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Forum: Platinen Gibt es Neues im Bereich Lötstopplack und DIY?


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Autor: Mike (Gast)
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Hallo,

ich beschäftige mich gerade seit einiger Zeit mal wieder mit der 
Platinenerstellung für Versuchsaufbauten. Hierbei kommt es mir auf 
zeitnah verfügbare Einzelstücke an. Somit ist eine Auftragsfertigung für 
mich eher nicht sinnvoll.

Da die Strukturen immer kleiner werden, wird für mich das Thema 
Lötstopplack wieder aktuell. Dabei war Lötstopp immer, neben 
Durchkontaktierungen, ein Hauptproblem.

Hat sich hier in der letzten Zeit etwas getan? Gibt es hier mittlerweile 
für den Privatmann/-frau einfach verfügbare und günstige Lösungsansätze?

Mir bekannt sind bislang:

1. Trockenfilm -> wenige direkte Anbieter in D (einer ?) und Abnahme ab 
25m, deutlich teuerer bei Abnahme von Kleinmengen (Drittanbieter), 
bislang jedoch idealer Ansatz.

2. Lötstopplack -> nur ein Anbieter in D bekannt, keine Abgabe an 
Privatleute, wenn Abnahme, dann in größeren Gebinden.

3. Verwendung von Tenting-Resist als Lötstopp -> funktioniert, ist 
jedoch nicht stabil gegen Lösungsmittel und mechanisch empfindlich.

4. UV curable solder mask als Import -> relativ günstig, jedoch sehr 
problematisch in der Verarbeitung.

Kennt jemand von euch eine gut praktikable Alternative? Gerne auch als 
Import. Für mich ideal wäre ein Trockenfilm. Jedoch wäre ein Lack, den 
man vor der Belichtung vorhärten kann, auch gut praktikabel.


Mit Gruß

Mike

Autor: M. K. (sylaina)
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Also ich hab mit Dynamask (gibts bei Octamex) sehr gut Erfahrungen 
gemacht, die mechanische Haltbarkeit ist auch völlig K. Am Anfang ist es 
etwas kniffig für die bestehenden Anlagen (Belichter und Co) die 
richtigen Prozessparameter herauszufinden aber mit etwas strukturierter 
Vorgehensweise ist das spätestens nach 5 Platinen auch gegessen. SOIC 
und MSOP/TQFP ist damit locker handlebar.

Autor: Max (Gast)
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M. K. schrieb:
> (gibts bei Octamex)

... nicht mehr (leider)

Autor: bernte (Gast)
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Autor: bernte (Gast)
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Autor: Stephan (Gast)
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Bei den Bildern, dann lieber ohne.

Autor: Mike (Gast)
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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Dyna**** ist mir bekannt und das Material ist sicherlich sehr gut. Aber 
leider nach meiner Kenntnis nur über den angegebenen Anbieter in 
kleineren Mengen zu erhalten. Und zu diesem gibt es hier im Forum 
diverse Informationen.

Das Laminieren und Belichten sollte kein Problem sein, da ich das 
Tenting-Resist des gleichen Anbieters verwende. Mich stört nur der 
relativ hohe Preis bei 3. Anbietern.

Mich wundert zudem, dass es zu den obigen Angaben keine wirklichen 
Alternativen zu geben scheint. Bislang hatte ich die größte Hoffnung auf 
den UV aushärtenden Lack gesetzt. Aber die Verarbeitung und Belichtung 
ist ein echtes Problem. Insbesondere, wenn man reproduzierbare 
Ergebnisse erhalten möchte.

@bernte

Die Idee ist nicht schlecht, aber die Haltbarkeit dürfte sehr beschränkt 
sein. Dann könnte ich den Lötstopp auch auf Tentingresist herstellen. 
Denn beide sind sehr wahrscheinlich nicht stabil gegen Alkohole, Laugen 
oder Lösungmittel.

Gibt es denn gar keinen anderen Anbieter für einen solchen Schutzlack? 
Gibt es hier vielleicht etwas im Siebdruckbereich?

Mit Gruß

Mike

Autor: bernte (Gast)
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also zumindest das tenting resist kann bei ausreichender Überbelichtung 
schon recht hartnäckig werden (hab die blaue China Folie zum 
auflaminieren auch)   aber gegen laugen haben nur wenige Beschichtungen 
eine Chance


falls du auch deiner suche was findest lass es uns wissen, viel erfolg

Autor: Holm T. (holm)
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Ich habe aus China 2 Lötstopp-Lack-Näppe da..aber noch nicht verwendet. 
Beim Ersten habe ich nicht aufgepaßt und versehenlich weiß bestellt..hm. 
Also nochmal Grün geholt.
Ich denke das das das Zeug ist das auch die Platinenhersteller für 
Lötstopp und Silkscreen verwenden. Das soll auflackiert, getrocknet, 
belichtet und dann entwickelt werden. In YT Videos habe ich gesehen das 
Leute einen kleinen Lackklecks auf die Platine aufbringen und dann mit 
eienr aufgelegten Folie und "Daumendruck" versuchen das gleichmäßig zu 
verteilen...dann gleich belichten und danach die Folie abziehen...

Gibts da noch andere Methoden/Erfahrungen?

Gruß,

Holm

Autor: Ursus (Gast)
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