netzwerke: kann man legal bugBounty lernen?

OP #5371073
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Hallo,
die gesetze zum thema internet hacking finde ich sehr kompliziert.
Scheinbar ist es auch illegal hacking tools zu besitzen.
Wenn man ein unternehmen hackt dann darf es eine Anzeige machen und wenn 
man glück hat wird die fallengelassen und man wird für das auffinden der 
sicherheits lücke belohnt.

Aber es gibt Internet seiten bei denen man sich für das suchen von 
sicherheits lücken anmelden kann und kleine geldbeträge kassieren kann, 
das ist legal, solange man sich an die regeln hält.

unklar ist mir was für legalen regeln das sind aber noch viel wichtiger 
ist mir die frage:

wie wird man bugbounty ohne hackingtools zu nutzen ?

wie könnte man sich die nötigen fähigkeiten aneignen?
(Firma: Funkenflug Industries) #5371847
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Soweit mir bekannt ist, darfst Du alles an "Toolz" haben was Du 
möchtest, Du darfst sogar selbst welche programmieren und damit Dein 
eigenes Netzwerk zugrunde richten. Wo die Probleme anfangen ist, wenn 
durch Deine Experimente oder einen vorsätzlichen Angriff Schaden 
jeglicher Art entsteht. Also angefangen über den typischen 
(d)DoS-Angriff bis zur einfachen (mglw. bezahlten) Netzwerktraffic auf 
fremden Leitungen oder ein "entwischter" Virus/Wurm... wenn man Dich 
erwischt, bist Du fällig.

Einige Unternehmen unterhalten z.B. auch Rechner, die nirgendwo gelistet 
sind, die in keinem DNS aufgeführt sind... wenn da ein einzelnes Ping 
von Dir ankommt, bist Du für die schon interessant und tauchst als 
potentieller Angreifer auf.
#5371919
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Wenn du ein fremdes System auf schwachstellen prüfst brauchst du die 
Erlaubnis von dessen Eigentümer. Wenn dieser ein Bugbounty macht hat er 
häufig ziemlich willkürliche Regeln was man testen darf.

Wenn du eine Sicherheitslücke in einem Programm findest, dan meldet man 
das im Bugtracker oder beim ersteller, wobei bei Sicherheitskritischen 
dingen teils weitere dinge zu beachten sind, weil davon häufig eine 
kleinere Personengruppe dafür zuständig ist. Bei einigen Bugtrackern 
kann man bugs als sicherheitskritisch markieren. Bei kommunikationen per 
mails verwendet man dann häufig GPG.

Wenn man eine Sicherheitslücke zufällig in einem proprietären Program 
oder einem System das einem nicht gehört findet, sollte man vorsichtig 
sein. Man sollte diese zwar kontaktieren, aber es gab schon fälle in 
denen die helfenden dann einfach verklagt wurden. Manchmal wird auch 
versucht dinge unter den Teppig zu kehren, viele security reasearcher 
veröffentlichen es einfach wenn nach 90 Tagen nichts passiert ist. Würde 
ich aber alles höchstens anonym oder pseudonym machen. Um die Situation 
für Security researcher bei Webservern etwas sicherer zu machen wird 
momentan die security.txt standardisiert, wo man reinschreiben kann wo 
sowas gemeldet werden soll, ob man nach lücken suchen darf, usw.

Bei Servern kann man mit whois manchmal noch kontaktdaten finden. Ich 
glaube es gab auch einen DNS RR dafür, den aber keiner verwendet. Und 
bei domains gibt es standardisierte E-Mail Addressen, wie z.B. 
security@domain, abuse@domain, etc. (rfc2142), wobei ich nicht weiss wie 
verbreitet oder aktiv diese sind.

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