Neuling schrieb:> 1) Wird ein Oberwellenfilter auch bei diesen fertigen FM Transmittern> (z.B.> https://www.amazon.com/TIVDIO-Wireless-Transmitter-Station-Antenna/dp/B01D44EP4K)
> benötigt oder ist der schon integriert?
Da das Ding sowieso sehr wahrscheinlich nirgends auf der Welt legal
betrieben werden darf, kannst du davon ausgehen, dass sich auch kein
Hersteller eine Rübe gemacht hat, ob es die technischen Parameter für
einen legalen Sender einhalten würde.
Verkaufen darf man das natürlich, nur betreiben nicht … (Diejenigen,
die eine offizielle Genehmigung für den Betrieb eines Rundfunksenders
haben, dürften sich kaum mit sowas abgeben.)
Neuling schrieb:> 1) Wird ein Oberwellenfilter auch bei diesen fertigen FM Transmittern> (z.B.> https://www.amazon.com/TIVDIO-Wireless-Transmitter-Station-Antenna/dp/B01D44EP4K)
> benötigt oder ist der schon integriert?
Kann man (Müsste man reinschauen und von der BNC Buchse zur endstufe
zurückverfolgen) nicht sagen wenn kein Schaltplan oder Bild vom
innenleben vorhanden sind.
Neuling schrieb:> 2) Wie schneiden solche All-in-One Boxen im Vergleich mit dedizierten> Sendermodulen (z.B.> http://www.pcs-electronics.com/maxpro2015-exciter-p-2315.html) ab was> generelle Signalqualität angeht?
Bei ser beschreibung kam mir ser gedanke das es sich eventuell um ein
und das selbe gerät (Ein mal mit gehäuse und kram) handelt.
Kann aber eher nicht sein. Sind doch unterschiede (Schnittstellen)
zumindest zu erahnen.
http://www.pcs-electronics.com/maxpro2015-exciter-pi-2315.html?image=0
Der sieht zumindest aus als seien die drei spulen rechts ein LPF.
(Tiefpassfilter - Gegen oberwellen)
Jörg W. schrieb:> Da das Ding sowieso sehr wahrscheinlich nirgends auf der Welt legal> betrieben werden darf, kannst du davon ausgehen, dass sich auch kein> Hersteller eine Rübe gemacht hat, ob es die technischen Parameter für> einen legalen Sender einhalten würde.
Am Dummy wäre das was anderes. ;)
Und ich glaube in dem ein oder anderen Land wird da auch nicht ganz so
genau drauf geachtet.
Hallo,
bei dem maxpro steht es ja auch in der Beschreibung, dass harmonics
unterdrückt werden. Die Schaltung sieht auch so aus, wie schon erwähnt,
als hätte man ihr einen LowPass spendiert.
Genaueres kann man aber wohl nur mit einem SA ermitteln.
Wofür willst Du den denn einsetzen?
Gruss Ralf
Ralf R. schrieb:> dass harmonics unterdrückt werden
Sehr praktische Aussage. Das ist ungefähr so wie „unsere Fertigung
ist maßhaltig“. :-)
Wenn jemand eine ordentliche Aussage machen würde, dann stünde dabei,
wie hoch die Oberwellenunterdrückung tatsächlich ist. -60 dBc sind
meiner Erinnerung nach gefordert.
Man kann ja auch im Zweifelsfalle einen Filter extern nachschalten.
War mein erstes Projekt, um mit einem Smith Diagramm zur Lösung zu
gelangen.
Ein einfaches Pi-Filter aus "L" und "C".
Danke schonmal für die Antworten!
Also beim Tivdio Transmitter steht ja auch "Harmonics,noise radiation
≤-50dB", sprich integrierter LPF?
Ein Kumpel hatte ein praktisch identisches Gerät bei sich rumliegen und
daraus wollen wir uns jetzt ein kleines Dorfradio basteln. Natürlich nur
auf freier Frequenz und ohne Oberwellen.
Die Alternative wäre sich den Maxpro zu besorgen und EQ/Compression
sowie Stereo/RDS Kodierung über die PC Soundkarte zu erledigen.
Die 100€ würden sich natürlich nur lohnen wenn der Sound dann auch
wahrnehmbar besser wird.
Wenn ich mir die Spezifikationen so angucke, würde ich jetzt sagen, dass
dem aber eher nicht der Fall ist(?)
Die Frequenzstabilität irritiert mich allerdings etwas: Beim Tivdio wird
sie mit 10PPM (also ~1KHz bei UKW?) angegeben und beim Maxpro mit 20Hz.
Neuling schrieb:> Danke schonmal für die Antworten!> Also beim Tivdio Transmitter steht ja auch "Harmonics,noise radiation> ≤-50dB", sprich integrierter LPF?
Ja, aber siehe oben: ordentliche Sender bringen besser 60 dB.
> Ein Kumpel hatte ein praktisch identisches Gerät bei sich rumliegen und> daraus wollen wir uns jetzt ein kleines Dorfradio basteln. Natürlich nur> auf freier Frequenz und ohne Oberwellen.
Dass du das auch auf einer „freien“ Frequenz nicht darfst, müssen
wir dir sicherlich nicht nochmal erzählen, oder?
> Die Frequenzstabilität irritiert mich allerdings etwas: Beim Tivdio wird> sie mit 10PPM (also ~1KHz bei UKW?) angegeben und beim Maxpro mit 20Hz.
Bist du dir sicher, dass du hier nicht den Frequenzfehler mit der
Stabilität verwechselst? Das eine ist das, was er immer daneben liegt.
1E-5 sind so lala, aber gemessen an der Breitbandigkeit von WFM spielt
das kaum eine Rolle. Das andere ist, was die Frequenz über einen
kürzeren oder längeren Zeitraum „wackelt“.
Jörg W. schrieb:> Oberwellenunterdrückung tatsächlich ist. -60 dBc sind meiner Erinnerung> nach gefordert.
Im Amateurfunk! Kommerziell?
Neuling schrieb:> "Harmonics,noise radiation ≤-50dB", sprich integrierter LPF?
Nach der aussage müsste ein LPF vorhanden sein.
Jörg W. schrieb:> Dass du das auch auf einer „freien“ Frequenz nicht darfst, müssen wir> dir sicherlich nicht nochmal erzählen, oder?
Nicht mit der Leistung, 50nW waren glaube für die kleinen Autoradio
dinger erlaubt.
Das wird (Selbst mit LPF) verdammt teuer wenn sie dich erwischen!
