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Forum: Offtopic Siemens Logisches Denken


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Autor: IchBrauchHilfe (Gast)
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Die Lösung ist drei. Aber warum?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Eieiei (Gast)
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Ist doch easy

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Sehr gute Vorbereitung auf die Firma.

Es existiert eine gewisse Logik, nicht wirklich einsichtig, nicht für 
jeden verständlich, aber wird schon passen :-)

Autor: Ryven (Gast)
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Naja 3124 wäre auch eine Wahl.

Autor: Bleiplatte (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Sehr gute Vorbereitung auf die Firma.
>
> Es existiert eine gewisse Logik, nicht wirklich einsichtig, nicht für
> jeden verständlich, aber wird schon passen :-)

Du kennst die Lösung nicht - LOL.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Wie beschäftigt man eine Blondine für mehrere Stunden?

Einfach "Bitte umdrehen" auf beide Seiten eines Papiers schreiben.

Wie beschäftigt man unterforderte Mochtgern-Fachkräfte? Siehe:
Beitrag "Siemens Logisches Denken"

Autor: A.Dent (Gast)
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Die Antwort lautet 42.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Ryven schrieb:
> Naja 3124 wäre auch eine Wahl.

Das wäre auch meine Idee gewesen. Ich würde auf fehlerhafte 
Aufgabenstellung tippen.

Autor: Volker S. (sjv)
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Ryven schrieb:
> Naja 3124 wäre auch eine Wahl.

3124 finde ich auch logisch,
ich hätte aber gern mal die Aufgabenstellung gewußt!!!

Autor: Le X. (lex_91)
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Abradolf L. schrieb:
> Das wäre auch meine Idee gewesen. Ich würde auf fehlerhafte
> Aufgabenstellung tippen.

Das ist so naheliegend dass es fast zu leicht ist.
Entweder ist die Aufgabenstellung schlicht falsch, oder man soll 
irgendwie sehr quer um die Ecke denken.

Autor: Nop (Gast)
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IchBrauchHilfe schrieb:
> Die Lösung ist drei. Aber warum?

Ganz einfach, weil das die Siemens-Firmenkultur am besten 
wiederspiegelt. Man packt vorne irgendeinen Quatsch hinein, und nach 
einen schwer nachvollziehbaren Prozeß ändert sich im Output maximal 
viel, damit die entsprechende Abteilung ihre Wichtigkeit und ihre 
Notwendigkeit vortäuschen kann.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Le X. schrieb:
> Das ist so naheliegend dass es fast zu leicht ist.

Diese Sorte von Tests werden unter anderem mit (potentiellen) Azubis 
gemacht, daher wäre das schon eine angemessene Lösung.

Autor: klar (Gast)
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gelb grün blau rot

         \/

     2  4  3  1

         \/

grün rot blau gelb

         \/

3:   3  2  4  1

         \/

blau rot gleb grün

Autor: Cyblord -. (Gast)
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klar schrieb:
> ...

Danke, jetzt habe ich im Bild auch die vertikale Verbindung zwischen den 
Kästen gesehen.

Autor: Nop (Gast)
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klar schrieb:
> gelb grün blau rot
>          \/
>      2  4  3  1
>          \/
> grün rot blau gelb
>          \/
> 3:   3  2  4  1
>          \/
> blau rot gleb grün

Das kannste aber auch mit jeder anderen Zahl machen. Weder ist im 
ersten, noch im zweiten, noch im dritten Schritt ein Farbmapping. 
Insbesondere, da zwar alle Farben ihre Plätze ändern, die letzte STelle 
aber immer 1 bleibt.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> klar schrieb:
>> ...
>
> Danke, jetzt habe ich im Bild auch die vertikale Verbindung zwischen den
> Kästen gesehen.

Ohne die Verbindung hatte ich angenommen, das wäre die 
Ergebnispermutation in der oberen Hälfte, nicht dass das eine 
anzuwendende Permutation ist.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Le X. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Das wäre auch meine Idee gewesen. Ich würde auf fehlerhafte
>> Aufgabenstellung tippen.
>
> Das ist so naheliegend dass es fast zu leicht ist.
> Entweder ist die Aufgabenstellung schlicht falsch, oder man soll
> irgendwie sehr quer um die Ecke denken.

