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Forum: Offtopic Touch, touch überall touch


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Autor: D. C. (gnd)
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Hallo Leute,

der Trend geht immer mehr zu Touchscreens und Smartphone als 
Eingabemethode ... das k*tzt mich einfach nur noch an.
Am Ticketautomat der Bahn bin ich jedesmal am verzweifeln, mit viel 
Glück kriege ich dann doch ein Ticket raus. An meiner Waschmaschine sind 
auch komische Touch-Tasten die selten reagieren. Und im Auto ist die 
Bedienung des Radios eine Qual.
Jetzt sehe ich auch noch das hier:
https://www.kickstarter.com/projects/xdroid/xdroid-the-first-truly-gamified-remote-controlled?ref=discovery
davon gibt es ja auch ein deutsches Pendant in klein.

Hier werden die Kinder schon früh an eine Touchbedienung rangeführt 
anstatt dass sie motorisch am Joystick gefordert werden.

Mittlerweile gibt es in vielen Bereichen auch kaum Alternativen die auf 
echte Taster/Joysticks/etc. setzen.

Wen nervt das auch?

: Bearbeitet durch User
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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D. C. schrieb:
> anstatt dass sie motorisch am Joystick gefordert werden.
Was ist denn da großartig mehr motorisch als die Hand über dem 
Bildschirm zu bewegen?

> Hier werden die Kinder schon früh an eine Touchbedienung rangeführt
Die brauchen sie ja offenbar später im Leben auch. Es ist schon ein paar 
Jahre her, seit ich die letzte Waschmaschine oder den letzten 
Ticketautomaten mit einem Joystick bedient habe.

> Wen nervt das auch?
Wenn es funktioniert, dann ist so ein Touch doch toll. Allerdings 
funktioniert es eben recht oft nicht. Das ist das Problem...

Autor: Michael H. (dowjones)
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Ach nun, ich selber empfinde die Bedienung per Touchscreen zwar auch 
häufig als nervig, allerdings zählen für einen Hersteller ja bisweilen 
andere Kriterien - z.B. was gerade hip oder billig ist. Und das sind ja 
durchaus auch rationale Kriterien.

Wenn der/die Hersteller dauerhaft bei dem Touchkonzept bleiben ist das 
wohl ein Indiz dafür das die Geräte keine Rohrkrepierer sind sondern von 
der Zielgruppe angenommen werden. Und dann darf man auch mal die 
Erkenntnis in Betracht ziehen das du/wir wohl schon nicht mehr zur 
Zielgruppe gehören sondern eher zum alten Eisen. :(

Kurzum: Anfangs macht es ja durchaus Sinn sein persönliches kleines 
bisschen Marktmacht zu nutzen um den Herstellern mitzuteilen das man 
diese Entwicklung doof findet. Aber wenn das über Jahre hinweg halt 
nicht fruchtet dann tut man glaube ich selber gut daran sich ernsthaft 
mit den Neuerungen anzufreunden. Ansonsten "endet" man ratz fatz so wie 
die eigenen Eltern, die sich u.U. nicht einmal in der Lage sehen eine 
neue Tintenpatrone in den Drucker einzulegen. :/

Autor: A. S. (achs)
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Lothar M. schrieb:
> Wenn es funktioniert, dann ist so ein Touch doch toll. Allerdings
> funktioniert es eben recht oft nicht. Das ist das Problem...

Touch kann aber haptisch, optisch, gedanklich nicht das, was Tasten 
und Drehgeber können.

Touch ist eigentlich nur billig (im Vergleich zu vielen echten 
individuellen Bedienelementen).

Autor: Michael B. (alter_mann)
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Michael H. schrieb:
> Wenn der/die Hersteller dauerhaft bei dem Touchkonzept bleiben ist das
> wohl ein Indiz dafür das die Geräte keine Rohrkrepierer sind sondern von
> der Zielgruppe angenommen werden.

Das ist eher ein Indiz dafür, daß eben das einzig Verfügbare von der 
Zielgruppe benutzt wird. Das hat mit Akzeptanz oder gar Vorliebe nichts 
zu tun.

Beitrag #5424609 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael H. (dowjones)
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Michael B. schrieb:
> Michael H. schrieb:
>> Wenn der/die Hersteller dauerhaft bei dem Touchkonzept bleiben ist das
>> wohl ein Indiz dafür das die Geräte keine Rohrkrepierer sind sondern von
>> der Zielgruppe angenommen werden.
>
> Das ist eher ein Indiz dafür, daß eben das einzig Verfügbare von der
> Zielgruppe benutzt wird. Das hat mit Akzeptanz oder gar Vorliebe nichts
> zu tun.

Ach komm, wir reden hier ja nicht nur von Fahrkartenautomaten sondern 
auch von Waschmaschinen, Autoradios, Oszilloskopen etc. pp. Wenn deren 
Bedienung für die breite Mehrheit der Zielgruppe inakzeptabel gewesen 
wäre dann hätten die Hersteller das doch wahrscheinlich/hoffentlich 
bemerkt. Ob sie darauf reagierten ist eine andere Frage, aber man 
kann/konnte in diesen Fällen eigentlich nicht von "dem einzig 
verfügbaren" sprechen.
Ist halt auch eine Art von Demokratie: Wenn die Leute "Mist" kaufen 
wollen wird eben auch "Mist" produziert. Das muss man nicht toll finden, 
aber man sollte bisweilen durchaus mal in Erwägung ziehen sich damit 
abzufinden.

Autor: Tom K. (ez81)
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Das Problem sind für mich nicht die Touchscreens an sich, sondern

a) billige resistive Touchscreens, die mehr Kraft als die Bedienung 
einer Dampflok erfordern und die (besonders bei Fahrkartenautomaten 
beliebt) um 5cm falsch kalibriert sind oder die (bei Geldautomaten 
üblich) mit so viel Verzögerung reagieren, dass man nie weiß, ob die 
Eingabe nicht erkannt wurde oder die schlechte Software hakt,
und
b) generell miserables UI-Design. Autoradios kann man auch ohne Touch 
unbedienbar machen (Panasonic...), und die vandalismussicheren 
Edelstahltastaturen an den Serviceautomaten in der Bankfiliale, die ohne 
irgendwelche Rückmeldung jeden 3. Tastendruck verschlucken, sind durch 
schlechte Touchscreens auch nicht übertreffbar.

: Bearbeitet durch User
Autor: Carl D. (jcw2)
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Hab gerade ein neues Auto bestellt, da hatte ich die Wahl:
- großes Display, auf dem rundrum Knopfattrappen zum gefühlsfreien
  betouchen angezeigt werden, oder
- um genau dieses "Tastenfeld" kleineres Display, echte Tasten mit auch
  blind erkennbarer haptischer Rückmeldung und 600€ behalten.

Ich hab mich für das Geld entschieden.

Autor: Simon B. (zmon)
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Du hast also für 600 Euro günstiger ein Produkt gekauft das (Wenn o.G. 
stimmt) in der Herstellung eigentlich teurer sein müsste. Das sagt doch 
eine Menge aus!

Zum Thema:
Bei der Beschaffung eines Multiroom-Soundsystems haben wir uns für Bose 
entschieden, wegen der an den Geräten vorhandenen Knöpfe, z.b. 
Senderspeicher. Der volle Funktionsumfang lässt sich mittels App nutzen. 
So weit so gut, aber die App ist eine Katastrophe. Nicht  von der 
Bedienung und Design, das ist eine individuell empfundene Sache - sie 
ist schlicht unzuverlässig, findet die Geräte plötzlich nicht mehr, 
Lautstärken lassen sich nicht verstellen.

