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Forum: HF, Funk und Felder Oberwellen und Signalqualität bei fertigen FM Transmittern?


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Autor: Neuling (Gast)
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Hallo!


Ich habe zwei Fragen bezüglich UKW Sendern:

1) Wird ein Oberwellenfilter auch bei diesen fertigen FM Transmittern 
(z.B. 
https://www.amazon.com/TIVDIO-Wireless-Transmitter-Station-Antenna/dp/B01D44EP4K) 
benötigt oder ist der schon integriert?

2) Wie schneiden solche All-in-One Boxen im Vergleich mit dedizierten 
Sendermodulen (z.B. 
http://www.pcs-electronics.com/maxpro2015-exciter-p-2315.html) ab was 
generelle Signalqualität angeht?


MfG
Neuling

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Neuling schrieb:

> 1) Wird ein Oberwellenfilter auch bei diesen fertigen FM Transmittern
> (z.B.
> 
https://www.amazon.com/TIVDIO-Wireless-Transmitter-Station-Antenna/dp/B01D44EP4K)
> benötigt oder ist der schon integriert?

Da das Ding sowieso sehr wahrscheinlich nirgends auf der Welt legal
betrieben werden darf, kannst du davon ausgehen, dass sich auch kein
Hersteller eine Rübe gemacht hat, ob es die technischen Parameter für
einen legalen Sender einhalten würde.

Verkaufen darf man das natürlich, nur betreiben nicht … (Diejenigen,
die eine offizielle Genehmigung für den Betrieb eines Rundfunksenders
haben, dürften sich kaum mit sowas abgeben.)

Autor: Baum (Gast)
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Neuling schrieb:
> 1) Wird ein Oberwellenfilter auch bei diesen fertigen FM Transmittern
> (z.B.
> 
https://www.amazon.com/TIVDIO-Wireless-Transmitter-Station-Antenna/dp/B01D44EP4K)
> benötigt oder ist der schon integriert?

Kann man (Müsste man reinschauen und von der BNC Buchse zur endstufe 
zurückverfolgen) nicht sagen wenn kein Schaltplan oder Bild vom 
innenleben vorhanden sind.

Neuling schrieb:
> 2) Wie schneiden solche All-in-One Boxen im Vergleich mit dedizierten
> Sendermodulen (z.B.
> http://www.pcs-electronics.com/maxpro2015-exciter-p-2315.html) ab was
> generelle Signalqualität angeht?

Bei ser beschreibung kam mir ser gedanke das es sich eventuell um ein 
und das selbe gerät (Ein mal mit gehäuse und kram) handelt.

Kann aber eher nicht sein. Sind doch unterschiede (Schnittstellen) 
zumindest zu erahnen.


http://www.pcs-electronics.com/maxpro2015-exciter-pi-2315.html?image=0

Der sieht zumindest aus als seien die drei spulen rechts ein LPF. 
(Tiefpassfilter - Gegen oberwellen)

Jörg W. schrieb:
> Da das Ding sowieso sehr wahrscheinlich nirgends auf der Welt legal
> betrieben werden darf, kannst du davon ausgehen, dass sich auch kein
> Hersteller eine Rübe gemacht hat, ob es die technischen Parameter für
> einen legalen Sender einhalten würde.

Am Dummy wäre das was anderes. ;)

Und ich glaube in dem ein oder anderen Land wird da auch nicht ganz so 
genau drauf geachtet.

Autor: Ralf R. (ralf_rosche)
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Hallo,
bei dem maxpro steht es ja auch in der Beschreibung, dass harmonics 
unterdrückt werden. Die Schaltung sieht auch so aus, wie schon erwähnt, 
als hätte man ihr einen LowPass spendiert.
Genaueres kann man aber wohl nur mit einem SA ermitteln.
Wofür willst Du den denn einsetzen?
Gruss Ralf

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralf R. schrieb:
> dass harmonics unterdrückt werden

Sehr praktische Aussage.  Das ist ungefähr so wie „unsere Fertigung
ist maßhaltig“. :-)

Wenn jemand eine ordentliche Aussage machen würde, dann stünde dabei,
wie hoch die Oberwellenunterdrückung tatsächlich ist.  -60 dBc sind
meiner Erinnerung nach gefordert.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Man kann ja auch im Zweifelsfalle einen Filter extern nachschalten.
War mein erstes Projekt, um mit einem Smith Diagramm zur Lösung zu 
gelangen.
Ein einfaches Pi-Filter aus "L" und "C".

Autor: Neuling (Gast)
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Danke schonmal für die Antworten!
Also beim Tivdio Transmitter steht ja auch "Harmonics,noise radiation 
≤-50dB", sprich integrierter LPF?


Ein Kumpel hatte ein praktisch identisches Gerät bei sich rumliegen und 
daraus wollen wir uns jetzt ein kleines Dorfradio basteln. Natürlich nur 
auf freier Frequenz und ohne Oberwellen.
Die Alternative wäre sich den Maxpro zu besorgen und EQ/Compression 
sowie Stereo/RDS Kodierung über die PC Soundkarte zu erledigen.
Die 100€ würden sich natürlich nur lohnen wenn der Sound dann auch 
wahrnehmbar besser wird.
Wenn ich mir die Spezifikationen so angucke, würde ich jetzt sagen, dass 
dem aber eher nicht der Fall ist(?)
Die Frequenzstabilität irritiert mich allerdings etwas: Beim Tivdio wird 
sie mit 10PPM (also ~1KHz bei UKW?) angegeben und beim Maxpro mit 20Hz.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Neuling schrieb:
> Danke schonmal für die Antworten!
> Also beim Tivdio Transmitter steht ja auch "Harmonics,noise radiation
> ≤-50dB", sprich integrierter LPF?

Ja, aber siehe oben: ordentliche Sender bringen besser 60 dB.

> Ein Kumpel hatte ein praktisch identisches Gerät bei sich rumliegen und
> daraus wollen wir uns jetzt ein kleines Dorfradio basteln. Natürlich nur
> auf freier Frequenz und ohne Oberwellen.

Dass du das auch auf einer „freien“ Frequenz nicht darfst, müssen
wir dir sicherlich nicht nochmal erzählen, oder?

> Die Frequenzstabilität irritiert mich allerdings etwas: Beim Tivdio wird
> sie mit 10PPM (also ~1KHz bei UKW?) angegeben und beim Maxpro mit 20Hz.

Bist du dir sicher, dass du hier nicht den Frequenzfehler mit der
Stabilität verwechselst?  Das eine ist das, was er immer daneben liegt.
1E-5 sind so lala, aber gemessen an der Breitbandigkeit von WFM spielt
das kaum eine Rolle.  Das andere ist, was die Frequenz über einen
kürzeren oder längeren Zeitraum „wackelt“.

Autor: Baum (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Oberwellenunterdrückung tatsächlich ist.  -60 dBc sind meiner Erinnerung
> nach gefordert.

Im Amateurfunk! Kommerziell?

Neuling schrieb:
> "Harmonics,noise radiation ≤-50dB", sprich integrierter LPF?

Nach der aussage müsste ein LPF vorhanden sein.

