Hallo,
da Windows ja closed-source ist, könnte es natürlich sein, dass das
Betriebssystem jeden Prozess und alle Daten, mit denen gearbeit wird,
verarbeitet, bzw. der NSA/CIA/... zur Verfügung stellt.
Sowas kann man ja nicht ausschließen. Programme, die
gesendete/empfangene Pakete über das Internet anzeigen, könnten vom
Betriebssystem falsche Informationen bekommen. Immerhin ist das
Betriebssystem der Teil eines Computers, der die vollständige Kontrolle
über die Hardware und kompletten Zugriff auf die Software hat.
Warum wird dennoch beinahe überall Windows genutzt, statt auf sicherere
Open-Source-Alternativen zurückzugreifen, z.B. Linux-Kernel-basierte
Betriebssysteme? Wenn da eine Spionagefunktion integriert wäre, würde
man das beim Durchlesen des Sourcecodes ja entdecken.
Ich sehe ständig, wie in Bussen, in der Schule, an der Uni, und auch
z.B. in Rathäusern, wo vertrauliche Informationen verarbeitet werden,
wie auch bei dem Personalausweis-Ausstellen, den Unterschriften auf
Touchpads, usw., an den dort genutzten Computern immer Windows genutzt
wird.
Sei es das alte Windows XP oder 7 (das neue Tablet-Windows-10 ist
sowieso für Desktops nicht zu gebrauchen), trotzdem gehen die Leute
immer davon aus, dass, wenn die Programme sicher sind, gleich alles
sicher sei. Sollte mann nicht viel grundlegendere Dinge wie das
Betriebssystem in allererster Linie infrage stellen?
ein Beispiel dazu:
verschlüssele ich etwas in Veracrypt, denke ich, das wäre sicher.
Aber wenn Windows die Tastatureingabe einfach auslesen kann, und den
Algorithmus durch das entsprechende Programm (hier Veractypt) kennt,
dann ist es doch ein Leichtes, AES zu knacken...
Ich bin gespannt auf eure Meinungen dazu. Sicher gibt es unter euch
einige Linux-Open-Source-Geeks und andersherum Windows-Enthusiasten. Es
wird sicher eine spannende Diskussion.
Pascal
Wenn du Linux ja so vertraust, häng dich doch mal zwischen den bösen
bösen WIN Rechner und schau halt was da so läuft. Wenn da ja alle
Prozesse und sonstwas gesendet werden, müsste ja ordentlich was los
sein. Aber woher weiß man dann ob das der böse Win Rechner nicht gemerkt
hat und deshalb nur in dem Moment nichts sendet? Und woher weiß ich
eigentlich dass nicht auf niedrigerer Ebene unter dem OS was läuft? und
woher weiß ich denn SICHER dass ich nicht den ganzen Tag verfolgt werde?
Wird man wohl alles nie 100% sagen können ;)
Lothar schrieb:> das Open Source beinhaltet, hast Du erhebliche Abmahn- und> Haftungsrisiken:
Blödsinn. Lizenzen sollte man nur auch lesen. Müssen sie bei MS-Software
ja auch. Und die ganzen anderen Verträge die eine Firma abschließt, wird
sie vorher auch lesen. Nur bei freier Software kommt das übliche: HÄ,
lesen?
Security Check schrieb:> häng dich doch mal zwischen den bösen> bösen WIN Rechner und schau halt was da so läuft.
Nur netterweise verschlüsselt. Die Datensammelwut in W10 ist allgemein
bekannt, also verharmlose das Thema nicht.
pascal schrieb:> Es wird sicher eine spannende Diskussion.
Nein es wird die übliche Windows vs. Linux Keilerei.
pascal schrieb:> Immerhin ist das Betriebssystem der Teil eines Computers> der die vollständige Kontrolle über die Hardware
Früher! Heute denkt sich Intel, sie packen da einfach mal einen
Überwachungschip rein, genannt die Management Engine (inkl. Backdoors).
Damit die Leute ruhe geben und sich über extra Funktionen freuen (und
der Zugriff leichter ist), haben sie da noch eine Fernwartungsfunktion
eingebaut.
pascal schrieb:> Warum wird dennoch beinahe überall Windows genutzt, statt auf sicherere> Open-Source-Alternativen zurückzugreifen
Stockholm-Syndrom
pascal schrieb:> z.B. in Rathäusern, wo vertrauliche Informationen verarbeitet werden,> wie auch bei dem Personalausweis-Ausstellen, den Unterschriften auf> Touchpads, usw., an den dort genutzten Computern immer Windows genutzt> wird.