Nur einer dem dein programm nicht passt und du bist raus aus dem Spiel!
Baum schrieb:> Jörg W. schrieb:>> Oberwellenunterdrückung tatsächlich ist. -60 dBc sind meiner Erinnerung>> nach gefordert.>> Im Amateurfunk! Kommerziell?
Nimmt sich nichts, die Forderungen sind gleich.
Es wird nur nach kleiner und größer 1 GHz unterschieden (oberhalb
ist weniger gefordert, ist aber hier praktisch irrelevant).
Afu hat noch eine zusätzliche Sonderregel für kleine Leistungen
(statt der -60 dBc dann einen Absolutwert), aber das würde bei den
hier genannten Leistungen keine Rolle mehr spielen.
> Nicht mit der Leistung, 50nW waren glaube für die kleinen Autoradio> dinger erlaubt.
Ja.
> Das wird (Selbst mit LPF) verdammt teuer wenn sie dich erwischen!> Nur einer dem dein programm nicht passt und du bist raus aus dem Spiel!
Selbst, wenn es keine Ordnungsstrafe gibt, kann dann allemal noch die
GEMA die Hand aufhalten …
Neuling schrieb:> Ein Kumpel hatte ein praktisch identisches Gerät bei sich rumliegen und> daraus wollen wir uns jetzt ein kleines Dorfradio basteln.
Für ein Dorfradio wirst Du sicherlich irgendwo eine Genehmigung
einholen und sei es beim Dorfbürgermeister. Damit ist dann auch
zwingend eine Untersuchung durch die Bundesagentur verbunden. Die
kommen dann irgendwann mit Ihrem Transporter mit "Hirschgeweih"
vorbei.
etwas blöd, das man die Sendelesitung nicht regeln kann. Mit wenigen mw
wäre das Risiko gering und ihr hätte was ihr brauchet..mit 15W ist chon
hefti g..da kommt Du sicher mit dermitgelieferten Antenne auf 5-10km
oder mehr!
Da is Ärger vorprogrammiert
Timo schrieb:> etwas blöd, das man die Sendelesitung nicht regeln kann.
Kann man schon.
Zitat (aus dem obigen Link):
> 8-level RF power adjustable
Macht aber nix. Bleibt trotzdem verboten...
Neuling schrieb:> http://www.pcs-electronics.com/maxpro2015-exciter-p-2315.html
Wie es der Name schon besagt, handelt es sich um einen Exciter und nicht
um einen Sender zum direkten Betrieb an einer Antenne.
Unabhängig davon senden beide Geräte mit mehr als 50nW, selbst wenn man
äußerst schlechtes Antennenkabel usw. verwendet. Wie schon von anderen
Teilnehmer erwähnt ist dies in Deutschland und den meisten anderen
Ländern verboten.
eloka schrieb:> @ Neuling: Schaust du hier, was Kollege zum Thema sagt:>> Beitrag "Antwort keine Angst beim Senden"
;) wir machen alle gerne was wir nicht sollen.
Aber mit dem ding auf Sendung wäre mir deutlich zu gefährlich!
Jörg W. schrieb:> Nimmt sich nichts, die Forderungen sind gleich.>> Es wird nur nach kleiner und größer 1 GHz unterschieden (oberhalb ist> weniger gefordert, ist aber hier praktisch irrelevant).
Ah okay, das wusste ich zb. Nicht.
Aber danke für die Info.
Jörg W. schrieb:> Selbst, wenn es keine Ordnungsstrafe gibt, kann dann allemal noch die> GEMA die Hand aufhalten …
Oder beide ;)
Der Plan ist, den Sender autark im Wald laufen zu lassen und per
Internet zu steuern.
Wenn er geortet und eingesackt wird, ists halt so. Daher auch das
günstige China Equipment.
@ eloka: Danke für den Link. So ein Setup überschreitet natürlich bei
weitem unser Budget aber es gibt ein paar sehr gute Informationen.
Ich frage mich jetzt gerade, was unauffälliger ist: Nur Musik am Stück
in vernünftiger Qualität senden oder das Ganze mit Radiotext und
Durchsagen "echt" aussehen lassen?
Nächstes Thema wäre dann die Antenne, die an einem hohen Baum befestigt
werden soll.
Ich tendiere zur einer J-Pole; Was meint ihr?
> Nächstes Thema wäre dann die Antenne, die an einem hohen Baum befestigt> werden soll.> Ich tendiere zur einer J-Pole;
Üblicherweise strahlt man UKW-Rundfunk mit horizontaler
Polarisation ab. Da aber aus dem Wald heraus gesendet
werden soll, würde ich davon abgehen. Vertikal polarisierte
Signale sind hier günstiger in Bezug auf die Funkfelddämpfung.
Eine J-Antenne ist nicht verkehrt, wenn sie genügend Abstand
zur Umgebung besitzt. Ein einfacher Vertikaldipol oder eine
Groundplane tut es aber auch. Stehwellenverhältnis messen!
> Vertikal polarisierte> Signale sind hier günstiger in Bezug auf die Funkfelddämpfung.
Ja, genau flasch herum gedacht.
Vertikale feuchte Bäume sind der Tod jeder HF!
Richtig ist also: Horizontal.
Neuling schrieb:> Der Plan ist, den Sender autark im Wald laufen zu lassen und per> Internet zu steuern.> Wenn er geortet und eingesackt wird, ists halt so. Daher auch das> günstige China Equipment.
Mit der nötigen UMTS/WLan whatever Technik. Nur so als Tipp: Lass es,
noch einfacher als über (Eindeutige) Mac adressen, IP's und ähnliches
kannst du es denen nicht machen!
Da komme selbst ich mit dem laptop vorbei und finde dich nur anhand
deiner Mac oder ich verfolge die IP's im log des nötigen steuerrechner.
Abgesehen davon auf wen Läuft denn die nötige Simkarte bzw. Woher die
nötige Internetverbindung?
Häng besser gleich ein schild mit Name und adresse da dran!
Ich kann (auch wenns anscheinend noch so ausgeklügelte ideen sind) nur
abraten!
Übrigens bei UMTS/3G/4G musst du über einen ssh server reverse tunneln
damit du überhaupt auf deinen steuerrechner kommst. Du kannst keine
ports freigeben. ;)
Fällt die verbindung aus darfst du die Amok öaufende kiste aus dem wald
holen.
Wlan Richtfunk... finde ich dich beim durchfahren durchs dorf mit dem
laptop. (MAC)
Sorry, das ist einfach keine gute idee!