Jörg W. schrieb:
> Dass du das auch auf einer „freien“ Frequenz nicht darfst, müssen wir
> dir sicherlich nicht nochmal erzählen, oder?

Nicht mit der Leistung, 50nW waren glaube für die kleinen Autoradio 
dinger erlaubt.

Das wird (Selbst mit LPF) verdammt teuer wenn sie dich erwischen!
Nur einer dem dein programm nicht passt und du bist raus aus dem Spiel!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Oberwellenunterdrückung tatsächlich ist.  -60 dBc sind meiner Erinnerung
>> nach gefordert.
>
> Im Amateurfunk! Kommerziell?

Nimmt sich nichts, die Forderungen sind gleich.

Es wird nur nach kleiner und größer 1 GHz unterschieden (oberhalb
ist weniger gefordert, ist aber hier praktisch irrelevant).

Afu hat noch eine zusätzliche Sonderregel für kleine Leistungen
(statt der -60 dBc dann einen Absolutwert), aber das würde bei den
hier genannten Leistungen keine Rolle mehr spielen.

> Nicht mit der Leistung, 50nW waren glaube für die kleinen Autoradio
> dinger erlaubt.

Ja.

> Das wird (Selbst mit LPF) verdammt teuer wenn sie dich erwischen!
> Nur einer dem dein programm nicht passt und du bist raus aus dem Spiel!

Selbst, wenn es keine Ordnungsstrafe gibt, kann dann allemal noch die
GEMA die Hand aufhalten …

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Neuling schrieb:

> Ein Kumpel hatte ein praktisch identisches Gerät bei sich rumliegen und
> daraus wollen wir uns jetzt ein kleines Dorfradio basteln.

Für ein Dorfradio wirst Du sicherlich irgendwo eine Genehmigung
einholen und sei es beim Dorfbürgermeister. Damit ist dann auch
zwingend eine Untersuchung durch die Bundesagentur verbunden. Die
kommen dann irgendwann mit Ihrem Transporter mit "Hirschgeweih"
vorbei.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hasi (Gast)
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Wenn überhaupt würde ich sowas auf Mittelwelle mit ein paar Watt machen.
Ist natürlich auch nicht erlaubt, aber da störst Du wirklich niemanden.

Autor: Timo (Gast)
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etwas blöd, das man die Sendelesitung nicht regeln kann. Mit wenigen mw 
wäre das Risiko gering und ihr hätte was ihr brauchet..mit 15W ist chon 
hefti g..da kommt Du sicher mit dermitgelieferten Antenne auf 5-10km 
oder mehr!
Da is Ärger vorprogrammiert

Autor: npn (Gast)
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Timo schrieb:
> etwas blöd, das man die Sendelesitung nicht regeln kann.

Kann man schon.
Zitat (aus dem obigen Link):
> 8-level RF power adjustable

Macht aber nix. Bleibt trotzdem verboten...

Autor: eloka (Gast)
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@ Neuling: Schaust du hier, was Kollege zum Thema sagt:

Beitrag "Antwort keine Angst beim Senden"

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Neuling schrieb:
> http://www.pcs-electronics.com/maxpro2015-exciter-p-2315.html

Wie es der Name schon besagt, handelt es sich um einen Exciter und nicht 
um einen Sender zum direkten Betrieb an einer Antenne.

Unabhängig davon senden beide Geräte mit mehr als 50nW, selbst wenn man 
äußerst schlechtes Antennenkabel usw. verwendet. Wie schon von anderen 
Teilnehmer erwähnt ist dies in Deutschland und den meisten anderen 
Ländern verboten.

Autor: Baum (Gast)
Datum:

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eloka schrieb:
> @ Neuling: Schaust du hier, was Kollege zum Thema sagt:
>
> Beitrag "Antwort keine Angst beim Senden"

;) wir machen alle gerne was wir nicht sollen.

Aber mit dem ding auf Sendung wäre mir deutlich zu gefährlich!

Jörg W. schrieb:
> Nimmt sich nichts, die Forderungen sind gleich.
>
> Es wird nur nach kleiner und größer 1 GHz unterschieden (oberhalb ist
> weniger gefordert, ist aber hier praktisch irrelevant).

Ah okay, das wusste ich zb. Nicht.
Aber danke für die Info.

Jörg W. schrieb:
> Selbst, wenn es keine Ordnungsstrafe gibt, kann dann allemal noch die
> GEMA die Hand aufhalten …

Oder beide ;)

Autor: Neuling (Gast)
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Der Plan ist, den Sender au­t­ark im Wald laufen zu lassen und per 
Internet zu steuern.
Wenn er geortet und eingesackt wird, ists halt so. Daher auch das 
günstige China Equipment.

@ eloka: Danke für den Link. So ein Setup überschreitet natürlich bei 
weitem unser Budget aber es gibt ein paar sehr gute Informationen.
Ich frage mich jetzt gerade, was unauffälliger ist: Nur Musik am Stück 
in vernünftiger Qualität senden oder das Ganze mit Radiotext und 
Durchsagen "echt" aussehen lassen?

Nächstes Thema wäre dann die Antenne, die an einem hohen Baum befestigt 
werden soll.
Ich tendiere zur einer J-Pole; Was meint ihr?

Autor: npn (Gast)
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Neuling schrieb:
> Nächstes Thema wäre dann die Antenne, die an einem hohen Baum befestigt
> werden soll.
> Ich tendiere zur einer J-Pole; Was meint ihr?

Ich tendiere eher zu sowas:
http://www.wimo.com/abschlusswiderstand_d.html#hfabschluss50ohm2

Autor: Broadcastschlumpf (Gast)
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Such mal nach MMR70-Modulen.
Im Testmodus machen die mehr als genug Dampf für ein Dorf.
Vor allem wenn das Antennendingens hoch im Baum hängt.

Autor: eloka (Gast)
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> Nächstes Thema wäre dann die Antenne, die an einem hohen Baum befestigt
> werden soll.
> Ich tendiere zur einer J-Pole;

Üblicherweise strahlt man UKW-Rundfunk mit horizontaler
Polarisation ab. Da aber aus dem Wald heraus gesendet
werden soll, würde ich davon abgehen. Vertikal polarisierte
Signale sind hier günstiger in Bezug auf die Funkfelddämpfung.

Eine J-Antenne ist nicht verkehrt, wenn sie genügend Abstand
zur Umgebung besitzt. Ein einfacher Vertikaldipol oder eine
Groundplane tut es aber auch. Stehwellenverhältnis messen!

Autor: Broadcastschlumpf (Gast)
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> Vertikal polarisierte
> Signale sind hier günstiger in Bezug auf die Funkfelddämpfung.

Ja, genau flasch herum gedacht.
Vertikale feuchte Bäume sind der Tod jeder HF!

Richtig ist also: Horizontal.

Autor: Baum (Gast)
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Neuling schrieb:
> Der Plan ist, den Sender au­t­ark im Wald laufen zu lassen und per
> Internet zu steuern.
> Wenn er geortet und eingesackt wird, ists halt so. Daher auch das
> günstige China Equipment.

Mit der nötigen UMTS/WLan whatever Technik. Nur so als Tipp: Lass es, 
noch einfacher als über (Eindeutige) Mac adressen, IP's und ähnliches 
kannst du es denen nicht machen!