Bananen-Prinzip!

: Bearbeitet durch User
Autor: Mario H. (djacme)
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Ja, diese ganzen schlecht funktionierenden Touch-Dinger sind ein graus. 
Schon mal versucht bei nassem Wetter eine DHl-Paketbox zu bedienen? -> 
unmöglich.

Autor: Falk B. (falk)
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@D. C. (gnd)

>Hier werden die Kinder schon früh an eine Touchbedienung rangeführt
>anstatt dass sie motorisch am Joystick gefordert werden.

Den "Joystick" entdecken sie schon noch, nicht erst in der Pupertät . . 
. ;-)

Youtube-Video "Samantha Fox - Touch Me (I Want Your Body) [Official Video]"

Autor: Falk B. (falk)
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Na mal sehen wie sich Touch-only bei Autos durchsetzt. Tesla hat das ja 
schon mal radikal vorgemacht.

https://www.slashgear.com/driver-distraction-rules-threaten-tesla-style-touchscreens-17213997/

https://www.theverge.com/2017/9/25/16360760/tesla-model-3-touchscreen-ux-video

Generell ist es ja so, daß sich bei so ziemlich ALLEN technischen 
Geräten in den letzten Jahrzehnten ein Wandel vollzogen hat. Weg von 
einer riesigen Menge an Anzeigen und Schaltern zu softwarebasierten 
Anzeigen. Sprich, der PC übernimmt die Darstellung, welche hunderte von 
Anzeigen auf verschiedenen "Seiten" sprich Menus entsprechend darstellen 
kann. Das gleiche bei der Eingabe. Auch hier wurden hunderte von Knöpfen 
zu wenigen, menuorientierten Knöpfen (soft keys) bis hin zum Touch. 
Allerdings muss man auch sagen, daß sich z.B. bei Oszilloskopen die 
reine Touchbedienung NICHT durchgesetzt hat. Das haben alle Hersteller 
verstanden und so haben auch die modernsten Oszis noch Drehknöpfe 
(Drehgeber) und Taster für die wichtigsten Funktion, die man immer 
wieder braucht.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Achim S. schrieb:
> Touch kann aber haptisch, optisch, gedanklich nicht das, was Tasten
> und Drehgeber können.
>
> Touch ist eigentlich nur billig (im Vergleich zu vielen echten
> individuellen Bedienelementen).

Was ein Touchscreen aber definitiv besser kann ist: Die Tasten 
ensprechend dem passenden Bildschirm zu platzieren. Das geht mit 
dedizierten Tasten eben nicht. Daß die Hersteller von Geräten zuweilen 
wenig von intuitiver Bedienung halten steht auf einem anderen Blatt. Das 
Phänomen gibt / gab es aber auch immer schon mit Tasten.
Meine Tochter hat z.B. einen Lichtwecker geschenkt bekommen mit Radio 
Funktion.
Dessen Bedienung ist so dermassen unintuitiv, daß ich die 
Bedienungsanleitung daneben liegen habe. Beim einzigen Gerät im 
Haushalt. Das Ding hat dedizierte Tasten, die zwar auch touch sind, aber 
zumindest mit einer optischen Rückmeldung.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Christian B. schrieb:
> aber
> zumindest mit einer optischen Rückmeldung.

Das ist das große Problem der Software, die dahinter werkelt.
Bei unserem Supermarkt haben inzwischen auch die Leergut 
Rückgabeautomaten eine Touchbedienung. Leider ohne jede optische oder 
akustische Reaktion.

Ein einfacher echter Knopf "wie früher" ist sinnvoller und sicher 
billiger.
Für mich muss nicht jeder Wasserkocher ein Touchdisplay haben.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Simon B. schrieb:
> Du hast also für 600 Euro günstiger ein Produkt gekauft das (Wenn
> o.G. stimmt) in der Herstellung eigentlich teurer sein müsste. Das sagt
> doch eine Menge aus!

Ja, das besagt, dass der Reibach des Herstellers bei beiden Optionen so 
hoch ist, dass der Preisunterschied exklusiv genutzt werden kann, um die 
Höherwertigkeit der teureren Option zu suggerieren.

War es nicht Kästner, der da meinte, man dürfe nie so tief sinken, den 
Kakao, durch den man gezogen werde, auch noch zu trinken?

Autor: Al. K. (alterknacker)
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Stefan M. schrieb:
> Für mich muss nicht jeder Wasserkocher ein Touchdisplay haben.

Wenn er dadurch billiger wird, ist es doch o.k.

Autor: Matthias X. (current_user)
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Ja er wird billiger. Es sind überall billige Bauteile verbaut und das 
billige Kondensatornetzteil wird beim ersten Blitzschlag oder 
spätenstens nach 25 Monaten den Geist aufgeben.
Da ist mir ein Bimetallschalter lieber.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Achim S. schrieb:
> Touch kann aber haptisch, optisch, gedanklich nicht das, was Tasten und
> Drehgeber können.
Und das ist dann auch der Knackpunkt: man darf mit einem Touch nicht 
solche Eingabeelemente "nachbilden" wollen. Das geht nämlich schief. 
Man sollte sich ein intuitives "Toucheingabekonzept" ausdenken, dann 
wird das was.

Oder andersrum: es gab auch mit Tasten und Drehgebern schon total 
schlechte Bedienkonzepte...

Davon abgesehen, dass man natürlich einen kapazitiven Touch nicht in 
potentiell nasse Bereiche platzieren sollte. Das funktioniert nämlich
entgegen den allseitigen Versprechungen der Hersteller /nicht 
zuverlässig/.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Ge. B. (georg2011) Benutzerseite
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Ich glaube auch, dass hier übertrieben wird. Ich persönlich nutze gern 
das eigene SM, weil Ich die touchs nicht mag. Zu viele Bakterien!

Touch an sich ist ok, wenn man es richtig bedienen kann. Das ist aber 
mehr eine Frage der Technologie und der Programmierung.

Wichtig ist eine schnelle Reaktion für die Haptik!

Autor: Le X. (lex_91)
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Es gab früher scheiß Bedienkonzepte mit "richtigen" Tastern und Knöpfen.
Es gibt heute scheiß Bedienkonzepte mit Touch.

Genauso gab es aber auch früher gute Bedienkonzepte mit "richtigen" 
Tastern und Knöpfen, und es gibt heute gute Bedienkonzepte mit Touch.

Autor: Carl D. (jcw2)
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Simon B. schrieb:
> Du hast also für 600 Euro günstiger ein Produkt gekauft das (Wenn o.G.
> stimmt) in der Herstellung eigentlich teurer sein müsste. Das sagt doch
> eine Menge aus!

Naja, die nur-Touch-Variante hat eine größeren Bildschirm. Nur werden 
auf der Mehrfläche Bitmaps genau der Knöpfe angezeigt, die bei der 
billigeren Variante physisch in diesem Bereich vorhanden sind. Die haben 
eine profilierte Oberfläche und ermöglichen es Fingern auch ohne 
hinzuschauen, sie zu finden. Das ist schon einen kleinen Abpreis wert.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Achim S. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Wenn es funktioniert, dann ist so ein Touch doch toll. Allerdings
>> funktioniert es eben recht oft nicht. Das ist das Problem...
>
> Touch kann aber haptisch, optisch, gedanklich nicht das, was Tasten
> und Drehgeber können.