Die Aufgabenstellung wurde noch garnicht gepostet ...

Also ich schätze, das ist irgendsoein Autistentest - wer nicht nach 
wenigen Sekunden erkennt, das die Aufgabe ohne weitere Infos keine ist 
und deshalb die Beschäftigung damit einstellt, ist als Autist geoutet.

--
PS:
Das ist ja auch der Sinn hinter der 42 - einfach mal im Hitchhiker 
nachschauen:
Youtube-Video "Answer To The Ultimate Question - The Hitchhiker's Guide To The Galaxy - BBC"

.. that you never actually know what the question is.

Autor: Bleiplatte (Gast)
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Hinweis: Verschieben.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Die Aufgabenstellung wurde noch garnicht gepostet ...
>
> Also ich schätze, das ist irgendsoein Autistentest - wer nicht nach
> wenigen Sekunden erkennt, das die Aufgabe ohne weitere Infos keine ist
> und deshalb die Beschäftigung damit einstellt, ist als Autist geoutet.

Oder die Aufgabenstellung wurde schon vorher im Test angegeben, ... 
"nachfolgend sehen sie, ..."

Es ist ziemlich offensichtlich was die Aufgabe ist, damit ist das nur 
unnötige Klugscheißerei. Brauchst du von deinem Chef auch immer 
offensichtliche Hinweise und alles im Klein-Klein erklärt bevor du 
anfängst zu arbeiten?

Autor: Bleiplatte (Gast)
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Hinweis: die Reihenfolge der Symbole ändert sich nicht.

Wer es jetzt nicht raus bekommt ...

Autor: Le X. (lex_91)
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Abradolf L. schrieb:
> Brauchst du von deinem Chef auch immer
> offensichtliche Hinweise und alles im Klein-Klein erklärt bevor du
> anfängst zu arbeiten?

Klarstellung von Berufsrevolutionär, dass er sein eigener Chef ist in
3
2
1
...

Autor: Nop (Gast)
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Bleiplatte schrieb:
> Hinweis: die Reihenfolge der Symbole ändert sich nicht.

Bei Antwort 2 auch nicht.

Autor: Blitzi (Gast)
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Wenn man sich zwischen oberem und unteren Zifferntupeln eine weitere 
Symbolreihe vorstellt und annimmt, daß die Symbole einer Reihe 
entsprechend der Ziffern als Index (von links beginnend) aus der 
vorherigen Symbolreihe gebildet werden, kann nur 3 die richtige Lösung 
sein, wie klar bereits schrieb. Ohne Aufgabenstellung ziemlich abwegig.

Autor: Nop (Gast)
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Bleiplatte schrieb:
> Hinweis: die Reihenfolge der Symbole ändert sich nicht.

Zudem ändern alle Symbole ihre Position, aber die absolute Position der 
1 ändert sich bei Antwort 3 nicht. Da muß man sich schon ein Modell 
ziemlich an den Haaren herbeiziehen, um das zu erklären.

Einfacher ist Antwort 2 zu erklären: die technische Realität ist 
dieselbe wie vorher, nur das Marketing hat die bunten Bildchen 
durcheinandergeworfen.

Autor: Nop (Gast)
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Blitzi schrieb:
> Wenn man sich zwischen oberem und unteren Zifferntupeln eine
> weitere Symbolreihe vorstellt und annimmt, daß die Symbole einer Reihe
> entsprechend der Ziffern als Index (von links beginnend) aus der
> vorherigen Symbolreihe gebildet werden, kann nur 3 die richtige Lösung
> sein, wie klar bereits schrieb.

Man kann auch annehmen, daß die Symbole gar keine Rolle spielen, führt 
zu Antwort 2. Das wäre dann der Test, ob man in der Lage ist, 
wesentliche von unwesentlichen Informationen zu trennen. :-)

Autor: Mad (Gast)
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Bei Siemens zocken sie den ganzen Tag Minecraft.

Autor: Ich (Gast)
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Erklärungsversuch
Es haben sich alle Symbole in ihrer Position verändert.

Es kann also nicht 2 sein.
Bei 1 gab es nur einen Zahlendreher 1-3.
Also bleibt nur 3 übrig.

