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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Flexibilitätszulage von 10 % für Leiharbeiter


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Autor: Festus (Gast)
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Ich habe gerade eine Petition zum Thema

"Leiharbeiter müssen den gleichen Lohn wie Interne haben plus eine 
Flexibilitätszulage von 10 %"

gestartet.  Bitte unterschreiben und weiterleiten ! Damit es auf dem 
Arbeitsmarkt in der Zukunft endlich mal gerecht zu geht.

Hier ist der Link :

https://www.openpetition.de/petition/online/leiharbeiter-muessen-den-gleichen-lohn-wie-interne-haben-plus-eine-flexibilitaetszulage-von-10

Autor: ehemaliger Leiharbeiter (Gast)
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Wie bemisst Du den "Lohn der Internen"? Das ist ja das Problem, dass die 
Leiharbeiter immer genau dort eingesetzt werden kann, wo man es auf 
diese Weise billiger erledigen kann.

Ich hatte vor Tagen dazu schon etwas geschrieben, leider wurde es von 
der Moderation entfernt. Tenor:

Wenn mir ein Zeitarbeiter (im komkreten Fall, die mit dem großen "F") 
wie mal ein Angebot macht, für sie zu arbeiten, dann sollte sie 
entsprechend anbieten.

Als Richtwert gilt das jeweilige Tarifgehalt zzgl. der üblichen 25% 
Leistungszulage für qualifizierte Mitarbeiter, was die guten Internen 
nämlich auch haben ...

... dann bitte noch 1000,- Im Monat addieren, Fahrerei, Fremdwohnen, 
Hotelkosten auszugleichen,

... dann weitere 10%, um die Nachteile der Zeitarbeiter (kein richtige 
ALV, keine Schulungen, keine Betriebsrente, keine Karriere, mit 50 
ausgemustert) zu kompensieren ...

Das wären denn "Deine" 10% nehme ich an.

Autor: Justus (Gast)
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In Frankreich verdienen Leiharbeiter seit Jahren mehr als die 
Festangestellten. Weil dort die Bürgerschaft ihren Status Quo 
verteidigt.

Autor: AOA (Gast)
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Justus schrieb:
> Weil dort die Bürgerschaft ihren Status Quo
> verteidigt.

Und was hat es denen gebracht? Wesentlich schlechtere wirtschaftliche 
Entwicklung seit 2008, während zuvor DE und FR ziemlich gleichauf lagen.

Autor: Ich (Gast)
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Festus schrieb:
> "Leiharbeiter müssen den gleichen Lohn wie Interne haben plus eine
> Flexibilitätszulage von 10 %"
>
> gestartet.  Bitte unterschreiben und weiterleiten ! Damit es auf dem
> Arbeitsmarkt in der Zukunft endlich mal gerecht zu geht.

Die kriegen noch nicht mal Equal Pay hin vernünftig zu definieren.

10% mehr - von was?

Hört sich auf den ersten Blick gut an, leider nicht auf den zweiten.

Das dann bei einer unbegrenzten Ausleihdauer?

Der Schuss kann nach hinten losgehen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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AOA schrieb:
> Und was hat es denen gebracht? Wesentlich schlechtere wirtschaftliche
> Entwicklung seit 2008, während zuvor DE und FR ziemlich gleichauf lagen.

Denen geht`s immer noch um 30% besser als uns!

Autor: Claus M. (energy)
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AOA schrieb:
> Justus schrieb:
>> Weil dort die Bürgerschaft ihren Status Quo
>> verteidigt.
>
> Und was hat es denen gebracht? Wesentlich schlechtere wirtschaftliche
> Entwicklung seit 2008, während zuvor DE und FR ziemlich gleichauf lagen

Und was hat uns das gebracht? Gewinne für die Bosse, Verlust an Reallohn 
für den Ing.

Autor: AOA (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Denen geht`s immer noch um 30% besser als uns!

Und wieso nicht 31%? Bzw., woher nimmst du die Zahl?

Frankreich sieht gegen Deutschland schon länger kein Land mehr, die 
Parteienlandschaft dort ist weggerutscht.

Autor: AOA (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Und was hat uns das gebracht? Gewinne für die Bosse, Verlust an Reallohn
> für den Ing.

Ich sage nicht, dass H4 gut war, aber Frankreich ist mitnichten ein 
Paradebeispiel für erfolgreiche Anpassung.

Autor: Bei Technikfragen Tech-Nick fragen (Gast)
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AOA schrieb:
> nicht 31%? Bzw., woher nimmst du die Zahl?
>
> Frankreich sieht gegen Deutschland schon länger kein Land mehr, die
> Parteienlandschaft dort ist weggerutscht.

Aber wenn es um das Thema Technologiekompetenz geht, dann sind sie a) 
weiter als wir und b) auch noch deutlich breiter aufgestellt. Ich sag 
nur: In drei Stunden mit dem TGV durch das gesamte Land.


Zum Zukunfts-Thema AI haben sie eine fertige ausgearbeitete Strategie: 
https://www.aiforhumanity.fr/pdfs/MissionVillani_Report_ENG-VF.pdf

Und immer dabei: Der europäische transnationale Gedanke.

Autor: AOA (Gast)
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Bei Technikfragen Tech-Nick fragen schrieb:
> Aber wenn es um das Thema Technologiekompetenz geht, dann sind sie a)
> weiter als wir und b) auch noch deutlich breiter aufgestellt. Ich sag
> nur: In drei Stunden mit dem TGV durch das gesamte Land.

Wo sind die Benefits für die angestellten Ingenieure und Informatiker? 
In Frankreich arbeiten die Seniors für deutsche Junior-Gehälter und gute 
Unternehmen gibt es nur in Paris, wo der Mietmarkt München im Vergleich 
paradiesisch wirken lässt.

Autor: Bei Technikfragen Tech-Nick fragen (Gast)
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AOA schrieb:
> In Frankreich arbeiten die Seniors für deutsche Junior-Gehälter

Belege?

Autor: AOA (Gast)
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Bei Technikfragen Tech-Nick fragen schrieb:
> Belege?

https://www.glassdoor.de/Geh%C3%A4lter/lyon-software-engineer-gehalt-SRCH_IL.0,4_IC2864777_KO5,22.htm?countryRedirect=true

Auf Glassdoor umsehen für Handfestes.

Ansonsten Hörensagen von französischen Bekannten. 40,000 ist ein gutes 
Gehalt für Informatiker dort, unabhängig von der Berufserfahrung. 
Deutsche bekommen zum Einstieg mehr.

Autor: Claus M. (energy)
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AOA schrieb:
> Bekannten. 40,000 ist ein gutes Gehalt für Informatiker dort, unabhängig
> von der Berufserfahrung. Deutsche bekommen zum Einstieg mehr.

Sind in Frankreich etwa 37.000 Netto. Entspricht also einem Deutschen 
Brutto Gehalt von ca. 70.000 Euro.

Autor: Bei Technikfragen Tech-Nick fragen (Gast)
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Claus M. schrieb:
> AOA schrieb:
>> Bekannten. 40,000 ist ein gutes Gehalt für Informatiker dort, unabhängig
>> von der Berufserfahrung. Deutsche bekommen zum Einstieg mehr.
>
> Sind in Frankreich etwa 37.000 Netto. Entspricht also einem Deutschen
> Brutto Gehalt von ca. 70.000 Euro.

Danke.

Autor: AOA (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Sind in Frankreich etwa 37.000 Netto.

Wat?
Frankreich hat eine Staatsquote von 55%. Alleine die Sozialabgaben sind 
ca. 25% vom Lohn, dazu kommt noch eine Einkommenssteuer, die sicher 
höher als 7,5% ist.

Übrigens sind Franzosen mitnichten billiger, als Deutsche: der 
Arbeitgeber zahlt bloß fast 50% (!) Lohnnebenkosten. Das heißt, ein 
Franzose mit 40k auf dem Papier so teuer wie ein Deutscher mit 50k.

Autor: Claus M. (energy)
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AOA schrieb:
> Arbeitgeber zahlt bloß fast 50% (!) Lohnnebenkosten

Da hast du die Antwort. Seit 2018 wird die Krankenversicherung z.b. 
Komplett vom Arbeitgeber getragen.

Autor: sauerkraut (Gast)
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AOA schrieb:
> Übrigens sind Franzosen mitnichten billiger, als Deutsche: der
> Arbeitgeber zahlt bloß fast 50% (!) Lohnnebenkosten. Das heißt, ein
> Franzose mit 40k auf dem Papier so teuer wie ein Deutscher mit 50k.

Ich bin stolz, billiger als die Franzosen zu sein.

Autor: Qwertz (Gast)
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Festus schrieb:
> Ich habe gerade eine Petition zum Thema
>
> "Leiharbeiter müssen den gleichen Lohn wie Interne haben plus eine
> Flexibilitätszulage von 10 %"
>
> gestartet.  Bitte unterschreiben und weiterleiten !