Wobei das aber auch nicht immer nötig ist, siehe Fahrkartenautomat.

Andersrum möchte ich mein Autoradio/Navi ungern per Touch bedienen, da 
ablenkungsintensiv.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Das Schöne an meinen Oszilloskopen ist, dass der Hersteller neben der 
Frontplatte und dem Touchdisdingens auch daran gedacht hat, eine 
Bedienung mit der Maus vorzusehen.
Da muss man nicht dauernd über den Messaufbau hinweg zum Bildschirm oder 
zur Frontplatte angeln.
Beim Wasserkocher würde ich allerdings die Lösung mit der Maus nicht 
favorisieren.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Georg B. schrieb:
> Zu viele Bakterien!

Das ist ja nun mal kompletter Unsinn. Auf einer Mechanischen Taste sind, 
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, mehr Bakterien als auf 
einem Touch Feld. Schon allein aus dem Grund, daß die Touchtasten im 
Allgemeinen viel Größer sind als die entsprechenden mechanischen 
Bedienelemente.

Autor: Joggel E. (jetztnicht)
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Aha. Eine Garde alter (Männer) Leute, die vom Touch abgehaengt wurden 
und nun auf zickig machen.

Ich war auf der embedded und habe fantastische Touch gesehen. Mit 
Tageslicht tauglichen Displays. An den Staenden wurde nur so mit Wasser 
geprahlt. Die einen hatten einen laminaren Wasserfall von vielleicht 1cm 
Dicke dueber hinweg laufen, andere haben drauf gespritzt. Wieder andere 
hatten 1cm Dicke Glasplatten, vandalensicher, bevor dann das Wasser kam.

Es gibt alles. Man muss es nur waehlen und einbauen. Wenn der Einkauf 
mangels Kenntnisse einfach den Guenstigsten kauft .. tja.

Und ja, hin und wieder komme ich auch an Automaten mit Touch vorbei, die 
nicht gehen. Obwohl die Funktionalitaet dort essentiell ist. zB bei 
Bahntickets.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Zitronen F. schrieb:
> An den Staenden wurde nur so mit Wasser geprahlt. Die einen hatten einen
> laminaren Wasserfall von vielleicht 1cm Dicke dueber hinweg laufen,
> andere haben drauf gespritzt. Wieder andere hatten 1cm Dicke
> Glasplatten, vandalensicher, bevor dann das Wasser kam.
Ja, das gibt es alles. Blöd nur, wenn dann trotz dieser beeindruckenden 
Messeshoweinlagen jede dritte deiner damit bestückten Maschinen draußen 
beim Kunden herumzickt. Oder nur dann funktioniert, wenn der Touch vor 
Ort durch den FAE einen halben Tag lang "auf die besonderen Bedürfnisse 
des Kunden" abgeglichen werden muss.

Da wird dein Gesicht von Minute zu Minute länger...

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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D. C. schrieb:
> Hallo Leute,
>

> Wen nervt das auch?

Mich stört das ganz gewaltig! Und finde das echt Schei..e

Autor: A. S. (achs)
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Zitronen F. schrieb:
> Aha. Eine Garde alter (Männer) Leute, die vom Touch abgehaengt wurden
> und nun auf zickig machen.

Es gibt doch heute noch gar kein Konzept, wie Touch ohne intensive 
visuelle Kontrolle funktionieren könnte.

Den Rest (Wasser, feuchte, Handschuhe) kriegt man irgendwann hin, die 
Möglichkeiten sind immens. Wischen, vergrößern und verschieben sind 
super. Meist sind dabei aber Bedienelemente und bedientes Objekt 
gemeinsam sichtbar.

Dort, wo ich gleichzeitig woanders hingucken muss, ist touch meist 
krampf, wie z.B. im Straßenverkehr oder bei manuellen Eingriffen an 
größeren Maschinen

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Erinnert sich noch jemand der in den siebziger Jahren ubiquitären 
Sensoren?
Von denen ist recht bald kaum noch etwas geblieben, außer vielleicht den 
Fahrkartenautomaten auf dem Ostberliner "Hauptbahnhof", wo sie 
mindestens bis Anfang der neunziger versagt haben.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Achim S. schrieb:
> Dort, wo ich gleichzeitig woanders hingucken muss, ist touch meist
> krampf, wie z.B. im Straßenverkehr oder bei manuellen Eingriffen an
> größeren Maschinen

Deshalb schätze ich auch mein Autoradio mit normalen Tasten.

Ich bin schon öfters in Autos unterwegs gewesen, die Touch Radios haben.
Ein Krampf, weil man immer hinschauen muss, um zu sehen was man tut.
Das lenkt nicht weniger ab, als ein Handy am Steuer.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Noch ein Aspekt: behindertengerecht ist ein Touchscreen nicht. Aber 
heutige Internetseiten sind auch selten behindertengerecht gestaltet.

Die Bedienung der Fahrkartenautomaten leidet vor allem an der langsamen 
Reaktion auf die Eingabe. Und die "Tasten", z.B. für die Texteingabe des 
Fahrtziels sind ziemlich klein.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Stefan M. schrieb:
> Deshalb schätze ich auch mein Autoradio mit normalen Tasten.

Ich schätze ein integriertes Autoradio mit großem Touchscreen und dafür 
aber Bedientasten am Lenkrad. Dito für die Freisprecheinrichtung.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Percy N. schrieb:
> Erinnert sich noch jemand der in den siebziger Jahren ubiquitären
> Sensoren

Kannst du die näher beschreibe? Meinst du Berührungstasten?

Sowas?
https://products.schaefer.onlinebusiness.cc/styles/et-28

Dieser funktioniert zuverlässig.
wenn auch aus der Mode

Namaste

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Winfried J. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Erinnert sich noch jemand der in den siebziger Jahren ubiquitären
>> Sensoren
>
> Kannst du die näher beschreibe? Meinst du Berührungstasten?
>
> Sowas?
> https://products.schaefer.onlinebusiness.cc/styles/et-28
>
Eigentlich handelte es sich lediglich um leitende Flächen, die in 
isolierender Umgebung untergebracht waren. Wenn man die mit dem Finger 
berührte, wurde die hierdurch erzeugte Störspannung hochohmig detektiert 
und als Schaltsignal verwendet. Teilweise galt es auch, die Isolierung 
zwischen zwei leitenden Flächen mit der Fingerspitze zu überbrücken.

So richtig toll funktionierten die nicht;  die Finger durften weder zu 
trocken noch zu feucht sein. Mein Vater hatte damals seine liebe Not mit 
dem Fernseher.
Aber das Zeugs war halt ausgesprochen hip und wurde nahezu überall 
verbaut, wo es zulässig war.

Nicht ganz so exzessiv wurden damals Schiebepotis verbaut, Geräte mit 
Drehknöpfen wurden weitgehend als minderwertig angesehen. Das war die 
Zeit, als Autoradios graphische Equalizer hatten, 2*7 Bänder.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Ja das war woran ich mich erinnerte ich habe dann in meinem Zimmer die 
Lichtschalter mit Tastern und Stromstoßschaltern ersetzt und diese mit 
derartigen Eigenbauten versehen.

Der Schäfertaster funktioniert wohl mit Abreißoszillator?
Das geht sogar mit mehreren in einem Tableau dicht bei einander sehr 
zuverlässig.


