ASA/ABS Kleber zum Reparieren

Gast #5376666
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Hallo Leute,

beim Rausfahren aus der Garage hat ein Außenspiegel ziemlich gelitten 
(Gottseidank war nicht ich das). Glas ist hin, und das Plastikgedöns hat 
einen Splitterbruch; also aus eins mach zwei.

Problem ist nun das der Ersatz nicht eben preiswert ist (u.a. weil der 
automatisch einklappt) und die Kappe auch noch in Wagenfarbe lackiert 
ist.

Laut Aufdruck auf den Plastikteilen sind die aus ASA bzw ABS. Die 
lackierte Kappe ist optisch ok, nur sind innen die Nasen zum Klipsen 
abgebrochen; der Bruch am Rest ist recht sauber, und alle Teile sind 
noch da.

Kann mir jemand einen guten Kleber für ASA/ABS empfehlen? Der Bruch 
ließe sich wohl mit ABS Stücken von innen armieren, und die Nasen könnte 
ich evtl durch kleine Zylinder ersetzen und dann schrauben.

Bloß, der Kleber sollte halt gut sein und die üblichen Belastungen eines 
solchen Spiegels aushalten (zB Waschstrasse, bzw 
Sommer/Winter-Unterschiede).
Gast #5376764
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Beim googeln bin ich über den Vorschlag gestolpert, ABS Reste in Aceton 
einzulegen und das dann als Klebemittel zu verwenden, da Aceton das ABS 
anlöst und somit eine Kaltverschweissung erreicht.
Hat das mal einer probiert? Aceton habe ich da, ABS Reste finden sich 
bestimmt.
Gast #5376766
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Nimm Aceton. Das löst ABS an und nach dem Zusammendrücken polymerisiert 
es erneut. Trage es vorsichtigst mit einem kleinen feinen Pinsel (wie 
sie in den Fingernagellackfläschchen enthalten sind) auf, damit Du den 
vorhandenen Lack weitgehendst schonst.
Gast #5377084
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Manfred schrieb:
> Soweit ich weiß, sind CD-Hüllen aus Polystyrol und unangehm hart.

..und?!

Was soll Dein Einwurf bezwecken?

Ja, CD-Hüllen sind aus Polystyrol und sie sind farblos. Genau deshalb 
empfahl ich sie. Unangenehm hart sind sie nach der Auflösung in Aceton 
ganz sicher nicht mehr.
Gast #5377532
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Manfred schrieb:

> Ergeben sie den passenden Klebe- / Füllwerlstoff für ABS, was ja
> deutlich andere Eigenschaften hat?

Ja.

Mit der organischen Chemie hast Du es wohl nicht so?

Polystyrol wird nach der o.g. Methode wieder zu Styrol umgesetzt.
ABS bedeutet Acylnitril-Butadien-Styrol. Es ist ein sog. Copolymerisat.
Wenn ich dort Styrol hinzugebe, dann werden die Bruchkanten des ABS vom 
Styrol angelöst und es bilden sich neue Polymerbrücken.
Gast #5377571
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hinz schrieb:
> Bär Luskoni schrieb:
>> Wenn ich dort Styrol hinzugebe, dann werden die Bruchkanten des ABS vom
>> Styrol angelöst und es bilden sich neue Polymerbrücken.
>
> Völliger Unsinn!


Kauf Dir doch den teueren Industrieklebstoff, wenn Du zu blöde bist, das 
Wissen und die Erfahrungen anderer Leute zu nutzen.
In der Schule im Chemieunterricht rauchen gewesen, hä?

Irgendwann platzt JEDEM mal der Kragen. Ich beobachte Dein Handeln schon 
eine Weile: Bar jeder Ahnung in Threads hineinpissen, das ist Deine 
Passion.

Nichts drauf -bloß Dreck auf der Kniescheibe.

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