Autor: Blitzi (Gast)
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Nop schrieb:
> Man kann auch annehmen, daß die Symbole gar keine Rolle spielen, führt
> zu Antwort 2. Das wäre dann der Test, ob man in der Lage ist,
> wesentliche von unwesentlichen Informationen zu trennen. :-)

Ja! Ohne Aufgabenstellung ist nicht klar, was hier gesucht ist. Ebenso 
gut könnte die Lösung "Trapezverzerrung" lauten, denn die ist zwar im 
Bild, nicht jedoch im unteren Rand der Taskleiste vorhanden.

Autor: Nop (Gast)
Datum:

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Ich schrieb:
> Erklärungsversuch
> Es haben sich alle Symbole in ihrer Position verändert.

Also kann es auch nicht 3 sein, denn da haben sich nicht alle 
Zahlenpositionen verändert. Geht man soweit, daß man sagt, eine der 
Zahlenpositionen dürfe halt fest sein, dann kann man auch konsistent 
sagen, alle dürfen fest sein, was zu Lösung 2 führt.

Mathematisch gesehen sind bei solchen Fragen normalerweise ohnehin alle 
Antworten gleichermaßen richtig, weil keine Ablaufdefinition gegenüber 
irgendeiner anderen herausgehoben ist. Das gilt insbesondere für den 
Fragentyp "setzen Sie die Folge fort".

Autor: Forever Hartz4 (Gast)
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3 ist Blau. Fertig.

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
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ist doch "ganz einfach":

Die ursprüngliche Anordnung ist
gelb - grün - blau - rot

(Das da verschiedene Geometrien sind ist unerheblich)

Auf diesen Input-Vektor wird eine eingangs-Transformation angewendet. 
Dazu  nimmt man sich das 2., 4., 3., 1. element vom Input, und erhält 
als Zwischenschritt
grün - rot - blau - gelb

nun ist die "Frage" also, welche Transformation muss gemacht werden, um 
von dem Zwischenergebniss grün -rot - blau - gelb
um Zielergebniss blau - rot - gelb - grün zu gelangen?

Die Antwort ist:
nimm (vom Zwischenergebniss) das Objekt
3, 2, 4, 1

-> Also ist die Transformation #3 die Richtige, um den Ziel-"Vektor" zu 
erhalten:
blau - rot - gelb - grün

das "Fiese" ist halt, das ind er AUfgabenstellung der "Middle layer" 
nicht explizit erwähnt wird, sondern nur die Eingangs-und 
Ausgangs-Kantentransformationen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel L. (axel_5)
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Wegstaben V. schrieb:
> ist doch "ganz einfach":
>
> Die ursprüngliche Anordnung ist
> gelb - grün - blau - rot

> das "Fiese" ist halt, das ind er AUfgabenstellung der "Middle layer"
> nicht explizit erwähnt wird, sondern nur die Eingangs-und
> Ausgangs-Kantentransformationen.

Naja, das erklärt zumindest den Fachkräftemangel bei Siemens.

Gruss
Axel

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Und wenn das dressierte Äffchen die Aufgabe dann brav gelöst hat, darf 
es zur Belohnung bei Siemens arbeiten? Suchen die wirklich nur Leute 
ohne Selbstachtung?

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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IchBrauchHilfe schrieb:
> Die Lösung ist drei. Aber warum?

Was war das für ein Test?

Für eine Lehrstelle, Duales Studium, Assessment-Center, ...?

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Wegstaben V. schrieb:
> das "Fiese" ist halt, das ind er AUfgabenstellung der "Middle layer"
> nicht explizit erwähnt wird, sondern nur die Eingangs-und
> Ausgangs-Kantentransformationen.
Ja, es gibt eben zweierlei Arten von Menschen:
1. solche, die basierend auf unvollständigen Angaben extrapolieren 
können.

Autor: Bernd F. (metallfunk)
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Hmm. ich sehe da ein Kabel mit 2 Steckern.
Sollten die farbigen Symbole einzelne Drähte kennzeichnen, müsste ich,
um Eingang und Ausgang nach den farbigen Symbolen zu ordnen,
eine Kombi xxxx wählen, damit es passt.

