> "sollte das doch gehen"
Wer sagt das und auf welcher Basis? Reiches Wunschdenken hilft genau so
wenig, wie die blumigen Werbetexte des Händlers.
Besorge den Schaltplan dann helfen wir Dir weiter.
Hallo,
was willst Du für 7 Euro erwarten? So viel kostet eine Fahrradlampe ohne
LED oder ein Dynamo oder ein Bremsklotz fürs Rennrad. Niemand weiß, ob
die Schaltung mit der reaktiven Last des Motors klar kommt oder nur für
ohmsche Lasten ausgelegt ist. Die Angaben sind vielversprechend aber
nicht genau. Was ist mit dem Anlaufstrom? Deswegen fragst du ja.
Also man bräuchte jemanden, der das Teil testet und berichtet. Wenn Du
das nicht sein möchtest, nimm was gescheites, das >zehnfach kostet.
MfG
1Kw bei 36V macht Strom knapp 30A.
In der Tat liegt der Anlaufstrom des Motors viel höher und somit kommt
darauf an, wie der Motor "angelaufen" wird.
Wenn du Drehzahl auf max stellst und danach der Motor anschließt (was
nicht normal ist) , kann das Ding mit einem lauten Knall verabschieden.
Im Normalfall ist der Motor angeschlossen, man fährt mit dem Poti somit
den PWM "langsam" hoch, dann kann nicht passieren (natürlich darf der
Motor nicht blockiert sein).
Ich habe den kleinerem Bruder für 500W Motor (36V) seit Jahre im
Einsatz, der funktioniert heute immer noch.
noips schrieb:> 2kW wird das Teil wohl nicht verkraften, aber für 1kW sollte das doch> gehen, oder was meint ihr
Es geht nicht um die Leistung, sondern max. Strom von 40A.
Bei dem Preis von 7 Taken würde ich nicht so viele Gedanken machen. :-)
5(!) Mosfets parallel und 1 Freilaufdiode.
Das Teil hat Deinen Motor voll im Griff. Inklusive Anlaufstrom. Da sind
Mosfets für mind. 80 Ampere verbaut.
Also: Kaufen und ausprobieren. Und hier berichten, bitte.
noips schrieb:> hier ein Regler mit ähnlichem Aufbau> Ebay-Artikel Nr. 311984348169.
In dieser Bauform habe ich auch, nur mit einem MOSFET, Diode und
Umschalter für Rechts- Linkslauf.
Laut Beschreibung sollte das Ding max. 60V 20A aushalten.
Mein Motor 36V 500W hat nen Nennstrom von ca. 18A.
Der Schalter ist längst kaputt, PWM funktioniert immer noch.
Das Ding ist für deinen Motor als PWM Controller brauchbar, aber nicht
als Drehzahlregler. Ein echter Drehzahlregler kostet mindesten 10 facher
und braucht manchmal Randbedingung dafür wie Tachosignal, Encode etc...
Danke fürs Teilen der Erfahrung, ist sehr hilfreich für mich.
Tany schrieb:> nur mit einem MOSFET, Diode und Umschalter für Rechts- Linkslauf.> ...>Mein Motor 36V 500W hat nen Nennstrom von ca. 18A.
Nur mit einem MOSFET und 18A! Nicht schlecht.
Sah die Freilaufdiode von der Bauform und Montage her auch so aus wie
MOSFET, d. h. auch TO-220 Gehäuse (oder ähnlich) auf etwa gleichem
Kühlkörper montiert wie MOSFET?
Tany schrieb:> Ein echter Drehzahlregler kostet mindesten 10 facher> und braucht manchmal Randbedingung dafür wie Tachosignal, Encode etc...
Das ist klar. Ein automatischer Drehzahlregler mit Sollwert-Einstellung
und Rückkopplung der Ist-Drezahl soll es nicht werden soll es nicht
werden. Ist nur zum manuellen Einstellen nach Gefühl gedacht.
Ich versteh nicht, warum da 5 MOSFETs drin sind: Man hat eine viel
höhere Gate-Kapazität, muss die Ströme halbwegs gleichmäßig aufteilen,
braucht viel mehr Platz, usw. Warum nimmt man nicht einfach einen
MOSFET für (relativ) poplige 40A, dann halt noch mit nem potenten
Treiber?
Ein NTMFS5H600NLT1G (60V, 1.1mOhm, 92nC), macht an statischen Verlusten
1,8W, delta-T 67K (Wenn man eine entsprechende Kühlfläche auf der
Platine vorsieht).
Gut, der MOSFET ist jetzt brandneu und nicht gerade billig, aber dann
packt man halt zwei MOSFETS parallel. Aber doch keine 5...