Ich sehe da jetzt keinen rechten Grund, warum ich da unterschreiben 
sollte?
Wem die Bedingungen in Arbeitnehmerüberlassung nicht gefallen, was ich 
durchaus nachvollziehen kann, der muss ja dort nicht arbeiten. Da findet 
sich im Zweifelsfall immer noch ein KMU, das einem als Arbeitgeber 
dient, falls es nicht mit einer Stelle im Konzern klappt.

Autor: Mr.T (Gast)
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Festus schrieb:
> Bitte unterschreiben und weiterleiten !

Nö.

Autor: Ich (Gast)
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Brutto in Deutschland mit Brutto in Frankreich (oder einem anderen Land) 
zu vergleichen führt zu nix.

Ich fände es schon klasse, wenn Stellenangebote aus dem Bereich 
Zeitarbeit als solche gekennzeichnet werden müssten.

Eierlegende Wollmilchsau (AÜN)

Autor: Le X. (lex_91)
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Claus M. schrieb:
> Da hast du die Antwort. Seit 2018 wird die Krankenversicherung z.b.
> Komplett vom Arbeitgeber getragen.

Echt jetzt? Ist das dein ernst?
Und du meinst jetzt das zahlt er dir weil er so ein lieber Kerl ist?

Wenn es das Konstrukt "Arbeitgeberanteil" nicht gäbe wäre dein Brutto 
eben entsprechend höher, du müsstest aber mehr 
Sozialversicherungsbeiträge abführen. Unterm Strich kommt sich das doch 
aufs gleiche.

Autor: Festus (Gast)
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AOA schrieb:
> Und was hat es denen gebracht? Wesentlich schlechtere wirtschaftliche
> Entwicklung seit 2008, während zuvor DE und FR ziemlich gleichauf lagen

Geht es uns wirklich besser ?
Ich denke eher nicht.
Den Einzigen , denen es besser geht sind die Großkonzerne und deren 
Vorstände.

Von den großen Gewinnen kommt beim Arbeiter und Angestellten eben real 
nichts an.

Autor: Erfolgsmodell Frankreich (Gast)
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Justus schrieb:
> In Frankreich verdienen Leiharbeiter seit Jahren mehr als die
> Festangestellten. Weil dort die Bürgerschaft ihren Status Quo
> verteidigt.

Das verwundert nicht. Schließlich wurde in Frankreich die Demokratie 
erfunden, sprich die kennen sich damit einfach aus.

Autor: Festus (Gast)
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Demokratie ist ein griechisches Wort.
In Frankreich wurde nur die Monarchie abgeschafft.
Aber wir kommen vom Thema ab.

Autor: Harald (Gast)
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Festus schrieb:

> Demokratie ist ein griechisches Wort.

Das sagt nichts aus.

> In Frankreich wurde nur die Monarchie abgeschafft.

In Frankreich gab es eine Revolution, deren Errungenschaften wir heute 
noch genießen.

> Aber wir kommen vom Thema ab.

Nicht unbedingt, das klassenkämpferische Element in Frankreich ist 
ausgeprägter als in D. - dort gibt es kein H4 und kein repressives 
Management gegen Arbeitslose. Das will Macron in Frankreich erst alles 
noch einführen, wobei ich denke, dass ihm das nicht gelingen wird.

Autor: Merkelistan (Gast)
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Schon Napoleon hat sich über die Charaktereigenschaften des deutschen 
Volkes die Augen gerieben.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Merkelistan schrieb:
> Schon Napoleon hat sich über die Charaktereigenschaften des deutschen
> Volkes die Augen gerieben.

Ist der nicht ausgezogen um den Geist der Franz. Revolution nach Europa 
zu tragen und am Ende hat er sich zum Kaiser krönen lassen? 
Interessanter Sinneswandel wenn man so will.

Autor: Justus (Gast)
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Harald schrieb:
> Das will Macron in Frankreich erst alles noch einführen, wobei ich
> denke, dass ihm das nicht gelingen wird.

Das traurige: Die Alternative zu Macron wäre das Ende der EU gewesen.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Harald schrieb:
> Das will Macron in Frankreich erst alles
> noch einführen, wobei ich denke, dass ihm das nicht gelingen wird.

Natürlich wird er das und es sollte ihm auch gelingen, auch Frankreich 
hat sich an die Realität anzupassen. Rente mit 57 als Lokführer wie in 
Zeiten des 19. Jhd ist halt nicht mehr drin, ebenso der völlig opulente 
Staatsauswuchs.
Besser spät als nie. Und wie immer ist hier wieder Jammern auf höchstem 
Niveau angesagt.

Autor: Justus (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Natürlich wird er das und es sollte ihm auch gelingen, auch Frankreich
> hat sich an die Realität anzupassen.

Dieses Video der französischen Regierung zeigt, dass die französische 
Wirtschaft mindestens so wettbewerbsfähig ist wie die deutsche:

https://youtu.be/nrGZcd2YEq

Und in Fr wird mehr gearbeitet!

Autor: Justus (Gast)
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Autor: Merkelistan (Gast)
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Abradolf L. schrieb:

> hat sich an die Realität anzupassen. Rente mit 57 als Lokführer wie in
> Zeiten des 19. Jhd ist halt nicht mehr drin, ebenso der völlig opulente
> Staatsauswuchs.

Das ist nur wegen der Gesundheitskriterien, mit 57 und drüber fangen 
viele an, die Messlatte zu reißen.
Man bräuchte dann eine Ersatztätigkeit, die es nicht gibt und auch 
keiner braucht. Deshalb gehen Piloten, Soldaten, Polizisten, 
Feuerwehrmänner und Lokführer auch relativ früh in den Ruhestand. Das 
war auch schon, außer bei den Piloten, durch ein Mindergehalt 
eingepreist. Das sieht man heute oft nicht mehr, weil die Industrie seit 
Fall des eisernen Vorhanges brutales Lohndumping zur Kapitalbefriedigung 
betrieben hat und Deutschland ist darin der Musterschüler mit Abstand.

Autor: Loui (Gast)
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Wie viel Privatvermögen haben die Franzosen im Vergleich zu den 
Deutschen ? Im Durchschnitt und Median.

Autor: Harald (Gast)
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Justus schrieb:
> Harald schrieb:
>> Das will Macron in Frankreich erst alles noch einführen, wobei ich
>> denke, dass ihm das nicht gelingen wird.
>
> Das traurige: Die Alternative zu Macron wäre das Ende der EU gewesen.

Das wäre mindestens der Untergang des Abendlandes, ach was schreibe ich, 
des Universums gewesen. Big Bang -> Big Crash.

Nebenbei: Wieso nehmen hier im Thread so viele die Position der 
Kapitalisten ein? Sind die schon so weit konditioniert, dass ein 
Widerspruch gegen die herrschenden Zustände undenkbar ist?

Autor: Justus (Gast)
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Harald schrieb:
> Das wäre mindestens der Untergang des Abendlandes, ach was schreibe ich,
> des Universums gewesen. Big Bang -> Big Crash.

Ach so. Europabefürworter sind jetzt also Kapitalisten.
Wie wollen denn Einzelländer mit so großen Unterschieden gegen 
Großmächte wie die USA oder China anstinken? Das geht nur durch eine 
Bündelung der Kräfte.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Harald schrieb:
> Das wäre mindestens der Untergang des Abendlandes, ach was schreibe ich,
> des Universums gewesen. Big Bang -> Big Crash.

Ich denke nicht dass du wirklich einen Untergang der EU erleben willst.

Autor: Justus (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Harald schrieb:
> Das wäre mindestens der Untergang des Abendlandes, ach was schreibe ich,
> des Universums gewesen. Big Bang -> Big Crash.
>
> Ich denke nicht dass du wirklich einen Untergang der EU erleben willst.

GB bekommt gerade einen Vorgeschmack...

Autor: Festus (Gast)
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Harald schrieb:
> Nebenbei: Wieso nehmen hier im Thread so viele die Position der
> Kapitalisten ein? Sind die schon so weit konditioniert, dass ein
> Widerspruch gegen die herrschenden Zustände undenkbar ist?

Das frage ich mich auch ?!

Autor: Ich (Gast)
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Harald schrieb:
> Nebenbei: Wieso nehmen hier im Thread so viele die Position der
> Kapitalisten ein? Sind die schon so weit konditioniert, dass ein
> Widerspruch gegen die herrschenden Zustände undenkbar ist?

Eine Flexibilitätszusage hört sich nur auf den ersten Blick als 
zielführend, als Verbesserung der Leiharbeiter, Leih-Ings. ... an.

Das Risiko aus der Zeitarbeit in die Arbeitslosigkeit zu rutschen ist 
rund 5-mal höher als bei sonstigen Beschäftigungsverhältnissen.

Quelle: Seite 14 Ab. 12
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Branchen/generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf

Was würde eine Flexibilitätsquote von 10% bringen?
10% Basis welcher Tätigkeit?

Hört sich gut an - bringt nix.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Festus schrieb:
> gerecht

in D?

Gleichheitsgrundsatz?

hehehe träum weiter

Vorher gibt es noch ganz andere "Baulücken" zu füllen.
Wie wäre es z.B. erstmal,
wenn Männer und Frauen gleiche Entlohnungen bekommen würden?