Namaste

Autor: Uhu U. (uhu)
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Hast du einen Schaltplan dafür?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Hast du einen Schaltplan dafür?

Leider nicht. Ich hatte einen mechanisch Ramponierten, den ich ersetzen 
musste aber da er vollständig in weißes Epoxhydharz eingegossen war habe 
ich auf eine Zerlegung verzichtet und ihn entsorgt.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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@ Falk "Youtube-Video Samantha Fox - Touch Me"
Und ich dachte, an ihre TITEL kann sich keiner mehr erinnern (G. Jauch).

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Meine Katze hat gestern den Herd aktiviert ... dank Touche geht sogar 
das. Zum Glück habe ich das sofort bemerkt. Man braucht echt einen extra 
Schalter dafür, da könnte ja auch ein Kind hoch langen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Mike J. schrieb:
> Meine Katze hat gestern den Herd aktiviert ... dank Touche geht sogar
> das. Zum Glück habe ich das sofort bemerkt. Man braucht echt einen extra
> Schalter dafür, da könnte ja auch ein Kind hoch langen.

Den Herd einzuschalten haben Kinder schon lange vor dem Aufkommen von 
Touch hinbekommen.

Und im Gegensatz zu den alten Herden, kann man bei modernen (Touch) 
Herden eine Kindersicherung einschalten. Hilft auch gegen Katzen. Nur 
tun muss man es. Aber klar, auf Touch schimpfen ist einfacher.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Cyblord -. schrieb:
> Aber klar, auf Touch schimpfen ist einfacher.

Ich schimpfe nicht auf Touch, sondern die Leute welche da etwas 
vergessen haben zu implementieren damit es wirklich sicher ist.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Mike J. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Aber klar, auf Touch schimpfen ist einfacher.
>
> Ich schimpfe nicht auf Touch, sondern die Leute welche da etwas
> vergessen haben zu implementieren damit es wirklich sicher ist.

Im Prinzip hast Du sicherlich Recht. Das Konzept ist nur dann 
zwangsläufig kindersicher, wenn bei jeder Betätigung gleichzeitig die 
Kindersicherung deaktiviert werden muss.
Damit sind wir dann beim erzwungenen Zweihandbetrieb.

Ich bezweifle, dass das allzu viele Verbraucher mitmachen.

Denkbar wäre allerdings eine Auslegung, bei der die Kindersicherung nach 
jedem Abschalten aktiviert wird und die sich einhändig abstellen lässt.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Percy N. schrieb:

> Im Prinzip hast Du sicherlich Recht. Das Konzept ist nur dann
> zwangsläufig kindersicher, wenn bei jeder Betätigung gleichzeitig die
> Kindersicherung deaktiviert werden muss.
> Damit sind wir dann beim erzwungenen Zweihandbetrieb.
>
> Ich bezweifle, dass das allzu viele Verbraucher mitmachen.

Natürlich nicht. Weil die meisten Verbraucher gerne selbst entscheiden 
ob sie die Kindersicherung aktivieren oder nicht. Das scheint hier 
gerade für ein paar SBZler recht ungewöhnlich, die sich geradezu nach 
jeder Art Bevormundung sehnen.

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Mike J. schrieb:
> Meine Katze hat gestern den Herd aktiviert ... dank Touche geht
> sogar
> das. Zum Glück habe ich das sofort bemerkt. Man braucht echt einen extra
> Schalter dafür, da könnte ja auch ein Kind hoch langen.

Bei einem Induktionsherd sollte das (solange kein Topf draufsteht) zu 
Nichts führen, weil der sich nach einigen Sekunden wieder abschaltet.

Autor: Michael B. (alter_mann)
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Mal eine Zwischenfrage zu "Herd mit Touchbedinung", mangels eigenem 
Testobjekt.
Wenn da mal was überkocht - wie kann man denn dann den Herd austouchen?
Ich stelle mir das unangenehm an den Fingern vor.

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Michael B. schrieb:
> Mal eine Zwischenfrage zu "Herd mit Touchbedinung", mangels
> eigenem
> Testobjekt.
> Wenn da mal was überkocht - wie kann man denn dann den Herd austouchen?
> Ich stelle mir das unangenehm an den Fingern vor.

Meine pers. Erfahrung mit Induktionsherd: Er schaltet sich piepsend ab. 
Man muss erst das (heisse) Wasser wegwischen, den Bereich mit den 
Touchbuttons trocknen und kann dann wieder einschalten.

Autor: Michael B. (alter_mann)
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Danke für die Auskunft.
Klingt nach vorhandenem Verbesserungspotential.
Zumindest geht Dein Herd automatisch aus.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Michael B. schrieb:
> Mal eine Zwischenfrage zu "Herd mit Touchbedinung", mangels eigenem
> Testobjekt.
> Wenn da mal was überkocht - wie kann man denn dann den Herd austouchen?
> Ich stelle mir das unangenehm an den Fingern vor.

Wenn heißes Wasser auf dem Touch-Tasten sind ist es unangenehm und auch 
wenn sich die Ceran-Oberfläche erwärmt hat gibt es warme Finger. So 
schön ist es bei meinem Herd nicht gelöst. Ein externes Bedienfeld, 
rechts gleich neben dem Herd wäre nicht schlecht gewesen.

Autor: Claus M. (energy)
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Der scheiß Touch beim Herd nervt mich auch gewaltig. Auch beim reinigen 
fängt das ding immer an zu piepen. Wie einfach waren doch die alten 
drehschalter. Eins muss man dem Touch aber lassen, kindersicherer ist 
es.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Claus M. schrieb:
> Der scheiß Touch beim Herd nervt mich auch gewaltig.
Wir haben auch solche Herde mit ein paar Touchtasten seit gut 20 Jahren. 
Mir gefällt das.

> Auch beim reinigen fängt das ding immer an zu piepen.
Aber dafür kannst du diese Fläche leicht reinigen, weil sie geschlossen 
und durchgängig ist. Reinige mal Drehknöpfe und den Schlitz 
drumrum/drunter...

Autor: René H. (mumpel)
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Ich mag die Fahrkartenautomaten auch nicht. Vor allem wenn man bedenkt 
wieviele Kunden täglich ihre Fettfinger daran abwischen und wie wenig 
die Automaten gereinigt werden. Zudem bevorzuge ich Stiftbedienung. Und 
die Automaten aus den 1990ern waren besser, die mit der Tastatur und dem 
Scrollrad (einige von euch werden sich daran erinnern), die abgeschafft 
wurden weil sie angeblich zu oft beschädigt wurden.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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René H. schrieb:
> Ich mag die Fahrkartenautomaten auch nicht. Vor allem wenn man bedenkt
> wieviele Kunden täglich ihre Fettfinger daran abwischen und wie wenig
> die Automaten gereinigt werden.
Mit einer Tastatur oder einem Drehknopf wäre das sicher besser...

> die abgeschafft wurden weil sie angeblich zu oft beschädigt wurden.
Vermutlich stimmt das. Es gibt tatsächlich solche Idioten, denen nichts 
besseres einfällt, als z.B. Sekundenkleber in die Ritzen zu leeren.

Autor: René H. (mumpel)
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Aber einen vernünftigen Drehknopf. Das Drehrad an den alten Automaten 
war zu leichtgängig, mit dem konnte man Karussell spielen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael B. (alter_mann)
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Lothar M. schrieb:
> Reinige mal Drehknöpfe und den Schlitz
> drumrum/drunter...