Die ist aber nicht vorgegeben.(so zum ankreuzen).

Irgendwie fehlt da eine Fragestellung.
Grüße Bernd

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
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Rick M. schrieb:
> Was war das für ein Test?
>
> Für eine Lehrstelle, Duales Studium, Assessment-Center, ...?

https://www.cut-e.de/nc/details/scales-sx-deduktiv-logisches-denken/

Autor: Achim B. (bobdylan)
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IchBrauchHilfe schrieb:
> Die Lösung ist drei. Aber warum?

Da Siemens auch die ICE-Lokomotiven baut, und ich nur Bahnhof verstehe, 
sollte ich den Test bestanden haben.

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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Wegstaben V. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Was war das für ein Test?
>>
>> Für eine Lehrstelle, Duales Studium, Assessment-Center, ...?
>
> https://www.cut-e.de/nc/details/scales-sx-deduktiv-logisches-denken/

Das macht mich wütend, 👹!

Warum studieren und eigenes Labor/Werkstatt aufbauen wenn die Konzerne 
dann mittels farbige Klötzchen aus dem Kinderzimmer die Spreu vom Weizen 
unter den Ingenieuren trennen???

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
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Fpga K. schrieb:
> Wegstaben V. schrieb:
>> Rick M. schrieb:
>>> Was war das für ein Test?
>>>
>>> Für eine Lehrstelle, Duales Studium, Assessment-Center, ...?
>>
>> https://www.cut-e.de/nc/details/scales-sx-deduktiv-logisches-denken/
>
> Das macht mich wütend, 👹!

Naja, die wollen halt nicht nur ein trainiertes Ego, sondern auch eine 
funktionierende Großhirnrinde.

Ich verstehe die Aufregung nicht, das sind zwar Aufgaben, die nichtmal 
bei 4. Klässlern zu nennenswertem Energieverbrauch führen, aber dann 
setzt man sich halt kurz hin und klickt das zusammen.

Ich dachte immer, dass Ingenieure irgendwie tough seien, aber das 
Gruppen-Warmduschen einiger hier ist ja wirklich mitleiderregend:

Buhuhuhuuuu, da steht gar keine Aufgabenstellung ...
Heeuuuuuul, bei solchen Aufgaben sind naturgemäß alle Lösungen richtig 
...
Wieso 3? Drei steht da gar nicht .... Seufz

vlg
 Timm

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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Ich finde die Aufgabe jetzt auch nicht so schlimm. Das Ergebnis ist 
eigentlich klar. Man muss eben irgendwie drauf kommen, dass die Zahlen 
ein Umsortieren der Reihenfolge der Farben kommandieren könnten, es 
gedanklich durchprobieren und dann die 3 Optionen vergleichen, um 
festzustellen, dass die Dritte stimmt und somit nach dieser gefragt ist.

Nun kann man sich fragen, wozu man so um die Ecke denken könnten muss. 
Lothar hat da den entscheidenden Satz gesagt:


Lothar M. schrieb:
> Ja, es gibt eben zweierlei Arten von Menschen:
> 1. solche, die basierend auf unvollständigen Angaben extrapolieren
> können.
So ist es. Viele Aufgabenstellungen sind unvollständig, falsch und nicht 
zu Ende gedacht, weil der Aufgabensteller ungenau formuliert. Und ganz 
sicher wird die Siemens einen guten Grund haben, für die tieferen 
Positionen in ihrer Firma nach Menschen zu suchen, welche die Aufgaben 
der Projektleiter und Teamleiter verstehen können. D: (Der musste jetzt 
mal sein).

Es ist allerdings so, dass auch solche Prüfungsaufgaben oft nicht 100% 
durchdacht sind und so kann es oftmals sein, dass unsereins dann mehrere 
Interpretationen der möglichen Fragestellungen findet und damit auch 
mehrere Lösungen, während der Aufgabensteller nur seine eigene 
Interpretation sieht, um die herum er die Aufgabe gestrickt hat.

Wenn man dann den Aufgabensteller damit konfrontiert, wird es 
interessant:

Die Hälfte kapiert das Problem erstmal nicht und muss es mehrfach 
erklärt bekommen, um die Divergenz zu sehen, vom Rest ist wiederum die 
Hälfte beleidigt und das letzte kleine Viertel ist vom Bewerber und 
seinen Fähigkeiten angetan und man bekommt den Job (bzw. das Projekt).