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Harald schrieb:
> Wieso nehmen hier im Thread so viele die Position der
> Kapitalisten ein?

Weil es das beste System ist, was wir bisher kennen um Wohlstand und 
Fortschritt zu schaffen und möglichst vielen zugänglich zu machen.

Harald schrieb:
> Sind die schon so weit konditioniert, dass ein
> Widerspruch gegen die herrschenden Zustände undenkbar ist?

Die herrschenden Zustände in den westlichen und freiheitlich 
marktorientierten Ländern sind paradiesisch. Und jedes Land welches sich 
bisher diesem System zugewandt hat, hat davon profitiert, siehe 
Tigerstaaten.

Andersrum gefragt, triffts den Nagel eher auf den Kopf, warum checken 
das die bornierten Kommunistensozialistenrotidioten nach über 100 Mio. 
Toten und elender Mangelwirtschaft nicht, dass ihre Ideologie zum 
Scheitern verurteilt ist? Ach so ja: "Das war ja nicht der RICHTIGE 
Sozialismus" der da angewandt wurde, is klar.

Autor: Festus (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Vorher gibt es noch ganz andere "Baulücken" zu füllen.
> Wie wäre es z.B. erstmal,
> wenn Männer und Frauen gleiche Entlohnungen bekommen würden?

Das ist eine andere Baustelle.
Du kannst zu dem Thema Frauenlohn ja auch eine Petition starten.

Autor: Festus (Gast)
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Ich schrieb:
> Eine Flexibilitätszusage hört sich nur auf den ersten Blick als
> zielführend, als Verbesserung der Leiharbeiter, Leih-Ings. ... an.
>
> Das Risiko aus der Zeitarbeit in die Arbeitslosigkeit zu rutschen ist
> rund 5-mal höher als bei sonstigen Beschäftigungsverhältnissen.
>
> Quelle: Seite 14 Ab. 12
> 
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Branchen/generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf
>
> Was würde eine Flexibilitätsquote von 10% bringen?
> 10% Basis welcher Tätigkeit?
>
> Hört sich gut an - bringt nix.


Du bist ein guter Arbeitnehmer. So einen wollen die Chefs alle haben.
Immer ja sagen und sich bloß nicht über ein Missstand beschweren.

Ja, Chef mache ich.
Ja, Chef du hast immer recht.
Ja, Chef das war ein toller Witz.
Ja, Chef du bist der beste.

Du wirst mit der Einstellung sicher "Mitarbeiter des Monats"-  100%

Fehlender Widerspruch hat VW auch ganz nach vorne gebracht.

Autor: Le X. (lex_91)
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Abradolf L. schrieb:
> Die herrschenden Zustände in den westlichen und freiheitlich
> marktorientierten Ländern sind paradiesisch. Und jedes Land welches sich
> bisher diesem System zugewandt hat, hat davon profitiert, siehe
> Tigerstaaten.
>
> Andersrum gefragt, triffts den Nagel eher auf den Kopf, warum checken
> das die bornierten Kommunistensozialistenrotidioten nach über 100 Mio.
> Toten und elender Mangelwirtschaft nicht, dass ihre Ideologie zum
> Scheitern verurteilt ist? Ach so ja: "Das war ja nicht der RICHTIGE
> Sozialismus" der da angewandt wurde, is klar.

Erstmal unterschreib ich das so.

Klar ist der aktuelle Kapitalismus verbesserungsfähig.
Es gibt schon ein paar Missstände die man beseitigen sollte.
Und eine angemessene Sozialpolitik ist auch im Kapitalismus notwendig 
und möglich (ich würde sogar sagen: erst der Reichtum durch Kapitalismus 
ermöglicht überhaupt eine angemessene Sozialpolitik).

Im Großen und Ganzen kennen wir aber kein besseres System, alle 
Versuche, etwas anderes auszuprobieren sind kläglich gescheitert und 
haben nichts als Tod, Leid und Armut über die Versuchskaninchen 
gebracht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (Gast)
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Le X. schrieb:
> ich würde sogar sagen: erst der Reichtum durch Kapitalismus
> ermöglicht überhaupt eine angemessene Sozialpolitik

So ist es. Bevor es irgendwas zu verteilen gibt, muss es erstmal 
erwirtschaftet werden, das kann man leicht vergessen wenn man von 
Steuern oder Demokratieabgaben lebt und bezahlt wird.

Autor: StefG (Gast)
Datum:

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Yussuf?

Autor: Justus (Gast)
Datum:

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Festus schrieb:
> Fehlender Widerspruch hat VW auch ganz nach vorne gebracht.

Das haben sie erkannt. Die neue Devise vom österreichischen Chef lautet 
nun: Konstruktiver Widerspruch.
Einen Zoe (also ein brauchbares Elektroauto) haben sie dennoch nicht.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Abradolf L. schrieb:
> Andersrum gefragt, triffts den Nagel eher auf den Kopf, warum checken
> das die bornierten Kommunistensozialistenrotidioten nach über 100 Mio.
> Toten und elender Mangelwirtschaft nicht

Ich habe mir den Threadverlauf nicht ganz durchgelesen, aber wieso sind 
wir (wieder) beim ollen Kommunismus?

Der Arbeitskampf (Forderung besserer Arbeitsbedingungen) ist Bestandteil 
von Marktwirtschaften und rechtlich festgehalten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Festus (Gast)
Datum:

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David S. schrieb:
> Ich habe mir den Threadverlauf nicht ganz durchgelesen, aber wieso sind
> wir (wieder) beim ollen Kommunismus?
>
> Die Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen (Arbeitskampf) gehört zur
> Marktwirtschaft.

Ja, da sprichst Du mir aus der Seele .
Ich verstehe auch nicht was dieses Thema mit dem Kommunismus zu tun hat.

Autor: Harald (Gast)
Datum:

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Abradolf L. schrieb:

> Andersrum gefragt, triffts den Nagel eher auf den Kopf, warum checken
> das die bornierten Kommunistensozialistenrotidioten nach über 100 Mio.
> Toten und elender Mangelwirtschaft nicht, dass ihre Ideologie zum
> Scheitern verurteilt ist?

Was hat denn der kleine Adolf? Sitzt das Bärtchen nicht richtig?

Ach so, heute ist Feiertag in Frankreich.

Victoire 1945, Fête de la Victoire 

Autor: Ich (Gast)
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Festus schrieb:
> Du bist ein guter Arbeitnehmer. So einen wollen die Chefs alle haben.
> Immer ja sagen und sich bloß nicht über ein Missstand beschweren.
>
> Ja, Chef mache ich.
> Ja, Chef du hast immer recht.
> Ja, Chef das war ein toller Witz.
> Ja, Chef du bist der beste.
>
> Du wirst mit der Einstellung sicher "Mitarbeiter des Monats"-  100%
>
> Fehlender Widerspruch hat VW auch ganz nach vorne gebracht.

Bestimmt nicht!

Die 10% Flexibilitätszulage wird dann zum All-In Ersatz für Reisekosten 
etc..

Aber das Thema Reisekosten im Bereich ANÜ kriegen noch nicht mal die 
Gewerkschaften auf die Reihe.

Es läuft da einiges verkehrt.

David S. schrieb:
> Der Arbeitskampf (Forderung besserer Arbeitsbedingungen) ist Bestandteil
> von Marktwirtschaften und rechtlich festgehalten.

Da sind die Franzosen besser drauf.

Autor: Chr. M. (snowfly)
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10% mehr ist ein schlechter Witz.
Angebracht wären 70-150% mehr.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Chr. M. schrieb:
> Angebracht wären 70-150% mehr.

Dann kann man ANÜ ja gleich verbieten.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Chr. M. schrieb:
> 10% mehr ist ein schlechter Witz.
> Angebracht wären 70-150% mehr.

Da ANÜler meist Minderleister sind, wäre das nicht angebracht.

Autor: Akira (Gast)
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Komischerweise bekäme die Industrie ohne diese Minderleister  heute 
schon überhaupt nix mehr auf die Reihe, die Festangestellten und 
Konzernprozesse inkl. Kaugummitools haben die Industrie so behäbig und 
teuer gemacht, dass selbst kleinste Projekte und Änderungen ewig dauern. 
Resultat, Kostenexplosionen, Projektverzug um Jahre und 
Industrieschrott. Zum Glück krankt daran nicht nur die deutsche 
Industrie daran, sonst wären wir schon weg von Fenster. Aber gegen Asien 
sehen wir in Sachen Agilität keinen Stich, was sich in geraumer Zeit 
rächen wird, wenn so weiter missgewirtschaftet wird.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Zeitarbeit sollte für Leistungsspitzen sein, wenn die vorhandenen 
Mitarbeiter nicht ausreichen. Inzwischen sidn Leiharbeiter überall 
normal. Ich finde das Modell wie in Frankreich gerecht. Wer keine 
Sicherheit hat, muß mehr Geld bekommen.

Autor: Chr. M. (snowfly)
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David S. schrieb:
> Dann kann man ANÜ ja gleich verbieten.

