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Forum: Offtopic Audiodatei Nachbearbeitung feststellen


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Autor: Georg M. (g_m)
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Es geht um diesen Song:

Youtube-Video "Aria: Kreuz und Krone sind verbunden (J. S. Bach)"

Die Tonart entspricht nicht dem Original, und ich frage mich, ob der 
Junge tatsächlich so singt (und dann müssten natürlich auch die Musiker 
mitspielen), oder einfach eine Manipulation vorliegt.

Autor: J. W. (nuernberger)
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Eventuell auf historischen Instrumenten gespielt?
Zw 1650 und 1750 war Kammerton a' = 415Hz !
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Historische_Auff%C3%BChrungspraxis

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Was "stört" Dich an der Aufnahme?

Autor: M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Bin kein Sakralexperte, aber die Aufnahme hört sich etwas tief an. Der 
Knabe der da singt, ist vom timbre recht hoch, aber das kennt man ja 
noch ganz anders.

Autor: Tom K. (ez81)
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Die Tonhöhe auf der Aufnahme passt zu den erwähnten a'=415 Hz, auch wenn 
es nach meinem nichtklassischen Gehör 1--3 Hz höher klingt. Sind 
Violinisten mit Frequenzgenerator hier, die das mal vergleichen mögen?

Autor: Georg M. (g_m)
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Markus W. schrieb:
> die Aufnahme hört sich etwas tief an.

Etwas tiefer und etwas langsamer. Daher meine Vermutung der 
Tonverschiebung mit einem Audioeditor.

Aber wenn das mit den historischen Instrumenten und 415Hz stimmt, dann 
muss ich mich wohl für die Unterstellung entschuldigen.

Wieder was gelernt.

Autor: J. W. (nuernberger)
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Man könnte das Stück spielen und gleichzeitig das Video anhören, da 
lassen sich Unterschiede in der Tonhöhe feststellen.

Der Junge singt "Alto", d.h. die tiefe Lage ist so gedacht und 
komponiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Trotzdem finde es trotzdem zu tief. Zu tief gegenüber der Musik.

Autor: Johann Sebastian B. (joh-seb-bach)
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>> Zu tief gegenüber der Musik.

???? was ist zu tief ggü der "Musik".
Ist Gesang keine Musik??

Ist das eine Kritik an den Komponisten, der für diese Arie eine 
Alt-Stimme bestimmt hat, oder eine Vermutung einer Audio-Manipulation?
Aber da müsste man die Instrumental-Musik auch tiefer gesetzt haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alt_(Stimmlage)

Autor: R. M. (Gast)
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Mir fehlt dazu das musikalische Gehör, aber hab mal die "Alto"-Stimme 
aus Beitrag "Re: Audiodatei Nachbearbeitung feststellen" abgeschrieben 
und mit 440Hz und 415Hz Stimmung ausgegeben. Vielleicht hilft es zum 
Vergleich.

Autor: J. W. (nuernberger)
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Das ist allerdings ein historischer Notenschlüssel in dem 
Noten-Dokument. Den kennen vermutlich die wenigsten, mir ist nur Bass- 
und Violinschlüssel geläufig.

Autor: R. M. (Gast)
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Nein, in der Partitur vom J.Wa. ist die "Alto"-Stimme, mit einem ganz 
normalem Bratschen (Alt)-Schlüssel gesetzt. Abgesehen von der 
Papier/Scanqualität, sieht der Satz recht aktuell aus.

Autor: Tom K. (ez81)
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Im Anhang leicht rechts ein c-Moll-Akkord in a'=419Hz (415Hz passt 
nicht, ich vermute, dass man sich nach einer vorhandenen Orgel gerichtet 
hat, die man natürlich nicht umstimmen kann) passend zu den ersten 
Sekunden der verlinkten Aufnahme (leicht links). Ich hoffe, das geht als 
fair use oder Zitat durch.


Manipulationen im Halbtonbereich könnte man feststellen, wenn z.B. eine 
FFT der Aufnahme Peaks bei 47.6Hz + mehrfache liefert, die nur vom 
Netzbrummen stammen können, das bei der Manipulation auch ~1 Halbton 
tiefer gerutscht ist. Bei hochwertigen Klassikaufnahmen ist das aber 
unwahrscheinlich.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Georg M. schrieb:
> Etwas tiefer und etwas langsamer. Daher meine Vermutung der
> Tonverschiebung mit einem Audioeditor.

Tonhöhe und Abspielgeschwindigkeit hängen nicht unbedingt zusammen. Bei 
Aufzeichnungsverfahren, die auf Wavelet-Transformation a.Ä. beruhen, 
kann man die Wiedergabegeschwindigkeit verändern, ohne dass das die 
Tonhöhe beeinflusst.

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