Da komme selbst ich mit dem laptop vorbei und finde dich nur anhand 
deiner Mac oder ich verfolge die IP's im log des nötigen steuerrechner.
Abgesehen davon auf wen Läuft denn die nötige Simkarte bzw. Woher die 
nötige Internetverbindung?
Häng besser gleich ein schild mit Name und adresse da dran!

Ich kann (auch wenns anscheinend noch so ausgeklügelte ideen sind) nur 
abraten!

Autor: Baum (Gast)
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Übrigens bei UMTS/3G/4G musst du über einen ssh server reverse tunneln 
damit du überhaupt auf deinen steuerrechner kommst. Du kannst keine 
ports freigeben. ;)

Fällt die verbindung aus darfst du die Amok öaufende kiste aus dem wald 
holen.

Wlan Richtfunk... finde ich dich beim durchfahren durchs dorf mit dem 
laptop.  (MAC)


Sorry, das ist einfach keine gute idee!

Autor: Neuling (Gast)
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Internet bekommt der Server entweder per Freifunk oder durch eine 
Prepaid SIM von eBay.
Die Weboberfläche wird im TOR Netzwerk gehostet, worüber jegliche 
Zugriffe erfolgen werden.

Autor: Broadcastschlumpf (Gast)
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> und per Internet zu steuern.

Das ist natürlich Quatsch.

Nimm einen drahtlosen Kopfhörer als Uplink.

Autor: Marc Horby (Gast)
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Wenn, dann würde ich den Sender in Sichtweite aufbauen! Also dort im 
Wald wo du von dir aus hinsehen kannst. Bau einen Ubiquiti-Spiegel auf 
und richte ich zum Sender aus. Dann hast du Direktverbindung. SSID 
verstecken das Ding nur einschalten wenn du senden möchtest. So wird das 
Peilen erschwert!

Noch einfacher: du schaltest deinen Ubiquiti nur ein um den Sender zu 
steuern. Den Rest macht er autark.

Autor: Baum (Gast)
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Neuling schrieb:
> Internet bekommt der Server entweder per Freifunk oder durch eine
> Prepaid SIM von eBay.
> Die Weboberfläche wird im TOR Netzwerk gehostet, worüber jegliche
> Zugriffe erfolgen werden.

Hiöft dir bei der Gema auch nicht, wenn die pädophile aufspüren dann 
auch dich.

Die BnetzA kann dir nur was wegen schwarzfunken, die Gema will richtig 
Geld.
Beide zusammen machen dir arg Ärger!

Wenn du eh schon schwarzfunk machst, kauf zwei durchsatzstarke sender 
mit denen du die daten übertragen kannst und blos kein richtfunk, eine 
richtantenne mit sichtverbindung.... am empfänger wohlmöglich noch.
Rundstrahler, zumindest am empfänger! Am sender wäre es auch gut, dann 
können sie dich immernoch peilen. Dauert aber gerade (wenn du 
überträgst) ein paar Minuten bis im schöimmsten fall sekunden bis sie 
dich nahe genug eingrenzen.(Peilung auf XX-m)

Marc Horby schrieb:
> SSID verstecken das Ding nur einschalten wenn du senden möchtest.

Fehlerkorrektur? Wie stellst du sicher das die daten korrekt da landen 
wo sie sollen, die stellen sich notfalls (Gema) auch in die nähe des 
empfänger und dann haben sie SSID+MAC, Eindeutige beweise.

Im freifunk?
Schön, gut.... genauso gefährlich!
Hat ja keiner ein auge drauf das sowas nicht aus dem Ruder läuft ;)

Ich hab nen sprung in der Schallplatte: Keine Gute IDEE!

Autor: Baum (Gast)
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Schau dir an was andere "Radiopiraten" machen, vor allem das was die 
falsch gemacht habe die erwischt wurden!

Und dann frag dich: "Wie mach ich es besser?"

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Baum schrieb:

> Und dann frag dich: "Wie mach ich es besser?"

Gabs da mal nicht sone Sache mit "ausserhalb der Dreimeilenzone funken"?
:-)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Harald W. schrieb:

> Gabs da mal nicht sone Sache mit "ausserhalb der Dreimeilenzone funken"?
> :-)

Von einem schwimmenden, hohen Turm, wegen UKW. :-)

Autor: Baum (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Gabs da mal nicht sone Sache mit "ausserhalb der Dreimeilenzone funken"?
> :-)

Ich kann mir vorstellen das sei "Dorfradio" dann nix wird.

Es sei denn er wohnt an der Küste. ;)

Autor: Baum (Gast)
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Autor: michael_ (Gast)
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Danke für den Link.

Radio Veronica und Caroline habe ich auch noch gehört.
Wurde mindestens nicht eines davon militärisch gestürmt?

Autor: Schwazfunker (Gast)
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hmmm...eine Antenne im Baum, einen Sender nahe dabei, vielleicht 
vergraben, man braucht nur dem Antennenkabel folgen. Die Stromversorgung 
darf ja auch nicht so mickrig sein, damit nicht laufend die Sendung 
ausfällt und man muss ab und zu mal nach den Geräten schauen.

Ganz schön naiv zu glauben, dass die BNA nur die gefunden Geräte 
mitnehmen würde.
Die brauchen nur zu warten bis jemand auftaucht.

...und wenn nicht die BNA, da laufen soviele Leute im Wald herum, 
nochnichteinmal dicke Holzklötze lassen die liegen.....

Länger als eine Woche würde ich diesem Projekt nicht geben.

Autor: Baum (Gast)
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michael_ schrieb:
> Wurde mindestens nicht eines davon militärisch gestürmt?

Keine ahnung!

Schwazfunker schrieb:
> und wenn nicht die BNA, da laufen soviele Leute im Wald herum,
> nochnichteinmal dicke Holzklötze lassen die liegen.....

Oder die Gema die ihre fprderungen durchsetzten will und einfach mal 
jemanden beauftragt (Bzw. Bei den summen wird das mit sicherheit ganz 
hochoffiziell von der Polizei erledigt) sich dort auf die lauer zu 
legen.

Alternativ (Ok es bleibt unter unständen das problem mit der Gema) würde 
ich so einen 50mW sender auf den Dachboden packen. Vielleicht auch auf 
ein dach in einem wasserdichten gehäuse.

Wenn der hoch genug steht (Und du vielleicht was an der integrierten 
Antenne machst,also verbesserst) könnte das gut gehen.

Wenn ihr eine kirche im ort habt deren turm relativ hoch ist können 50mW 
eventuell ausreichend sein um zumindest einen großen Teil des dorf zu 
versorgen. Ihr müsstet nur den vorschlag machen sonntags den 
Gottesdienst zu übertragen, dann könnte der Kirchenvorsteher dem 
eventuell zustimmen.

Versuch macht klug!

Autor: Baum (Gast)
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Übrigens ja: 50mW, 50nW werden eher magere ergebnisse liefern.

Aber so ein KFZ pümpel Lässt sich bestimmt orgendwie (man denke an 
LPD/PMR geräte) "Aufbohren".

