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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Totaler Anfänger will Transistorschaltung bauen :)


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Autor: Jan (Gast)
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Hallo,

ich hoffe, Ihr könnt mir vielleicht weiterhelfen.

Ich habe folgendes Problem:

Ich habe ein Signal (A) mit einer Spannung von ca. 400 mV und muss davon 
eine "Kopie" (B) mit 1.8V generieren. Als Spannung habe ich 3V zur 
Verfügung.

Meine Idee wäre nun, eine Schaltung aus einem Transistor und einem LDO 
zu bauen.

- Der LDO regelt die Spannung von 3V auf 1.8V herunter, die laufen dann 
an den Transitor.
- Der Transistor wird durch Signal A am Gate geöffnet wenn das Signal 
HIGH ist und geschlossen wenn das Signal LOW ist.

Dadurch entsteht dann eine exakte Kopie des Signals A, nur mit einer 
anderen Trägerspannung.

Nun die Fragen:

1. Funktioniert das so?
2. Wäre dieser LDO der richtige: 
https://www.digikey.de/product-detail/de/texas-instruments/LP5907SNX-1.8-NOPB/296-40369-1-ND/5178246
3. Welchen Transistor bräuchte ich dafür?

Vielen Dank für die Hilfe schon jetzt!

Jan

Autor: hinz (Gast)
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Du bist auf dem Holzweg.

Erzähl doch einfach woher das Signal kommt, und wohin es gehen soll.

Autor: mmm (Gast)
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Bei nur 400mV am Eingang würde ich eher zu einem Komparator greifen.

Je nachdem, wie die Belastung des Ausgangssignals und die Frequenz des 
Eingangssignals aussieht, wäre evtl. auch ein Spannungsteiler am Ausgang 
möglich, dann braucht's keinen LDO.

Autor: Lotterleben (Gast)
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Ich würde wohl einen 5V-Typ Rail-to-Rail OPV mit den 3V versorgen, und 
als nichtinvertierenden Verstärker mit Verstärkung 4,5 betreiben.

Ob es statt Standard-OPV auch dafür (so niedrige Versorgung) geeignete 
Komparatoren (OPV-Spezialtyp für "an-aus", also Rechteck ein, Rechteck 
aus) gäbe, weiß ich nämlich nicht.

Über den Strom (die nötige "Niederohmigkeit" des Signales) die Frequenz 
und nötige Schaltflanke etc. sagtest Du nichts, also läßt sich dabei 
schlecht (be-) raten.

Autor: Joachim B. (jar)
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Jan schrieb:
> Ich habe ein Signal (A) mit einer Spannung von ca. 400 mV

effektiv oder peak to peak?

hinz schrieb:
> Erzähl doch einfach woher das Signal kommt, und wohin es gehen soll.
mmm schrieb:
> Bei nur 400mV am Eingang würde ich eher zu einem Komparator greifen.

heiteres Signalraten?

Jan schrieb:
> Ich habe ein Signal (A) mit einer Spannung von ca. 400 mV und muss davon
> eine "Kopie" (B) mit 1.8V generieren.

vielleicht will er ein Audio oder Antennensignal auf 1,8V anheben.

Ohne mehr über das Signal zu wissen ist jeder Rat sinnlos.

Sind es 50Hz, 15kHz, 1 GHz und soll genauso getreu am Ausgang erscheinen 
dann sind ja verschiedene Möglikeiten oder nichts möglich.

Autor: Lotterleben (Gast)
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Zumindest könnte man hoffen - daß es sich nur um eine niedrige 
Frequenz eines (rein positiven) DC-Signales handelt, da er ja einen LDO 
zur Ausgabe einsetzen wollte. :) Wissen wäre besser.

Autor: mmm (Gast)
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Wegen "Signal HIGH" und "Signal LOW" bin ich mal von einem digitalen 
Signal ausgegangen.

Autor: Jan (Gast)
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Hallo,

also ich versuche das mal zu erklären. Bitte zerreißt mich nicht :D

Es geht um ein iPhone, bei diesem fehlt ein Signal A am LCD. Dieses 
Signal wird von der CPU generiert und wechselt zwischen HIGH (1.8V) und 
LOW 0V. Die Signalform ist rechteckig, also nur HIGH/LOW.

Es gibt ein anderes Signal B, welches exakt parallel läuft, also HIGH 
ist, wenn Signal A auch HIGH wäre und LOW ist wenn Signal A auch LOW 
wäre. Dieses Signal ist noch vorhanden.

Daher meine Idee, einfach 1.8V HIGH zu schalten, wenn das Signal B HIGH 
ist und damit das Timing des Original Signals zu imitieren.

Die Idee ist in diesem Video - leider größtenteils auf Chinesisch - in 
eine funktionierende Schaltung umgesetzt worden: 
Youtube-Video "Debugging circuit for iPhone6s AP_TO_LCM_RESET"

Im Anhang zwei Screenshots aus dem Video.

