine Edelstahl für einige Hundert mehr, und eine wohl noch 
teurere E-Version.

Eine einfache Birne finden ist online, z.B. bei Ebay nicht das Problem.
Auch ein paar wenige Angebote als Halogen. Wohl auch wieder "unzulässig" 
;-) .
Sollen aber laut Forenaussagen rund 30% mehr Licht bringen.
Und evtl. etwas langlebiger und robuster (Überspannung, 
Stöße/Vibrationen...).

12V wäre halt etwas mehr Auswahl, und für theoretische LED wohl auch die 
Standardspannung, oder?


@ Harald Wilhelms

Der Aufbau ohne jegliche Elektronik, Wandler, Richter, Batterie ist ja 
so ab Werk vorgesehen.
Wenn das einen Nutzen bringt wäre das aber zu überlegen.
Aber wenn ich nur eine Batterie einsetze, womit sollte die gespeist 
werden, kommt aus der Lichtmaschine nicht nur Wechselspannung?

: Bearbeitet durch User
von juergen (Gast)


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Ich würde es bei dem belassen wie es ist.

Man könnte bestenfalls einen Versuch starten, indem man statt einer 
6V-Lampe eine mit 12V Nennspannung einsetzt mit derselben Leistung. Da 
es sich, wie bereits weiter oben gesagt, um eine kombinierte Strom- 
Spannungsquelle handelt, könnte sich die Spannung eventuell angleichen. 
Einige Rollerfahrer haben das so gemacht.

Bei dem kleinen Lichtgenerator ist mit aufwendigen Elektronikprojekten 
nichts zu holen!

von Harald W. (wilhelms)


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Tobias C. schrieb:

> Es heißt eher, dass das Problem bei den alten Teilen mit 6V sei geringe
> Helligkeit.

Das liegt aber weniger an den 6V, als eher an der geringen Leistung
der Lichtmaschine.

> Mit dem "Brückengleichrichter"ist dieser gemeint?

Das Problem dabei ist, das Du für den Gleichrichter beide
Anschlüsse der "Lichtspule" brauchst, einer aber meist fest
mit Masse verbunden ist.

> Aber noch keine stabile Spannung?

Nein, deshalb die Batterie.

> Und wenn es eine Spitzenspannung von 18V sind, was hat man dann im
> Leerlauf?
> 12V also keinesfalls?

Ohne Batterie gibts bei diesen Lichtmascinen auch keine stabile
Spannung.

> 15W-20W kann Ich nicht abverlangen?

Die Leistung ist stark drehzahlabhängig.

> Aber ideal wäre natürlich, gäbe es eine LED-Beleuchtung für Vorne.

Das ginge nur mit einem neuen, typgeprüften Scheinwerfer.

> LEDs könnten hier sehr sinnvoll scheinbar knappe Energie sparen.

Neuerdings ja. Früher waren LEDs kaum heller als Halogenlampen.

> 12V wäre halt etwas mehr Auswahl, und für theoretische LED wohl auch die
> Standardspannung, oder?

"Theoretische LEDs" haben 3...3,5V. "12V-LEDs" sind eine
Zusammenschaltung von mehreren LEDs mit zusätzlichem
Widerstand oder Elektronik.

> Der Aufbau ohne jegliche Elektronik, Wandler, Richter, Batterie ist ja
> so ab Werk vorgesehen.

...aber mit Wechselstrom und wird wohl auch weiterhin funktionieren.

> Wenn das einen Nutzen bringt wäre das aber zu überlegen.
> Aber wenn ich nur eine Batterie einsetze, womit sollte die gespeist
> werden, kommt aus der Lichtmaschine nicht nur Wechselspannung?

Ja, deshalb ist ein solcher Umbau auch komplizierter als man
zunächst glaubt.

von Kathrin B. (kathrin_b)


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Tobias C. schrieb:
> Da es scheinbar auch keinen Wechselrichter gibt, und die einzigen
> Verbraucher Birnen und Hupe sind, läuft wohl alles auf Wechselstrom?