Autor: Baum (Gast)
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Notfalls würde es übrigens eine relativ einfach nachzubauende PA hinter 
dem eigentlichen sender tun:

https://www.darc.de/fileadmin/filemounts/referate/ajw/Onlinelehrgang/a17/Bild19-02.gif

Müsste natürlich nachträglich ein LPF hinter, ein paar 
Modifikationen....

Aber machbar!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Notfalls würde es übrigens eine relativ einfach nachzubauende PA hinter
> dem eigentlichen sender tun

Eine PA brauchste für 50 mW weißgott nicht.  Ein Oberwellenfilter
aber schon.  Oberwellen bei 50 nW interessieren keinen, bei der
10^6fachen Leistung dagegen schon.

Autor: Baum (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Eine PA brauchste für 50 mW weißgott nicht.

Baum schrieb:
> Aber so ein KFZ pümpel Lässt sich bestimmt orgendwie (man denke an
> LPD/PMR geräte) "Aufbohren".

Die Vermutung hatte ich ja bereits.
Es ging mir nur darum alle eventuellen Möglichkeiten (Die 
prinzipschaltung die ich da verlinkt habe schafft 25W!) Anzusprechen.

Eine passende Antenne, Kurze kabel ein bissl löten am KFZ-Pümpel (Die 
zigarettenanschluss teile, ein Raspi und das Wlan des freundlichen 
nachbar vielleicht, wohnt ja neben der kirche. Geht vermutlich auch 
Sonntags zum gottestdienst! Und etwas gemeinnütziges für das Seelenheil 
tut nicht weh!) und alles dürfte gut werden. ;)

Baum schrieb:
> Wenn der hoch genug steht (Und du vielleicht was an der integrierten
> Antenne machst,also verbesserst) könnte das gut gehen.

Autor: Neuling (Gast)
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Eure Bedenken werde ich mir zu Herzen nehmen.


Aber zurück zum Thema Antenne: Wie würde man eine J-Pole (wenn die sich 
überhaupt dafür eignet) am besten an einem Baumstamm anbringen?

Autor: Baum (Gast)
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Neuling schrieb:
> Aber zurück zum Thema Antenne: Wie würde man eine J-Pole (wenn die sich
> überhaupt dafür eignet) am besten an einem Baumstamm anbringen?

Vertikal, Absimmung durch SWR-Meter bzw. Netzwerkanalysator und 
möglichst weit weg vom werthaltigen Stamm.

Das beeinflusst die Antenne.


Du denkst echt du kannst das lange durchziehen?


Nimm eine GP! Alles über L/4 Produziert reichweite die du weder brauchst 
(bei der Leistung) noch willst!

Sonst sind BnetzA und Gema schneller am start als du dir vorstellst!

Autor: Baum (Gast)
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Baum schrieb:
> Neuling schrieb:
> Aber zurück zum Thema Antenne: Wie würde man eine J-Pole (wenn die sich
> überhaupt dafür eignet) am besten an einem Baumstamm anbringen?
>
> Vertikal, Absimmung durch SWR-Meter bzw. Netzwerkanalysator und
> möglichst weit weg vom  wasserhaltigen Stamm.
>
> Das beeinflusst die Antenne.
>
> Du denkst echt du kannst das lange durchziehen?
>
> Nimm eine GP! Alles über L/4 Produziert reichweite die du weder brauchst
> (bei der Leistung) noch willst!
>
> Sonst sind BnetzA und Gema schneller am start als du dir vorstellst!

Korrektur!

Autor: Neuling (Gast)
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Baum schrieb:
> möglichst weit weg vom wasserhaltigen Stamm.

Dann wird es natürlich auffälliger.
Wie stark wäre die Antenne denn beeinträchtigt wenn sie mehr oder 
weniger direkt am Stamm klebt?
Wie du schon selbst sagst, wäre etwas Drosselung ja gar nicht verkehrt.

Autor: Baum (Gast)
Datum:

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Neuling schrieb:
> Dann wird es natürlich auffälliger.
> Wie stark wäre die Antenne denn beeinträchtigt wenn sie mehr oder
> weniger direkt am Stamm klebt?

Unbekannte beeinflussung kann man nicht schätzen!

Ich müsste die antenne frei stehend und abgestimmt vermessen, danach am 
späteren aufbauort um eine aussage treffen zu könnnen.

Es ist und bleibt ein unbekannter Faktor!
Mein Vektor Netzwerk Analysator(VNA) könnte mir das ziemlich genau 
sagen.

So viele tipps und ideen ich auch beisteuern kann... es ist eine absolut 
scheiß idee!

Lass es bleiben!

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Einen Piratensender bekommst Du längere Zeit
nur oben im Fahrstuhlschacht hin.
Mit Speisung aus 230 Volt Netz und
mit Modulation über Draht.  ;-))

Alles andre hält nicht lange.

mfg

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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~Mercedes~ schrieb:
> Alles andre hält nicht lange.

Dürfte in erster Linie eine Frage sein, ob du jemanden störst – egal, ob 
30 km weiter jemand seinen Lieblingsrundfunksender dank Interferenzen 
nicht mehr ordentlich empfangen kann oder ob irgendeine Oberwelle einen 
anderen
Funkdienst lahmlegt.

In zweiter Linie ist es natürlich eine Frage der Strahlungsleistung. Es 
ist davon auszugehen, dass jeglicher Sender mit 1 W oder mehr durch das 
stationäre Peilernetz der BNetzA innerhalb von Sekunden geortet werden 
kann, so die Leute dort den Bedarf dafür sehen (oder sie von jemandem 
darum gebetern werden). Es könnte also mehr als klug sein, einen 
Piratensender mit deutlich geringerer Leistung zu betreiben, denn dann 
wird der Aufwand um einiges höher, ihn zu suchen.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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> Es könnte also mehr als klug sein, einen
> Piratensender mit deutlich geringerer Leistung zu betreiben, denn dann
> wird der Aufwand um einiges höher, ihn zu suchen.

Wichtiger als die Senderleistung ist der Bandpaß am Ausgang.
Kein Murx, sondern dicke, auf den Träger abgeglichene Spulen
und Pi - Filter am Ende.

Auch nicht unwichtig ist die Modulation.
Keine Übersteuerung zulassen und natürlich
einen guten ( Bausatz )Stereocoder.
Wer im Dorf will noch Mono hören? ;--D

mfg

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Baum schrieb:
> Aber so ein KFZ pümpel Lässt sich bestimmt orgendwie (man denke an
> LPD/PMR geräte) "Aufbohren".

Richtig, man nehme einen MMIC um um die sehr schwache Sendeleistung auf 
einige mW anzuheben ( z.B. SGA6389 ).

Danach kommt ein VHF Power Modul ( Mitsubishi RA07H0608M ).
Schon hat man ohne Stress 7 Watt an der Antenne.
Durch diese Bauteile entfällt der Endstufenabgleich und der Kampf gegen 
Schwingneigung.
Wer eine Endstufe diskret mit Transistor aufbauen will, sollte über 
passende Messgeräte ( Spektrum Analyzer, Leistungsmessgerät... ) 
verfügen.
Es kann durchaus vorkommen, dass eine Endstufe scheinbar das tut, was 
sie soll, aber unbemerkt auf einer völlig abwegigen Frequenz selber 
schwingt.