Nein, es wäre dann wieder das was es sein sollte.
Wer Risiko auslagert muss es halt auch bezahlen.

Autor: Justus (Gast)
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David S. schrieb:
> Chr. M. schrieb:
> Angebracht wären 70-150% mehr.
>
> Dann kann man ANÜ ja gleich verbieten.

Zurück zum Thema.
Diverse Beschaffungs-Experten werden immer wieder neue kreative 
Möglichkeiten finden, ANÜ geschickt zu kaschieren. Dann sitzen die 
geleasten Entwickler eben fernab vom Ort des Geschehens und ihre Arbeit 
wird in Form von Stundenpaketen verbucht. Fertig, kapiert keiner. Dann 
muss man sie auch nicht täglich sehen.

Autor: Pferd (Gast)
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Anü bietet riesige Chancen.

Autor: Claus M. (energy)
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Cyblord -. schrieb:
> Chr. M. schrieb:
>> 10% mehr ist ein schlechter Witz.
>> Angebracht wären 70-150% mehr.
>
> Da ANÜler meist Minderleister sind, wäre das nicht angebracht.

Doch nur weil heute keiner der was anderes finden kann freiwillig in ANÜ 
geht...

Autor: Hans (Gast)
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Pferd schrieb:
> Anü bietet riesige Chancen.

für Ausbeuter

Autor: Pferdeflüsterer (Gast)
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Hans schrieb:
> Pferd schrieb:
>> Anü bietet riesige Chancen.
>
> für Ausbeuter

Du hast Dir tatsächlich Einen vom Pferd erzählen lassen?!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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AOA schrieb:
> Frankreich sieht gegen Deutschland schon länger kein Land mehr, die
> Parteienlandschaft dort ist weggerutscht.

Du verwechselst den politischen Stillstand in der DDR4.0 mit Stabilität, 
das ist dein Denkfehler!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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AOA schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Denen geht`s immer noch um 30% besser als uns!
>
> Und wieso nicht 31%? Bzw., woher nimmst du die Zahl?

https://rentnerbetrug.wordpress.com/2015/08/04/rente-im-durchschnitt-frankreich-1400-deutschland-766-e/

Ich hät auch 50% sagen können!
30% ist ja schon der Unterschied zwischen D-land und F-land bei den 
Leihern.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Cha-woma M. schrieb:
> DDR4.0

Dummschwätzerei. In DDR hätte niemand die Möglichkeit, sich wie hier 
ungestört über Politik und Wirtschaft auszutauschen. Und ANÜ gabs auch 
keine, weil es nur einen Arbeitgeber gab.

: Bearbeitet durch User
Autor: Pferdeflüsterer (Gast)
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David S. schrieb:
> Dummschwätzerei.

Deine Ausführungen? Ja, das ist Dummschwätzerei.

> In DDR hätte niemand die Möglichkeit, sich wie hier
> ungestört über Politik und Wirtschaft auszutauschen.

In der DDR gab es solche menschenverachtende Ausleiherei natürlich 
nicht.
Sie hätte dem Menschenbild vollkommen widersprochen. Insofern: Wer hätte 
sich über ein nicht existierendes Problem mit wem "austauschen" sollen?

> Und ANÜ gabs auch
> keine, weil es nur einen Arbeitgeber gab.

Nur einen Arbeitgeber, so, so...
Wie hieß denn dieser ominöse Arbeitgeber?

Autor: M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Pferdeflüsterer schrieb:
> In der DDR gab es solche menschenverachtende Ausleiherei natürlich
> nicht.
Weil in der DDR alles von oben verplant war und es keinen Sinn gemacht 
hätte, effektiv an Arbeit zu verdienen. Du hast von der DDR nicht viel 
verstanden,  wie es dort zuging.

> Sie hätte dem Menschenbild vollkommen widersprochen.
Welchem Menschenbild?

Dem Bild des treuen, dienenden Staatsbürgers, der all seine Kraft der 
Gemeinschaft opfern soll?

Seit wann hat es einen der Kader interessier, was aus den Menschen wird 
und wie es ihnen geht? Die Funktionäre waren zu 100% damit ausgelastet, 
ihre Position zu sichern und Pfründe abzustauben, Geld in die eigene 
Tasche zu wirtschaften und irgendwie an Westmark zu kommen. Keiner von 
denen interessierte sich für die Menschen.

Seinerzeit hat man Hundertausende Afrikaner und Asiaten zu Dumpinglöhnen 
arbeiten lassen und dann wieder heimgeschickt, ohne Rente, ohne Zukunft. 
Noch heute sind Klagen von Vietnamesen anhängig, die ihr Geld nicht 
bekommen haben.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Pferdeflüsterer schrieb:
> Insofern: Wer hätte
> sich über ein nicht existierendes Problem mit wem "austauschen" sollen?

Ich sprach von der allgemeinen Unmöglichkeit, sich anonym und folgenfrei 
über Politik auszutauschen.

Pferdeflüsterer schrieb:
> Nur einen Arbeitgeber, so, so...
> Wie hieß denn dieser ominöse Arbeitgeber?

Staat.

Autor: Pferdeflüsterer (Gast)
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Junge, Junge...

@Elektrowagi
Das hat man Dir in der Schule erzählt, richtig? Und Du hast das damals 
so gefressen und bis heute nicht verlernt. Brav!

Ich sage Dir was: Kümmer Dich um's Wetter, das ist das Einzige, was Du 
REAL begreifst.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Pferdeflüsterer schrieb:
> Das hat man Dir in der Schule erzählt, richtig? Und Du hast das damals
> so gefressen und bis heute nicht verlernt. Brav!

Die Stasi und den Schießbefehl gab es auch nicht...

Autor: Pferdeflüsterer (Gast)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Die Stasi und den Schießbefehl gab es auch nicht...

Wie war das Thema? Ach, da steht es ja: Flexibilitätszulage von 10 % für 
Leiharbeiter.

Wenn man keine Argumente hat, um die Wirklichkeit nicht sehen zu müssen, 
dann lenkt man vom Thema ab. Klappt oft -aber eben nicht immer.

Autor: Bei Technikfragen Tech-Nick fragen (Gast)
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Von 10% mehr Lohn über Frankreich schließlich zur DDR. Ist der Thread 
nun ein Erfolg oder eher nicht?

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Pferdeflüsterer schrieb:
> Wenn man keine Argumente hat, um die Wirklichkeit nicht sehen zu müssen,
> dann lenkt man vom Thema ab.

Vielleicht solltest du dich da mal an deine eigene Nase fassen:


Pferdeflüsterer schrieb:
> Das hat man Dir in der Schule erzählt, richtig? Und Du hast das damals
> so gefressen und bis heute nicht verlernt. Brav!
>
> Ich sage Dir was: Kümmer Dich um's Wetter, das ist das Einzige, was Du
> REAL begreifst.

Was hat dein Beitrag mit dem Thema "10% mehr Lohn" zu tun? Auf deine 
sachliche Erklärung wäre ich gespannt.

Autor: Ich (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Ich finde das Modell wie in Frankreich gerecht. Wer keine
> Sicherheit hat, muß mehr Geld bekommen.

10% von was mehr?

Wir haben teilweise "Equal Pay", nur Basis einer Aufgabe, die nicht 
unbedingt dem entspricht, was man als Externer leistet.

Gerecht ist das nicht.

OK-besser als gar keine Regelung, könnte man sagen, aber das wäre nur 
eine weitere Regelung die an den Problemen Leiharbeit vorbeiführt.

Autor: Festus (Gast)
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Man braucht nur über den deutschen Tellerrand hinauszublicken um zu 
sehen,
daß selbst bei der Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche Arbeit, 
das System
der Leiharbeit für die Wirtschaft noch verdammt lukrativ ist und 
keineswegs
verschwindet.
In Österreich dürfen die Löhne der Leiharbeiter in Industrie und 
Handwerk nicht
unter denen der Stammbelegschaften liegen, im Handel sind die 
Kollektivvertragslöhne
der Zeitarbeiter sogar höher, als die branchenübliche Bezahlung.
Trotzdem boomt die Branche.

Autor: prolet (Gast)
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Bei Technikfragen Tech-Nick fragen schrieb:
> Von 10% mehr Lohn über Frankreich schließlich zur DDR.

Frankreich hat ja noch unmittelbar Bezug zum Thema, weil dort 
(anscheinend) die Leiharbeit besser läuft.

Autor: Blumenvase, Songdynastie (Gast)
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Festus schrieb:
> Hier ist der Link : ...
Online"petitionen" sind bequem aber nutzlos.

Autor: Festus (Gast)
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Blumenvase, Songdynastie schrieb:
> Online"petitionen" sind bequem aber nutzlos.

Ja wenn jeder so denkt wie Du.

Autor: Jonathan McBeth (Gast)
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Festus schrieb:
> Ich habe gerade eine Petition zum Thema

45 Unterstützer bisher. Du wirst keine 1000 zusammen bekommen.

Offenbar interessiert das Thema niemanden.