Wie jetz? Du hast doch Wechselstrom und willst evtl. Gleichstrom. Du 
meinst wohl Gleichrichter.
Solche können je nach Anspruch beliebig klein gebaut sein, d.h. auch in 
der LiMa selbst stecken.

von DocMartin (Gast)


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Naja, in den Prospekten steht explizit
"Lichtanlage 6V/18W" - die Rechnung passt also.

Die bestehende Anlage nur mit Gleichrichter/Batterie aufzumöbeln
ist m.E. wenig sinnvoll, ein bisschen mehr Aufwand braucht es wohl.

Unter www.motelek.net findet man sehr ausführlich
Beschreibungen zu diversen Licht- und Zündanlage
inclusive einiger Versuche, die Lichtleistung auch ohne
Austausch/Neuwicklung der Spulen zu erhöhen -
Vielleicht ist das ein Ansatz.


Ahoi, Martin

von Tobias C. (tobias_claren)


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@ Juergen

Ja, die Richtung 12V statt 6V hatte Ich auch schon mal angedacht.
Aber hat(te) es keinen "höheren Sinn" dass da 6V eingesetzt wurden?

Würde die 12V-Birne sich anders verhalten?
Z.B. andere Helligkeit?

Es ist nicht so, dass Ich keine 6V/15W-Birne bekäme, sogar als Halogen.
12V/15W hätte nur den Vorteil von mehr Auswahl, und bei Halogen auch 
mehr bzw. etwas billiger.
Aber insgesammt geht es da um einstellige Euro-Unterschiede.
Und das kaue Ich ja hoffentlich nur alle paar Jahre.
Wenn er seltener eingesetzt würde, noch seltener.


@ Harald Wilhelms

Ja, darum geht es ja, die alte Technik leuchtet gering.
An der Lichtmaschine kann Ich evtl. nichts ändern.
An Leuchtmittel, z.B. Watt oder Typ (LED) oder Halogen schon eher.


Ja, die Batterie.

Die LiMa hat zwei Kabel die abgehen.
Aber ein Gleichrichter richtet doch nur Gleich, die Spannung ist immer 
noch bei an/um 18V? Das killt doch die Batterie.


Ja, ein neuer typgeprüfter Scheinwerfer.
Den Ich dann aber ohne teure Extra-Zulassung am Roller montieren können 
sollte.



@ Kathrin B.

Ja, Ich habe wohl Wechselstrom, und brauche zumindest im Falle des 
Einsetzen einer Batterie Gleichstrom.

Nein, "in" der Lima kann es eher nicht stecken.
Da ist das Polrad, und darunter die Grundplatte. Auf der sind zwei 
Spulen, ein Unterbrecherkontakt und ein Kondensator. Das war es.

von Günter Lenz (Gast)


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Tobias Claren schrieb:
>Irgendjemand meinte (ohne das spezielle Fahrzeug zu kennen), die
>Lichtmaschinen würden so "18-20V" liefern.

Da würden deine 6V Birnen sofort durchbrennen. Selber messen,
Andere können viel erzählen. Es gibt eine Leerlaufspannung,
also Spannung ohne Last, die wird höher sein als die
Nennspannung. Dann Spannung und Strom unter Last messen,
also mit angeschlossenen Verbraucher (deine Lampen und Scheinwerfer).
Nun kannst du den Innenwiderstand deiner Lichmaschine ausrechnen.
Wie weit ist die Spannung nun zusammengebrochen?
Innenwiderstand = Spannungsdifferenz durch Strom.
Alle Messungen mit gleicher Drehzahl machen.
Das einfachste damit deine Lampen nicht zu hell sind und
durchbrennen, ist ein Parallelregler, die Spannung die zuviel
ist fällt dann am Innenwiderstand deiner Lichtmaschine ab.
Wenn ich ein Mofa hätte, würde ich Bereitschaftsparallelbetrieb
mit Bleiakku machen, so wie man das auch bei einem Auto macht.
Dazu muß dann natürlich gleichgerichtet werden und man braucht
einen Regler. Beim gleichrichten gibt es dann aber ein Problem,
von den zwei Anschlüssen deiner Lichtmaschine wird wahrscheinlich
einer mit Masse verbunden sein. Läßt der sich leicht von der
Masse trennen? Sonst geht ja nur Einweggleichrichtung oder
Spannungsverdopplungsgleichrichtung.

von juergen (Gast)


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Tobias C. schrieb:
> @ Juergen
>
> Ja, die Richtung 12V statt 6V hatte Ich auch schon mal angedacht.
> Aber hat(te) es keinen "höheren Sinn" dass da 6V eingesetzt wurden?
>
> Würde die 12V-Birne sich anders verhalten?
> Z.B. andere Helligkeit?