Die Kombination aus MMIC und RF Power Modul habe ich ausprobiert.
Wenn man sich an die Angaben im Datenblatt hält, geht das ohne Probleme.

Das alles kann im "Manhatten Style" auf einer kupferkaschierten Platine 
aufgebaut werden.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Stefan M. schrieb:
> Man kann ja auch im Zweifelsfalle einen Filter extern nachschalten.
> War mein erstes Projekt, um mit einem Smith Diagramm zur Lösung zu
> gelangen.
> Ein einfaches Pi-Filter aus "L" und "C".

Evtl. kann auch ein fertiges Oberwellenfilter aus dem Amateurfunkbereich 
verwendet werden. Dann spart man sich den Abgleich (Foto: 150MHz / 
200W).

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
Datum:
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Broadcastschlumpf schrieb:
> Ja, genau flasch herum gedacht.
> Vertikale feuchte Bäume sind der Tod jeder HF!

Man kann die Antenne an den Waldrand vertikal in einem Baum montieren 
und sie mit einem Reflektor und einem Direktor ausstatten und dann aus 
dem Wald in die Richtung des Dorfes senden. Man könnte mit ein bisschen 
Phantasie sagen: "Die hinten stehenden Bäume wirken wie Reflektoren".

Schwazfunker schrieb:
> Die Stromversorgung
> darf ja auch nicht so mickrig sein

Wir haben damals erst eine Motorradbatterie und danach eine Autobatterie 
in einem Holzgehäuse im Waldboden vergraben.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Schwazfunker schrieb:
> hmmm...eine Antenne im Baum, einen Sender nahe dabei, vielleicht
> vergraben

Der UKW-Sender hing auch im Baum. Das Stromversorgungskabel war in der 
Baumrinde eingearbeitet. Als der Testaufbau gut funktionierte haben wir 
alles in Holzgehäuse gebaut und schwarz angemalt.

Schwazfunker schrieb:
> Länger als eine Woche würde ich diesem Projekt nicht geben.

Wir konnte damals ein Jahr damit senden bis der Oberförster die Anlage 
durch das BAPT (heute BNetzA) entfernen ließ.

Autor: Schwazfunker (Gast)
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Ralf L. schrieb:
>
> Wir konnte damals ein Jahr damit senden bis der Oberförster die Anlage
> durch das BAPT (heute BNetzA) entfernen ließ.

Was hat man euch aufgebrummt?

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Schwazfunker schrieb:
> Was hat man euch aufgebrummt?

Nix. Wir hatten zwei Sender gehabt. Wir haben im Baum einen 
VHF-Empfänger (gelber Kasten) montiert, der hat unser 178MHz / 500mW 
VHF-Musiksignal aus 700 Metern Entfernung empfangen und auf UKW 106 MHz 
/ 15W Strahlungsleistung umgesetzt. Die konnten uns also nicht direkt 
erwischen.

Hier noch ein Link mit genaueren Angaben:

Beitrag "Re: Freie FM-Frequenzen nutzen, um Sender zu bauen"

Autor: Stefan02 (Gast)
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Hallo,

Sendetechnik in Ehren UKW Projekte usw usv - finde ich prinzipiell eine

gute Idee. Auch die gepostete Lösung, wo das Studiosignal analog zum

Sender gebracht wurde usw usv.

Im verlinkten Sender ist wohl ein LPF eingebaut und selbst wenn da 
keiner

wäre, könnte man selber einen hinter den Sender schalten, das ist ja 
keine

komplizierte Schaltung.


Allerdings ändert dies alles nichts an der Tatsache, das die Sendungen

nicht legal sind und es da Ärger geben könnte.


Wie gesagt, UKW Experimente in Ehren. Geht es hier nur ums "rum Funken"

würde ich den Bereich um 40Mhz Empfehlen. Sicher, das ist eigentlich - 
wie

sehr viele Frequenzen - für Bundeswerh vorgesehen, bei - aufgerundet -

40,7Mhz ist aber ein Bereich für "allgemein Funk ISM" freigegeben.

Dort habe ich selber vor einigen Jahren experimente gemacht - ein 
freischwingender aber relativ frequenzstabieler Sender wurde aufgebaut, 
und
mit ca 1W Ausgangsleistung betrieben - der 2N3553 in der Endstufe hätte 
mehr gekonnt, aber 1W reichte mir.

Wie auch immer konnte ich mit diesem Gebilde und einer 70cm 
Teleskopantenne als Strahler aus dem Haus heraus aber schon bessere 
Sendeposition im bebauten Gebiet - ins nächste Dorf - 5...6km 
überbrücken. Im Dorf war der Sender größtenteils zu hören, allerdings 
auch mit einigen Rauschlücken und manchen Stellen wo er in Mono besser 
herging.

Bei einer Freien Distanz wo optische Sicht zum Sender bestand konnte das 
Signal mehr als 8km weit mit maximalem Pegel - also allen Balken am 
Verwendeten Kommunikationsempfänger, einwandfreies - unverrauschtes - 
Signal empfangen werden.

Dies nur als Hinweis falls Funktechnisches Interesse besteht, 15W sind 
nicht ohne das geht vermutlich extrem weit.


Wenn es darum geht Radio zu machen möchte ich trotz eigenem Funk 
enthusiasmus vorschlagen - kauft euch doch eine Online "Sende" Lizenz.

Ich habe das schon öfter gesehen, das man eine ~160 Euro im Monat 
Internet Radio Rundfunk Lizenz kaufen kann für vielleicht 200 Zuhörer, 
dann aber legal GEMA Musik und ähnliche Sachen spielen darf... Scheinbar 
auch 24h die Woche, falls das erwünscht wäre.


Auf KW oder MW gehen - eher KW da da die Sendetechnik "kompakter" ist, 
und
eher bessere Ergebnisse erzielt werden (Eigenerfahrung 10W 18m Antenne - 
etwas über 40m gibt mit Sendestandord Deutschland Rapporte aus Italien, 
Schweden und man hört sich selber je nach Fading recht gut im websdr 
niederlande) vor allem ist´s bei KW MW auch so das die BNETZA u.U ein 
Auge
zudrückt, wenn man keinen Stört. Habe schon von "Heimsenderbastler" 
gelesen, der angepeilt wurde - aber gab keinen Ärger, er durfte seinen 
100mW Sender oder was er da hatte weiter betreiben mit der Auflage 
"nicht übertreiben".

Wie auch immer Problem bei MW KW ist wer hört da zu? Außer den Leuten, 
die
wissen, worauf sie achten müssen...

Wenn das aber auch eine Alternative wäre, das man "richtig" sendet, so 
kann
man Sendezeit bei channel292 anmieten - auch im Bezahlbaren Rahmen und 
vor
allem legal. Um die Reichweite braucht man sich dann keine Gedanken mehr 
zu machen.

Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele 
Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu 
investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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So langsam kommt mir die Erkenntnis,
auf einem der besten Boards der Szene
gelandet zu sein. ;-D

Stefan02 meinte:

> Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele
> Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu
> investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.

Das ist ja gerade der Reiz des Ganzen.
Durch die dabei entstehende Evolution lernen die
Hardwarer und Programmmacher rapide.
Geräte und Programme werden in Windeseile professionell.

