Gast
#5406531
Hallo zusammen, ich ziehe gerade in eine Wohnung, die keinen Drehstrom besitzt. Verbaut ist auch nur ein Wechselsromzähler. Jetzt möchte ich eine normale Küche mit Induktionskochfeld mit 4 Platten und einem Backofen einbauen. Beides autark. Ein "Herdanschluss" liegt in der Kochniesche, allerdings nur 1x230 V, abgesichert auf 16 A, also eine normale Steckdose halt. Mir ist klar, dass das Kochen damit kein Spaß ist. Jetzt ist es so, dass in dieser Kochniesche eine weitere extra abgesicherte (16 A) Steckdose vorhanden ist (im Wohnungskasten läuft die Sicherung unter dem Namen "Waschmaschine"). Wir haben keine Waschmaschine in der Wohnung. Also dachte ich mir, ich könnte doch diese zusätzlichen 230 V als "2. Phase" an das Kochfeld anschließen. Mir ist auch klar, dass bei fehlender Phasenverschiebung der Nullleiter überlastet werden würde, allerdings hätte ich ja auch 2 Nullleiter von den beiden Steckdosen. Diese könnte ich doch beide an den Herd anschließen. Dadurch würde sich doch der Leiterquerschnitt verdoppeln, oder? Zusätzlich dazu, wollte ich den Backofen an eine der Beiden Phasen anschließen. Klar entstehen Einschränkungen, aber so würde ich das maximale Kochvergnügen rausholen, vorrausgesetzt die Bude fackelt nicht ab. Ich fasse zusammen: - 2 Steckdosen á 16 A abgesichert - 1 Steckdose NUR an Kochfeld - 1 Steckdose an Kochfeld und Ofen - beide Nullleiter an Kochfeld und von da aus einen an den Ofen, das selbe mit PE Die allgemeine Frage ist also, ob das so funktionieren würde oder nicht? Vielen Dank im Vorraus Matthias