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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Leerrohr in PVC Winkel kleben


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Autor: MikeH (Gast)
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Hallo,

für meine Poolheizung V2 möchte ich mir einen Solarkollektor aus 
geriffeltem PVC Elektroleerrohr und 1" PVC Winkeln, T-Stücken etc. 
zusammenkleben. Leider haben meine Versuche mit Tangit-Kleber keinen 
Erfolg gehabt, weil das Leerrohr anscheinend nicht angelöst wird. Ich 
habe fast den Eindruck, dass es sich da nicht um echtes PVC handelt, 
sondern PE oder ähnliches.

Frage: Kennt jemand eine Bezugsquelle für geriffeltes PVC Leerrohr, 
welches sich kleben lässt oder einen geeigneten Kleber für mein 
Vorhaben?

Gruß Mike

Autor: Harald W. (wilhelms)
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MikeH schrieb:

> Ich habe fast den Eindruck, dass es sich da nicht um echtes PVC handelt,
> sondern PE oder ähnliches.

Ja, und PE lässt sich nur mit ganz speziellen Klebern kleben
und keinesfalls mit Tangit. Ob "Elektrorohr" genügend druckfest
für den Bau eines Kollektors ist, wage ich auch zu bezweifeln.

Autor: MikeH (Gast)
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Ich wollte die Frage kurz halten, aber zur Info:

Ich weiß, dass sich PE schlecht kleben lässt, Leerrohr wird allerdings 
aus PVC angeboten, deshalb ja die Frage und der Test mit Tangit.

Druckfestigkeit ist kein Problem, da es sich um ein offenes "druckloses" 
System handelt. Auf dem Rohr sind ca. 0.7 atu. UV und 
Temperaturbeständigkeit haben sich auch bereits mehrjährig bewährt.

Wer hat schonmal Leerrohr geklebt und womit?

Autor: oszi40 (Gast)
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MikeH schrieb:
> Leerrohr geklebt

Schnelle Notlösung wäre Panzerband? Geripptes Rohr ist aber 
strömungstechnisch keine gute Idee. Schwarzer Schlauch und 
Gardena-Verbinder würden mir besser gefallen.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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oszi40 schrieb:

> Schwarzer Schlauch und Gardena-Verbinder würden mir besser gefallen.

Der Sonne vermutlich auch! :-)

Autor: Toji S. (toji)
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Hallo,
ich würde es mit PK75 versuchen, sofern ein gewisses Spaltmaß zwischen 
den Bauteilen besteht (1 bis 2mm).

Rapid Tack PK 75 | PU-Montagekleber | TKD | Klebstoffe | 
Montageklebstoffe | Bostik - 
https://www.bostik.com/de/Germany/bostik-products/Rapid_Tack_PK_75

Oberflächen anrauen.

- Leerrohre hab ich damit schon verlängert... die Stoß-Verbinder mit den 
Leerrohr verbunden. Nichts hat sich aufgelöst und abgefallen ist es auch 
nicht.
- Draußen, permanente Nässe und uv-Licht überlebt eine Klebung am Teich 
seit 15jahren 😁

Vielleicht einfach mal einen Test machen. Da es drucklos sein soll 
könnte ich mir das schon gut vorstellen.

Gruß


P.S. ja ich weiß, offiziell klebt das Zeug kein PE. Die Praxis war bei 
mir zumindest gnädiger 🤣

Autor: MikeH (Gast)
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Toji S. schrieb:
> P.S. ja ich weiß, offiziell klebt das Zeug kein PE. Die Praxis war bei
> mir zumindest gnädiger 🤣

Danke, der erste hilfreiche Beitrag zum Thema. :)
Das Leerrohr soll ja angeblich auch PVC sein, allerdings haftet das 
Tangit nicht, deshalb meine Vermutung mit dem PE.

So richtig gefällt mir der Vorschlag mit Montagekleber zwar nicht, weil 
richtige PVC Kleber eben stoffschlüssige Verklebungen sind, aber ein 
Versuch ist es wert.

@oszi40: Gegenüber Schlauch hat das Rohr eine weitaus größere 
Oberfläche, so dass es imho die Umgebungswärme aus dem "Glaskasten" 
besser ins Wasser leitet.