Wenn ich bedenk, das ich vor 4 Jahren mit dem einfachen
Stromkreis angefangen habe ;-P

mfg

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Stefan02 schrieb:
> Allerdings ändert dies alles nichts an der Tatsache, das die Sendungen
> nicht legal sind und es da Ärger geben könnte.

So oft wie das schon hier gesagt wurde, ist das mittlerweile jedem klar.

Stefan02 schrieb:
> mit ca 1W Ausgangsleistung betrieben - der 2N3553 in der Endstufe hätte
> mehr gekonnt, aber 1W reichte mir.

1988 hatte ich einen freischwingenden 1500mW Gegentaktoszillator mit 2 
mal 2N3553 direkt an einen Runddipol gebaut, war aber natürlich nicht 
frequenzstabil.

Eine 3 Watt Gegentaktendstufe mit 2N3553 und einem vernünftigen 
PLL-Oszillator harmonieren da schon besser. An den geschlitzten 
Messingblöcken konnten die Antennen-Alurohre mit Innensechskantschrauben 
verspannt werden.

Heute undenkbar (viel mechanischer Aufwand für wenig Sendeleistung).

Stefan02 schrieb:
> Sendezeit anmieten - auch im Bezahlbaren Rahmen

Ja, im Lokalradio geht das auch, man sollte nur ein Thema anmelden. 
Meistens 45 bis 50 Min oder eine Doppelstunde.

Stefan02 schrieb:
> Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele
> Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu
> investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.

Aus heutiger Sicht ist das zwar schade, aber damals war der Verlust mit 
eingeplant.

: Bearbeitet durch User
Autor: Schwazfunker (Gast)
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Stefan02 schrieb:
> Wie gesagt, UKW Experimente in Ehren. Geht es hier nur ums "rum Funken"
>
> würde ich den Bereich um 40Mhz Empfehlen. Sicher, das ist eigentlich -

Nö, da erreichst du niemanden, höchstens dich selbst und deine Kumpel 
die von dem Projekt wissen

Ein UKW-Radio hat doch heutzutage jeder.

> Ich habe das schon öfter gesehen, das man eine ~160 Euro im Monat
> Internet Radio Rundfunk Lizenz kaufen kann für vielleicht 200 Zuhörer,
> dann aber legal GEMA Musik und ähnliche Sachen spielen darf... Scheinbar
> auch 24h die Woche, falls das erwünscht wäre.

Spassverderber, kaufen kann jeder, aber eine Eigenkonstruktion ist viel 
reizvoller!


> Auf KW oder MW gehen - eher KW da da die Sendetechnik "kompakter" ist,

....um dort in AM zu senden?
Mann welch ein Vorschlag, Musik soll gesendet werden, mit AM in 
grottenschlechtem Ton hört doch heute keiner mehr zu.


> eher bessere Ergebnisse erzielt werden (Eigenerfahrung 10W 18m Antenne -
> etwas über 40m gibt mit Sendestandord Deutschland Rapporte aus Italien,
> Schweden und man hört sich selber je nach Fading recht gut im websdr
> niederlande) vor allem ist´s bei KW MW auch so das die BNETZA u.U ein
> Auge
> zudrückt, wenn man keinen Stört. Habe schon von "Heimsenderbastler"
> gelesen, der angepeilt wurde - aber gab keinen Ärger, er durfte seinen
> 100mW Sender oder was er da hatte weiter betreiben mit der Auflage
> "nicht übertreiben".

Du scheinst völlig entrückt zu sein!

> Wie auch immer Problem bei MW KW ist wer hört da zu? Außer den Leuten,
> die
> wissen, worauf sie achten müssen...

Endlich mal ein Einsehen.

> kann
> man Sendezeit bei channel292 anmieten - auch im Bezahlbaren Rahmen und
> vor
> allem legal. Um die Reichweite braucht man sich dann keine Gedanken mehr
> zu machen.

Wie oben schon erwähnt, Spielverderber

> Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele
> Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu
> investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.

Den Spass und das erlernte Wissen kann dir niemand mehr wegbehmen.

Beitrag #5404717 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Baum (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Evtl. kann auch ein fertiges Oberwellenfilter aus dem Amateurfunkbereich
> verwendet werden.

Hm. Wenn der zwischen 87-108Mhz was durchlässt.

Ralf L. schrieb:
> Dann spart man sich den Abgleich (Foto: 150MHz / 200W).

Spricht (ich kenne die Auth filter, die halten was sie versprechen) 
dafür das das nicht so gut funktioniert.


Aber so ein filter ist tatsächlich kein hexenwerk.

Autor: Schwazfunker (Gast)
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Ich empfehle eine Topfkreisantenne zu bauen und benutzen.

Da schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe:
Gute Abstrahlcharakteristik und einen scharfen Bandpassfilter in einem.

Ein resonanter Topfkreis filtert dir so ziemlich alles weg was nicht zur 
Grundwelle gehört.

Ich habe mir diese Antenne für 2m gebaut und sie funzt hervorragend und 
ist sehr einfach nachzubauen:
https://officinahf.jimdo.com/antenne-vhf-uhf/uhf-topfkreis/

Braun lackieren und den Strahler etwas verzwirbeln, dann sieht das Ding 
wie ein gewachsener Ast aus.

Autor: Baum (Gast)
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Schwazfunker schrieb:
> Ein resonanter Topfkreis filtert dir so ziemlich alles weg was nicht zur
> Grundwelle gehört.

Eine Magloop hätte den selben effekt.

Aber gar keine blöde idee die antenne als filter zu Nutzen!
(Das mache ich mir auf KW für SWL zu nutze!)

Eine Magloop würde im vergleich zum topfkreis etwas kleiner ausfallen 
und würde sich leochter verstecken lassen.

Abgesehen davon könnte man die dimensionierung so machen das sie bicht 
die volle leistung abstraht und sie wäre gleichzeitig ein 
dämpfungsglied.

http://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm

Sehr schönes Programm! Hat mir schon oft geholfen.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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@Ralf,
Geil, respekt, euer Teil ist absolut professionality!! ;-P

Sperrtopfantenne?
Die ist doch ein Dipol, den man dann auch
waagerecht aufhängen könnte?

Eine verdammt gute Idee,die man verfolgen
sollte.

mfg

Autor: Baum (Gast)
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~Mercedes~ schrieb:
> Sperrtopfantenne?
> Die ist doch ein Dipol, den man dann auch
> waagerecht aufhängen könnte?
>
> Eine verdammt gute Idee,die man verfolgen
> sollte.

Was würde dich denn an der MagLoop Stören? Dabei ist explizit deine 
eigene meinung gefragt.

Sie würde (Je nach wirkungsgrad) sogar die reichweite auf das nötigste 
begrenzen.
Auch wenn im VHF bereich MagLoop's eher ein ding der Machbarkeit sind. 
Die meisten GP's sind besser vom wirkungsgrad. Aber zu viel wirkung ist 
hier ja auch nicht umbedingt gefordert. Eher die abdeckung des geplanten 
bereich.

Ok, gebe zu der C an der loop muss wetterfest sein. Aber das dürfte kein 
thema sein!

