Ingo L. schrieb:
> Somit musst du einfach rechnen => Rds = Uce/I
Nö, wenn, dann muß er rechnen: V_CE(sat) entspricht R_DS * I
Die Durchlaßspannung (und damit die P_tot) ist aber nur dann so
vergleichbar, wenn der RMS-Strom durch die Schalter (natürlich gleich
und) konstant ist.
Außerdem muß man beachten, daß sich beider Schalter Eigenschaften mit
der Temperatur ändern, und zwar auch noch unterschiedlich. (Am besten
in den Datenblättern nachsehen.)
Ich fürchte aber, daß sowieso ein Mißverständnis vorliegt.
Obiger Vergleich kann ja, wie auch Andreas schon andeutete:
Andreas S. schrieb:
> Die Durchlasseigenschaften von IGBT und MOSFET sind natürlich
> grundlegend verschieden, denn sie basieren auf unterschiedlichen
> Funktionsweise.
...für diesen einen Betriebspunkt "stimmen". Es müßte also prinzipiell
schon mal um eine Anwendung mit konstanter Last (und Eingangsspannung,
natürlich) gehen.
Nun könnte man z.B. mal zwei Schalter auswählen, und 2 Testschaltungen
aufbauen. Dann z.B. nach Erreichen der thermischen Equilibria der beiden
Testschaltungen die Temperatur gemessen werden. Dann noch mal mithilfe
der Datenblätter durch Interpolation geprüft, ob sich die
Durchlaßspannungen tatsächlich (m. o. w.) "perfekt" gleichen, etc.
Hast Du überhaupt eine konstante Last (etc.)?
(Denn für variable Lasten gilt: Eine sog. Wirkungsgradkurve - also die
Verluste über ansteigende Laststrom bzw. Ausgangsleistung aufgetragen -
wird bei FETs immer anders aussehen, als bei IGBTs. Dahingehend hat eine
Suche also keinen Sinn.)
Sag doch lieber mal, worum genau es Dir geht. Was soll versorgt werden,
welche "Nebenziele" und Randbedingungen gibt es?
Sonst träumst Du (nach längerer Suche, irgendwann von Erfolg gekrönt, 2
Schalter gefunden - jippie!) vielleicht noch Tage davon, die Lösung zu
haben (bis sich die Wahrheit herausstellt) - obwohl schon die Suche
keinen Sinn hatte...
MfG