Bisher hatte ich das Leerrohr als doppelte Schnecke im Kollektor (von 
außen nach innen und dazwischen wieder nach außen). Das ganze liegt auf 
einem leicht nach Süden geneigten Dach. Der Nachteil dieser Schnecke 
ist, dass sich an den oberen Punkten der Windungen Luft ansammelt, die 
praktisch nicht heraus zu bekommen ist. Jetzt will ich das ganze so 
umbauen, dass parallel liegende gerade Abschnitte leicht ansteigend 
angeordnet sind. Dafür sind aber ca. 50 Klebungen nötig. Ob es besser 
funktioniert oder nicht, werde ich sehen, das soll hier nicht das Thema 
sein.

Autor: Guenter H. (bigfix)
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Schau dir einmal Solar-Ripp an
https://de.store.solarripp.com/

Habe ich seit ca 2002 - funktioniert super

Vom Aufbau ist es ein schwarzes Flexrohr mit Gummidichtungen die auf ein 
Verteilrohr gesteckt werden - also sehr aehnlich zu deinem Projekt

Das Rohr ist aber deutlich stabiler wie die meisten Leerrohre
Eher wie ein Panzerrohr

Nach 15+ Jahren ist absolut keine Alterung durch UV etc sichtbar

Es ist aber nichts geklebt, die Verteilrohre sind fertig nach Mass 
geschweisst

Bei mir wurde eine Verschweissung nach einigen Jahren ganz leicht 
undicht

Die Firma hat dann zu meiner Ueberraschung eine komplett neues Gesamtset 
der Verteilrohre kostenfrei geschickt - seither absolut problemfrei

Autor: MikeH (Gast)
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Danke Günther,
so ähnlich soll meine Anlage auch funktionieren. Vielleicht kann ich mir 
was abschauen ;).
Will das ganze allerdings als Selbstbauprojekt machen... wegen dem Spaß 
an der Freude und preisgünstig soll es auch noch sein :).

(Ich weiß, gibt's fertig viel besser zu kaufen und günstiger wenn man 
die Zeit mit einrechnet. Aber dafür sind wir doch alle hier oder?)

Autor: oszi40 (Gast)
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MikeH schrieb:
> ca. 50 Klebungen nötig

50-faches Risiko wegen Undichtheit? Da würde ich erst mal EINEN 
automatischen Heizungsentlüfter oben einbauen.

Autor: Guenter H. (bigfix)
Datum:
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Entlueftung ist ein wichtiges Thema

Automatische Entluefter machen da immer Aerger wenn die Anlage steht und 
drucklos ist (bzw am obersten Punkt ein Unterdruck ist) saugen sie Luft 
an - Kontraproduktiv...

Hier habe ich meine Loesung fuer Solarripp dokumentiert
Sie schlagen eine genau symmetrische Auslegung vor - macht Probleme

Dadurch hatte ich immer Problem mit Luftblasen und schlechter 
Durchstroemung
Der asymmetrische Aufbau hat das komplett geloest

Die Stroemung von oben nach unten ist so stark, dass die Luft einfach 
mitgerissen wird
- habe eigentlich nie mehr manuell entlueften muessen

Nur fuer den Notfall habe ich eine Leitung vom hoechsten Punkt nach 
unten gefuehrt, die ich manuell oeffnen kann (Auslass ist dabei zu - 
dadurch hoher Druck durch den duennen Schlauch)
Ist bequemer als auf der Leiter zu entlueften

Autor: MikeH (Gast)
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Bei mir kommt ein ehemaliges Sandfiltergefäß über den höchsten Punkt, in 
dem sich die Luft sammeln kann, weil der Pool ca. 3m unter dem Kollektor 
liegt und deshalb immer geringer Unterdruck in den Rohren herrscht 
(s.o.). Zum Befüllen werden unten die Ventile geschlossen und oben 
Wasser eingefüllt. Danach alles dicht verschlossen. Ab und zu muss man 
dann eventuell mal die angesammelte Luft durch nachfüllen wieder 
rauslassen. Dass das mit dem Schnüffelstück nicht funktioniert ist mir 
schon klar.

Aber zurück zum Thema: Wie klebe ich das 
https://www.kabelscheune.de/Leerrohr-Wellrohr-flexibel/Wellrohr-Leerrohr-flexibel-320-N-schwarz-M25-100-m.html 
am besten in das 
http://www.fittingsshop.de/de/Kategorie-1/7835_PVC-Winkel-90-Klebemuffe-PN16-_d12 
?

Autor: Jupp (Gast)
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MikeH schrieb:
> Aber zurück zum Thema: Wie klebe ich das
> https://www.kabelscheune.de/Leerrohr-Wellrohr-flex...
> am besten in das
> http://www.fittingsshop.de/de/Kategorie-1/7835_PVC...
> ?