Bei den Firmen Siemens, Bosch und noch so einigen anderen, die Ich hier 
nicht erwähnen möchte, sollte man darauf verzichten, den Aufgabensteller 
mit Kritik an seiner Aufgabe zu konfrontieren, wenn man den Job haben 
möchte (bzw das Projekt). Eine Möglichkeit, das potenzielle 
Beleidigtsein zu vermeiden, ist, die Möglichkeit in den Raum zu stellen, 
dass der Aufgabensteller genau dies bezweckt haben könnte, nämlich zu 
testen, ob man selber es merkt, dass es mehrere Lösungen gibt und dies 
Teil des Tests war.

Meistens erkennt der Aufgabensteller dann aber trotzdem, dass er vom 
analytischen Denken her in der Defensive ist und das Projekt ist weg.

Noch was zum logischen Denken in 2 Achsen:

Ein Szene wird mit unterschiedlichen Kameras aufgenommen und deren 
Bilder in Farbkanälen multiplext. Damit kann man mit 180Hz 3 
Schwarz-Weißbilder zu 60Hz übertragen. Entmischt man die Bilder wieder, 
hat man einen Datenstrom mit n x m Bildern/sec. die man unabhänig 
voneinander seriell (in der Zeitachse) und auch parallel (in der 
Raumachse) interpretieren.

Frage: Kann man aber auch quer, also gleichzeitig über die Zeit und den 
Raum hinweg denken und interpretieren?

Beitrag "Ein Bildverarbeitungsrätsel"

: Bearbeitet durch User
Autor: Baldrian D. (baldrian)
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Ich habe folgende Fragen zu der Aufgabe des Thread Erstellers:

- Muss ich die unteren Zahlen die mit parallel laufenden Rohren 
verbunden sind als "und" oder "oder" ansehen?

- Verstopft der obere Trichter nicht wenn man die großen Bauklötze alle 
gleichzeitg reinpackt?

- Wie passen die großen Bauklötze durch die dünnen Rohre?

- Fallen die Klötze oben rein oder werden die von unten angesaugt?

Autor: M.A. S. (mse2)
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Blitzi schrieb:
> Ohne Aufgabenstellung ziemlich abwegig.

Ist das nicht das Wesen aller Intelligenztests?   ;)


Dazu fällt mir ein Zitat aus meinem Lieblingssketch von H.P Kerkeling 
ein (Hurz):

Ein Mann aus dem Publikum: "Maybe you wanted to test the audience."
Der Mann am Klavier: "Isn't the whole life a test of the audience?"

Autor: M.A. S. (mse2)
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Baldrian D. schrieb:
> Ich habe folgende Fragen zu der Aufgabe des Thread Erstellers:
>
> - Muss ich die unteren Zahlen die mit parallel laufenden Rohren
> verbunden sind als "und" oder "oder" ansehen?
>
> - Verstopft der obere Trichter nicht wenn man die großen Bauklötze alle
> gleichzeitg reinpackt?
>
> - Wie passen die großen Bauklötze durch die dünnen Rohre?
>
> - Fallen die Klötze oben rein oder werden die von unten angesaugt?
G31L!
:D

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk B. (falk)
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@M.A. S. (mse2)


>Dazu fällt mir ein Zitat aus meinem Lieblingssketch von H.P Kerkeling
>ein (Hurz):

>Ein Mann aus dem Publikum: "Maybe you wanted to test the audience."
>Der Mann am Klavier: "Isn't the whole life a test of the audience?"

HUUUUURZ!!!!

War genial! ;-)

Autor: M.A. S. (mse2)
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Um zum Wochenende auch noch etwas ernsgemeintes zum Thema beizutragen:
Seinerzeit zu meiner Zeit (ich habe anno 1986 bei Siemens in Berlin) 
meinen Grundwehrd..., äh nein: mein Grundpraktikum absolviert.
Siemens war damals eine von wenigen Firmen, die dazu Einstellungstests 
durchgeführt haben. Die Aufgaben bei diesen Einstellungstests waren 
immer die gleichen. Die Information darüber wurde von einer 
Praktikantengeneration zur nächsten weitergegeben, jeder (na ja: fast) 
wußte, was kam.