Autor: Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite
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Steht doch alles da!

Musst nur:

新旅游网络是国内著名虚拟主机和域名注册提供商。独创第6代虚拟主机管理系统,拥有在线数据恢复

Gruss Chregu

Autor: Jan (Gast)
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Hier noch ein Screenshot mit Beschriftung des fertigen Aufbaus.

Autor: Jan (Gast)
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Christian M. schrieb:
> 新旅游网络是国内著名虚拟主机和域名注册提供商。独创第6代虚拟主机管理系统,拥有在线数据恢复

Ja, ich weiß. Aber 它如何继续?

Autor: Karl B. (gustav)
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Google Übersetzer:


Und:
Jan schrieb:
> Daher meine Idee, einfach 1.8V HIGH zu schalten, wenn das Signal B HIGH
> ist und damit das Timing des Original Signals zu imitieren.

Eine Pegelwandlerschaltung soll's nicht sein?

https://www.mikrocontroller.net/articles/Pegelwandler


ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael B. (laberkopp)
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Jan schrieb:
> Funktioniert das so?

Nein, 400mV reichen einem Transistor nicht.

Jan schrieb:
> also ich versuche das mal zu erklären.

Aha.

Jan schrieb:
> Daher meine Idee, einfach 1.8V HIGH zu schalten, wenn das Signal B HIGH
> ist und damit das Timing des Original Signals zu imitieren

Ich würde einen MAX9062 benutzen. Der ist klein und vergleicht direkt 
mit 0.2V. Allerdings braucht er 15us zum Schalten.

Bleibt der Ausgang mit 1.8V.

Entweder man nutzt einen Spannungsteiler hin zur Versorgungsspannung 
wenn der nachfolgende Eingang hochohmig ist und diesen Spannungsteiler 
nicht zu sehr belastet, oder man versorgt einen MAX9064 direkt mit 1.8V 
duch einen Spannungsregler.

Autor: Jan (Gast)
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Hallo Michael,

vielen Dank für die Antwort!

Kannst Du mir nochmal für Blöde erklären, was der Unterschied zwischen 
dem 9062 und 9064 ist?

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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Wie äussert sich das fehlende Signal im/am Telefon (hab auch so eins - 
was ist denn da bei Dir "kaputt" gegangen?)

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Jan schrieb:
> was der Unterschied zwischen
> dem 9062 und 9064 ist?

Der Ausgang.

Der 9062 schaltet nur gegen Masse, so daß die 'high' Spannung per 
Spannungsteiler festlegbar ist
    +3V
     |
    1k
 \   |
  >--+--- 0V/1.8V
 /   |
    1k5
     |
    GND
der 9064 schaltet nach Masse und nach Plus, so daß die Ausgangsspannung 
durch die Versorgungsspannung definiert ist.

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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topantwort!
dürfte da auch noch igentwie hineinpassen ins phone..

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Auch hierfür gibt es die Ein-Transistorlösung in Basisschaltung.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Auch hierfür gibt es die Ein-Transistorlösung in Basisschaltung.

Doesn't work (levelshift).

Zieht man's gerade (levelshift2), bin ich sogar erstaunt, wie weit out 
runter kommt, hätte naiverweise mit 0.8V Minimum gerechnet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Michael B. schrieb:
> hätte naiverweise mit 0.8V Minimum gerechnet.

vielleicht gehts mit einem Germaniumtransistor besser

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Auch hierfür gibt es die Ein-Transistorlösung in Basisschaltung.

Ach. ;-)

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Michael B. schrieb:
> hätte naiverweise mit 0.8V Minimum gerechnet.

Jetzt noch durch Finetuning das Signal verbessern (R1 = 5k6 und R3 = 
2k2).

Autor: Jan (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Jan schrieb:
>> was der Unterschied zwischen
>> dem 9062 und 9064 ist?
>
> Der Ausgang.
>
> Der 9062 schaltet nur gegen Masse, so daß die 'high' Spannung per
> Spannungsteiler festlegbar ist    +3V
>      |
>     1k
>  \   |
>   >--+--- 0V/1.8V
>  /   |
>     1k5
>      |
>     GND
> der 9064 schaltet nach Masse und nach Plus, so daß die Ausgangsspannung
> durch die Versorgungsspannung definiert ist.

VIELEN DANK für die ausführliche Erklärung.
Bedeutet das, ich kann einen 9064 einfach so benutzen, ohne zusätzliche 
Widerstände?

Also das 0.4V Signal an IN, 1.8V Spannung an VCC und an OUT kriege ich 
dann das fertige Signal raus?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Jan schrieb:
> Also das 0.4V Signal an IN, 1.8V Spannung an VCC und an OUT kriege ich
> dann das fertige Signal raus?

Ja, aber du musst erstmal stabile 1.8V bekommen.

Autor: Jan (Gast)
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Super, danke!

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