Gar nicht. Das wird nicht dauerhaft halten. Auch habe ich Zweifel an der 
Chlor und UV-Beständigkeit der Elektro-Rohre. PE-Rohr hat sich bewährt. 
Aus eigener Erfahrung:

- Nimm (innen) glattes Rohr, der Strömungswiderstand in Wellrohr ist zu 
hoch.
Immer daran denken: Für optimalen Wirkungsgrad willst du relative 
geringe Strömungsgeschindigkeit bei niedrigem Strömungswiderstand. 
Niedriges ∆T bei viel relativer Wassermenge ist besser.

- Wo immer es geht, nicht kleben, sondern pressen. Kunstoffschweißen ist 
auch OK, braucht aber Erfahrung und passendes Material.

Ein wenig Lesestoff:

http://www.poolpowershop-forum.de/poolratgeber-tipps-zum-selbst-machen-geld-gespart/1330-do-it-yourself-solarabsorber.html

Autor: MikeH (Gast)
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Jupp schrieb:
> Gar nicht. Das wird nicht dauerhaft halten. Auch habe ich Zweifel an der
> Chlor und UV-Beständigkeit der Elektro-Rohre. PE-Rohr hat sich bewährt.

Im Poolbereich wird ziemlich viel PVC eingesetzt, also sehe ich da keine 
größeren Probleme, zumal es UV beständiges Wellrohr gibt.

Im Link aus meinem Vorpost steht allerdings "Material: modifiziertes 
Polyolefin, flammwidrig". Das scheint mir praktisch das gleiche wie PE 
zu sein.
Bei diesem hier 
https://www.elektrofachmarkt-online.de/index.php?cat=KAT209&gclid=EAIaIQobChMIqMCbodSY2wIVjZztCh2aEAF5EAQYBCABEgImSvD_BwE&lang=DEU&product=100501&sidAA93CFE4EEF4454391DCFD1AD8842969=21f60aa3b39bdbd186cd833dc49ab6be 
wird PVC angegeben, was sich ja kleben lassen sollte.

> - Nimm (innen) glattes Rohr, der Strömungswiderstand in Wellrohr ist zu
> hoch.
> Immer daran denken: Für optimalen Wirkungsgrad willst du relative
> geringe Strömungsgeschindigkeit bei niedrigem Strömungswiderstand.
> Niedriges ∆T bei viel relativer Wassermenge ist besser.

Mir geht es eigentlich um die maximale Heizleistung (thermischen 
Wirkungsgrad). Da wäre meine Vermutung eher, dass eine niedrige 
Wassertemperatur (= hohes ∆T) nützlicher wäre.
Bei den niedrigen Fließgeschwindigkeiten mit der ich den Kollektor 
betreibe dürfte der Strömungswiderstand nicht sonderlich ins Gewicht 
fallen.

Ich habe das ganze schon mehrere Jahre betrieben und war - bis auf die 
Entlüftungsproblematik - ganz zufrieden damit.
 Mir geht es auch darum, das Projekt nicht ausufern zu lassen und 
komplett alles neu zu machen, deshalb möchte ich natürlich viel 
weiterverwenden.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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MikeH schrieb:
> Hallo,
>
> für meine Poolheizung V2 möchte ich mir einen Solarkollektor aus
> geriffeltem PVC Elektroleerrohr und 1" PVC Winkeln, T-Stücken etc.
> zusammenkleben.
Der Wasserschaden ist geplant.
Die entsprechende CE Kennzeichnung nach Druckgeräterichtlinie sollte 
schon vorhanden sein. Elektroleerrohr welches nach Druckgeräterichtlinie 
gekennzeichnet ist, wird schwer zu finden sein.

Der HSLK'er nimmt ja auch keine präisolierte Kupferrohre als 
Stromleiter.
Wie sagt man: Schuster bleib bei deinen Leisten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Goethe war dichter (Gast)
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> MikeH schrieb:
>> ca. 50 Klebungen nötig

Müssen die parallelen Rohrzüge zwingen in Reihenfolge 1,2,3,4... zu 
liegen kommen?

Die 2xL resp. U-Fittings lassen sich doch vermeiden mit durchgängigen 
Rohr und anderer Reihenfolge z.B.:
1,3,5,7,9, 2,4,6,8,10
Ja das gibt unschöne "Ohrengewurschtel" seitlich. Die Anzahl Rohrzüge 
muss halt im Verhältnis zu deren Länge eher niedrig gewählt werden damit 
das "Ohrengewurschtel" akzeptabel bleibt.
Aber dicht ist's dann und die Arbeitsschritte niedriger (keine 
Klebungen).
Ist doch deutlich rationeller, ja?