Internet bekommt der Server entweder per Freifunk oder durch eine
Prepaid SIM von eBay.
Die Weboberfläche wird im TOR Netzwerk gehostet, worüber jegliche
Zugriffe erfolgen werden.
Wenn, dann würde ich den Sender in Sichtweite aufbauen! Also dort im
Wald wo du von dir aus hinsehen kannst. Bau einen Ubiquiti-Spiegel auf
und richte ich zum Sender aus. Dann hast du Direktverbindung. SSID
verstecken das Ding nur einschalten wenn du senden möchtest. So wird das
Peilen erschwert!
Noch einfacher: du schaltest deinen Ubiquiti nur ein um den Sender zu
steuern. Den Rest macht er autark.
Neuling schrieb:> Internet bekommt der Server entweder per Freifunk oder durch eine> Prepaid SIM von eBay.> Die Weboberfläche wird im TOR Netzwerk gehostet, worüber jegliche> Zugriffe erfolgen werden.
Hiöft dir bei der Gema auch nicht, wenn die pädophile aufspüren dann
auch dich.
Die BnetzA kann dir nur was wegen schwarzfunken, die Gema will richtig
Geld.
Beide zusammen machen dir arg Ärger!
Wenn du eh schon schwarzfunk machst, kauf zwei durchsatzstarke sender
mit denen du die daten übertragen kannst und blos kein richtfunk, eine
richtantenne mit sichtverbindung.... am empfänger wohlmöglich noch.
Rundstrahler, zumindest am empfänger! Am sender wäre es auch gut, dann
können sie dich immernoch peilen. Dauert aber gerade (wenn du
überträgst) ein paar Minuten bis im schöimmsten fall sekunden bis sie
dich nahe genug eingrenzen.(Peilung auf XX-m)
Marc Horby schrieb:> SSID verstecken das Ding nur einschalten wenn du senden möchtest.
Fehlerkorrektur? Wie stellst du sicher das die daten korrekt da landen
wo sie sollen, die stellen sich notfalls (Gema) auch in die nähe des
empfänger und dann haben sie SSID+MAC, Eindeutige beweise.
Im freifunk?
Schön, gut.... genauso gefährlich!
Hat ja keiner ein auge drauf das sowas nicht aus dem Ruder läuft ;)
Ich hab nen sprung in der Schallplatte: Keine Gute IDEE!
Schau dir an was andere "Radiopiraten" machen, vor allem das was die
falsch gemacht habe die erwischt wurden!
Und dann frag dich: "Wie mach ich es besser?"
Harald W. schrieb:> Gabs da mal nicht sone Sache mit "ausserhalb der Dreimeilenzone funken"?> :-)
Ich kann mir vorstellen das sei "Dorfradio" dann nix wird.
Es sei denn er wohnt an der Küste. ;)
hmmm...eine Antenne im Baum, einen Sender nahe dabei, vielleicht
vergraben, man braucht nur dem Antennenkabel folgen. Die Stromversorgung
darf ja auch nicht so mickrig sein, damit nicht laufend die Sendung
ausfällt und man muss ab und zu mal nach den Geräten schauen.
Ganz schön naiv zu glauben, dass die BNA nur die gefunden Geräte
mitnehmen würde.
Die brauchen nur zu warten bis jemand auftaucht.
...und wenn nicht die BNA, da laufen soviele Leute im Wald herum,
nochnichteinmal dicke Holzklötze lassen die liegen.....
Länger als eine Woche würde ich diesem Projekt nicht geben.
michael_ schrieb:> Wurde mindestens nicht eines davon militärisch gestürmt?
Keine ahnung!
Schwazfunker schrieb:> und wenn nicht die BNA, da laufen soviele Leute im Wald herum,> nochnichteinmal dicke Holzklötze lassen die liegen.....
Oder die Gema die ihre fprderungen durchsetzten will und einfach mal
jemanden beauftragt (Bzw. Bei den summen wird das mit sicherheit ganz
hochoffiziell von der Polizei erledigt) sich dort auf die lauer zu
legen.
Alternativ (Ok es bleibt unter unständen das problem mit der Gema) würde
ich so einen 50mW sender auf den Dachboden packen. Vielleicht auch auf
ein dach in einem wasserdichten gehäuse.
Wenn der hoch genug steht (Und du vielleicht was an der integrierten
Antenne machst,also verbesserst) könnte das gut gehen.
Wenn ihr eine kirche im ort habt deren turm relativ hoch ist können 50mW
eventuell ausreichend sein um zumindest einen großen Teil des dorf zu
versorgen. Ihr müsstet nur den vorschlag machen sonntags den
Gottesdienst zu übertragen, dann könnte der Kirchenvorsteher dem
eventuell zustimmen.
Versuch macht klug!
Übrigens ja: 50mW, 50nW werden eher magere ergebnisse liefern.
Aber so ein KFZ pümpel Lässt sich bestimmt orgendwie (man denke an
LPD/PMR geräte) "Aufbohren".
Baum schrieb:> Notfalls würde es übrigens eine relativ einfach nachzubauende PA hinter> dem eigentlichen sender tun
Eine PA brauchste für 50 mW weißgott nicht. Ein Oberwellenfilter
aber schon. Oberwellen bei 50 nW interessieren keinen, bei der
10^6fachen Leistung dagegen schon.
Jörg W. schrieb:> Eine PA brauchste für 50 mW weißgott nicht.Baum schrieb:> Aber so ein KFZ pümpel Lässt sich bestimmt orgendwie (man denke an> LPD/PMR geräte) "Aufbohren".
Die Vermutung hatte ich ja bereits.
Es ging mir nur darum alle eventuellen Möglichkeiten (Die
prinzipschaltung die ich da verlinkt habe schafft 25W!) Anzusprechen.
Eine passende Antenne, Kurze kabel ein bissl löten am KFZ-Pümpel (Die
zigarettenanschluss teile, ein Raspi und das Wlan des freundlichen
nachbar vielleicht, wohnt ja neben der kirche. Geht vermutlich auch
Sonntags zum gottestdienst! Und etwas gemeinnütziges für das Seelenheil
tut nicht weh!) und alles dürfte gut werden. ;)
Baum schrieb:> Wenn der hoch genug steht (Und du vielleicht was an der integrierten> Antenne machst,also verbesserst) könnte das gut gehen.
Eure Bedenken werde ich mir zu Herzen nehmen.
Aber zurück zum Thema Antenne: Wie würde man eine J-Pole (wenn die sich
überhaupt dafür eignet) am besten an einem Baumstamm anbringen?