Der nette MS-Vertreter kommt da wieder mal vorbei und erklärt dem
Stadtrat/Chef, warum es UNBEDINGT!!! Windows sein muss. Das Ergebnis sah
man in München, wo MS ganz zufällig seine Zentrale in die Stadt
verlegte.
pascal schrieb:> da Windows ja closed-source ist, könnte es natürlich sein, dass das> Betriebssystem jeden Prozess und alle Daten, mit denen gearbeit wird,> verarbeitet, bzw. der NSA/CIA/... zur Verfügung stellt.
Sagen wir mal so: wenn us-amerikanische Geheimdienste nicht dazu fähig
wären us-amerikanische Unternehmen zu unterwandern, würde ich mir sehr
ernsthafte Sorgen machen. Denn am Ende sind NSA, CIA, BND etc. am Ende
schließlich immer noch Institutionen demokratischer Rechtsstaaten.
Ich würde mir wesentlich mehr Sorgen machen, wenn hier es um Putler
seine Geheimdienste gehen würde.
> Warum wird dennoch beinahe überall Windows genutzt, statt auf sicherere> Open-Source-Alternativen zurückzugreifen, z.B. Linux-Kernel-basierte> Betriebssysteme? Wenn da eine Spionagefunktion integriert wäre, würde> man das beim Durchlesen des Sourcecodes ja entdecken.
Ach, Du hast den Quellcode also durchgelesen? Wow.
> Sollte mann nicht viel grundlegendere Dinge wie das> Betriebssystem in allererster Linie infrage stellen?
Natürlich.
> verschlüssele ich etwas in Veracrypt, denke ich, das wäre sicher.> Aber wenn Windows die Tastatureingabe einfach auslesen kann, und den> Algorithmus durch das entsprechende Programm (hier Veractypt) kennt,> dann ist es doch ein Leichtes, AES zu knacken...
Wenn ich ein Geheimdienstler wäre, würde ich nicht auf der Systemebene
anfangen -- die Hardware wäre da viel lukrativer.
So, und jetzt setzt Du Dich einmal hin und bastelst Dir ein USB-Gerät
zum Beispiel mit LUFA [1], und dann lässt mal Du Deine Fantasie spielen.
Viel Spaß!
[1] http://www.fourwalledcubicle.com/LUFA.php
Dieter Flash schrieb:> Windows kann durch NSA gezwungen werden> gezielt Malware Updates zu verteilen
Und die deutsche Telekom macht das, wie jeder ISP, ganz freiwillig, auch
bei jedem X-beliebigen Download möglich. Wenn Du den Zugriff der
Geheimdienste auf Deine Installation verhindern willst, musst Du schon
den auf einer sicheren Diskette hinterlegten Quelltext von Linux auf
Deinem selbst geschriebenen Compiler bauen.
Dieter Flash schrieb:> Ich finde Windows müsste verboten werden an Schulen
Dem möchte ich zustimmen. Meine Kids (10 und 12) besuchen ein Gymnasium
mit (u.a.) IT-Schwerpunkt, natürlich werden alle Schüler mit kostenlosen
MS-Lizenzen ausgestattet. Wenn meine nun mit LibreOffice-Dokumenten
anrücken, wird das sofort abgewürgt. Nach heftigem Protest ließ man mich
(im Vertrauen) wissen, dass das vertraglich so mit MS vereinbart wäre:
Bestandteil des Vertrages mit MS ist es, alternative SW bewusst nicht
zuzulassen oder zumindest zu behindern.
Und das machen die mit meinen Kids! Fuck you, Microsoft!
Rainer schrieb:> Bestandteil des Vertrages mit MS ist es, alternative SW bewusst nicht> zuzulassen oder zumindest zu behindern.
Wenn das stimmt, wäre das ein starkes Stück.
Was kommt als nächstes? Führerschein-Prüfungen dürfen nur mehr in Autos
des VW-Konzerns abgenommen werden?
Dieter Flash schrieb:> Ich finde Windows müsste verboten werden an Schulen und Behörde.
Ja, DRINGEND! Generell muss auf Closed-Source-Software so weit wie
möglich verzichtet werden, insbesondere solcher aus den USA.