Die Zeitarbeiter sind wahrscheinlich zu gestresst und zu müde, um sich 
noch um politische Themen zu kümmern.

Ich ziere da sinngemäß Jens Spahn im Bezug auf seinen Besuch bei einer 
H4-Empfängerin:

"Solange die H4 noch genug Kraft und Energie haben, scheint es ihnen 
noch gut zu gehen".

Heisst: Du musst Dich bei den H4 umsehen. Die haben genug Zeit und 
Energie, sich politisch zu äussern.

Die Zeitarbeiter haben schon resigniert!

Autor: Arnold Simmer (Gast)
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> "Solange die H4 noch genug Kraft und Energie haben, scheint es ihnen
> noch gut zu gehen".

Unglaublich.

Autor: Simon (Gast)
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Jonathan McBeth schrieb:
> Solange die H4 noch genug Kraft und Energie haben, scheint es ihnen
> noch gut zu gehen

Geld für Kippen, Alk und neue Unterhaltungselektronik reicht. Also ist 
alles OK. Keine Zukunftssorgen. Der Staat kommt für alles auf. So 
funktioniert unser Sozialismus nunmal.

Autor: Qwertz (Gast)
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Simon schrieb:
> Geld für Kippen, Alk und neue Unterhaltungselektronik reicht. Also ist
> alles OK. Keine Zukunftssorgen. Der Staat kommt für alles auf. So
> funktioniert unser Sozialismus nunmal.

Es sei ihnen gegönnt. Manche müssen sich ihr Leben eben etwas 
aufhübschen.

Autor: Bb O. (bbox)
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Knallerbse. Wer bezahlt die Folgekosten?

Autor: Claus M. (energy)
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Simon schrieb:
> Geld für Kippen, Alk und neue Unterhaltungselektronik reicht. Also ist
> alles OK. Keine Zukunftssorgen. Der Staat kommt für alles auf. So
> funktioniert unser Sozialismus nunmal

Sei froh! Sonst könntest du wurm nachts nicht auf die Straße ohne Angst 
zu haben für 5 Euro ein Messer im Rücken zu haben. Für manche Leute gibt 
es keine Arbeit, auch wenn man noch so viel Druck ausübt. Die  Auslagen 
für Hartz IV sind außerdem peanuts im Vergleich zu der 
Steuerhinterziehung der Konzerne.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Claus M. schrieb:
> Für manche Leute gibt
> es keine Arbeit, auch wenn man noch so viel Druck ausübt.

Das ist richtig. In allen westlichen Industriestaaten gibt es seit der 
Ölpreiskrise eine strukturelle Arbeitslosigkeit von 3-7%, die man 
höchstens verwalten, aber nicht beseitigen kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Non-Accelerating_Inflation_Rate_of_Unemployment

Autor: Simon (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Sei froh! Sonst könntest du wurm nachts nicht auf die Straße ohne Angst
> zu haben für 5 Euro ein Messer im Rücken zu haben. Für manche Leute gibt
> es keine Arbeit, auch wenn man noch so viel Druck ausübt.

Druck? Bei über 200€ Almosen fürs Nichtstun? Soviel verschleudere ich 
nicht, obwohl ich es mir leisten könnte. Aber solange diese Almosen so 
hoch sind besteht für viele eben kein Anreiz sich Arbeit zu suchen. 
Sicher gibts Härtefälle, die aus irgendwelchen Gründen arbeitsunfähig 
sind. Aber das sind doch wirklich Minderheiten. Und die Ungerechtigkeit 
der steuerlichen Bevorzugung großer Firmen ist ja wohl keine 
Entschuldigung für die zu üppige Alimentierung Arbeitsfauler.
Setz die Almosen auf 50€ dann können wir vielleicht von Druck reden. 
Druck, der absolut notwendig ist. Und bei Kriminalität gibts nur eine 
Lösung: In den Knast.

Autor: 007 (Gast)
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Simon schrieb:
> Und bei Kriminalität gibts nur eine
> Lösung: In den Knast.

Dorthin werden die faulern Hartzer auch gehen wollen, falls denen die 
Almosen gekürzt werden. Hauptsache nicht arbeiten. Deshalb wäre ich für 
Knast ab 2 Jahren Arbeitslosigkeit. Im Knast gibts dann Zwangsarbeit, 
und wenn die immer noch nicht wollen, dann wird das Essen gekürzt.

Autor: Claus M. (energy)
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Simon schrieb:
> Und bei Kriminalität gibts nur eine Lösung: In den Knast

Dir ist wohl nicht klar, dass knast 10 mal so teuer ist wie HIV. Ein Tag 
knast kostet den Steuerzahler rund 130 Euro pro. P.

Autor: Für gute Arbeit (Gast)
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Hier eine schöne Zusammenstellung über die Grunde, aus denen Unternehmen 
Werkverträge als Instrument einsetzen:

http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2013/08/werkvertrag_schramm.pdf

Ist natürlich genauso auf alle anderen Formen der atypischen 
Beschäftigung übertragbar.

Autor: Für gute Arbeit (Gast)
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Bei Akademikern sehr wichtig: Man muss ihnen trotzdem (mit notfalls 
hohem Aufwand) vermitteln, dass sie bei einer Spitzenfirma arbeiten. Am 
besten man verschweigt ihnen einfach komplett, dass sie Werkverträgler 
sind.

Autor: DrIng (Gast)
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HIV ist eine ungeschickte Abkürzung für Hartz4 = ALG2. Ich dachte grad, 
warum ist Knast teurer als AIDS? Die Behandlung, Medikamente etc.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Für gute Arbeit schrieb:
> Am
> besten man verschweigt ihnen einfach komplett, dass sie Werkverträgler
> sind.

Braucht man doch nicht.
Der typische MINT`ler ist Selbstverliebt wie kein zweites Wesen.
Der bildet sich seine Meinung "ein"!

In seiner Welt, ist er ein wichtiger Manager Automotiv der bahnbrechende 
Entwicklung beim OEM voran bringt.

Autor: 007 (Gast)
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DrIng schrieb:
> HIV ist eine ungeschickte Abkürzung für Hartz4 = ALG2. Ich dachte
> grad,
> warum ist Knast teurer als AIDS? Die Behandlung, Medikamente etc.

Das kann ich dir genau sagen, weil die Deutschen dumm sind. In den USA 
dagegen, leisten die Gefängnisse und deren Bewohner einen fairen Beitrag 
für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In Deutschland dagegen meint 
man auf das Potential dieser Leute verzichten zu müssen, und dadurch 
haben Kunden, Aktionäre, Mitarbeiter nur Kosten. Höchste Zeit, das zu 
ändern, dafür wäre eine Petition sinnvoll.

ab 3:00
Youtube-Video "ZDF: Pelzig hält sich vom 14. April 2015"

Autor: Für gute Arbeit (Gast)
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Kommt mal zurück zum Thema. Es geht hier darum, die systematische 
Vernichtung guter Arbeitsplätze zu stoppen.

Lesematerial: 
https://www.igmetall.de/docs_0185153_Schwarzbuch_Leiharbeit_a8b2e46fc8b24fba94ed7d17f6c6ef8b3df44a82.pdf

Autor: Für gute Arbeit (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Braucht man doch nicht.
> Der typische MINT`ler ist Selbstverliebt wie kein zweites Wesen.
> Der bildet sich seine Meinung "ein"!

Stimmt schon, es gibt nur wenige Bevölkerungsgruppen, die sich noch 
leichter manipulieren lassen als MINTler.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Der typische MINT`ler ist Selbstverliebt wie kein zweites Wesen.
> Der bildet sich seine Meinung "ein"!

Gilt das eigentlich auch für dich?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Der typische MINT`ler ist Selbstverliebt wie kein zweites Wesen.
>> Der bildet sich seine Meinung "ein"!
>
> Gilt das eigentlich auch für dich?

Nein, ich weis was strategisches Denken bedeutet.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Für gute Arbeit schrieb:
> Stimmt schon, es gibt nur wenige Bevölkerungsgruppen, die sich noch
> leichter manipulieren lassen als MINTler.

Manipuliern, vllt. krass so eine Aussage.

Den MINT`lern fehlt einfach die Vorstellung was "strategisches Denken" 
ist.
Wer nicht weis was strategisches Denken impliziert, der  ignoriert 
vollkommen das Handeln und Denken anderer, und verkennt vollkommen die 
Ziele (wahren) der nutzenoptimierenden "Mitmenschen", und die 
Rückwirkungen die diese Ziele auf andere haben können.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Für gute Arbeit schrieb:
> Kommt mal zurück zum Thema. Es geht hier darum, die systematische
> Vernichtung guter Arbeitsplätze zu stoppen.

Wobei die lieben Gewerkschaftler  auch keine Vorstellung haben (wollen) 
was die Betriebe in D-land im Zuge der Globalisierung  in anderen 
Ländern verursachen.
Gilt aber auch umgekehrt für die ausl. Branchen die in D-land ihre 
Produkte absetzen.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Nein, ich weis was strategisches Denken bedeutet.