Zuallererst bedenke:
Dein kleiner Generator wird dir niemals Flutlicht bieten können.
Dafür ist das Eisenpaket, und sowieso auch die ganze Bauform, viel zu 
klein.

Wenn du auf Gleichspannung/Batteriebetrieb umrüsten willst, dann hast du 
etwa anderthalb Volt Brückenverluste an der mickrigen 6V-Anlage.
Vergiß es!

Was die Umrüstung von 6V auf 12V anbelangt: Das haben im 
Germanscooterforum einige mit Erfolg gemacht. Das bezog sich aber auf 
Umbauten vormals (AC) Wechselspannung für den Scheinwerfer + 
Gleichstromteil auf Vollwellenregelung für nur Batteriebetrieb.
Bei derart Rollern wurde mit der Generatorspannung werksseitig ein 
Kompromiss eingegangen, sodaß im Leerlauf schon eine akzeptable Spannung 
da sein mußte. Die Spannung an der Lima hätte durchaus auch für 12V 
ausgereicht und damit wäre auch eine größere Leistungsausbeute möglich 
gewesen, aber die Straßenverkehrsordung verlangt auch schon bei Leerlauf 
ausreichend Licht. Bei nur Batteriebetrieb hat man stets ausreichend
Spannung für die Beleuchtung und ist nicht so sehr auf Drehzahl in dem 
Augenblick angewiesen. Das schadet es nicht, wenn die Spannung erst 
etwas später, bei etwas erhöhter Drehzahl, zur Verfügung steht. Insofern 
bieten diese Umbauten mehr an verfügbarer Leistung.

Ich finde es ja gut, wenn sich jemand derart Gedanken für eine 
Verbesserung am Moped machen, aber in deinem Falle, würde ich das 
Projekt nicht weiter angehen. Ich würde es schnell beerdigen

LG

von Tobias C. (tobias_claren)


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@ Günter Lenz


Aktuell läuft der Motor nicht.
Ich habe eben Kompression gemessen, ich glaube 8 Bar. Sollte bei 2-Takt 
OK sein. 4-Takt 50ccm hat eher an die 13 Bar.

Den Vergaser habe Ich getestet indem Ich die Düse mit Schwimmer in einen 
flachen Eierbecher mit Wasser hielt, und auf der Luftfilterseite 8 Bar 
Kompressordruck rein pustete. Es sprühte vorne fixativ das Wasser raus.

Gefunkt hatte es auch mal, das muss Ich noch mal testen.
Immer mit der Bohrmaschine...


Wenn eine Leerlaufspannung von über xV da ist, dann sind die zumindest 
sicher.