Neuling schrieb:> Aber zurück zum Thema Antenne: Wie würde man eine J-Pole (wenn die sich> überhaupt dafür eignet) am besten an einem Baumstamm anbringen?
Vertikal, Absimmung durch SWR-Meter bzw. Netzwerkanalysator und
möglichst weit weg vom werthaltigen Stamm.
Das beeinflusst die Antenne.
Du denkst echt du kannst das lange durchziehen?
Nimm eine GP! Alles über L/4 Produziert reichweite die du weder brauchst
(bei der Leistung) noch willst!
Sonst sind BnetzA und Gema schneller am start als du dir vorstellst!
Baum schrieb:> Neuling schrieb:> Aber zurück zum Thema Antenne: Wie würde man eine J-Pole (wenn die sich> überhaupt dafür eignet) am besten an einem Baumstamm anbringen?>> Vertikal, Absimmung durch SWR-Meter bzw. Netzwerkanalysator und> möglichst weit weg vom wasserhaltigen Stamm.>> Das beeinflusst die Antenne.>> Du denkst echt du kannst das lange durchziehen?>> Nimm eine GP! Alles über L/4 Produziert reichweite die du weder brauchst> (bei der Leistung) noch willst!>> Sonst sind BnetzA und Gema schneller am start als du dir vorstellst!
Korrektur!
Baum schrieb:> möglichst weit weg vom wasserhaltigen Stamm.
Dann wird es natürlich auffälliger.
Wie stark wäre die Antenne denn beeinträchtigt wenn sie mehr oder
weniger direkt am Stamm klebt?
Wie du schon selbst sagst, wäre etwas Drosselung ja gar nicht verkehrt.
Neuling schrieb:> Dann wird es natürlich auffälliger.> Wie stark wäre die Antenne denn beeinträchtigt wenn sie mehr oder> weniger direkt am Stamm klebt?
Unbekannte beeinflussung kann man nicht schätzen!
Ich müsste die antenne frei stehend und abgestimmt vermessen, danach am
späteren aufbauort um eine aussage treffen zu könnnen.
Es ist und bleibt ein unbekannter Faktor!
Mein Vektor Netzwerk Analysator(VNA) könnte mir das ziemlich genau
sagen.
So viele tipps und ideen ich auch beisteuern kann... es ist eine absolut
scheiß idee!
Lass es bleiben!
Einen Piratensender bekommst Du längere Zeit
nur oben im Fahrstuhlschacht hin.
Mit Speisung aus 230 Volt Netz und
mit Modulation über Draht. ;-))
Alles andre hält nicht lange.
mfg
~Mercedes~ schrieb:> Alles andre hält nicht lange.
Dürfte in erster Linie eine Frage sein, ob du jemanden störst – egal, ob
30 km weiter jemand seinen Lieblingsrundfunksender dank Interferenzen
nicht mehr ordentlich empfangen kann oder ob irgendeine Oberwelle einen
anderen
Funkdienst lahmlegt.
In zweiter Linie ist es natürlich eine Frage der Strahlungsleistung. Es
ist davon auszugehen, dass jeglicher Sender mit 1 W oder mehr durch das
stationäre Peilernetz der BNetzA innerhalb von Sekunden geortet werden
kann, so die Leute dort den Bedarf dafür sehen (oder sie von jemandem
darum gebetern werden). Es könnte also mehr als klug sein, einen
Piratensender mit deutlich geringerer Leistung zu betreiben, denn dann
wird der Aufwand um einiges höher, ihn zu suchen.
> Es könnte also mehr als klug sein, einen> Piratensender mit deutlich geringerer Leistung zu betreiben, denn dann> wird der Aufwand um einiges höher, ihn zu suchen.
Wichtiger als die Senderleistung ist der Bandpaß am Ausgang.
Kein Murx, sondern dicke, auf den Träger abgeglichene Spulen
und Pi - Filter am Ende.
Auch nicht unwichtig ist die Modulation.
Keine Übersteuerung zulassen und natürlich
einen guten ( Bausatz )Stereocoder.
Wer im Dorf will noch Mono hören? ;--D
mfg
Baum schrieb:> Aber so ein KFZ pümpel Lässt sich bestimmt orgendwie (man denke an> LPD/PMR geräte) "Aufbohren".
Richtig, man nehme einen MMIC um um die sehr schwache Sendeleistung auf
einige mW anzuheben ( z.B. SGA6389 ).
Danach kommt ein VHF Power Modul ( Mitsubishi RA07H0608M ).
Schon hat man ohne Stress 7 Watt an der Antenne.
Durch diese Bauteile entfällt der Endstufenabgleich und der Kampf gegen
Schwingneigung.
Wer eine Endstufe diskret mit Transistor aufbauen will, sollte über
passende Messgeräte ( Spektrum Analyzer, Leistungsmessgerät... )
verfügen.
Es kann durchaus vorkommen, dass eine Endstufe scheinbar das tut, was
sie soll, aber unbemerkt auf einer völlig abwegigen Frequenz selber
schwingt.
Die Kombination aus MMIC und RF Power Modul habe ich ausprobiert.
Wenn man sich an die Angaben im Datenblatt hält, geht das ohne Probleme.
Das alles kann im "Manhatten Style" auf einer kupferkaschierten Platine
aufgebaut werden.
Stefan M. schrieb:> Man kann ja auch im Zweifelsfalle einen Filter extern nachschalten.> War mein erstes Projekt, um mit einem Smith Diagramm zur Lösung zu> gelangen.> Ein einfaches Pi-Filter aus "L" und "C".
Evtl. kann auch ein fertiges Oberwellenfilter aus dem Amateurfunkbereich
verwendet werden. Dann spart man sich den Abgleich (Foto: 150MHz /
200W).
Broadcastschlumpf schrieb:> Ja, genau flasch herum gedacht.> Vertikale feuchte Bäume sind der Tod jeder HF!
Man kann die Antenne an den Waldrand vertikal in einem Baum montieren
und sie mit einem Reflektor und einem Direktor ausstatten und dann aus
dem Wald in die Richtung des Dorfes senden. Man könnte mit ein bisschen
Phantasie sagen: "Die hinten stehenden Bäume wirken wie Reflektoren".
Schwazfunker schrieb:> Die Stromversorgung> darf ja auch nicht so mickrig sein
Wir haben damals erst eine Motorradbatterie und danach eine Autobatterie
in einem Holzgehäuse im Waldboden vergraben.