Ziehen - Drehknopf ab, läßt sich dann prima reinigen, auch die Ränder 
des "Knopflochs" bei versenkbarer Ausführung.
Anschließend nur noch ansetzen und leicht drücken - Knopf wieder dran 
und ggf. auch gleich wieder versenkt.
Ist zugegebenermaßen etwas mehr Aufwand, aber durchaus zu verkraften. 
Und wer Touch-überall-um-jeden-Preis nicht mag, nimmt das locker in 
Kauf.

Beitrag #5429936 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Hast du einen Schaltplan dafür?

Ich habe das Ding gefunden und aufgepopelt ein Relais in CMOS IC 
unbeschriftet Hühnerfutter.

Die Initiatorschaltung scheint im wesentlichen der linken Hälfte vom 
angehängten Bild aus diesem Video 
Youtube-Video "Touch Sensitive Switch with Xnor 4077 cmos gate" entsprechen.

Namaste

Autor: Joachim B. (jar)
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Frank E. schrieb:
> Meine pers. Erfahrung mit Induktionsherd: Er schaltet sich piepsend ab.
> Man muss erst das (heisse) Wasser wegwischen, den Bereich mit den
> Touchbuttons trocknen und kann dann wieder einschalten.

...und selbst wenn er aus ist piepst er immer um Hilfe wenn man putzt, 
das nervt gewaltig.
Er piepst auch wenn man nur mal am Frühstückstisch den Arm aufs 
Sensorfeld legt obwohl das Feld aus ist.
Er piepst auch wenn man nur mal das Geschirrtuch ablegt obwohl das Feld 
aus ist.

Er nervt eigentlich immer, wer so einen Schrott erfindet gehört gefedert 
und geteert!

Autor: Uhu U. (uhu)
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Joachim B. schrieb:
> Er nervt eigentlich immer, wer so einen Schrott erfindet gehört gefedert
> und geteert!

Das hat jetzt aber weniger mit dem Touchpanel selbst zu tun, als mit 
einer geistig minderbemittelten Firmware...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Er nervt eigentlich immer, wer so einen Schrott erfindet gehört gefedert
>> und geteert!
>
> Das hat jetzt aber weniger mit dem Touchpanel selbst zu tun, als mit
> einer geistig minderbemittelten Firmware...

Eher sehe ich das Problem auf der Bedienerseite.
Man sollt halt mit eleganter Technik auch elegant umgehen.
Es Ist mit etwas Aufmerksamkeit völig unnötig die beschriebenen 
Szenarien zu provozieren.

Schlimmer sind bei Touchanwendungen schlecht Funktionierende oder solche 
welche den Bediener motorisch oder intelektuell herausfordern.

Ich vermisse  am I-Pad schmerzlich die Cursortasten.
Namaste

Autor: Uhu U. (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Es Ist mit etwas Aufmerksamkeit völig unnötig die beschriebenen
> Szenarien zu provozieren.

Nein, winne, das ist einfach nur ohne Sinn und Verstand hingerotzte 
Firmware.

> oder solche welche den Bediener motorisch oder intelektuell
> herausfordern.

Aha, beim Putzen soll die Hausfrau auch noch denken, was der Herr 
Ingenieur nicht bedacht hat...

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Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Aha, beim Putzen soll die Hausfrau auch noch denken, was der Herr
> Ingenieur nicht bedacht hat...

Ob das ding ein Piep kriegt wenn es geputzt wird ist doch wurscht. 
Schlimmer währe, wenn es täte wie es denkt, das gemeint wäre und es 
nicht piepte.

Alte Regel: Der Dau hat immer eine Option mehr als der Entwickler 
ersinnen kann.

Und er nutzt sie.

Namaste

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Autor: Uhu U. (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Ob das ding ein Piep kriegt wenn es geputzt wird ist doch wurscht.

Nein, das nervt und ich bestehe auf meinem Recht von sinnloser 
Lärmbelästigung verschont zu werden...

> Alte Regel: Der Dau hat immer eine Option mehr als der Entwickler
> ersinnen kann.
>
> Und er nutzt sie.

Und wenn der Entwickler der Dau ist, erübrigt sich der Anwender - so 
kann man zwei Klappen mit einer Fliege schlagen...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Und wenn der Entwickler der Dau ist, erübrigt sich der Anwender - so
> kann man zwei Klappen mit einer Fliege schlagen...

..., vorausgesetzt du hast eine Alternative und niemand der anderer 
Meinung ist hat die Entscheidungshoheit. ... OhWeh

Namaste

Uhu U. schrieb:
> Nein, das nervt und ich bestehe auf meinem Recht von sinnloser
> Lärmbelästigung verschont zu werden...

Ich sags mal mit Reinhard M. "Irgend ein Depp mäht (bohrt) irgend wo 
immer."
...
Zur zeit rund hundert Meter Luftlinie schräg unter mir. Da kann OW auch 
den Herd putzen, ohne mir lästig zu tun. ;)

Namaste

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Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael B. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Reinige mal Drehknöpfe und den Schlitz
>> drumrum/drunter...
> Ziehen - Drehknopf ab, läßt sich dann prima reinigen, auch die Ränder
> des "Knopflochs" bei versenkbarer Ausführung.
> Anschließend nur noch ansetzen und leicht drücken - Knopf wieder dran
> und ggf. auch gleich wieder versenkt.
Und nach dem 20. Abziehen geht der Knopf dann tatsächlich auch schon 
ganz leicht runter. Und nach dem 50. Abziehen hält er schon nicht mehr 
richtig. Das gibt kein Lob von der Frau des Hauses...
Den Taster oben in der Kochfläche wird tagtäglich "so nebenbei" beim 
Abwischen der Platte mitgeputzt.

Und wenn es dabei piepst, dann piepst es eben. Hauptsache, der schaltet 
sich dabei nicht ein.

Autor: Joachim B. (jar)
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Winfried J. schrieb:
> Eher sehe ich das Problem auf der Bedienerseite.

nö, ich habe eine Polybox Anschlußbox (so auch beworben!) zum Kochfeld 
und am Herd sind alle Schalter auf 0 ! (da könnte man glatt besseres 
vermuten)

Da dürfte das Sensorkochfeld auch keinen Mux machen wenn man putzt oder 
was ablegt oder abstellt.

Es ist einfach nur eine doofe Firmware/ Konstruktion, auch ein Grund 
vermutlich weil die ganze Sparte nun verkauft wurde.

Kochfeld 800,-€ und Herd 800,-€ sind ja nicht am unteren Preissegment.
Auch sind die Küchenstudios seit langem schon abgewickelt worden somit 
hatte man vor Kauf keine Testmöglichkeit, die wussten warum, hätte man 
das vorher testen können die Verkäufe wären noch geringer.
In Märkten oder Küchenstudios ist probekochen ja nicht möglich.