Damals hat Siemens damit also hauptsächlich abgeprüft, ob der Kandidat 
willens und in der Lage war, sich über Siemensgepflogenheiten zu 
informieren und darauf vorzubereiten. Nicht mehr und nicht weniger.
Und ja: es sollen wohl auch welche durchgefallen sein.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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IchBrauchHilfe schrieb:
> Die Lösung ist drei.
Die Lösung müsste eigentlich "rechts" sein...

Denn wo ist die Reihenfolge 1=links, 2=mitte und 3= rechts definiert? 
Oder ist auch das eine implizite Annahme?

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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Jürgen S. schrieb:

> So ist es. Viele Aufgabenstellungen sind unvollständig, falsch und nicht
> zu Ende gedacht, weil der Aufgabensteller ungenau formuliert. Und ganz
> sicher wird die Siemens einen guten Grund haben, für die tieferen
> Positionen in ihrer Firma nach Menschen zu suchen, welche die Aufgaben
> der Projektleiter und Teamleiter verstehen können. D: (Der musste jetzt
> mal sein).

Nein, die Aufgabenstellung ist nicht von Siemens unvollständig 
formuliert, unvollständig ist lediglich die missratene Wiedergabe der 
Originalaufgabe durch den Threadstarter (TS).

Im Original dauert der Test ca. 8 Minuen, davon sind 3 Minuten 
Einweisung. Über die Einweisung schreibt der TS nix. Er macht auch keine 
Angaben über Eingabemöglichkeiten; hat man jetzt 3 Knöpfe zur Auswahl, 
oder nur einen der zwischen allen Möglichkeiten ("1 aus 3"?, beliebige 
Dreikombi ?) durch-cycled?? Ein räudiges Fotos des Bildschirms ist nicht 
genug. Dann hat der TO zwar das Foto in eine Bildverarbeitung geladen, 
scheint aber völlig unfähig damit gescheit umzugehen. Sinnvoll wäre es 
gewesen die richtige Lösung durch Pfeile und Einkreisungen 
hervorzuheben, der TO dagegen schafft es dagegen nicht mal eine saubere 
'3' zu schreiben ... .

> Lothar M. schrieb:
>> Ja, es gibt eben zweierlei Arten von Menschen:
>> 1. solche, die basierend auf unvollständigen Angaben extrapolieren
>> können.

Und zum Thema Extrapolation,
Auch ein Ingenieur, der zu einem "educated guess" (dt. etwa "fundierte 
Vermutung") fähig ist, wird sich nicht auf eine Schätzung verlassen, 
sondern nachmessen. Das gilt schon bei LowTec wie Deckenleuchten, da 
verlässt man sich nicht auf die Vermutung, das wenn der nächstgelegene 
Schalter in der OFF-Position ist alle Kabelenden spannungsfrei sind, 
sondern da prüft man unabhnängig von der Kabelfarbe, ob da noch Spannung 
anliegt, bevor man die Lampe anschliesst.

Ebenso erkundigt man sich vorher, was passiert wenn man diesen oder 
jenen Knopf im Testaufbau betätigt und täuscht nicht Wissen und 
Verständnis durch "forsches Auftreten und einfach machen" vor.

Insofern kann schon ein Bestandteil des Tests sein zu schauen, ob der 
Kanditat sich seines eigenes Halbwissens bewusst ist und so souverän 
damit umgeht auch bei simple anmuteten Aufgabenstellungen nachzufragen, 
ob es vielleicht mehr Informationen gibt als auf den ersten Blick 
erkennbar.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Fpga K. schrieb:
> Und zum Thema Extrapolation,
> Auch ein Ingenieur, der zu einem "educated guess" (dt. etwa "fundierte
> Vermutung") fähig ist, wird sich nicht auf eine Schätzung verlassen,
> sondern nachmessen.
Das sollte er durchaus. Er wird aber eben nicht alle möglichen Irrwege 
ausprobieren, sondern sich mit großer Wahrscheinlichkeit von vorn herein 
im gewünschten Zielbereich bewegen.

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