Schwazfunker schrieb:> hmmm...eine Antenne im Baum, einen Sender nahe dabei, vielleicht> vergraben
Der UKW-Sender hing auch im Baum. Das Stromversorgungskabel war in der
Baumrinde eingearbeitet. Als der Testaufbau gut funktionierte haben wir
alles in Holzgehäuse gebaut und schwarz angemalt.
Schwazfunker schrieb:> Länger als eine Woche würde ich diesem Projekt nicht geben.
Wir konnte damals ein Jahr damit senden bis der Oberförster die Anlage
durch das BAPT (heute BNetzA) entfernen ließ.
Ralf L. schrieb:>> Wir konnte damals ein Jahr damit senden bis der Oberförster die Anlage> durch das BAPT (heute BNetzA) entfernen ließ.
Was hat man euch aufgebrummt?
Schwazfunker schrieb:> Was hat man euch aufgebrummt?
Nix. Wir hatten zwei Sender gehabt. Wir haben im Baum einen
VHF-Empfänger (gelber Kasten) montiert, der hat unser 178MHz / 500mW
VHF-Musiksignal aus 700 Metern Entfernung empfangen und auf UKW 106 MHz
/ 15W Strahlungsleistung umgesetzt. Die konnten uns also nicht direkt
erwischen.
Hier noch ein Link mit genaueren Angaben:
Beitrag "Re: Freie FM-Frequenzen nutzen, um Sender zu bauen"
Hallo,
Sendetechnik in Ehren UKW Projekte usw usv - finde ich prinzipiell eine
gute Idee. Auch die gepostete Lösung, wo das Studiosignal analog zum
Sender gebracht wurde usw usv.
Im verlinkten Sender ist wohl ein LPF eingebaut und selbst wenn da
keiner
wäre, könnte man selber einen hinter den Sender schalten, das ist ja
keine
komplizierte Schaltung.
Allerdings ändert dies alles nichts an der Tatsache, das die Sendungen
nicht legal sind und es da Ärger geben könnte.
Wie gesagt, UKW Experimente in Ehren. Geht es hier nur ums "rum Funken"
würde ich den Bereich um 40Mhz Empfehlen. Sicher, das ist eigentlich -
wie
sehr viele Frequenzen - für Bundeswerh vorgesehen, bei - aufgerundet -
40,7Mhz ist aber ein Bereich für "allgemein Funk ISM" freigegeben.
Dort habe ich selber vor einigen Jahren experimente gemacht - ein
freischwingender aber relativ frequenzstabieler Sender wurde aufgebaut,
und
mit ca 1W Ausgangsleistung betrieben - der 2N3553 in der Endstufe hätte
mehr gekonnt, aber 1W reichte mir.
Wie auch immer konnte ich mit diesem Gebilde und einer 70cm
Teleskopantenne als Strahler aus dem Haus heraus aber schon bessere
Sendeposition im bebauten Gebiet - ins nächste Dorf - 5...6km
überbrücken. Im Dorf war der Sender größtenteils zu hören, allerdings
auch mit einigen Rauschlücken und manchen Stellen wo er in Mono besser
herging.
Bei einer Freien Distanz wo optische Sicht zum Sender bestand konnte das
Signal mehr als 8km weit mit maximalem Pegel - also allen Balken am
Verwendeten Kommunikationsempfänger, einwandfreies - unverrauschtes -
Signal empfangen werden.
Dies nur als Hinweis falls Funktechnisches Interesse besteht, 15W sind
nicht ohne das geht vermutlich extrem weit.
Wenn es darum geht Radio zu machen möchte ich trotz eigenem Funk
enthusiasmus vorschlagen - kauft euch doch eine Online "Sende" Lizenz.
Ich habe das schon öfter gesehen, das man eine ~160 Euro im Monat
Internet Radio Rundfunk Lizenz kaufen kann für vielleicht 200 Zuhörer,
dann aber legal GEMA Musik und ähnliche Sachen spielen darf... Scheinbar
auch 24h die Woche, falls das erwünscht wäre.
Auf KW oder MW gehen - eher KW da da die Sendetechnik "kompakter" ist,
und
eher bessere Ergebnisse erzielt werden (Eigenerfahrung 10W 18m Antenne -
etwas über 40m gibt mit Sendestandord Deutschland Rapporte aus Italien,
Schweden und man hört sich selber je nach Fading recht gut im websdr
niederlande) vor allem ist´s bei KW MW auch so das die BNETZA u.U ein
Auge
zudrückt, wenn man keinen Stört. Habe schon von "Heimsenderbastler"
gelesen, der angepeilt wurde - aber gab keinen Ärger, er durfte seinen
100mW Sender oder was er da hatte weiter betreiben mit der Auflage
"nicht übertreiben".
Wie auch immer Problem bei MW KW ist wer hört da zu? Außer den Leuten,
die
wissen, worauf sie achten müssen...
Wenn das aber auch eine Alternative wäre, das man "richtig" sendet, so
kann
man Sendezeit bei channel292 anmieten - auch im Bezahlbaren Rahmen und
vor
allem legal. Um die Reichweite braucht man sich dann keine Gedanken mehr
zu machen.
Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele
Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu
investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.
So langsam kommt mir die Erkenntnis,
auf einem der besten Boards der Szene
gelandet zu sein. ;-D
Stefan02 meinte:
> Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele> Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu> investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.
Das ist ja gerade der Reiz des Ganzen.
Durch die dabei entstehende Evolution lernen die
Hardwarer und Programmmacher rapide.
Geräte und Programme werden in Windeseile professionell.
Wenn ich bedenk, das ich vor 4 Jahren mit dem einfachen
Stromkreis angefangen habe ;-P
mfg
Stefan02 schrieb:> Allerdings ändert dies alles nichts an der Tatsache, das die Sendungen> nicht legal sind und es da Ärger geben könnte.
So oft wie das schon hier gesagt wurde, ist das mittlerweile jedem klar.
Stefan02 schrieb:> mit ca 1W Ausgangsleistung betrieben - der 2N3553 in der Endstufe hätte> mehr gekonnt, aber 1W reichte mir.
1988 hatte ich einen freischwingenden 1500mW Gegentaktoszillator mit 2
mal 2N3553 direkt an einen Runddipol gebaut, war aber natürlich nicht
frequenzstabil.
Eine 3 Watt Gegentaktendstufe mit 2N3553 und einem vernünftigen
PLL-Oszillator harmonieren da schon besser. An den geschlitzten
Messingblöcken konnten die Antennen-Alurohre mit Innensechskantschrauben
verspannt werden.