Wo hast du das denn gelernt? Oder bist du einfach nur ein Naturtalent?

Autor: DoNoT (Gast)
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Leiharbeit muss endlich modernisiert und flexibler werden!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wo hast du das denn gelernt? Oder bist du einfach nur ein Naturtalent?

Spieltheorie ist der Kern der Industrieökonomie.

Alles klar?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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DoNoT schrieb:
> Leiharbeit muss endlich modernisiert und flexibler werden!

Was fehlt noch?

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Spieltheorie ist der Kern der Industrieökonomie.
>
> Alles klar?

Das beantwortet nicht die Frage, wo du das gelernt hast, bzw. ob du ein 
Naturtalent bist.

Bestehen jetzt eigentlich Unterschiede in deinem strategischen Denken 
und der Spieltheorie?

Oder anders herum, wo liegen deine Unterschiede zur klassischen 
Entscheidungstheorie?

Autor: Schreiber (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Simon schrieb:
>> Und bei Kriminalität gibts nur eine Lösung: In den Knast
> Dir ist wohl nicht klar, dass knast 10 mal so teuer ist wie HIV. Ein Tag
> knast kostet den Steuerzahler rund 130 Euro pro. P.

Das liegt am Luxus und hotelartigen Komfprt im Knast und da gäbe es 
durchaus ein gewisses Einsparpotential. Auch könnte man den Insassen 
eine Arbeit zuweisen.

Die Gefangenenunterbringung in Workuta dürfte für die Sowjetunion, aus 
wirtschaftlicher Sicht, ein Gewinn gewesen sein. Sehr zum Leidwesen der 
Gefangenen!

Claus M. schrieb:
> Sei froh! Sonst könntest du wurm nachts nicht auf die Straße ohne Angst
> zu haben für 5 Euro ein Messer im Rücken zu haben.

In Südafrika konnte man früher durchaus nachts durch die Innenstädte 
laufen ohne Überfallen oder ermordet zu werden. Und das obwohl es viel 
Armut und nur minimale Sozialleistungen gab. Die Zauberworte hießen 
"Polizei" gegen Kriminalität und "Bantustan" zur kostengünstigen 
Unterbringung von (praktisch ausnahmlsos nichtweißen) Arbeitslosen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Oder anders herum, wo liegen deine Unterschiede zur klassischen
> Entscheidungstheorie?

Ich beziehe die Reaktion der Gegenseite und ihre möglichen Optimierungen 
ein.

Autor: Für gute Arbeit (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> Oder anders herum, wo liegen deine Unterschiede zur klassischen
>> Entscheidungstheorie?
>
> Ich beziehe die Reaktion der Gegenseite und ihre möglichen Optimierungen
> ein.

Du bist sicher sehr reich, oder?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Für gute Arbeit schrieb:
> Du bist sicher sehr reich, oder?

Nein, ich gebe viel aus!

Autor: Für gute Arbeit (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Für gute Arbeit schrieb:
>> Du bist sicher sehr reich, oder?
>
> Nein, ich gebe viel aus!

Magst mir was abgeben, im Sinne der Nachwuchsförderung?

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
Datum:

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Cha-woma M. schrieb:
> Ich beziehe die Reaktion der Gegenseite und ihre möglichen Optimierungen
> ein.

Hast du dafür mal ein anschauliches Beispiel? Z.B.: Wenn ich meinem Chef 
mit Kündigung drohe und er die wahrscheinlich annimmt, dann bin ich ohne 
Job. Also lasse ich das mit der Drohung.

Dafür, daß du so ein ausgefuchster Typ bist, hast du es aber nicht 
wirklich weit gebracht, so als Subalterner.

Oder möchtest du eine Standardausrede mit dem Parteibuch wieder ziehen?

Dann stellt sich allerdings die Frage, warum du aus strategischen 
Gründen keines hast.

Fragen über Fragen an dich als Experten.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
Datum:

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Noch eine Zusatzfrage: Wendest du die nicht kooperative oder die 
kooperative Speitheorie an?

Oder hast du eine generelle, übergreifende Theorie entwickelt?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

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Für gute Arbeit schrieb:
> Magst mir was abgeben, im Sinne der Na

Such dir deine Würmer selber!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Dann stellt sich allerdings die Frage, warum du aus strategischen
> Gründen keines hast.

Mich würde doch nur die AfD nehmen!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Noch eine Zusatzfrage: Wendest du die nicht kooperative oder die
> kooperative Speitheorie an?

Kommt drauf an wo das Ergebnis am höchsten ist.
Den nur das zählt!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Hast du dafür mal ein anschauliches Beispiel? Z.B.: Wenn ich meinem Chef
> mit Kündigung drohe und er die wahrscheinlich annimmt, dann bin ich ohne
> Job. Also lasse ich das mit der Drohung.

Wenn er dich loswerden will, sollte man sich das Überlegen.
Allgemein gilt bei Personal:
"Bauch ich Ihn/Sie oder muß ich mich nur ärgern!"
Die Frage sollte sich jeder AN stellen wenn er mit der Keule "Kündigung" 
droht!
Gibt genügend Fälle wo Leute glaubten der AG wäre auf sie "angewiesen" 
und wurden mit ihrer Kündigung  auf dem ganz falschen Fuß erwischt.

Autor: Für gut Arbeit (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Gibt genügend Fälle wo Leute glaubten der AG wäre auf sie "angewiesen"
> und wurden mit ihrer Kündigung  auf dem ganz falschen Fuß erwischt.

Und wenn sie Leiharbeiter sind, dann geht das auch ganz schnell. Endlich 
sind wir wieder beim Thema.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Für gut Arbeit schrieb:
> Und wenn sie Leiharbeiter sind, dann geht das auch ganz schnell. Endlich
> sind wir wieder beim Thema.

Naja, einen Leiher kann man auch nicht so einfach kündigen, ich meine 
damit der Verleiher muß bei Projektwegfall für den Sklaven eine neue 
"Beschäftigung" finden.
Nur wenn er nix findet kann er "betriebsbedingt" kündigen. So eine 
Kündigung durch den Verleiher muß halt auch vorm Arbeitsgericht bestand 
haben.

Da ja im BZA-Tarif die Regelung vorhanden ist, das der Sklave bei 
"Nichtbeschäftigung" sein Ü-Stunden Guthaben aufbrauchen muß.
Sollte man als Sklave am besten sowas nicht zu sehr im Plus aufbauen.
Den der Verleiher muß den Sklaven mindesten bis zur ordentlichen 
Kündigung weiter "unterhalten".

Autor: Mensch Meier (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Den der Verleiher muß den Sklaven mindesten bis zur ordentlichen
> Kündigung weiter "unterhalten".

Wenn ich "Personaldisponent" wäre, würden mir in der Zwischenzeit viele 
Einsätze einfallen, die meinen "Mitarbeiter" dazu bewegen, ganz 
freiwillig zu gehen. Holzpaletten zusammennageln oder so. Wenn er dann 
nicht genug hat...

Autor: Cyblord -. (Gast)
Datum:

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Mensch Meier schrieb:
> ganz
> freiwillig zu gehen. Holzpaletten zusammennageln oder so. Wenn er dann
> nicht genug hat...

Kannst du ja mal versuchen, viel Vergnügen vorm Arbeitsgericht.

Autor: Festus (Gast)
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Könnt ihr mal zum Thema zurückkommen ??

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Festus schrieb:
> Könnt ihr mal zum Thema zurückkommen ??

Ist wohl Ende Gelände mit deiner Petition.

Autor: Deine Arbeit ist MehrWert (Gast)
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104 Stimmen erst.
Da geht noch mehr Leute!
Jetzt Solidarität zeigen!

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Über 100 Stimmen ist doch gut für ein eher übersichtliches Fachforum.

Wenn du auch nur einen Hauch Hoffnung auf 50k hegst, musst du zu 
sozialen Netzwerken wechseln.

Autor: Piccoz (Gast)
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rund 100 Zustimmer sind natürlich wenig , kommt natürlich auf die 
GVrößenordnung des Forum an.
Aber dies.  Das Kernproblem solcher Forderungen ist, daß diese in dieser 
Größenordnung ein Witz sind und damit ursächliche Sachverhältnisse nihct 
lösen.

Befristungen , die speziell Uniabsolventen "anziehen" sollen, sind als 
sachgrundlos und ala long gar als staatschädigend anzusehen.  Warum ganz 
einfach . Weil man so die Leutz ( Jugend ) laufend im unklaren läßt im 
Sinne zB Familiengründung usw....  Mit mir ist man in den 90ern auch so 
umgegangen, der "Erfolg" ist ,  ledig single no kids... defacto fehlen 
der sog Wirtschaft mind. zwei Fachkräfte ... ich - und mein virtuelles 
Kind ( 12-17 j ) .

Die Politik müßte also solche Auswüchse per Gesetz eindämmen, also eine 
Leihkraft etc hat das doppelte eines Maximallohns einer Stammkraft zu 
bekommen zzgl Sondererstattungen wie Wohnung usw...   Solange man 
hierzulande genau andersrum agiert, also die Flexibilität auch noch 
bestraft, kann man nicht von kapitalisitischem Wirtschaftssystem 
sprechen .