Mich gruselt schon vor Touch am nächsten PKW, beim Fahren trifft man ja 
kaum und Rückmeldung gibts auch keine.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Was vermisse ich eigentlich im Vergleich zu den tollen Hi-Tech Geräten 
über die ihr sprecht in Küchenherdtechnik? Ich habe einen ganz einfachen 
Gasherd mit elektrischer Funkenzündung und runden Knöpfen. Sonst 
ziemlich traditionell. Läuft schon seit 25 Jahren ohne Mucken zu machen. 
Das einzige High-Tech daran ist eine rote LED Digitaluhr mit Timer

So, was vermisse ich z.B im Vergleich mit den Induktionsherden und 
flachen Glas Herde? Manche Köche wollen sowieso nur mit Gas kochen. Und 
wenn ich mir TV Kochsendungen ansehe wird da oft auch nur mit einfachen 
Gerät geatbeitet. Es gelingt alles was man so typischerweise daheim 
kocht. So, was brauche ich nun die High-Tech Bedienung? Was können die 
Wichtiges, daß mir gegenüber ein Nachteil ist so daß ich unbedingt mir 
gleich den letzte Schrei anschaffen sollte?

Ich bin mir bewußt, daß meine Frage etwas ketzerisch ankommen wird und 
auch so gedacht isz. Aber wirklich, was ist so viel besser an 
kontemporärer Küchentechnik? Nur mehr oder weniger nur der 
Bedien-Komfort oder hat man in den letzten 25 Jahren doch wirklichen 
Fortschritt gemacht und ich hinke nun hoffnungslos hinterher...

Btu sind Btu, ganz gleich wie man's anfaßt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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Gerhard O. schrieb:
> Was können die Wichtiges, daß mir gegenüber ein Nachteil ist so daß
> ich unbedingt mir gleich den letzte Schrei anschaffen sollte?

Es gibt schönere Brandblasen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Uhu U. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Was können die Wichtiges, daß mir gegenüber ein Nachteil ist so daß
>> ich unbedingt mir gleich den letzte Schrei anschaffen sollte?
>
> Es gibt schönere Brandblasen.

OK. Das ist schon etwas:-)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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OK. Hier ist eine Herausforderung:

Früher verwendete man Wasser isolierte Spezialtöpfe zum Milch erhitzen 
ohne dass sie anbrennt oder überläuft. Wie schafft das ein High Tech 
Herd ohne solchen Spezialtopf?

: Bearbeitet durch User
Autor: A. S. (achs)
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Gerhard O. schrieb:
> Früher verwendete man Wasser isolierte Spezialtöpfe zum Milch erhitzen
> ohne dass sie anbrennt oder überläuft. Wie schafft das ein High Tech
> Herd ohne solchen Spezialtopf?

Mikrowelle, Dreisatz.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Achim S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Früher verwendete man Wasser isolierte Spezialtöpfe zum Milch erhitzen
>> ohne dass sie anbrennt oder überläuft. Wie schafft das ein High Tech
>> Herd ohne solchen Spezialtopf?
>
> Mikrowelle, Dreisatz.

Du schummelst:-)

Mikrowelle ist nicht gültig. Abgesehen davon läuft Milch auch in der 
Mikrowelle leicht über.

: Bearbeitet durch User
Autor: Carl D. (jcw2)
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Gerhard O. schrieb:
> Achim S. schrieb:
>> Gerhard O. schrieb:
>>> Früher verwendete man Wasser isolierte Spezialtöpfe zum Milch erhitzen
>>> ohne dass sie anbrennt oder überläuft. Wie schafft das ein High Tech
>>> Herd ohne solchen Spezialtopf?
>>
>> Mikrowelle, Dreisatz.
>
> Du schummelst:-)
>
> Mikrowelle ist nicht gültig. Abgesehen davon läuft Milch auch in der
> Mikrowelle leicht über.

Ich benutze auch die MW.
Standard-Glas mit immer gleichem Fùllstand und empirisch ermittelter 
Stellung des Timer-Knopfs
=> Milch mit genau der Temperatur zum Schaumschlagen.
(WAF 10)

Aber sonst: solange ich nich eine Gasflasche tragen kann, wird genau 
damit gekocht. Elektrisch ist nur der Zünder.
Und die Zündsicherung, per Thermoelement.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Carl D. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Achim S. schrieb:
>>> Gerhard O. schrieb:
>>>> Früher verwendete man Wasser isolierte Spezialtöpfe zum Milch erhitzen
>>>> ohne dass sie anbrennt oder überläuft. Wie schafft das ein High Tech
>>>> Herd ohne solchen Spezialtopf?
>>>
>>> Mikrowelle, Dreisatz.
>>
>> Du schummelst:-)
>>
>> Mikrowelle ist nicht gültig. Abgesehen davon läuft Milch auch in der
>> Mikrowelle leicht über.
>
> Ich benutze auch die MW.
> Standard-Glas mit immer gleichem Fùllstand und empirisch ermittelter
> Stellung des Timer-Knopfs
> => Milch mit genau der Temperatur zum Schaumschlagen.
> (WAF 10)
>
> Aber sonst: solange ich nich eine Gasflasche tragen kann, wird genau
> damit gekocht. Elektrisch ist nur der Zünder.
> Und die Zündsicherung, per Thermoelement.

OK. Das mache ich genauso. Brauche mich allerdings um den WAF nicht zu 
kümmern:-)

..

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Gerhard O. schrieb:
> Ich habe einen ganz einfachen
> Gasherd

hatte ich mal, ist aber hier nicht möglich mangels Gas und mit Flaschen 
wollte ich nicht wieder anfangen.
25 Jahre war ich mit dem konventionellen Ceranfeld so la la zufrieden, 
Induktion ist schon eine Erfahrung, nah am Gas wäre die Technik nicht so 
blöde!

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Joachim B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich habe einen ganz einfachen
>> Gasherd
>
> hatte ich mal, ist aber hier nicht möglich mangels Gas und mit Flaschen
> wollte ich nicht wieder anfangen.
> 25 Jahre war ich mit dem konventionellen Ceranfeld so la la zufrieden,
> Induktion ist schon eine Erfahrung, nah am Gas wäre die Technik nicht so
> blöde!

Ich habe Bekannte die von der Induktionstechnik schwärmen. Aber dann 
braucht man ein großes Investment in kompatiblen Kochgeschirr.

Andere Bekannte von mir würden sich Ceranfeld nicht mehr kaufen und 
werden bald auf Gas umstellen.

Naja. Gas Flaschen sind natürlich unbequem. Das sehe ich ein.

Autor: Joachim B. (jar)
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Gerhard O. schrieb:
> Ich habe Bekannte die von der Induktionstechnik schwärmen. Aber dann
> braucht man ein großes Investment in kompatiblen Kochgeschirr.

ja das war auch das teuerste dazu über 1000,-€ mal eben perfekte Töpfe 
und Pfannen die ich über 20 Jahre hatte gegen welche zu tauschen die 
auch perfekt sind und induktionsgeeignet, ich dachte vorher das muss 
doch auch so gehen, ein Ferrariszähler schafft es doch auch.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Joachim B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich habe Bekannte die von der Induktionstechnik schwärmen. Aber dann
>> braucht man ein großes Investment in kompatiblen Kochgeschirr.
>
> ja das war auch das teuerste dazu über 1000,-€ mal eben perfekte Töpfe
> und Pfannen die ich über 20 Jahre hatte gegen welche zu tauschen die
> auch perfekt sind und induktionsgeeignet, ich dachte vorher das muss
> doch auch so gehen, ein Ferrariszähler schafft es doch auch.

Naja, die Naturgesetze sind eben streng:-)

Aber man will ja auch guten Wirkungsgrad. Wie zuverläßig ist eigentlich 
die Technik hier?

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Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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ich kenne noch 70er-Jahre HiFi-anlagen,
wo ganz hippe Sensortasten dran waren.

hatte bei meiner* nie lange gedauert,
wo ein Tipp auf eine Taste alles auf einmal aktivierte.