Heute undenkbar (viel mechanischer Aufwand für wenig Sendeleistung).
Stefan02 schrieb:> Sendezeit anmieten - auch im Bezahlbaren Rahmen
Ja, im Lokalradio geht das auch, man sollte nur ein Thema anmelden.
Meistens 45 bis 50 Min oder eine Doppelstunde.
Stefan02 schrieb:> Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele> Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu> investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.
Aus heutiger Sicht ist das zwar schade, aber damals war der Verlust mit
eingeplant.
Stefan02 schrieb:> Wie gesagt, UKW Experimente in Ehren. Geht es hier nur ums "rum Funken">> würde ich den Bereich um 40Mhz Empfehlen. Sicher, das ist eigentlich -
Nö, da erreichst du niemanden, höchstens dich selbst und deine Kumpel
die von dem Projekt wissen
Ein UKW-Radio hat doch heutzutage jeder.
> Ich habe das schon öfter gesehen, das man eine ~160 Euro im Monat> Internet Radio Rundfunk Lizenz kaufen kann für vielleicht 200 Zuhörer,> dann aber legal GEMA Musik und ähnliche Sachen spielen darf... Scheinbar> auch 24h die Woche, falls das erwünscht wäre.
Spassverderber, kaufen kann jeder, aber eine Eigenkonstruktion ist viel
reizvoller!
> Auf KW oder MW gehen - eher KW da da die Sendetechnik "kompakter" ist,
....um dort in AM zu senden?
Mann welch ein Vorschlag, Musik soll gesendet werden, mit AM in
grottenschlechtem Ton hört doch heute keiner mehr zu.
> eher bessere Ergebnisse erzielt werden (Eigenerfahrung 10W 18m Antenne -> etwas über 40m gibt mit Sendestandord Deutschland Rapporte aus Italien,> Schweden und man hört sich selber je nach Fading recht gut im websdr> niederlande) vor allem ist´s bei KW MW auch so das die BNETZA u.U ein> Auge> zudrückt, wenn man keinen Stört. Habe schon von "Heimsenderbastler"> gelesen, der angepeilt wurde - aber gab keinen Ärger, er durfte seinen> 100mW Sender oder was er da hatte weiter betreiben mit der Auflage> "nicht übertreiben".
Du scheinst völlig entrückt zu sein!
> Wie auch immer Problem bei MW KW ist wer hört da zu? Außer den Leuten,> die> wissen, worauf sie achten müssen...
Endlich mal ein Einsehen.
> kann> man Sendezeit bei channel292 anmieten - auch im Bezahlbaren Rahmen und> vor> allem legal. Um die Reichweite braucht man sich dann keine Gedanken mehr> zu machen.
Wie oben schon erwähnt, Spielverderber
> Wenn ich mir Sender anschaue, wie das Foto oben, wo man sieht wie viele> Stunden an Handarbeit da drinnen stecken, fände ichs schade, so viel zu> investieren, wenn´s dann mal wer wegnimmt.
Den Spass und das erlernte Wissen kann dir niemand mehr wegbehmen.
Ralf L. schrieb:> Evtl. kann auch ein fertiges Oberwellenfilter aus dem Amateurfunkbereich> verwendet werden.
Hm. Wenn der zwischen 87-108Mhz was durchlässt.
Ralf L. schrieb:> Dann spart man sich den Abgleich (Foto: 150MHz / 200W).
Spricht (ich kenne die Auth filter, die halten was sie versprechen)
dafür das das nicht so gut funktioniert.
Aber so ein filter ist tatsächlich kein hexenwerk.
Ich empfehle eine Topfkreisantenne zu bauen und benutzen.
Da schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe:
Gute Abstrahlcharakteristik und einen scharfen Bandpassfilter in einem.
Ein resonanter Topfkreis filtert dir so ziemlich alles weg was nicht zur
Grundwelle gehört.
Ich habe mir diese Antenne für 2m gebaut und sie funzt hervorragend und
ist sehr einfach nachzubauen:
https://officinahf.jimdo.com/antenne-vhf-uhf/uhf-topfkreis/
Braun lackieren und den Strahler etwas verzwirbeln, dann sieht das Ding
wie ein gewachsener Ast aus.
Schwazfunker schrieb:> Ein resonanter Topfkreis filtert dir so ziemlich alles weg was nicht zur> Grundwelle gehört.
Eine Magloop hätte den selben effekt.
Aber gar keine blöde idee die antenne als filter zu Nutzen!
(Das mache ich mir auf KW für SWL zu nutze!)
Eine Magloop würde im vergleich zum topfkreis etwas kleiner ausfallen
und würde sich leochter verstecken lassen.
Abgesehen davon könnte man die dimensionierung so machen das sie bicht
die volle leistung abstraht und sie wäre gleichzeitig ein
dämpfungsglied.
http://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm
Sehr schönes Programm! Hat mir schon oft geholfen.
@Ralf,
Geil, respekt, euer Teil ist absolut professionality!! ;-P
Sperrtopfantenne?
Die ist doch ein Dipol, den man dann auch
waagerecht aufhängen könnte?
Eine verdammt gute Idee,die man verfolgen
sollte.
mfg
~Mercedes~ schrieb:> Sperrtopfantenne?> Die ist doch ein Dipol, den man dann auch> waagerecht aufhängen könnte?>> Eine verdammt gute Idee,die man verfolgen> sollte.
Was würde dich denn an der MagLoop Stören? Dabei ist explizit deine
eigene meinung gefragt.
Sie würde (Je nach wirkungsgrad) sogar die reichweite auf das nötigste
begrenzen.
Auch wenn im VHF bereich MagLoop's eher ein ding der Machbarkeit sind.
Die meisten GP's sind besser vom wirkungsgrad. Aber zu viel wirkung ist
hier ja auch nicht umbedingt gefordert. Eher die abdeckung des geplanten
bereich.
Ok, gebe zu der C an der loop muss wetterfest sein. Aber das dürfte kein
thema sein!
michael_ schrieb:> Radio Veronica und Caroline habe ich auch noch gehört.
So ähnlich werden die Piratenschiffe wohl ausgesehen haben. Durch die
U-förmige Aufstellung der Turntables kann der DJ selbst bei stärkerem
Seegang nicht großartig seinen Platz 'verlassen'.
Irgendwo auf Cassette habe ich auch noch die Jingles aus den 60ern von
Radio Veronica.
Baum schrieb:> Hm. Wenn der zwischen 87-108Mhz was durchlässt.
