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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 3,3V im Batteriebetrieb


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Autor: Timo (Gast)
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Hallo,

ich habe vor einiger Zeit damit begonnen einen Mikrocontroller 
betriebenen Wecker zu bauen. Es handelt sich dabei nur um ein 
Hobbyprojekt um mich mehr mit Mikrocontroller zu beschäftigen.

Ursprünglich hatte ich ein 16x2 LCD verwendet, welches jetzt jedoch 
durch ein EA DOGM162 ersetzt wurde. Das Display läuft sowohl mit 3,3V 
als auch mit 5V. Da ich einen möglichst langen Batteriebetrieb 
ermöglichen möchte, würde ich das Gesamtsystem lediglich mit 3,3V 
versorgen.

Nun zu meiner Frage: Welche Stromquelle würdet ihr für eine solche 
Verwendung empfehlen? Eine Möglichkeit wäre ja 3 AAA Batterien welche 
somit 4,5V liefern würden. Die Frage ist dann jedoch wie ich die 
möglichst effizient auf 3,3V reduziert bekomme? Wenn ich richtig 
informiert bin, wäre der Einsatz von Linearrichtern oder einfachen 
Spannungsteilern ja nicht sonderlich effizient und würden nur meine 
Batterien leer saugen?

Was hat es denn eigentlich mit diesen Recom Wandlern aufsich bzw. was 
haltet ihr von denen? Wäre der Einsatz eines solchen Bauteiles 
effizienter?

Vielen Dank im Voraus

Timo

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Geht auch 3,7V?
Dann denk mal über Litiumzellen nach.

Autor: Mr.Mainfold (Gast)
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Autor: elektrikker (Gast)
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Ich hab gehört, ein Spannungsteiler ist das Gegenteil von Effizient. Was 
hälst Du von einem Vor-Widerstand? Damit kannst Du sogar ausrechnen, wie 
lange dein Wecker mit Batterien läuft.

Autor: Nase (Gast)
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Timo schrieb:
> Was hat es denn eigentlich mit diesen Recom Wandlern aufsich bzw. was
> haltet ihr von denen?
Nix.
Immer wieder lustige Probleme beim Starten, bei Spannungseinbrüchen und 
so weiter.

> Wäre der Einsatz eines solchen Bauteiles
> effizienter?
Ja. Aber ich würde einfach einen Schaltregler aufbauen. Von Texas 
Instruments gibts z.B. den LM2842 und Konsorten. Einfacher und billiger 
wirds echt nicht mehr :-)

Autor: c-hater (Gast)
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Timo schrieb:

> durch ein EA DOGM162 ersetzt wurde. Das Display läuft sowohl mit 3,3V
> als auch mit 5V. Da ich einen möglichst langen Batteriebetrieb
> ermöglichen möchte, würde ich das Gesamtsystem lediglich mit 3,3V
> versorgen.

Unsinn, du betrachtest das Problem aus dem falschen Blickwinkel.

Wenn das Display im Bereich 3.3..5V läuft, ist das ideal für den Betrieb 
mit 3 Primär-Batteriezellen (Alkaline). Man nimmt einfach einen 
Controller, der ebenfalls in diesem Spannungsbereich aktionsfähig ist 
(also z.B. die allermeisten AVR8) und braucht dann keinen 
Spannungsregler, sondern kann die gesamte Soße direkt aus den Zellen 
versorgen.

DAS spart mehr Batterieenergie als jede andere denkbare Maßnahme...

Autor: Plörino, der Plörensauger (Gast)
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Batteriesparend waere ein lowpower schaltregler zB einen TPS62056, der 
zieht selbst nu 10uA, oder so.

Autor: Jim Beam (Gast)
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Timo schrieb:
> Da ich einen möglichst langen Batteriebetrieb
> ermöglichen möchte, würde ich das Gesamtsystem lediglich mit 3,3V
> versorgen.

Die Verluste, die JEDER Wandler mit sich bringt, egal welcher und 
welches Prinzip kosten Dich MEHR als wenn Du die Schaltung gleich für 
4.5V konzipierst.
Dein LCD "kann" ja 4.5V, warum bist Du so fixiert auf diese 3.3V?

Autor: P. M. (mikro23)
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Timo schrieb:
> EA DOGM162 ...
> Das Display läuft sowohl mit 3,3V als auch mit 5V.

Das ist etwas unglücklich formuliert. Das genannte Display läuft
ENTWEDER mit 3,3V ODER mit 5V, je nach Beschaltung.
In dem Bereich dazwischen zeigt es entweder nichts an oder es geht 
kaputt.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>In dem Bereich dazwischen zeigt es entweder nichts an oder es geht
>kaputt.

Vor solchen Aussagen mal das Datenblatt vom ST7036 lesen.

MfG Spess

Autor: c-hater (Gast)
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P. M. schrieb:

> Das genannte Display läuft
> ENTWEDER mit 3,3V ODER mit 5V, je nach Beschaltung.
> In dem Bereich dazwischen zeigt es entweder nichts an oder es geht
> kaputt.

Bullshit. Du hast sowas von keine Ahnung, dass es schon weh tut.

Autor: nönönö (Gast)
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Jim Beam schrieb:

> Die Verluste, die JEDER Wandler mit sich bringt, egal welcher und
> welches Prinzip kosten Dich MEHR als wenn Du die Schaltung gleich für
> 4.5V konzipierst.


Autor: Alex G. (dragongamer)
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Alternativ gäbs noch die Möglichkeit 2Zellen und sowas zu nehmen: 
Ebay-Artikel Nr. 183104940082

Wenn das Display auch zwischen 3.3V und 5V geht, ist die Idee die 
Schaltung auf den wechselnden Spannungsbereich auszulegen und keine 
Regler zu verwenden aber auf jeden Fall die bessere und 
höchstwahrscheinlich auch efizienteste Lösung.

Autor: Hmm (Gast)
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Mit einem TPS709
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps709.pdf

"Effizient" ist das zwar nicht - energietechnisch gesehen, weil Spannung 
verbraten wird - aber für einen Wecker funktioniert das.

Es ist aber sehr Effizient, aus Stromsicht gesehen, weil der Regler fast 
keinen Eigenverbrauch hat.
Ich habe das schon so verwendet - 3xAAA + der Regler. Bei meiner 
Wetterstation haben die 3xAAA 3 Jahre gehalten, der Regler allein 
benötigt im Jahr nur 8,7mAh, da bleibt das meiste für den Wecker übrig.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Vermutlich brauchst du lediglich eine konstante Kontrastspannung, ca 
-4,5V relativ zu VCC. Die kannst du mit einer Dioden/Kondensator Kombi 
und PWM erzeugen oder analog stabilisieren.

Autor: Sascha W. (sascha-w)
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P. M. schrieb:
> Timo schrieb:
>> EA DOGM162 ...
>> Das Display läuft sowohl mit 3,3V als auch mit 5V.
>
> Das ist etwas unglücklich formuliert. Das genannte Display läuft
> ENTWEDER mit 3,3V ODER mit 5V, je nach Beschaltung.
> In dem Bereich dazwischen zeigt es entweder nichts an oder es geht
> kaputt.
Du kannst den Booster für die Kontrastspannung als auch die 
Kontrasteinstellung per Software konfigurieren. Du musst mit dem 
Controller die Batteriespannung messen und das Display entsprechend 
einstellen damit du immer was erkennst. Das geht auch noch mit 2 Zellen 
bis ca. 2.6V.

Sascha

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