Besser groß und tiefstimmig als klein und piepsig

Gast #5390857
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http://www.spiegel.de/karriere/karriere-wirtschaftspsychologe-erklaert-wie-erfolg-funktioniert-a-1201279.html

Das obligatorische Money Quote:

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Becker: Leider nein. US-amerikanische Forscher haben Top-Manager 
beobachtet: Sie verglichen, wer sind die Top 30, die am schnellsten 
Karriere machen, und wer sind die Top 30, deren Bereich am besten läuft. 
Das Ergebnis: Es gab kaum Überschneidungen der beiden Gruppen. Nicht 
diejenigen, die den besten Bereich hatten, also objektiv am besten 
führten, machten die steilste Karriere.

SPIEGEL ONLINE: Sondern?

Becker: Es waren diejenigen, die fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit 
Networking verbrachten. Sie knüpften Netzwerke zu wichtigen Personen 
innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
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Für untersetzte piepsige Höhlentrolls bleibts wohl der Hasenstall ;) 
Dafür bleibt für Mannsweiber die Option erhalten.
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Gast #5391941
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Abradolf L. schrieb:
> Becker: Es waren diejenigen, die fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit
> Networking verbrachten. Sie knüpften Netzwerke zu wichtigen Personen
> innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

Das ist wirklich nichts neues. Um Chef zu sein muss man fachlich nicht 
der Beste sein, sondern das beste berufliche Netzwerk haben, sich 
verkaufen und vorallem führen können. Für die fachlichen Aufgaben gibt 
es ja Spezialisten. Selbst wenn mancher Spezialist vielleicht die 
fachlich besseren Entscheidungen treffen würde, würde er mit nur sehr 
geringer Wahrscheinlichkeit ganz oben ankommen. Um es dahin zu schaffen 
kommt es nicht in erster Linie auf Fachkenntnisse an, sondern auf 
Networking und Durchsetzungsvermögen. Allerdings will auch nicht jeder 
unter die Top 30 kommen und gerade viele die fachlich sehr gut sind, 
wollen lieber nah an der Technik bleiben und sich gar nicht erst mit 
typischen Managertätigkeiten und Networking beschäftigen.
Gast #5392047
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Abradolf L. schrieb:
> Becker: Es waren diejenigen, die fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit
> Networking verbrachten. Sie knüpften Netzwerke zu wichtigen Personen
> innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

Nicht Neues! Heute muss man quatschen und netzwerken können.
PowerPoint und Excel und fertig ist die Karriere als Projektmanager.
Und dann schön eins nach dem anderen an die Wand fahren!

Ein Beispiel, was dann bei rauskommt:

Beitrag "Anekdoten aus der Berufspraxis: Kick Off = Fuck Off"

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