Es gibt angeboten sogar P26S (die Birnen mit "Kragen" die keine feste 
Drehposition haben) mit "6V" mit LED. Da sind die 24-SMD-LED drumherum 
verteilt und noch welche vorne drauf.
Mal abgesehen von Zulassung etc. könnte das schon ein vergleichbares 
Lichtbild ergeben.
Irritierend ist nur die Angabe "15W". Denn man tauscht ja nicht 15W 
Filament-Glühbirne gegen 15W-LED aus. Soll ja kein "Tuning" sein, 
niemand blenden.
Und einen Vorteil bei der knappen Energie hätte Ich auch nicht.
Habe mal angefragt ob das wirklich der Wert des Leuchtmittel ist, oder 
nur das Äquivalent. Da die alte noch intakt ist, könnte Ich vergleichen.
€3,20 Portofrei, billiger als die Halogen-Version...
Ob aber die "6V" nur ein Hinweis auf die KFZ-Technik bzw. Das 
Birnen-Äquivalent sind, und da ein kleiner Begrenzer eingebaut ist der 
höhere Spannungen begrenzt, oder es wirklich "6V" stabil sein müssen, 
daran hatte Ich beim Fragen nicht gedacht. Wenn man so etwas als Ersatz 
für Glühbirnen verkauft, sollte es eher nicht die nötige exakte Spannung 
sein, sondern das Äquivalent der Glühbirnen-Angabe...
Allerdings "DC", daher brauche Ich davor dann eh einen 
Spannungsbegrenzer.
Und dann ist die Frage, begrenzt man nach einem Gleichrichter auf 6V 
Step-Down, oder einen evtl. existenten Step-Down/Step-Up-Wandler auf 
12V.
Außer die Spannung ist nie unter 12V bzw. 14V, dann reicht ja auch 
Step-Down. Und wenn man die eh selbst einstellt, kann man ja noch 
experimentieren mit 6V und 12V.
Aber gibt es solche Teile auch mit 90+% Wirkungsgrad?
Und wenn Ich das machen würde, könnte man auch gleich noch irgendwo 
einen Pufferakku verbauen. Ist die Frage ob man da Blei nähme. Denn es 
gibt ja keinen vorgesehenen Ort für eine Batterie. Eine kleine NiCd oder 
NiMh, oder gar Lithium... Das ganze Teil wiegt 33Kg leer, und eine 
Batterie muss irgendwo hin passen (ohne den Gepäckträger einzunehmen).
Hier zusammen geklappt:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/98/DI_Blasi_R7_1982_geklappt.JPG/1280px-DI_Blasi_R7_1982_geklappt.JPG



Warum muss dieser Anschluss von der Masse getrennt sein?
Welches Problem gäbe das?
Es gibt zwar zwei getrennte Kabel von der LiMa, eines in rot und eins in 
Schwarz, aber ob eins davon mit der Masse verbunden ist, da bin Ich mir 
nicht sicher.



@ Juergen

Was die Straßenverkehrsordnung verlangt kann mir echt egal sein, 
soklange das Teil Original ist.
Ich würde ja gerne noch sicherer und besser machen als ab Werk, aber 
auch das ist ja "verboten" 0_o. Z.B. ein Bremslicht. Habe Ich ja 
scheinbar nicht...
Obwohl das Gehäuse das rote Plastikglas dafür hat, aber dahinter ist 
leer, keine Birnenhalterung.
Baue Ich mir also noch ein Rücklicht ein, was ja keine große Kunst wäre, 
illegal. Das wäre echt krank.

Und wenn die Frontlampe der Polizei zu schwach wäre, dann wäre das ab 
Werk so.
Im Stand erst recht.
Wenn ich eine LED fände, die passt, darf Ich die auch nicht einsetzen, 
obwohl das Lichtbild evtl. vergleichbar ist. Aber stabiles Licht 
unabhängig von der Drehzahl, und ausreichend hell...

: Bearbeitet durch User
von Günter Lenz (Gast)


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Tobias Claren schrieb:
> Eine kleine NiCd oder
>NiMh, oder gar Lithium...

NiCd oder NiMh sind nicht für Bereitschaftparallelbetrieb
geeignet, da die Zellspannung keine Aussage hergibt ob
die Zelle voll oder leer ist, es kann dann passieren, daß
die Batterie nicht voll wird oder überladen wird, und
dadurch zerstört wird. Ganz früher gab es mal Motoräder,
die hatten offene NiCd-Akkus, da wurde bei Überladung
nur Wasser zersetzt, was man wieder nachfüllen konnte.

>Warum muss dieser Anschluss von der Masse getrennt sein?
>Welches Problem gäbe das?

Weil Batterie-Minus mit Masse verbunden ist, du kannst
dann keinen Brückengleichrichter benutzen.

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0201071.htm

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Bei solchen Lichtmaschinen ist die Regelung durch Shuntregler recht 
brauchbar. Der Shuntregler schliesst bei Überspannung graduell die 
Versorgung kurz, was für die LiMa kein Problem darstellt. Allerdings 
braucht er natürlich schon Gleichstrom als Futter.
Hier einer mit BD136 als Brate:
http://www.netzmafia.de/skripten/hardware/TL431/
Wobei du schon eine stärkere Type einsetzen solltest, wie z.B. den BD246 
oder BD250.
Und hier mal eine etwas theoretischere Abhandlung des Themas:
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/powzen.htm

: Bearbeitet durch User

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