Autor: Jupp (Gast)
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Vorweg: Ich betreibe beinahe zwei Jahrzehnte eigene Pools verschiedener 
Bauarten, habe von kleinen Planschbecken (Aldi/Intex 3,66m) bis hin zu 
riesigen Kollektoren (für 180m³-Pool) so einiges gebaut. Bin also nicht 
ganz so neu im Thema ;)


MikeH schrieb:

> Im Poolbereich wird ziemlich viel PVC eingesetzt

Nicht da, wo es auch was taugen soll. PVC ist voll von Weichmachern, 
"lustige" Reaktionen mit allen beteiligten Komponenten finden immer 
statt. Auch wenns an jeder Ecke angeboten wird, weils billig ist: Lieber 
nicht einsetzen.

> zumal es UV beständiges Wellrohr gibt.

Egal, kein Wellrohr nehmen.

>> Immer daran denken: Für optimalen Wirkungsgrad willst du relative
>> geringe Strömungsgeschindigkeit bei niedrigem Strömungswiderstand.
>> Niedriges ∆T bei viel relativer Wassermenge ist besser.
>
> Mir geht es eigentlich um die maximale Heizleistung (thermischen
> Wirkungsgrad).

Sag' ich doch, Wirkungsgrad.

> Da wäre meine Vermutung eher, dass eine niedrige
> Wassertemperatur (= hohes ∆T) nützlicher wäre.

Ich meinte ∆T Eingang zu Ausgang Kollektor. Und da willst du viel 
Wasser ein wenig erwärmen. Ein paar wenige Liter bei 80°C bringen gar 
nichts, ganz viele Liter mit ein paar Grad mehr als Pooltemperatur 
bringt richtig was.

https://de.wikipedia.org/wiki/Richmannsche_Mischungsregel

Deswegen einzelne Kollektorenzweige immer parallel betreiben. 
Faustregel: Nicht mehr als 50m Rohr am Stück.

Um es konkret zu machen, bei folgenden Bedingungen:
- einige (>6) Sonnenstunden am Tag
- Kollektorfläche min. 2/3 der Pooloberfläche
- Anlage geht nachts aus, sonst Abkühlung über Kollektor
- Pool nachts abgedeckt

Bei ordentlich gebautem Kollektor und korrekt eingestellter Wassermenge 
durch den Kollektor (Bypass!) schaffst du so ca. 2 bis 4°C 
Temperaturerhöhung des gesamten Pools pro Tag.

> Bei den niedrigen Fließgeschwindigkeiten mit der ich den Kollektor
> betreibe dürfte der Strömungswiderstand nicht sonderlich ins Gewicht
> fallen.

Du bekommst ohne Ende Turbulenzen, dagegen muss die Pumpe arbeiten. 
Wärmegewinn=0, Stromverbrauch jedoch höher. Messe mal den Verbrauch der 
Pumpe und staune ;)

> Ich habe das ganze schon mehrere Jahre betrieben und war - bis auf die
> Entlüftungsproblematik - ganz zufrieden damit.
>  Mir geht es auch darum, das Projekt nicht ausufern zu lassen und
> komplett alles neu zu machen, deshalb möchte ich natürlich viel
> weiterverwenden.

Dann müsstest Du ja schon Verteilrohre haben. Geht da kein PE-Rohr dran?

Autor: MikeH (Gast)
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Danke für die interessanten Infos Jupp. Es handelt sich da nur um einen 
kleinen 15m³ Pool und ich bastle da ein bisschen was aufs Dach. Muss 
also nicht Raketenwissenschaft für zahlende Kunden sein. Bypass und 
Einstellung der Durchflussmenge hatte ich schon in der ersten Variante 
und mit der Heizleistung war ich auch ganz zufrieden (+4K) an 
Sommertagen, da war die Brühe mit 27°C schon fast zu warm :)
Der zusätzliche Energieverbrauch ist ein Argument, was man mal 
untersuchen sollte.
Ich weiß selbst, dass das Leerrohr nicht besonders gut dafür geeignet 
ist, hat nur bisher ganz gut funktioniert und wenn mal ein Leck ist, 
dann ist es preiswert zu reparieren. Das Schlimmste was passieren kann 
ist, dass 25l Poolwasser in die Regenrinne fließen, also halb so wild. 
Ich werde mal bisschen nach Alternativen recherchieren, aber das 
prinzipiellle Vorhaben des Selbstbaus bleibt.