Alle Speichertasten für UKW Sender leuchteten und kein Sender
war einstellbar.

Das war mindestens genauso frustierend.

* =
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/saba-ultra-hifi-9800-dual-1226-plattenspieler-radio-tuner/844149429-240-5219

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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SAA180 u.ä.?

Autor: Joachim B. (jar)
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waren die Schlimmen nicht SAA560 SAA570?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Joachim B. schrieb:
> waren die Schlimmen nicht SAA560 SAA570?

So schlimm, daß G. nicht einmal ein Datenblatt findet?

Körting hatte diese massenhaft in Fernsehgeräten eingebaut.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fred P. (pruckelfred)
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Joachim B. schrieb:
> Mich gruselt schon vor Touch am nächsten PKW, beim Fahren trifft man ja
> kaum und Rückmeldung gibts auch keine.

Ich habe im Ford-Mondeo (2018) einen 10"-Touch. Eine Ausstattungslinie 
tiefer wären dort klassische Knöpfe und Schalter, ich wurde also nicht 
gezwungen.

Beim "Ford Sync 3" sind die virtuellen Tasten groß genug, sie auch 
während der Fahrt zu treffen. Ich muß relativ kräftig drücken, ich 
denke, es ist ein resistiver Touchscreen, wie ihn Navigon vor 10 Jahren 
hatte. Die Bedienung ist weitaus weniger kritisch, als ich es mir 
vorgestellt hätte!

Natürlich erwarte ich nicht, während der Fahrt das Navi umzustellen 
oder sonstige komplexen Dinge zu tun, das ist auch mit klassischen 
Tasten eine nur schlecht verantwortbare Ablenkung.

Die Klimaanlage kann über den Touch bedient werden, hat aber zusätzlich 
mechanische Tasten, die ich bevorzuge. Zusätzlich gibt es eine 
Sprachsteuerung, mal eben unterwegs ein Ziel ins Navi sprechen, 
funktioniert ziemlich gut.

Was eher nervt, sind die schwer durchschaubaren Strukturen, welche 
Funktion sich denn nun in welchem Untermenü versteckt oder welche 
Sprachbefehle zu sinnvollen Ergebnissen führen.

Also: Wenn es wirklich so kritisch gesehen wird, ansehen, nicht kaufen 
und ggfs. die Marke wechseln.

● J-A V. schrieb:
> ich kenne noch 70er-Jahre HiFi-anlagen,
> wo ganz hippe Sensortasten dran waren.

Fernseher ITT-Schraub-Lorenz, Sensortasten mit zwei Ringen, wo eine 
Fliege in der Lage war, den Sender zu wechseln.

Joachim B. schrieb:
> waren die Schlimmen nicht SAA560 SAA570?

Bitte SAS, nicht SAA - könnte ich noch im Bestand haben. Die Dinger 
konnten doch, soweit ich erinnere, die 33V-Abstimmspannung direkt 
schalten?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Fred P. schrieb:
> Fernseher ITT-Schraub-Lorenz, Sensortasten mit zwei Ringen, wo eine
> Fliege in der Lage war, den Sender zu wechseln.

jau das auch.

btw
was schafft 'ne Fliege auf nem Touch-Monitor?
schafft die es da auch eine Eingabe zu aktivieren?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Also hier bringt die Arroganz der Autofirmen mein Blut zum überlaufen 
und sehe nur noch rot:-)

Ich will ja niemand die neue Technik verwehren und wem eben die 2018 
High-Tech im Fahrzeug zusagt soll es doch ruhig ausnützen können. Nur, 
finde ich, sollten die Autohersteller immer gleichzeitig eine 
traditionellere Ausstattung für solche Kunden bieten, die dafür wenig 
Interesse aufbringen oder noch nicht dafür fertig sind.

Die Hersteller können behaupten was sie wollen, aber einrs können sie 
nicht widerlegen, daß Reparatur und Austausch aller dieser KFZ High-Tech 
Komponenten dem Kunden viel Geld kostet und man böswillig von Highway 
Robbery sprechen könnte.

Auch im Sinne von Robustheit ist vielleicht die neue Technik nch nicht 
ausgereift. Es gibt 100 Gründe warum man das nicht so extrem forcieren 
sollte. Mich stört eben die Friss oder Stirb Einstellung der Hersteller 
und die implizite Erwartungshaltung "Though shall like it!"

Auch sollte man erwägen, daß nach Garantieablauf der Austausch und 
Reparatur solcher High-Tech Bedieneinheiten und der verbleibende Rest 
von elektromechanischer High-Tech extrem teuer sein werden. Ich würde 
mich nicht wundern wenn die Dinger dann 5000 Euro oder mehr kosten. Und 
wenn abhängige Baugruppen im Fehlerfall nicht eindeutig identifiziert 
werden können, dann noch extremere Reparaturkosten anfallen. 
Aggravierend kommt dazu, daß solch ausgestattete Fahrzeuge nicht mehr 
minimal gebrauchbar sind wenn z.B das Bedienfeld der Heizung im Winter 
bei -20 Grad ausfällt.

Ob es die Hersteller glauben oder nicht, es gibt tatsächlich noch viele 
potenzielle Fahrzeugkunden, die mit bescheidener, traditioneller 
Austtattung noch zufrieden wären.

OK. Ich bin vielleicht halt ein Querulant und kritisch gegenüber all 
diesen KFZ Änderungen. Muß das aber wirklich alles so schnell gehen, daß 
keiner mehr eine Wahl hat sich daran zu gewöhnen? Irgendwie wäre ein 
langsameres Vorgehen in meinen Augen zumindest vernünftiger. Ich bin ja 
nicht der einzige in meiner Altersgruppe welche die neue Bedienmethoden 
nicht unbedingt so cool finden. Kann man den diese Innovationswut nicht 
ein bischen zügeln?

OK. Ich verspreche mich heute diesbezüglich nicht mehr auszulassen und 
den Thread weiterhin gekapert zu haben.

Autor: Joachim B. (jar)
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Fred P. schrieb:
> Bitte SAS, nicht SAA

ah deswegen sind die so schlecht zu finden

SAS560/570
https://www.semicon-data.com/oem/shs/shs_76.html

Gerhard O. schrieb:
> So schlimm, daß G. nicht einmal ein Datenblatt findet?

mein Fehler ist ja auch schon ewig her, die 560/570 waren noch präsent, 
das SAS nicht mehr :)

Fred P. schrieb:
> Beim "Ford Sync 3"

ich muss noch mit dem relativ doofen 2.xx leben, manchmal nervt es ja, 
ich will tlefonieren und Sync will genau in dem Moment das Telefonbuch 
runterladen, mal wieder dabei hat sich seit gestern nichts geändert, 
aber wehe ich habe eine neue Nummer eingegeben, dann will Sync natürlich 
nicht aktualisieren und das per Hand anzustoßen ist auch gut versteckt 
in Untermenüs.

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Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Gerhard O. schrieb:
>
> Auch sollte man erwägen, daß nach Garantieablauf der Austausch und
> Reparatur solcher High-Tech Bedieneinheiten und der verbleibende Rest
> von elektromechanischer High-Tech extrem teuer sein werden. Ich würde
> mich nicht wundern wenn die Dinger dann 5000 Euro oder mehr kosten. Und

Davon solltest Du ausgehen.