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> http://www.dl0hst.de

dort habe ich studiert

Namaste

Autor: Baum (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> dort habe ich studiert

Mitgeholfen beim entwickeln des MagLoop rechner?

Das ist ein feines Programm!

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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michael_ schrieb:
> Radio Veronica und Caroline habe ich auch noch gehört.

So ähnlich werden die Piratenschiffe wohl ausgesehen haben. Durch die 
U-förmige Aufstellung der Turntables kann der DJ selbst bei stärkerem 
Seegang nicht großartig seinen Platz 'verlassen'.
Irgendwo auf Cassette habe ich auch noch die Jingles aus den 60ern von 
Radio Veronica.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Baum schrieb:
> Hm. Wenn der zwischen 87-108Mhz was durchlässt.

Ja, lässt er. Es ist ja auch kein Bandpassfilter sondern nur ein 
Oberwellenfilter, da UKW-Radio unter 144 MHz liegt, ist das also kein 
Problem.

Wir haben das natürlich sicherheitshalber auch vorher mit einer 12 Volt 
/ 3 Watt Glühbirne am HF-Ausgang getestet. Einmal mit Filter und einmal 
ohne Filter. In beiden Fällen leuchtete die Glühbirne gleich hell.

Autor: Baum (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Ja, lässt er. Es ist ja auch kein Bandpassfilter sondern nur ein
> Oberwellenfilter, da UKW-Radio unter 144 MHz liegt, ist das also kein
> Problem.
>
> Wir haben das natürlich sicherheitshalber auch vorher mit einer 12 Volt
> / 3 Watt Glühbirne am HF-Ausgang getestet. Einmal mit Filter und einmal
> ohne Filter. In beiden Fällen leuchtete die Glühbirne gleich hell.

Wow... das hätte ich nicht erwartet.
Mein TP-30 Lässt kaum bis nix mehr oberhalb 32Mhz durch.

Aber hab mir eben das pdf von Auth angesehen: Durchlassbereich 0-150Mhz, 
sperrt von 200-1000Mhz.

Der ist echt geeignet! Und vor allem genügend belastunsgähig!

Autor: Baum (Gast)
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Wobei mir noch eventuelle "nebenprodukte" im Flugfunk sorgen machen 
würden. Ein bisschen besser wäre ein filter der schon ab 120Mhz Sperrt.

Autor: Stefan02 (Gast)
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Hallo,

ich melde mich mal wieder rein.

Die selbergebauten Apparate und Geräte sind wirklich sehr hübsch, die 
hier
vorgestellt wurden.

Ich möchte mich aber vor allem zu dem Thema als "Spielverderber" zu 
gelten äußern.

Ich habe selber in meiner Kindheit - die ist schon einige Dekaden her -
einen UKW "Piratensender" betrieben mit Moderation undso. Als Sender 
diente
ein am Werstoffhof gefundener "Signal Generator 41" (Radiomuseum 
nachschaun). Ich fand bald heraus wenn man Bereich 7 einstellt das mans 
schafft das im Radio stille ist. Später fand ich raus wo man Musik 
einspeißen muss und in vielen Tests wo die Antenne hingehört.

Und fertig war der 250m Reichweite UKW Piratensender. Oberwellen? Noch 
nie
von gehört, aber es lief sehr lang und gab nie ärger.

Zu meiner Firmung bekam ich dann den damals sehr beliebten "Veronica 1W 
PLL Sender" in einer Spezial Version mit Stereocoder auf der 
Senderplatine.

Da wurde dann die 6,50m CB Antenne angeschlossen (ja ... xD) und 
gesendet, das ganze ging ein paar Kilometer weit.

Ärger gabs nie.

Ich habe auch später immerwieder dafür gesorgt, das Spontan hier und da 
ein Musikträger auf einer freien UKW Frequenz "steht" - standardmäsig in 
STereo, manchmal mit RDS aber ei der Leistung war ich eigentlich immer 
recht brav und hielt mich im Rahmen bis 1W weil UKW halt schon ein 
"Heisses Eisen" ist und wenn man mal mit´m Autoradio während einer Fahrt 
guckt, bei nur 300mW ausm "Rdvv" und es einfach zu weit geht, überlegt 
man sich schon 2x ob es eine gute Idee ist, das weiterlaufen zu 
lassen...

Den 40Mhz Sender habe ich bewusst auf 40Mhz ausgelegt um eben nicht im 
UKW Band auf einmal aufzufallen. An 13,8V dürfte der Sender 2,5...3W 
machen, zumindest eine 6V 3W Softlite Lampe direkt am HF Ausgang 
leuchtet bei 12V schon mehr oder weniger mit fast normaler Helligkeit. 
Ich habe den Sender dann halt einfach mit "Unterspannung" betrieben das 
er so 1... 1,2W macht, war auch für die Kühlung der Endstufe besser, bei 
optimalem SWR brauchte sie nur einen kleinen Kühlring und nichtmal einen 
Lüfter.

Ich denke halt das auf UKW mit einigen Kilometern Reichweite wär zu 
offensichtlich oder Auffällig gewesen. Auch war der Sender 
freischwingend. Er driftete ca 10...20Khz an stabilisierter 
Versorgungsspannung. Der Oszillator hatte ja nur ein paar mW das er 
frequenzstabiel blieb, das ganze wurde dann ja in entspr. Stufen 
verstärkt... 20Khz Frequenzdrift - das ist klar im Rahmen einese 280er 
Filters im Radio, aber auf UKW würde ich ohne PLL nichtmehr wirklich 
ernsthaft senden.

So ein Träger steht im Nu und eine PLL selbst ohne Mikrocontroller ist 
mit wenigen Teilen (4046 n paar 4060 und ein selbergebauter Teiler von 
UKW auf 4060 Frequenz) schnell gebaut - zumindest für mich war er das...

Trotz der Fähgikeit problemlos ein paar Kilometer auf UKW zu senden
hab ich irgendwie einfach ein Fable für AM und Kurzwellenrundfunk 
entwickelt. Natürlich ist die Qualität da sehr bescheiden, aber es ist 
einfach... interessanter ;) - naja - man muss selber drauf kommen sonst 
kann man das nicht nachvollziehen.

Willsagen ich will absolut nicht als Spielverderber gelten, und verstehe 
durchaus das Interesse am Privaten Rundfunk.

Ich habe das nur falsch aufgefasst, mir kam es so vor, als sollte das 
Programm schon "länger bestehen und einen semi öffentlichen Charaktär 
haben".

Daher habe ich diese Vorschläge gemacht, und ich stimme in ALLEN Punkten 
zu. Langweilig, Langweilig und Langweilig und bei internet Radio muss 
man senden auch in Anführungszeichen setzen.

Ich habe es halt gut gemeint im Sinne von Alternativen aufzeigen.

Hier noch ein paar konstruktive Vorschläge...