Ja, lässt er. Es ist ja auch kein Bandpassfilter sondern nur ein
Oberwellenfilter, da UKW-Radio unter 144 MHz liegt, ist das also kein
Problem.
Wir haben das natürlich sicherheitshalber auch vorher mit einer 12 Volt
/ 3 Watt Glühbirne am HF-Ausgang getestet. Einmal mit Filter und einmal
ohne Filter. In beiden Fällen leuchtete die Glühbirne gleich hell.
Ralf L. schrieb:> Ja, lässt er. Es ist ja auch kein Bandpassfilter sondern nur ein> Oberwellenfilter, da UKW-Radio unter 144 MHz liegt, ist das also kein> Problem.>> Wir haben das natürlich sicherheitshalber auch vorher mit einer 12 Volt> / 3 Watt Glühbirne am HF-Ausgang getestet. Einmal mit Filter und einmal> ohne Filter. In beiden Fällen leuchtete die Glühbirne gleich hell.
Wow... das hätte ich nicht erwartet.
Mein TP-30 Lässt kaum bis nix mehr oberhalb 32Mhz durch.
Aber hab mir eben das pdf von Auth angesehen: Durchlassbereich 0-150Mhz,
sperrt von 200-1000Mhz.
Der ist echt geeignet! Und vor allem genügend belastunsgähig!
Hallo,
ich melde mich mal wieder rein.
Die selbergebauten Apparate und Geräte sind wirklich sehr hübsch, die
hier
vorgestellt wurden.
Ich möchte mich aber vor allem zu dem Thema als "Spielverderber" zu
gelten äußern.
Ich habe selber in meiner Kindheit - die ist schon einige Dekaden her -
einen UKW "Piratensender" betrieben mit Moderation undso. Als Sender
diente
ein am Werstoffhof gefundener "Signal Generator 41" (Radiomuseum
nachschaun). Ich fand bald heraus wenn man Bereich 7 einstellt das mans
schafft das im Radio stille ist. Später fand ich raus wo man Musik
einspeißen muss und in vielen Tests wo die Antenne hingehört.
Und fertig war der 250m Reichweite UKW Piratensender. Oberwellen? Noch
nie
von gehört, aber es lief sehr lang und gab nie ärger.
Zu meiner Firmung bekam ich dann den damals sehr beliebten "Veronica 1W
PLL Sender" in einer Spezial Version mit Stereocoder auf der
Senderplatine.
Da wurde dann die 6,50m CB Antenne angeschlossen (ja ... xD) und
gesendet, das ganze ging ein paar Kilometer weit.
Ärger gabs nie.
Ich habe auch später immerwieder dafür gesorgt, das Spontan hier und da
ein Musikträger auf einer freien UKW Frequenz "steht" - standardmäsig in
STereo, manchmal mit RDS aber ei der Leistung war ich eigentlich immer
recht brav und hielt mich im Rahmen bis 1W weil UKW halt schon ein
"Heisses Eisen" ist und wenn man mal mit´m Autoradio während einer Fahrt
guckt, bei nur 300mW ausm "Rdvv" und es einfach zu weit geht, überlegt
man sich schon 2x ob es eine gute Idee ist, das weiterlaufen zu
lassen...
Den 40Mhz Sender habe ich bewusst auf 40Mhz ausgelegt um eben nicht im
UKW Band auf einmal aufzufallen. An 13,8V dürfte der Sender 2,5...3W
machen, zumindest eine 6V 3W Softlite Lampe direkt am HF Ausgang
leuchtet bei 12V schon mehr oder weniger mit fast normaler Helligkeit.
Ich habe den Sender dann halt einfach mit "Unterspannung" betrieben das
er so 1... 1,2W macht, war auch für die Kühlung der Endstufe besser, bei
optimalem SWR brauchte sie nur einen kleinen Kühlring und nichtmal einen
Lüfter.
Ich denke halt das auf UKW mit einigen Kilometern Reichweite wär zu
offensichtlich oder Auffällig gewesen. Auch war der Sender
freischwingend. Er driftete ca 10...20Khz an stabilisierter
Versorgungsspannung. Der Oszillator hatte ja nur ein paar mW das er
frequenzstabiel blieb, das ganze wurde dann ja in entspr. Stufen
verstärkt... 20Khz Frequenzdrift - das ist klar im Rahmen einese 280er
Filters im Radio, aber auf UKW würde ich ohne PLL nichtmehr wirklich
ernsthaft senden.
So ein Träger steht im Nu und eine PLL selbst ohne Mikrocontroller ist
mit wenigen Teilen (4046 n paar 4060 und ein selbergebauter Teiler von
UKW auf 4060 Frequenz) schnell gebaut - zumindest für mich war er das...
Trotz der Fähgikeit problemlos ein paar Kilometer auf UKW zu senden
hab ich irgendwie einfach ein Fable für AM und Kurzwellenrundfunk
entwickelt. Natürlich ist die Qualität da sehr bescheiden, aber es ist
einfach... interessanter ;) - naja - man muss selber drauf kommen sonst
kann man das nicht nachvollziehen.
Willsagen ich will absolut nicht als Spielverderber gelten, und verstehe
durchaus das Interesse am Privaten Rundfunk.
Ich habe das nur falsch aufgefasst, mir kam es so vor, als sollte das
Programm schon "länger bestehen und einen semi öffentlichen Charaktär
haben".
Daher habe ich diese Vorschläge gemacht, und ich stimme in ALLEN Punkten
zu. Langweilig, Langweilig und Langweilig und bei internet Radio muss
man senden auch in Anführungszeichen setzen.
Ich habe es halt gut gemeint im Sinne von Alternativen aufzeigen.
Hier noch ein paar konstruktive Vorschläge...
* Als Steuresender gibts bei ebay diverse BH1417 Sender. Dieser Sender
hat nur UKW Frequenzen am unteren und oberen UKW Band. Die Sender sollen
100mW haben, haben sie 5mW ( ;) ) dürfte das schon viel sein. Man kann
aber deren Signal noch verstärken - aus eigener Erfahrung weis ich das
so ein Sender ca 100-200m weit reicht und 1,5km weit mit einem extrem
empfindlichen Empfänger bei freier Sicht. Wirklich Rundfunk ist da im
Original also net drinnen, aber der Klang ist ganz OK, er ist Stereo...
und die Module haben idr. einen LPF eingebaut (OK es ist ein Bausatz...
kein Modul). Der BH1417 klingt echt ganz ordentlich, das "rausche IC mit
der schlechten Kanaltrennung" ist der BH1415 der das ganze UKW Band
kann.