Dass die USA alle Möglichkeiten der Spionage, die sich ihnen bieten,
nutzen, sollte ja nun inzwischen wirklich jedem bekannt sein. Also wie
kommt man dann auf die Idee, dass ausgerechnet Windows, das fast überall
zu finden ist, da eine Ausnahme wäre?
> Heutzutage kann alles passieren. Windows kann durch NSA gezwungen werden> gezielt Malware Updates zu verteilen oder bei Streit zw. USA und Europa> könnte Trump einfach beschließen Windows durch ein Update stillzulegen> und damit Europa!
Ja, so wie sie in der Vergangenheit auch schon GPS für andere lahmgelegt
haben, weshalb ja inzwischen mehrere andere Satellitennetze aufgebaut
wurden.
Michael R. schrieb:> Rainer schrieb:>> Bestandteil des Vertrages mit MS ist es, alternative SW bewusst nicht>> zuzulassen oder zumindest zu behindern.>> Wenn das stimmt, wäre das ein starkes Stück.
Das klingt nach den üblichen Knebelverträgen von Microsoft, wie sie in
Computerläden seit Jahrzehnten üblich sind.
Aber dass sie hier schon die Kinder konditionieren wollen, indem sie
alles, was nicht von Microsoft kommt, verbieten, ist schon echt krass.
Keine Skrupel…
Über sowas sollten sie mal im Fernsehen berichten. Aber vermutlich
interessiert das dann keinen, weil sowieso fast alle Zuschauer Windows
benutzen und LibreOffice nicht mal kennen.
So mancher fühlt sich besonders sicher wenn die Polizei des Westens
(NSA, CIA und Co.) alles vom jedem mitlesen. Ausserdem nutzt dir das
saubere Linux-Kernel nix wenn der Spionagecode in der CPU steckt oder
gar gleich total unsichtbar irgendwo läuft.
Ich habe mich immer gefragt wie sie Daten über das Netz schicken ohne
das es jemand merkt. Oder sieht man das immer mit einem Daten-Überwacher
am Router ?
Ich glaube, in der Praxis macht es einen gar nicht soooo grossen
Unterschied, ob das OS nun Open oder Closed Source ist.
Was man bei Open Source-OS/Software deutlich seltener finden wird, sind
eindeutige, offensichtliche Backdoors, wo dann im Quelltext etwas a la
1
backdoor_username="secretbackdoor";
2
backdoor_password="secretpassword";
steht. Da ist die Gefahr einfach viel zu hoch, dass irgendwer darüber
stolpern würde.
Aber auch in Open Source Software werden Hintertüren etc. verbaut - nur
halt nicht offensichtlich, sondern nach dem Prinzip der "plausible
deniability" als Programmierfehler getarnt.
z.B. kannst Du getrost davon ausgehen, dass die Geheimdienste bei
"OpenSSL" tief ihre Finger im Spiel haben und da im Quelltext der eine
oder andere "Bug" mit katastrophalen Auswirkungen auf die Sicherheit
lauert, den irgendein Geheimdienst dort eingeschleust hat. Das ist
nämlich genau die Art von Software-Komponente, die für Geheimdienste am
interessantesten ist: Eine Software-Bibliothek, die für 90% der Software
die Verschlüsselung übernimmt. Dazu der übelste und aufgeblähteste
Source Code, der je in diese Welt geschissen wurde, und der unter dem
Deckmantel der "Performance-Steigerung" diverse Sicherheitsmassnahmen
des Betriebssystems umgeht.
Beim "Heartbleed"-Bug liegt bspw. der Verdacht extrem nahe, dass es sich
dabei um eine bewusst eingebaute Sicherheitslücke handelte. Nur, dass
man das eben niemals beweisen können wird, weil Heartbleed eben wie ein
ganz gewöhnlicher Programmierfehler aussieht, wie er jeden Tag
millionenfach passiert.
So hat es Microsoft schon immer gemacht, das würde mich überhaupt nicht
wundern. Das Lock-In ist für sie langfristig die einzige Möglichkeit,
die marktbeherrschende Stellung zu erhalten. Und es wird alles bequemer,
"Du musst Dich um nichts kümmern, wir machen das schon für Dich..."