* Als Steuresender gibts bei ebay diverse BH1417 Sender. Dieser Sender 
hat nur UKW Frequenzen am unteren und oberen UKW Band. Die Sender sollen 
100mW haben, haben sie 5mW ( ;) ) dürfte das schon viel sein. Man kann 
aber deren Signal noch verstärken - aus eigener Erfahrung weis ich das 
so ein Sender ca 100-200m weit reicht und 1,5km weit mit einem extrem 
empfindlichen Empfänger bei freier Sicht. Wirklich Rundfunk ist da im 
Original also net drinnen, aber der Klang ist ganz OK, er ist Stereo... 
und die Module haben idr. einen LPF eingebaut (OK es ist ein Bausatz... 
kein Modul). Der BH1417 klingt echt ganz ordentlich, das "rausche IC mit 
der schlechten Kanaltrennung" ist der BH1415 der das ganze UKW Band 
kann.
So ein Bausatz ist spott Billig, ich denke mit 7€ pro Stück inkl. 
Versand ist man dabei.

* ELV SUP 2 oder 3. Problem bei den Geräten ist das die DSP 
Signalerzeugung anders als der BH1417 kein schönes Spektrum machen. Wenn 
man sich z.b. den 100Mhz Träger auf einem Analyzer anschaut, dann sieht 
man das um 100Mhz rum lauter kleine "Nebenträger" sind. Die stören zwar 
net, wenn man die ca 8mW die aus diesem ELV SUP2 erste Version kommen 
direkt auf Antenne gibt, verstärkt man das aber auf 0,5W z.B: schauts 
schon anders aus, man macht dann ein recht breits Spektrum zu. Der SUP2 
hätte halt RDS.

* Die Signalzufürung kann per Videosender erfolgen wenn es digital sein 
soll. Diese - mittlerweile billigen - 2,4 oder 5,7 Ghz Videosender für 
Analoge Bild / Ton übertragung haben genug Bandbreite, das man am 
"Video" Eingang ein SPDIF Signal anschließt, und das digitale SPDIF 
Signal am Empfänger auch wieder dekodierbar rausbekommt. Bei Youtube 
gibt´s Videos von so Geräten, die die Leistungsgrenze einhalten und 700m 
Reichweite haben. Man muss dann allerdings wenigstens auf einer Seite 
mit Richtantennen arbeiten oder den Rundstrahler für 200m Reichweite 
echt clever positionieren.

* Zuführung über Analog Funkkopfhörer - 433Mhz Modelle bekommst du 
mindestens 500m Reichweite hin in 1A Stereo sound, auch wenn die ofmals 
nur 100m Reichweitenangabe haben. Du verwendest auf beiden Seiten 
Rundstrahler... Bei 433Mhz stören dann aber alle möglichen Anwendungen 
vom Funkthermomether zum Autoschlüssel... also unter Umständen hast du 
keine freie Frequenz verfügbar. So Kopfhörer gibts für 5€ mit kaputten 
Ohrmuscheln bei ebay. Achte darauf das der Sender eine sichtbar lange 
Antenne hat - AKG FKH habe ich getestet, sehr guter Klang, keine Frage, 
aber mit Reichweite hats AKG in dem Fall leider garnicht...

* LEGAL AUF UKW SENDEN mit 10mW

Ist tatsächlich möglich. Man kann - wenn mans clever anstellt - bei der 
BNETZA eine sogenannte "Grundstückslizenz" beantragen. Dann darf man 
legal auf UKW Senden, der Spaß kostet natürlich was. Original waren bis 
zu 50mW erlaubt, vor Jahren habe ich aber gelesen, das heutzutage idr. 
nurnoch 10mW erlaubt sind weil die Bnetza festgestellt habe, das viele 
Leute das "misbrauchen".

Grundstücksfunk ist zum Beispiel für ein Autokino interessant, oder wenn 
du einen wirklich guten Grund hast, um auf UKW zu senden - für dich 
selber.

Sie haben aber rausgefunden, das sehr viele Leute das als Privat 
Rundfunk nutzen - wofür es eben NICHT vorgesehen ist - und daher stand 
damals was im ukw tv radioforum das sie jetzt nurnoch 10mW zulassen...

Ich habe ein Video von einem gesehen, der hat genau das gemacht. Er hat 
über einen Verein diese Lizenz beantragt und bekommen. Bei ihm zuhause 
wurde ein UKW Sender von einer Firma installiert, und von der BNETZA als 
"OK" abgenommen...

Jetzt hat er seinen eigenen Privat Radiosender mit 0,5...1,5km+ 
Reichweite (je nach Empfänger) und hat auch eine Höhrerschaft, die bei 
ihm anrufen, und sich diesen oder jenen Track aus der Winamp play list 
wünschen ;)

Vielleicht geht das ja in deine Richtung.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> dort habe ich studiert
>
> Mitgeholfen beim entwickeln des MagLoop rechner?
>
> Das ist ein feines Programm!


leider nein, 81-86 im letzten Jahrtausend.
Wir haben mit einem Tischrechner mit 128 Byte RAM und 128 Byte programm 
speicher Navigationsaufgaben programmiert (Abfang und Ausweichkurse) auf 
magnetstreifenkarte abgespeichert 😂 lol



Prog  ja fein.
Namaste

Autor: Baum (Gast)
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Stefan02 schrieb:
> Sie haben aber rausgefunden, das sehr viele Leute das als Privat
> Rundfunk nutzen - wofür es eben NICHT vorgesehen ist - und daher stand
> damals was im ukw tv radioforum das sie jetzt nurnoch 10mW zulassen...

In der Zulassung steht da aber noch nix so weit ich weiß, kann sich 
zwischenzeitlich auch geändert haben.
Erst wenn es da tatsächlich steht macht es probleme. Bis da hin 
verkaufen sie zumindest 50mW ganz legal, jedenfalls findet man sie in 
den angeboten.

Autor: Baum (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> leider nein, 81-86 im letzten Jahrtausend.
> Wir haben mit einem Tischrechner mit 128 Byte RAM und 128 Byte programm
> speicher Navigationsaufgaben programmiert (Abfang und Ausweichkurse) auf
> magnetstreifenkarte abgespeichert 😂 lol

Macht nix, war bestimmt eine interessante Erfahrung. ;)

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Stefan02 schrieb:
> So ein Träger steht im Nu und eine PLL selbst ohne Mikrocontroller ist
> mit wenigen Teilen (4046 n paar 4060 und ein selbergebauter Teiler von
> UKW auf 4060 Frequenz) schnell gebaut

Richtig. Wer noch mehr Lust hat selbst zu Bauen, kann sich aus dem Buch 
Minispione Teil 6 von Günter Wahl (7. Auflage) ab Seite 151 einen 
Stereocoder aus Einzelteilen selbst zusammenbauen. Aber ich denke besser 
als der BA1404 wird der vermutlich nicht sein.

Wenn dauerhaft der Stereocoder vor den Steuersender geschaltet werden 
soll, kann die Preemphasis (47k und 1nF) im Steuersender überbrückt 
werden oder entfallen.

Falls PLL-Regelgeräusche festzustellen sind, kann noch ein DI-Regler 
zwischen dem 4046 und der Kapazitätsdiode geschaltet werden.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Man kann angeblich den BA1404 auch als UKW-Stereo-Sender verwenden. In 
wie weit diese Schaltung tatsächlich funktioniert (max. Frequenz, 
Leistung, Temperaturstabilität) kann ich nicht sagen. Hab ich noch nicht 
ausprobiert.

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