So ein Bausatz ist spott Billig, ich denke mit 7€ pro Stück inkl.
Versand ist man dabei.
* ELV SUP 2 oder 3. Problem bei den Geräten ist das die DSP
Signalerzeugung anders als der BH1417 kein schönes Spektrum machen. Wenn
man sich z.b. den 100Mhz Träger auf einem Analyzer anschaut, dann sieht
man das um 100Mhz rum lauter kleine "Nebenträger" sind. Die stören zwar
net, wenn man die ca 8mW die aus diesem ELV SUP2 erste Version kommen
direkt auf Antenne gibt, verstärkt man das aber auf 0,5W z.B: schauts
schon anders aus, man macht dann ein recht breits Spektrum zu. Der SUP2
hätte halt RDS.
* Die Signalzufürung kann per Videosender erfolgen wenn es digital sein
soll. Diese - mittlerweile billigen - 2,4 oder 5,7 Ghz Videosender für
Analoge Bild / Ton übertragung haben genug Bandbreite, das man am
"Video" Eingang ein SPDIF Signal anschließt, und das digitale SPDIF
Signal am Empfänger auch wieder dekodierbar rausbekommt. Bei Youtube
gibt´s Videos von so Geräten, die die Leistungsgrenze einhalten und 700m
Reichweite haben. Man muss dann allerdings wenigstens auf einer Seite
mit Richtantennen arbeiten oder den Rundstrahler für 200m Reichweite
echt clever positionieren.
* Zuführung über Analog Funkkopfhörer - 433Mhz Modelle bekommst du
mindestens 500m Reichweite hin in 1A Stereo sound, auch wenn die ofmals
nur 100m Reichweitenangabe haben. Du verwendest auf beiden Seiten
Rundstrahler... Bei 433Mhz stören dann aber alle möglichen Anwendungen
vom Funkthermomether zum Autoschlüssel... also unter Umständen hast du
keine freie Frequenz verfügbar. So Kopfhörer gibts für 5€ mit kaputten
Ohrmuscheln bei ebay. Achte darauf das der Sender eine sichtbar lange
Antenne hat - AKG FKH habe ich getestet, sehr guter Klang, keine Frage,
aber mit Reichweite hats AKG in dem Fall leider garnicht...
* LEGAL AUF UKW SENDEN mit 10mW
Ist tatsächlich möglich. Man kann - wenn mans clever anstellt - bei der
BNETZA eine sogenannte "Grundstückslizenz" beantragen. Dann darf man
legal auf UKW Senden, der Spaß kostet natürlich was. Original waren bis
zu 50mW erlaubt, vor Jahren habe ich aber gelesen, das heutzutage idr.
nurnoch 10mW erlaubt sind weil die Bnetza festgestellt habe, das viele
Leute das "misbrauchen".
Grundstücksfunk ist zum Beispiel für ein Autokino interessant, oder wenn
du einen wirklich guten Grund hast, um auf UKW zu senden - für dich
selber.
Sie haben aber rausgefunden, das sehr viele Leute das als Privat
Rundfunk nutzen - wofür es eben NICHT vorgesehen ist - und daher stand
damals was im ukw tv radioforum das sie jetzt nurnoch 10mW zulassen...
Ich habe ein Video von einem gesehen, der hat genau das gemacht. Er hat
über einen Verein diese Lizenz beantragt und bekommen. Bei ihm zuhause
wurde ein UKW Sender von einer Firma installiert, und von der BNETZA als
"OK" abgenommen...
Jetzt hat er seinen eigenen Privat Radiosender mit 0,5...1,5km+
Reichweite (je nach Empfänger) und hat auch eine Höhrerschaft, die bei
ihm anrufen, und sich diesen oder jenen Track aus der Winamp play list
wünschen ;)
Vielleicht geht das ja in deine Richtung.
Baum schrieb:> Winfried J. schrieb:>> dort habe ich studiert>> Mitgeholfen beim entwickeln des MagLoop rechner?>> Das ist ein feines Programm!
leider nein, 81-86 im letzten Jahrtausend.
Wir haben mit einem Tischrechner mit 128 Byte RAM und 128 Byte programm
speicher Navigationsaufgaben programmiert (Abfang und Ausweichkurse) auf
magnetstreifenkarte abgespeichert ? lol
Prog ja fein.
Namaste
Stefan02 schrieb:> Sie haben aber rausgefunden, das sehr viele Leute das als Privat> Rundfunk nutzen - wofür es eben NICHT vorgesehen ist - und daher stand> damals was im ukw tv radioforum das sie jetzt nurnoch 10mW zulassen...
In der Zulassung steht da aber noch nix so weit ich weiß, kann sich
zwischenzeitlich auch geändert haben.
Erst wenn es da tatsächlich steht macht es probleme. Bis da hin
verkaufen sie zumindest 50mW ganz legal, jedenfalls findet man sie in
den angeboten.
Winfried J. schrieb:> leider nein, 81-86 im letzten Jahrtausend.> Wir haben mit einem Tischrechner mit 128 Byte RAM und 128 Byte programm> speicher Navigationsaufgaben programmiert (Abfang und Ausweichkurse) auf> magnetstreifenkarte abgespeichert ? lol
Macht nix, war bestimmt eine interessante Erfahrung. ;)
Stefan02 schrieb:> So ein Träger steht im Nu und eine PLL selbst ohne Mikrocontroller ist> mit wenigen Teilen (4046 n paar 4060 und ein selbergebauter Teiler von> UKW auf 4060 Frequenz) schnell gebaut
Richtig. Wer noch mehr Lust hat selbst zu Bauen, kann sich aus dem Buch
Minispione Teil 6 von Günter Wahl (7. Auflage) ab Seite 151 einen
Stereocoder aus Einzelteilen selbst zusammenbauen. Aber ich denke besser
als der BA1404 wird der vermutlich nicht sein.
Wenn dauerhaft der Stereocoder vor den Steuersender geschaltet werden
soll, kann die Preemphasis (47k und 1nF) im Steuersender überbrückt
werden oder entfallen.
Falls PLL-Regelgeräusche festzustellen sind, kann noch ein DI-Regler
zwischen dem 4046 und der Kapazitätsdiode geschaltet werden.
Man kann angeblich den BA1404 auch als UKW-Stereo-Sender verwenden. In
wie weit diese Schaltung tatsächlich funktioniert (max. Frequenz,
Leistung, Temperaturstabilität) kann ich nicht sagen. Hab ich noch nicht
ausprobiert.