Ein-/Ausschalter für Festplatten (im AUSGESCHALTETEN Zustand)

Gast #5388113
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Hallo,

eins vorweg: es geht darum Festplatten im ausgeschalteten Zustand von 
der Stromversorgung zu trennen.

Ich habe im PC bereits eine entsprechende Lösung für einen 3,5''-Slot 
gekauft. Jetzt suche ich sowas für den HTPC. Das Case hat keinen 
LW-Schacht. Er bootet von einem USB-Stick. Wenn ich mal mal den OS 
experimentiere und oft rebooten muss ziehe ich gerne die internen HDDs 
ab. Dazu muss das Gehäuse offen sein und um da ran zu kommen muss ich 
die Kabel hinten abziehen, da ich das Gehäuse sonst nicht aus der 
TV-Bank bekomme.

Kann man sich sowas selber basteln? Ich denke mal man muss "nur" die 
Kabel eines SATA-Stromkabels trennen und eine Art Schalter 
zwischenschalten? Oder braucht es eine "richtige" Steuerung wie Arduino 
dafür?

Richard
Gast #5388130
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Richard M. schrieb:
> Wenn ich mal mal den OS
> experimentiere und oft rebooten muss ziehe ich gerne die internen HDDs
> ab

Wozu eigentlich? Du kannst doch die Boot-Reihenfolge so einstellen, dass 
der PC vom USB-Stick bootet. Oder hast du Angst, es wird was 
überschrieben?

Richard M. schrieb:
> Ich denke mal man muss "nur" die
> Kabel eines SATA-Stromkabels trennen

Das geht schon, du musst halt +5V und +12V abtrennen.

Georg
#5388136
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Ich hätte mir zuerst die Stromsparfunktionen angeschaut die Festplatten 
ohne Abstecken des Stoms können. Wenn sich die Spindel nicht mehr dreht 
fließt da auch wenig Strom. Und das kann man vom OS aus steuern (Linux: 
hdparm).


Ansonsten hat SATA 3,3V, 5V und 12V. Man bräuchte also einen Schalter 
mit 3 getrennten Kontakten, die gibts eher selten.
Allerdings werden die 3,3V so selten benutzt das man die auch einfach 
permanent getrennt lassen könnte.

Ich würde aber lieber den ganzen PC runter fahren und bei Bedarf via WOL 
(wake-on-LAN) starten.
Gast #5388601
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Jim M. schrieb:
> Allerdings werden die 3,3V so selten benutzt das man die auch einfach
> permanent getrennt lassen könnte

Die sind schon lange obsolet. Es gibt jede Menge Adapter vom 
"Floppy"-Anschluss mit 5 und 12 V auf Sata, also ganz ohne 3,3 V, ich 
gehe davon aus dass die praktisch immer funktionieren.

Georg
Gast #5388739
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Prinzipiell reicht die Unterbrechung der 5 V damit die Platte nicht 
hochläuft.

Wenn beide Spannungen getrennt werden sollen und schalten unter Spannung 
nicht ausgeschlossen werden kann, dann gleichzeitiges schalten 
garantieren oder ansonsten erst 12 V an und dann die 5 V, beim 
abschalten erst 5 V aus und dann die 12 V.
Gast #5413358
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Das "wozu" hatte ich ja schon im ersten Beitrag erklärt. Daraus ergibt 
sich dann auch, dass die Stromsparfunktion nicht das ist was ich suche. 
Denn diese greift ja wenn das OS (egal welches) schon läuft. Das heißt 
wenn ich öfters mal rebooten muss, starten die dennoch bei jedem Reboot 
und werden dann schlafen gelegt.

> Wozu eigentlich? Du kannst doch die Boot-Reihenfolge so einstellen, dass der PC 
vom USB-Stick bootet. Oder hast du Angst, es wird was überschrieben?

Ist ja schon eingestellt, dass vom USB-Stick gebootet wird. Es geht mir 
darum während Testphasen nicht Platten ab zu bekommen. Ein positiver 
Nebeneeffekt wäre auch, dass man bei OS-Neuinstallationen die Platten 
nicht man System hat. Man kann sich drüber streiten, aber ich ziehe bei 
OS-Installationen IMMER alle nicht nötigen Platten ab - oder schalte sie 
halt am PC mit dem Schalter aus.

Wie könnte man sich so einen Schalter selber zusammenbasteln? Ich hab 
schon öfters kleine, primitive Schaltungen zusammengebaut, aber halt 
immer nach irgendeinem HowTo, nicht selber "entwickelt"?
Gast #5413619
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Paranoy schrieb:
> Passende Wechselsysteme sind mit einem Handgriff auch aktiviert bzw.
> deaktiviert.

Sowas habe ich früher (viel früher) auch verwendet, aber es gab da 
unzählige verschiedene Systeme aus Rahmen und Einschub für die 
Festplatte, man musste alles was man irgendwann mal brauchen könnte 
zusammen bestellen, weil man später nie mehr einen passenden Einschub 
nachkaufen konnte. Deshalb hat sich das nicht bewährt und durchgesetzt. 
Inzwischen ist es so gut wie ausgestorben.

Georg

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