@Walter Tarpan
Beim Download sind schon alle Messen gelesen, da die Pakete mit
kryptografischen Signaturen abgesichert sind. Also müsste die
Kompromittierung bei demjenigen passieren, der die Pakete baut und mit
seinem privaten Schlüssel signiert.
Wobei die ISPs und insbesondere deren Hardware, die bei uns zuhause
steht (DSL-Router), eine nicht zu unterschätzende Schwachstelle
darstellen.
So habe ich z.B. zuhause einen Server stehen, auf dem u.a. Nextcloud
läuft. Das SSL-Zertifikat darauf ist self-signed. Hin und wieder bekomme
ich für die Seite, aber nur wenn ich im gleichen Netzwerk bin, ein auf
*prossl (o.ä.) ausgestelltes Wildcardzertifikat angeboten. Was ich
natürlich dankend ablehne, aber komisch ist das schon.
Rainer schrieb:> Nach heftigem Protest ließ man mich> (im Vertrauen) wissen, dass das vertraglich so mit MS vereinbart wäre:> Bestandteil des Vertrages mit MS ist es, alternative SW bewusst nicht> zuzulassen oder zumindest zu behindern.
Und du kannst diese Behauptung natürlich nur zum Schutze deines
Informanten nicht mit Fakten belegen. z.B. mit Auszügen der betreffenden
Passagen im Vertrag, damit der nicht von der CIA verhaftet und nach
Guantanamo verfrachtet wird.
Joachim S. schrieb:> Aber auch in Open Source Software werden Hintertüren etc. verbaut
Wozu Hintertüren verbauen, wenn es doch viel einfacher geht?
Es hat damals (erstaunlicherweise) wenig Aufsehen gegeben, und kaum
einer kann sich erinnern, aber der NIST Dual_EC_DRBG Skandal zeigt doch
ganz schön, mit wem man es zu tun hat...
https://de.wikipedia.org/wiki/Dual_EC_DRBG
Was ich auch bemerke ist, dass "gewöhnlichen" Windows- und
Smartphone-Nutzern langsam jeglicher Sachverstand abhanden zu kommen
scheint.
A. "Ich kann keine Mails versenden, weder mit Outlook noch mit dem
Telefon"
B. Mails empfangen geht?
A. Ja.
B. gibt Mailadresse beim HPI Identity leak checker ein. "Vielleicht hat
jemand Dein Passwort und versendet damit SPAM"
A. Sieht die ganzen roten Felder, googelt nach dem Name von dem Bruch
mit den meisten roten Feldern und ist sich sicher: "Das stimmt nicht!"
B. Sieht ein, dass weitere Diskussionen sinnlos sind, hilft, das
Passwort zurückzusetzen und denkt sich seinen Teil...
Ich denke schon, dass das beabsichtigt ist, Leute die vor 10-15 Jahren
noch selbst eine Netzwerkkarte nebst Treiber installieren konnten,
finden heute nicht mal mehr "Ich hab Probleme mit meinem Netzwerk".
Matthias S. schrieb:> Wie kann man sich den über Closed-source-Windows aufregen, und dabei die> Intel-ME komplett außen vor lassen?
Wie kann man sich über das ach so böse US-M$-Windows aufregen und das
ganze völlig entspannt auf Technik mit dem angefressenen Apfel tippen?
Michael R. schrieb:> Joachim S. schrieb:>> Aber auch in Open Source Software werden Hintertüren etc. verbaut>> Wozu Hintertüren verbauen, wenn es doch viel einfacher geht?>> Es hat damals (erstaunlicherweise) wenig Aufsehen gegeben, und kaum> einer kann sich erinnern, aber der NIST Dual_EC_DRBG Skandal zeigt doch> ganz schön, mit wem man es zu tun hat...>> https://de.wikipedia.org/wiki/Dual_EC_DRBG
Da hast Du natürlich völlig Recht - wo es möglich ist, ist es natürlich
noch geschickter, einfach gleich in die Algorithmen oder Protokolle
Hintertüren/Schwachstellen einzubauen.