Das diese Negativauswüchse adhoc nicht wirklich zu beseitigen, hilft nur 
eins. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ( >1500€ plus KV ) - 
gegenfinanziert durch Abschaffung von Pensionen , Pseudosubventionen ( 
KITAs etc ) , ALG-Gelder ( ergo kann man das eh nutzlose Arbeitsamt 
abschaffen ) .
Das klingt ambitioniert, ist aber längst als sinnvoll machbar 
durchgerechnet.  Vorallem erreicht man hierdurch eine Abschaffung der 
Assostimatisierung von eben ALOs ( die selten dafür was können, es sind 
alleim mit >8 Mio ALG1  dafür zuviele ) und die HRs müssen sich hin zu 
realistischen Löhnen bewegen  ( ein zb Master-Ing/ItEinstieg bei 100k€ 
usw)
Denn  zB das "Meckern" bzgl Mieten hat eine Ursache, zu niedrige 
Lohnstrukturen- denn kalkulieren Sie mal ne Immo(sanierung)  durch....

Autor: Deine Arbeit ist MehrWert (Gast)
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Reminder zum Wochenende. Dranbleiben und eintragen!

Warum ist ohne Tarifvertrag alles doof?

Deshalb: Youtube-Video "Warum ohne Tarifvertrag alles DOOF ist"

Autor: Ingenieur und Friseur (Gast)
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David S. schrieb:
> Über 100 Stimmen ist doch gut für ein eher übersichtliches
> Fachforum.
>
> Wenn du auch nur einen Hauch Hoffnung auf 50k hegst, musst du zu
> sozialen Netzwerken wechseln.

Die Leute haben Angst. Mit Name wird keiner dafür unerschreiben. Sonst 
kommt man auf die schwarze Liste und kriegt bei keinem Verleiher mehr 
einen Job.

Autor: Deine Arbeit ist MehrWert (Gast)
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Ingenieur und Friseur schrieb:
> Die Leute haben Angst. Mit Name wird keiner dafür unerschreiben. Sonst
> kommt man auf die schwarze Liste und kriegt bei keinem Verleiher mehr
> einen Job.

Wenn 100.000 unterschreiben und die DL 100.000 auf ihre schwarze Liste 
setzen, dann werden sie ernsthafte Probleme bekommen, noch 
qualifizierten Nachschub zu finden.
Sozialcourage lohnt sich, wenn genug mitmachen.

Autor: Ingenieur und Friseur (Gast)
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Deine Arbeit ist MehrWert schrieb:
> Ingenieur und Friseur schrieb:
>> Die Leute haben Angst. Mit Name wird keiner dafür unerschreiben. Sonst
>> kommt man auf die schwarze Liste und kriegt bei keinem Verleiher mehr
>> einen Job.
>
> Wenn 100.000 unterschreiben und die DL 100.000 auf ihre schwarze Liste
> setzen, dann werden sie ernsthafte Probleme bekommen, noch
> qualifizierten Nachschub zu finden.
> Sozialcourage lohnt sich, wenn genug mitmachen.

Träumer.

Autor: Deine Arbeit ist MehrWert (Gast)
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Ingenieur und Friseur schrieb:
> Träumer.

Deutschland ist eine Demokratie. Demokratie bedeutet, dass sich jeder 
einzelne am politischen Entscheidungsprozess beteiligen darf und muss. 
Daran haben auch Wirtschaftsunternehmen nichts zu ändern. Wär ja noch 
schöner, wo kämen wir da hin.

Autor: Markus B. (markus3001)
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Piccoz schrieb:
>Das Kernproblem solcher Forderungen ist, daß diese in dieser
> Größenordnung ein Witz sind und damit ursächliche Sachverhältnisse nihct
> lösen.
>
> Befristungen , die speziell Uniabsolventen "anziehen" sollen, sind als
> sachgrundlos und ala long gar als staatschädigend anzusehen.  Warum ganz
> einfach . Weil man so die Leutz ( Jugend ) laufend im unklaren läßt im
> Sinne zB Familiengründung usw....  Mit mir ist man in den 90ern auch so
> umgegangen, der "Erfolg" ist ,  ledig single no kids... defacto fehlen
> der sog Wirtschaft mind. zwei Fachkräfte ... ich - und mein virtuelles
> Kind ( 12-17 j ) .
Sehr schöne Analyse.
Und wenn man sich doch "traut", dann Scheidung + Unterhaltszahlung. 
Schade, das dieser Beitrag ins Nirwana verschwindet.

> , also die Flexibilität auch noch
> bestraft, kann man nicht von kapitalisitischem Wirtschaftssystem
> sprechen .
Es ist dann eine Form von Sklaverei. Befristet, flexibel, geringer Lohn, 
Scheidung oder kinderlos, Krankheit, Altersarmut.
Später kommen noch Erdölmangel, Wassermangel, Flucht aus Krisenländer. 
Die "schönste" Zeit haben wir noch vor uns.

> Das diese Negativauswüchse adhoc nicht wirklich zu beseitigen, hilft nur
> eins. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ( >1500€ plus KV ) -
> gegenfinanziert durch Abschaffung von Pensionen , Pseudosubventionen (
> KITAs etc ) , ALG-Gelder ( ergo kann man das eh nutzlose Arbeitsamt
> abschaffen ) .
> Das klingt ambitioniert, ist aber längst als sinnvoll machbar
> durchgerechnet.
Sie fordern öffentlich auf Gesetze zu brechen. Dies ist unzulässig. 
Pensionen können nicht abgeschafft werden. Tolle Idee, aber halten Sie 
sich an Gesetze. Dieser gute Beitrag geht ins Nirwana.

> Denn  zB das "Meckern" bzgl Mieten hat eine Ursache, zu niedrige
> Lohnstrukturen- denn kalkulieren Sie mal ne Immo(sanierung)  durch....
Ja. Sehr gut. Aber niemanden interessiert es.

Autor: Das Prisma (Gast)
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Es ist kein allumfassender gesellschaftlicher Zusammenhalt erwünscht, da 
dies den Unternehmen schaden würde. Einigkeit, wäre die erste Baustelle. 
Dann würde Recht folgen. Unser Recht in Deutschland tut ja wohlhabende 
bevorzugen. Zum Schluß winkt dann vielleicht mal wieder ein Stück 
Freiheit. Diese wurde ja nach dem Krieg vollständig abgeschafft.

Autor: Forever Hartz4 (Gast)
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Wie wahr, wie wahr. So bleibt ein nur weiter Fussball zu schauen. Ein 
Glück reicht das Geld für Bier und Zigaretten. Mal die aktuellen 
Bundesligatabellen studieren. Schöne Grüße!

Autor: Familienfest (Gast)
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Piccoz schrieb:
> Befristungen , die speziell Uniabsolventen "anziehen" sollen, sind als
> sachgrundlos und ala long gar als staatschädigend anzusehen.  Warum ganz
> einfach . Weil man so die Leutz ( Jugend ) laufend im unklaren läßt im
> Sinne zB Familiengründung usw....  Mit mir ist man in den 90ern auch so
> umgegangen, der "Erfolg" ist ,  ledig single no kids... defacto fehlen
> der sog Wirtschaft mind. zwei Fachkräfte ... ich - und mein virtuelles
> Kind ( 12-17 j ) .

Deshalb ist eine effektive Einwanderungspolitik wie in den letzten 3 
Jahren eine große Chance für uns alle.

Autor: Markus B. (markus3001)
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Familienfest schrieb:
> Piccoz schrieb:
>> defacto fehlen
>> der sog Wirtschaft mind. zwei Fachkräfte ... ich - und mein virtuelles
>> Kind ( 12-17 j ) .
>
> Deshalb ist eine effektive Einwanderungspolitik wie in den letzten 3
> Jahren eine große Chance für uns alle.

Sie lösen damit nicht die Piccoz' Problem. Für Sie ist Piccoz ersetzbar. 
Sie interessieren sich einen Sch... für Piccoz. Viel Spaß mit so einer 
Kultur.
Nochmal: Wenn jemand Durst nach Wasser hat, sagen Sie ihm: "Nimm 
Alkohol."

Unkontrollierte Einwanderung seit 3 Jahren.
Kriegstraumata, Fluchttraumata, keine fließende Deutschkenntnisse, 
Anpassung an westliche Gegebenheiten, leichtere Ausnutzung dieser 
Menschen wegen fehlender Gesetzeskenntnis durch die Wirtschaft...

Einwanderung: Ja! Aber nicht auf "Hippie-Niveau".

Aber wir sind vom Thema abgekommen. Sie hätten das Wort "Einwanderung" 
zu diesem Thread nicht erwähnen sollen. Fehler!
Wir sollten den Thread jetzt schließen.

Beitrag #5429283 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Irreguläre Beschäftigung 4.0 (Gast)
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ANÜ, Werkvertrag und Leiharbeit wird inzwischen durch eine ganze neue 
Form der irregulären Beschäftigung abgelöst: Den Clickworkern.