> wenn abhängige Baugruppen im Fehlerfall nicht eindeutig identifiziert
> werden können, dann noch extremere Reparaturkosten anfallen.
> Aggravierend kommt dazu, daß solch ausgestattete Fahrzeuge nicht mehr
> minimal gebrauchbar sind wenn z.B das Bedienfeld der Heizung im Winter
> bei -20 Grad ausfällt.

Ein Schelm der Arges dabei denkt!

> Ob es die Hersteller glauben oder nicht, es gibt tatsächlich noch viele
> potenzielle Fahrzeugkunden, die mit bescheidener, traditioneller
> Austtattung noch zufrieden wären.
>

Von denen können Winterkorn & Co aber nicht die Milliarden an Bußen und 
Schadensersatzzahlungen an Transatlantier bestreiten.

> OK. Ich bin vielleicht halt ein Querulant und kritisch gegenüber all
> diesen KFZ Änderungen. Muß das aber wirklich alles so schnell gehen, daß
> keiner mehr eine Wahl hat sich daran zu gewöhnen? Irgendwie wäre ein

Ja, das muss so sein. Wo kämen wir hin, wenn der Verbraucher eine 
informierte Entscheidung treffen könnte? Da könnte man ihm ja gleich 
eine Wahlmöglichkeit einräumen!

> langsameres Vorgehen in meinen Augen zumindest vernünftiger. Ich bin ja
> nicht der einzige in meiner Altersgruppe welche die neue Bedienmethoden
> nicht unbedingt so cool

Darum geht es eher nicht. Über diesen Blödfug haben sich schon vor  zehn 
Jahren die Jungs von Top Gear aufgeregt, und die haben ganz bestimmt 
nichts gegen Fortschritt in der Automobiltechnik.

Autor: Joachim B. (jar)
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Gerhard O. schrieb:
> Auch sollte man erwägen, daß nach Garantieablauf der Austausch und
> Reparatur solcher High-Tech Bedieneinheiten und der verbleibende Rest
> von elektromechanischer High-Tech extrem teuer sein werden. Ich würde
> mich nicht wundern wenn die Dinger dann 5000 Euro oder mehr kosten. Und
> wenn abhängige Baugruppen im Fehlerfall nicht eindeutig identifiziert
> werden können, dann noch extremere Reparaturkosten anfallen.
> Aggravierend kommt dazu, daß solch ausgestattete Fahrzeuge nicht mehr
> minimal gebrauchbar sind wenn z.B das Bedienfeld der Heizung im Winter
> bei -20 Grad ausfällt.

nun ja die Clientel trifft es ja seltener, ich denke an den ersten 750iL 
der nach einigen Jahren keine Ersatz Xenon mehr bekam, Alternative 
Halogen war noch lieferbar.

Wer aber so ein 750iL neu gekauft hat ist danns chon wieder bei einem 
Neuen, wer sich sowas als kleinen Luxus gebraucht kauft steht im Regen.

Bein FoFo bekam von mir nach 13 Jahren das Aus als mir keiner sagen 
konnte Steuergerät oder nicht, mal eben 2k€ nur zum probieren wollte ich 
dann doch nicht und es wird immer schlimmer, Canon Drucker extra mit 
Kopf und Einzeltinten gekauft und nach nur 3 Jahren bekam ich nicht mal 
mehr den Kopf als Ersatzteil.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Jetzt werde ich mal mutig ins Wespennest stoßen: Vielleicht liegt es 
geradezu daran, daß heutzutage nur noch die Guilde der Informatiker 
Zunft maßgeblich den technischen Standard über die Köpfe der 
verbleibenden Disziplin Kollegen bestimmen.

Alles scheint darauf hinzuweisen wenn man die Handbücher der neuen 
Fahrzeuge liest und sich mit der Bedienung solcher Fahrzeuge befaßt und 
die drahtlosen Verbindungskonzepte studiert. Toyota sagt dazu "Connected 
Vehicle System" welches der Kunde explizit vom Händler abschalten lassen 
muß wenn es ihm aus irgendeinen Grund lästig ist, daß das Fahrzeug 
laufend Telemetrie Daten in die Cloud abgibt.

Und jetzt schwinge ich mich in meinen gelben Lamborghini und lasse die 
Informatiker den Staub schmecken:-)))

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Joachim B. schrieb:
> Bein FoFo bekam von mir nach 13 Jahren das Aus als mir keiner sagen
> konnte Steuergerät oder nicht, mal eben 2k€ nur zum probieren wollte ich
> dann doch nicht und es wird immer schlimmer, Canon Drucker extra mit
> Kopf und Einzeltinten gekauft und nach nur 3 Jahren bekam ich nicht mal
> mehr den Kopf als Ersatzteil.

Ja, man wird wirklich von denen verarscht. Traurig aber wahr. Leider 
steigen die Konsumer nur zu selten kohärent auf die Barrikaden oder 
streiken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dumdi D. (dumdidum)
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Michael H. schrieb:
> Ach nun, ich selber empfinde die Bedienung per Touchscreen zwar auch
> häufig als nervig,

Erinnert sich noch jemand an die Bahnautomaten mir 'joystick' (ich 
glaube das war eine Kugel oder so). Erst als es a touch gab, gingen die 
Dinger vernuenftig.

Autor: Joachim B. (jar)
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Dumdi D. schrieb:
> Erst als es a touch gab, gingen die
> Dinger vernuenftig.

vernünftig?
wenn 3 Züge durchfahren bis man den Fahrschein hat nenne ich nicht 
vernünftig!

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Gedankengänge bei Herstellern?

> Touch ist halt billiger, wenn man ein Display
> nur noch eben rasch einkleben muss,
> statt sich über mech. Schalter jedesmal neu Gedanken machen muss,
> wie jeder einzelne Auszusehen hat, wo jeder einzelne sitzen muss.
> Ob jeder einzelne die Temperaturen, die vorkommen können überlebt.

> Und ohgoddogott alle paar Wochen
> diesen Scheiss wieder neu designen sonst kauft das ja keiner mehr,
>  alles geht wieder von vorne los, mein Gott was kostet das alles?

>> nee da muss Tatsch hin.

>>> Tatsch - eima' designen, eima' testen, eima' kleben.

>>>> Geil.
>>>> Und die Penner kommen schon deswegen regelmässig in die Werkstatt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ge. B. (georg2011) Benutzerseite
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Bernd G. schrieb:
> Da muss man nicht dauernd über den Messaufbau hinweg zum Bildschirm oder
> zur Frontplatte angeln.

Ich bevorzuge gerade das, nämlich die direkte Bedienung des Displays. 
Herumwackeln mit der Maus mache Ich eigenlich nur bei großen 
Bildschirmen gerne. Und das Ändern der Auflösungen und Verstärkungen 
drücke Ich gerne per Taste. old style eben.:-)

Autor: A. P. (314159265)
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Hi,
Ich finde Touch in manchen Fälle sehr gut (insbesondere bei Geräten mit 
sehr vielen Funktionen), das Problem dabei ist jedoch, dass die meisten 
"billigen" Touch screens meistens sehr schlecht reagieren, Beispiel : 
Navi (nicht zu vergleichen mit einem 90€ Touch Handy).
Bei Waschmaschinen oder Trocknern vollkommen überflüssig (meine 
Meinung).
Zu dem  xDroid : Das ist kein richtiges RC Auto, das ist ein 
Kinderspielzeug, dass 10 Minuten interessant ist. Wie soll das über 
Touch richtig funktionieren ?
LG

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