Oder man schaue sich nur an, wie Geheimdienste/Behöreden etc. gerade
versuchen, die Verschlüsselung von TLS 1.3 auszuhöhlen - und das mit
ziemlich fadenscheinigen Ausreden begründen:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/TLS-Standardisierung-Behoerden-und-Banken-wollen-Verschluesselung-aushoehlen-3999118.html
Muss man wohl auch so deuten, dass die bisherigen TLS-Versionen für die
Geheimdienste in der Praxis kein Problem darstellen. Dafür spricht imho
auch, dass man von staatlicher Seite ständig Forderungen nach
Hintertüren für verschlüsselte Instant Messenger etc. hört, nicht aber
für TLS/SSL - woran die Geheimdienste sicherlich noch viel
interessierter wären, das zu knacken.
pascal schrieb:> Warum wird dennoch beinahe überall Windows genutzt, statt auf sicherere> Open-Source-Alternativen zurückzugreifen, z.B. Linux-Kernel-basierte> Betriebssysteme? Wenn da eine Spionagefunktion integriert wäre, würde> man das beim Durchlesen des Sourcecodes ja entdecken.
Liest du dir die kompletten Quellen durch und verstehst das komplette
Zusammenspiel? Baust du dir dann dein System aus ebendiesen Quellen
selbst oder lädst du ein fertiges Image runter? Das OpenSource kein
Garant für 100% Sicherheit ist (wie auch, gibts ja nicht) sollte
inzwischen auch klar sein.
Und wozu sollte man den Umweg über einen PC gehen, wenn man auch easy
per Alexa, unsicheres Smart-Home-Gedöhns oder schlimmstenfalls eben im
Backbone vom ISP an die gewünschten Daten kommt?
Dieter Flash schrieb:> Windows kann durch NSA gezwungen werden> gezielt Malware Updates zu verteilen oder bei Streit zw. USA und Europa> könnte Trump einfach beschließen Windows durch ein Update stillzulegen> und damit Europa!
Hat doch auch was positives: Sollte Europa mal den USA den Krieg
erklären, stellt die USA in Europa einfach sämtliche Windows-Rechner ab:
Dann gibt es hier kein Internet, kein eMail, kein Strom, kein Wasser,
nix zu essen usw. Es müsste nicht mal ein einziger Schuss fallen, die
bedingungslose Kapitulation würde nach kürzester Zeit erfolgen.
Wobei 100%ige Abhängigkeiten längst die Regel sind: Wir betreiben nahezu
alle unsere Haus- und Industrieheizungen und Befeuerungen mit Gas, haben
aber selber kein Gas. Auf unseren Straßen fahren ziemlich genau 63,7 Mio
mit Benzin oder Diesel angetriebene Fahrzeuge und wir importieren den
Sprit dazu zu 100%. Wobei wir hier wegen Lagerhaltung eine Galgenfrist
von einigen Wochen hätten, das totmachende Windows-Update gäbe es ganz
vollautomatisch über Nacht.
Sheeva P. schrieb:> Denn am Ende sind NSA, CIA, BND etc. am Ende> schließlich immer noch Institutionen demokratischer Rechtsstaaten.
Kompliment.
Ein echt guter Scherz zum ersten des Monats April ...
So ein "Kill-Switch" ist wie ein Ass im Ärmel, man kann ihn praktisch
nur einmal benutzen. Und das wird man nicht ohne Not tun, denn danach
ist jegliches Vertrauen in US-IT Produkte nicht mehr existent. Egal ob
bei Feind oder Freund, denn wer weiß, dass er nicht der Nächste ist?
Mich würde ja interessieren welche HW u. SW russen und Chinesen
favorisieren.
Weis da jemand etwas dazu. kann mir nicht vorstellen dass man dort
besonders Gern die Technik potentieller Gegner nutz , aber auch nicht
das nioch auf dem Stand der 80er basteln.
Namaste
Windows gibt's auch in China. Dafür gibt es dort kein Google, kein
Facebook u.s.w. Da gibt es ein Pendant dazu, das statt von durch den
amerikanischen Staat kontrollierten Konzernen von durch den chinesischen
Staat kontrollierten Konzernen betrieben wird.
Joerg W. schrieb:> So ein "Kill-Switch" ist wie ein Ass im Ärmel, man kann ihn praktisch> nur einmal benutzen.
So verblödet wie die durchschnittlichen Windows-Benutzer mittlerweile
sind könnte man den zwölf mal benutzen und sie hättens immer noch nicht
kapiert.
Da frag ich mich welche Eigenentwicklungen du nutzt um hier
mitzuspielen?
Intelligenz ist wohl doch die am gerechtesten verteilte Gabe: Jeder
glaubt genug davon, also mehr als alle Anderen zu besitzen.
Namaste