Autor: L. H. (holzkopf)
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MikeH schrieb:
> Ich werde mal bisschen nach Alternativen recherchieren, aber das
> prinzipiellle Vorhaben des Selbstbaus bleibt.

Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden.

Bevor ich Jupp vollinhaltlich zustimme, noch ein Tip zur Einordnung von 
Kunststoffen:
Schau mal dazu unter "Flammprobe" nach.
PVC hat einen typisch "stechenden" Geruch wenn man es anzündet.
Kann bei der Einordnung helfen, wenn man PVC per Tangit verkleben will.
Wenn das damit nicht funktioniert, ist eines der zu verklebenden Teile 
halt einfach kein PVC.

Jupp schrieb:
> MikeH schrieb:
>
>> Im Poolbereich wird ziemlich viel PVC eingesetzt
>
> Nicht da, wo es auch was taugen soll. PVC ist voll von Weichmachern,
> "lustige" Reaktionen mit allen beteiligten Komponenten finden immer
> statt. Auch wenns an jeder Ecke angeboten wird, weils billig ist: Lieber
> nicht einsetzen.
>
>> zumal es UV beständiges Wellrohr gibt.
>
> Egal, kein Wellrohr nehmen.

Ja, ist so.
PVC-Wellrohr ist doch an sich der letzte "Scheißdreck" für 
"Wärmetausch-Zwecke" - wie jedes andere Wellrohr auch.
Weil nämlich für Wellrohre ein ganz anderes Kriterium maßgeblich ist:
Bei geringstmöglichen Wandstärken ein Max. an Druckbelastbarkeit 
erreichen zu können.
Aber nicht von innen nach außen, sondern umgekehrt.

Häufig gibt man sich dabei der Illusion hin, daß die Wellung eine 
größere "Wärmetausch-Fläche" ergeben würde.
Die Durchströmung interessiert das aber herzlich wenig:
Für den Hauptstrom sind die Wellen-Volumen nur "Abkammerungen", die als 
solche von ihm mehr oder weniger kaum "tangiert" werden.

@ MikeH:
Schau Dir mal die Wandstärken von PVC-Wellrohren an.
Niemals - auch wenn "UV-stabilisiert" - können die jemals gegen PE-Rohre 
(schwarze) "anstinken".
Üblicherweise werden PE-Rohre 20x2mm für sowas eingesetzt.

Und wenn Du solide Verbindungs-Möglichkeiten dafür suchst, schau mal bei 
UNEX nach:
Ist m.W. der einzige Hersteller, der vollumfänglich gleichmäßigen 
Anpreßdruck aufbauende "Schlauchbinder" hat, die auch wirklich 
funktionieren, ohne Rohre dabei zu deformieren.

Könnte sein, daß es auch "Feder-Schlauchbinder" dafür gibt.
Solche, wie sie auch in KFZ eingesetzt werden.
Dort eine ganz passable Lösung für "Gummi"-Schläuche.

Weiß aber nicht so genau ob das auch für PE-Rohre tauglich ist.
Denke aber eher nicht, weil es bei Kunststoffrohren eher um 
Verpressungen in Abkammerungen geht, damit sie aus denen nicht mehr 
"wegkriechen" können.

Grüße

Autor: Jupp (Gast)
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MikeH schrieb:
> also nicht Raketenwissenschaft für zahlende Kunden

Das sowieso nicht, ich baue sowas nicht für Geld ;)

> mit der Heizleistung war ich auch ganz zufrieden (+4K) an
> Sommertagen, da war die Brühe mit 27°C schon fast zu warm :)

+4K ist doch schon gut, da kann die Konstruktion nicht so schlecht sein.

> Ich werde mal bisschen nach Alternativen recherchieren, aber das
> prinzipiellle Vorhaben des Selbstbaus bleibt.

Es gibt ja auch einige kommerzielle Anbieter von Rippenrohr-Kollektoren, 
vielleicht gibts da Fittinge oder Adapter, die man kreativ mißbrauchen 
kann ;)

Wie auch immer, versuche PVC-Mist wo immer es geht zu vermeiden. Das 
Material will man im Poolbau nicht und mit den Kleberpreisen wirste 
sowieso nur über den Tisch gezogen. PE kann man prima schweißen, mein 
erster Schweiß"spiegel" waren zwei ausgediente Campingkochplatten an 
400V mit leidlicher Temperatur-Regelung :)

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