Ganz vorne mit dabei ist Facebook: 
Youtube-Video "THE CLEANERS Teaser Trailer German Deutsch (2018)"

Aber auch Amazon bietet entsprechendes zum Kauf an: 
https://www.theatlantic.com/business/archive/2018/01/amazon-mechanical-turk/551192/

Lesenswert: 
https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/ueber-uns/nachrichten/++co++fc9fe232-1376-11e6-b926-525400ed87ba

Die Verhältnisse übertragen sich aus der Industrie in die Cloud. Die 
Beweggründe bleiben die gleichen.

Autor: Festus (Gast)
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Ingenieur und Friseur schrieb:
> Die Leute haben Angst. Mit Name wird keiner dafür unerschreiben. Sonst
> kommt man auf die schwarze Liste und kriegt bei keinem Verleiher mehr
> einen Job.


Man auch nicht öffentlich unterschreiben. Dazu muss man nur ein Häkchen 
setzen.

Autor: Festus (Gast)
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Sorry “kann“ wurde beim letzten Beitrag vergessen.
Die Handy Tipperei ist leider fehlerträchtig :-(

Autor: Irreguläre Beschäftigung 4.0 (Gast)
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Festus schrieb:
> Man auch nicht öffentlich unterschreiben. Dazu muss man nur ein Häkchen
> setzen.

Auch wenn es erst 113 Stimmen sind - dieser Thread blieb nicht 
unbeachtet. Glückwunsch. ;)

Autor: Thorsten (Gast)
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Irreguläre Beschäftigung 4.0 schrieb:
> Festus schrieb:
>> Man auch nicht öffentlich unterschreiben. Dazu muss man nur ein Häkchen
>> setzen.
>
> Auch wenn es erst 113 Stimmen sind - dieser Thread blieb nicht
> unbeachtet. Glückwunsch. ;)

Die Chefetage bei Preschau zittert schon.

Autor: Irreguläre Beschäftigung 4.0 (Gast)
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Thorsten schrieb:
> Irreguläre Beschäftigung 4.0 schrieb:
>> Festus schrieb:
>>> Man auch nicht öffentlich unterschreiben. Dazu muss man nur ein Häkchen
>>> setzen.
>>
>> Auch wenn es erst 113 Stimmen sind - dieser Thread blieb nicht
>> unbeachtet. Glückwunsch. ;)
>
> Die Chefetage bei Preschau zittert schon.

Um die geht es nicht.
Du glaubst nicht, wie fragil so manch eine Organisation ist. Jede 
Organisation wird von bestimmten Mythen und Überzeugungen (seien sie 
auch noch so falsch) am Leben gehalten. Setzt man an denen die Säge an, 
so kommen selbst Riesendampfer in's Wanken und der Weg ebnet sich für 
neue Ansichten und Ideen. Aber wie das so ist, irgendwann muss sich der 
in Unruhe geratene Dampfer auch wieder stabilisieren, denn sonst droht 
der Untergang.

Autor: Festus (Gast)
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Irreguläre Beschäftigung 4.0 schrieb:
> Auch wenn es erst 113 Stimmen sind - dieser Thread blieb nicht
> unbeachtet. Glückwunsch. ;)

Mir wäre es umgekehrt lieber.

Autor: prolet (Gast)
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Du hast doch hoffentlich nicht erwartet, über dieses Forum alleine an 
die benötigten Stimmen zu kommen?

Wenn du wirklich von der (guten) Sache überzeugt bist, dann mache 
weiter! Kontaktiere unmittelbar kleinere Gewerkschaften, Angestellte von 
ANÜ-Unternehmen, benutze soziale Netzwerke!

Von der Zeitarbeit betroffen sind primär nicht die Hochqualifizierten!

Autor: Macht dicht die Türen, die Tore macht zu (Gast)
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Markus B. schrieb:

> Aber wir sind vom Thema abgekommen. Sie hätten das Wort "Einwanderung"
> zu diesem Thread nicht erwähnen sollen. Fehler!
> Wir sollten den Thread jetzt schließen.

Nein, wir sollten die Grenzen schließen.

Autor: Festus (Gast)
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Hier noch mal zur Erinnerung bitte unterschreiben und verteilen bzw. 
weiterleiten.



Petition zum Thema

"Leiharbeiter müssen den gleichen Lohn wie Interne haben plus eine 
Flexibilitätszulage von 10 %"

Bitte unterschreiben und weiterleiten , email, facebook, twitter usw.!
Damit es auf dem Arbeitsmarkt in der Zukunft endlich mal gerecht zu 
geht.

Man kann auch nicht öffentlich unterschreiben.
Dazu einfach das Häkchen bei " nicht öffentlich "setzen dann ist der 
Name nicht mehr einsehbar.

Hier ist der Link :

https://www.openpetition.de/petition/online/leiharbeiter-muessen-den-gleichen-lohn-wie-interne-haben-plus-eine-flexibilitaetszulage-von-10

Autor: Festus (Gast)
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Die Zeitarbeitsbranche boomt.

Die Leiharbeit hat nach Zahlen der Bundesregierung in den vergangenen 
Jahren deutlich zugelegt. Im Dezember 2016 gab es mit 993.000 fast eine 
Million Leiharbeitskräfte, 4,4 Prozent mehr als 2015.  Im Vergleich zu 
2013 sei das ein Anstieg um 16,4 Prozent. Und seit 2003 habe sich die 
Zahl sogar verdreifacht.

Leiharbeit ist organisierte Lohndrückerei, die mittlerweile eine fatale 
Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt. Die einzigen, die davon profitieren, 
sind Arbeitgeber.“ Der Durchschnittslohn in der Leiharbeit liegt den 
Angaben zufolge bei gerade einmal 58 Prozent des allgemeinen 
Durchschnittslohn.

Von einer Brücke in reguläre Beschäftigung kann bei der Leiharbeit also 
keineswegs die Rede sein,. Vielmehr handelt es sich um eine Form 
prekärer Beschäftigung, die durch kurze, sich aneinander reihende 
Arbeitsverhältnisse mit niedrigen Löhnen geprägt ist.
Leiharbeiter würden mit Dumpinglöhnen abgespeist, haben schlechtere 
Arbeitsbedingungen und eine hohe Wahrscheinlichkeit, nach kurzer Zeit 
erneut arbeitslos zu sein.


Leiharbeit trägt einen großen Teil dazu bei, dass Deutschland zu einem 
Niedriglohnland geworden ist. -> Das muss beendet werden.

Die SPD hatte 2016 die Chance gehabt, Leiharbeit schärfer zu regulieren. 
Stattdessen habe sie die Lage per Gesetz noch verschlechtert.

Es wird höchste Zeit, dass die Arbeitnehmer was vom Kuchen abbekommen.

Da die SPD auf ganzer Linie versagt muss mittels einer Petition der 
Druck erhöht werden.

Wenn es die SPD mit sozialer Gerechtigkeit ernst meint, darf sie nicht 
ständig vor der Arbeitgeberlobby einknicken

Autor: Forever Hartz4 (Gast)
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Durch Leiharbeit durfte ich schon einiges an Berufserfahrung sammeln. 
Abfallentsorgung, Lagerarbeiten, Verpacken, Warenannahme, Telefonieren. 
Also ich fand es sehr Abwechslungsreich. Besser als ständig in der 
Wohnung zu sein. Raucht man auch weniger.

Autor: HR-Berater (Premium) (Gast)
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Festus schrieb:
> Wenn es die SPD mit sozialer Gerechtigkeit ernst meint, darf sie nicht
> ständig vor der Arbeitgeberlobby einknicken

Richtig. Die SPD hat durch den Verrat der eigenen Klientel an die Agenda 
21 massivst an Wählervertrauen verloren. Das könnten sie durch eine 
rigide Regulierung aller Formen von Zeitarbeit in Teilen wiedergewinnen. 
Es könnte zum Rettungsanker der SPD werden.

Autor: HR-Berater (Premium) (Gast)
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prolet schrieb:
> Von der Zeitarbeit betroffen sind primär nicht die Hochqualifizierten!

Bei denen heißt es Dienstleister, ANÜ und Werkvertrag. Ein Ingenieur 
verdient da oft weniger als ein Fließbandarbeiter beim OEM und trägt 
persönlich alle Risiken, die eigentlich "der Kunde" tragen sollte.

Autor: Forever Hartz4 (Gast)
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Ich gehe schon lange nicht mehr wählen. Endet eh alles immer wieder beim 
Amt.

Autor: Walter (Gast)
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Festus schrieb:
> Der Durchschnittslohn in der Leiharbeit liegt den
> Angaben zufolge bei gerade einmal 58 Prozent des allgemeinen
> Durchschnittslohn.

ich finde auch dass es zuviel Leiharbeit gibt,
aber da vergleichst du Äpfel mit Birnen

Autor: Qwertz (Gast)
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Festus schrieb:
> Hier noch mal zur Erinnerung bitte unterschreiben und verteilen bzw.
> weiterleiten.

Sehe ich gar nicht ein, warum ich das tun sollte.

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