Laser Dioden Treiber LM317

OP #5377349
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hallo,
für meiner Facharbeit in Physik habe ich folgenden Schaltkreis 
aufgebaut. Er soll später anstelle einer LED eine Laserdiode betreiben. 
Nun habe ich vor der Lampe den Strom gemessen und festgestellt das 
dieser meinen errechneten Widerstand von ca. 63mA  weit überschreitet. 
Zudem werden die 10 ohm Widerstände extrem heiß. Vielleicht weiß ja 
jemand von euch woran das liegen könnte bzw. was ich umbauen muss. Ich 
verwende eine 9V Batterie, den LM317t, einen 1000µf Elko, eine 1,25 A 
Sicherung und zwei 10 ohm Widerstände.
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Gast #5377433
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Wirf das Ganze weg, das kann so nix werden.

Vincent S. schrieb:
> hallo,
> für meiner Facharbeit in Physik habe ich folgenden Schaltkreis
> aufgebaut. Er soll später anstelle einer LED eine Laserdiode betreiben.

Okay, den LM317 als KSQ. So weit ja noch ganz vernünftig (auch wenn der 
LM317 dafür nicht gebaut wurde, er kann dafür benutzt werden).

> Nun habe ich vor der Lampe den Strom gemessen und festgestellt das
> dieser meinen errechneten Widerstand von ca. 63mA  weit überschreitet.

Die Rechnung würde ich gern sehen. Seit wann gibt man Widerstand in mA 
an? Wie wurde gemessen? Soll die Diode mit 63 mA belastet werden?

> Zudem werden die 10 ohm Widerstände extrem heiß.

Dann nimm größere oder mehrere kleinere. Billiger wird eine 
Reihenschaltung von kleineren sein. Rechnen darfst du selber, bisschen 
Üben schadet nicht.


> verwende eine 9V Batterie, den LM317t, einen 1000µf Elko, eine 1,25 A
> Sicherung und zwei 10 ohm Widerstände.

Mit der Sicherung kannst den Lehrer bewerfen, der hier versagt hat. Da 
wird sie mehr Effekt haben als nach einem 9V-Block.
Der 9V-Block schafft die Stromstärke gar nicht, selbst bei einem 
Kurzschluss. Davon abgesehen dimensioniert man eine Sicherung 
üblicherweise so, dass sie kurz nach dem Maximalstrom der Schaltung 
fliegt, und nicht beim zwanzigfachen davon. Eine 100 mA-Sicherung macht 
hier viel mehr Sinn.

Lass den dicken Elko weg, der verschlechtert nur die Regelung. 10 µF 
reichen auch und kosten weniger.
#5377439
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@ Vincent Stolbrink (vinc11)

>Der Schaltplan sollte so ungefähr aussehen.

Der ist ziemlich falsch. Denn der LM317 wird verpolt betrieben. Oder 
deine Laserdiode.

>für meiner Facharbeit in Physik habe ich folgenden Schaltkreis
>aufgebaut.

Hast du nicht, es ist eine Schaltung. Ein Schaltkreis ist ein IC.

> Er soll später anstelle einer LED eine Laserdiode betreiben.

Ob das gut geht? Laerdioden sind recht empfindlich, was Überstrom 
angeht. Warum nimmst du keinen fertigen Laser mit Ansteuerung? Wenn der 
nur eingeschaltet werden soll, reichen die.

>Nun habe ich vor der Lampe den Strom gemessen und festgestellt das

Welche Lampe?

>dieser meinen errechneten Widerstand von ca. 63mA  weit überschreitet.

Seit wann hat ein Widerstand 63mA?

>Zudem werden die 10 ohm Widerstände extrem heiß. Vielleicht weiß ja
>jemand von euch woran das liegen könnte bzw. was ich umbauen muss.

Hmm.

I = U / R = 1,25V / 20R = 62,5 mA

Paßt soweit

P = I^2 * R = 62mA^2 * 10 R = 40mW

Das ist lauwarm, nix heiß.

Dein LM317 ist verpolt und wirkt nur wie eine Diode, d.h. über deinen 
Widerständen fällt deutlich mehr als 1,25V ab, eher um die 5V.

Lösung. Batterie und LED umpolen.

> Ich
>verwende eine 9V Batterie, den LM317t, einen 1000µf Elko, eine 1,25 A
>Sicherung und zwei 10 ohm Widerstände.

Solche Lyrik ist sinnlos, siehe Netiquette.
Gast #5377514
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Was soll mit dem Laser überhaupt gemacht werden?

Ggf. kann man die Laserdiode auch ganz ohne aktive Bauelemente mit einem 
Vorwiderstand betreiben. Das geht so lange gut, wie man keine Spitzen 
auf der Versorgungsspannung oder zu große Induktivitäten in den 
Leitungen hat. Ob man die Leistung nun linear an einem TO-220 Gehäuse 
oder einem fetten Widerstand verheizt, sollte keine Rolle spielen. Mit 
dem Unterschied dass der fette Widerstand kein Regler mit 
Einschwingverhalten ist
Gast #5377575
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Jemand schrieb:
> Ggf. kann man die Laserdiode auch ganz ohne aktive Bauelemente mit einem
> Vorwiderstand betreiben. Das geht so lange gut, wie man keine Spitzen
> auf der Versorgungsspannung oder zu große Induktivitäten in den
> Leitungen hat.

Stimmt grundsätzlich, jedoch fehlt was (oder ist falsch formuliert).

Wie wäre es denn mit "sanften Wellen" auf der Versorgungsspannung?
In welchen Grenzen dürfte diese in dem Fall überhaupt variieren?
Gast #5377588
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Das hängt von dem Fenster zwischen minimaler Laserschwelle und 
zulässigem Maximalstrom ab. An einer Batterie würde ich abgesehen vom 
Spannungseinbruch unter Last und dem Spannungsverlust durch Entladung 
keine "Welligkeit" erwarten.

Mit ein paar Eckdaten zur Laserdiode könnte man das in ein paar Sekunden 
überschlagen. Wenn der TE die zur Verfügung stellt mache ich das gerne. 
Die Verlustleistung liegt ja bei nur knapp 500 mW. Da wird sich schon 
ein Widerstand finden. Die billigsten Laserpointer lösen das auch nicht 
anders
Gast #5377618
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Vincent S. schrieb:
> Der Laser läuft jetzt.

Das ist schön, trotzdem ist ein LM317 komplett ungeeignet als 
Konstantstromquelle für Laser, weil er Überschwinger produziert und 
genau das Laserdioden in Nanosekunden killen kann. Es gibt allerdings 
auch robustere Laserdioden.
Orientiere dich lieber an seriöseren Laser-Treibern. Die können einfach 
sein (Transistoren und Widerstände) zumal dein Laser offenbar sowieso 
nicht über eine Photodiode geregelt wird.

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